aus Österreich
Die unterzeichnenden Organisationen und Vereine verurteilen auf das schärfste das mörderische Vorgehen der israelischen Armee gegen die wehrlose Bevölkerung von Gaza. Vor den Augen der Welt werden Zivilisten kaltblütig bombardiert – Zivilisten, die seit über 18 Monaten durch die Abriegelung von Gaza förmlich ausgehungert worden waren und deren katastrophale humanitäre Situation eigentlich eines Aufschreis der Weltöffentlichkeit bedurft hätte. Bereits nach den ersten Stunden der Angriffe ist eine Opferbilanz von mehr als 195 Toten zu beklagen. Hinter jedem dieser Toten steht ein menschliches Schicksal und trauernde verzweifelte Hinterbliebene. Zahlreiche Frauen und Kinder sind unter den Getöteten.
Gaza: Erklärung der unterzeichnenden Organisationen
Ungezählt sind die Verletzten, die in den besonders von der israelischen Blockade betroffenen Spitälern kaum die erforderliche medizinische Hilfe finden können. Auch das Töten von Beamten und Polizisten ist ein Kriegsverbrechen, auch wenn sie Uniformierte sind. Diese sind keine bewaffneten Kämpfer, sondern Angehörige des Verwaltungsapparats.
Wir fordern die Weltgemeinschaft auf, allen voran die arabischen Staaten, die EU, die UNO sowie den neuen US Präsidenten Barak Obama, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um dieses Blutbad umgehend zu beenden. Das Gedenkjahr 2008 ist noch nicht zu Ende, und solche Kriegsverbrechen dürfen nicht schweigend zur Kenntnis genommen werden. Der sich ankündigende israelische Wahlkampf darf nicht über die Leichen der Palästinenser geführt werden. Der Krieg gegen den Libanon 2006 hat gezeigt, dass militärische Großoffensiven in keiner Weise einem Friedensprozess förderlich sind. Österreich als Mitglied des Weltsicherheitsrates kommt hier eine besondere Rolle zu. Wir fordern die österreichische Regierung auf diese Verantwortung zu übernehmen. Die bisherige „nicht bindende Erklärung“ ist in keiner Weise ausreichend. Das Töten von hunderten Menschen ist ein Massaker gegen die Bevölkerung in Gaza und muss daher eindeutig verurteilt werden.
Wir rufen gleichfalls die europäische und die österreichische Zivilgesellschaft und die Politik auf, ihre Solidarität mit der leidenden palästinensischen Bevölkerung deutlich auszudrücken. Wir appellieren an die Medien eine sachliche Berichterstattung zu führen. Die schrecklichen Bilder, die in diversen internationalen Sendern ausgestrahlt werden, sind aus journalistischer Informationspflicht zu zeigen. Die vorbildliche Initiative „Licht ins Dunkel“ bitten wir mit einem Teil der gesamelten Spenden den Spitälern in Gaza zu helfen.
Schließlich appellieren wir an die palästinensischen Organisationen, den Versöhnungsprozess voranzutreiben und zu vertiefen, um die Einheit des palästinensischen Volkes zu bestärken.
Wien, 27.12.2008, aktualisiert am 01.01.2009
Rückfragen an: Tarafa Baghajati, baghajati[at]aon.at
Erklärung der unterzeichnenden Organisationen
Unterzeichnerliste:
Wien, Stand 01.01.2009, 23:30 Uhr
1. Islamische Religionsgemeinde Wien für Wien, Niederösterreich und Burgenland
2. Islamischer Koordinationsrat der muslimischen Vereine in Österreich (ISKORAT, ca. 45 Organisationen)
3. Islamische Föderation Wien IFW
4. ATIB Türkisch islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich
5. Palästinensische Vereinigung Österreich P.V.Ö.
6. Dachverband der Bosniaken in Österreich
7. Islamische Vereinigung Ahlul-Bayt – Österreich, Verband für die schiitischen Vereine
8. UETD Union of European Turkish Democrats
9. Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)
10. Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen" (GÖAB)
11. Frauen in Schwarz (Wien)
12. Muslimische Jugend Österreich MJÖ
13. Österreichisch-Arabische Union
14. Islamische Religionsgemeinde Bregenz für Vorarlberg und Tirol
15. Islamische Religionsgemeinde Graz für Steiermark und Kärnten
16. Islamische Religionsgemeinde Linz f. OÖ, RPR und Salzburg
17. Islamisches Bildungs- und Kulturzentrum - Österreich
18. Liga Kultur
19. Gesellschaft für Zusammenkunft der Kulturen (Schura Moschee)
20. ABIZ (Anatolisches Bildungszentrum)
21. Ägyptische Gemeinde in Österreich
22. Ägyptischer Klub
23. Al'Ahli Fanklub
24. Arabischer Kulturverein
25. Balkanclub
26. Bangladesch islamischer kulturverein Baitul Mukarram
27. Bildungs- Beratungs- und Kulturzentrum für Migranten
28. Bildungs Förderung (MEKTEB)
29. Bündnis Mosaik
30. CARIMA Caritative Arbeitsgemeinschaft
31. Center for Social and Political Studies
32. CIRDE-AUSTRIA - Zentrum der islamischen Forschung Dokumentation und Bildung
33. EL-MUHLASUN" - Islamischer Sufiten Verein in Österreich
34. Eurostudent
35. Forum Muslimischer Frauen Österreich
36. Gesellschaft der palästinensischen Frauen in Europa / Austria
37. Im Glashaus - Kunst&Kulturpräsentation
38. Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen IMÖ
39. Irakhilfswerk
40. Irakische Gemeinde in Österreich
41. Islamic Supreme Council of Iraq, Vienna Office
42. Islamische Institut Österreich
43. Islamische Vereinigung Österreich „Al-Hidaya Moschee"
44. Islamischer Kulturverein der Türkischen Arbeiter in Österreich
45. Islamisches Zentrum Imam Ali Wien
46. ISV Interkulturelle Studenten Vereinigung
47. JUWA Jugend Föderation Österreich
48. JUWEL - Jugendwerk zum Licht
49. KUGEL Kultur-Geschichte-Literaturverein
50. Kulturverein Al-Andalus
51. Kuturverein Kanafani
52. Liga Kultur Verein für Multi-Kulturellen Brückenbau – Graz
53. Linkswende
54. Menschenfreunde International
55. Moschee Ahl ul beit Salzburg
56. Moschee Ahl ul beit Wien (Irakische Schiiten)
57. Moschee Al Asr Wien (pakistanische Moschee)
58. Moschee Al-Mahdi (Türkische Schiiten)
59. Muslimischer Akademikerbund
60. Muslimischer Lehrerverein
61. ÖAIKD Verein für Kulturdialog - Alfath Moschee
62. Österreichische Gesellschaft für medizinische Öffentlichkeitsarbeit
63. Österreichische Islamische Föderation
64. Österreichisch-Türkischer Kulturverein für Freundschaft und Solidarität von Sizir u. Umgebung
65. Österreich-Syrisches Ärztekomitee
66. Österreisch-Arabische Ärzte Und Apothekervereinigung
67. Palästina Forum
68. Palästinensische Gemeinde in Österreich
69. Plattform Islam
70. RAMADAN Internetmedium, Wien
71. SIGN KULTUR und JUGEND Verein
72. SOLMIT Solidarisches Miteinender
73. The colourful world of children
74. TULPE Verein für interkulturelle Orientierung
75. Union albanischer Muslime in Österreich
76. Verband der Ägypter in Österreich
77. Verband der Österreicher Arabischer Abstammung
78. Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative/Dar Al Janub
79. Verein für Arabische Frauen
80. Verein für Executives Training von WirtschaftsstudentInnen Aktivitäten-FETA
81. Verein Palästinensische Frauen in Europa
82. Verein von Immigranten Tunesiens in Österreich (VIT)
83. Vereinigung der syrischen Gemeinden in Österreich
84. Voneinander Lernen
85. WAKT Wien Ausbildung, Kultur, Toleranz
Quelle: islaminitiative.at
Wir fordern die Weltgemeinschaft auf, allen voran die arabischen Staaten, die EU, die UNO sowie den neuen US Präsidenten Barak Obama, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um dieses Blutbad umgehend zu beenden. Das Gedenkjahr 2008 ist noch nicht zu Ende, und solche Kriegsverbrechen dürfen nicht schweigend zur Kenntnis genommen werden. Der sich ankündigende israelische Wahlkampf darf nicht über die Leichen der Palästinenser geführt werden. Der Krieg gegen den Libanon 2006 hat gezeigt, dass militärische Großoffensiven in keiner Weise einem Friedensprozess förderlich sind. Österreich als Mitglied des Weltsicherheitsrates kommt hier eine besondere Rolle zu. Wir fordern die österreichische Regierung auf diese Verantwortung zu übernehmen. Die bisherige „nicht bindende Erklärung“ ist in keiner Weise ausreichend. Das Töten von hunderten Menschen ist ein Massaker gegen die Bevölkerung in Gaza und muss daher eindeutig verurteilt werden.
Wir rufen gleichfalls die europäische und die österreichische Zivilgesellschaft und die Politik auf, ihre Solidarität mit der leidenden palästinensischen Bevölkerung deutlich auszudrücken. Wir appellieren an die Medien eine sachliche Berichterstattung zu führen. Die schrecklichen Bilder, die in diversen internationalen Sendern ausgestrahlt werden, sind aus journalistischer Informationspflicht zu zeigen. Die vorbildliche Initiative „Licht ins Dunkel“ bitten wir mit einem Teil der gesamelten Spenden den Spitälern in Gaza zu helfen.
Schließlich appellieren wir an die palästinensischen Organisationen, den Versöhnungsprozess voranzutreiben und zu vertiefen, um die Einheit des palästinensischen Volkes zu bestärken.
Wien, 27.12.2008, aktualisiert am 01.01.2009
Rückfragen an: Tarafa Baghajati, baghajati[at]aon.at
Erklärung der unterzeichnenden Organisationen
Unterzeichnerliste:
Wien, Stand 01.01.2009, 23:30 Uhr
1. Islamische Religionsgemeinde Wien für Wien, Niederösterreich und Burgenland
2. Islamischer Koordinationsrat der muslimischen Vereine in Österreich (ISKORAT, ca. 45 Organisationen)
3. Islamische Föderation Wien IFW
4. ATIB Türkisch islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich
5. Palästinensische Vereinigung Österreich P.V.Ö.
6. Dachverband der Bosniaken in Österreich
7. Islamische Vereinigung Ahlul-Bayt – Österreich, Verband für die schiitischen Vereine
8. UETD Union of European Turkish Democrats
9. Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)
10. Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen" (GÖAB)
11. Frauen in Schwarz (Wien)
12. Muslimische Jugend Österreich MJÖ
13. Österreichisch-Arabische Union
14. Islamische Religionsgemeinde Bregenz für Vorarlberg und Tirol
15. Islamische Religionsgemeinde Graz für Steiermark und Kärnten
16. Islamische Religionsgemeinde Linz f. OÖ, RPR und Salzburg
17. Islamisches Bildungs- und Kulturzentrum - Österreich
18. Liga Kultur
19. Gesellschaft für Zusammenkunft der Kulturen (Schura Moschee)
20. ABIZ (Anatolisches Bildungszentrum)
21. Ägyptische Gemeinde in Österreich
22. Ägyptischer Klub
23. Al'Ahli Fanklub
24. Arabischer Kulturverein
25. Balkanclub
26. Bangladesch islamischer kulturverein Baitul Mukarram
27. Bildungs- Beratungs- und Kulturzentrum für Migranten
28. Bildungs Förderung (MEKTEB)
29. Bündnis Mosaik
30. CARIMA Caritative Arbeitsgemeinschaft
31. Center for Social and Political Studies
32. CIRDE-AUSTRIA - Zentrum der islamischen Forschung Dokumentation und Bildung
33. EL-MUHLASUN" - Islamischer Sufiten Verein in Österreich
34. Eurostudent
35. Forum Muslimischer Frauen Österreich
36. Gesellschaft der palästinensischen Frauen in Europa / Austria
37. Im Glashaus - Kunst&Kulturpräsentation
38. Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen IMÖ
39. Irakhilfswerk
40. Irakische Gemeinde in Österreich
41. Islamic Supreme Council of Iraq, Vienna Office
42. Islamische Institut Österreich
43. Islamische Vereinigung Österreich „Al-Hidaya Moschee"
44. Islamischer Kulturverein der Türkischen Arbeiter in Österreich
45. Islamisches Zentrum Imam Ali Wien
46. ISV Interkulturelle Studenten Vereinigung
47. JUWA Jugend Föderation Österreich
48. JUWEL - Jugendwerk zum Licht
49. KUGEL Kultur-Geschichte-Literaturverein
50. Kulturverein Al-Andalus
51. Kuturverein Kanafani
52. Liga Kultur Verein für Multi-Kulturellen Brückenbau – Graz
53. Linkswende
54. Menschenfreunde International
55. Moschee Ahl ul beit Salzburg
56. Moschee Ahl ul beit Wien (Irakische Schiiten)
57. Moschee Al Asr Wien (pakistanische Moschee)
58. Moschee Al-Mahdi (Türkische Schiiten)
59. Muslimischer Akademikerbund
60. Muslimischer Lehrerverein
61. ÖAIKD Verein für Kulturdialog - Alfath Moschee
62. Österreichische Gesellschaft für medizinische Öffentlichkeitsarbeit
63. Österreichische Islamische Föderation
64. Österreichisch-Türkischer Kulturverein für Freundschaft und Solidarität von Sizir u. Umgebung
65. Österreich-Syrisches Ärztekomitee
66. Österreisch-Arabische Ärzte Und Apothekervereinigung
67. Palästina Forum
68. Palästinensische Gemeinde in Österreich
69. Plattform Islam
70. RAMADAN Internetmedium, Wien
71. SIGN KULTUR und JUGEND Verein
72. SOLMIT Solidarisches Miteinender
73. The colourful world of children
74. TULPE Verein für interkulturelle Orientierung
75. Union albanischer Muslime in Österreich
76. Verband der Ägypter in Österreich
77. Verband der Österreicher Arabischer Abstammung
78. Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative/Dar Al Janub
79. Verein für Arabische Frauen
80. Verein für Executives Training von WirtschaftsstudentInnen Aktivitäten-FETA
81. Verein Palästinensische Frauen in Europa
82. Verein von Immigranten Tunesiens in Österreich (VIT)
83. Vereinigung der syrischen Gemeinden in Österreich
84. Voneinander Lernen
85. WAKT Wien Ausbildung, Kultur, Toleranz
Quelle: islaminitiative.at
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Israel hatte sich längst aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Aber klar, diese Kinder-mit-Sprengstoffgürtel-auf-dem-Arm-Träger, die so gern Juden in Stücke fetzen haben natürlich das Recht, den Judenstaat anzugreifen, ohne dass Heuchler wie du sich dafür interessieren.
EDIT
Alle Opfer von Krieg und Gewalt sind Opfer die es nicht geben darf! Wenn du wissen willst was in Gaza los ist, sprich mit den Menschen die dort leben, die dort waren, die dort eingesperrt sind, die kein menschenwürdiges Leben führen können. Sprich bspw. mal mit den jüdischen Landsleuten die mit auf dem Free Gaza Boot waren. Sprich mit den jüdischen Friedensaktivisten. Jede Hamas Rakete ist ein Rakete zuviel. Was aber das israelische Militär und seine Regierung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung antun und im Rückschluss ihrer eigenen, ist schlichtweg ein mörderisches Verbrechen das international geächtet werden muss, und für das es keine Legitimierung gibt. Wer Gewalt sät erntet Gewalt. Die unschuldigen Opfer befinden sich auf beiden Seiten, sie müssen diesen Konflikt ausbaden, den andere durch ihre kranken Hegemonialmachtanspüche und ihrem Leiden an militärisch-industriellen Komplexen anzetteln.
Die armen Palis, die ja nix für ihre Situation können. Ach wie ist das Leben schön mit einfachen Weltbildern. ;)
Guten Rutsch und nicht so ne Bombenstimmung! (ok, der war böse!)
Es wird immer so getan, als seien die Palästinenser stets die armen, unschuldigen Opfer, die von den abgrundtief bösen Faschistenzionisten attackiert werden.
Die Hamas hat nichts anderes vor als Israel zu vernichten. Dabei ist jedes Mittel rechtens. Israel kann sich noch so oft aus dem Gazastreifen zurückziehen und wird dennoch von diesen Barbaren mit Raketen befeuert. Und wenn sie dann zurückschlagen ist das verdammt nochmal ihr gutes Recht.
Die Raketenbefeuerung wird auf Blogs wie diesem natürlich nicht angesprochen, das passt nicht ins antiamerikanische/antisemitische Weltbild. Israel und Amerika sind das Hassobjekt radikaler Rechter, Linker und Islamisten.
Mach dir mal klar, was die Hamas überhaupt für eine Organisation ist, was für ein Weltbild dahinter steht, du Experte.
Kinder werden zum Hass auf Juden und alles nichtislamische aufgehetzt. Zu lebeneden Mordmaschinen erzogen.
DAS sind die Faschisten.
Aber das scheint dir ja ohnehin nicht so unsympathisch zu sein, wie ich dich so einschätze...
ein paar links
Stärkt Israel absichtlich die Hamas?
von Amira Hass
Erklärung des UNO-Sonderberichterstatters über die Menschenrechte in den Besetzten Gebieten
Sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe auf Gaza
fordert Pax Christi
Gaza: Schluss mit den Bombardements!
von Friedensratschlag Deutschland
Prof. Richard Falk ruft auf
31.12.2008 — United Nations Human Rights Council
Die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen stellen einen massiven Verstoß gegen die internationalen Menschenrechte, gemäß Genfer Konvention, dar - sowohl, was die Verpflichtungen einer Besatzungsmacht angeht als auch, was die Kriegsregeln angeht.
Zu diesen Verstößen zählen:
Kollektive Bestrafung - Man bestraft die Gesamtbevölkerung des dichtbevölkerten Gazastreifens - 1,5 Millionen Menschen - für die Aktionen einiger weniger Militanter.
Angriffe auf Zivilisten - Die (israelischen) Luftangriffe zielen auf zivile Gebiete ab und das in einem der dicht bevölkertsten Orte der Welt. Es (Gaza) ist mit Sicherheit das dicht besiedeldste Gebiet im ganzen Nahen/Mittleren Osten.
Unverhältnismäßigkeit der militarischen Reaktion - Die Luftangriffe haben nicht nur jede Polizeistation und jedes Sicherheitsbüro der gewählten Regierung von Gaza zerstört, sie töteten und verwundeten auch Hunderte Zivilisten. Laut Berichten wurden mindestens durch einen Luftschlag mehrere Gruppen Studenten getroffen, die auf dem Heimweg von der Universität auf der Suche nach einem Transportmittel waren.
Schon in der Zeit davor hatten die Aktionen Israels - vor allem die komplette Abriegelung der Aus- und Einfuhr von und nach Gaza zu einer schwerwiegenden Verknappung von Medizin und Treibstoff (und Lebensmitteln) geführt. Die Folge ist, dass die Ambulanzen Verletzte nicht behandeln können. Die Kliniken sind unzureichend mit Medizin und den notwendigen Geräten ausgestattet, um Verletzte adäquat behandeln zu können. Gazas Ärzte und anderes medizinisches Personal stehen zudem unter Belagerung und können die Verletzten nicht ausreichend behandeln.
Sicherlich sind die Raketenangriffe auf zivile Ziele in Israel gesetzlich illegal. Aber diese illegalen Aktionen geben Israel in keinster Weise - weder als Besatzungsmacht, noch als souveräner Staat - das Recht, gegen internationale Menschenrechtsgesetzgebung zu verstoßen. Mir ist aufgefallen, dass die Eskalation der israelischen Militärschläge die Sicherheitslage der israelischen Zivilisten nicht verbessert hat, im Gegenteil, der erste Israeli, der heute - nachdem die israelische Gewalt zugenommen hat -, getötet wurde, war der erste (israelische) Tote seit mehr als einem Jahr.
Hinzu kommt, dass Israel die jüngsten diplomatischen Initiativen der Hamas zur Erneuerung des Waffenstillstands und der Waffenruhe, die am 26. Dezember auslief, ignoriert hat.
Die heutigen israelischen Luftangriffe und die katastrophalen Verluste an Menschenleben durch diese Angriffe sind eine Herausforderung für all jene Länder, die in direkter oder indirekter Weise Komplizen Israels bei dessen Verstößen gegen internationales Recht waren und sind. Zu diesen Komplizen gehören jene Länder, die wissentlich militärische Ausrüstung - wie Kampfflugzeuge oder Raketen, die bei diesen illegalen Angriffen eingesetzt werden - liefern sowie jene Länder, die die Belagerung Gazas unterstützen und sich daran beteiligen. Allein schon die Belagerung hat zu einer humanitären Katastrophe geführt.
Ich erinnere alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen daran, dass die UNO noch immer an ihre unabhängige Verpflichtung gebunden ist, jede Zivilbevölkerung zu schützen, die sich mit massiven Verstößen gegen die internationalen Menschenrechte konfrontiert sieht. Dabei spielt es keine Rolle, wer der Staat ist, der für die Verbrechen verantwortlich ist. Ich rufe jeden UN-Mitgliedsstaat, alle Offiziellen und jedes relevante Organ des Systems 'Vereinte Nationen' dazu auf, zu handeln, wie dies für den Notfall vorgesehen ist. Es geht nicht nur darum, Israels schwerwiegende Verstöße zu verurteilen, es geht darum, Ansätze zu finden, wie man das palästinensische Volk wirklich schützen kann.
http://zmag.de/artikel/erklaerung-des-uno-sonderberichterstatters-ueber-die-menschenrechte-in-den-besetzten-gebieten
Raketen wurden abgefeuert, ohne ersichtlichen Grund. Reaktion hier: Schweigen. Wenn die Hamas und viele andere paläst. Organisationen könnten, wie sie wollten, wäre Israel komplett ausgelöscht.
Die Hamas hat keinen Staat zum Ziel, sondern die Vernichtung eines anderen. Dieser Bande gelten die Angriffe.
Zivile Opfer sind immer schlimm, aber Israel kann nicht einfach tatenlos seine Bürger ständigem Raketenbeschuss feindlicher Barbaren ausliefern.
Meine Meinung dazu ist: Israel hat sich bedingungslos aus allen paläst. Gebieten zurückzuziehen wie sie es im Gazastreifen getan haben. Diese durchgeknallten Siedler müssen mit rechtsstaatlichen Mitteln gestoppt werden.
Unterstützt werden sollten alle Palästinenser, sofern vorhanden, die einen Staat NEBEN dem israelischen anstreben.
Mit den Barbaren von Hamas und Hisbollah sind Verhandlungen nicht möglich, allenfalls darüber, wann Israel sich selbst aufzulösen gedenkt.
„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: 'Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!'“
Frage: wieso geben Sie keine Erklärung zur Charta der Hamas ab und überreichen diese dann feierlich den Verantwortlichen dieser Terrorbande?
Wie soll mit solchen Leuten Frieden gefunden werden? Durch die Quadratur des Kreises?
Israel handelt völlig legitim und richtig.
Kümmert Euch besser darum, dass die Hamas von diesem Planeten verschwindet, dann wird es Frieden dort unten geben.
csb
"Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: 'Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm' und töte ihn.'"
Das ganze ist ein religiöser Wunschtraum und wie schon Wikipedia sagt, Inwiefern die Charta von 1988 heute noch tatsächlich Bedeutung für die Hamas-Positionen hat, ist jedoch umstritten [13]. Der Geschichtsforscher Khaled Hroub kommt zu dem Ergebnis, dass die Hamas in neueren Dokumenten, zum Beispiel dem Wahlmanifest von 2005, Positionen der Gründungscharta verändert. Die Charta der Hamas ist jedoch dessen ungeachtet weiterhin gültig.
Wenn man sie bewerten will muss man sie in ihrer Gesamtheit lesen und auswerten.
Welcher gesamte Absatz? Gehört Ihr Kommentar denn auch zu Artikel 7 der Hamas-Charta?
"Die Charta der Hamas ist jedoch dessen ungeachtet weiterhin gültig." - das sagt aber etwas ganz anderes aus als die sonstigen Schwurbeleien.
Und dass es ein "religiöser Wunschtraum" (wirklich beruhigend, wenn jemand solche Vernichtungsträume hat) ist, macht die Sache irgendwie besser?
Würde ein ähnlicher Wunschtraum von jüdischer Seite, artikuliert im Gründungspapier einer israelischen Partei von Ihnen auch in ähnlicher Weise abgetan werden? "Man muss das Papier in seiner Gesamtheit lesen und bewerten..."
Was gibt es hier noch zu bewerten? Die Hamas und ihre Helfershelfer würden gerne ein ganzes Volk vernichten, so es in ihrer Macht stünde.
DAS ist ein herbeigesehnter Völkermord. Denken Sie mal darüber nach.
csb
Ich notiere, dass auch Sie sich nicht dazu durchringen können, die Charta der Hamas sowie ihre Vernichtungs"träume" mit auch nur einem Wort zu verurteilen.
Wie wär's, wenn Ihr Euch einmal mit dem Unrechtssystem, das die Hamas schon zu installieren versucht, auseinandersetzen würdet? Der Scharia.
Das gäbe auch eine gute Erklärung ab. Mal sehen, wer eine solche mitunterzeichnen würde. Ich wette, keine der obigen Vereine und Organisationen.
csb
Sie finden hier keine Hamasanhänger. Auch hatte ich schon erwähnt dass wir Gewalt ablehnen und jede Rakete der Hamas eine zuviel und jedes Kriegsopfer ein Opfer zuviel ist. Um die Charta der Hamas geht es hier nicht, wir verteidigen diese weder noch verfolgen wir sie, sondern streben einen gerechten, für alle Beteiligten lebenswerten Friedensplan an. Die Charta auf der dieser Weg gründet ist die der Menschenrechte und Genfer Konventionen.
Ihr verwechselt Ursache und Wirkung. Es ist unglaubwürdig und heuchlerisch, wenn man auf Israel loshackt, für die palästinensischen Mörderbanden aber kein Wort der Kritik übrig hat.
Ich wiederhole: kümmert Euch besser darum, dass die Hamas von diesem Planeten verschwindet. Dann wird es dort unten Frieden geben und Ihr könnt Euch Eure anti-israelischen Erklärungen sparen.
Dann habt Ihr Zeit für sinnvollere Tätigkeiten.
csb
Die Menschen in Palästina und Israel sind nicht weiter als Spielfiguren. Die Hamas ist nur eine davon.
Ich glaub du willst einfach verstehen. Hier ist niemand für oder gegen eine bestimmte Gruppierung. Den Leuten hier geht es um die Menschen, sowohl Palästinenser als auch Israelis.
Aber so kleine hasszerfressene Stänkerer wie du brauchen ja immer ein Feindbild. Merkst du eigentlich wie du dich manipulieren läßt?
Der Stachel sitzt tief im Fleisch und der Balken im eignen Auge, läßt einen ganz schnell den Überblick verlieren.
Kommentar gelöscht .
von Geheimrätin.
Es werden hier von mir keine Hasstriaden veröffentlicht. Wer die Fokusierung auf einen gerechten Friedensplan ablehnt, möge sich bitte anderswo äußern.
Das Orakel hat gesprochen.
Wenn Ihr wissen wollt, wer "hasszerfressene Stänkerer" sind, die ein Feindbild brauchen, dann schaut Euch einfach ein paar Bilder von Hamas-Terroristen an.
"Tod den Juden" ist ihr Lieblingssatz und das Herumfuchteln mit Kalaschnikows und dem Koran ihre Lieblingsbeschäftigung.
Gebt denen doch den Tipp, sie sollen ihren Hass runterschlucken und vor der eigenen Haustür auskotzen, statt unschuldige Menschen in die Luft zu jagen.
Könnte auch ein Schritt zum Frieden sein.
csb
P.S. jetzt könnt' Ihr die Kommentarfunktion abschalten, damit ihr Euch nicht mit weiterer Kritik an Euren einseitigen Sympathien und Antipathien auseinandersetzen müsst.
Zum Abschluss ein paar Worte von John Perkins:
John Perkins
Quelle