Hatten wir den Besitzer des Hotels gefragt, ob wir in seinem Haus bleiben durften? Zahlten wir für die Benützung? Ein ranghoher Offizier, dem ich diese Fragen stellte, sah mich an, als ob ich geistesgestört wäre. Wir sind die Eroberer und wir herrschen, und eine erobernde Armee fragt nicht um Erlaubnis. Der Besitz der Besiegten ist für alle frei und die Besatzung kann damit machen, wie es ihr gefällt. Sie kann ihn konfiszieren, wenn sie es wünscht, sie kann ihn nationalisieren, wenn sie will; sie kann ihn zerstören, wenn sie will.
Vom ersten Tag an, sah sich Israel selbst als „aufgeklärter Besatzer“ (Später wurde allen deutlich, dass es so etwas gar nicht gibt.) Und tatsächlich, wir schossen nicht wild um uns in den Straßen – es war nämlich nicht nötig. Die Palästinenser standen noch unter dem Schock der Niederlage, eine der Folgen, unter denen eine Bevölkerung leidet, die den Befehlen der Besatzung unterworfen ist.
Als ich aus dem Reservedienst entlassen wurde, gelobte ich mir, dass ich mich nie wieder bewaffnet und in Uniform unter einer zivilen Bevölkerung bewegen werde. Dieses Versprechen habe ich gehalten. Das war bevor die Besatzung Wurzeln geschlagen hat, bevor die Siedlungen gebaut wurden, vor dem jüdischen Terroristen-Untergrund, vor Ministerpräsident Yitzhak Rabin, vor dem Bat-Ayin-Untergrund und natürlich bevor die Bombe vor Prof. Zeev Sternhells Haus gelegt wurde.
Wenn mir damals jemand erzählt hätte, dass 40 Jahre später die Besatzung noch immer kein Ende gefunden hätte, hätte ich gedacht, sie hätten Wahnvorstellungen … Welches normale Land, so dachte ich, würde freiwillig die Last der Kontrolle über ein anderes Volk auf sich nehmen – mit all den Härten, die damit verbunden sind?
Ich nahm an, wenn die Siegesfeiern abgeebbt seien - nämlich in ein paar Monaten - werde Israel die Gebiete, die es erobert hat, evakuieren, wie 1956 beim Sinaikrieg. David Ben Gurion hatte schon die Errichtung des „dritten Königreiches von Israel“ ausgerufen. Die USA und die Sowjetunion hatten Israel dann „geholfen“, vom hohen imperialen Baum wieder herunterzukommen, auf den es geklettert war …
Im Rückblick ist es heute klar, dass die Schreckenssaat der Besatzung schon während ihrer ersten Tage gesät worden war. General Chaim Herzog (später Präsident des Staates, der die jüdischen Untergrundmörder entschuldigte), der erste Gouverneur der besetzten Gebiete (die damals noch „festgehaltene Gebiete“ genannt wurden und später nach der biblischen Bezeichnung „Judäa und Samaria"), begann den Transfer der Palästinenser über den Jordan. Als Folge des Sieges schwappte über Israel eine Welle von säkulärem Nationalismus, die von religiösem Zelotentum begleitet wurde. Religiöse Führer und Personen der Öffentlichkeit von beiden Seiten der politischen Linie, die Labour- und die revisionistische Bewegung, die meisten säkulär, kamen im Juli 1967 zusammen und gründeten die Bewegung des „Ganzen Landes Israel“. Die vereinigte sich später mit der Likud …
Ministerpräsident Levy Eshkol sprach von „Groß-Israel.“
Der zionistische Ethos der „Erlösung des Landes“ in Verbindung mit einer religiösen Ideologie, die sich auf ein göttliches Versprechen gründete, das mehrfach im Buch der Genesis in verschiedenen Formulierungen auftaucht, fusst im wesentlichen auf: „Euch und euren Nachkommen habe ich das Land gegeben.“ Es ist die ideologische Begründung, auf der die Besatzung bis zum heutigen Tag beruht.
Zu Beginn der Besatzung gab es warnende Stimmen. Sie sahen voraus, was auf sie zukommen würde. So warnte z.B. Prof. Yeshajahu Leibowitz davor, dass der Staat Israel – wenn er an der Besatzung festhalte - ein Polizeistaat würde. Später prägte er das Wort „Judäo-Nazi“, als er die grausame Natur erkannte, die die Besatzung angenommen hatte. Da gab es die Matzpen-Erklärung, die Initiative des Schriftstellers und Künstlers Shimon Tzabar und des Journalisten Haim Hanegbi, die in die Zukunft schauten. Hier ein Zitat von ihnen: „Unser Recht, uns gegen Zerstörung zu verteidigen, gibt uns nicht das Recht, andere zu unterdrücken; Besatzung bringt ausländische Herrschaft, ausländische Herrschaft hat Widerstand zur Folge; Widerstand bringt Unterdrückung; Unterdrückung verursacht Terror und Gegenterror; die Opfer des Terrors sind gewöhnlich unschuldige Menschen. Das Festhalten an den besetzten Gebieten macht uns zu einer Nation von Mördern und Mordopfern. Verlassen wir die besetzten Gebiete so schnell wie möglich.“ (Haaretz, 22.9. 1967)
Nach dem Krieg arbeitete ich als Korrespondent für Al-Hamishmar (Mapans Tageszeitung) bei der UNO und in den USA. Am 24. November 1967 wurde mein Bericht veröffentlicht: „Eine Woche von Veränderungen im Sicherheitsrat“. Man konnte darin lesen: „Drückt Israels hartnäckige Haltung zu „Frieden durch direkte Verhandlungen“ einen ehrlichen Wunsch aus, zu einer Friedensübereinkunft zu kommen, oder ist es vielleicht ein politisches Manöver, das tatsächlich die öffentliche Meinung überwindet, hinter dem sich aber eine Neigung verbirgt, die jetzige Situation auf Dauer hinauszuschieben? So lange keine zuverlässigen Erklärungen gehört worden sind, die bestätigen, dass Israel nicht nach Annexionen und Eroberungen strebt, bleibt diese Frage offen.“
Im April 1972 wurde die 19. Konferenz der Nationalen Studentenunion im Meir-Shfeya-Jugenddorf abgehalten. Die Hauptsprecherin der Konferenz war die Ministerpräsidentin Golda Meir. Ich war damals der Herausgeber der Studentenzeitung der Haifaer Uni „Post Mortem“ und auch ein Vertreter der Konferenz. Studenten wurde die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. In der Zeitung Davar ( Histadrut) las ich dann den folgenden Bericht. „Unter den herausragenden Fragestellern war der Herausgeber der Haifaer Studentenzeitung Gideon Spiro, der nach den Friedensplänen der Regierung fragte, wie z.B. „Was ist vorrangig: Frieden oder Land?“ U.ä. Seine Worte machten den Eindruck, als sei er rechthaberisch und extrem. Und als er von der Ministerpräsidentin nach einem Friedensplan gefragt wurde, antwortete er: „Zurück zu den Grenzen von 1967“. Darauf antwortete die Ministerpräsidentin: „Ich bitte darum, sich von der Illusion zu trennen, dass es da eine Wahl gebe zwischen Frieden oder Gebieten.“ (4.4.72, Davar) Ein knappes Jahr später zahlten wir für solch eine Arroganz mit dem Yom-Kippur-Krieg. Ich muss nicht betonen, dass Golda Meirs Worte stürmischen Applaus erhielten und meine Fragen feindselig entgegengenommen wurden.
Ich erzähle diese Geschichte nicht nur, weil ich mich daran gut erinnere, sondern weil es ausdrückt, was in der israelischen Gesellschaft während der langen Zeit vor sich gegangen ist. Die Stimmen des Friedens wurden von triumphalem Geschrei und der Unterstützung für die Besatzung übertönt, und der stürmische Applaus von Hunderten von Vertretern bei der Konferenz symbolisiert das hässliche Phänomen, das die Öffentlichkeit in Israel heimgesucht hatte: Zusammenarbeit – im stillen oder aktiv – mit den Ungerechtigkeiten der Besatzung.
Israel errichtete eine der raffiniertesten und grausamsten Apparate von Besatzung und Unterdrückung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
In den besetzten Gebieten errichtete Israel den Staat der Siedler, den Staat der Besatzung und der Apartheid, in dem sowohl ein Gesetz herrscht, das den Juden Privilegien gibt, als auch ein Gesetz der unterdrückerischen Militärverwaltung für das einheimische palästinensische Volk.
Viele Deutsche behaupteten nach dem 2. Weltkrieg, dass „sie nichts davon gewusst hätten“, was in den KZs und Todeslagern vor sich gegangen sei, die meistens sehr weit von ihren Häusern entfernt lagen.
In Israel kann keiner behaupten, dass er nichts weiß. Die Schrecken der Besatzung und der Kriegsverbrechen geschahen und geschehen vor unserer Haustür mit der vollen Zusammenarbeit wesentlicher Teile der Bevölkerung. Die israelische Öffentlichkeit weiß, dass das Siedlungsunternehmen illegal war, nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen. Sie wusste, dass die Errichtung von Siedlungen mit Raub von palästinensischem Land verbunden war. Sie wusste, dass diese Aktionen die Ursache für palästinensischen Widerstand sind, der, solange das Siedlungsunternehmen wächst und sich ausdehnt, auch wächst. Dies wiederum lässt die unterdrückerische Hand der Besatzung härter werden. Die israelische Öffentlichkeit wusste Bescheid über die kollektiven Strafen, über die Zerstörung der Häuser, über die Ausgangssperren, die wochenlang über ganze Gemeinden verhängt wurden, über die Hunderttausenden von Administrativhäftlingen, über die Folterungen in den Shin-Bet-Kellern, über die Straßen „nur für Juden“. Sie weiß Bescheid über die Besatzungsmächte, die auf die zivile Bevölkerung schießen; dies hat den Tod von mehr als 1000 Kindern gekostet. Sie weiß über die täglichen Demütigungen von Hunderttausenden von Palästinensern an den Kontrollpunkten, über das Ausreißen palästinensischer Olivenbäume, über die Pogrome (ja so steht es hier! ER), die die Siedler gegen ihre Nachbarn ausführen, über das nächtliche gewalttätige Eindringen in die Häuser palästinensischer Familien, über die Unterernährung von Teilen der palästinensischen Bevölkerung wegen wirtschaftlicher Not, die die Besatzung verursacht, während die Siedler ihren Nachbarn das Wasser stehlen, um sich in Swimmingpools zu erfreuen.
Die israelische Öffentlichkeit wusste Bescheid, nicht nur weil alles in den Zeitungen veröffentlicht wird, sondern weil ein großer Teil von ihnen Partner bei diesen Verbrechen sind. Vom normalen Soldaten bis zum Anwalt, dem Arzt, dem Dozenten, dem Elektriker, dem Angestellten in den Gemeindebüros, dem Versicherungsvertreter und dem Klempner, der Reservedienst macht – sie alle werden „das Volk Israel“ genannt – sie wussten und wissen aus erster Hand, was da drüben vor sich geht. Der Soldat auf Urlaub erzählt seiner Freundin von seinen Aktionen, und der Anwalt, der Arzt, der Dozent, der Klempner und der Elektriker erzählen ihren Freunden.
Der große Besatzungsapparat wird von einem sekundären Apparat von Militäreinheiten, der Polizei, dem Geheimdienst, der zivilen Verwaltung, dem militärischen Justizsystem und der Siedlerführung aufgebaut. Alle zusammen arbeiten wie gut geölte Maschinen über dem gebeugten Rücken des palästinensischen Volkes, und zwar eng zusammen mit dem zivilen Apparat innerhalb der Grünen Linie. Die Besatzung erfreut sich der Zusammenarbeit mit dem Rechtssystem, von den Friedensrichtern bis zum Obersten Gerichtshof, von der Sozialversicherung, dem Innenministerium, dem Bildungs- und Gesundheitsministerium. Wenn die Agenten der Besatzung ihre Aufgaben als absolute Herrscher in den besetzten Gebieten beendet haben, werden sie in ähnliche Apparate innerhalb der Grünen Linie aufgenommen. Militärrichter, die der Besatzungsarmee juristische Unterstützung gaben, werden Richter im zivilen System und unterstützen von dort weiter die Besatzung. Militärärzte, die ihren Beruf verraten und die Folterungen unterstützt haben, werden ins zivile Gesundheitssystem übernommen. Ranghohe Offiziere werden ins zivile System eingebunden, entweder als Geschäftsleute, Bürgermeister oder Schulleiter - und zu unserer Schande sogar als Ministerpräsidenten und Minister, die Kriegsverbrechen begangen haben. Und von diesen Positionen unterstützen sie weiter die Besatzung.
Die israelische Gesellschaft verurteilt die Kriminellen nicht und spuckt sie auch nicht an – sie sieht sie als Aktivposten und arbeitet zusammen mit dem Übel.
Auch der Journalismus arbeitet auf verschiedene Weise mit der Besatzung zusammen, vor allem übernimmt er die Sprache der Besatzung. Die Besatzungsarmee wird „Verteidigungsarmee“ genannt, die Guerillakämpfer werden alle „Terroristen“ genannt oder „Saboteure“ und die besetzten Gebiete werden, wie schon gesagt, als Judäa und Samaria bezeichnet. Militärkorrespondenten operieren normalerweise als verlängerter Arm des IDF-Sprechers. Es ist kein Zufall, dass der Mossadchef Meir Dagan von Kanal 2, dem beliebtesten TV-Kanal, als Mann des Jahres gewählt worden war. Der abstimmende Journalist Emanuel Rozen genoss in vollen Zügen das Bild von Dagan, wie er mit einem Messer zwischen den Zähnen als Durchschneider arabischer Kehlen gezeigt wurde, während der jetzt im Koma liegende Sharon von Dagan als einem Experten im Kopfabtrennen gesprochen hatte .
Auch die Universitäten sind ein Teil der Zusammenarbeit mit der Besatzung. Die meisten „nationalen Sicherheitsinstitute“, die den verschiedenen Universitäten angeschlossen wurden, beschäftigen frühere Armeeoffiziere, die von Killern zu ehrenhaften Akademikern wurden.
„Ariel College“, das in Israel als ein Teil der Hochschulbildung angesehen wird, arbeitet in den besetzten Gebieten, und keine Hochschule boykottiert diese Institution, die unter dem Schutz des Apartheidregimes operiert.
Was die israelischen Künstler betrifft, aus deren Reihen man mit dem größten Protest gegen die Ungerechtigkeiten der Besatzung rechnen sollte: Die meisten unter ihnen entpuppen sich als Hasen und Feiglinge. Man kann die Künstler an den Finger einer Hand abzählen, die sich gegen die Besatzung stellten und Friedens- und Menschenrechtsgruppen unterstützen. Der überwiegende Teil von ihnen ist „apolitisch“ und bietet seine Arbeit sogar den Soldaten in den besetzten Gebieten an. Tatsächlich singen sie, aber wenn es um Zivilcourage geht, sind ihre Lippen versiegelt …
Die „Bewegung der Qualitätsregierung“ in Israel ist vielleicht das letzte Beispiel für die Schizophrenie der israelischen Gesellschaft. Was könnte edler sein, als für eine gute Regierung zu kämpfen, gegen Korruption und zu Gunsten einer vernünftigen Verwaltung? Jedes Jahr vergibt die Bewegung den Preis „Ritter der Qualitätsregierung“. Das Problem ist nur, dass die Bewegung an der Grünen Linie, der Grenze von 1967 hält. Was jenseits dieser Linie geschieht, interessiert nicht. Der Führer der Bewegung, Eliad Shraga, der mit der Armee verbunden ist (Offizier einer Elite-Fallschirmtruppe, wie es die Internetsite der Bewegung nennt), wurde auf Kanal 7, der Siedlerstation interviewt. Er sprach erhabene Worte über Integrität und den Kampf gegen die Korruption, als ob er sich nicht an eine Bande von Landräubern und Übertreter von Menschenrechten wenden würde. 2007 geschah es, dass die Bewegung den Preis dem Siedler MK Aryeh Eldad gab „in Anerkennung für seinen besonderen Einsatz, die Regeln des Gesetzes einzuhalten und die Qualität der Regierung in Israel zu stärken. MK Dr. Aryeh Eldad ist ein wunderbares Beispiel für die Integration von öffentlicher Aktivität mit Integrität und sauberen Händen“ - nicht weniger. Die Bewegung erkannte nicht die Absurdität, einem Siedler solch einen Preis zu geben, der in den besetzten Gebieten lebt und sich am Landraub beteiligt, der die Apartheid rechtfertigt, der zur Todesstrafe für den Ministerpräsidenten aufruft, weil er Meinungen zum Ausdruck brachte, die für ihn unannehmbar waren. Kurz gesagt, dieser Mann ist ein klassischer Faschist. Aber für all dies bekommt er Anerkennung - als ein Beispiel für Integrität. Diejenigen, die mit MK Eldad in jenem Jahr den Preis teilten, einschließlich des früheren Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mishal Cheshin und des Journalisten Mickey Rosenthal, sahen dies nicht als eine unannehmbare Situation an, aus der Perspektive der Integrität, und es fiel ihnen nicht ein, zu erklären, dass sie nicht Teil einer solchen Gruppe sein wollten. In dieser Hinsicht bin ich besonders traurig, dass der frühere MK Aryeh „Lova“ Eliav, ein ehrenwerter und geachteter Mann (selbst wenn er von der zionistischen Linken kommt), damit einverstanden war, in dieser Bewegung als Ehrenpräsident zu dienen und bei dieser Farce mitzumachen.
Diese Kritik wird aus der Perspektive eines Menschenrechtsaktivisten geschrieben. Das mit Atombomben bestückte Israel stellt heute eine Gefahr für sich selbst und andere dar, aber es ist wichtig zu betonen, dass das Bild Israels nicht nur finster ist. In Israel gibt es eine eindrucksvolle Liste von Menschenrechtsorganisationen und Organisationen, die gegen die Besatzung kämpfen, und in meinen Augen sind sie das „wunderbare Israel“. Diesen beispielhaften Gruppen ist es aber bis jetzt nicht gelungen, die Machtordnung in Israel zu verändern – aber sie sind unsere Hoffnung, den Krieg zwischen Gog und Magog zu entscheiden.
Quelle: סמרטוט אדום - דברים רעים קורים כאשר אנחנו שותקים
Originalartikel veröffentlicht am 3.11.2008Über den Autor
Ellen Rohlfs ist eine Mitarbeiterin von Tlaxcala,
dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann
frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert
wird und daß sowohl der Autor, die Übersetzerin als auch die Quelle
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