Der Deutsche Bauernverband (DBV) und die staatstragenden Forschungsinstitute haben es ja schon lange gewusst, dass die Pflanzenschutzmittel nicht Schuld am Bienensterben sind. Aber wirklich nicht. So Kleinigkeiten wie das von Bayer verursachte Bienensterben durch das hochgiftige
"Planzenschutzmittel" Poncho stellen für derartige
"wissenschaftliche Studien" überhaupt keine erwähnenswerten Tatsachen dar.
Auch das
Fasanensterben war dem ehemaligen Monsantominister Seehofer egal und dürfte es auch seiner Nachfolgerin als Monsantoministerin sein. Die beiden wollen nur das Beste für Monsanto und die Chemie. Soll die Umwelt dadurch ruhig zum Teufel gehen. Logischerweise dürfen da auch die staatlichen Forschungsinstitute nicht zu anderen Ergebnissen kommen. Monsatos und Bayers Chemiedreck müssen gefördert werden. Am besten auch noch als Gentechnik, damit die Bauern nur noch Lohnsklaven sind.
Die dümmsten Bauern haben nämlich schon lange nicht mehr die dicksten Kartoffeln, sondern die am meisten vergifteten Äcker und Wiesen. Man kann den Gendreck und die dafür notwendige Chemie nicht eingrenzen. Sie verdirbt das eigene Land und das Land der Nachbarn. Erst wenn alles Saatgut dieser Erde den Großkonzernen gehört und die Bauern auf ihrem Land nur noch Sklaven sind, ist das Großkapital zufrieden.
Der Tod der Bienen und der anderen Bestäuber interessiert sie ja nicht wirklich. Sie haben sich längst Inseln gesichert, auf denen sie mit dem Saatgut aus dem
Tresor des jüngsten Gerichts hoffen, schlussendlich zu überleben, während alle anderen
elend krepieren.
Immerhin formiert sich langsam aber sicher eine Gegenbewegung. Die Berufs- und Hobbyimker sind es leid, immer wieder von den sogenannten staatlichen Forschungsanstalten, die ja nichts anderes als Propagandaschleudern der Agrarchemie sind, die Schuld für das Bienensterben in die Schuhe geschoben zu bekommen, während die industrielle Agrarwirtschaft die Umwelt für alle vergiftet.
So haben sich bereits mehrere Imkerverbände in sehr barschen Tönen gegen die Forschungsinstitute gewandt, was aber wohl kaum etwas nützen dürfte. Bayer und Monsanto können sich alle Politiker und Wissenschaftler kaufen, die sie brauchen, und der deutschen Politik sind schon die deutschen Bürger völlig egal, weshalb sollten die sich für Bienen interessieren.
Ein Politiker, der begreift, dass drei Jahre nach dem Tod der letzten Biene auch der Mensch stirbt, ist nicht in Sicht. Bei Frau Aigner ist nicht einmal klar, ob sie weiß, was drei Jahre sind. Wer sich das
DBIB_PosPapier1208.pdf durchliest, weiß, was wirklich gespielt wird. Auch hier geht es wieder um schnelles Handeln, bevor alles zu spät ist.
Die Dummheit oder Käuflichkeit unserer Politiker und Wissenschaftler zusammen mit der Manipulationsmacht der Medien verhindert auch hier, dass das Notwendige getan werden kann. Vernunft unterliegt der Gier. Allerdings geht es hier sehr direkt auch um das Leben der Menschen und deren Gesundheit.
Immerhin nehmen die Bienen den Menschen die Arbeit weg : Kostenlos bestäuben Sie alles was nicht niet und nagelfest ist. Millionen Menschen stehen bereit um diese Arbeit übernehmen zu können...
Auf der etwas ernster gemeinten Seite : Die Bauern an sich denken ebenfalls (zumindestens nicht wenige) an Gewinnmaximierung. Man darf sich ruhig von dem gedanken befreien, dass der landwirt zum Wohle des Menschen und der Natur agiert - in nicht wenigen Fällen geht es schlicht um Gewinnmaximierung. Ansonsten wären wir die gemeine Zuckerrübe nämlich längst los und würden nicht jedes Korn subventionieren - nur um mal ein Beispiel zu nennen.
^^ Das passiert im Herbst/Winter. Das sagt aber nichts über das Bienensterben im Sommer aus!! Netter Versuch sich rauszureden.
Info:
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2009-01-07-5808&pc=s02
http://www.cbgnetwork.org/1.html
Der Imker verletzt seine Sorgfaltpflicht, wenn er die Völker da stehen läßt, wo die Bauern ihre Gifte versprühen.
Meine Völker stehen nicht mehr im Giftdunst der Landwirte und sind gesund. Der Bauer bestäubt seinen Raps in Zukunft selbst und alle sind zufrieden.
Also sind die Imker schuld, wenn die Bienen zuviel Gift essen!
Is doch logisch, M. Gerber, Imkerei Bienenwabe
Ein sehr peinlicher Kommentar.
@Manfred Gerber
So muss sich deiner Meinung nach der Imker über die neusten Giftstoffe der tollen Industrie erkundigen?
Du hast doch selber zu oft im Giftnebel gestanden.
Bückling der Chemieindustrie.
Die ehemaligen LPG'n in meiner Ecke sind mitlerweile wieder für jedes Volk am Rapsacker dankbar - sie haben bereits gemerkt, daß jedes Bienenvolk bei Raps ca. 200 EUR Mehrertrag bedeutet ... gegen den Rapsglanzkäfer wird trotzdem gespritzt, aber wenn man sich abstimmt geht das auch ohne dass die Bienen Schaden dadurch nehmen und auch ohne den Honig zu kontaminieren
Aber ungeachtet dessen müssen wir früher oder später von der industriellen Großflächen-Monokultur-Landwirtschaft weg und (wieder) hin zu einer ökologischen a la Sepp Holzer kommen, wenn wir eine Landwirtschaft ohne Chemikalien haben wollen.... aber dann sind wir auch wieder bei monatlichen Aufwendungen für Lebensmittel bei ca. 40% statt der heutigen 10% (vom Monatsbrutto)
Alle Studien der Unschädlichkeit kommt von der Industrie.
Ohne Chemie würden deine Bienen noch mehr produzieren, gesünder und länger leben.
Du bist auch schon ein Bückling der Industrie geworden, schleimst beim Grossbauern ein.
So gesehen ist es eigentlich schon längst fünf nach zwölf, denn wir leben jetzt schon auf einer grossen Müllkippe deren Zusammensetzung niemand wirklich kennt und es ist längst an der Zeit umweltschädliches Wirtschaften zu unterbinden. Nichts ist leicher als das, wenn Produkte (unabhängig) auf ihre Umweltverträglichkeit getestet worden wären, wo besonders schädliche Produkte hoch besteuert worden wären und im Gegenzug umweltfreundliche Produkte eine Art positiver Steuer bekämen, was sie für Verbraucher preislich attraktiv machen würde). Auf diese Weise könnte man dann seelenruhig ausnahmsweise mal auf den Markt vertrauen, der dann die Umweltsünder mit Absatzproblemen bestrafen würde.
Allerdings schon der Umgang mit der jetzigen Krise, in der der Faktor Umweltzerstörung noch keine Rolle spielt, wie schwer sich die Betonköpfe dabei tun einen künstlichen Faktor wie vernünftigen Geldkreislauf in Griff zu kriegen. Deshalb findet sich auch leider kaum einer auf breiter Flur, dessen Vorstellungskraft so weit reicht, um die Erkenntnis zu erlangen, dass Umweltzerstörung horrende Kosten bedeutet, die noch in Zukunft anfallen werden. Ich hoffe jedenfalls, dass ich es noch erlebe, wenn wir an den Punkt kommen, wo die (heute schon schleichende) Umweltkatastrophe sich nicht mehr leugnen lässt, weil sie selbst für Laien unübersehbar wird. Ich hoffe nur, dass die Umwelt bis dahin nicht dermassen ruiniert ist, dass sich kaum noch was retten lässt - Gnade uns aber, wenn die Vernichter zu erfolgreich waren...
natürlich muß der Imker über die Gifte, die seinen Bienen schaden Bescheid wissen.
Sonst kann er ja nicht mehr eindeutige Maßnahmen treffen, falls seine Bienen mal wieder im Jenseits gelandet sind.
@Blauvogel
Der Landwirt muß mir mindestens 100 Euro von seinem Mehrertrag abgeben, da mir ziemlich genau 50% der Bienenvölker eingehen die ich im Raps stehen lasse. Und ich wette darauf mit Clothianidin Beize im nächsten Jahr sind es 80 %.
Nein als bekennender Bienenliebhaber stelle ich meine Bienen dort auf, wo sie an kein Gift herankommen. Also 4 Km Radius kein Mais, kein Raps und keine Gründüngung auf Böden die mit Neonikotionoiden belastet sind (das sind in Südwestdeutschland fast alle landwirtschaftlichen Flächen).
Und welchem Kunden soll ich diese nektarhaltige Pestizidmischung anbieten, ohne Rot zu werden.( Rot = Satire, haha )
By the Way "sag mir wo die Schmetterlinge sind", Habt Ihr noch welche? (Anmerk.: das ist keine Satire)
einen Rapsfreien 4km-Radius bekomme ich hier zwischen thür.Rhön und Grabfeld seit Jahren nicht mehr hin ... allerdings habe ich auch nicht die gigantischen Ausfälle wie Du - ich behandle Varroa nach Liebig mit Ameisen und Oxalsäure und habe bisher 10-20% Verlust im Winter und keinen im Sommer (toi, toi, toi) dafür spritzt die LPG aber auch tatsächlich erst in der Abenddämmerung ... Mais gibts seit Jahren keinen hier zumindest im 4km-Radius
Früher gab es in jedem Dorf mehrere Imker, heute müssen wir uns nach der Giftindustrie richten und ihre Giftpläne auswendig lernen.
Schnell ist dann der Imker der Schuldige weil er sich nicht über den Giftcocktail erkundigt hat.
Dann macht der "ferngesteuerte Imker" die anderen Imker an, pervers.
Überbackene Banane mit Honig, mhhhh
ich habe lediglich festgestellt, dass bei mir noch keine Bienenvölker im Frühjahr/Sommer plötzlich verschwunden oder gestorben sind und führe das u.a. auch auf die Abstimmung mit der hiesigen LPG
auch ich kämpfe wie DonQuichote gegen viele Mißstände in unserem Land, fahre nach Gorleben, gehe auf Mahnwachen, "wecke" Mitmenschen aus dem politischen Wachkoma, baue Bantam an etc.
aber eines ist mir auch klar - wir selbst werden ausser durch einen alles vernichtenden Krieg in Zentraleuropa nicht wieder in kleinbäuerliche Feudalstrukturen mit manueller intensiver Landbewirtschaftung zurückfallen
schau Dich doch mal in den Dörfern um - ausser bei ein paar Spinnern (mich eingerechnet) werden nach und nach SÄMTLICHE Hausgärten in Rasenflächen verödet, wo nicht mal mehr ein Gänseblümchen drauf wachsen darf; die Ackerflächen werden immer weiter zusammen gelegt, die Arbeitskräfte dazu aber immer weniger und die Technik immer gewaltiger
die "Lebens"mittel in den Supermärkten bestehen mittlerweile fast zu 50% schon aus "functional food" - es muss heute alles billig sein und schnell gehen
die Bauern verkaufen ja gar nicht mehr ihre Erzeugnisse - sie bekommen heute eine Preis diktiert zu dem sie zu liefern haben und fertig ... unter diesem Druck werden wir niemals zu anderen Lösungen kommen
die breite Masse hängt im Wachkoma und konsumiert doch blos was der Handel ihnen vorsetzt - genau dort werden die Trends gesetzt, genau dort wird letztendlich bestimmt, wie und wo was erzeugt wird ...
gegen die Verkaufsketten kann ich kaum mehr machen als Verzicht - mach ich auch weitgehend was Lebensmittel anbelangt, aber allein damit schwimme ich schon gegen den Strom ... wenn Du Zeit und Wege gefunden hast, Deine Bienen in naturbelassene Gegenden zu stellen, dann ist das doch wunderbar - ich muss mich hier arrangieren und meine Erfahrung ist, solange man vernünftig miteinander redet klappt das auch (noch)
wenn dieses Jahr auch meine Bienen sterben, wende ich mich wieder an Dich und kaufe Dir dann 1 oder 2 Zentner Deines Honigs ab ;-)
@bonobo Das nennt man Boykott.
Lediglich für mein köstliches Biogemüse und für mein Obst fliegen noch ein paar Bienen auf 80% meiner Standplätze.
Der Rest leidet unter Bestäubungsnotstand basta.
Bis dieses dekadente deutsche Chemieliebhabergesindel gerafft hat, wie man mit einem Geschenk (Bestäubung) der Bienen umgeht.
Mich kann so schnell keiner der Bauern an seine vergifteten Felder zurück locken. Die sind auf Jahre hin verseucht.
Was soll's, der Deutche liebt's steril.