Wenn man den Börsenwert eines Unternehmens nimmt, dann sind die Banken auf dieser Welt die großen Verlierer. Innerhalb eines Jahres fiel der Wert bei den meisten Banken um mehr als die Hälfte, bei einigen sogar bis zu 75 Prozent, und ein Ende ist nicht abzusehen. Trotz der Milliarden, die von der Bundesregierung und anderen Regierungen immer wieder in die Banken geschoben werden, traut die Börse ihnen keine Wirkung zu. Wenn die Banken an der Börse so schlecht bewertet werden, dann widerspiegelt das die traurige Realität.
Trotzdem wird die Regierung Merkel nicht schlau. Anstatt die Hypo Real Estate über die Klinge springen zu lassen, kommen noch einmal 12 Milliarden, die aber wie die bisher in das Fass ohne Boden geschütteten 80 Milliarden auch ohne jede Wirkung verschwinden werden. Ein Finanzminister und eine Kanzlerin, die so dämlich sind, sollten sofort wegen Betruges verhaftet werden. Denn wer ernsthaft einen Vertrag eingeht, nach dem die HRE diese 12 Milliarden im Juni 2009 wieder zurückzahlen soll, der ist entweder zu blöd oder will wissentlich betrügen.
Die HRE wird liquidiert werden müssen. Das sollte sofort geschehen, um weiteren Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Das Geschäft zwischen der Deutschen Bank und der Post muss unverzüglich von der Staatsanwaltschaft untersucht werden. Es gibt keinen Grund für die Post, einen unterschriebenen Vertrag mit der Deutschen Bank kurzfristig und zum ausschließlichen Nutzen der Deutschen Bank abzuändern. Da der Staat mit 30 Prozent in der Post sitzt, muss davon ausgegangen werden, dass der Deutschen Bank auf diesem Wege illegal Liquidität aus Steuermitteln zugeschoben wird.
In England sieht es zur Zeit so aus, dass mit den neuen Zahlen für die Royal Bank of Scotland endgültig der Notstand ausgebrochen ist. England hat aktuell Devisenreserven von 61 Milliarden Dollar und rangiert damit hinter Ländern wie Malaysia oder Thailand. Die Auslandsschulden betragen 4.400 Milliarden Dollar und sind damit zweimal so hoch wie das Bruttoinlandsprodukt. Bei der Größe dieses Missverhältnisses wird schnell klar, dass England seine Schulden schon jetzt nicht mehr zurückzahlen kann und jede neue Übernahme von Bankenschulden die Krise vertieft.
In Island musste die Polizei schon Tränengas einsetzen, weil die Demonstranten sich anders nicht mehr in Schach halten ließen; in den baltischen Staaten spielen sich zeitweilig bürgerkriegsähnliche Szenen ab. All diese Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sollten den Regierenden ein Warnsignal sein. Die Banken sind nicht zu retten. Zumindest nicht durch die Steuerzahler.
Wer allerdings mit Macht darauf setzt, die Banken von ihren faulen Papieren zu befreien, könnte sich, wenn auch nicht in Deutschland, den Aufstand und eine Revolution ins Land holen. Deshalb werden über kurz oder lang einige Länder ihre Banken in den Konkurs schicken. Tatsächlich ist das kein realer wirtschaftlicher Verlust.
In Deutschland sind die Sparkassen weitgehend nicht betroffen, bzw. der Konkurs der Landesbanken wäre verkraftbar. Natürlich würde die Bankensicherung ebenfalls Konkurs gehen, weshalb Angela Merkel praktisch sofort ihren Schutz für alle Kontoeinlagen in beliebiger Höhe zurückziehen muss. Obergrenze sollten 20.000 Euro pro Person sein, wobei Kinder den gleichen Anspruch haben, der auch von einem oder beiden Elternteilen bis zur Höhe von 20.000 Euro wahrgenommen werden kann.
Natürlich schlägt das herbe Kerben in viele Besitztümer. Aber die alte Bankensicherung hätte auch nicht mehr bezahlt. Es gibt eben auch für Besitzende kein Leben ohne Risiko. Selbstverständlich würden die Insolvenzverwalter der Banken dann gerne alle Kredite kündigen, aber das kann einfach per Gesetz verhindert werden.
Die Kündigung der Kredite hätte gesamtwirtschaftliche Folgen, die unzumutbar wären. Deshalb dürfen Kredite, die bedient werden, bis zum Ende ihrer Laufzeit nicht gekündigt werden. Das würde zwar die Abwicklung der Banken verlängern, wäre aber ansonsten unschädlich. Nach dem Tod der alten Banken würden sich sehr schnell neue Banken bilden, notfalls könnte eine Staatsbank in die Filialen der Deutschen Postbank einziehen und damit den Bedarf der Bevölkerung nach Bankdienstleistungen befriedigen.
Aber nichts von dem wird geschehen. Obwohl Axel Weber, der Chef der Bundesbank, immer wieder behauptet, dass er nichts von einer Bad Bank halte, wird gleichzeitig unter seiner Führung die Gründung einer solchen Bank vorbereitet. Vielleicht sollten die Deutschen doch auf die Straße gehen und die Regierung Merkel dazu zwingen, von solchen Dingen die Finger zu lassen. Wer die weitere Stützung der Banken oder gar eine Bad Bank zulässt, vernichtet die Zukunft Deutschlands zugunsten des Großkapitals.
Laut Aufregen tun sich komischerweise immer genau die Stammtischbrüder, die es nicht wirklich betrifft. Eigentum und Besitz ist ein Schrein geworden. Niemand soll teilen, alle sollen nur auf sich bedacht sein, aber die Gemeinschaft soll es schützen. Ist niemandem aufgefallen, dass das in Sich ein Widerspruch ist.
" I C H - B A N K ? "
" W I R - B A N K ? "
Statt das derzeitige Chaos als Chance zu nützen und das ganze Geldsystem wieder auf das zurückzuführen für was es eigentlich gedacht ist,
nämlich den Menschen zu dienen anstatt Sie zu knebeln,
will man lieber mit aller Macht das überkommene stützen.
Es wird Ihnen trotzdem nichts nützen,
dem 'Jekyll Island Monster' wird jetzt der Zahn gezogen:
http://i15.ebayimg.com/05/i/001/2b/4e/052e_1.JPG
machte mir klar, wohin die "Rettungsmilliarden" für die Banken verschwinden: In die Passiva, das heißt wie zahlen die Zinsen für die Reichen, das Spiel kann ja so weiter gehen und die Bankster leben weiterhin gut auf unsere Kosten und dabei lachen die sich über uns tot.
- man gründe eine Bank
- erschaffe aus nichts Geld
- schustere das Geld guten Freunden zu
- und lebe selbst in Saus und Braus
- nehme als Gegenleitung haltlose Versprechen an
- bewerte nach einiger Zeit die Gegenleistungen real (nach und nach, nicht alle auf einmal)
- und verlange von der Allgemeinheit, die klaffenden Löcher durch reelle Arbeit zu füllen
Leute, dieser Betrug ist sooooo offensichtlich !
Wer Bankstern auch noch nur einen müden Cent zur "Verwaltung" gibt muss "nicht mehr ganz bei Trost" sein.
Ich erinnere mich z.B. noch an den Herbst 89. Ja, es gab natürlich Leute, die schon im Sommer zur Demo gingen, sogar noch früher - die hatten richtig was vor mit der alten DDR, neu anfangen und so; der ostdeutsche Michel ging jedenfall pünktlich erst im November auf de Straße. Als nämlich die Gefahr schon vorbei war und die DDR tot. Da hatten die Volkspolizisten echt selbst keine Lust mehr. Da gingen sie denn also hin, die 5-Minuten-Revolutionäre der zahlreichsten Klasse in der DDR, nämlich des Kleinbürgertums, und sie riefen ganz laut in die westdeutschen Fernsehkameras hinein: "Wir sind das Volk!" Und die Allerbesten aus dem ostdeutschen Spießervolk zeigten sich dann im Dezember, da hat es erst richtig Spaß gemacht, das Demonstreren: Das war nämlich echter Rummel und man konnte nebenbei Bier saufen und sich amüsieren. Soweit zur ostdeutschen "Herbstrevolution". War wirklich 'ne tolle Einrichtung damals - ich hab jedenfalls 'ne Menge gelernt dabei. Z.B., dass es plötzlich sehr viele Widerstandskämpfer gab nach der Revolution und Bürgerrechtler natürlich auch und so.
Und überhaupt war die neue Freiheit ganz toll: Zuallererst, als die Fernsehkameras samt Reporter sich verflüchtigt hatten, kamen im Gegenzug die gottbeschissenen fliegenden Händler von nebenan, Teppiche verkaufen, die drüben über waren, Teppichreiniger auch; es kamen die berühmten Abwickler, sie hätten sogar das Ampelmännchen abgewickelt, aber es sprang wohl gerade nicht genug Profit ab. Dann kam die Neue Deutsche Bildung Und Erziehung bei uns zu Besuch, wir lernten, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, das ist wichtig, sonst weiß man nicht wie das funktioniert mit dem Egoismus. Und wir hatten jede Menge aufzuholen.
Und jetzt soll der Deutsche schon wieder Revolution machen? Der Ostdeutsche etwa auch? Was soll das eigentlich sein? Ist das das, wo man auf ein Pferd wettet? Spielt Borussia Dortmund mit? Auf wen von den Ackermännern (sorry: -gäulen) soll man denn wetten? Ach, die sollen weg? Alle? Joi, joi! Aber wo kriegen wir Deutschen dann unsere Götter her? Unsere Mündigen? Unsere elitären Führer? Wir sollen über unsere Zukunft selbst bestimmen? Nö nö, dat jeht nich, wir machen keene Rewollutsjon, da lasst man erstmal die Franzosen vor.
Spaß beiseite: Ich bleibe bei meinem Eingangssatz. Allerdings bin ich mir wirklich unklar zum Begriffsinhalt "Volk". Wie soll geeinigt werden, was in viele Einzelinteressen individualisiert ist? Es muss bei der Mehrheit ein gemeinsames Interesse geben - das kann doch nicht das Bankkonto sein. Das Volk muss spüren: Es geht um viel mehr, es geht um eine lebbare Zukunft auf der Erde. Übrigens für alle Menschen. Aber der Blick in die sog. 3. Welt lehrt; es gibt Völker, die hungern sich ohne Revolution tot. Wer löst dieses Geheimnis?