Ingrid Rieck, Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock 21.01.2009
Am Zentrum für Nervenheilkunde des Universitätsklinikums Rostock wird am 27. Januar 2009 ein Mahnmal für die Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus eingeweiht. Das Mahnmal wird im Rahmen der diesjährigen Gedenkveranstaltung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern für die Opfer des Nationalsozialismus unter dem Titel "Erinnern, betrauern, wachrütteln" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr mit einer Gedenkrede der Präsidentin des Landtages, Sylvia Bretschneider.
"Das Mahnmal soll daran erinnern, dass psychisch kranken und behinderten Menschen unermessliches Leid zugefügt worden ist und dass auch von Rostock aus psychisch Kranke in den Tod geschickt wurden", sagt die Initiatorin des Mahnmals, Professor Dr. Sabine Herpertz, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. "Dieser Tod wurde euphemistisch-zynisch mit dem Begriff Euthanasie, also der 'leichte Tod', belegt", so Professor Herpertz. "Die Kranken und Behinderten wurden vergast, mit Tabletten oder Injektionen ermordet oder man ließ sie grausam verhungern."
Die ganze Pressemitteilung lesen ...























denn was sind genetische Eingriffe bei Embryonen anderes als Euthanasie ?
neue Verpackung - gleicher Inhalt