umwelt aktuell Ausgabe 02.2009
Auch Deutschland versenkte Munition
Auch die Bundesrepublik hat eigenverantwortlich Munitionsversenkungen im Meer durchgeführt. Das berichtet der Ökosystemforscher Stefan Nehring in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Waterkant. Nehring hat nachgewiesen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur die Alliierten und die DDR Munitionsaltlasten und chemische Kampfstoffe in den Meeren verklappt haben, sondern auch die Bundesregierung und einzelne Landesregierungen. Die westdeutschen Behörden hätten sogar fünfmal so viel Giftgas im Meer entsorgt wie die DDR-Regierung. Manche dieser Verklappungsfahrten führten laut Nehring bis in die Biskaya und vor die grönländische Küste. Neben 1.477 Tonnen Giftgasmunition habe die Bundesrepublik bis Mitte der 1960er-Jahre auch mehrere zehntausend Tonnen konventionelle Munition in den Meeren entsorgt. [bv]
Artikel:
Nehring, Stefan: Munitionsversenkungen durch die Bundesrepublik Deutschland - Legende oder Wirklichkeit?
Waterkant Nr. 4, Dezember 2008, S. 9
Kontakt:
Dr. Stefan Nehring, Koblenz
Tel. +49 (0)261 / 1330398
E-Mail: info@stefannehring.de
www.stefannehring.de
Wie schlau der Mensch sich verhält ist schon beachtlich.
Kein anderes Wesen ist derartig dumm!
Aber man darf eines nicht vergessen: Immerhin hat die "Elite" daran gut verdient und bis zum nächsten Mal kann ja noch viel mehr Tötungsmaterial gebaut werden.