Obama möchte dem Frieden eine Chance geben. Zumindest klingen seine Worte so, oder so ähnlich. Allerdings sieht die Realität völlig anders aus. In Afghanistan verdoppelt er die Truppen, und sein Vizepräsident Joe Biden spricht schon jetzt davon, dass in Afghanistan mit erheblich höheren Verlusten, wegen der verfehlten Afghanistan-Politik der Bush-Regierung, zu rechnen sei.
„Es ist mir unangenehm, davon zu sprechen, es wird aber neue Verluste geben. Sie werden zunehmen.“
„Die Taliban kontrollieren große Teile des Landes, wo sie zuvor nicht präsent waren. [...] Wir werden versuchen, die praktisch verlorenen Gebiete zurückzuerobern, das wird zusätzliche Truppen erfordern. [...] All dies bedeutet, dass wir uns nun mehr Kämpfe mit dem Gegner liefern werden.“
Wollten die USA nicht eigentlich nur den Kampf gegen den Terror in Afghanistan führen? Warum wollen sie jetzt das Land besetzen? Und vor allem: Warum wollen sie weiterhin in großem Maße afghanische Zivilisten töten? Geht es gar nicht um Afganistan? Geht es nur darum, für einen Angriff auf den Iran eine Angriffsplattform und sichere Nachschubstrecke zu haben? Geht es nur um den Diebstahl von Öl und Gas rund um das kaspische Meer? Um einen Angriff auf Russland?
Da kann der afghanische Präsident Hamid Karsai noch so scharfe Kritik an der amerikanischen Militärführung üben, wie auch immer er mag. Er hat recht damit, dass die amerikanische Taktik, vor allem Zivilpersonen zu töten, den Taliban in die Hände spielt. Aber vielleicht wollen die USA genau das. Es könnte sein, das sie begriffen haben, dass sie die Afghanen insgesamt vernichten müssen, um überhaupt siegen zu können. Die Taktik sieht auf jeden Fall eher nach geplantem Völkermord als nach Kampf gegen den Terror aus. Vielleicht sollen ja auch nur weitere Terroristen erschaffen werden.
Während Karsei die Befreiungstruppen von USA und Nato, also auch die Deutschen, schon fast flehentlich bittet, doch die Zivilisten zu verschonen, geht das Morden auch unter Obama nicht nur fröhlich, sondern verstärkt weiter. Da braucht man schon gar nicht mehr genau hinzuhören, wenn Obama erklärt, er wolle gegenüber den Muslimen kommunizieren, "dass die Amerikaner nicht Ihre Feinde sind". Das ist lustig.
Im Grunde genommen sagt er den Muslimen damit ziemlich klar, dass er nur so tun will, als ob. Die alte Feindschaft bleibt, wird aber nicht mehr kommuniziert. Dafür geht das Morden fröhlich weiter. Das gilt auch für die Palästinenser, denen die EU jetzt erst einmal sagt, dass sie ihre gewählte Regierung im Gazastreifen in die Tonne treten müssen, oder das Morden gehe weiter. Tatsächlich geht es ja schon weiter. Es vergeht kaum ein Tag ohne schwere israelische Angriffe.
Wie immer, wenn Obama nicht weiter weiß oder sich einfach nicht in die Kriegskarten blicken lässt, gründet er eine Kommission. So auch zum afghanischen Guantánamo, dem Gefängnis auf der US-Luftwaffenbasis Bagram in Afghanistan Dort sitzen derzeit 600 mutmaßliche Aufständische in Haft, die noch bedeutend schlimmer ist als alles, was die Welt auf Kuba gesehen hat. Menschen ohne Hoffnung, ohne Anklage - aber wahrscheinlich unter ständiger Folter. Denn die hat Obama dort nicht abgeschafft.
Die Regierung Merkel unterwirft sich auch in schwierigen Zeiten gerne dem Willen der USA. Deshalb werden auch die Liefermöglichkeiten deutscher Unternehmen in den Iran, durch Streichung der Hermesbürgschaften, erheblich erschwert. Das richtet sich vor allem gegen die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer, die Frau Merkel eh nicht leiden kann, weil sie Arbeit ja nicht schätzt, sondern nur die Abzocker aus der Finanzindustrie.
Im Iran sind deutsche Firmen bei der Gasverflüssigung gut im Geschäft, beim Energieanlagenbau und auch allgemein beim Maschinenbau. Das ist natürlich der USA ein Dorn im Auge. Deutschland darf keine Geschäfte machen, solange die nicht von den USA in eigene Gewinne umgewandelt werden können. Vor allem aber geht es darum, dass auch Obama nicht so dumm ist, dass er nicht wüsste, dass tote deutsche Anlagenbauer nach einem US-Angriff im Iran vielleicht der Tropfen sein könnte, der die Deutschen dazu bringt, die Besatzer endlich aus dem Land zu jagen.
Tatsächlich muss man sich darüber im klaren sein, dass die USA nicht als Freunde in Deutschland sind. Sie sind Besatzer, die unsere Wirtschaft ausspionieren, unsere Kinder in ihre imperialen Kriege zwingen wollen und letztendlich die deutsche Politik dominieren. Das hat mit Freundschaft nur dann etwas zu tun, wenn man so pervers denken kann wie Merkel und Steinmeier.
Handel ist Teil der Friedensfähigkeit. Wer den freien Handel unterbindet, unterbindet auch die Freiheit und stört den Frieden.
Obama in all seiner Geschwätzigkeit ist nichts anderes als ein Bush in einer anderen Verkleidung. Ein Feind des Friedens.
Das ist gefährlich. So haben wir zwei Weltkriege angefangen. Vor allem weil Leute wie du gepennt haben.
Kette341 am 29.01.2009 21:40
Absolut schwachsinniger Artikel. Wo nehmt ihr denn die ganzen Informationen her?
Ja, das finde ich Scheiße - gelle @Kette341.
Mehr ist Ihnen dazu nicht eingefallen? Wie wäre es mit einer eigenen Meinung? Aber das sind genau diese Art von Menschen, welche sich mit einem billigen Einzeiler wichtig machen und dann jämmerlich verabschieden wollen. Selbst das ist Ihnen aber nicht gelungen, weil ich Ihnen dazu noch etwas auf den Weg geben möchte.
Schreiben Sie doch einfach etwas dazu. Macht auch nichts, wenn es falsch ist.
Ich liege ja auch ständig daneben :-).
Erleuchten Sie uns doch, mit Ihrem brillanten Geist! Ach so - haben Sie ja schon. Habe ich glatt übersehen.
Ein informatives Zeitalter wünsche ich Ihnen für die Zukunft.
TIPP: Radio, Fernsehen, Zeitungen und etwas Recherche, dann sich mit Freunden und Bekannten unterhalten und zum Schluss versuchen, sich eine eigene Meinungen zu bilden.
Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was hier geschrieben wird. Aber man sollte sich dann wenigstens die Mühe geben und das begründen, anstelle nur dumm zu sabeln.