Wie man (zumindest der eine oder die andere) weiß, engagiere ich mich seit geraumer Zeit nicht nur sozial und gesellschaftlich, sondern versuche auch dabei mitzuwirken, in unserem Land eine Basis für einen demokratischen Aufbruch zu schaffen, der diese Bezeichnung auch wirklich verdienen würde. Da man wohl sagen kann, dass die „Zeichen der Zeit“ immer unverkennbarer auf Sturm stehen und gleichzeitig kaum Bewegung in die „Volksmassen“ kommt, möchte ich in dieser Hinsicht nicht nur, aber auch vor dem Hintergrund des „Superwahljahrs“ 2009 noch einmal den Versuch zu einer „einigenden Initiative“ starten.
Zunächst einmal möchte ich auf drei vorausgegangene Artikel verweisen … von
He-Ka-Te und Jochen vom 16.12.08,
Jochen vom 22.01.09 und meiner Wenigkeit vom 20.01.09 … es gibt eventuell noch weitere Beiträge, die derselben Thematik gewidmet sind, die Auswahl sollte aber genügen, um das Fundament für eine – eventuell nicht nur hier im Blog anzuschiebende – weiterführende Diskussion zu gießen, die dann auch möglichst zügig zu einem umsetzbaren Ergebnis gelangen sollte. Dies bitte ich unter dem Gesichtspunkt zu verstehen, dass es nicht nur die „verschiedenen anstehenden Urnengänge“ sind, welche dieses Jahr zu etwas besonderem, ja – eventuell sogar zu etwas schicksalhaftem machen, sondern auch die Auswirkungen, welche die Wahlen letztendlich für die gesamte Zukunft unseres Landes und der Welt haben könnten.
Um das argumentative Gerüst abzurunden, ohne die Allgemeinheit hier mit zu viel Text behelligen zu müssen, möchte ich des Weiteren zum einen noch auf einen
anderen Beitrag "aus meiner Tastatur" , den ich am 23. Januar unter dem gleichen Titel auf meinem Blog veröffentlichte, sowie andererseits auf einen
vom "Gedankenverbreche" hinweisen, den dieser am gleichen Tag verfasste. Alle Beiträge zusammengenommen, ergeben meiner Ansicht nach ein sehr gutes Bild davon, was getan werden kann und muss, um in unserem Land – von der Basis aus aufwärts – eine Einheit zu schaffen, die stark genug wäre, um einerseits Druck auf die „politische Klasse“ auszuüben und andererseits eine beispielgebende Vorreiterrolle zu übernehmen, die bei entsprechend abgestimmter und zielgerichteter Vorgehensweise Sogwirkung auf unsere Mitbürger/innen entwickeln könnte.
Selbstverständlich bitte ich nur solche Leser/innen darum, sich der Mühe zu unterziehen, diese teilweise sehr umfangreichen Texte zu lesen, die grundsätzlich an der Verwirklichung des als Titel dieses Beitrags ausgegebenen Ziels interessiert und auch dazu bereit sind, sich dabei aktiv und im Rahmen der jeweils individuellen Möglichkeiten und Interessen einzubringen.
Ganz allgemein möchte ich hier – zum wiederholten Male und gleichzeitig auch übereinstimmend mit den übrigen zitierten Autoren – noch anmerken, dass unser Hauptproblem die Individualität der „aufgeklärten und/oder engagierten“ Menschen ist – und dass diese in Anbetracht der mehr als dramatisch finsteren Aussichten unbedingt zu überwinden ist. Es sollte gleichgültig sein, für welches mit demokratischen und legitimen Zielsetzungen verbundenes Thema man steht – der Ausgangspunkt und das Ziel sollte doch wirklich für alle identisch sein und als „kleinster gemeinsamer Nenner“ genügen, der eine Zusammenarbeit ohne Konkurrenzdenken oder andere „überreizte Befindlichkeiten“ ermöglichen muss. – Führen und die Sache dominieren muss niemand, sondern es muss versucht werden, eine echte Gemeinschaft inklusive einer auf möglichst viele Schultern verteilten Verantwortung und Kompetenz zustande zu bringen. (Nicht zuletzt auch, weil eine solche Gemeinschaft sehr viel schwerer auszurechnen ist, als eine, die sich hinter einer oder wenigen Galionsfigur(en) formiert, die relativ leicht isoliert und ausgeschaltet werden kann / können!)
Abschließend nur noch drei Dinge, die ich im Zusammenhang hiermit betonen, respektive anfügen möchte:
1.) Da es sich bei der „Einheit“, die es zu schaffen gilt, um eine solidarische, basisdemokratische und aus Menschen mit möglichst breit gefächerten Erfahrungen, Kompetenzen und Potentialen bestehende Gemeinschaft handeln muss, sollten ihr nicht nur Organisationen, alternative Parteien, Initiativen, Vereine und Experten aus allen relevanten Bereichen angehören. Jede Frau und jeder Mann kann zu einer solchen Gemeinschaft etwas beisteuern, was für sie wertvoll und für die gemeinsame Sache förderlich ist.
2.) Auch wenn es überflüssig sein dürfte, das überhaupt zu erwähnen … selbstverständlich kann eine solche Basis allein im Internet weder geschaffen noch auf Kurs gebracht werden. Insofern würde ich besonders die Anregung vom „Gedankenverbrecher“ hinsichtlich des Kontaktaufbaus via Postleitzahlen als wichtiges, danach im Einzelfall sicher noch weiter ausbaufähiges Grundprinzip für die lokale und regionale Zusammenarbeit in der „realen Welt“ in den Fokus rücken. In jedem Fall muss in den einzelnen „Arbeitsgruppen“ real und offen (ohne Internetanonymität) gehandelt und miteinander umgegangen werden …
3.)
Nur für die Admins der Seite …
falls heute Kommentare abgegeben werden
sollten, würde ich darum bitten, diese an meiner Stelle freizuschalten und ggf. auch „mit Antworten zu bewirten“, da ich bis einschließlich morgen Mittag online nicht zur Verfügung stehen werde. – Dafür schon mal danke.
Nun, ich denke, ich weiß, wovon ich hier schreibe, da ich diese Barrieren seit nunmehr drei Jahren zu überwinden versuche ...
Hinzu kommt, dass wir keine Zeit mehr haben, nachdem sich alle Seiten über Jahre hinweg geweigert haben, miteinander zu reden oder gar im praktischen Sinne aufeinander zuzugehen. Aber das habe ich alles in den angegebenen Berichten thematisiert und es wurde auch von den anderen Autoren klar dargelegt!