Pressemitteilung
27.01.2009 – Axel Troost
1.500 Millionen für die Reichen, 150 Millionen für die Armen
Auf Nachfrage von Axel Troost, dem finanzpolitischen Sprecher der Fraktion DIE LINKE, hat das Bundesfinanzministerium präzisiert, welche Einkommensgruppen wie stark von den im Konjunkturpaket II für die Jahre 2009 und 2010 vorgesehenen Steuersenkungen profitieren. Demnach werden die Bezieher von niedrigen Einkommen bis 10.000 Euro (bei Verheirateten bis 20.000 Euro) um insgesamt 150 Millionen Euro entlastet werden. Gutverdiener mit über 53.000 Euro (bzw. 106.000 Euro bei Verheirateten) hingegen bekommen 1.450 Millionen Euro, also fast das zehnfache, an Einkommensteuerentlastung. Troost:
"Endlich gesteht es auch die Bundesregierung ein: Die Steuerentlastungen im Konjunkturprogramms II haben nicht viel mit Konjunktur, aber sehr viel mit Klientelbedienung im (Vor-)Wahlkampf zu tun. Denn während die Bezieher niedriger Einkommen die Steuerentlastung fast vollständig in zusätzlichen Konsum umsetzen würden, geht von der Entlastung der Gutverdiener proportional nur ein sehr viel geringerer Anteil in den Konsum. Die Bundesregierung schenkt den Reichen Milliarden, damit sie einen kleinen Teil davon in die Konjunktur stecken und den Rest in den Sparstrumpf. Bei den unteren Einkommen wäre dieses Geld konjunkturpolitisch viel besser angelegt, da es komplett in Konsum umgesetzt würde. Aber für die interessiert sich die Bundesregierung offensichtlich nicht."
Quelle: Fraktion DIE LINKE
< Schaffung einer Gemeinschaft des demokratischen Aufbruchs | 1,2,3, ganz viele: Schon wieder soll ein Droh-Video aufgetaucht sein >




















Unsinniger kann man seinen gewissenhaft recherchierten content auch nicht verwässern :-/ Hauptsache viele neue Werbebanner...
Dabei gleich noch ein Hinweis: man mag ja zu Details stehen, wie man will, aber das Stichwort "Grundeinkommen" fehlt mir irgendwie in der Tag-Liste von duckhome...
Momentan (noch bis zum 10.2.) läuft hierzu eine Petition auf den Petitionsseiten des Bundestages:
zur Petition
Vielleicht auch einen redaktionellen Hinweis auf Duckhome wert - knapp 6000 Unterzeichner finde ich noch etwas peinlich, das geht lauter.