Blick in die Kristallkugel
Pünktlich wie angekündigt hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem World Economic Forum (WEF)
ihre Grußworte (Podcast zur Zeit noch nicht verfügbar) hinter sich gebracht. Kurz genug, um Wesentliches mitzuteilen und um nicht zu viel Zeit mit dem Zuhören zu verbringen: Nichts Neues aus der Merkel-Schmiede, aber dafür die wiederkehrende politische Programmatik, was die Merkel-Regierung national und international theoretisch im Sinn hat.
"Wir entwickeln weiter", so Merkel an irgend einer Stelle, ein bisschen G-8, G-20, Weltwirtschaftsrat, deutsche Soziale Marktwirtschaft für die Welt. Ach ja, die Nachhaltigkeit darf nicht fehlen. Merkel blickt - in die Kristallkugel der bundesrepublikanischen Zukunft:
[...] Aber wir sagen auch, Deutschland hat im Blick, dass wir Mitte des nächsten Jahrzehnts schon, und das ist nicht mehr lange, nämlich in fünf, sechs Jahren werden wir einen erheblich demografischen Wandel haben. Unser Schatz in Deutschland sind die gut ausgebildeten Facharbeiter und deshalb müssen wir auch eine Brücke für Beschäftigung bauen, was wir durch bestimmte Kombinationen von Kurzarbeit und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderer Weise durchsetzen wollen. [...],
so das von Merkel gesprochene Wort. Na, das ist eine tolle Zukunft, bestehend aus kombinierter
"Kurzarbeit und Qualifizierung". Der "Bürger-Herold" nimmt an, dass auch Angela Merkel keinen großen Wurf geplant hatte (
Halbzeit am WEF - der große Wurf fehlt noch). Noch etwas, die "Mutti der Hoffnungsfröhlichkeit" meint sogar, nichts sei unmöglich, denn schließlich sei sie in der DDR aufgewachsen und heute Bundeskanzlerin. (Original im
Bürger-Herold)
In den sog. Industriestaaten bzw. der sog. westlichen Welt:
1.) Die Belastungs-, besser Leidensfähigkeit der Masse der Menschen auszutesten (wie anders beispielsweise ist der legale Betrug am Steuerzahler sonst zu erklären, wenn sich die Bankster Boni aus den Staatshilfen weltweit auszahlen) inwieweit sie sich noch mehr erniedrigen und versklaven lassen
und
2.) eine gigantische Enteignungswelle auf Generationen bis zur Endkonsequenz der totalen Kontrolle jedes Individuums durchzusetzen (Zitat Sendung quer BR v. 29.01.09: bei den "Großen" kommt der Staat -zu Hilfe- und bei den Mittleren/Kleinen kommt der Gerichtsvollzieher).
Eines ist mit dem anderen eng und untrennbar verbunden.
Allein schon die Mimik und schon früher von mir hier zitierte Version des "traurigen Hundegesichts" Merkel spricht für sich!
Wenn jetzt die Menschen von und auf der Straße nicht handeln, dann ist es zu spät. Für lange, für sehr lange!
Das muß sie auch gar nciht - als Hampel der INSM muß sie nur absondern, was ihr ihre Herren vorgeben!
mfg zdago
Sie ist eine Physikerin – also auch eine Mathematikerin.
Sie kann nicht anders. Nach Schröder hat Sie nur abgeschaut und nach gesprochen.
Diese Frau hat keine eigene Meinung, woher soll Sie das auch gelernt haben.
Sie funktioniert wie eine Marionette im System der Kapitalisten. Schnüre an den Händen und Schnüre an den Beinen.
Ganz ehrlich. Manchmal tut mir Frau Merkel wirklich leid. Und das meine ich ernsthaft.
Aber wer in Amt und Würden stehen will, hat das auszuhalten. So grausam ist die Welt.
Sie hat leider keine eigene Meinung wie auch unser Köhler. Das sind eben einfach nur billige Marionetten.
Hätten diese echte Karriere gemacht, so wären sie niemals in der Politik gelandet. Nun haben sie es nicht geschafft (Beckstein/Huber) und versuchen sich wieder als Anwälte der Gerechtigkeit.
Allles sehr geil, wie ich finde.
Zumal sich Beckstein/Huber sich für die kleinen Leute wieder stark machen wollen.
Das aber stimmt ja alles gar nicht, da sie jetzt außerhalb der Machtkompetenz mehr als denn je dem Lobbyismus unbedingt Rechnung tragen wollen.
Erst Schock durch Krieg und Katastrophe, dann der sogenannte Wiederaufbau.
Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte.
Naomi Klein, Autorin des Weltbestsellers No Logo, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neolieberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.
Aus dem Buch: Die Schockstrategie - Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus
"Wir entwickeln weiter"
oder
bestehend aus kombinierter "Kurzarbeit und Qualifizierung". Der "Bürger-Herold"
Wenn das Links sein sollen: Ich sehe die Links zur Tagesschau und der virtualreview (am Ende).
Fahre 'nen Firefox unter Ubuntu, nix dran gedreht. Bin ich das, oder hast tatsächlich Du so viele Fehler übersehen?
Im Beitrag hat es drei Links, die man deutlich sieht. Etwas in Anführungszeichen (Gänsefüsschen) bedeutet kein Link. Es gibt dafür Sprachregeln. Schau mal bitte in einen Duden hinein.