AFP Agence France-Presse GmbH meldet gerade Erschreckendes:
In China wird nach Behördenangaben alle 30 Sekunden ein Kind mit körperlichen Fehlbildungen geboren. Rund 1,1 Millionen Kinder, insgesamt sieben Prozent der Neugeborenen in China pro Jahr, kämen mit Geburtsfehlern auf die Welt, sagte die stellvertretende Leiterin der Kommission für Familienplanung, Jiang Fan, nach Medienberichten vom Sonntag. Die Zahl der Kinder mit Missbildungen nimmt demnach sowohl in ländlichen als auch städtischen Regionen ständig zu.
Wir kennen das ja alle aus Deutschland. Unsere Flüsse waren vergiftet, in den Industrieregionen war die Luft kaum atembar und es hat Jahrzehnte gedauert, bis wenigstens einem Teil der Menschen klar wurde, dass sie sich selbst damit vernichteten. Dem Großkapital waren wie heute in China die Menschen egal, es wollte nur Profit und hätte jeden daran sterben lassen.
Leute wie Wolfgang Clement, die heute noch den Tod von Millionen durch billige Endlager wie Asse und total veraltete Atomkraftwerke lachend in Kauf nehmen, gibt es auch in China in Mengen. Menschen, die darauf hinweisen, dass das Berühren des Wassers von bestimmten Flüssen schon ein schweres gesundheitliches Risiko ist, werden eingesperrt.
Es ist das China, das Herr von Pierer den Deutschen immer als leuchtendes Beispiel dargestellt hat, weil solch profitgierigen Ungeheuern wie ihm dort keinerlei Grenzen gesetzt werden. Das Kapital darf in China alles tun, bis der letzte Chinese tot ist. Es wird nicht bei missgebildeten Kindern bleiben. Die Äcker sind vielfach schon verseucht, weil das Wasser, mit dem sie bewässert werden, voller Schadstoffe ist.
Gleichzeitig gewinnt die Wüste immer mehr Land, weil die Bewässerung nicht funktioniert oder das Wasser die Pflanzen eher tötet, als sie gedeihen lässt. Dazu kommt, dass in der chinesischen Industrie praktisch keine Umweltstandards existieren, weil die Firmen, die dort einkaufen, nur daran interessiert sind, die Preise zu drücken. Dafür riskieren sie auch, dass die ausgelieferten Produkte selbst voller Gift stecken.
China kann nur durch einen weitgehenden Boykott zur Ordnung gerufen werden. Es muss ein Boykott der Kunden sein, da das habgierige Großkapital eher die Kunden des chinesischen Ramsches mitverrecken lässt, als seine Auftragnehmer in China dazu zu zwingen, sich an internationale Standards zu halten. Hilfreich wären auch Gesetze, die solche Manager und ihre Auftraggeber bei uns ins Gefängnis schicken und das Kapital, mit dem solche Geschäfte gemacht werden, zugunsten der Staatskasse komplett einziehen.
Es geht aber nicht nur darum, sich nicht beschränken zu müssen, Rücksichten zu nehmen, sondern ja vor allem darum, billig zu sein. Müßten Standarts eingehalten werden, würde dies zu Verteuerungen der Produkte führen. Dafür sind die aber nicht nach China ausgewichen.
Die Globalisierung wurde am Schwanz des Pferdes aufgezäumt. Wenn sie menschenfreundlich hätte sein sollen, dann wären zuerst weltweit gültige Standarts, weltweit gültige ethische Regeln wichtig gewesen. Durchzusetzen wäre das durchaus gewesen - wer nicht mitmacht, hat eben Pech gehabt, in den Beziehungen zu anderen. Leider wird immer das Schlechte favorisiert, dem Geld und Profit zu Liebe.
http://magazine.web.de/de/themen/wissen/mensch/7512394-China-Menschliche-Embryonen-geklont.html