Da es immer wieder ein Thema zu sein scheint, wie sehr die Regierenden der Bundesrepublik Deutschland gegen das Bürgertum schießen - zuletzt mit dem durch das Bundessozialgericht als verfassungswidrig verurteilten Hartz-IV-Regelsatz für Kinder -, wollen wir hier und heute die Erinnerungen der Bürger etwas auffrischen und ggf. Aufklärungsarbeit leisten.
Wir ziehen vorerst einen
Artikel aus dem Jahre 2006 zu Rate (Link ist pädagogisch wertvoll!):
Dass das Elterngeld unter Familienministerin Ursula von der Leyen eingeführt wird, ist dabei kein Zufall. Seit Wochen und Monaten wird sie von der Presse als Everybody’s Darling aufgebaut - als immer lächelnde, erfolgreiche Ärztin, Mutter von sieben Kindern, Hausfrau, Politikerin und Ministerin.
Ursula von der Leyen ist aber vor allem Christdemokratin aus vornehmem Hause. Sie hat nicht nur selbst sieben Kinder, sondern ist auch in einer Familie mit sieben Kindern groß geworden. Ihr Vater ist Ernst Albrecht, von 1976 bis 1990 CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen. [..]
Am 15. Januar 1976 wurde Ernst Albrecht als Oppositionskandidat überraschend zum Ministerpräsidenten gewählt. Eigentlich sollte der damalige Finanzminister Helmut Kasimier (SPD) als Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Ministerpräsidenten Alfred Kubel (SPD) gewählt werden. Doch einige Landtagsabgeordnete aus der Koalition von SPD und FDP verweigerten Kasimier die Stimme. Am Abend traf sich dann die Führung der CDU im Central-Hotel in Hannover, um gemeinsam mit dem langjährigen NPD-Vorsitzenden Adolf von Thadden Albrechts Wahl zu feiern.
1979 setzte die niedersächsische CDU zur ersten Europawahl auf ihren Kandidaten Hans Edgar Jahn. Dieser hatte sich durch ein 1943 erschienenes europapolitisches Buch für diesen Posten qualifiziert, mit dem Titel "Der Steppensturm - Der jüdisch-bolschewistische Imperialismus". Darin prophezeit er die endgültige Zerschlagung des Judentums und die Sammlung der "germanischen Völker" um einen Herd. "Noch nach Jahrtausenden aber wird die Menschheit und vor allem die Jugend mit Achtung und Ehrfurcht einen Namen nennen: Adolf Hitler."
1976 machte Albrecht ein ähnliches Kaliber gar zum Justizminister: Hans Puvogel. Dieser trat in seiner Amtszeit vor allem gegen den Gedanken eines liberaleren Strafvollzugs und die Idee der Resozialisierung auf. In seiner Doktorarbeit von 1935/36 hatte Puvogel die Gründe für seine Haltung dargelegt. Er schrieb von "Vererbung krimineller Neigungen", von "anlagebedingten Verbrechern" und von "minderwertigen Menschen", die "aus der Gemeinschaft ausgeschieden werden müssten". "Nur ein rassisch wertvoller Mensch" habe "innerhalb der Volksgemeinschaft eine Daseinsberechtigung".
Wo immer sie konnte hofierte die Landesregierung unter Ernst Albrecht Alt-Nazis. Wilfried Hasselmann (CDU), stellvertretender Ministerpräsident, bescheinigte 1978 der "Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger", einer Vereinigung von alten Wehrmachtsoffizieren und SS-Männern, in einem Grußwort, dass sie "Mut gezeigt und anderen ein Vorbild gegeben" haben. Hasselmann sei "tief beeindruckt vom Zusammenhalt ihrer Ordensgemeinschaft. Sie haben in vorbildlicher Weise als Soldaten ihre Pflicht erfüllt. Das bleibt gültig für eine nachwachsende Generation."
Da ist es nicht verwunderlich, dass die niedersächsische CDU unter Albrecht regelmäßig gegen die nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegte Oder-Neiße-Grenze zwischen der DDR und Polen polemisierte.[..]
Ihr christliches Menschenbild hat die Bundesfamilienministerin auch in ihrem "Bündnis für Erziehung" demonstriert, das sie Ende April 2006 ausrief. Gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirche wolle sie "Werte in der Kindererziehung" neu definieren. Muslimische, jüdische Verbände oder gar Wohlfahrtsverbände und kommunale Träger von Kindergärten, Schulen und Jugendzentren waren bei der ersten Sitzung des Bündnisses nicht geladen.
Über Hans Edgar Jahn hatten wir auf Duckhome (
hier) schon einmal referiert - wir verzichten an dieser Stelle auf erneute Würdigung. Wir zitieren lediglich einen Abschnitt aus einem SPIEGEL-Artikel aus dem Jahre 1979:
Der unerwünschte Europa-Kandidat Jahn hatte sich einst über "die ganze Erbärmlichkeit der jüdischen Rassenseele" ausgelassen, hatte Juden als "Bastardgestalten" mit "bestialischen Instinkten" bezeichnet und sich über "typisch jüdische Heuchelei" mokiert.
Zurück zu Frau von der Leyen.
Ihr christliches Menschenbild hat die Bundesfamilienministerin zuletzt beim "Christival 2008" unter Beweis gestellt. Für das Ereignis übernahm sie die Schirmherrschaft - anscheinend völlig uninformiert, wie sich nur wenige Zeit später herausstellte.
Im Zuge des Festivals sollte es Seminare geben, unter anderen eines mit dem Titel "Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung". In der
Beschreibung des Seminars hiess es:
«
Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen. Im Seminar geht es um Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Empfindungen. Das Seminar wird von dem sogenannten "Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, OJC" veranstaltet.»
Die Webseite
hagalil ordnet derartige Fehltritte in die Kategorie "Antisemitismus" ein. Wir schließen uns hier dieser Kategorisierung an.
Das Anstreben der Überwindung von Homosexualität wird auch von einigen anderen 'religiösen' Organisationen verfolgt. Es sei hier nur eine benannt: Wüstenstrom.
Volker Beck, MdB Bündnis 90 Grüne, zum Thema:
Wüstenstrom lässt immer wieder durchblicken, dass Homosexualität nicht nur veränderbar, sondern auch veränderungsbedürftig sei. Wüstenstrom-Leiter Hoffmann erklärte, in einem Interview mit Idea Spektrum (18.12.2006) ersichtlich:
"Nach unserer Ansicht beurteilt der biblische Befund gelebte Homosexualität eindeutig als Sünde."
Das Christival 2008 wurde vom
Bund mit 250.000 Euro bezuschusst.
Um noch einmal zu verdeutlichen, wie sehr mit vorgenannten Organisationen kooperiert wird, ein
Beispiel - aus dem Jahr 2007 - der Vorsitzenden (oder was auch immer sie ist) Dr. Christl Ruth Vonholdt des "Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft, OJC":
Auch die Landtagsfraktion der CDU in Wiesbaden frönt offenbar einem ganz persönlichen Konservativismus und krönt diesen nun mit einer ganz besonderen Initiative. Anlässlich einer Anhörung zum Gesetzentwurf zur Anerkennung eingetragener Lebenspartnerschaften hat sie Dr. Christl R. Vonholdt vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) eingeladen
An dieser Stelle der Hinweis auf die dort vorhandenen Kommentare.
Nun aber wieder zurück zu „Röschen“, so Frau von der Leyens Kosename.
Zum 75. Geburtstag ihres Vaters, Ernst Albrecht,
titelte die BILD-Hannover den Gratulationstext von Frau von der Leyen: „Lieber Papa, das habe ich von Dir gelernt.“
Auch wenn es oftmals nicht ersichtlich ist, handelt es sich hier überall eventuell ebenfalls um Propaganda in Reinform auf Kosten der Steuerzahler? Wir mussten
etwas länger suchen -
aber wir wurden fündig (klick)!
Liebes Röschen, nun haben wir von dir gelernt!
Damit reiht sich Frau von der Leyen nahtlos bei diesen Artikeln ein:
http://www.duckhome.de/tb/archives/4317-Rechts-Extremismus-In-der-Mitte-wird-es-braun.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/4106-Jugendgewalt-Einige-schlagen-anders-als-Andere.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/4490-Rechtsextreme-Verlage-verkaufen-auch-scheinbar-unauffaellige-Magazine-im-Supermarkt.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/4599-Rechte-Gewalt-waechst-seit-Jahren.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/4197-Schaeuble-Fuer-aeh-Versprecher-Fue-Verfuehrungskraft,-Informationskontroll-aeh-Kanaele.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/4155-Der-Muslim-Dr.-Udo-Ulfkotte.html
Schauen Sie bald wieder rein, wenn es heißt: Die CDU - Unter Freunden ...
Ok, sie hat einen Studienabschluß. Aber davon hat Ex-Kanzler Kohl 37! Allzu viel sagt das auch nicht aus ...
Ich hoffe, daß dieser Frau das Handwerk gelegt wird. Geldumverteilung im Familienministerium. Alles, was bei Hartz-Familien gespart wird, bläst sie wohlhabenden Familien ins Hinterteil. Und nennt das ganze Familiengeld. Asozialer gehts wohl nimmer!
MfG