Asse II, Helmholtz-Gemeinheiten und ein versuchter Massenmord ohne Sühne
Asse II ist ein typisches Ergebnis dessen, wie innerhalb eines faschistischen Systems die Rechte des Einzelnen, die Interessen von Kommunen, Verbänden und Regionen einem höheren Zweck untergeordnet und wie schnell Recht und Gesetz völlig außer Kraft gesetzt werden. Zwar handelt es sich diesmal "nur" um ein wirtschaftsfaschistisches System, was in den Auswirkungen aber egal ist.
In Deutschland gab es einmal eine Zeit, wo die Menschen der Wissenschaft und sogar der Politik noch im Großen und Ganzen glaubten und Wirtschaft noch nicht für gemeine räuberische Erpressung mit möglicher Todesfolge stand. Der Name des Frachters NS Otto Hahn steht dafür, wobei das NS nicht auf die Nazis zeigt, sondern auf Nuklearschiff.
Diese Zeit verging sehr schnell. Otto Graf Lambsdorff und Friedrich Flick mit seinen Helfershelfern zeigten überdeutlich die gekaufte Republik. Graf Lambsdorff ist übrigens Ehrenvorsitzender der FDP, was wohl alles über diese Partei aussagt. Schnell wurde auch klar, dass bei der angeblich sauberen Atomenergie ein großer Haken sorgfältig verborgen wurde. Die endlose Lagerzeit des Atommülls und die Kosten für eine sichere Lagerung wurden nie erwähnt.
Wahrscheinlich war schon damals eine sichere Entsorgung nicht in Betracht gezogen worden. Man wollte den Profit - und die Probleme den späteren Generationen überlassen. Hanns Martin Schleyer verkündete mit Behagen, was die Wirtschaft den Arbeitnehmern noch alles wegnehmen wollte, und grunzte vor Freude in jeder Fernsehsendung, wenn er neues Unheil verkündete.
Damals wurde schnell klar, dass all die schönen Dinge, die die Menschen mit ihren Händen erarbeiteten und mit ihren Steuern bezahlten, nur für die Herren dasein sollten. Für die Schleyer, Flick, Lambsdorff und die anderen Abzocker dieser Zeit, die es teilweise nur mit viel Geschick und Bestechung geschafft hatten, nicht als Kriegsverbrecher verurteilt zu werden.
Das war die Zeit, wo sich die Deutschen das erste Mal von ihren Oberen, den "verfressenen" Eliten trennten und sich aufbäumten. Sie hatten keine Erfahrung, sie konnten es nicht, und die Staatsmacht war klug. Sie teilte und herrschte. Selbst die RAF war mehr auf der Seite des Staates als auf der Seite der Bürger. Sie gab dem Staat die Rechtfertigung, die Bürger zu unterdrücken.
Ohne die Rechtfertigung dieser Maßnahmen durch die Taten der RAF wären die Morde der RAF an den Verfolgern der Bürger eben auch nicht zu rechtfertigen gewesen. Natürlich war Buback ein schlechter Generalbundesanwalt, weil er wie die von heute nicht den Bürger, sondern den Staat, oder besser das Großkapital verteidigte.
Seit damals aber gibt es einen Spalt zwischen den Menschen in Deutschland und der besitzenden Klasse sowie den von der besitzenden Klasse gekauften Politikern, Wissenschaftlern, Juristen und Beamten. Auch als die RAF aufgab, wurde kein Versuch unternommen, diesen Spalt zu kitten. Wozu auch. Klare Feindbilder sind wichtig, um die Beißreflexe schnell auszulösen.
Kernkraftgegner konnten rechnen und begründen, was sie wollten. Stets gab es ein willfähriges Heer von Polizisten, Juristen und vor allem Gesetzesmachern, die die Wahrheit immer wieder untergruben, um dem großen Profit zu dienen. Polizisten knüppelten auf Bürger ein und eilfertige und unterwürfige Staatsanwälte und Richter sprachen gegen die Wahrheit hohe Strafen aus. Alles, um dem Profit zu dienen.
So geht es seit Jahrzehnten, und selbst als SPD und Grüne, als einzige vernünftige Tat ihrer Regierungszeit, den Atomausstieg - wohl mehr zufällig als wirklich gewollt - erreichten, gab es keine Ende. Die Verbände der Energiewirtschaft und die hochbezahlten Lobbyisten wie z.B. Wolfgang Clement durften sogar eine rot-grün-rote Regierung in Hessen verhindern, um der Atommafia zu Geld zu verhelfen.
Das Problem eines Endlagers ist nicht gelöst. Als die damalige Umweltministerin Angela Merkel in Morsleben die Anweisung erteilte, Fässer voller Atommüll einfach über hunderte von Metern in die Grube abzukippen, war klar, dass es keine vernünftige Entsorgung des Atommülls in Deutschland geben sollte. Wieviel Geld Frau Merkel oder ihr Chef, der dicke Kohl, für diese völlig irre Maßnahme bekommen haben, lässt sich nicht sagen. Es lässt sich allerdings sagen, wieviel Geld die Atomindustrie gespart hat.
100 Millionen zahlte die Atomindustrie. 2,2 Milliarden wird der Steuerzahler berappen müssen, um Morsleben nur halbweg zu sichern. Sollte Wasser eindringen, was früher oder später unausweichlich ist, wird der Bürger auch noch mit seinem Leben für die Taten der Atomindustrie und Frau Merkels büßen müssen.
Nichts, was die DDR entschieden hatte, war jemals richtig für die BRD, aber ausgerechnet die Möglichkeit, in der DDR den Atommüll billig loszuwerden, wurde akzeptiert. Dass Angela Merkel nichts gewusst hat, ist nicht zu glauben. Sie ist verantwortlich und muss dafür persönlich zur Verantwortung gezogen werden. Selbstverständlich wird sie niemand zur Verantwortung ziehen. Sie ist ja durch die Verquickung von Staat, Justiz und Wirtschaft geschützt.
Dieser Schutz der Angela Merkel und ihrer Verbrechen gegen die Menschen ist der Grund, weshalb auch den Banditen von der Helmholtz-Gesellschaft nicht der Prozess gemacht werden kann. Man kann ja nicht das, was Angela Merkel straflos durchgelassen wird und für das ein Haufen verlogener und gekaufter Wissenschaftler stand und steht, nun ausgerechnet bei den Helmholtz-Gaunern bestrafen. Zumal die dann sofort reden würden.
Dann würde klar, dass sie Atommüll verstürzten, weil die Merkel das zum Segen des Großkapitals und der Atomindustrie so wollte. Also würden Merkel und die gesamte Atommafia Gefahr laufen, vor Gericht zu kommen. Es wird also keine Anklage in Deutschland geben. Auch wenn jetzt gerade herausgefunden wurde, dass bereits seit 1988 mit kontaminierten Laugen in Asse II herumgespielt wurde.
Allerdings wird mit jeder neuen Erkenntnis des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) klarer, dass der gesamte Betrieb in Asse II nie einer echten atomrechtlichen Überprüfung standgehalten hätte und somit der gesamte Betrieb, von Anfang an, auf Betrug zu Lasten der Bürger angelegt war. Während man bisher noch von kontaminierten Laugen erst in jüngster Zeit ausgegangen ist, dürfte das Panschen mit verseuchten Laugen schon 20 Jahre dauern. Damit existiert eine reale Gefahr, dass jeden Tag verseuchtes Grundwasser irgendwo in der näheren oder weiteren Umgebung auftaucht und dort vielleicht von spielenden Kindern getrunken wird.
Angela Merkel weiß vermutlich sehr genau, warum sie keine Kinder hat. Ein Land, das sie politisch gestaltet, sollte besser keine Kinder haben, zumindest nicht, wenn diese Kinder in dem Land leben müssen. Leider ist es völlig egal, was hier oder anderswo geschrieben und gedacht wird. Mit dem deutschen Gesetz und der deutschen Justiz kommt man der Merkel und der Atomindustrie, aber auch den Helmholtz-Leuten nicht bei.
Es gibt allerdings einen anderen denkbaren Weg. Durch eine Lagerung, die bewusst nicht den Möglichkeiten und Methoden der jeweiligen Technik entsprach und ohne Rücksicht auf bestehende Sicherheitsvorschriften getätigt wurden, haben zumindest die an Asse II Beteiligten - in heimtückischer Absicht und um eigenen und fremden Gewinn zu mehren - den Tod von Millionen Deutschen durch den Einsatz von Massenvernichtungsmitteln, in diesem Fall gelöste atomare Reststoffe wie Plutonium, billigend in Kauf genommen.
Auch wenn die Begründung juristisch nicht einwandfrei ist, haben die Deutschen hier einen Ansatz, vor den Internationalen Gerichtshof zu ziehen und die UN um Hilfe zu bitten. Damit werden die Merkel und ihre Mittäter zwar nicht bestraft, aber vielleicht ist es möglich, sie dazu zu zwingen, den Dreck auf Kosten der Atomlobby wieder herauszuholen.
Est wenn die deutsche Politik, die Wirtschaft und das Großkapital begreifen, dass sie zur Verantwortung gezogen werden, egal wie lange es dauert, gibt es eine Chance, sie zu verantwortlichem Handeln zu zwingen. Die Deutschen hätten Grund genug, sich an eine Revolution zu machen. Sollte eine durchgeführt werden, plädiere ich dafür, die Atommafia und ihre Helfer in geeigneter Schutzkleidung für die Bergung des Atommülls in Asse II, Morsleben und Konrad einzusetzen. Wenn möglich in besserer Schutzausrüstung, als sie sie ihren Arbeitern gönnten. Frau Merkel würde ich besonders an den zerborstenen Fässern einsetzen wollen, die sie sich ja so sehr gewünscht hat.
Tags für diesen Artikel: angela merkel, asse ii, atommafia, atommülllager, endlager, helmholtz-gemeinschaft, massenmord, morsleben
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http://www.fair-news.de/news/09662/
Eine enorme Hypothek für die Volkswirtschaft und viele nachfolgende Generationen ist die Aushebelung der Versicherungspflicht für Atomkraftwerke. Während alle anderen Kraftwerke, wie jede Imbißbude auch, eine Haftpflichtversicherung haben müssen, sind Atomkraftwerke in Deutschland nur bis zu einer Schadensgrenze von 2,5 Mrd. Euro versichert. Kosten, die darüber hinaus entstehen, übernimmt der Staat.
Auf Anfrage gab die Bundesregierung zu, daß im Falle eines GAUs Schäden im Wert von 5.500 Mrd. Euro entstehen können. Warum haben Systemgegner des freiheitlichen Marktes ausgerechnet Atomkraftwerke von der Versicherungspflicht befreit? Resultat: Wer einen freien Markt befürwortet, muß Atomkraft ablehnen. Merkwürdig ist nur, daß noch keine FDP-Politiker die Atomkraft als „Schlampsozialismus“ gebrandmarkt haben.