Dass die Familie Mohn sich der Bezahlung von Steuern weitgehend dadurch entzogen hat, dass sie die neoliberale Propagandastiftung Bertelsmann gegründet hat und aus deren Etat nun steuerfrei die politische Landschaft so formt, dass für den normalen Menschen in Deutschland keine Luft mehr zum Leben übrig bleibt, ist kein Geheimnis, sondern eine Tatsache. Die Familie Mohn bestimmt z.B. über den Arbeitsminister und Mohn-Lakaien Olaf Scholz die Arbeitsgesetze für Deutschland, die nunmehr sämtliche Arbeitnehmerrechte auf Null setzen.
Mit der gleichen, schon fast kriminellen Energie hat die Familie Mohn über ihre gemeine, aber den Menschen nicht nützende Stiftung dafür gesorgt, dass an den Universitäten Studiengebühren genommen werden, und sie möchte auch für die Sekundarstufe II Studiengebühren einführen. Ziel dieser Operation ist, möglichst nur den Kinder von reichen Eltern Bildung zukommen zu lassen und die Mehrheit der Menschen so dumm zu halten, dass sie nur gehorchen können und gegen die Diktatur, die zum Schluss eine Mohndiktatur sein soll, nicht aufbegehren.
Sinkende Studentenzahlen, das erste Ziel der Familie Mohn, wurden umgehend erreicht. Die Mittel aus den Studiengebühren ersetzen jetzt Haushaltsmittel, und über eine irrsinnige Elitenförderung werden bestimmte, sehr der mohnschen Weltordnung angepasste Universitäten gefördert, während andere ausgetrocknet werden. Die Familie Mohn hat für ihren Hass auf gebildete Arbeiterkinder einen sehr persönlichen und sehr guten Grund. Sie hat selber einen Sohn,
Christoph Mohn, der bewiesen hat, dass es nicht reicht, mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden zu sein, und der auch zeigt, wohin die
Erziehungsmethoden der Familie Mohn führen, die sie am liebsten mit Zwangshortverwahrung auf alle deutschen Kinder ausdehnen möchte.
Während die Familie Mohn für sich und ihre Unternehmen stets
neue Erleichterungen verlangt und auch bekommt, werden der deutschen Wirtschaft schon in absehbarer Zeit die qualifizierten Studienabgänger fehlen. Denn neben den abschreckenden Studiengebühren sorgen auch die kruden Bachelor-Abschlüsse, die vielfach zu nichts in der Wirtschaft befähigen und besser gleich zusammen mit einem Taxischein ausgegeben werden sollten, für Personalmangel, der dann durch Inder behoben werden soll. Aber auch dieses Ergebnis des Bologna-Prozesses ist von der Familie Mohn gewollt, weil es eben dumme Menschen schafft, die RTL und Stern konsumieren, ohne sich über die total fehlende Qualität auch nur im mindesten zu erregen.
Der Wirtschaft fehlen Ingenieure, und weil die Familie Mohn keine denkenden Menschen gebrauchen kann, lässt sie die Wirtschaft vor die Hunde gehen. RTL können auch Arbeitslose sehen. Das erfordert keine Intelligenz. Allerdings begreifen die Mohns nicht, dass niemand Werbung für Leute ohne Kaufkraft schalten kann und dass tote Firmen eben auch keine Werbekunden mehr sind.
Im Rahmen der Finanzkrise zeigt sich aber noch ein weiteres Problem. Der von Mohn/Bertelsmann immer so beschworene freie Markt sorgte ja dafür, dass die Kinder nicht reicher Eltern sich für die Studiengebühren und teilweise auch zur Bafög-Ergänzung einen Kredit aufnehmen mussten. Dies sollte als Hürde abschrecken, hat aber nicht immer gewirkt. In den USA sehen wir heute was passiert.
So meldet die UBS wahrscheinlich demnächst einen zusätzlichen Verlust von 8,4 Milliarden Dollar, es könnten aber auch 13,4 Milliarden sein. Diese Verluste stammen aus den sogenannten Auction Rate Securities (ARS). Das sind Papiere, in denen die Kredite an amerikanische Studenten gebündelt und dann verkauft wurden. Von der Zinsdifferenz zwischen dem, was die Anleihen zahlten, und dem, was die Studenten aufbringen mussten, konnten ein paar Finanzhyänen sehr gut verdienen. Dieser Markt für ARS ist seit Januar vollständig im Arsch, und die UBS hat noch dazu in den USA eine Klage am Hals, weil sie nur ihren Freunden zum Ausstieg geraten haben soll, aber nicht andern Marktteilnehmern.
Die UBS ist das Problem der Schweiz und des Schweizer Frankens, die vermutlich beide nicht mehr zu retten sein werden. Es stellt sich aber die Frage, wieviel Geld andere, deutsche und europäische Banken in diese ARS investiert haben. Sind sie überhaupt schon in den Giftschränken gelandet, oder geistern sie noch als "Wertpapiere", wenn auch ohne Wert, durch die Lande.
In den USA haben einige Studenten die Finanzierung ihres weiteren Studiums schon nicht mehr zusammenbekommen. Außer den Schulden bleibt ihnen nichts. Das ist das Verfahren, das Mohn/Bertelsmann sich ja auch für Deutschland erhofft hat. Rechtlose Schuldner, die nie wieder auf die Füße kommen und zu Billigstlöhnen alles tun müssen. Eine Fortsetzung der Hartz-Gesetzgebung von Peter Hartz und Gerhard Schröder, mit dem die Deutschen verarmen und dumm gehalten werden sollen.
Für die Wirtschaft, die bereits überall in der Welt in einer Kreditklemme steckt, bedeuten die ARS-Ausfälle zunächst eine weitere Verschärfung der Kreditklemme - auf Dauer aber fehlen arme Absolventen. Genau darin liegt ein gravierendes Problem. Die Absolventen aus reichem Elternhaus haben bis auf wenige Ausnahmen das Kämpfen für eigene Ziele nicht gelernt. Sie verlassen sich eher auf ihren sozialen Status und das Geld von Papa und Opa, um ein Studium abzuschließen. (George W. Bush war ein typisches Produkt dieser Methode.)
In Europa wird häufig auf Privatuniversitäten ausgewichen, die zwar viel Show veranstalten, aber wissenschaftlich praktisch wertlos sind. Selbst die großen und ehemals reichen US-Universitäten verdanken ihre wissenschaftlichen Erfolge zumeist den Studenten, die aus ärmeren Schichten kamen und sich mühsam finanziell durch ihr Studium beißen mussten. So wie bei der unfähigen Privatuni Witten-Herdecke zahlt jetzt übrigens der Steuerzahler für miese Ergebnisse.
Das ist kein persönlicher Makel reicher Kinder sondern einfach die Folge einer gutgemeinten, aber falschen Erziehung. Deshalb ist ja auch heute das Bild der Elite weltweit so verrutscht. Zur Elite gehören nicht die klugen Denker, die Innovativen, die schnellen und sicheren Entscheider, sondern die Abzocker, die Berater und die Verantwortungslosen. Neoliberalismus erzieht eben auch keine brauchbaren Menschen, weil Menschen, die die Menschheit vorwärts bringen, für Neoliberale, die nur sich selbst mehr Geld verschaffen wollen, völlig übrig sind.
Da sich in Deutschland am Einfluss der Familie Mohn und ähnlicher Scheineliten auf normalem Wege nichts ändern lässt, wäre es wichtig, auf eine alte Idee der 68er zurückzukommen, die diese mit zunehmendem persönlichen Erfolg auf dem Marsch durch die Institutionen leider vergessen haben: Der freie Kinderhort, der freie Kindergarten, die freie Gesamtschule und die freie Universität.
Wenn das Volk freie, ehrliche und bezahlbare Bildungseinrichtungen haben will, dann wird es sich die selbst schaffen und sie auch bezahlen müssen. Der Staat ist Mohn und die anderen Neoliberalen. Der Staat will Bildung nur für die selbsternannten Eliten. Ein gebildetes Volk ist das, was der Staat am meisten fürchtet. Wer es nicht glaubt, möge das Fernsehprogramm der öffentlich-rechtlichen Medien auf verwertbare Bildungsinformation untersuchen. Außer Propaganda und Nachrichtenfälschung gibt es dort nichts. Arte ist kein Gegenbeispiel, sondern soll nur die Intellektuellen vertrösten.
Eine Bildungsministerin wie Frau Schavan sollte man eher als Unbildungsministerin bezeichnen. Sie will nur die selbsternannten Eliten fördern und schadet dabei der deutschen Wirtschaft und den Menschen. Es ist an der Zeit, dass sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen mit den Bürgern zusammen tun. Sie müssen ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. Vom Kinderhort, über Kindergarten, Schule, Universität, Weiterbildung, bis zu genossenschaftlichen Banken und wahrscheinlich auch ärztlicher Versorgung geht es nur gemeinsam. Alleine werden alle zerbrochen, um das Großkapital zu füttern.
ersteinmal Danke für diesen und andere Beiträge!
Meine Meinung ist ähnlich - denn es erinnert alles an *George Orwell "1984"*...
Egal ob BRD oder DDR-Bildungssystem - es ging immer um die perfekte Anpassung an das System. Niemals ging es um "FREIE MENSCHEN" mit freiem Geist...
Ist schon erschreckend, dass immer weniger Menschen verstehen, was eigentlich der Begriff FREIHEIT ausdrückt?!
FREIHEIT braucht keine Pässe, Verträge, Grenzen, Unterscheidungen usw.
Aber die elitären Marionetten versuchen eben ALLES gegen einen FREIEN MENSCHEN zu unternehmen UND leider sind sie ziemlich erfolgreich damit.
Mal sehen wie lange noch?
Grüße aus Berlin... ;-)