- Atommüll unrechtmäßig verkippt / Behörden finden indischen radioaktiven Müll in zwölf Bundesländern
- Autoproduktion verursacht mehr Kohlendioxid-Ausstoß als das Fahren von Autos
- Israel provoziert Barack Obama und Palästinenser / Weitere 1700 ha Land für Siedlungen beschlagnahmt
- False Flag: Hypo Real Estate, das Unwort "Bad Bank" und die Deutsche Bank
- Polizisten verwechselten einen Lehrer in der U-Bahn und schlugen ihn krankenhausreif
- Scherbenhaufen
- Ein normaler Skandal - Kommentar von Wilfried Beiersdorf
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Atommüll unrechtmäßig verkippt / Behörden finden indischen radioaktiven Müll in zwölf Bundesländern
Ein Reporterteam des 3. Fernsehkanals in Frankreich hat enthüllt, wohin der damalige Atomkonzern COGEMA, heute der Kernkraftbauer Areva, den gefährlichen Dreck geschüttet hat: In Steinbrüche, unterirdische Stollen, auf Felder und in Seen. Mit einer dünnen Erdschicht notdürftig abgedeckt, entstanden darüber Spielplätze, Sportanlagen und Schulen. 300 000 Tonnen Uranreste, leicht bis mittel radioaktiv, sind auf diese Weise verbuddelt worden. /
Indische Funde gibt es unter anderem in Niedesachsen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. [..] Der Aufenthalt in der Nähe des Materials hätte nach knapp 24 Stunden mehr als die Strahlendosis von einem Millisievert ergeben, die laut Strahlenschutzverordnung einem Normalbürger für ein ganzes Jahr erlaubt ist.
[Quelle] /[Quelle]
Autoproduktion verursacht mehr Kohlendioxid-Ausstoß als das Fahren von Autos
"Selbst wenn wir einen Wagen kaufen, der ein Liter weniger verbraucht, benötigen wir 20 Jahre, bis die Kohlendioxid-Menge wieder eingeholt ist, die bei seiner Herstellung freigesetzt worden ist", rechnet Dieter Teufel vom Umwelt- und Prognose-Institut vor. "Es wird vergessen, dass ein Auto erst einmal produziert werden muss", stimmt Peter Steinfurt, Chefredakteur der Zeitschrift "Oldtimer-Markt". Ihn ärgert manche Autowerbung, die "Öko" vortäuscht: "Das ist gut für die Wirtschaft - aber nicht unbedingt für die Umwelt."
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Israel provoziert Barack Obama und Palästinenser / Weitere 1700 ha Land für Siedlungen beschlagnahmt
Bürgermeister Oded Revivi teilte heute mit, die Streitkräfte hätten bereits vor zwei Wochen die Kontrolle über 172 Hektar Land in der Nähe der Ortschaft Efrat übernommen. Ein Ausbau von Siedlungen dürfte zu Spannungen zwischen den USA und Israel führen. Der Nahost-Gesandte von US-Präsident Barack Obama, George Mitchell, hat sich seit langem für einen Stopp des Baus neuer Siedlungen ausgesprochen. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas verurteilte die Siedlungspläne ebenfalls. Ein Ausbau der Siedlungen werde zum Zusammenbruch des Friedensprozesses führen, erklärte Abbas.
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False Flag: Hypo Real Estate, das Unwort "Bad Bank" und die Deutsche Bank
Die heute bekannten Indizien weisen darauf hin, dass tatsächlich die Hypo Real Estate (HRE) in der Funktion einer "Bad Bank" arbeitet. In dieser Funktion musste sie gerettet und zwischenzeitlich mit mehr als 100 Milliarden Euro aus Mitteln des deutschen Steuerbürgers "gerettet" werden. Die Deutsche Bank "wäscht" mithilfe der HRE dabei ihren viele Milliarden schweren Wertpapierschmutz: der "Giftmüll" wird von der Deutschen Bank an die HRE übertragen: diese kauft die Papiere der Deutschen Bank auf. Damit sie zu diesem Geschäft fähig ist, nimmt sie einen "Kredit" der Deutschen Bank auf. Dieser Kredit / die so geschaffene Verschuldung der HRE wiederum wird vom Steuerzahler beglichen, so dass die Deutsche Bank auf diesem Umweg den Erlös für ihren "toxic waste" erhält, während Ackermann zur gleichen Zeit versichern kann, seine Bank nehme keine Mittel des Rettungspakets in Anspruch.
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Polizisten verwechselten einen Lehrer in der U-Bahn und schlugen ihn krankenhausreif
"Ich dachte, sie würden mich umbringen, ich habe um mein Leben gekämpft." Michael Brennan ist noch immer geschockt, wenn er über den Vorfall vom vergangenen Mittwoch spricht. Zwei Männer haben ihn in der U-Bahn-Station Spittelau verprügelt. Ohne Vorwarnung, erzählt er. Das Besondere: Die beiden Zivilisten waren Kriminalpolizisten - und hatten Brennan mit einem Dealer verwechselt, berichtet der Kurier.
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Scherbenhaufen
Der vom 22. Parteitag der CDU am 1./2. Dezember in Stuttgart beschlossene Fahrplan für die diesjährigen Jubiläen, für die Feier des erfolgreichen Einheitsprozesses seit 1990 und für die generalstabsmäßig geplante erneute Verteufelung des „Unrechtsstaates“ DDR bei gleichzeitiger Lobpreisung der Vorzüge der freien Marktwirtschaft scheint sich als Luftnummer zu erweisen. Peinlich für die vermeintlichen Sieger der Geschichte, dass sie gerade jetzt vor einem gigantischen Scherbenhaufen ihres Systems stehen und nicht mehr zu übersehen ist, dass die politische wie die wirtschaftliche Klasse insgesamt abgewirtschaftet haben. Inmitten des in Panik geratenen Hühnerhaufens aus Aufsichtsräten, Vorstandschefs, Lobbyisten und Experten, von denen sich jeder selbst der Nächste ist, werkeln Parlament und Bundesregierung und versuchen zu begreifen, was vor sich geht.
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Ein normaler Skandal - Kommentar von Wilfried Beiersdorf
Nimmt das denn gar kein Ende? Die einst so seriöse Welt der Bankiers versinkt immer mehr im Sumpf. Es gibt offenbar kein Halten mehr. Der Verdacht auf Insiderhandel macht das Desaster, in das die Finanz-Manager und ihre Helfer die Welt gestürzt haben, eigentlich nicht größer - denn viel schlimmer geht es nicht. Aber es macht zusätzlich deutlich, mit welcher unersättlichen Geldgier in der Bankenwelt gehaust wurde. Selbst im Untergang wurde offenbar noch versucht, den bevorstehenden Absturz einer Bank durch illegale Insidergeschäfte für zusätzlichen Profit zu nutzen.
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