Einmachen war immer so eine Art Notvorsorge. Ganze Früchte einzumachen führte häufig zu seltsamen optischen Ergebnissen, und das, was man außer Marmelade produziert hatte, war häufig nur in der Not gut genug. In der Zeit, als die Deutsche Bank noch von einem verantwortungsvollen
Bankier wie Hermann J. Abs geführt wurde, sprang die Deutsche Bank ein, um das
Niedersächsische Münzkabinett für Hannover und Deutschland zu retten. Heute wo ein Bankster wie Josef Ackermann die Deutsche Bank in den Abgrund geführt hat, muss alles versilbert werden, um das Großkapital zu bedienen.
Im Niedersächsischen Münzkabinett der Deutschen Bank in Hannover liegt die einmalige königliche Welfen-Sammlung mit etwa 43.000 Münzen und Medaillen, darunter Stücke von allerhöchster wissenschaftlicher Bedeutung und Seltenheit. Als Prinz Ernst August Sr. von Hannover 1983 Geld brauchte, wollte er die Sammlung in London verkaufen. Hermann J. Abs, dem großen Bankier und Kunstmäzen, ist es zu verdanken, dass der Sammlung dieses Schicksal erspart blieb, dass sie gerettet wurde.
Wie eine Bombe schlug Ende letzten Jahres die Nachricht ein, vom abermaligen Versuch, diese Sammlung zu verkaufen, die ein Kulturgut höchsten Ranges darstellt. Die Absicht, sich von der Sammlung aus Kostengründen zu trennen, besteht schon länger. Den entscheidenden letzten Anstoß für einen Verkauf gab sicherlich die Bankenkrise, auch wenn die Deutsche Bank versucht, dies abzustreiten.
Natürlich gehört diese Sammlung der Deutschen Bank, und sie kann damit machen, was sie will. Nachdem die Deutsche Bank unter Führung von Josef Ackermann schon praktisch die gesamte deutsche Wirtschaft zerschlagen und für ausländische Kapitalinteressen verkauft hat, kommt es sicher nicht mehr auf eine Münzsammlung an. Sie ist nur ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn man einem Schweizer Obristen die Kontrolle der deutschen Wirtschaft übergibt.
Natürlich ist sein ständiges Handeln gegen deutsche Interessen auch in den Interessen seiner Heimat begründet, die wirtschaftlich ja ein Wettbewerber Deutschlands ist und auf dem Finanzsektor am liebsten alleine in Europa stehen würde. Ob Ackermanns Handeln ein verdeckter Krieg der Schweiz gegen Deutschland ist, mag jeder für sich selbst beantworten, aber vieles spricht dafür.
Mit den zur Zeit zugegebenen oder nicht zu leugnenden rund 92 Milliarden an faulen Papieren in der Bilanz ist die Deutsche Bank eigentlich pleite, wenn sie zu anständigen Regeln bilanzieren müsste. Dank eines üblen Tricks darf sie wertloses Altpapier mit einem irrealen Wert versehen und damit die Bilanz scheinbar ausgleichen.
Schön ist in diesem Zusammenhang eine
Pressemitteilung der PSD Bank Rhein-Ruhr:
Die PSD Bank Rhein-Ruhr hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 7,4 Mio. Euro abgeschlossen (Vorjahr: 13,2 Mio. Euro). Dies gab die Genossenschaftsbank heute bei ihrer Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf bekannt. Wie der Vorstandsvorsitzende Erhardt Fellmin erklärte, werde dem Aufsichtsrat sowie der Vertreterversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von fünf Prozent vorgeschlagen.
Fellmin hob hervor: "Wir haben im letzten Jahr weder Milliarden noch Hunderte von Millionen verloren: Die PSD Bank Rhein-Ruhr hat einen Gewinn gemacht! Und das aus eigener Kraft, ohne Bilanzierungstricks." Alle im Eigenbestand befindlichen Wertpapiere würden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet, eine Umwidmung von Wertpapieren habe nicht stattgefunden. Fellmin: "Der Ertragsrückgang ist ausschließlich auf - aus heutiger Sicht vorübergehende - Abschreibungen auf Wertpapiere wegen der Finanzmarktkrise zurückzuführen."
Kritik übte Fellmin indirekt an der Bundesregierung: "Gerade die Bankhäuser, die sich unter den Rettungsschirm des Staates geflüchtet haben oder beabsichtigen dies zu tun, machen uns mit defizitären Konditionen das Leben zusätzlich im Wettbewerb schwer. Durch dieses Verhalten, dem unseren Erachtens die Bundesregierung entgegentreten müsste, kommt es zu weiteren Wettbewerbsverzerrungen zugunsten notleidender Banken und zu Lasten kerngesunder Kreditinstitute, wie der PSD Bank Rhein-Ruhr eG."
Dabei ist die verkommene Merkel/Steinmeier-Regierung natürlich nicht der Auslöser für die gemeinen Vorteile, die Abzockern wie Ackermann und Co. gewährt werden. Sie führt nur die Anweisungen des Josef Ackermann aus, der ja schon von Anfang an eine Bad Bank haben wollte, aber natürlich nicht will, dass sein Geschäftsgebaren untersucht wird.
Ackermann und die anderen Zocker werden rund 1.000 Milliarden an wertlosen "Wertpapieren" in die Bad Bank packen, das Geld des Steuerzahlers nehmen und damit die nächste Blase anheizen. Sie werden sich stolze Gehälter dafür bezahlen, dass sie die ganze Welt in eine Wirtschaftskrise geführt haben. Dass Ackermann einmal auf seine Boni verzichtet hat, ist angesichts des Schadens, den er angerichtet hat, weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein. In einer gerechten Welt würde er enteignet und seine Aktionäre mit. Er käme in den Knast, und die Aktionäre müssten für die Schulden der Bank aufkommen, weil sie ja nicht kontrolliert haben, was ihr Ackermann anrichtete.
Unsere Welt ist aber nicht gerecht, deshalb bekommt Ackermann das Geld, das die Merkel-Regierung den kleinen Arbeitnehmern und den kleinen und mittleren Unternehmen stiehlt. Die Bad Bank, egal in welcher Ausprägung, ist nichts anderes als ein gigantischer Betrug an den Deutschen. Wieder eine Umverteilung von unten nach oben. Die Bürger werden ihre Arbeit und ihre Häuser verlieren und Josef Ackermann wird mit dem Victory-Zeichen lachend in die Schweiz verschwinden. Er hat uns ja genug verarscht.
Allerdings sind im Moment wohl erst noch die Kunden der DWS, der Fondsgesellschaft der Deutschen Bank an der Reihe. Diese hat vor allem durch die Finanzkrise, aber auch durch Kapitalabzug schon 20 Prozent ihres Kapitals verloren, wobei man sich auch da die Frage stellen muss, wie denn bilanziert wurde. Niemand kann heute sagen, ob nur 20 Prozent weg sind oder eher 50 Prozent, wenn anständig bilanziert würde.
Und niemand weiß so genau, welche Altlasten die Deutsche Bank über ihre Fondstochter bereits entsorgt hat und noch entsorgen will. Vor allem aber sorgen die ständig sinkenden Aktienkurse für einen weiteren Wertverfall. Da die DWS auch als Machtinstrument zur Beeinflussung der Wirtschaft gebraucht wurde, erklärt sich die sehr schlechte Performance der Vergangenheit. Es ging eben weniger um die Interessen der Anleger, als um die Interessen der Deutschen Bank.
Für die Zukunft setzt die DWS auf jene Leute, die meinen etwas für ihre Altersvorsorge zu tun, indem sie ihr Geld den Ackermännern anvertrauen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie nicht nur dieses Geld auf Dauer verlieren, sondern auch noch die Steuern bezahlen müssen, die Ackermann retten. Vermutlich wird aber bald der große Run aus diesen Fonds beginnen, weil die Anleger immer mehr die Wahrheit über den Zustand der Deutschen Bank erkennen. Das Dumme ist nur, dass der letzte nicht das Licht ausmachen kann, weil die Deutsche Bank schon vorher die Gelder einfrieren wird. Die letzten fünfzig Prozent der Anleger könnten dann buchstäblich vom Hund gefressen werden.
Eine gute Zusammenfassung des Geschehens aus anderer Sicht findet man auf den
Nachdenkseiten.
Auszug von duckhomeAckermann und die Deutsche Bank müssen ans Eingemachtevon Jochen HoffEinmachen war immer so eine Art Notvorsorge. Ganze Früchte einzumachen führte häufig zu seltsamen optischen Ergebnissen, und das, was man außer Marmelade produziert ha ...
Als wäre es nicht schon genug mit den ganzen bitteren „Endzeit“-Szenarien, die unserer Wirtschaft gerade angetan werden, kommt da einer und malt ein noch düstereres Bild. Norbert Walter, seines Zeichens Chefvolkswirt der Deutschen Bank,... ...