Die Tropenforscher um William Laurance vom Smithsonian Tropical Research Institute in Balboa, Panama, sehen in steigenden Kohlendioxid-Werten in der Atmosphäre den Auslöser für das beschleunigte Wachstum der Bäume.
So hieß es im Jahre 2004 im Medienspiegel von
Vistaverde.de.
Mehr CO2 in der Atmosphäre lässt Pflanzen besser wachsen und den Ertrag von Kulturpflanzen steigen - das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Die Qualität der Erträge nimmt im Gegenzug ab.
Das war eine Nachricht vom Juli vergangenen Jahres auf der Webseite des
standard.at.
Wir wollen uns aber nicht mit veralteten Verschwörungstheorien abgeben und wenden uns somit den aktuellen Nachrichten zu. Zur Erinnerung: Wir haben weder den 1.April, noch könnten wir sagen "Alles neue macht der Mai".
Auf
n-tv.de las ich gestern folgendes:
Bislang unbekannt war, dass die afrikanischen Tropenwälder bis zu 1,2 Milliarden Tonnen CO2 aufnehmen. Mit steigender Tendenz: Von 1968 bis 2007 seien es jedes Jahr 2,2 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar mehr gewesen. Wahrscheinlich sei CO2 eine Art Dünger, so dass die Bäume größer werden, vermuten die Forscher. Das Wachstum könne sich jedoch nicht unbegrenzt fortsetzen.
Ohhhh! Ach was...
Spaß beiseite!
Warum das Wachstum der Pflanzen nicht unbegrenzt ist, ist einfach erklärt und ist
jedem Gärtner bekannt:
Pflanzen benötigen, wie wir auch, Wasser und Nährstoffe um wachsen zu können.
Wasser als lebensnotwendiger Bestandteil muss in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen oder zur Verfügung gestellt werden. Je mehr und schneller Pflanzen wachsen, desto mehr Wasser und Nährstoffe brauchen sie.
Fehlen den Pflanzen Nährstoffe, kann man dies an bestimmten Merkmalen erkennen. Fehlt zum Beispiel Stickstoff, dann hellt sich das Blattwerk auf und das Wachstum wird gehemmt. Die Blattaufhellung von hell-grün bis gelb-orange nennt man Chlorose. Die entsprechend unterversorgte Pflanze wirft ihr krankes Blattwerk später ab. Bei einem Mangel an Phosphor bilden sich mit zunehmender Schwere Nekrosen, sprich: Zellen beginnen abzusterben. Das äußert sich zum Beispiel durch rötlich-violette Verfärbungen am Blattwerk sowie durch eine Rotverfärbung des Stengel oder Stiels.
Durch schnelles Wachstum wird dem Boden - ebenso schnell - vorhandenes Wasser und die Nährstoffe entzogen. Größere Pflanzen brauchen mehr als kleinere. Sie "klauen" sozusagen den kleineren Pflanzen ihren Bedarf. Kleinere Pflanzen sterben und verschwinden dadurch. Sind die Nährstoffe und das Wasser unter der großen Last des Verbrauchs vermindert, kommt es bei größeren Pflanzen ebenfalls zu Mangelerscheinungen. Wird dem Boden nicht ausreichend Dünger und Wasser hinzugefügt, sterben - in Folge des Mangels - auch die großen Pflanzen. Somit ist eine Aufnahme von CO² selbstverständlich nicht mehr möglich.
Pflanzen benötigen also einen ausgewogenen Vorrat an Wasser und Nährstoffen.
Fazit:
Die Pflanzen sterben nicht an einer zu hohen CO²-Belastung, sondern am Wasser- und Nährstoffmangel
Weitere Infos:
Die kleine Nährstoffbroschüre
Für Kinder erklärt
Diese Pausenclowns jetten um der Welt und der tumbe Pöbel bezahlt das auch noch dankbar – Mahlzeit!
mfg
ftp://ftp.ipn.uni-kiel.de/pub/SystemErde/08_Begleittext_oL.pdf
ftp://ftp.ipn.uni-kiel.de/pub/SystemErde/09_Begleittext_oL.pdf
Das wäre doch eine gute Diskussionsgrundlage.