Hans-Peter Siebenhaar eilt im Handelsblatt Mediawatcher zur Hilfe und beklagt sich bitterlich, das der böse Prof. Arno Klönne und weitere Wissenschaftler sich mit der Gemeinnützigkeit der Bertelsmannstiftung beschäftigen.
Das Gütersloher Unternehmen habe eigens eine Firma (Arvato) gegründet habe, um Aufgaben in öffentlichen Verwaltungen wie in England zu übernehmen. Die Stiftung habe mit Projekten die "Begleitmusik" dazu geliefert, immer wieder die „Klage über das bürokratische Elend“ beschworen und so den Boden bereitet. „Hier ist das bertelsmannsche Prinzip gut zu beobachten. Erst wird ein Thema von der Stiftung gesetzt, dann wird es über das von ihnen aufgebaute Netzwerk aus Politikern der unterschiedlichsten Coleur, Wissenschaftlern und Interessensvertretern der Wirtschaft zu einem öffentlichen Problem gemacht für das dann der Konzern auch noch die richtigen Lösungen hat“, sagte Klönne.
Was Siebenhaar in diesem Zusammenhang natürlich nicht erwähnt, ist das Prof. Klönne nicht nur vollständig Recht hat, sondern sich lediglich auf die unstrittigen Tatsachen beschränkt. Implikationen aus dem neoliberalen und wirtschaftsfaschistischem Verhalten der Familie Mohn und des von ihnen kontrollierten Konzerns, samt Stiftung führt Klönne gar nicht aus. Trotzdem barmt Siebenhaar:
Die Kritik des Sozialwissenschaftlers kommt für die Mohn-Familie zu einer Unzeit. Angesichts des Schuldenberges und der Wachstumsproblematik des Konzerns kann der Gütersloher Medienriese keine Diskussion um die Gemeinnützigkeit seiner mächtigen Stiftung brauchen. Das wissen offenbar auch die kritischen Wissenschaftler und verschärfen ihre Kritik.
Gott sei Dank kann ich da nur sagen. Vielleicht schaffen es Vernunft und Anstand ja doch noch, Mohn/Bertelsmann auf die Grenzen zurückzuführen die ein Unternehmen in einer Demokratie haben sollte. Wenn das nämlich nicht klappt, werden wir in der Weiterentwicklung erleben, das Bertelsmann entscheidet, wer Ausweispapiere oder Führerscheine bekommt und wer nicht. Bertelsmann wird in zentralen Lagern die Einwanderer auf ihre Tauglichkeit prüfen, wie einstmals Mengele die Juden an der Rampe in Ausschwitz. Vielleicht sind sie ja gnädig und verfahren nach der Methode von Prof. Oberender und der INSM, dann kann ein paar Familienmitgliedern die Einreise gestattet werden, wenn zwei oder drei sich freiwillig komplett ausschlachten lassen um ihre Organe zu spenden. Kurze Zeit später wird Bertelsmann dann schon dafür zuständig sein, ob Kinder geboren werden dürfen oder nicht.
Wer mir sagt, das diese Ansicht übertrieben sei, der mag sich erinnern. Aus den Protokoll der Wannseekonferenz, war das Grauen des Holocaust genausowenig direkt ablesbar, wie aus der Dicke-Kinder-Kampagne der Bertelsmannstiftung die Absicht, eine zentral gelenkte Geburtenkontrolle durchzuführen. Das Mohn/Bertelsmann verlangt die Einwanderungspolitik zu ändern und die Selektionskriterien vorschreibt, ist für sich selbst betrachtet schlimmstenfalls Größenwahnsinn. Angesichts der engen Verpflechtung der Krake Mohn/Bertelsmann mit Bundes- und Landesregierungen, bei der sie überall beratend am Tisch sitzt, aber eine tödliche Gefahr für Einwanderer und Asylbewerber. Niemand hatte die Absicht eine sinnlose Studiengebühr zu erheben, außer der Familie Mohn. Sie hat es durchgesetzt.
Es geht nicht mehr darum den Anfängen zu wehren. Wir haben ein äußerst erfolgreiches faschistisches Netzwerk zwischen Mohn und INSM, bei dem praktisch alle Medien gleichgeschaltet sind. !933 hatten wir noch starke freiheitliche Kräfte die sich eigentlich hätten wehren können. Heute haben wir eine Linke, die leider nicht breit im Volk verwurzelt ist und eine sterbende SPD. Die CDU ist wirtschaftlich komplett von INSM und Mohn/Bertelsmann, sowie den Intressenverbänden des Großkapitals überwuchert. Göhner und Röttgen sind da nur die Spitze des Eisbergs. Die FDP würde alles tun um an die Macht zu kommen und dann auch allem zustimmen. Die Grünen sind nicht der Rede wert.
Wir laufen mit steigender Geschwindigkeit auf den Punkt ohne Wiederkehr und Umkehrmöglichkeit zu. Die Angriffe auf die verbliebene Restdemokratie und die paar armseligen übriggebliebenen Bürgerrechte nehmen ständig zu. Dabei ist Schäuble nur eine Speerspitze. Wenn wir den morgen austauschen stehen mit Bosbach, Beckstein, Wiefelspütz und Söder sofort haufenweise andere zur Verfügung die diese Linie durchziehen.
Wir sind 1932. Kurz vor der Machtergreifung.




















Ich bin gerne bereit das Thema korrekt und ohne Propaganda zu diskutieren. Ich fürchte allerdings das ich nur allzusehr recht habe.
Dumm, wirklich!
Aber es nützt ja nichts. Ich habe diese Denkmodelle nicht aufgestellt. Ich folge ihnen nur bis zum bitteren Ende.
Auch an dich die Aufforderung. Beweis mir doch einfach das es nicht dorthin führt. Ich würde das wirklich gerne glauben.
Die Geschichte sagt allerdings etwas anderes.