Die SDAJ - ja sie lebt immer noch - hat die folgende Information verbreitet:
KA-P unterstützt Hugo Chávez
Ein Lied der spanischen Ska-Punk-Gruppe »Ska-P« ist in Venezuela zur neuen Hymne der sozialistischen Bewegung geworden. Die spanische Gruppe hat auf ihrem neuen Album, das im vergangenen Oktober erschienen ist, mit dem Stück »El Libertador« der Bolivarischen Revolution ein musikalisches Denkmal gesetzt. »Adelante, Comandante« rufen sie darin dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zu, und das offizielle Video der Gruppe zu dem Lied verwendet als Grundlage die Aufzeichnung ihres Konzertes in Caracas, mit dem sie das Lied auch (und gerade) in Venezuela populär machten.
Auch nach dem Erfolg der bolivarischen Bewegung beim Referendum am vergangenen Sonntag gehörten Ska-P zu den ersten Gratulanten. Unter der Überschrift »Uh, Ah, Chávez no se va« (Chávez tritt nicht ab) schreibt die Gruppe auf ihrer Homepage: »Es scheint, dass das venezolanische Volk möchte, dass die bolivarische Revolution weitergeht, die Mehrheit steht zu Chávez, denn wir wissen jetzt alle, dass er bei den nächsten Wahlen wieder antreten kann«. Es sollte niemanden überraschen, so die Band, »dass Ska-P zu dieser Revolution steht, und wir freuen uns sehr über das Ergebnis dieser Abstimmung«.
Die große Mehrheit der Europäer werde von den Medien über die Realitäten Venezuelas betrogen, da diese die Tatsachen im Interesse ihrer Eigentümer und Konzerne verzerren. Deshalb werde die Gruppe auch weiterhin auf der Bühne »El Libertador« singen und der Welt im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Erfolge dieser Revolution zeigen.
»Ich weiß, dass viele von euch sich noch wundern. Wie kann es sein, dass wir als 'anarchistische Sympathisanten' eine sozialistische Revolution unterstützen? Leute, guckt euch die Veränderungen an, die sich in Venezuela für die benachteiligste Bevölkerung vollzogen haben, das ständige Wachstum, Jahr für Jahr, in jeder Hinsicht. Es ist nicht perfekt, aber endlich passiert etwas für die Hungernden, die Analphabeten, die so sehr misshandelte Urbevölkerung, für die Gleichheit der Frau, für die Alten, für die Kinder ...«




















Deine Seite gefällt mir immer besser, obwohl Du Dich mit dem Postillion um Zeilenhonorar streitest.
Hier mal abgesehen von allem Ärger, ein Link, von einer spanischen Gruppe die doch ganz gut aufmischt.
Carrero
gute Unterhaltung wünscht Euch
carlo
Es lebe die Humanität!
Es lebe der Wandel von einer pseudodemokratische zu einer menschlicheren Gesellschaft!
Es lebe Venezuela und solche aufrichtigen und mutigen Menschen wie Präsident Chavez!
Wir müssen hier um eine wirkliche Demokratie kämpfen, indem wir die dortigen Demokratien verteidigen. Letztendlich mit der Hoffnung auf Veränderung unserer Gesellschaft zum Besseren.
Die Welt ist der Terrorkriege müde.
Keinem ist geholfen, da jeder geschädigt wird.
Massen(un)bewusstsein ist auch in diesem Fall ein ausschlaggebender Faktor, da, wie gewohnt, die Medien im Regierungsauftrag, die Massen in das umfangreich, globale Mobbing der Selbigen suggerieren.
Die gefaehrlichste Waffe ueberhaupt, da durch diese brachial falsch'negative Massenmeinungsbildung, weitere gefaehrlich aggressive Massnahmen fuer die manipullierte Masse, schon im vornherein garantiert 'gerechtfertigt sind. (Nicht nur in Central/Suedamerika)
Auch wenn schon seit langer Zeit nicht mehr in Deutschland lebend, beschaemt und erzuernt es mich zutiefst, dass das deutsche Regime auch in diesem Fall mal wieder federfuerend sein muss/will.
http://jakester-express.blogspot.com/2008/05/merkels-neue-globale-ordnung.html
http://jakester-express.blogspot.com/2009/01/der-weisse-mann-und-sein-heer.html
Und nicht mal den Frieden meiner tiefsten Verachtung fuer Merkel&Co wird mir gewaehrt.
Nicht gerade Eben und auch nicht mit der erneuten Regierungsbildung am Ende dieses Jahres durch merkelsche Hand.
Mit, "Wenn wir unsere Freiheit in Deutschland nicht verteidigen können, sollten wir überlegen dort mitzuhelfen.",
sehe ich Diebezueglich eine aehnlich verzweifelte Einstellung.
"Am besten würden wir aber denen dort helfen, wenn wir unsere Regierungen gegen Demokratien einwechseln, die Nato auflösen und die USA vor den internationalen Gerichtshof ziehen und danach mit niemandem mehr Handel treiben lassen. Das würde auch schnell für Frieden zwischen Palästina und Israel sorgen." (Merkel?)
Auch ich leide andauernd unter den lieblichst, utopischsten Tagtrauemen. :-)
Um die jungen Demokratien Central/Suedamerikas zu unterstuetzen, bedarf es sicherlich mehr.
J.
Nachdem die Regierung im letzten Herbst noch getönt hat, sie würde von der Krise nicht betroffen, klingt das nun - 9 Monate nach Jahren von Rekord-Einnahmen aufgrund des Ölpreises - bereits sehr anders...
Der Finanzminister spricht von drastischen Einsparungen.
Der Erdölkonzern PVDSA hat gestern bekanntgegeben, 40% der Kosten einsparen zu wollen.
Es wird nun rundgehen.
Im Namen des venezoelanischen Volkes hoffe ich, dass ihr euren Blick nicht abwenden werdet.
Wir müssen auf die jungen Demokratien in Lateinamerika aufpassen.
Viele lateinamerikanische Staaten besitzen eine deutlich längere Demokratie-Tradition als etwa die DDR. Ohne die Transferzahlungen aus der Bundesrepublik in die DDR wären zumindest Chile und Argentinien auch reicher.
Viva Chile
Lemmy
Wenn du also gute Artikel willst, wirst du sie selbst schreiben müssen.
ich bin des öfteren in Chile.
Da du ja nun zugibst, dass dein Zugang zu dem Kontinent und seinen Menschen äußerst beschränkt ist... Warum publizierst du dann Meinungen in einem solchen Stark-Deutsch?
Wie das hier:
Die große Mehrheit der Europäer werde von den Medien über die Realitäten Venezuelas betrogen, da diese die Tatsachen im Interesse ihrer Eigentümer und Konzerne verzerren.
Die Mehrheit wird also betrogen ... Du gibst nun aber selbst zu, überhaupt nicht die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und -prüfung zu besitzt, um solche Anschuldigungen überhaupt erst aufzustellen.
Du übernimmst es 1 zu 1 aus der Propaganda extrem polarisierender Regierungen, die möglicherweise ihr Land auf humanitäre Katastrophen zusteuern...
Zu Venezuela existieren eine Menge guter nicht-Regierungs-Blogs auch in englischer Sprache, die ich einmal zur Kenntnis nehmen würde, um Dir ein differenzierteres Bild über die Lage zu bilden.
Caracas Chronicles, Daniel Venezuela, Venezuela and Europe, Oilwars (versuch google).
Ebenso rate ich dir mal den von Leuten vor Ort geschriebenen latinorama Blog von der Taz zur Kenntnis zu nehmen... und deren Darstellung mit deinen Schwarz-Weiß Bildern zu vergleichen. Oder den mehrsprachlichen desdecuba generación Y über Kuba.
Es ist Chávez Verdienst die soziale Frage in den Mittelpunkt der venezoelanischen Politik zu stellen.
Brasilien, Uruguay und Chile gelingt dies aber wesentlich nachhaltiger und ohne permanente Kampfparolen gegen einen eingebildeten Feind.
Dieser Ölzyklus wird zu Ende gehen... es wird sich zeigen, dass Chávez die Mittel in Zeiten des Ölreichtums sehr schlecht eingesetzt hat. In einem armen Land sind unter Applaus der ach so nicht-von-den-westlichen-Medien betrogenen Eurokids Mittel verschwendet worden. Es ist wahr. Ihr seid nicht betrogen worden. Ihr werdet euch einen neuen Dritt-Welt-Caudillo suchen, der eurer äußerst simplifizierender Weltsicht Zucker gibt. Betrogen wurde das venezoelanische Volk.
Gruß Lemmy
Ja ich komme zur Zeit nicht nach Lateinamerika und wünschte mir brasilianisch Portugiesisch zu verstehen.
Aber glaube mir, dass ich trotz dem sehr gut informiert bin. Ich weiß dass du Chávez nicht magst, weil er den dir heiligen freien Markt oder besser die Ausbeutung verhindert und selbstverständlich hast du Recht, wenn du sagst, dass er das Geld besser anders angelegt hätte. Vermutlich in US-Staatsanleihen und Steuererleichterungen für die Reichen.
Hat er aber nicht getan und das Volk scheint ihn zu tragen. Denn wie Frau Merkel bei uns kann er aufgrund des Willens des Volkes so lange regieren wie er wiedergewählt wird.
Ja Lemmy die große Mehrheit der Europäer wird über die Lage in Venezuela betrogen und Duckhome ist zu schwach um da wirklich gegenarbeiten zu können. Aber auch daran arbeiten wir.
Natürlich müssten wir noch viel besser werden. Aber für unsere Leser scheinen wir schon ziemlich gut zu sein.