Update mit heutiger Entscheidung, die klar sein dürfte! Opel wird in die Insolvenz geschickt!
Opel sollte Insolvenz prüfen
Und es kam mal wieder was vom Irrlichternden!
Klar, dass "moderne Insolvenzrecht" lässt es zu, dass alles enteignet, Vermögen vernichtet und Arbeitsplätze (vor allem in der Produktion) abgebaut werden! Und das alles unterm Deckmäntelchen, dass die Firma und eine Hand voll (Zeit)arbeiter überleben! Dann wird aus Opel ein "innovatives Entwicklungszentrum", genau wie in Bochum zu Nokia versprochen wurde, dass Forschung und Entwicklung es nun reißen sollen!
Opel Beschäfte, entweder ihr steht jetzt auf, oder ihr könnt für immer früh liegen bleiben!
Offener Brief an alle Opel-Mitarbeiter!
Ich wollte eigentlich die Entwicklung der nahen Zukunft bei Opel abwarten und erst dann einen Artikel schreiben, wenn sich also etwas unumkehrbar Faktisches ergeben hat. Wie nun auf allen Medienseiten aber nachzulesen ist, will man eine Art Alleingang (was auch immer das bedeuten wird) gehen. Wie soll so was aussehen? Ich könnte in ohnmächtiger Wut laut Feuer schreien, wie wieder eine deutsche Traditionsmarke (wenn sie auch schon lange keinem Deutschen mehr gehört) vernichtet wird und höchstwahrscheinlich alle Betroffenen wieder nur tatenlos zuschauen! Es darf diesmal nicht so ausgehen! Opel, viele andere gute Firmen und schließlich Deutschland stehen auf dem Spiel!
Ich muss ohne Günter Grünwald‘s Schreikissen meine Wut hinaus brüllen:
OPELANER, HANDELT JETZT SELBST UND BITTE SOFORT!
Noch nie, aber auch noch nie in der Geschichte haben sich Massen von Beschäftigten und damit vor allem die Arbeiter und Bevölkerungen in Europa so dauerhaft verdummen und ruhig stellen lassen, wie in der jüngsten Geschichte dieser BRD! Es gab so sehr viele Firmen, die nach und nach, mal lauter, mal leiser alle Flüsse dieser Welt runtergegangen sind und nun wahrscheinlich über unendliche Ozeane irgendwohin verdampft sind, dass sie niemals wiederkehren werden! Soll ich sie euch nochmal aufzählen, damit ihr vielleicht dann irgendwie aus eurem lethargischen Schlaf aufwacht? Nein ich lasse es, weil ich euch nicht noch in euren schweren Situation schulmeisternd aufziehen will. Ihr wisst um diese Entwicklungen. Deshalb will ich euch „nur“ die untergegangenen deutschen Automarken hier mal vor Augen halten:
Untergegangene deutsche Automarken
Glaubt ihr wirklich, dass ihr nur das Schwarze unterm Fingernagel von den Imperialisten aus dem Land übern Teich, was es schon gar nicht mehr real finanztechnisch gibt und was so viel Leid und Elend in die Welt und über sich selbst brachte oder von den Berliner Zinnsoldaten und Schießbudenfiguren erwarten könnt? Wieso hört ihr überhaupt so einem wie dem Maskenträger bzw. dem Schröderschen Abklatsch Steinmeier (Schröder konnte noch, wenn auch theatralische, Emotionen zeigen, Steinmeier ist ein knochentrockener Technokrat) zu? Ja wieso habt ihr das überhaupt zugelassen, dass der mit und bei euch Wahlkampf macht? Habt ihr schon Holzmann oder Nokia vergessen? Könnt ihr nur ein einziges Beispiel nennen, wo in Zeiten, die noch nicht mal als Krise bezeichnet wurden, irgendein Betrieb durch die BRD Statthalter nachhaltig und vollumfänglich gerettet wurde?
Und nun will man euch auch noch das Ammenmärchen auftischen, dass Opel und Vauxhall im Alleingang weiterkommen könnten? Habt ihr das Roverdebakel mit BMW vergessen? Wo ist denn heute Rover? Genauso schnell seit ihr vergessen und verschwunden, wenn ihr nicht JETZT und SOFORT handelt! Habt ihr übersehen, dass über Nacht bei Saab die Bänder abgestellt wurden? Oder glaubt ihr wirklich, dass GM euch die Patente/Lizenzen für lau überlässt? GM geht in ein jahrelanges -wenn nicht länger- Megainsolvenzverfahren, wo sich Heerscharen von Rechtsverdrehern ein gefühltes Arbeitsleben beschäftigen werden. Zuletzt ist da Opel derart uninteressant, dass schon die Bäume aus den Ruinen der Dachrinnen eurer Fabriken wachsen, bevor sich mal einer von den Ami-Imperialisten an euch erinnert! Denkt an Ostdeutschland, wo ein ganzes Land mit über hunderttausend Quadratkilometern bis auf „kleine Leuchttürme“ ohne sog. Finanzkrise entindustrialisiert wurde! Damals war GM die alte BRD! Nur mit dem großen Unterschied, dass damals die BRD nicht pleite war.
Wie soll es bitte funktionieren, dass nun Opel/Vauxhall allein (was für eine falsche Wortwahl in diesem Zusammenhang) weiter machen können? Und um gleich wieder sofort einzuflechten, dass trotzdem alles bleibt wie es ist, weil -ich zitiere den Stern- „Opel wolle aber als eigenständige europäische Gesellschaft Teil des GM-Konzerns bleiben“ . Ja was denn nun? Allein oder doch nicht allein, zusammen oder doch getrennt, verdummt oder verblödet? Was für eine ungeheuerliche Sauerei! Wenn eine Muttergesellschaft pleite ist, sind es die Töchter auch! Und wenn die Töchter allein weitermachen wollen, dann müssen die sich frei kaufen. Bei Opel zuallererst, indem alle Patente und Lizenzen, die bei GM USA liegen, abzukaufen. Gleiches gilt für Immobilien und Maschinen etc. Opel allein gehört so gut wie gar nichts. Und da sind wir wieder beim Schwarzen unterm Fingernagel. Selbst wenn man das Schwarze aus Detroit und Berlin und Opel zusammenpackt, bleibt es trotzdem Dreck und wird kein goldener Schwan!
Liebe Opelaner, ich erwarte von euch, dass ihr alles unternehmt, um eure Arbeitsplätze und damit die Marke Opel erhaltet! Ihr müsst das Beispiel, der Leuchtturm und die Hoffnung für die dunkle Zukunft und für andere die noch (dran)kommen sein! Glaubt nicht den Rattenfängern aus Berlin die euch nur bis zur Wahl benutzen wollen und dann wie benutztes Toilettenpapier wegschmeißen werden! Glaubt keiner Gewerkschaft, die als systemverhurt gilt. Denkt an den ungeheuerlichen Fall des Arbeiterverräters Hansen bei der Bahn! Oder an den Südseereise-Bsirske! Oder, oder, oder!
Glaubt an kein Rettungskonzept, wo die Berliner Dumpfbacken ihre Hände mit im Spiel haben. Sie werden welche Konzepte auch immer soweit hinaus“ver-und nachbessern“zögern wollen, bis die Wahl vorbei ist.
Wenn ihr nicht handelt, kann es eine absolute Ironie des Schicksals sein, dass Opel zwar nicht mehr in Deutschland, dafür aber z.B. in Südafrika weiterleben wird. Wollt ihr Nokia Bochum->Rumänien 2.0 sein? Nein? Dann organisiert euch und handelt sofort! Wie, kann man unter den Stichworten unbefristeter Generalstreik und Betriebs-/Fabrikbesetzung nachgelesen werden!
Es muss sofort dieser Staat BRD durch eure starke Handlungen gezwungen werden, dass er ohne wenn und aber und evtl. und unter bestimmten Bedingungen und überhaupt und was interessiert einem das Geschwätz von gestern; also dass euch sofort dieses BRD Gespenst „freikauft“ und damit eine echte Herauslösung von dem Ami’s möglich macht. Wer Milliarden zu Dutzenden für substanzlose Bankster hat, der muss auch solche real für einen Traditionsbetrieb übrig haben. Alles andere ist eurer sicherer Tod! Ich hoffe nur, dass die Imperialisten nicht schon längst Opel beerdigt haben, weil ja „nur“ rund 27.000 Beschäftigte betroffen sind!
Ich will in Anbetracht dieser Situation nicht theatralisch sein, aber mir spukt die ganze Zeit die Schlussszene vom ersten Terminator Film im Kopf rum…
Adf = Armee der Finsternis = der Film!
Die Süddeutsche schreibt:
Für Opel gibt es keine Zukunft
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung weiß aber zu berichten:
Daimler erwägt Einstieg bei Opel
Klar: eine Schwerkranker will einen Toten schlucken. Aber die Banken haben's ja vorgemacht! Die Commerzbank hat die Dresdner letztendlich ja auch mit Bürgergeld kaufen können!
Das kann so ein Konzern wie Daimler, Mercedes, Benz oder wie die immer jetzt heißen, auch! Außerdem ist dann gleich wieder ein leidlicher Konkurrent "marktbereinigt"! Ausgerechnet die ehemalige und gescheiterete Welt AG Daimler-Chrysler! Ha, ha, welch köstlicher Witz! Augen auf liebe Leute, der Konzern mit dem Stern will nur Bürgergeld ziehen, wenn es überhaupt dazu kommt!
Und nicht blenden lassen, wenn Mercedes mit Hurra -der A,B Klasse Produktion von Ungarn nach Deutschland/Eisenach zurückkehren sollte. Mittlerweile ist es erwiesen, dass u.U. in Ostdeutschland die Produktion billiger ist, als in Osteuropa (natürlich auch wegen neuerlichen Subventionen aus Berlin und Brüssel - mal wieder).
Also liebe Leute, kauft Opels, aber keine Opel/Cermedes A und B Klassen, denn dafür würden trotzdem tausende Opelaner ihren Arbeitsplatz verlieren!
Opelaner: lasst euch nicht damit abspeisen, dass die Firma nur überleben kann, wenn drastische Einschnitte durchgesetzt werden: ihr habt schon lange genug alle möglichen Einschnitte gehabt!
Wir werden weiter aktuell informieren!
Und hier als eine Art Signatur:
Wer Staats- und damit Bürgergeld will, der muss sich auch teilverstaatlichen und -kontrollieren lassen.
Übrigens kleine Notiz am Rande:
Wie hier steht, hat einer der ältesten BMW Händler in München Insolvenz angemeldet! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ganz in Ruhe. Vielleicht wachen dann ein paar Leute mehr auf!
Kritik an staatlicher Einmischung wächst
Klar, und als nächstes kommt das Kartellamt und will auch noch was zu melden haben, von wegen Wettbewerbsvorteil oder so.
Also nochmal Opelaner: jetzt oder nie!!!
Denn man fängt schon an, wieder und wieder von Einschnitten zu reden und Vernunft zu appellieren! Lasst Euch nicht verdummen, übt Solidarität. Denkt daran, dass es den feisten Bossen rein gar nichts ausmacht, euch alle auf die Straße, ach was schreib ich, auf die Müllhalde des sozialen Sichdaseins zu kippen!
Spiegel
Der Hybrid worthülst gleich mal wieder sinn- und inhaltsloses Geblubber!
Aha: "Ohne eine genaue Prüfung ist eine Hilfe nicht möglich" und setzt gleich noch eine weitere in sämtliche Himmelsrichtung zeigenden Kompaßnadel drauf: "und es Banken gibt, die sich engagieren wollen".
Wieso Merkel, wird nicht einfach eine Pleitebank, die Staatsschutzschirme von Geldern, die auch Opelbeschäftige als Steuern bezahlt haben, angewiesen, Opel zur Seite zu stehen? Mussten die Bankster ein Konzept vorlegen oder sich einer genauen Prüfung unterziehen?
Aber ansonsten ist sowieso alles klar: ich weiß schon, nun wird fast jeden Tag eine weitere Forderung aufgemacht, die sowieso nicht erfüllbar ist, um dann mundwinkelhängend, händehochklappend und schulterzuckend (hat der Frau niemand mal empfohlen, Unterricht in Körpersprache zu nehmen) zu verkünden, dass trotz aller aufopferungsvollen Bemühungen leider der deutsche Standort von Opel die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllen konnte und so leider keine "Staatshilfen" gewährt werden können.
Und der sich in Unkenntnis befindliche deutsche Michel wird der Mundwinkelhängerin zubeifallen, weil sie deutsches Bürgergeld nicht nur vor dem Zugriff der amerikanischen Mutter bewahrt hat, sondern es auch nicht für die Sicherung deutscher Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt hat, damit in Zukunft noch mehr ausländische Fahrzeuge in Deutschland verkauft werden können.
Alles in höchster Form obszön, also auf deutsch ekelhaft abstoßend!
Wenn das in der Geschwindigkeit so weitergeht, dann ist es schneller um Opel geschehen, als im finstersten Alptraum gedacht.
Deshalb umso eindringlicher mein Appell an die Opelbelegschaft: weht euch ganz schnell. Bitte!!!
Die ersten Gerüchte brauen sich übrigens um Ford und damit auch um Köln zusammen...
Es wird mit Sicherheit ein, nein schlechter, dass schweres Unwetter kommen...
Guttenberg bremst bei Opel Hilfen
Es wird ein ernsthafter Wille geheuchelt, aber gleich wieder zurückgerudert, dass staatliche Hilfen noch längst nicht zugesagt seien.
Müsste nicht vielmehr ein Bundeswirtschaftsminister sofort und ohne Rücksicht auf Wochenende und anderen Belanglosigkeiten in diesem Fall sofort mit allen Mitteln handeln? Warum arbeiten nicht echte Experten 24 h an einem gewollten Rettungskonzept?
Eindeutige Antwort: Opel soll nicht gerettet werden!
Spätestens morgen werden wir erleben, dass irgend ein anderer Schranze seinen Senf ablässt. Ich tippe mal auf den Steinbrück, dem es plötzlich ereilt, dass er keine Mittel mehr für so was hat. Wahrscheinlich damit begründet, dass der "Bund" sich nicht noch weiter verschulden kann.
Sueddeutsche
(Pressemitteilunmg)
Trotz Verhandlungen mit BMW München in dem die "Hausrabatte" zur Disposition standen um weiter zu überleben, gab es keine Einigung. Schade und traurig.
Ein Werdegang der den Profit über alles stellt, ist Kapitalismus pur und die Quittung folgt auf dem Fusse!
Was Opel angeht, sehe ich die Reaktionen aus dem Kanzleramt mit geteilter Meinung. Auf der einen Seite finde ich die Aufforderung zu einem Konzept von Opel voll in Ordnung auf der anderen Seite das "Abwarten" der Regierung nicht.
Die Gefahr das Steuergelder nach GM transferiert werden ist die Befürchtung der Bundesregierung. Finde ich erst einmal richtig das ins Kalkül zu ziehen.
Kaum auszudenken wenn das eintreten würde.
Eine Schach Matt Situation für Opel und Demos von Mitarbeitern können und werden nichts bewirken! Es geht hier nicht um Tarifstreiks..
GM hat die Opelpatente wahrscheinlich verschlitzt / verpfändet, nach Presseberichten Spiegel, Stern etc. Man lasse es sich mal auf der Zunge zergehen! Deutsche Patente, Wissen und Schöpfung, Know How aus Germany einfach mal veramscht! Geld, Gier, Profit auf wessen Kosten?
Übernahme, Beteiligung durch Daimler Chrysler?
Daimler soll mal schön die Finger raushalten, denn was wird dann mit Opel?
Wer logisch denken kann, weiss es!
Könnte es möglicherweise nicht so sein, dass die Regierung Opel nicht unterstützen wird, wenn der Verdacht nahe liegt, dass sich das Geld GM abgreift.
Beide vertrauen sich also nicht wirklich. Ich vermute ganz vorsichtig, dass man das Werk in Bochum sterben lässt. Das Werk in Rüsselsheim (Entwicklungszentrum) könnte bestehen bleiben.
Dem Chef des Opel-Betriebsrats, Klaus Franz kann ich leider nicht ganz trauen. Im Übrigen wurde in der Pressekonferenz nichts wirklich Stichhaltiges gesagt.
ICH TRAUE DIESEM SCHEINHEILIGEN FRIEDEN NICHT.
ES IST KEIN SCHEINHEILIGER FRIEDEN, SONDERN DIE RUHE VOR DEM STURM.
Natürlich wird jeder Euro, den wir (also der deutsche Steuerzahler) in Opel investieren, prompt in den USA landen.
Eigentlich sollte es auch umgekehrt sein und die Konzerntöchter sollten auch von finanziellen Hilfen profitieren, die die Konzernmutter in den USA erhält. Das wiederum wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der Fall sein, das weiß z.B. auch die schwedische Regierung und wird Saab deshalb erst unterstützen, wenn dieser Punkt geklärt ist.
Grundsätzlich habe ich keine Probleme damit, wenn unsere Bundesregierung Arbeitsplätze in deutschen Produktionsbetrieben rettet (das ist sicherlich sinnvoller wie das derzeitige Verbrennen von Milliarden bei den Banken).
Aber: die Betonung liegt auf Arbeitsplätzen in Deutschland, die Arbeitsplätze von Opelfabriken in Spanien, Protugal, usw. interessieren mich eigentlich eher weniger. Denn selbst wenn die deutschen Fördermittel nicht sofort in die USA abfließen, wird ein guter Teil davon eben anderen EU-Mitgliedsstaaten zu Gute kommen (und imho sind unsere EU-Mitgliedsbeiträge auch so schon viel zu hoch).
Das mindeste wäre, das der deutsche Staat für jeden Euro, der zu Opel fließt, stimmberechtigte Aktienanteile in entsprechender Höhe erhält (was im Übrigen auf jede andere Subvention - auch bei den Banken und Versicherungen - zutrifft).
Es muss aber auch klar sein, das in der Automobilindustrie weltweit deutliche Überkapazitäten aufgebaut wurden, die man in den nächsten Jahren sicherlich nicht mehr benötigen wird (die durch die Seifenblase Verschrottungsprämie momentan verursachten Umsatzsteigerungen im Kleinst- und Kleinwagenbereich wird spätestens in der zweiten Jahreshälfte platzen).
Arbeitsplätze werden also so der so abgebaut werden müssen, fraglich ist bei Unternehmen mit mehreren Produktionsstandorten nur, wo man die abbaut.
Der Corsa D (imho der einzige Opel, der in Europa momentan noch nennenswerte Verkaufszahlen erzielt) wird z.B. in Eisenach und Zaragoza produziert. Man könnte ihn sicherlich auch komplett in Deutschland fertigen, die Produktionskapazitäten dürften vorhanden sein.
Und Opel kränkelt ja auch schon länger und nicht erst seit Beginn der aktuellen Krise, der Marktanteil ist (durch vollkommen verfehlte Modellpolitik und durch massive Qualitätsprobleme) seit Jahrzehnten permanent rückläufig und hatte mit 9,1 Prozent im Jahr 2007 seinen bisherigen Tiefstpunkt erreicht (in Opels besten Jahren betrug der Marktanteil mal über 20 Prozent).
Und einiges mehr. Aber vielleicht wird demnächst ein Artikel zum Thema erscheinen. Meinungen sind jetzt schon erwünscht!
Tatsächlich scheinen sich Kleinst- und Kleinwagen im unteren Preissegment momentan wie das sprichwörtliche geschnittene Brot zu verkaufen.
Bei einigen Marken sind die Halden fast leer, momentan werden Lagerbestände aus ganz Europa nach Deutschland geschafft (und vorher nötigenfalls noch schnell auf die deutschen Zulassungsbestimmungen umgerüstet).
Aber das betrifft nur wenige deutsche Marken (bzw. Fahrzeuge aus deutscher Produktion), Opel verkauft den Corsa halbwegs gut, Ford den Ka und auch den Fiesta.
VW, Audi, Mercedes und BMW haben für diese Käufergruppe schlicht nichts im Angebot.
Also machen die Franzosen, die Koreaner und (ein bißchen) die Japaner das Geschäft, VW verkauft wohl zumindest über seine Firmentöchter Seat und Skoda noch ein paar Kleinwagen (die allesamt nicht in Deutschland produziert werden).
Schmerzgrenze scheint ein Preis vom maximal 10.000 Euro (abzüglich Verschrottungsprämie und evtl. weiterer Rabatte) zu sein, darüber geht (fast) nichts.
Aber auch hier wird die Luft allmählich dünner, die Finanzierungszeiträume wurden auf bis zu 100 Monate (imho bei Fiat) ausgeweitet, 120 Monate sind im Gespräch.
Dieses Marktsegment ist dann also auch für einen längeren Zeitraum abgeschöpft, denn wer sich einen Neuwagen mit 120 Monaten Finanzierung kauft, der wird nicht so schnell wieder als Käufer auftreten (können).
Ich bin auch mal gespannt, wieviele dieser Finanzierungen (trotz der dann doch relativ niedrigen monatlichen Raten) in den nächsten Jahren platzen werden.
Leider finde bei Youtube nicht das Video, falls es das dort gibt. Vielleicht kann jemand helfen?
Ja, Duck, so isses. Hab ich bei Dir die Geschichte mit der billigen Kalashnikov geschrieben oder wo anders. Ich weiß es nicht mehr! Jedenfalls, sowas passiert mir nicht mehr!!!
Wie sieht unsere Zukunft aus
Ich kenn einen Bekannten, an den werd ich Deine recht gute Schreibe mal weiterreichen!
Da bin ich sowieso mal gespannt was daraus wird.
Übriges....das, mit Abstand fast größte Geschäft macht OPEL in Hessen mit Polizeiautos....und da hat mir mein Kumpel was erzählt....ich mußte lachen bis....aber lassen wir das. Wenn er Laune hat, er ist jetzt schon rausgeschmissen worden, sagt er Dir dazu einen besonderen Klartext!
Das Gift des Gewerkschaftsnationalismus
http://www.wsws.org/de/2009/feb2009/opel-f28.shtml
Opel-Sanierung auf dem Rücken der Belegschaft geplant
http://www.wsws.org/de/2009/feb2009/opel-f27.shtml
Um das vorherzusagen braucht man nun wirklich kein VWL- oder BWL-Studium.
Und eine Nationen übergreifende Loyalität der Belegschaft auch nur zu erwarten ist vollkommen utopisch und zeugt von fortgeschrittenem Realitätsverlust und sozialromantischer Tagträumerei. Zumal ich absolut sicher bin, dass den amerikanischen GM-Arbeitern die deutschen bzw. europäischen Arbeitsplätze ebenfalls vollkommen egal sind (und Loyalität kann - ebenso wie Vertrauen - nun mal nicht als Einbahnstraße funktionieren).
Opel aus der GM-Gruppe herauszulösen, zu sanieren und als eigenständige Firma weiterzuführen wird schwieriger sein, als die meisten sich das vorstellen.
Denn selbst wenn GM sich Opel zu einem realistischen Marktpreis abkaufen ließe (die 9 Milliarden Euro, die als Kaufpreis durch die Medien geistern, kann man nur wie das erste Angebot eines Händlers auf einem orientalischen Basar interpretieren), sind imho so ziemlich alle Patente der letzten 50 Jahre auf die amerikanische Mutter registriert.
Bei einem Kauf müsste man auch darauf ein Auge haben, denn sonst hat man eine Firma gekauft, die nahezu nichts produzieren darf (oder für weiteres Geld Lizenzen von der ehemaligen Konzernmutter kaufen muss).
Was denn sonst. Alle Patente sind nach amerikanischer Art in den USA gebunkert, jedes Schräubchen würde schwerste Lizenzgeführen erfordern und die Teuros in Massen in den USA landen.
Wenn die deutsche Regierung etwas für die Leute tun will, soll sie eine neue Firma gründen und die komplette Belegschaft übernehmen. Wissen, können und Fähigkeiten sind da. Und dann kriegen GM die Möglichkeit, entweder die Liegenschaften für einen symbolischen Teuro an die neue Firma zu verscherbeln, oder sie kriegt sämtliche Genehmigungen entzogen und muß alle Gebäude ökologisch neutral entsorgen - und eine Woche Bedenkzeit.
Aber nicht, daß ich so etwas erwarte. Ich erwarte, daß Merkel möglichst viele Leute - vielleicht außer den Spitzenmanagern - ruiniert und möglichst viel Steuergeld erfolgsneutral oder erfolgsnegativ in die USA verschiebt.
mfg zdago
Wenn man Opel als solches weiterführen will (was niemand von den da oben wirklich will), dann kommt man nicht um eine Verstaatlichung bzw. Enteignung herum (was natürlich nie geschehen wird). Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: die Merkel muß so etwas schlussendlich entscheiden. Und genau damit kann sie sich ihren politischen Untergang bereiten: große Kreise der Union sind derzeit höchst aufgebracht und gegen Merkel eingestellt, weil Verstaatlichung und Enteignung etc. doch so an DDR Zeiten erinnern. Noch dazu die Ostpomeranze und schon stimmt das Weltbild einiger wieder.
Tja Angela Dorothea Merkel, geborene Pfarrerstochter Kasner, nun klopft das Heer der imperialistischen Monopolisten starkt ans Türchen! Aus einst der "mächtigsten" Frau der Welt zum vielleicht bald tiefsten Fall aller Zeiten! Köstliches Stück, wenn's nicht so ernst fürs Vaterland wäre!
Das bedeutet, dass zum einen Opel keine Steuern in Deutschland gezahlt hat, Gewinne zu GM gegangen sind. Und zum anderen, der Oberbrüller ist ja noch der, dass Verluste in Deutschland abgeschrieben wurden! Also der Steuerzahler schon mal kräftig zur Kasse gebeten wurde. Keine Ahnung was das bisher schon gekostet hat.
Tolle Politik oder?
Die Bundesregierung tut sich hier schwer, verständlicher Weise, bei dem Konzept von GM / Opel.
Wohin würde denn das "Rettungsgeld" verdampfen? In der Konstellation wie jetzt zu GM und Opel verhungert am langen Arm.
Und der Familienvater der am Band den Opel zusammenschmiedet, schaut wieder in die Röhre.
Insolvenz und fertig. Neuanfang.
hoffentlich bleibt es dann nicht dabei, sobdern die ganze bande geht über_n Jordan. Merkel allein ist zwar schon eine kleine Befriedigung, aber keine lösung!
mfg zdago