Es gibt Leute, von denen muss man sich ein Bild machen, um genau zu verstehen, wie sie sind und für was sie stehen. Solch ein Bild braucht man auch von Bernd Posselt.
Wettach / Wikimedia
Wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Schön wenn sich Lebensführung und Haltung so deutlich im Aussehen manifestieren.
Bernd Posselt (Fanmotive anklicken) wurde am 4. Juni 1956 in Pforzheim als Sohn sudetendeutsch-steirischer Eltern geboren. Posselt ist sozusagen ein Berufsvertriebener, wenn auch nur ein halbseitiger, da leider die Steiermark keine Vertriebenen produziert hat. Er wurde 11 Jahre nach Krieg und Vertreibung als Vertriebener geboren und begründet damit eine nie endende Linie von Vertriebenen.
Posselt ist übrigens für die CSU im Europaparlament, was sich aber mit ein wenig Glück bei den nächsten Europawahlen korrigieren lässt, wenn die CSU bundesweit unter die fünf Prozenthürde fällt. Allerdings bleibt er trotzdem Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe und ist damit der oberste Sudetendeutsche in dieser Welt. Sozusagen der Chefsudetendeutsche. Natürlich war er auch Gründungsmitglied des Studienzentrums Weikersheim, indem die braunen Gedanken des Mörders und Nazirichters Filbinger geehrt werden und wo sich das gesamte rechte Volk der CDU/CSU versammelt und von alten Zeiten träumt.
Deshalb ist es auch so typisch, dass Posselt, der nie vertrieben wurde, auf einem Treffen der Sudetendeutschen, bei denen vermutlich auch kein Vertriebener mehr war, nun damit droht, aus dem Stiftungsrat der geplanten Gedenkstätte "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" auszusteigen, wenn Erika Steinbach, die Tochter eines Besatzungsoldaten, die ebenfalls nicht vertrieben wurde, nicht die Wahrheit in der Gedenkstätte unterdrücken darf.
Posselt mahnte, die Gedenkstätte dürfe nicht zu einem «Zentrum gegen die Vertriebenen» umfunktioniert werden, das das Schicksal der Heimatvertriebenen nicht wahrheitsgetreu darstelle oder sogar schönrede. Sollte dies geschehen, würden die Sudetendeutschen aus dem Projekt aussteigen und zusammen mit der von Steinbach gegründeten Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen «etwas Eigenes auf die Beine stellen», kündigte der CSU-Europapolitiker an.
Es wäre ja auch wirklich peinlich, wenn die Wahrheit über viele der Berufsvertriebenen und Vertriebenenfunktionäre herauskäme, die nie vertrieben wurden und teilweise aktive Mitglieder der Nazibewegung zur Unterdrückung und Ausmerzung anderer Völker waren.
Wäre die Bundesregierung gescheit, würde sie die Gedenkstätte genau an diesem Punkt beerdigen und keine Mittel mehr für diese angeblichen Vertriebenen bereitstellen. Aber genau das kann die CDU nicht machen, weil sie diese Wähler dann direkt an die NPD, Republikaner oder andere rechte Gruppierungen verlieren würde. Die CDU/CSU wird immer ein offenes Ohr für Revanchisten haben, solange die Wählerstimmen bringen, und sie wird auch jedem Unrecht zustimmen, das durch diese Gruppen geschieht.
Nur den Posselt, den können die Bayern jetzt loswerden. Sie müssen einfach bei der Europawahl nur die Freien Wähler wählen. Das ist sowieso besser für Bayern und hat den Doppelnutzen, dass Posselt seine Massen nicht mehr im Europaparlament herumwälzen kann, sondern in heimatlichen Gefilden wieder mal arbeiten muss. Mal sehen, ob er das kann?
Übrigens - die inoffzielle Hymne der Sudetendeutschen ist das Lied Hohe Tannen, aber nicht in der Version der Navajos und Edelweißpiraten, die als Widerständler gegen Hitler gefoltert und ermordet wurden, aber bis heute noch nicht die kleinste Anerkennung durch diesen Staat bekommen haben. Diese Anerkennung bekommen die Sudetendeutschen zuhauf - und sie singen zum Dank die Naziversion dieses Liedes.
Hitler-Jugend - March Hohe Tannen
Leider gibt es den Rübezahl oder auch Hirob Zagel nicht, auch wenn ihn sowohl die Sudetendeutschen als auch die tschechischen Bewohner des Riesengebirges in ihren Legenden haben. Sonst könnte er hergehen und all das Pack, das auch mehr als 60 Jahre nach Kriegsende immer noch zündeln und neuen Hass aussähen muss, mit seinem großen Knüppel mal anständig verprügeln und ihnen die miese Gesinnung und die Mordlust herausprügeln und dafür Verstand hineinprügeln.
Die meisten Vertriebenenorganisationen sind Revanchistenverbände. Sie möchten, dass die Uhr wieder zurückgedreht wird. Sie würden einen neuen Krieg und neues Blutvergießen in Kauf nehmen, um zu dem angeblichen Reichtum zurückzukehren, den ihre Vorfahren gemacht haben sollen. In der Gewissheit, dass ihre Angeben nicht zu überprüfen sind ...
Es ist ein Traum auf ein Glück, das es so nie gegeben hat - und es sind mörderische Träume.
Haben die Vertriebenenverbände einfach zu viel Geld?
Dass Frau Steinbach, die eindeutig als Tochter eines Besatzungssoldaten ihren Vertriebenenstatus nur vortäuscht endlich ihren Anspruch auf einen Sitz für den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibung aufgibt, müsste eigentlich völl ...
Anonym am
11/20/09 um 08:30
Frau Steinbach ist keine Vertriebene sondern eine Lügnerin
Als Erika Steinbach am 25. Juli 1943 in Rahmel geboren wurde, war das Gebiet von Hitlerdeutschland im Rahmen des verbrecherischen Angriffs auf Polen okkupiert worden, waren die deutschen Truppen dort nichts anderes als ...
Vorweg: Mit den Ansichten von Bernd Posselt bin ich nicht einverstanden und mit der Nazi-Ideologie hatten und haben wir nichts am Hut. Aber wir haben die Vertreibung der Altösterreicher aus der CSR am eigenen Leib erlebt. Deshalb sind wir den Opfern des Völkermordes die passende Antwort schuldig: Ein solcher haßtriefender Schwachsinn spricht für sich und den Geisteszustand des Autors!
So. So. Sie haben also die Vertreibung der Altösterreicher am eigenen Leib erlebt. Dann wären sie ja ein Vertriebener. Ich habe übrigens nicht die Vertreibung bestritten sondern die Vertreibung von Posselt und Steinbach, weil beide nie vertrieben wurden, genau wie die Mehrheit der deutschen Vertriebenen die heute damit Politik machen.
Wenn ich jemanden hasse, finde ich deutlichere Worte.
Ach ja, nennen sie doch bitte mal ihr Geburtsdatum. Sie müssten wenn sie die Vertreibung bewusst mitbekommen haben wollen, damals wenigstens 8 Jahre alt gewesen sein müssen. Demnach wären sie heute zwischen 71 und älter.
Gut dass sie Blogs lesen, auch wenn sie in ihrem Alter nicht zur typischen Leserschaft gehören, oder lügen sie uns einfach nur an?
Sie wollen mein Geburtsdatum wissen? Bitte sehr: Mai 1934
Vertreibung = ethnische Säuberung = Verbrechen an der Menschlichkeit = Völkermord!
Vertreibung, Beraubung und Schutz der Schinder und Mörder sind im EU-Vertreiberstaat bis heute Verfassungsgesetze. Übrigens: In Österreich hat es nie einen "Lastenausgleich" für Vertriebene gegeben. Für die große Mehrheit der Altösterreicher ist weder Posselt noch Steinbach maßgebend, sondern einzig und allein das Völkerrecht. Und dieses verlangt zwingend und unverjährbar Entschädigung. Haben Sie das alles bei Ihren Polit-Tiraden bedacht?
Ja. Ja. Und als Altösterreicher hoch in den siebzigern verteidigen sie Steinbach und Posselt und wollen aus der Situation in Österreich denen einen Weg in Deutschland eben.
Das ist Quatsch, die beiden sind nicht vertrieben und wenn ihre Eltern den Schnauzbart aus Linz nicht zugelassen hätten, gäbe es auch keine Vertreibung.
Die Vertreibung ist die Antwort auf die Greueltaten Nazideutschlands, an denen Naziösterreich fröhlich beteiligt war.
Das was du hier reklamierst ist die Folge von der Schweinerei die ihr Jahrhunderte mit den Tschechen angestellt habt.Denk nur mal an die 60000 Tschechen die in Wien gelebt haben .Was habt ihr mit dehnen so alles angestellt,als Euer Schnauzbart die Össis Heim ins Reich geholt hat
"Für viele Vertriebene war das ganze nur ein Geschäft. Möglichst viel aus dem Lastenausgleich an Geld zu bekommen, war das Ziel. Böse Zungen behaupteten, dass Deutschland bis fast nach Peking gereicht haben müsste..."
Dieses Zitat stammt aus dem Steinabch-Artikel, aber Recht hat der Autor damit! Als um den BT und die Wiederwahl der CDU/ CSU im Jahre 1986 ging, erhielten die Vertreibenenverbände 40 Mio DM für ihre Propaganda-Arbeit sud Bundesmitteln, mit den besser Schulen Krankenhäuser etc. gebaut oder renoviert hätten werden sollen.
Es stimmt schon das die meisten Funktionäre der Vertriebenenverbände nichts mehr mit der Vertreibung zu tun hatten. Wenn dann kennen sie das nur als Kleinkind oder von Erzählungen. Aber ich denke, das in den meisten Verbänden schon lange ein Umdenken stattgefunden hat. Es geht doch viel mehr um Brauchtumspflege. Es will , zumindest von den Jungen und auch von einigen Älternen, keiner mehr zurück.
Ich habe es ja bei meinen Großeltern erlebt. Sie trauerten ihrer "alten Heimat" zwar nach und sind auch öfters hin gefahren. Aber sie wollten auf keinen Fall mehr zurück. Sie hatten sich in der "neuen Heimat" was neues aufgebaut.
Achja, die Fanmotive sind sehr gelungen ;-)
Ich empfinde es als Frecheit, wie hier argumentiert wird. Ein Großteil meiner Familie wurde im Holocaust ausgelöscht. Darf ich jetzt daran nicht mehr erinnern, nur, weil ich - Gott sei Dank - nicht selbst im KZ saß!
Bitte, liebe christliche, agnostische oder atheiistische Deutsche: Hört auf mit disem Pseudo-Antifa-Gehabe. Da wird einem ja schlecht.
Hier wird oft an den Holocaust erinnert und das ist richtig so. Es wird hier auch nicht über die Vertreibung diskutiert.
Es geht darum, dass sich die Kinder von Tätern zu Opfern erklären. Wie würdest du dich fühlen, wenn die Kinder eines KZ-Aufsehers über das Holocaust Denkmal bestimmen.
Gerhard jeske (06.06.2009 17:20)
,Heimatideologie ist ein Vorwand
Klar doch, wer im Osten nichts besaß als seine Mietwohnung und schlecht bezahlte Arbeit, diesen zieht es nicht dorthin zurück, nur die Minderheit von Besitzenden und Großbauern, Hauseigentümern usw, versuchen unter dem Deckmantel, des Rechtes auf Heimat, ihren Besitz wieder einzutreiben, und das deutsche Volk soll ihnen dabei helfen und ihnen die Kastanien aus dem Feuer holen. Wer gab den Hausbesitzern und Mietern , das Eigentum zurück, welches in ungeheurer Zahl durch Bomben vernichtet wurde ? Die Toten kann niemand ins Leben zurückbringen und ihre Exiztens einklagen. Die nächsten 200 Millionen Waser und Klima Vertriebenen werden uns in Zukunft mehr beschäftigen müssen." Wir haben hier keine bleibende Stadt" das lernte ich schon in der Klippschule in der Freien Stadt Danzig . gerhard jeske
Ich muss Ihnen - Herr Jeske - in jedem Punkt recht geben. Aus meinen Kindheitserinnerungen weiß ich noch "jeder Vertriebene hatte mindestens ein Wirtschaftsgut in der Größe riesiger Ländereien mit Bediensteten". Das kann ja irgendwie nicht sein. Denn wer hat denn da noch selbst gearbeteitet?
Durch einen Irrtum der Post hatte ich in dieser Woche eine "Vertriebenenzeitschrift" im Postkasten. Ehrich gesagt, habe ich lange nicht mehr so viel "gequirlten Mist" gelesen. Ich bin jetzt auch nicht mehr die Jüngste, aber sollten wir das nicht endlich mal zu den Akten legen und uns Dingen zuwenden, die wirklich wichtig sind. Ich hoffe nur, dass der Posselt es heute nicht schafft, ins Europa-Parlament zu kommen. Wenn eine Frau so aussehen würde, hätte sie ohnehin nie einen Fuss in diese Politik-Riege bekommen. Sein ganzes Leben beschäftigt der sich mit Politik, wäre mal interessant zu wissen, was er damit schon bewegt hat.
Andere Menschen müssen richtig arbeiten und werden später bei der Rente noch betrogen.
Im Übrigen sind meine Großeltern damals auch aus Schlesien vertrieben worden. Da sie aber das Pech hatten, in der russischen Besatzungszone leben zu müssen, hat kein Hahn danach gekräht, was sie alles verloren haben und wie sie dann zurecht kamen. Doch dort ging es ja nicht um Wähler-Stimmvieh.
Gelten Ihre - nicht unbedingt falschen - Gedankengänge auch für die berufsvertriebenen Palästinenser, die nie so friedlich waren wie "unsere" Vertriebenen?
Sie würden auch für berufsvertriebene Palästinenser gelten, aber die werden zur Zeit noch jeden Tag von Israelis ermordet und vertrieben, sodass sich diese Frage nicht stellt.
Aha
Dann haben also Posselt und Kollegen einen bösen Fehler gemacht, als sie nicht gewalttätig mit Raketen und flugzeugentführungen sich um die Rückgabe ihrer alten Heimat gekoümmert haben.
Sie hätten diese Vorgehensweise gebilligt - ich nicht.
Sie kleines faschistisches Arschloch. Die Palästinenser haben keinen Angriffskrieg begonnen. Sie verteidigen sich. Steinbach und Posselt wollen Revisionismus. Die Steinbachs sind sogar extra in die besetzten Gebiete gezogen um von ihrem Führer Hitler ein Rittergut oder ähnliche zu empfangen.
Die Benesdekrete wurden nicht mal von Benes geschrieben. Er hat sie von der SDP übernommen die schon vor der Tchechischen Staatsgründung von den Nazis der Sudetendeutschen verfasst wurden.Dort hies es das Tschchenproblem müssen die Deutschen mit hilfe der Östereicher ein für alle mal lösen.Das hies die Tschechische Inteligenzia vernichten,die Kinder eindeutschen und den Rest der Bevölkerung vertreiben oder vernichten.Das hat man ja bei der Besetzung der ersten demokratischen Repuplik der Tschechen gesehen.Der hass und die Arogante überheblichkeit der Deutschen Besatzer und ihrer Helfershelfer der Sudetendeutschen war unerträglich.Aber die Tschechen haben ihnen mit Recht die passende Antwort gegeben. Das schönste Land in Europa ist und bleibt Tschechien !!!
Das Gesetz der Sudetendeutschen( Kunstname ): Kinder ,Enkel ,Urenkel und deren Kinder sind Vertriebene.Und der Deutsche Steuerzahler bezahlt jedes Jahr Millionen um diese beschissenen Trachtenvereine zu unterhalten. Alle Tschechen und Slowaken,Polen und so weiter sollten die gleichen Verbände Gründen und an die Deutsche Bundesregierung die Vorderungen für all die Naziopfer die unter Deutscher Besatzung sterben oder Leiden mussten an ihre Nachkommen weitervererben,so wie es diese Deutschböhmen schon Jahre tun.Und wenn Deutschland all die Gelder die sie zu Zahlen hätte auszahlen müsste wäre schnell kein Geld mehr für diese Nazi trachtenvereine übrig und sie würden sich inLuft auflösen. Tschechien wir Stehen zu Dir. Im übrigen war dieTschechische Republik die erste funktionierende Demokrati in Europa.Die tschechen sind seit jahrhunderten von Deutschen im eigenen Land traktiert worden .Da kommt es auf die paar Nazideutschen die nach dem Krieg geopfert wurden nicht drauf an. Tot allen Nazis!!!
Gebt diesen Trachtenvereinen kein Geld mehr,und enthebt diesen Posselt und seine Nazitante Steinbach aus ihren Ämtern. Die ham den Deutschen Steuerzahler schon genug Geld gekostet. Und wer Geschichte ohne Sudetendeutsche und Österreichische Brille lesen kann,wird feststellen das die Slawen vor den Deutschen Kolonisten in diesem Land gelebt haben.Die sudetendeutschen Geschichtsschreiber vertuschen unheimlich viel von der Geschichte der Slawen.Das ging ja auch ganz einfach nachdem man die Tschechen im eigenen Land unterdrückt und mit Hilfe dieser ekelhaften Alpenregion Österreich zu Menschen zweiter Klasse dekradiert hat. Böhmen war ist und bleibt Tschechisch.Und die Sudetendeutschen haben ihr Recht verwirkt als sie sich diesem Staat verweigerten und mit Hilfe der Österreicher und Hitler versuchten die Tschechen zu vernichten.
Schaft doch dieses Braune Gewürm ab.Das sind die gleichen Nazis die gegen Ende des Krieges aus dem( angeblichen) Sudetenland geflüchtet sind. Und mit Hilfe der CSU diese schwarz-braunen Trachtenvereine gegründet haben. Seid Jahren schreien sie immer Lauter in der Hoffnung so bei Deutschland Gelder zu Ergaunern.Dehnen ist es noch nie um Versöhnung gegangen. Das sind alles Zündler die schon lange eingesperrt gehören.Die Steuergelder die diese unnützen Trachtenvereine seit 60 Jahren verschlingen könnte man viel Sinnvoller einsetzen. Jedem kleinen Fussballverein hat man die Zuschüsse gestrichen.Aber diesen Altnazis nicht schon seltsam oder!!!!
Wist Ihr woher der Ausdruck = Sudetengauner kommt, mein Großvater hat ihn immer benutzt. Wenn ich diesen Posselt anschaue weis ich jetzt was mein Opa gemeint hat!
Herr Posselt und Frau Steinbach
Erzählen sie doch mal was Über die 640000 Tschechischen Zwangsarbeiter. Oder über die 280000 Juden aus der Tschechoslowakei (alle vernichtet durch Sudetendeutsche Hilfe). Und die ca. 350000 Tschechen und Slowaken die mit Sudetendeutscher Hilfe verraten und umgebracht wurden. Komisch da hört man nie etwas davon an den Sudetendeutschen Treffen!!!
Genau so ist es. Da hört man nie etwas von den Herrenmenschen.Und die CSU ist zu diesem Thema auch erstaunlich still. Und das als Christliche Partei. Schon seltsam,aber das waren ja auch nur Menschen zweiter Klasse. Oder wie hat Stoiber es versteckt ausgedrückt:: Rassisch minderwertig.!!! Aber wenn ich mir diesen Posselt ,Stoiber und CO, so anschaue frag ich mich schon welcher Rasse die wohl entspringen !!
Wennich diesen neuen Führer der Sudeten gauner sehe Könnte einem schon das Kotzen kommen .Nicht nur weil er so ekelhaft Fett istsondern weil er auch so verlogen wie Fett ist.Ich kann nur jedem der sich ernsthaft für die Geschichte interesiert die Vorkommnisse richtig zu lesssen und nicht nur auf die Zeit der Aussiedlung dieser Hitleranhänger zu reduzieren.Den das was die Deutschböhmen alles angestellt haben mit der Tschechischen Bevölkerung und das schon über Jahrhunderte erklärt vieles. Und eins merkt Euch ihr Sudetengauner ihr seid ein Biologisches Problem das sich von alleine löst.Zum Glück für ganz Europa .Den Euch will niemand,ihr Verbrecher!
Am Ende darf eben auch nicht vergessen werden, dass gerade unter den Deutschen Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges viele Täterfamilien der Vor- und Nazizeit zu finden sind. Da sind ehemalige Großgrundbesitzer, die „ihr“ Land oft unter rechtlich, wie viel mehr moralisch äußerst fragwürdigen Bedingungen in Besitz nahmen und dazu die darauf vor ihnen lebenden Menschen vertrieben oder ausbeuteten. Da sind Schergen des Naziregimes, die unsägliches Leid über die Länder brachten, aus denen sie später samt ihrer Familien vertrieben wurden.Es ist zum kotzen wie manche Berufsvertriebene heute noch jede Menge Kohle mit der politischen Organisation der vormaligen Opfer machen.
Das die Deutschen Kolonisten aus den Ostgebieten vertrieben worden sind war für den Frieden in Europa das beste was passieren konnte. Denn die großen Weltkriege waren letzt endlich nur zu führen weil die Deutschen (vor allem die so genanten Sudetendeutschen) Hitler den Weg ebneten und durch ihre Zustimmung zum Einmarsch Hitler ermutigten .Er dachte sich wenn das so einfach geht die Sudetendeutschen zu Manipulieren so geht das mit den restlichen Ostländern in denen Deutsche wohnen auch.
Aus einer Denkschrift des „Staatssekretärs beim Reichsprotektor für Böhmen und Mähren“,
Karl Hermann Frank:
„Das Ziel der Reichspolitik in Böhmen und Mähren muss die restlose Germanisierung von Raum
und Menschen sein. Um sie zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten:
I. Die totale Aussiedlung der Tschechen aus Böhmen und Mähren in ein Gebiet außerhalb des
Reiches und Besiedlung des freigewordenen Raumes mit Deutschen, oderII. bei Verbleiben des Großteils der Tschechen (...) die gleichzeitige Anwendung vielfacher, der
Germanisierung dienender Methoden (...)
Eine solche Germanisierung sieht vor:
1. Die Umvolkung von rassisch geeigneten Tschechen;
2. Die Aussiedlung von rassisch unverdaulichen Tschechen und der reichsfeindlichen Intelligenz-
schicht, bzw. Sonderbehandlung (sprich: Ermordung, H.H.) dieser und aller destruktiven Elemente;
3. die Neubesiedlung dadurch freigewordenen Raumes mit frischem deutschen Blut.“
(Hervorhebungen H.H.)
Aus Himmlers „Generalplan Ost“, verfasst Ende 1941:
„Es wäre daher zu erwägen, in Betracht kommende geeignete Tschechen in den sibirischen Raum zu
überführen (...)“ (Hervorhebung H.H.)
Aus einem Elaborat eines Dr. Walter Hergl, Rechtsanwalt in Reichenberg:
„Das Endziel (...) ist ganz klar: wir wünschen das Land als deutsche Erde, sohin das Aufhören des
Daseins einer tschechischen Nationalität auf diesem Boden! Keine verfehlte Humanität! (...) Aus-
rottungstaktik ist geboten (...)“ (Hervorhebungen H.H.)
Aus einem Memorandum des deutschen Auswärtigen Amtes:
„Die tschechische Kultur insgesamt, die ganze tschechische Ideologie ebenso wie die tschechische
Sprache müssen langsam, aber systematisch zurückgedrängt und zum Verschwinden gebracht
werden.“ (Hervorhebung H.H.)(...)
Aus zwei Reden des „Stellvertretenden Reichsprotektors für Böhmen und Mähren“, Reinhard
Heydrich 1941:
„Aber die Grundlinie muss für all dieses Handeln unausgesprochen bleiben, dass dieser Raum
einmal deutsch werden muss, und dass der Tscheche in diesem Raum letzten Endes nichts mehr
verloren hat (...) Die noch nicht Eindeutschbaren wird man vielleicht bei der weiteren Erschließung
des Eismeer-Raumes einsetzen mit der Chance, auch ihre Familien nachzuziehen.“ (Hervorhebungen
H.H.)
Damit bin ich am Ende meines Streifzugs über das historische Verhältnis zwischen Tschechen
und Deutschen angelangt. Die Benes-Dekrete und die Aussiedlung der Sudetendeutschen aus der
Tschechoslowakei in den Jahren 1945 und 1946 sind nur vor diesem Hintergrund zu verstehen und
zu bewerten.
Die von Konrad Henlein 1933 gegründete "Sudetendeutsche Heimatfront" wurde 1935 in "Sudetendeutsche Partei" umbenannt, ging später umstandslos in der NSDAP auf und war entsprechend völkisch und antisemitisch ausgerichtet. Bei den tschechoslowakischen Parlamentswahlen 1935 wurde die SdP zweitstärkste Partei; sie vertrat etwa zwei Drittel der deutschen Bevölkerung dort. Der Wahlkampf wurde größtenteils von der NSDAP finanziert. Zwischen 1935 und 1938 wuchs die Mitgliederzahl der SdP auf 1,3 Millionen (!) an; sie forderte offensiv die Abtretung des sogenannten Sudetenlandes an Deutschland. 1938 stellte Henlein ein "Sudetendeutsches Freikorps" auf, das von der SA in Deutschland ausgebildet wurde. Bei den Wahlen in der Tschechoslowakei im Jahre 1938 wählten 98% (!) der Sudetendeutschen jene faschistische SdP, die die Zerschlagung der demokratischen Tschechoslowakei forderte. Der "Reichsgau Sudetenland" stand bezüglich der Mitgliedschaften in der NSDAP in Relation zur Bevölkerungsstärke an der Spitze aller "NSDAP-Gaue". Die "Sudetendeutschen" also waren in ihrer ganz überwiegenden Mehrheit überzeugte, antisemitisch und antitschechisch orientierte Nazis.
Der "sudetendeutsche" Politiker Karl Hermann Frank, Regent im "Protektorat Böhmen und Mähren" und noch 1937 Stellvertreter Henleins, spielte nach der deutschen Annektierung der restlichen Tschechoslowakei eine wichtige Rolle bei der "Arisierung" jüdischen Eigentums, des bis heute nicht zugunsten von Überlebenden und deren Erben kompensierten, gigantischen deutschen Raubzuges, und dem Erlass antijüdischer Verordnungen. Frank war es, der den Anstoß gab zur Einführung des "Judensterns" in ganz Deutschland; er leitete im Oktober 1941 mit Heydrich in Prag eine Konferenz über die "Endlösung" im "Protektorat". Frank war es auch, der das tschechische Dorf Lidice vernichten ließ. Soweit also eine sudetendeutsche Karriere.
In der restaurativen Adenauer-Ära bis weit in die sechziger Jahre hinein gelang es den Verbänden der Umgesiedelten, deren Verbandsspitzen nachweislich vor allem aus alten Nazis bestanden, sich nicht nur zu etablieren, sondern über eigene Parteien oder auch Arbeitsgruppen in CDU/CSU und SPD eine Politik zu betreiben, deren Ziel es zunächst war, über gesetzliche Regelungen möglichst umfassende finanzielle Leistungen zu erlangen. Zeigte sich die BRD von Anbeginn und grundsätzlich erinnerungs- und kompensationsabwehrend, was die nur allzu legitimen Forderungen etwa von Holocaust-Überlebenden betraf, so galt dies nicht für die Folgen der Umsiedlungen Deutscher. Hier zeigte sich die BRD ausgesprochen großzügig: Für Nazis, Kriegsverbrecher, Nazi-Kollaborateure und deren Angehörige etc. hat Deutschland bisher etwa 400 Milliarden Mark (!) aufgebracht, für überlebende Opfer der deutschen Vernichtungspraxis dagegen gerade einmal 100 Milliarden Mark.
#17
Auch ein Vertriebener
am
09/17/11 um 01:27
[Antwort]
Was nach 1945 von vielen bewusst verschwiegen wurde, ist nach einem halben Jahrhundert oft einfach vergessen. Den Jüngeren im Sudetendeutschen Haus an der Hochstraße in München sind meist nicht einmal die Wurzeln jener Wortschöpfungen bekannt, die sie dort erlernten. So zum Beispiel der Begriff "sudetendeutsche Volksgruppe" oder, wie es in Bayern heißt, "sudetendeutscher Stamm". Dies sind Kampfbegriffe aus der rhetorischen Rüstkammer des "Volkstumskampfs", dem Adolf Hitler zu weltweiter Bekanntheit verholfen hat.
#18
hab mich mal schlau gemacht
am
09/18/11 um 02:04
[Antwort]
Die "Sudetendeutschen" und die Tschechoslowakische Republik (ČSR)
Bei den Begriffen "sudetendeutsch" und "Sudetenland" handelt es sich um politische Kampfbegriffe, die erst im Volkstumskampf der frühen 1920er Jahre entstanden und der Eigenklassifizierung und Abgrenzung dem tschechoslowakischen Staat gegenüber dienten. Diese Termini sind damit eine Konstruktion ohne geschichtliche Legitimität.
Bereits unmittelbar nach Gründung der ČSR fomierten sich Gruppen innerhalb der deutschsprachigen Minderheit, die den, mit der Niederlage im I.Weltkrieg erfolgten, Verlust der politischen Vormachtstellung wiederzuerlangen suchten.
Noch heute berufen sich "Sudetendeutsche" auf die "brutale Unterdrückung",der sie im tschechoslowakischen Staat ausgesetzt waren. Das von einer systematischen Unterdrückung nicht gesprochen werden kann, zeigt unter anderem der Aufbau deutschsprachiger Schulen, der relativ hohe Anteil deutschsprachiger Beamter und das Deutsch vielerorts als Amtssprache galt.
Der Kampf der "Sudetendeutschen" war somit ein explizit völkisch motivierter, der eine Angliederung an das Deutsche Reich verfolgte. Die Machtübergabe an Hitler 1933 im Deutschen Reich forcierte den Sezessionsgedanken in der deutschsprachigen Bevölkerung der ČSR deutlich.
#19
Auch ein Vertriebener
am
09/18/11 um 02:08
[Antwort]
Die Ausweisung der deutschen Minderheit
Die vom deutschen Reich betriebene völkische Minderheits- und Deutschtumspolitik bildete die Grundlage für die systematische Vernichtung von Millionen von Menschen.
Es musste eine Basis geschaffen werden, die für die Zukunft eine vergleichbare Politik unmöglich machen sollte. Weil die Bevölkerung aber massiv an der nationalsozialistischen Politik und deren Verbrechen beteiligt gewesen war, blieb als freidensstifenden Maßnahme nur deren Ausweisung aus den ehemaligen Ostgebieten.
Für die tschechisch Bevölkerung galt die deutsche Minderheit als die "5. Kolonne Hitlers" und Totengräber der ČSR. Das selbst die Nationalsozialisten das so sahen, zeigt die Aussage des ehemaligen "Staatssekretär beim Reichsprotektor für Böhmen und Mähren" Karl Herrmann Frank, beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess: "Es kam auf allen Gebieten, militärisch, wirtschaftlich, politisch zu Verratshandlungen an der tschecho-slowakischen Republik, sodass man davon sprechen kann, dass die Mehrzahl des Sudetendeutschtums es als Pflicht betrachtete, den tschecho-slowakischen Staat zu schädigen und dem Deutsche Reiche zu dienen."
Die Vertreibung der Sudentendeutschen war die Antwort des tschechischen Volkes auf eine Situation,die durch die Okkupationspolitik der Nationalsozialisten und die Sudetendeutschen selbst herbeigeführt wurde. Die Grundlage für ein weiteres friedliches Zusammenleben der tschechischen Bevölkerung mit der deutschsprachigen war restlos zerstört worde - von deutscher Seite.
Das Postdamer Abkommen gab mit seinem Beschluss der Umsiedlung der deutsche Bevölkerung nach Deutschland (Artikel XIII) die politische Grundlage für die nachfolgende Ausweisung der nicht bereits zu Kriegszeiten geflohenen Bevölkerung.
Die von revanchistischen Vertriebenenverbänden besonders angegriffenen Beneš-Dekrete des tschechischen Ministerpräsidenten Edvard Beneš (1884-1948) regelten nur die Enteignung und den Verlust der Staatsbürgerschaft. Die Dekrete, die bei der faktischen Umsetzung der Aussiedlung sicherlich eine Rolle spielten, waren jedeoch keineswegs deren eigentlicher Ausgangspunkt oder deren eigentliche Grundlage.
Nachfolgend eine Liste der wichtigsten Dekrete:
das Vermögen "staatlich unzuverlässiger Personen" (Personen deutscher oder ungarischer Nationalität sowie von tschechischen und slowakischen Kollaborateuren) wird unter national Verwaltung gestellt (19. Mai 1945)
Besidelung des landwirtschaftlichen Bodens der Deutschen, Ungarn und anderer Staatsfeinde durch tschechische und slowakische Landwirte (20. Juli 1945)
Aberkennung der tschecheslowakischen Staatsbürgerschaft (für die Deutschen, die 1938/39 Bürger des Deutschen Reiches wurden, ausgenommen AntifaschistInnen) (2. August 1945)
Ich habe mich lange mit dem Thema der angeblichen Sudetendeutschen befaßt. Wenn man in alten Archiven der Wehrmacht und der Nazis nachliest stellt man fest das man mit Fug und Recht sagen muss das die so genannten Sudetendeutschen schuld am zweiten Weltkrieg waren.
Apropos Sprache: es waren die deutschsprachigen Einwohner des Gebietes Böhmen
und Mähren am Ende des 19. Jahrhunderts, die den tschechisch-sprachigen Einwohnern
das Tschechisch verbieten wollten und nicht umgekehrt. Als der kaiserliche Statthalter
in Galizien, Badeni, 1897 Sprachenverordnungen für Böhmen und Mähren, erließ, die
die Zweisprachigkeit im inneren und im äußeren Amtsverkehr garantieren sollten, war
der Teufel los. Die deutsch-böhmischen Gemeinden protestierten scharf, überall, auch
weit außerhalb der betroffenen Gebiete – wie in Graz oder Klagenfurt – gab es
Demonstrationen. Die Universitäten Deutschlands schalteten sich ein, deutsche
„Schutzvereine“ wurden gegründet. Im Parlament brachte schließlich die
deutschnationale Obstruktionspolitik die Regierung zu Fall. Der Kaiser musste Badeni
Sudetendeutscher Tag 2005 in Augsburg revanchistisch – www.forumaugsburg.de 15.05.2005
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entlassen, die Nachfolger nahmen die Verordnungen schrittweise zurück. 4 Man ahnt
schon, in gewissem Sinne waren hier die Vorfahren der „Sudetendeutschen“ am Werk.
Die Auslöschung der staatlichen Existenz der CSR, die grausame und brutale Besatzungspolitik, sowie die Pläne zur Vernichtung der gesamten Nation im Falle eines deutschen Sieges, hatte den traditionellen Antifaschismus des tschechoslowakischen Widerstandes allmählich in antideutschen Hass verwandelt Hinzu kommt, dass die wenigen Sudetendeutschen, die nicht ihrem Führer Henlein folgen, den Tschechoslowaken jede Solidarität verweigern. Das Angebot Präsident Benesch an den Führer der sudentendeutschen Sozialdemokratie Wenzel Jaksch im Herbst 1939 in die Exilregierung einzutreten wurde von diesem abgelehnt
Die von Jaksch geleitete " Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten" verweigerte sich auch im Herbst 1940 dem Ersuchen der Exilregierung, Vertreter in das tschechoslowakische Exilparlament zu entsenden und einen der drei Vizepräsidenten zu stellen. Jaksch verlangte von Benesch die Annerkennung eines autonomen Sudetenlandes in einer mitteleuropäischen Förderation, die nach Lage der Dinge von Deutschland dominiert würde. Die sudetendeutschen Sozialdemokraten verweigerten den Eintritt in die gegen Hitler im Krieg stehende Front. Skandalös war die Taktik, das generöse Angebot Beneschs, dessen Annahme bedeutet hätte, sich bedingungslos auf die Seite der tschechischen Republik zu stellen, durch immer neue Forderungen scheitern zu lassen. Es erging trotz der Bitten der Exilregierung kein Aufruf an die sudetendeutschen Sozialdemokraten, sich der im Aufbau befindlichen tschechoslowakischen Auslandsarmee anzuschließen.
Die Radikalisierung der deutschen Besatzungspolitik durch Reinhard Heydrich und das Scheitern einer Übereinkunft mit dem demokratischen deutschen Exil stärken die Entschlossenheit des Widerstands die Sudetendeutschen nicht mehr als Bestandteil der tschechoslowakischen Nation anzusehen. In der Öffentlichkeit der alliierten Nationen wächst die Erkenntnis, dass der Nationalsozialismus und sein Führer die Unterstützung und Loyalität der übergroßen Mehrheit der Deutschen besitzen. Ein Sieg Deutschlands wäre der Triumph der Utopie von Lebensraum, Herrenrasse und Vernichtung. Ab 1943 gibt es in den alliierten Nationen keinen ernstzunehmenden
Politiker mehr, der sich gegen eine Aussiedlung der Sudetendeutschen gewandt hätte.
Nach der Niederlage Deutschlands billigt die Potsdamer Konferenz ( 17. Juli - 2. August 1945) der drei alliierten Siegermächte im XIII Artikel des Abschlußberichtes den Transfer der Deutschen aus Polen, der CSR und Ungarn. Über Zahlen, Zeiträume und Aufnahmegebiete sollte der alliierte Kontrollrat entscheiden. Er genehmigte am 20. November 1945 die Abschiebung von 2,5 Millionen
Deutschen, davon 750.000 in die sowjetische und 1.750.000 in die amerikanische Besatzungszone.
Bis zum Jahre 1947 werden 3 Millionen Deutsche zum Verlassen des Landes gezwungen. oder flüchten damit sie nicht für begangene Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.
aussiehtDiese ganze Sudetendeutsche Geschichtsfälschung geht einem schon auf den Wecker.Die Slaven waren vor euch da. Und ihr durftet auf geheiss Tschechischer Könige euch in diesem Land ansiedeln.Dann habt ihr mit Hilfe dieser Habsburger die Tschechen ihm eigenen Land unterdrückt.Vieles was von den Tschechen kam habt ihr übernommen und es so aussehen lassen als ward ihr die tollen Erfinder.Das sieht man beim Industriellen Emil Skoda.Den habt ihr schnell eingedeutscht als er so Erfolgreich war. Aber Dank eurer Deutschen Gründlichkeit kann man nachlesen aus welcher Linie die Skodas stammen.Es sind echte Tschechen. Und als ihr Hitler gerufen habt habt ihr endgültig euer Recht verwirkt in diesem Land weiterhin zu Leben.Und heute schreien wieder die gleichen hinterfotzigen Leute wie Henleinn, Frank,und Hitler nach vergeltung und wiedergutmachung für Menschen die schon gar nicht mehr Leben sind. Aber für die Menschen die durch die Sudetendeutschen machenschaften ums Leben kamen oder gefoltert wurden verlieren so Leute wie der Berufsvertriebene Bernd Posselt, Pany, oder Steinbach nicht ein Wort !! Einfach nur Eckelhaft. Aber dieser Posselt ist so wie er aussieht.
Um die Wut und den Hass auf die Deutschböhmen und Altösterreicher zu verstehen solte man mal den Braven Soldat Svejk lesen.
Hašek schilderte in seiner speziellen Sprache den Widersinn der Kriegshetze und Mobilisierung in der Donaumonarchie vor und nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs und die Stimmung der meisten „Untertanenvölker“, die keine große Lust hatten, in die Schlacht für den „Herrn Kaiser und seine Familie“ zu ziehen. Er zeichnet dabei kein idyllisches Bild von der „guten alten Zeit“ in einer liebenswürdig-gemütlichen Donaumonarchie. Statt dessen nimmt er die Schattenseiten dieser oft in Filmen romantisierten Zeit und Gesellschaft aufs Korn: Bürokratismus, Denunziantentum, dumpfen Untertanengehorsam und stupide Befehlserfüllung. Außerdem die Zurücksetzung, teilweise auch brutale Unterdrückung der Tschechen (in abgestufter Form auch der anderen nicht-deutschen Nationalitäten Österreich-Ungarns) durch die deutsch-österreichische Führungsschicht in Staat und Armee.
Im Leitartikel der Sudetendeutschen Zeitung spricht der Bundesvorsitzende der
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bernd Posselt von der „völkerrechtswidrige[n]
Vertreibung von dreieinhalb Millionen Menschen aus ihrer seit Jahrhunderten
angestammten Heimat, nur weil ihre Muttersprache die deutsche war.“ Das ist gleich
dreifache Geschichtsklitterung in einem Halbsatz: die Aussiedlung beruhte auf
Völkerrecht, die Heimat war nicht „angestammt“, es lebten auch noch andere dort und
sie mußten nicht gehen wegen ihrer Sprache, sondern wegen ihrer Taten.
Wenn ich jemanden hasse, finde ich deutlichere Worte.
Ach ja, nennen sie doch bitte mal ihr Geburtsdatum. Sie müssten wenn sie die Vertreibung bewusst mitbekommen haben wollen, damals wenigstens 8 Jahre alt gewesen sein müssen. Demnach wären sie heute zwischen 71 und älter.
Gut dass sie Blogs lesen, auch wenn sie in ihrem Alter nicht zur typischen Leserschaft gehören, oder lügen sie uns einfach nur an?
Mai 1934
Vertreibung = ethnische Säuberung = Verbrechen an der Menschlichkeit = Völkermord!
Vertreibung, Beraubung und Schutz der Schinder und Mörder sind im EU-Vertreiberstaat bis heute Verfassungsgesetze. Übrigens: In Österreich hat es nie einen "Lastenausgleich" für Vertriebene gegeben. Für die große Mehrheit der Altösterreicher ist weder Posselt noch Steinbach maßgebend, sondern einzig und allein das Völkerrecht. Und dieses verlangt zwingend und unverjährbar Entschädigung. Haben Sie das alles bei Ihren Polit-Tiraden bedacht?
Das ist Quatsch, die beiden sind nicht vertrieben und wenn ihre Eltern den Schnauzbart aus Linz nicht zugelassen hätten, gäbe es auch keine Vertreibung.
Die Vertreibung ist die Antwort auf die Greueltaten Nazideutschlands, an denen Naziösterreich fröhlich beteiligt war.
Also greinen sie nicht rum.
Dieses Zitat stammt aus dem Steinabch-Artikel, aber Recht hat der Autor damit! Als um den BT und die Wiederwahl der CDU/ CSU im Jahre 1986 ging, erhielten die Vertreibenenverbände 40 Mio DM für ihre Propaganda-Arbeit sud Bundesmitteln, mit den besser Schulen Krankenhäuser etc. gebaut oder renoviert hätten werden sollen.
Ich habe es ja bei meinen Großeltern erlebt. Sie trauerten ihrer "alten Heimat" zwar nach und sind auch öfters hin gefahren. Aber sie wollten auf keinen Fall mehr zurück. Sie hatten sich in der "neuen Heimat" was neues aufgebaut.
Achja, die Fanmotive sind sehr gelungen ;-)
Bitte, liebe christliche, agnostische oder atheiistische Deutsche: Hört auf mit disem Pseudo-Antifa-Gehabe. Da wird einem ja schlecht.
Es geht darum, dass sich die Kinder von Tätern zu Opfern erklären. Wie würdest du dich fühlen, wenn die Kinder eines KZ-Aufsehers über das Holocaust Denkmal bestimmen.
,Heimatideologie ist ein Vorwand
Klar doch, wer im Osten nichts besaß als seine Mietwohnung und schlecht bezahlte Arbeit, diesen zieht es nicht dorthin zurück, nur die Minderheit von Besitzenden und Großbauern, Hauseigentümern usw, versuchen unter dem Deckmantel, des Rechtes auf Heimat, ihren Besitz wieder einzutreiben, und das deutsche Volk soll ihnen dabei helfen und ihnen die Kastanien aus dem Feuer holen. Wer gab den Hausbesitzern und Mietern , das Eigentum zurück, welches in ungeheurer Zahl durch Bomben vernichtet wurde ? Die Toten kann niemand ins Leben zurückbringen und ihre Exiztens einklagen. Die nächsten 200 Millionen Waser und Klima Vertriebenen werden uns in Zukunft mehr beschäftigen müssen." Wir haben hier keine bleibende Stadt" das lernte ich schon in der Klippschule in der Freien Stadt Danzig . gerhard jeske
Durch einen Irrtum der Post hatte ich in dieser Woche eine "Vertriebenenzeitschrift" im Postkasten. Ehrich gesagt, habe ich lange nicht mehr so viel "gequirlten Mist" gelesen. Ich bin jetzt auch nicht mehr die Jüngste, aber sollten wir das nicht endlich mal zu den Akten legen und uns Dingen zuwenden, die wirklich wichtig sind. Ich hoffe nur, dass der Posselt es heute nicht schafft, ins Europa-Parlament zu kommen. Wenn eine Frau so aussehen würde, hätte sie ohnehin nie einen Fuss in diese Politik-Riege bekommen. Sein ganzes Leben beschäftigt der sich mit Politik, wäre mal interessant zu wissen, was er damit schon bewegt hat.
Andere Menschen müssen richtig arbeiten und werden später bei der Rente noch betrogen.
Im Übrigen sind meine Großeltern damals auch aus Schlesien vertrieben worden. Da sie aber das Pech hatten, in der russischen Besatzungszone leben zu müssen, hat kein Hahn danach gekräht, was sie alles verloren haben und wie sie dann zurecht kamen. Doch dort ging es ja nicht um Wähler-Stimmvieh.
Dann haben also Posselt und Kollegen einen bösen Fehler gemacht, als sie nicht gewalttätig mit Raketen und flugzeugentführungen sich um die Rückgabe ihrer alten Heimat gekoümmert haben.
Sie hätten diese Vorgehensweise gebilligt - ich nicht.
Und nun schleich dich du braunes Gewürm.
Erzählen sie doch mal was Über die 640000 Tschechischen Zwangsarbeiter. Oder über die 280000 Juden aus der Tschechoslowakei (alle vernichtet durch Sudetendeutsche Hilfe). Und die ca. 350000 Tschechen und Slowaken die mit Sudetendeutscher Hilfe verraten und umgebracht wurden. Komisch da hört man nie etwas davon an den Sudetendeutschen Treffen!!!
Karl Hermann Frank:
„Das Ziel der Reichspolitik in Böhmen und Mähren muss die restlose Germanisierung von Raum
und Menschen sein. Um sie zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten:
I. Die totale Aussiedlung der Tschechen aus Böhmen und Mähren in ein Gebiet außerhalb des
Reiches und Besiedlung des freigewordenen Raumes mit Deutschen, oderII. bei Verbleiben des Großteils der Tschechen (...) die gleichzeitige Anwendung vielfacher, der
Germanisierung dienender Methoden (...)
Eine solche Germanisierung sieht vor:
1. Die Umvolkung von rassisch geeigneten Tschechen;
2. Die Aussiedlung von rassisch unverdaulichen Tschechen und der reichsfeindlichen Intelligenz-
schicht, bzw. Sonderbehandlung (sprich: Ermordung, H.H.) dieser und aller destruktiven Elemente;
3. die Neubesiedlung dadurch freigewordenen Raumes mit frischem deutschen Blut.“
(Hervorhebungen H.H.)
Aus Himmlers „Generalplan Ost“, verfasst Ende 1941:
„Es wäre daher zu erwägen, in Betracht kommende geeignete Tschechen in den sibirischen Raum zu
überführen (...)“ (Hervorhebung H.H.)
Aus einem Elaborat eines Dr. Walter Hergl, Rechtsanwalt in Reichenberg:
„Das Endziel (...) ist ganz klar: wir wünschen das Land als deutsche Erde, sohin das Aufhören des
Daseins einer tschechischen Nationalität auf diesem Boden! Keine verfehlte Humanität! (...) Aus-
rottungstaktik ist geboten (...)“ (Hervorhebungen H.H.)
Aus einem Memorandum des deutschen Auswärtigen Amtes:
„Die tschechische Kultur insgesamt, die ganze tschechische Ideologie ebenso wie die tschechische
Sprache müssen langsam, aber systematisch zurückgedrängt und zum Verschwinden gebracht
werden.“ (Hervorhebung H.H.)(...)
Aus zwei Reden des „Stellvertretenden Reichsprotektors für Böhmen und Mähren“, Reinhard
Heydrich 1941:
„Aber die Grundlinie muss für all dieses Handeln unausgesprochen bleiben, dass dieser Raum
einmal deutsch werden muss, und dass der Tscheche in diesem Raum letzten Endes nichts mehr
verloren hat (...) Die noch nicht Eindeutschbaren wird man vielleicht bei der weiteren Erschließung
des Eismeer-Raumes einsetzen mit der Chance, auch ihre Familien nachzuziehen.“ (Hervorhebungen
H.H.)
Damit bin ich am Ende meines Streifzugs über das historische Verhältnis zwischen Tschechen
und Deutschen angelangt. Die Benes-Dekrete und die Aussiedlung der Sudetendeutschen aus der
Tschechoslowakei in den Jahren 1945 und 1946 sind nur vor diesem Hintergrund zu verstehen und
zu bewerten.
Der "sudetendeutsche" Politiker Karl Hermann Frank, Regent im "Protektorat Böhmen und Mähren" und noch 1937 Stellvertreter Henleins, spielte nach der deutschen Annektierung der restlichen Tschechoslowakei eine wichtige Rolle bei der "Arisierung" jüdischen Eigentums, des bis heute nicht zugunsten von Überlebenden und deren Erben kompensierten, gigantischen deutschen Raubzuges, und dem Erlass antijüdischer Verordnungen. Frank war es, der den Anstoß gab zur Einführung des "Judensterns" in ganz Deutschland; er leitete im Oktober 1941 mit Heydrich in Prag eine Konferenz über die "Endlösung" im "Protektorat". Frank war es auch, der das tschechische Dorf Lidice vernichten ließ. Soweit also eine sudetendeutsche Karriere.
Bei den Begriffen "sudetendeutsch" und "Sudetenland" handelt es sich um politische Kampfbegriffe, die erst im Volkstumskampf der frühen 1920er Jahre entstanden und der Eigenklassifizierung und Abgrenzung dem tschechoslowakischen Staat gegenüber dienten. Diese Termini sind damit eine Konstruktion ohne geschichtliche Legitimität.
Bereits unmittelbar nach Gründung der ČSR fomierten sich Gruppen innerhalb der deutschsprachigen Minderheit, die den, mit der Niederlage im I.Weltkrieg erfolgten, Verlust der politischen Vormachtstellung wiederzuerlangen suchten.
Noch heute berufen sich "Sudetendeutsche" auf die "brutale Unterdrückung",der sie im tschechoslowakischen Staat ausgesetzt waren. Das von einer systematischen Unterdrückung nicht gesprochen werden kann, zeigt unter anderem der Aufbau deutschsprachiger Schulen, der relativ hohe Anteil deutschsprachiger Beamter und das Deutsch vielerorts als Amtssprache galt.
Der Kampf der "Sudetendeutschen" war somit ein explizit völkisch motivierter, der eine Angliederung an das Deutsche Reich verfolgte. Die Machtübergabe an Hitler 1933 im Deutschen Reich forcierte den Sezessionsgedanken in der deutschsprachigen Bevölkerung der ČSR deutlich.
Die vom deutschen Reich betriebene völkische Minderheits- und Deutschtumspolitik bildete die Grundlage für die systematische Vernichtung von Millionen von Menschen.
Es musste eine Basis geschaffen werden, die für die Zukunft eine vergleichbare Politik unmöglich machen sollte. Weil die Bevölkerung aber massiv an der nationalsozialistischen Politik und deren Verbrechen beteiligt gewesen war, blieb als freidensstifenden Maßnahme nur deren Ausweisung aus den ehemaligen Ostgebieten.
Für die tschechisch Bevölkerung galt die deutsche Minderheit als die "5. Kolonne Hitlers" und Totengräber der ČSR. Das selbst die Nationalsozialisten das so sahen, zeigt die Aussage des ehemaligen "Staatssekretär beim Reichsprotektor für Böhmen und Mähren" Karl Herrmann Frank, beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess: "Es kam auf allen Gebieten, militärisch, wirtschaftlich, politisch zu Verratshandlungen an der tschecho-slowakischen Republik, sodass man davon sprechen kann, dass die Mehrzahl des Sudetendeutschtums es als Pflicht betrachtete, den tschecho-slowakischen Staat zu schädigen und dem Deutsche Reiche zu dienen."
Die Vertreibung der Sudentendeutschen war die Antwort des tschechischen Volkes auf eine Situation,die durch die Okkupationspolitik der Nationalsozialisten und die Sudetendeutschen selbst herbeigeführt wurde. Die Grundlage für ein weiteres friedliches Zusammenleben der tschechischen Bevölkerung mit der deutschsprachigen war restlos zerstört worde - von deutscher Seite.
Das Postdamer Abkommen gab mit seinem Beschluss der Umsiedlung der deutsche Bevölkerung nach Deutschland (Artikel XIII) die politische Grundlage für die nachfolgende Ausweisung der nicht bereits zu Kriegszeiten geflohenen Bevölkerung.
Die von revanchistischen Vertriebenenverbänden besonders angegriffenen Beneš-Dekrete des tschechischen Ministerpräsidenten Edvard Beneš (1884-1948) regelten nur die Enteignung und den Verlust der Staatsbürgerschaft. Die Dekrete, die bei der faktischen Umsetzung der Aussiedlung sicherlich eine Rolle spielten, waren jedeoch keineswegs deren eigentlicher Ausgangspunkt oder deren eigentliche Grundlage.
Nachfolgend eine Liste der wichtigsten Dekrete:
das Vermögen "staatlich unzuverlässiger Personen" (Personen deutscher oder ungarischer Nationalität sowie von tschechischen und slowakischen Kollaborateuren) wird unter national Verwaltung gestellt (19. Mai 1945)
Besidelung des landwirtschaftlichen Bodens der Deutschen, Ungarn und anderer Staatsfeinde durch tschechische und slowakische Landwirte (20. Juli 1945)
Aberkennung der tschecheslowakischen Staatsbürgerschaft (für die Deutschen, die 1938/39 Bürger des Deutschen Reiches wurden, ausgenommen AntifaschistInnen) (2. August 1945)
und Mähren am Ende des 19. Jahrhunderts, die den tschechisch-sprachigen Einwohnern
das Tschechisch verbieten wollten und nicht umgekehrt. Als der kaiserliche Statthalter
in Galizien, Badeni, 1897 Sprachenverordnungen für Böhmen und Mähren, erließ, die
die Zweisprachigkeit im inneren und im äußeren Amtsverkehr garantieren sollten, war
der Teufel los. Die deutsch-böhmischen Gemeinden protestierten scharf, überall, auch
weit außerhalb der betroffenen Gebiete – wie in Graz oder Klagenfurt – gab es
Demonstrationen. Die Universitäten Deutschlands schalteten sich ein, deutsche
„Schutzvereine“ wurden gegründet. Im Parlament brachte schließlich die
deutschnationale Obstruktionspolitik die Regierung zu Fall. Der Kaiser musste Badeni
Sudetendeutscher Tag 2005 in Augsburg revanchistisch – www.forumaugsburg.de 15.05.2005
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entlassen, die Nachfolger nahmen die Verordnungen schrittweise zurück. 4 Man ahnt
schon, in gewissem Sinne waren hier die Vorfahren der „Sudetendeutschen“ am Werk.
Die von Jaksch geleitete " Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten" verweigerte sich auch im Herbst 1940 dem Ersuchen der Exilregierung, Vertreter in das tschechoslowakische Exilparlament zu entsenden und einen der drei Vizepräsidenten zu stellen. Jaksch verlangte von Benesch die Annerkennung eines autonomen Sudetenlandes in einer mitteleuropäischen Förderation, die nach Lage der Dinge von Deutschland dominiert würde. Die sudetendeutschen Sozialdemokraten verweigerten den Eintritt in die gegen Hitler im Krieg stehende Front. Skandalös war die Taktik, das generöse Angebot Beneschs, dessen Annahme bedeutet hätte, sich bedingungslos auf die Seite der tschechischen Republik zu stellen, durch immer neue Forderungen scheitern zu lassen. Es erging trotz der Bitten der Exilregierung kein Aufruf an die sudetendeutschen Sozialdemokraten, sich der im Aufbau befindlichen tschechoslowakischen Auslandsarmee anzuschließen.
Die Radikalisierung der deutschen Besatzungspolitik durch Reinhard Heydrich und das Scheitern einer Übereinkunft mit dem demokratischen deutschen Exil stärken die Entschlossenheit des Widerstands die Sudetendeutschen nicht mehr als Bestandteil der tschechoslowakischen Nation anzusehen. In der Öffentlichkeit der alliierten Nationen wächst die Erkenntnis, dass der Nationalsozialismus und sein Führer die Unterstützung und Loyalität der übergroßen Mehrheit der Deutschen besitzen. Ein Sieg Deutschlands wäre der Triumph der Utopie von Lebensraum, Herrenrasse und Vernichtung. Ab 1943 gibt es in den alliierten Nationen keinen ernstzunehmenden
Politiker mehr, der sich gegen eine Aussiedlung der Sudetendeutschen gewandt hätte.
Nach der Niederlage Deutschlands billigt die Potsdamer Konferenz ( 17. Juli - 2. August 1945) der drei alliierten Siegermächte im XIII Artikel des Abschlußberichtes den Transfer der Deutschen aus Polen, der CSR und Ungarn. Über Zahlen, Zeiträume und Aufnahmegebiete sollte der alliierte Kontrollrat entscheiden. Er genehmigte am 20. November 1945 die Abschiebung von 2,5 Millionen
Deutschen, davon 750.000 in die sowjetische und 1.750.000 in die amerikanische Besatzungszone.
Bis zum Jahre 1947 werden 3 Millionen Deutsche zum Verlassen des Landes gezwungen. oder flüchten damit sie nicht für begangene Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.
Hašek schilderte in seiner speziellen Sprache den Widersinn der Kriegshetze und Mobilisierung in der Donaumonarchie vor und nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs und die Stimmung der meisten „Untertanenvölker“, die keine große Lust hatten, in die Schlacht für den „Herrn Kaiser und seine Familie“ zu ziehen. Er zeichnet dabei kein idyllisches Bild von der „guten alten Zeit“ in einer liebenswürdig-gemütlichen Donaumonarchie. Statt dessen nimmt er die Schattenseiten dieser oft in Filmen romantisierten Zeit und Gesellschaft aufs Korn: Bürokratismus, Denunziantentum, dumpfen Untertanengehorsam und stupide Befehlserfüllung. Außerdem die Zurücksetzung, teilweise auch brutale Unterdrückung der Tschechen (in abgestufter Form auch der anderen nicht-deutschen Nationalitäten Österreich-Ungarns) durch die deutsch-österreichische Führungsschicht in Staat und Armee.
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bernd Posselt von der „völkerrechtswidrige[n]
Vertreibung von dreieinhalb Millionen Menschen aus ihrer seit Jahrhunderten
angestammten Heimat, nur weil ihre Muttersprache die deutsche war.“ Das ist gleich
dreifache Geschichtsklitterung in einem Halbsatz: die Aussiedlung beruhte auf
Völkerrecht, die Heimat war nicht „angestammt“, es lebten auch noch andere dort und
sie mußten nicht gehen wegen ihrer Sprache, sondern wegen ihrer Taten.