Wege aus der Finanzkrise wird es nicht geben
Seit zwei Jahren ist Issing als "International Advisor" für Goldman Sachs tätig und überdies Präsident des Center for Financial Studies an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Dieses Institut wird von der "Gesellschaft für Kapitalmarktforschung e.V." finanziert, die "mehr als 80 Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen und Industrieunternehmen" zu ihren Mitgliedern zählt. Dieser Issing soll nun Deutschland aus der Krise hebeln.
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Kapitalpolster der Dresdner schwindet
Die Dresdner Bank schafft nur mit knapper Not die von der Aufsicht vorgeschriebenen Mindestanforderungen bei der Kapitalausstattung. Durch den Verlust von 6,3 Mrd. Euro im vergangenen Jahr verringerte sich das Eigenkapital dramatisch um 7,8 Mrd. Euro auf nur noch 2,8 Mrd. Euro.
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BASF verzichtet auf Werke und Stellen
Nach einem Nachfrageeinbruch und roten Zahlen zum Jahresende will der Chemiekonzern BASF weltweit mindestens 1500 seiner rund 97.000 Stellen streichen. Weniger profitable Anlagen und auch Standorte würden geschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Ludwigshafen mit. Deutschland soll dabei aber nicht im Fokus stehen.
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Selbstständige tappen in die Armutsfalle
Die berufliche Selbstständigkeit wird für immer mehr Bundesbürger zur Armutsfalle. Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums sind mehr als 108 000 Selbstständige auf zusätzliche Hartz IV-Leistungen angewiesen.
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Den Amerikanern ist egal, ob die Europäer mehr Truppen senden
Europas Regierungen fürchten, dass Barack Obama ihnen mehr Soldaten für den Kampf gegen die Taliban abverlangt - ein Irrtum, sagt US-Militärexperte Jeremy Shapiro im SPIEGEL-ONLINE-Interview. Tatsächlich wolle Amerika in Afghanistan mehr selbst kontrollieren: Denn die Verbündeten hätten in mancher Hinsicht versagt.
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Haider-Partei klarer Sieger in Kärnten
Aus der Landtagswahl in Kärnten ist das rechtspopulistische Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) des verstorbenen Jörg Haider als Sieger hervorgegangen. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam das BZÖ auf 45,5 Prozent und 18 (bisher 15) Mandate. Die sozialdemokratische SPÖ stürzte um fast zehn Prozentpunkte auf 28,6 Prozent ab (11 statt bisher 14 Mandate). Die konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP), die bisher mit BZÖ und SPÖ die Regierung in Kärnten stellt, legte um fast fünf Punkte auf 16,5 Prozent zu (sieben statt vier Mandate). Die Grünen verpassten mit 4,99 Prozent vorläufig die für den Einzug in das Landesparlament erforderlichen fünf Prozent.
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