Dass Frau Steinbach, die eindeutig
als Tochter eines Besatzungssoldaten ihren Vertriebenenstatus nur vortäuscht endlich ihren Anspruch auf einen Sitz für den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibung aufgibt, müsste eigentlich völlig normal sein, da die Frau eben keine Vertriebene ist. Es mag ja nützlich gewesen sein, für ihre politische Karriere, so zu tun als sei sie ein Opfer, während ihre Eltern zumindest Teil der Täter waren.
Eigentlich müsste sie für diese Vortäuschung auch auf ihr Bundestagsmandat verzichten und ganz selbstverständlich müsste sie natürlich ihren Vorsitz beim Bund der Vertriebenen aufgeben. Aber nichts dergleichen passiert. Angela Merkel, die eigentlich durchaus lesen kann und wohl auch von anderer Seite gewarnt wurde, dass da noch eine Bombe platzen könnte, ist lieber feige und zollt Frau Steinbach, die nur durch Betrug überhaupt an die Möglichkeit kam, in den Stiftungsbeirat zu gelangen, für ihren Verzicht nun auch noch Respekt, anstatt sie mit einem Tritt für ihre Lügen aus dem Rennen zu werfen.
Noch einen Schlag besser ist da nur noch der Genmaishorst, der bayrische Ministerpräsident Seehofer, der der Dame, die ihren Vertriebenenstatus vortäuschte, nun auch noch den bayrischen Verdienstorden umhängen will. Nun mag Bayern ja mit seinen Orden machen, was es will, allerdings sollten sich andere Empfänger dieses Ordens überlegen, ob sie mit Frau Steinbach den gleichen Orden tragen wollen.
Vermutlich macht Seehofer aber wieder nur einmal das, was andere ihm sagen. Im Gehorchen ist er ja ganz gut und der
Berufsvertriebene Bernd Posselt MDEP/CSU, der in Wirklichkeit auch nie vertrieben wurde, weiß sicher, wie er Seehofer seine Verdrehungen präsentieren muss.
Posselt ist als Mitglied des Europarlaments für die CSU nach der nächsten Europawahl wohl nur noch Geschichte, da die CSU, mit etwas Glück, die Fünf-Prozent-Hürde bundesweit reißen wird. Als oberster Sudetendeutscher hat er aber klargemacht, dass er und seine Organisation nicht auf einen Sitz für Frau Steinbach verzichten werden. Dafür greift er sogar die Kanzlerin an, die seiner Frau Steinbach doch sogar Respekt gezollt hatte, wo ein anständiger Anschiss angebracht gewesen wäre. Er sprach davon, dass die CDU eine gute Kanzlerin, aber keine Parteivorsitzende habe.
Was so ein CSUler über die Merkel sagt, ist eigentlich bedeutungslos, wie es Europa-Politiker insgesamt sind, da, das Europaparlament ja praktisch keine vernünftigen Befugnisse hat und eher eine Versorgungsstelle für unfähige oder ausgediente Politiker ist. Allerdings hat Posselt noch einmal betont, dass er den Rücktritt vom Nichtantritt Frau Steinbachs will und er
sagt auch ganz klar dass er und sein Verein viel zu viel Geld haben.
Posselt stellte in einem ddp-Interview allerdings erneut klar, dass für die Vertriebenen ein Verzicht auf die Nominierung Steinbachs weiter nicht in Frage komme: «Wir werden den Platz nicht besetzen, bis Frau Steinbach da drin ist.» Der oberste Repräsentant der Sudetendeutschen warnte: «Wenn bis Ende des Jahres dieses Zentrum nicht steht und personell und inhaltlich unseren Ansprüchen nicht entspricht, dann steigen wir aus und machen etwas eigenes mit dem Bund der Vertriebenen.»
Der BdV habe eine Stiftung mit «gar nicht so wenig Geld» und verfüge über eine Dauerausstellung «auf hervorragendem wissenschaftlichem Niveau». Posselt betonte, er könne sich vorstellen, dass eine anhaltende «Verweigerungshaltung der deutschen Linken» eine solche Welle der Solidarität auslösen könnte, «dass man das locker finanzieren könnte ohne den Bund».
Diese Aussage Posselts bedeutet im Klartext, dass sein Verein und die anderen Vertriebenenverbände schon lange genug Geld hätten, um sich eine Gedenkstätte finanziell leisten zu können, sie aber lieber den Bund zahlen lassen. Tatsächlich wäre eine solche Gedenkstätte auch Sache des Bundes, schon um sie nicht zum Spielball revanchistischen Gedankengutes zu machen.
Das bedeutet im Umkehrschluss aber, dass die Unterstützung des Bundes für die verschiedenen Vertriebenenorganisationen völlig unnötig ist und praktisch sofort eingestellt werden kann. Wer, wie Posselt selbst sagt, genügend Geld zu hat, der sollte sich nicht vom Staat alimentieren lassen. Außerdem ist die Zeit der Menschen, die wirklich unter Vertreibung gelitten haben, fast vorbei. Es macht keinen Sinn, den Posselts und Steinbachs schöne Zusatzpöstchen zu verschaffen, die eben beide keine Vertriebenen sind und mit dem Opferstatus nur Schindluder treiben.
Es ist an der Zeit, das Kapitel Vertreibung abzuschließen - und eine Gedenkstätte, die Ursachen, Wirkungen und Übertreibungen in voller Wahrheit zeigt, wäre solch ein würdiger Abschluss.
Mit diesem Geld hält sich die Union, auf kosten der Allgemeinheit, diese Klientel als Wähler.
Was alleine die Stiftung der Sudetendeutschen nur von der Bayerischen Staatsregierung an Zuwendungen bekommen hat, da schlackerst mit den Ohren.
Und die sind sicher um einiges teurer als die Gedenkstätte für die Vertriebenen Europas.
Es geht dabei also nicht allein um die deutschen Vertriebenen.
Und natürlich wird diese Gedenkstätte so ausfallen wie alle Gedenkstätten. Die Idee von Frau Steinach wurde durch das Einwirken interessierter Kreise bis zur Unkenntlichkeit verwässert.
Wozu sich also für eine Gedenkstätte einsetzen, die nicht viel anders ausgerichtet sein wird, als was man schon kennt.
Geld gespart und noch dazu eine Menge Ärger.
"Erst wenn die Kriegsprpaganda der Sieger Einzug gefunden hat in die Geschichtsbücher der Besiegten und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden."
Zum Anspruch der Vertriebenen auf Eigentum im Osten
Nach 1945 wurden in den Westzonen die Flüchtlings und Vertriebenen Verbände gegründet. Das war in der Nachkriegszeit ein notwendiger Zusammenschluß. Er diente dazu:
Getrennte Familienmitglieder zu finden. Vermißte Personen zu ermitteln und bei den Behörden und später in Bonn die sozialen Nachteile gegenüber der einheimischen Bevölkerung, auszugleichen, zum Beispiel in der Rentenanpassung. Das gehörte dazu, die negativen Kriegsfolgen gleichmäßig zu verteilen.
Ende der fünfziger Jahre waren die sozialen Probleme bearbeitet und die Menschen aus dem Osten in der BRD gleichberechtigt integriert. Jetzt hätte man zur Tagesordnung übergehen können. Die Vertriebenen Verbände hätten ab 1960 zu Vereinen nach dem bürgerlichen Recht neu konstituiert werden müssen. Weil das nicht geschah, hängt mit der Eigentumsideologie zusammen. Auf das Eigentum, in jeglicher Form , sollte nicht verzichtet werden. Nun entwickelte der Bund der Vertriebenen eine politische Arbeit und Propaganda, die unter dem Schlagwort "Recht auf Heimat " die Eigentumsinteressen einer Minderheit von Gutsbesitzern, Bauern, Fabrikanten , Hausbesitzern usw. in der Öffentlichkeit vertrat. Dabei wurde der Bund der Vertriebenen unterstützt von einer einflußreichen Lobby auf Länder und Bundesebene.
Je nach Lage wurde die Propaganda gen Osten durchgeführt.
1.- Nach 1948 wurde die Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 dieser Propaganda zugrunde gelegt. Das hatte einen doppelten Sinn: Erstens In Westdeutsch‑
land ignorierte man so das Potzdamer Abkommen vom Juli 1945 und man erhoffte, im Zuge des Kalten Krieges, eine Vernichtung der sozialistischen Staaten und somit eine Revision der Grenzen.
2. Als Folge einer Beseitigung der Oder - Neiße Grenze wäre automatisch der Zugriff auf das private Eigentum von Ostdeutschen möglich geworden. Nach der Defination der Grenzen von 1937 existierte auch die " Freie Stadt Danzig " weiter. Der " Deutsche Ostdienst " ein Informations-Blatt des Bundes der Vertriebenen versorgte die Mitglieder und die Medien mit Nachrichten aus der Szene der Verbände, kommentierte Meinungen von Politikern in der BRD und aus den östlichen Ländern zu diesem Thema. Parallel zum Vertriebenen Verband waren Interessengemeinschaften, in Form von Vereinen entstanden, die hielten in Bonn und auf internationalem Parkett ihre Ansprüche auf ihr Eigentum am Kochen.
Hier einige Beispiele:
Die" Notverwaltung des Deutschen Ostens " Vereinigte Landesregierungen der selbständigen Länder: Memelland, Ostpreußen, Westpreußen-Danzig, Pommern, Brandenburg, Niederschlesien, Oberschlesien, Sudetenland, Südböhmen, Südmähren, mit Sitz in Bad Homburg, verschickte an die Parteien, Länderregierungen , den Bund und die Medien folgende Erklärung.
.. Betrifft: Rechtliche Zuordnung Deutschlands in der Öffentlichkeit.
Sehr geehrte Damen und Herren, Nach dem amtlichen deutschen Standpunkt, wie er sich aus dem deutschen Verfassungsrecht ergibt und durch mehrere Urteile des deutschen Verfassungsgerichtes bestätigt worden ist, gehört Ostdeutschland, nach wie vor, zu Deutschland." Zitat ende.
Also, Die Ländernamen oben besagen, dass hier ,nicht die Grenzen von 1937 gemeint sind, sondern eher das Deutsche Reich Karls des IV, das Böhmen und Prag einschloß.
Die Notverwaltung Deutscher Osten gibt eine Kurzinformation der Gemeinschaft Ost und Sudentendeutscher Grundeigentümer, heraus mit Absender in 24361 Groß Wittensee-Schleswig.
Ebenso im Norden, in Kiel, agiert die Aktion " Deutsches Königsberg" Aktivist ist der Verleger Dietmar Munier. Zielgruppe sind die dort angesiedelten Deutschen aus der früheren Sowjet Union.
Dann gibt es noch die " Deutsche Umschau " Zeitung für gesamtdeutsche und europäische Politik, Wirtschaft und Kultur. ein Organ des Bundes der Vertriebenen in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein Westfalen und Kreisverband Dortmund. Eine seitenstarke Zeitung, der man ansieht, dass dahinter Kapital steht. Auf der Tilelseite ist groß aufgemacht: Zum 45. Tag der Heimat in Berlin: Vertreiberstaaten sollen sich für Verbrechen an Deutschen entschuldigen-. und in der Nachbarspalte heißt es.: Bund der Vertriebenen ehrt Oberländer.-- Prof, Dr. Theodor Oberländer ist bekannt geworden, durch die Kommentare zu den nationalsozialistischen Rassegesetzen. Er war Professor in Königsberg und, in Danzig Direktor für osteuropäische Fragen. Für seine Verdienste um die Gründung des Heimatvertriebenen Verbandes und für sein Eintreten für Osteuropa erhielt er die Plakette für Verdienste um den deutschen Osten. Oberländer dankte dem Bunde der Vertriebenen und erklärte: Es sei die große innere Aufgabe des BDV, die Gleichstellung der Vertriebenen in den neuen Bundesländern zu erreichen.-Was ja auch wohl gelungen ist. Im Kontrast zur Gewerkschaft, wo hunderttausende
ausgetreten sind, haben zehntausende in den neuen Bundesländern den Eintritt in den Bund der Vertriebenen und Geschädigten vollzogen. Das ist nicht verwunderlich, denn da gibt es noch einiges zu holen und sei es östlich von Oder und Neiße. Man sieht, die rechten Massen formieren sich.
Dass hinter den Parolen von Heimat und Ostdeutscher Kultur handfeste Eigentumsinteressen stehen, beweisen Politiker und Funktionäre selbst. Deshalb zitiere ich nun aus einem Artikel der Zeitung. " Unser Danzig " aus Lübeck, und zwar den Staatsminister Helmut Schäfer im Auswärtigen Amt. Und so spricht der Minister : Wie Sie wissen, hat die Bundesregierung die Vertreibung der Deutschen immer verurteilt und die entschädigungslose Einziehung deutschen Vermögens nie gebilligt.
Man kann also feststellen, daß die Bundesregierung sich nunmehr die Option erschlossen hat, bei den Beitrittsverhandlungen mit Polen zur Europäischen Union die Entschädigungsfragen der deutschen Heimatvertriebenen zum Verhandlungsgegenstand zu machen... " Soweit der Minister.
Also die Polen sollen erpresst werden.
Der polnische Primas der Katholischen Kirche sagt, wie Polen verhandlungsfähig gemacht werden soll. Ich zitiere aus der Zeitschrift " Polen und Wir " Die Politiker Westeuropas trachten danach, die Länder Ostmitteloreupas so zu schwächen, daß sie nach ihrem Beitritt den reicheren Ländern nicht gefährlich werden können. Heute gäbe es ganz andere Mittel, andere Länder zu unterwerfen als militärisches Eingreifen. " Soweit der Erzbischof in Warschau. Dazu gehört eben auch die Eigentumskeule der Vertriebenen.
Und Minister Schäuble betont : Das Bundesverfassungsgericht hat ausdrücklich festgestellt, daß die Bundesregierung durch die Verträge weder Enteignungen bewirkt noch ihre Zustimmung zu polnischen oder sowjetischen Enteignungsmaßnahmen gegeben oder auf Entschädigungsansprüche wegen völkerechtswidriger Enteignung verzichtet hat....
Kurz gesagt : Die Eigentumsideologie ist unteilbar. Sollte Polen nicht der deutschen Minderheit ihren Besitz in irgendeiner Form realisieren , so wird es bestraft werden. An den Verlust von materiellen Werten und Menschen, die Polen durch deutsche Agressionen und Politik seit 1772 erlitten hat, denkt weder der Verband der Heimatvertriebenen und schon garnicht so manch rechter Politiker.
Bleibt die Frage ? Hat sich etwas geändert seit 1996? Aber ja, die Greunzen sind nicht mehr der Zankapfel, jetzt wird in der Europa Union der direkte Zugriff möglich.
Ich verwahre mich vor dieser Verallgemeinerung. Meine Mutter kommt aus Schlesien und es trifft nicht zu, daß sie ein Täter ist oder war, sondern sie ist einwandfrei dort vertrieben worden. Es ist das Allerletzte, daß Deutsche immer wieder ihre Landsleute als Täter beschuldigen, während sie sich selbst unschuldig sehen. Ich widerspreche hier nachdrücklich, daß meine Eltern oder andere meiner Ahnen Täter waren und widerspreche zudem, daß andere anständige Deutsche oder deren Ahnen Täter waren.
Am Ende beschuldigen uns unsere Enkel wegen dieser Finanzkrise oder weil wir nichts dagegen unternommen haben.
Wir sollten es endlich unterlassen den Krieg mit unseren Ahnen oder unseren Landsleuten fort zu führen.
Wenn deine Mutter da geboren wurde und da ihre Wurzeln hatte, konnte sie vertrieben werden, wie viele andere auch und das war ein hartes Schicksal. Steinbach und Posselt haben dieses Schicksal aber nie erlitten. Die sind nur Maulvertriebene, die gut davon leben. Kapiert?
Nur irgendwann sollte Schluss sein. Wieviele Jahrzehnte soll Deutschland
zahlen?
Ich will diese Vertriebene nicht diskriminieren,alles Schlimm genug, aber irgendwann muss einmal Schluss sein mit den Zahlungen.
Schluss mit "gekauften Wählern"...
,Heimatideologie ist ein Vorwand
Klar doch, wer im Osten nichts besaß als seine Mietwohnung und schlecht bezahlte Arbeit, diesen zieht es nicht dorthin zurück, nur die Minderheit von Besitzenden und Großbauern, Hauseigentümern usw, versuchen unter dem Deckmantel, des Rechtes auf Heimat, ihren Besitz wieder einzutreiben, und das deutsche Volk soll ihnen dabei helfen und ihnen die Kastanien aus dem Feuer holen. Wer gab den Hausbesitzern und Mietern , das Eigentum zurück, welches in ungeheurer Zahl durch Bomben vernichtet wurde ? Die Toten kann niemand ins Leben zurückbringen und ihre Exiztens einklagen. Die nächsten 200 Millionen Waser und Klima Vertriebenen werden uns in Zukunft mehr beschäftigen müssen.” Wir haben hier keine bleibende Stadt” das lernte ich schon in der Klippschule in der Freien Stadt Danzig . gerhard jeske