Aus gegeben Anlass möchte ich nochmal ausführlicher die Person Dieter Althaus und das kürzliche Ergebnis einer Tötung versuchen zu beleuchten. Da es ein längerer Artikel wird, möchte ich diesen in zwei Teile aufteilen und bitte deshalb um Verständnis. Aber es kann ja trotzdem fleißig kommentiert werden, denn ich unterteile den Artikel in den Teil I bis 1990 inkl. Nachwendezeit und Teil II eben von ca. 1993 bis heute.
Präambel
Vorausgeschickt möchte ich an dieser Stelle meine sicher gewagte und derzeit nicht beweisbare These einflechten, dass ich definitiv nicht an eine zufällige, schicksalshafte oder gar „Gottgegebene“ Entwicklung von bestimmten Personen des Systems nach der Wende in Ostdeutschland glauben kann!
Vielmehr besteht der begründete Verdacht, dass die Wende auch und gerade im Fall einer inneren Umkehr in Ostdeutschland generalstabsmäßig von Westdeutschland und den westlichen Alliierten bzw. noch ganz anderen Kreisen vorbereitet in der Schublade lag. Für den Tag X war der Plan Y mit dem Ziel Z eine feststehende Größe! Und für genau diesen Fall ist es möglich, dass die westlichen Staaten und Geheimdienste bewusst und unbewusst Sleeper vorhielten, die ihre schlafenden Schlüsselrollen auch „weitervererben“ konnten. Auf anderen Gebieten gibt es die Beweise für „politische bzw. systemweiterführende Schläfer“. Ich möchte aus Gründen einer nicht ungefährlichen Berichterstattung nur ganz oberflächlich auf „Erben“ gewisser Kreise aus dem Dritten Reich und dem damaligen Hochtechnologiezentrum Jonastal bei Arnstadt/Thüringen beispielgebend verweisen, wo wichtiges dazu mit entsprechenden Quellen und Zeugenaussagen publiziert wurde, wenn man weiß wo…
Ich persönlich gehe also davon aus, dass sofort nach dem Krieg und des sich abzeichnenden Beginns der Eskalierung der Zerwürfnisse Ost und West, sprich Kalter Krieg, an wichtigen aber auch weniger wichtigen Stellen und Institution im Osten Leute installiert wurden, die eben nach einem Umsturz bzw. einer Systemänderung für die neuen Herren austauschbar zur Verfügung stehen! Ich bereite gerade auch einen großen Artikel zum Jahrestag des Mauerfalls vor, wo ich genaueres zu diesem Thema erörtern möchte. Man darf also gespannt sein!
< Aufgelesen 122 | UPDATE 6. März 2009: Macht die Angst um den Arbeitsplatz blind, taub und stumm? >
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I
Dieter Althaus in der DDR
Der offizielle Lebenslauf des Dieter Althaus ist im Internet nachlesbar. In der Anlage habe ich der Vollständigkeit halber ein paar Links dazu beigefügt. Ich will hier nicht nochmal alles abschreiben, weil es an sich eigentlich auch i.Z. uninteressant ist, weil sowieso nur sein Werdegang nach 1990 detailliert beschrieben ist. Vor 1990 wurde nur das übliche Abziehbild Schule/Armee/Studium/Beruf tabellarisch aufgelistet.
Fest steht auch ohne öffentliche Vita, dass Althaus eine DDR typische Karriereentwicklung genommen hat. Einzig mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass er im Gegensatz zu vielen Karrieristen nie Mitglied der SED war und erst später, eigentlich relativ spät(er) Mitglied der ostdeutschen Blockpartei CDU wurde. Denn erst als er schon sein Studium beendet hatte und als Lehrer tätig war, trat er 1985 in die Ost-CDU ein.
Dabei stellen sich nun mehrere Fragen. Warum trat er so spät in die Partei seines Vaters ein? Man muss das sich mal ausführlich auf der Zunge zergehen lassen! Der Vater Gründungsmitglied einer Partei und der Sohn, der einen mindestens staatsnahen Beruf ausführte, „bekennt“ sich politisch zu gar nichts und erst als er schon fest mit beiden Beinen im Beruf stand, hat er sich doch noch für die väterliche Partei entschieden! Es darf niemals vergessen werden (was leider heute komplett der Fall ist), dass die Ost-CDU keine Oppositionspartei war und zur Nationalen Front der DDR gehörte.
Man kann jetzt mehrere Erklärungen für den späten Parteieintritt von Althaus herbei orakeln, die wahrscheinlichste war sicher eine Mischung aus dem, dass er sich mit dem Eintritt in die CDU der SED entzog und höchstwahrscheinlich familiären Frieden wollte. Die unwahrscheinlichste und abenteuerlichste Erklärung jedoch könnte die sein, dass er für eine Zeit nach der DDR entsprechend vorbereitet sein sollte/musste, um es ganz vorsichtig auszudrücken! Dazu musste er eben in seiner Vita nicht in der SED gewesen sein und in irgend einer Form in Opposition gestanden haben. Das ging alles wunderbar in einer Blockpartei zu verpacken! Und wenn es nicht oder nicht so schnell zur Wende gekommen wäre, war ein problemloses „Überwintern“ in einer Blockpartei möglich gewesen!
Immerhin ist auch Fakt, dass sich im Jahre 1985 in Thüringen (im damaligen „Grenz“Bezirk Suhl) hochrangige, aber noch jüngere Offiziere der Staatssicherheit, die möglichst eine neue DDR schaffen wollten, sich absolut konspirativ trafen, weil sie vor allem mit den Entwicklungen, insbesondere mit der Abwendung der DDR Führung von der Gorbatschow Politik, nicht einverstanden waren! Das Treffen war derart geheim, dass noch heute nichts Beweisbares dazu zu finden ist und die sonst allwissenden Medien dazu gar nichts zu sagen haben. Auch keine Gauck- oder Birthler-Behörde hat sich bis heute dazu geäußert (ist ja klar, dann könnte ja der berüchtigte Mythos des bösen Mielke Geheimdienstes evtl. bröckeln, wenn es dort lange vor der Wende Andersdenkende gegeben hat)! Fakt ist, dass es stattfand. Und Fakt ist auch, dass es um das beschriebene darin ging! Keinesfalls will ich eine Verbindung zu Althaus dazu herstellen, aber die Jahreszahlen und danach folgenden Entwicklungen sind schon merkwürdig und parallel. Und die Gedanken sind frei. Es kann also genauso gut möglich gewesen sein, dass bestimmte MfS Leute den Versuch ausgeführt haben, gewisse Personen aus Nicht-Staats- oder SED-Angehörigen vorzuhalten, um diese dann nach einer inneren Erneuerung einsetzbar zu haben. Schließlich ist ja auch bewiesen, dass die Staatssicherheit mit der RAF zusammengearbeitet und selbst RAF Angehörige in der DDR Schutz und Existenzgrundlage geboten hat.
Ich will keinesfalls nun nachfolgendes als Verweis herstellen, weil ich es nicht beweisen kann, aber es gab beim Ministerium für Staatssicherheit Mitarbeiter, die im ganz normalen Leben Ärzte, Pfarrer, Lehrer und eben auch Mitglieder der Blockparteien waren und ich meine nicht die IM’s! Es gab sogar Mitarbeiter, die nicht angeworben wurden, als sie den Beruf schon ausführten, nein, sie wurden für die Staatssicherheit als ganz junge Menschen angeworben und dann nach einer entsprechenden Grundausbildung auf „Studium“ an eine ganz normale Hochschule delegiert. Im Übrigen wird dieses Kapitel seit der Wende bis heute vor allem von den Kirchen absolut totgeschwiegen, weil man sicher bis heute nicht weiß, wer mal als MfS-MA Pope eigentlich tätig war! Und welche Partei war ganz besonders der Religion verbunden? Richtig, die Christlich Demokratische Union der DDR! Auch ein kleiner Geschichtsexkurs am Rande verweisend: der erste Ministerpräsident Thüringens nach der Wende hieß nicht Bernhard Vogel, sondern Josef Duchač, der ja nach nur 2 Jahren wegen MfS Vergangenheitsvorwürfen zurück trat!
Auch wäre eine kompliziertere Erklärung die, dass Althaus im Jahre 1985 zwar nicht das schnelle Ende der DDR vorhergesehen hat, aber die innere Öffnung sehr wohl gesehen haben wird, denn die bemerkte jeder. Ab Mitte der Achtziger konnte man sich vieles mehr ungestraft erlauben, wo es zu der Anfangszeit der DDR ganz schnell ab ins „Staatshotel“ ging! Außerdem und nochmals war es in der DDR eine beliebte „Sportsart“, schnell in eine Blockpartei einzutreten, um der SED zu „entgehen“ und sich aber nicht trotzdem gänzlich die Chance auf Karriere zu verderben.
Aber lassen wir das alles mal dahingestellt sein, denn die einfachste und praktischste Erklärung ist sicher die, dass Althaus sich höchstwahrscheinlich mit der Vita seines Vaters, der Gründungsmitglied der ostdeutschen CDU im Jahre 1945 war, herausgewunden hat. Nur warum wird das dann heute nicht propagiert? Nach dem Motto, dass der Sohne dem Vater nacheiferte. Aber wahrscheinlich ist dem geschichtsandrogynen Althaus (wie übrigens auch der Merkel) seine DDR Vergangenheit nicht nur peinlich, sondern man will sich auch nicht mit einer systemnahen Blockpartei schmücken!
Und nun kommt das, was eindeutig Fakt ist und auch fragende Züge trägt: trotz dessen, dass Althaus politisch unauffällig und noch dazu in der „falschen“ Partei war, wurde er noch im Jahre 1987 stellvertretender Schuldirektor! Nicht an irgendeiner DDR Schule an der polnischen Waffenbrudergrenze, nein, er wurde Führungskader (DDR Jargon) an einer sozialistischen Schule der DDR im Örtchen Geismar im Grenzgebiet zum Klassenfeind BRD! Nun kann man auch dafür versuchen, eine Menge Begründungen zu finden. Man muss kurz dazu ausführen, dass alle Menschen, die „lediglich“ im Grenzgebiet lebten, permanent auf „Herz und Nieren“ bzgl. ihrer politische Zuverlässigkeit überprüft wurden. Man konnte nicht ohne weiteres ins Grenzgebiet „einreisen“ (auch nicht von DDR Seite) und praktisch hinter jedem Baum „saß“ ein ABV (Abschnittsbevollmächtiger der Deutschen Volkpolizei) und/oder ein freiwilliger Helfer der Volkspolizei oder der Grenztruppen (die am emsigsten überwachten und berichteten). Andere und Fremddenker wurden schon lange vor dem Zaunbau mittels der Aktion Ungeziefer zwangsumgesiedelt. Also war kurz und oberflächlich zusammengefasst das Grenzgebiet zur BRD ein besonders zuverlässiger Ort für das Grenzregime und die überwiegende Mehrheit trat zumindest nach außen und offen komplett pro DDR auf! Dafür wurden die Grenzgebietsbewohner auch schon mal mit einem besseren Warenangebot belohnt oder bei Laune gehalten! Und auch wenn es in den letzten 10 Jahren der DDR mit dem Grenzregime nicht mehr ganz so extrem lief (beispielsweise waren da die KP -Kontrollpunkte der VP an wichtigen Straßen und Wegen- nicht mehr ständig besetzt, so dass man sich erst mal unkontrolliert in das Gebiet begeben konnte), war es dennoch scharf geschaltet und entsprechend gefährlich! Und das die DDR schon sehr genau darauf achtetet, wer im Grenzgebiet Kinder unterrichtet und noch genauer, wer an der Schule zu den Führungskadern gehörte, versteht sich von selbst!
Ich habe schon jahrelang das Internet durchsucht, um einen Hinweis darauf zu finden, wie sich Althaus während seiner DDR-Grenzgebiet-stellvertretender-Schulleiter-Zeit so im Alltag gegeben hat. Es ist nichts zu finden! Ein weißer Fleck!
Und nun kam die Wende. In seinen div. Lebensläufen im Netz steht, dass Althaus sofort und eifrig die Montagsdemos organisiert hat! Dagegen steht aber, dass er am Tag des Mauerfalls, also am 09. November 1989 noch ein Schreiben an den Bezirksausschuß für Jugendweihe richtete:
„In dem Schreiben appelliert Althaus, damals noch stellvertretender Direktor der Werner-Seelenbinder-Oberschule im nordthüringischen Geismar, an das Bewusstsein der DDR-Jugend und bittet darum, "einen zentralen Standpunkt zur Jugendweihe" zu formulieren. Althaus schlägt vor, die Zeremonie für das Pendant zu Kommunion oder Konfirmation künftig außerhalb der Schule zu organisieren. Und fordert: "Als Tradition der freireligiösen Vereinigungen (seit 1859) sollte die JW wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben."
Quelle: SpiegelOnline v. 26.10.2008
Wenn man in einschlägigen Suchmaschinen die Begriffe: -Althaus, Jugendweihe, Mauerfall- eingibt, werden über 800 Treffer angezeigt!
Aber, und nun wieder ein Fragezeichen: Montagsdemos gab es schon vor dem 09.11.1989! Hat er nun Montagsdemos vor dem Mauerfall leitend organisiert und gleichzeitig die marxistisch-leninistische Jugendweihe angemahnt oder hat er erst die Demos nach dem Mauerfall „betreut“? Denn zumindest auf dem Lande hatte es sich nämlich nach der Grenzöffnung mit dem Demos größtenteils ausdemonstriert! Die Leute waren zu dieser Zeit (und erst recht im Ex-Grenzgebiet) mit Pendel-Fahrten in den Westen und dem Bratwurstbraten am Straßenrand für die dutzende kilometerlangen Kolonnen beschäftigt! Die Marktwirtschaft setzte nämlich sofort ein. Für politische Demonstrationen war dann in der Breite keine Zeit mehr!
Die Physiognomie und Rhetorik des Dieter Althaus
Ich bin wirklich kein Mensch, der andere grundsätzlich anhand ihrer Äußerlichkeiten einschätzt. Natürlich unterliege auch ich (und wer das zu 100% verneint, der lügt) dem gefühlten und üblichen Schönheitsideal und bin ehrlich, dass ich vielfach unbewusst die Menschen in schön, weniger schön und hässlich einteile. Ich weiß, dass das komplett falsch ist und man sich davon lösen sollte. Aber bei mir ist die Einteilung der Menschen im Alltag vielfach nur auf das zwischenmenschliche Empfinden zwischen Mann und Frau begrenzt. Natürlich bestätigen in alle Richtungen Ausnahmen die Regel. Eine Merkel oder Schipanski kann ich beispielsweise rein optisch nicht längerfristig ertragen. In Verbindung mit ihren gespielten Rollen in der gekauften Politik natürlich noch viel weniger. Männer ignoriere ich vielfach eigentlich optisch bzw. bilde mir keine große Meinung darüber! Andererseits ist beispielsweise ein Urban Priol kein Sexsymbol, aber da er mir komplett imponiert und mich sehr beeindruckt, ist seine Äußerlichkeit bedeutend angenehmer bzw. fällt nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr ins Gewicht (ich will ihn ja auch nicht heiraten). Natürlich bediene ich hier und da auch mal das Klischee, dass ein Dicker der Ruhige und Humorvolle, der Kleine der alte Giftzwerg und die dickliche, ältere Frau die gute Mutti mit großer und guter Küche ist. Das alles ist aber nur rein äußerlich und hat eigentlich mit Physiognomie nicht viel zu tun.
Althaus hat keinerlei Äußerlichkeit! Nein, er ist ein -mehr als- neutraler Typ ohne irgendein Charisma oder gar von irgendeiner Ausstrahlungs- oder gar Anziehungskraft. Wenn man den irgendwo im Alltag sehen würde, hätte man den schneller vergessen, als das Auge zum Gehirn für die Meldung gebraucht hätte, dass es ihn gesehen hat. Das hat aber nun nichts weiter zu bedeuten, weil das alltäglich immer wieder passiert. Jedoch darf und sollte ein Politiker, der die Menschen emotional mitreisen soll, kein Stino-Normalo sein. Natürlich gibt es in tausend Jahren nur einen F.J. Strauss, der wippend-hüpfend und in Schweißströmen mit einer Rhetorik brillierte, die seines gleichen bis heute sucht! Und ich bin keinesfalls Anhänger der Inhalte oder gar der Partei, die er vertrat. Aber ein gleichartiges Empfinden hatten ja Millionen Deutsche vor 1933 und sind dann später mit einem komplett einvernehmenden Redner und Irren in den Untergang marschiert!
Ich möchte an dieser Stelle ein Bild von Althaus einflechten:

Quelle: www.initiative-grundeinkommen.ch
Mal ganz allgemein (und ich habe mit Absicht ein neutrales Bild aus dem Netz gesucht, was dazu von einer Seite stammt, die Althaus nicht negativ darstellen will, weil er ja auch mal in Punkto Bürgergeld oder eben Grundeinkommen mitreden wollte, aber ganz schnell verstummte), also mal ganz ehrlich, wenn so jemand mit so einem Gesichtsausdruck in guten Zeiten als Banker hinterm Schalter sitzen würde, hätte man da wirklich innerlich Vertrauen? Oder vielleicht besser so: würde so ein Gesichtsausdruck wirklich Vertrauen schaffen, wenn er nicht Politiker, sondern Arzt, vielleicht sogar Frauenarzt wäre? Ich weiß, dass ist eine sehr gewagte These, aber ich bitte wirklich, jeden Leser ganz, ganz ehrlich das zu bewerten und zuerst emotional zu denken, wie ein Althaus auf ihn/sie rein optisch wirkt. Insbesondere die Frauen, die ja angeblich über ein viel besser ausgeprägtes Gespür diesbezüglich verfügen! Egal welchen anderen „Spitzenpolitiker“ man sich in dieser BRD anschaut, die haben alle wenigstens ein wenig Unverwechselbarkeit. Aber nicht Althaus! Wenn der morgen nicht mehr da wäre (schön wär’s), dann würde den übermorgen niemand mehr „er“kennen.
Fakt ist auch, dass Althaus einen Ausdruck um seinen Mund hat, der landläufig (auch und gerade in Thüringen) als falsch im Sinne von täuschen, hinterhältig, duckmäuserisch etc. bezeichnet wird. Neulich sagte mir jemand, der nicht aus Deutschland und auch nicht aus Europa kommt und damit Althaus nicht kennt und ich ihm testweise genau dieses Althaus Bild zeigte, dass dieser Mann tückisch ist (der Besucher kam aus Südafrika und „Naturvölker“ haben ein gewisses Gespür).
Das ist zwar erst mal alles sicherlich totaler Schwachsinn, aber in den Köpfen der Menschen steckt es nun mal drin (vor allem der Älteren, die auch und vor allem die fleißige/fleißigsten Wähler sind). Ich habe es von -zig Leuten bestätigt bekommen bzw. in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts von klein auf von den Erwachsenen schon so gehört. Nun kommt aber der Umkehrpunkt, der Nachdenken anstrengen sollte: wenn die Menschen schon so ein Klischee vorhalten, wieso wird es dann immer zu fast 100 % bedient? Man kennt den einen oder anderen, wo gewisse Äußerlichkeiten eben laut „Bauernregel“ auf den Charakter schließen lassen und meistens stimmt es!
Im Fall Althaus stimmt es garantiert, denn wie bitte soll man jemand bezeichnen, der in der DDR die marxistisch-leninistischen Ideale vertrat (siehe den Jugendweihe Brief), der dann sich dahingehend wendete, dass er nun das neue System komplett als neugebackener und blitzig gewandelter neuer Kreisschulrat und dann schon ab Mai 1990 als Dezernent des Landkreises vertrat. Dann schaffte er natürlich schnell und federführend den Staatsbürgerkundeunterricht ab und war schon 1992 Minister der Landesregierung unter Vogel! Wer also in diesem System und auch schon damals so eine Karriere hinlegte, da stimmt etwas hinten und vorne nicht! Gerade ein kleiner Lehrer aus dem Eichsfeld mit entsprechender DDR Vergangenheit. Die Ost CDU hatte sicher andere Kandidaten. Außerdem war damals Althaus noch relativ jung.
Und seine Rhetorik bzw. Stimmlage. Man muss wissen, dass in der DDR jeder, der Lehrer werden wollte, u.a. eine medizinische Untersuchung seiner Hals- und Stimmorgane durchführen lassen musste! Weiterhin wurde streng aussortiert und wenn nur der kleinste Sprachfehler zu erkennen war, dann war es aus mit dem Lehrerberuf! Ich kenne von damals Fälle, wo eine Frau keine Lehrerin werden konnte, weil sie einen ganz kleinen (für mich unhörbaren) Sprachfehler hatte und ein Mann wegen organischen Problemen an den Stimmbändern auch nicht Lehrer wurde. Beide hatten ansonsten mehr als ausgezeichnete Voraussetzungen! Sowohl wegen ihrer schulischen Leistungen, wie auch sonst!
Nun Dieter Althaus. Ich weiß zwar nicht, wie seine Stimme klang, bevor er in die Öffentlichkeit trat, aber immer wenn ich ihn höre, habe ich selbst ein Kratzen im Halse! Diese Stimme hat weder die Eignung als Lehrer, geschweige denn als einnehmender Redner. Sie klinkt ganz einfach krank! Nein, es ist höchstwahrscheinlich keine Stimme, die nur mal so durch andere Einwirkungen (Erkältung, Feiern, Tabak, Alkohol) beeinträchtigt ist, sie ist immer so – schlecht…
Damit ist wieder ein Indiz vorhanden, falls diese Stimme schon zu DDR Zeiten so war, dass Althaus mächtige Gönner gehabt haben musste! Und die kamen definitv nicht aus CDU Kreisen!
Das war nun der erste Teil meiner Ausführungen und Gedanken zu einem Dieter Althaus.
Fortsetzung folgt.
AdF = Armee der Finsternis = der Film
Diverse Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Althaus
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Dieter-Althaus;art122,2736046
http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomie
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ducha%C4%8D
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,611205,00.html
Der offizielle Lebenslauf des Dieter Althaus ist im Internet nachlesbar. In der Anlage habe ich der Vollständigkeit halber ein paar Links dazu beigefügt. Ich will hier nicht nochmal alles abschreiben, weil es an sich eigentlich auch i.Z. uninteressant ist, weil sowieso nur sein Werdegang nach 1990 detailliert beschrieben ist. Vor 1990 wurde nur das übliche Abziehbild Schule/Armee/Studium/Beruf tabellarisch aufgelistet.
Fest steht auch ohne öffentliche Vita, dass Althaus eine DDR typische Karriereentwicklung genommen hat. Einzig mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass er im Gegensatz zu vielen Karrieristen nie Mitglied der SED war und erst später, eigentlich relativ spät(er) Mitglied der ostdeutschen Blockpartei CDU wurde. Denn erst als er schon sein Studium beendet hatte und als Lehrer tätig war, trat er 1985 in die Ost-CDU ein.
Dabei stellen sich nun mehrere Fragen. Warum trat er so spät in die Partei seines Vaters ein? Man muss das sich mal ausführlich auf der Zunge zergehen lassen! Der Vater Gründungsmitglied einer Partei und der Sohn, der einen mindestens staatsnahen Beruf ausführte, „bekennt“ sich politisch zu gar nichts und erst als er schon fest mit beiden Beinen im Beruf stand, hat er sich doch noch für die väterliche Partei entschieden! Es darf niemals vergessen werden (was leider heute komplett der Fall ist), dass die Ost-CDU keine Oppositionspartei war und zur Nationalen Front der DDR gehörte.
Man kann jetzt mehrere Erklärungen für den späten Parteieintritt von Althaus herbei orakeln, die wahrscheinlichste war sicher eine Mischung aus dem, dass er sich mit dem Eintritt in die CDU der SED entzog und höchstwahrscheinlich familiären Frieden wollte. Die unwahrscheinlichste und abenteuerlichste Erklärung jedoch könnte die sein, dass er für eine Zeit nach der DDR entsprechend vorbereitet sein sollte/musste, um es ganz vorsichtig auszudrücken! Dazu musste er eben in seiner Vita nicht in der SED gewesen sein und in irgend einer Form in Opposition gestanden haben. Das ging alles wunderbar in einer Blockpartei zu verpacken! Und wenn es nicht oder nicht so schnell zur Wende gekommen wäre, war ein problemloses „Überwintern“ in einer Blockpartei möglich gewesen!
Immerhin ist auch Fakt, dass sich im Jahre 1985 in Thüringen (im damaligen „Grenz“Bezirk Suhl) hochrangige, aber noch jüngere Offiziere der Staatssicherheit, die möglichst eine neue DDR schaffen wollten, sich absolut konspirativ trafen, weil sie vor allem mit den Entwicklungen, insbesondere mit der Abwendung der DDR Führung von der Gorbatschow Politik, nicht einverstanden waren! Das Treffen war derart geheim, dass noch heute nichts Beweisbares dazu zu finden ist und die sonst allwissenden Medien dazu gar nichts zu sagen haben. Auch keine Gauck- oder Birthler-Behörde hat sich bis heute dazu geäußert (ist ja klar, dann könnte ja der berüchtigte Mythos des bösen Mielke Geheimdienstes evtl. bröckeln, wenn es dort lange vor der Wende Andersdenkende gegeben hat)! Fakt ist, dass es stattfand. Und Fakt ist auch, dass es um das beschriebene darin ging! Keinesfalls will ich eine Verbindung zu Althaus dazu herstellen, aber die Jahreszahlen und danach folgenden Entwicklungen sind schon merkwürdig und parallel. Und die Gedanken sind frei. Es kann also genauso gut möglich gewesen sein, dass bestimmte MfS Leute den Versuch ausgeführt haben, gewisse Personen aus Nicht-Staats- oder SED-Angehörigen vorzuhalten, um diese dann nach einer inneren Erneuerung einsetzbar zu haben. Schließlich ist ja auch bewiesen, dass die Staatssicherheit mit der RAF zusammengearbeitet und selbst RAF Angehörige in der DDR Schutz und Existenzgrundlage geboten hat.
Ich will keinesfalls nun nachfolgendes als Verweis herstellen, weil ich es nicht beweisen kann, aber es gab beim Ministerium für Staatssicherheit Mitarbeiter, die im ganz normalen Leben Ärzte, Pfarrer, Lehrer und eben auch Mitglieder der Blockparteien waren und ich meine nicht die IM’s! Es gab sogar Mitarbeiter, die nicht angeworben wurden, als sie den Beruf schon ausführten, nein, sie wurden für die Staatssicherheit als ganz junge Menschen angeworben und dann nach einer entsprechenden Grundausbildung auf „Studium“ an eine ganz normale Hochschule delegiert. Im Übrigen wird dieses Kapitel seit der Wende bis heute vor allem von den Kirchen absolut totgeschwiegen, weil man sicher bis heute nicht weiß, wer mal als MfS-MA Pope eigentlich tätig war! Und welche Partei war ganz besonders der Religion verbunden? Richtig, die Christlich Demokratische Union der DDR! Auch ein kleiner Geschichtsexkurs am Rande verweisend: der erste Ministerpräsident Thüringens nach der Wende hieß nicht Bernhard Vogel, sondern Josef Duchač, der ja nach nur 2 Jahren wegen MfS Vergangenheitsvorwürfen zurück trat!
Auch wäre eine kompliziertere Erklärung die, dass Althaus im Jahre 1985 zwar nicht das schnelle Ende der DDR vorhergesehen hat, aber die innere Öffnung sehr wohl gesehen haben wird, denn die bemerkte jeder. Ab Mitte der Achtziger konnte man sich vieles mehr ungestraft erlauben, wo es zu der Anfangszeit der DDR ganz schnell ab ins „Staatshotel“ ging! Außerdem und nochmals war es in der DDR eine beliebte „Sportsart“, schnell in eine Blockpartei einzutreten, um der SED zu „entgehen“ und sich aber nicht trotzdem gänzlich die Chance auf Karriere zu verderben.
Aber lassen wir das alles mal dahingestellt sein, denn die einfachste und praktischste Erklärung ist sicher die, dass Althaus sich höchstwahrscheinlich mit der Vita seines Vaters, der Gründungsmitglied der ostdeutschen CDU im Jahre 1945 war, herausgewunden hat. Nur warum wird das dann heute nicht propagiert? Nach dem Motto, dass der Sohne dem Vater nacheiferte. Aber wahrscheinlich ist dem geschichtsandrogynen Althaus (wie übrigens auch der Merkel) seine DDR Vergangenheit nicht nur peinlich, sondern man will sich auch nicht mit einer systemnahen Blockpartei schmücken!
Und nun kommt das, was eindeutig Fakt ist und auch fragende Züge trägt: trotz dessen, dass Althaus politisch unauffällig und noch dazu in der „falschen“ Partei war, wurde er noch im Jahre 1987 stellvertretender Schuldirektor! Nicht an irgendeiner DDR Schule an der polnischen Waffenbrudergrenze, nein, er wurde Führungskader (DDR Jargon) an einer sozialistischen Schule der DDR im Örtchen Geismar im Grenzgebiet zum Klassenfeind BRD! Nun kann man auch dafür versuchen, eine Menge Begründungen zu finden. Man muss kurz dazu ausführen, dass alle Menschen, die „lediglich“ im Grenzgebiet lebten, permanent auf „Herz und Nieren“ bzgl. ihrer politische Zuverlässigkeit überprüft wurden. Man konnte nicht ohne weiteres ins Grenzgebiet „einreisen“ (auch nicht von DDR Seite) und praktisch hinter jedem Baum „saß“ ein ABV (Abschnittsbevollmächtiger der Deutschen Volkpolizei) und/oder ein freiwilliger Helfer der Volkspolizei oder der Grenztruppen (die am emsigsten überwachten und berichteten). Andere und Fremddenker wurden schon lange vor dem Zaunbau mittels der Aktion Ungeziefer zwangsumgesiedelt. Also war kurz und oberflächlich zusammengefasst das Grenzgebiet zur BRD ein besonders zuverlässiger Ort für das Grenzregime und die überwiegende Mehrheit trat zumindest nach außen und offen komplett pro DDR auf! Dafür wurden die Grenzgebietsbewohner auch schon mal mit einem besseren Warenangebot belohnt oder bei Laune gehalten! Und auch wenn es in den letzten 10 Jahren der DDR mit dem Grenzregime nicht mehr ganz so extrem lief (beispielsweise waren da die KP -Kontrollpunkte der VP an wichtigen Straßen und Wegen- nicht mehr ständig besetzt, so dass man sich erst mal unkontrolliert in das Gebiet begeben konnte), war es dennoch scharf geschaltet und entsprechend gefährlich! Und das die DDR schon sehr genau darauf achtetet, wer im Grenzgebiet Kinder unterrichtet und noch genauer, wer an der Schule zu den Führungskadern gehörte, versteht sich von selbst!
Ich habe schon jahrelang das Internet durchsucht, um einen Hinweis darauf zu finden, wie sich Althaus während seiner DDR-Grenzgebiet-stellvertretender-Schulleiter-Zeit so im Alltag gegeben hat. Es ist nichts zu finden! Ein weißer Fleck!
Und nun kam die Wende. In seinen div. Lebensläufen im Netz steht, dass Althaus sofort und eifrig die Montagsdemos organisiert hat! Dagegen steht aber, dass er am Tag des Mauerfalls, also am 09. November 1989 noch ein Schreiben an den Bezirksausschuß für Jugendweihe richtete:
„In dem Schreiben appelliert Althaus, damals noch stellvertretender Direktor der Werner-Seelenbinder-Oberschule im nordthüringischen Geismar, an das Bewusstsein der DDR-Jugend und bittet darum, "einen zentralen Standpunkt zur Jugendweihe" zu formulieren. Althaus schlägt vor, die Zeremonie für das Pendant zu Kommunion oder Konfirmation künftig außerhalb der Schule zu organisieren. Und fordert: "Als Tradition der freireligiösen Vereinigungen (seit 1859) sollte die JW wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben."
Quelle: SpiegelOnline v. 26.10.2008
Wenn man in einschlägigen Suchmaschinen die Begriffe: -Althaus, Jugendweihe, Mauerfall- eingibt, werden über 800 Treffer angezeigt!
Aber, und nun wieder ein Fragezeichen: Montagsdemos gab es schon vor dem 09.11.1989! Hat er nun Montagsdemos vor dem Mauerfall leitend organisiert und gleichzeitig die marxistisch-leninistische Jugendweihe angemahnt oder hat er erst die Demos nach dem Mauerfall „betreut“? Denn zumindest auf dem Lande hatte es sich nämlich nach der Grenzöffnung mit dem Demos größtenteils ausdemonstriert! Die Leute waren zu dieser Zeit (und erst recht im Ex-Grenzgebiet) mit Pendel-Fahrten in den Westen und dem Bratwurstbraten am Straßenrand für die dutzende kilometerlangen Kolonnen beschäftigt! Die Marktwirtschaft setzte nämlich sofort ein. Für politische Demonstrationen war dann in der Breite keine Zeit mehr!
Die Physiognomie und Rhetorik des Dieter Althaus
Ich bin wirklich kein Mensch, der andere grundsätzlich anhand ihrer Äußerlichkeiten einschätzt. Natürlich unterliege auch ich (und wer das zu 100% verneint, der lügt) dem gefühlten und üblichen Schönheitsideal und bin ehrlich, dass ich vielfach unbewusst die Menschen in schön, weniger schön und hässlich einteile. Ich weiß, dass das komplett falsch ist und man sich davon lösen sollte. Aber bei mir ist die Einteilung der Menschen im Alltag vielfach nur auf das zwischenmenschliche Empfinden zwischen Mann und Frau begrenzt. Natürlich bestätigen in alle Richtungen Ausnahmen die Regel. Eine Merkel oder Schipanski kann ich beispielsweise rein optisch nicht längerfristig ertragen. In Verbindung mit ihren gespielten Rollen in der gekauften Politik natürlich noch viel weniger. Männer ignoriere ich vielfach eigentlich optisch bzw. bilde mir keine große Meinung darüber! Andererseits ist beispielsweise ein Urban Priol kein Sexsymbol, aber da er mir komplett imponiert und mich sehr beeindruckt, ist seine Äußerlichkeit bedeutend angenehmer bzw. fällt nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr ins Gewicht (ich will ihn ja auch nicht heiraten). Natürlich bediene ich hier und da auch mal das Klischee, dass ein Dicker der Ruhige und Humorvolle, der Kleine der alte Giftzwerg und die dickliche, ältere Frau die gute Mutti mit großer und guter Küche ist. Das alles ist aber nur rein äußerlich und hat eigentlich mit Physiognomie nicht viel zu tun.
Althaus hat keinerlei Äußerlichkeit! Nein, er ist ein -mehr als- neutraler Typ ohne irgendein Charisma oder gar von irgendeiner Ausstrahlungs- oder gar Anziehungskraft. Wenn man den irgendwo im Alltag sehen würde, hätte man den schneller vergessen, als das Auge zum Gehirn für die Meldung gebraucht hätte, dass es ihn gesehen hat. Das hat aber nun nichts weiter zu bedeuten, weil das alltäglich immer wieder passiert. Jedoch darf und sollte ein Politiker, der die Menschen emotional mitreisen soll, kein Stino-Normalo sein. Natürlich gibt es in tausend Jahren nur einen F.J. Strauss, der wippend-hüpfend und in Schweißströmen mit einer Rhetorik brillierte, die seines gleichen bis heute sucht! Und ich bin keinesfalls Anhänger der Inhalte oder gar der Partei, die er vertrat. Aber ein gleichartiges Empfinden hatten ja Millionen Deutsche vor 1933 und sind dann später mit einem komplett einvernehmenden Redner und Irren in den Untergang marschiert!
Ich möchte an dieser Stelle ein Bild von Althaus einflechten:

Dieter Althaus
Quelle: www.initiative-grundeinkommen.ch
Mal ganz allgemein (und ich habe mit Absicht ein neutrales Bild aus dem Netz gesucht, was dazu von einer Seite stammt, die Althaus nicht negativ darstellen will, weil er ja auch mal in Punkto Bürgergeld oder eben Grundeinkommen mitreden wollte, aber ganz schnell verstummte), also mal ganz ehrlich, wenn so jemand mit so einem Gesichtsausdruck in guten Zeiten als Banker hinterm Schalter sitzen würde, hätte man da wirklich innerlich Vertrauen? Oder vielleicht besser so: würde so ein Gesichtsausdruck wirklich Vertrauen schaffen, wenn er nicht Politiker, sondern Arzt, vielleicht sogar Frauenarzt wäre? Ich weiß, dass ist eine sehr gewagte These, aber ich bitte wirklich, jeden Leser ganz, ganz ehrlich das zu bewerten und zuerst emotional zu denken, wie ein Althaus auf ihn/sie rein optisch wirkt. Insbesondere die Frauen, die ja angeblich über ein viel besser ausgeprägtes Gespür diesbezüglich verfügen! Egal welchen anderen „Spitzenpolitiker“ man sich in dieser BRD anschaut, die haben alle wenigstens ein wenig Unverwechselbarkeit. Aber nicht Althaus! Wenn der morgen nicht mehr da wäre (schön wär’s), dann würde den übermorgen niemand mehr „er“kennen.
Fakt ist auch, dass Althaus einen Ausdruck um seinen Mund hat, der landläufig (auch und gerade in Thüringen) als falsch im Sinne von täuschen, hinterhältig, duckmäuserisch etc. bezeichnet wird. Neulich sagte mir jemand, der nicht aus Deutschland und auch nicht aus Europa kommt und damit Althaus nicht kennt und ich ihm testweise genau dieses Althaus Bild zeigte, dass dieser Mann tückisch ist (der Besucher kam aus Südafrika und „Naturvölker“ haben ein gewisses Gespür).
Das ist zwar erst mal alles sicherlich totaler Schwachsinn, aber in den Köpfen der Menschen steckt es nun mal drin (vor allem der Älteren, die auch und vor allem die fleißige/fleißigsten Wähler sind). Ich habe es von -zig Leuten bestätigt bekommen bzw. in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts von klein auf von den Erwachsenen schon so gehört. Nun kommt aber der Umkehrpunkt, der Nachdenken anstrengen sollte: wenn die Menschen schon so ein Klischee vorhalten, wieso wird es dann immer zu fast 100 % bedient? Man kennt den einen oder anderen, wo gewisse Äußerlichkeiten eben laut „Bauernregel“ auf den Charakter schließen lassen und meistens stimmt es!
Im Fall Althaus stimmt es garantiert, denn wie bitte soll man jemand bezeichnen, der in der DDR die marxistisch-leninistischen Ideale vertrat (siehe den Jugendweihe Brief), der dann sich dahingehend wendete, dass er nun das neue System komplett als neugebackener und blitzig gewandelter neuer Kreisschulrat und dann schon ab Mai 1990 als Dezernent des Landkreises vertrat. Dann schaffte er natürlich schnell und federführend den Staatsbürgerkundeunterricht ab und war schon 1992 Minister der Landesregierung unter Vogel! Wer also in diesem System und auch schon damals so eine Karriere hinlegte, da stimmt etwas hinten und vorne nicht! Gerade ein kleiner Lehrer aus dem Eichsfeld mit entsprechender DDR Vergangenheit. Die Ost CDU hatte sicher andere Kandidaten. Außerdem war damals Althaus noch relativ jung.
Und seine Rhetorik bzw. Stimmlage. Man muss wissen, dass in der DDR jeder, der Lehrer werden wollte, u.a. eine medizinische Untersuchung seiner Hals- und Stimmorgane durchführen lassen musste! Weiterhin wurde streng aussortiert und wenn nur der kleinste Sprachfehler zu erkennen war, dann war es aus mit dem Lehrerberuf! Ich kenne von damals Fälle, wo eine Frau keine Lehrerin werden konnte, weil sie einen ganz kleinen (für mich unhörbaren) Sprachfehler hatte und ein Mann wegen organischen Problemen an den Stimmbändern auch nicht Lehrer wurde. Beide hatten ansonsten mehr als ausgezeichnete Voraussetzungen! Sowohl wegen ihrer schulischen Leistungen, wie auch sonst!
Nun Dieter Althaus. Ich weiß zwar nicht, wie seine Stimme klang, bevor er in die Öffentlichkeit trat, aber immer wenn ich ihn höre, habe ich selbst ein Kratzen im Halse! Diese Stimme hat weder die Eignung als Lehrer, geschweige denn als einnehmender Redner. Sie klinkt ganz einfach krank! Nein, es ist höchstwahrscheinlich keine Stimme, die nur mal so durch andere Einwirkungen (Erkältung, Feiern, Tabak, Alkohol) beeinträchtigt ist, sie ist immer so – schlecht…
Damit ist wieder ein Indiz vorhanden, falls diese Stimme schon zu DDR Zeiten so war, dass Althaus mächtige Gönner gehabt haben musste! Und die kamen definitv nicht aus CDU Kreisen!
Das war nun der erste Teil meiner Ausführungen und Gedanken zu einem Dieter Althaus.
Fortsetzung folgt.
AdF = Armee der Finsternis = der Film
Diverse Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Althaus
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Dieter-Althaus;art122,2736046
http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomie
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ducha%C4%8D
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,611205,00.html




















Zur Physiognomie: Natürlich gehört sich das nicht, so oberflächlich zu urteilen, aber da es uns schon in der Savanne das Leben gerettet hat, kann es ja heute nicht ganz falsch sein.
In meinen langen Jahren in dieser Welt hat sich zB die kleine Regel "Keine Oberlippe bedeutet Gefahr!" als richtig erwiesen (Ausnahmen wie immer blablabla). Und siehe da ...
Aber "erstmal" muß das Thema Althaus vom Tisch...
Aber er ist wohl zu krank dafür, der Arme!
Indizen zuhauf sind irgendwann auch erdrückend! Und, so einen wie Althaus würde ich nie kennen lernen wollen!
Angaben stimmen doch und es Bedarf hier schon mal die Ergänzung derer im Wikipedia!
Schon mal an die öffentliche Gehirnwäsche gedacht?
Mehr gibts nicht dazu zu sagen.
Selbstverständlich konstatiere ich, dass der Mensch eine zweite oder gar dritte Chance verdient hat.
Haben Sie aber auch wahrgenommen, wie sich Herr Althaus gewunden hat?
Kein öffentliches Wort der Entschuldigung. Kein öffentliches (persönliches) Wort des Bedauerns.
Hätten Sie alles auf Duckhome und in der öffentlichen Presse gelesen, so hätten Sie erkennen können, dass hierüber nichts geschrieben wurde.
Wichtiger ist wohl, wie Herr Althaus schnell und unbeschadet in die Politik zurückkehren kann.
Meine Vermutung ist, dass zwischen Deutschland und Österreich ein Deal vereinbart wurde.
Gezahlt hat wohl Deutschland.
Jeder Bürger, hätte sich vor Gericht verantworten müssen.
Das 1,30 Euro Urteil kennen Sie ja – oder?
Es kommt eben nicht gut an, wenn Duckhome brutal aufklärt. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, aber in diesem Fall stimmt es wieder einmal, wie in den meisten anderen Fällen eben auch.
Schon blöd, ne.
Wer den ersten Stein schmeißt ist ohne Schuld. Ich wünsche ihnen das sie einmal nie durch tragische Ursachen in so eine Situation kommen, denn niemand ist unfehlbar und so etwas kann jedem auch ihnen passieren!!!
Allein das sie Althaus nicht kennenlernen wollen zeigt was für ein Menschenkenner und Menschenfreund sie sind. Jeder Mensch hat eine Chance verdient!!
Übrigens stand ich in einem meiner früheren Berufe statistisch leider fast jede Woche einem Verunfallten mit einem Schädel/Hirn Trauma (auf deutsch Gehirnerschütterung) gegenüber und habe deren Folgen mehr als ausführlich feststellen können. Fast alle Patienten waren nach kurzer Zeit, aber spätestens nach ein paar Wochen wieder in der Lage, Herr ihrer Sinne zu sein! Also denke ich schon, dass ich ganz genau weiß, was ein SHT ist.
Im übrigen tut das aber nichts zur Sache. Althaus war in der Lage, 1.200 km weit hin/her zur Beerdigung seines Vaters anzureisen. Das reicht! Nunmehr ist wie erwartet von einer schnellen Genesung die Rede!
Da Althaus eine Person mit öffentlichen Interesse ist, hat er sich gefälligst auch öffentlich zu äußern. Was die Rechtsverdreher untereinander ausschachern (man spricht mittlerweile von ca. 2 Mio. Euro Schadenersatz), interessiert mich nicht!
Althaus hat Charterzüge, die ich ablehne. Deshalb will ich den Mann nicht kennen lernen, worum es aber hier auch gar nicht geht.
Auch hier an Sie Alex, bitte zur Sache posten, nicht nur Kritikaster spielen! Und wenn Sie Althaus Fan sind, dann bitte schön! Aber ich glaube, dan nsind Sie hier falsch. Hoffentlich gibt's mal später kein böses Erwachen! Bitte verstehen Sie, dass ich mich mit Ihnen hier nicht weiter über grundsätzlich gegensätzliche Meinungen austausche.
PS: Ich empfehle dringend auch diese genannten Artikel zu lesen:
Aufgelesen 122
Aufgelesen 121
Aufgelesen 120
Dieter Althaus, die tote Slowakin, Verantwortung und die Medien
Der ganz normale Wahnsinn im Alltag der Krisen
Ich wünsche ihnen das sie einmal nie durch tragische Ursachen in so eine Situation kommen, denn niemand ist unfehlbar und so etwas kann jedem auch ihnen passieren!!!
Das stimmt nicht. Althaus hat geheizt - am 1.1.2009 und vorher. Er ist mit dem Autobahn-Raser von Karlsruhe zu vergleichen, der durch unmäßiges Gasgeben den Tod einer Frau und ihres Kindes verschuldet hat.
Sobald Althaus aus der Reha entlassen wird und sich wieder auf sein Motorrad setzt, kann man allen Thüringer/nnen nur raten zuhause zu bleiben und sich in ein Zimmer zu verziehen, das möglichst weit von der Straße entfernt ist.
Zur Physiognomie bin ich aufgrund meiner Lebenserfahrung ausdrücklich der Auffassung, dass ich - und ich kann es deshalb nur weiter empfehlen - immer gut fahre wenn ich meiner Intuition Priorität gebe und Erscheinungsbilder von Menschen auf mich wirken lasse. Sprüche kloppen können sie alle, zwischen den Zeilen hören oder fühlen, bedarf eines gewissen Trainings. Ich halte das auch nicht für oberflächlich oder unfair, sondern für wesentlich verantwortungsvoller und vor allem für klüger. Leider sind viele Menschen durch die öffentliche Gehirnwäsche, der sich keiner so ohne weiteres entziehen kann, von ihren intuitiven Fähigkeiten oft völlig abgeschnitten, dass sind dann diejenigen, die solchen Ausführungen nicht folgen können und von Fairness und kann doch jedem Mal passieren faseln. Aber nach wie vor stehen alle Informationen zur Verfügung, wenn auch nicht mehr jeder in der Lage ist diese zu sehen oder es wagt sie zum Maßstab seiner Einschätzung zu machen.
Achten Sie nur mal auf die Hände z. B. unserer Kanzlerin, wenn sie sich nicht hinter einem Rednerpult verschanzt.
Ich freue mich auf den 2. teil Ihres Artikels.
Als Skifahrer nahe einem österr. Skigebiet Lebender, wundert mich weder der Skiunfall, noch die gerichtliche Abwicklung. Mag sein, daß ein Prommibonus eine kleine Rolle gespielt hat. Das ist aber nichts ungewöhnliches im Staat der Herren Hof- und Geheimräte.
ich möchte wieder einmal -aus meiner bescheidenen ÖSI sicht- meinen senf dazu geben. leider wird sich die große mehrheit der leser mit der alexsschen sichtweise identifizieren. und das ist genau das problem unserer zeit. für die medienmanipulierten hirn(massen) regt sich sofort der anerzogene reflex " man beurteilt einen menschen doch nicht nach seinem äußeren". da wird die bescheuerte masse ganz urplötzlich " MORALISCH "! im täglichen leben wird, ganz nach den ? GROSSEN ? vorbildern, auf teufel komm raus nach unten und nach allen seite getreten, wobei in den meisten fällen unter ihnen gar nichts mehr ist und nach oben geschleimt, in der hoffnung vielleicht auf die erste sprosse der gesellschaftsleiter gehieft zu werden, um irgendwann vielleicht einmal ECHT nach unten treten zu dürfen. ich erschrecke jeden tag aufs neue bei meinen begegnungen mit der masse wie viel verschlagenheit, feigheit, duckmäusertum und dumpfsinn mir in den gesichtern derselben begegnet. inzwischen ziehe ich es vor meine urbanen zwangsgänge zeitlich so anzusetzen dass ich mich diesem martyrium so wenig wie möglich aussetzen muss, denn anschließend bin ich jedesmal verzweifelt ob der schier unglaublichen masse an wahnsinn. und mich plagen danach jedes mal selbsmordgedanken, weil mich eine unbeschreibliche hoffnungslosigkeit überkommt. natürlich spielt der gesichtsausdruck eines menschen bei der beurteilung desselben eine entscheidende rolle. und wenn man dann noch zumindest auf einen teil der legende eines menschen zugriff hat, dann läßt sich daraus ein ziemlich exaktes charakterbild erstellen. und die fresse von althaus spricht bände!
verschlagen, hinterhältig, arrogant, scheimig und dazu auch noch feige ABSCHAUM !!!! hat nicht jedes volk die politiker die es verdient? wie hoch ist eigentlich die wirkliche wahlbeteiligung in BRD und speziell in thüringen? daraus ließe sich nämlich sehr genau schließen wieviele potentielle möchtegern althäuser merkls kohls köhlers pofallas münteferings schröders fischers usw usw usw dich, armer jochen umzingeln! liebe grüße und vielen dank, stefan!
Wir befinden uns im Anfang einer Diktatur. Da gibt es wichtigere Ziele für die man in den Knast geht als Althaus. Der wird sich irgendwann selbst erledigen.
Ich warte schon die ganze Zeit,
dass Manfred Scherer wegen
http://bloegi.wordpress.com/2009/02/12/thuringer-polizei-bonze-droht/
das Blögi-Blog dicht macht.
Scherer ist übrigens Import-Wessi;
hat unseren heruntergekommenen Brüdern
und Schwestern in der DDR den Rechtsstaat
gebracht!
Ich glaube nicht, dass Jochen sich an jeden erinnert, mit dem er mal in den Kommentaren diskutiert, aber damals, als du, Jochen, diese Seite noch alleine betrieben hast, habe ich sie immer gern gelesen. Und habe dich für klug und bedacht gehalten. Mittlerweile, wer weiß schon, woran es liegt, ist das alles anders. Diese Seite ist unerträglich. Wenn jemand behaupten wolle, die "Argumentation" sei bei den Faschos genauso wie bei den Linken, dann könnte er dieses Blog anführen.
Im Nachhinein frage ich mich, ob du schon immer so warst und ich es nur nicht erkannt habe, ob du dich zum Negativen verändert hast oder ob es deine Ko-Autoren sind, die das Blog runterziehen. Ich weiß nur, dass ich hier heute das letzte Mal lese.
Es tut mir leid, dass du die Seite nicht mehr magst. Damals gab es hier nur eine Meinung, nämlich meine und die der wenigen Kommentatoren. Heute gibt es viele Meinungen, auch einige, die das völlige Gegenteil von meinen Ansichten sind.
Aber genau das soll dieser Blog sein. Ein Ort für freie Meinungsäußerung von möglichst vielen denkenden Autoren. Ich selber bin froh, wenn ich mit einem oder zwei Beiträgen pro Tag etwas dazu beitragen kann.
Also sind Sie bitte so freundlich und schreiben Sie genau auf, was Sie mit Ihrem Kommentar meinen, damit man auch eine entsprechende Antwort geben kann!
Die Sache mit unveröffentlichen bzw. "verloren" gegangenen Kommentaren hat Herr Hoff Ihnen ausführlich dargelegt. Dazu erwarte ich keinen Kommentar mehr von Ihnen!
Vorsorglich: Beleidigungen wie irgend welche Bezüge zu "Faschos" oder anderen Extremisten werde ich allerdings nicht akzeptieren!
verliehen werden!
Die Idee finde ich nebenbei eh ganz gut, da die Reporter ohne Grenzen ja nur ne Unterabteilung der US-Propaganda-Ministeriums ist.
Treffend faßt es die Überschrift eines Artikels von Elke Groß und Ekkehard Sieker zusammen:
"Mission Desinformation"
Doch zurück zum autor und seinem tollen Artikel: einen (alternativen) Bloggerpreis sollte man schon deswegen initieren, weil es sonst andere wie Springer tun, und villeicht sollte er pro Semester vergeben werden.
Was meint ihr anderen dazu?