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Brief eines Börsenaussteigers: Time To Say Goodbye!
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am
03/07/09 um 03:37
Brief eines Börsenaussteigers: Time To Say Goodbye!
Ja es wird Zeit sich zu verabschieden. Mit einem leisen Adé und nicht mit dem so verheißungsvollen „Auf Wiedersehen“ – sicher nicht, oder besser: bloß nicht! Die Geschichte ist schnell erzählt und würde im Falle eines Drehbuchs wohl niemals ... ...
Ja es wird Zeit sich zu verabschieden. Mit einem leisen Adé und nicht mit dem so verheißungsvollen „Auf Wiedersehen“ – sicher nicht, oder besser: bloß nicht! Die Geschichte ist schnell erzählt und würde im Falle eines Drehbuchs wohl niemals ... ...




















Unterstelle ich jetzt einfach mal, dass das Ganze kein Fake ist, komme ich persönlich zu folgenden Schlussfolgerungen:
• der Autor war und ist ein ziemlicher Selbstdarsteller
• er ist (nach eigenen Angaben) mehrfach in das Börsen- und Spekulantengeschäft ein- und wieder ausgestiegen, hat vor jedem Ausstieg massiv Geld verloren und hat sich anschließend (vorgeblich für immer, in Wahrheit aber nur temporär) zurück gezogen.
Tatsächlich ähnelt sein Verhalten genau dem der von ihm gescholtenen Analysten, die hinterher auch immer genau wissen, warum das, was sie gestern noch vorhergesagt haben, gar nicht eintreffen konnte.
Ich gehe mal davon aus, dass er auch nach seinem jetzigen Ausstieg früher oder später wieder mitmacht. Er ist also entweder vollkommen lern- und merkbefreit und/oder süchtig. Der Mensch kann von fast allem (zumindest psychisch) abhängig werden, vermutlich auch vom Börsenhype.
• immer wenn Spruch "Dein Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur ein anderer!" das Geld dieser anderen betraf und er derjenige war, der dieses Geld hatte, scheint ihn das nicht sonderlich gestört zu haben. Aber immer wenn es umgekehrt war setzte der große Katzenjammer ein.
Alles in Allem hält sich mein Mitleid mit dem Autor (ebenso wie mit allen anderen Spekulanten, egal ob groß oder klein) doch in engen Grenzen.
Ganz einfach, er hätte immer weiter gemacht!
Die unbändige Gier nach Geld ohne aufzuhören! Selbst bei 10 Mio nicht aufhören. Warum die Kohle nicht sichern und fertig, nein immer weiter, immer weiter. Man kann den Hals nicht voll genug bekommen! Wer in Deutschland von den "Normalis" erwirtschaftet denn mit der Hände Arbeit in seinem Leben soviel Geld?
Börsenzockerei, oder besser Glücksspiel ist kein produktiver Beitrag, es wird nichts erwirtschaftet sondern nur "umverteilt". Kein Mitleid!
Zum Zeitpunkt der "In der Gewinnzone sein" ist alle Bestens. Wehe dem wenn es runter geht....
Geld frisst Hirn. Der passende Ausdruck.
Dieser Brief des Börsenaussteigers ist einfach ein Bekenntnis oder besser ein Brief um sich selber besser zu fühlen.
Ist ja auch ok diese Einsicht und anzurechnen!
Wie erwähnt, wenn 30 Mio draus geworden wären, würde es diesen Brief nicht geben. Vielleicht einen anderen wie z.B. geht an die Börse und werdet Reich!
Oder?
Ein Kandidat von vielen Börsenzockern und Mitverantwortlichen dieser ganzen Finanzkrise, weil alles auf Spekulationen, Analysten die in gewisser Form das Börsengeschehen beeinflussen, aufgebaut ist/ war.
Las Vegas pur! Zocken bis der Arzt kommt!
" konnte Nächte nicht schlafen" na alles klar!
Ich wünsche diesen ganzen Zockern den persönlichen sowie familiären Ruin noch Jahrzehnte hinterher!
Was anderes haben die nicht verdient. Staaten gehen fast in den Bankrott durch dieses rumgezocke. Der Steuerzahler soll für diese Zockerei aufkommen?
Bekloppt oder was?
Kein Mitleid und Gott hat sowieso keine Zeit!
( Dafür gleich mal überhaupt nicht!!)
P.s. Rebecca, warum hast Du den Artikel reingestellt? Ich hoffe nicht aus "Mitleid" oder Sympathie.
wie Du unschwer an der Kategoriezuweisung erkennen kannst, handelt es sich um die Weitergabe einer "Information".
Rebecca
Deshalb halte ich es für kleingeistig und arrogant, jemandem böse Dinge zu wünschen (Ruin) nach dem Motto Ätsch! Richtig so! Weiter so!
Und zugleich finde ich Satz "wenn 30 Mio draus geworden wären, würde es diesen Brief nicht geben." als äußerst zutreffend.
Seine Geschichte habe ich im übrigen ihnm auch entsprechend angerechnet.
Wenn diese ganze Megazockerrei, die letztendlich die Weltfinanzkrise mit ausgelöst hat nicht wäre, was hätten wir dann für Schlagzeilen und weche Börsennachrichten gebe es??