Dass Thilo Sarrazin sein höchstes Vergnügen darin findet, Schwache zu beleidigen, ist allgemein bekannt. Es ist übrigens ein typisches Verhalten für Leute, die selbst moralisch verwahrlost sind, auf die angeblich bösen Anderen hinzuweisen. Sarrazin verlässt nun ja glücklicherweise den Senat, zieht aber leider nicht nach Frankfurt, sondern will ständig, auf Kosten des Steuerzahlers, hin- und herpendeln. Dabei würde sich ganz Berlin freuen, wenn er und seine Frau die Stadt endlich verließen, der sie so viel angetan haben.
Normalerweise wäre das Thema Sarrazin gar kein Thema mehr. Die Scheiße, die er nun in der Bundesbank bauen wird, ist egal, weil es in der Bundesbank von Leuten wie Sarrazin wimmelt. Das, was da herauskommt, ist also eh nicht zu gebrauchen und kann von Sarrazin kaum noch verschlimmert werden. Aber seine letzte
Aussage zu Hartz-IV-Opfern muss unbedingt noch gewürdigt werden:
Berlins scheidender Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat erneut Hartz-IV-Empfänger aufs Korn genommen. Die wachsende Zahl der Kinder aus Hartz-IV-Familien führe in den Schulen zu "besonders schwierigen Kindern mit renitenten Eltern", sagte Senator Sarrazin. Dieser Kampf sei kaum zu gewinnen. Deshalb habe es keinen Sinn, zusätzliche finanzielle Ressourcen "für eine Struktur zur Verfügung zu stellen, wo der Anteil der Bedürftigen von Jahr zu Jahr wächst."
Um den Grund für diesen Satz zu verstehen, der über Sarrazins normalen Menschenhass hinausgeht, muss man wissen, dass
Sarrazins Frau Lehrerin ist und genau wie ihr Mann durch sonderbares Verhalten auffiel:
Anlass für diese Eingabe war der Umgang der Grundschullehrerin Sarrazin mit einem Mädchen, das von einer anderen Schule kommend in die dritte Klasse der Grundschule im Berliner Westen aufgenommen worden war. Dort war Ursula Sarrazin Klassenlehrerin. Nach Schilderung der Mutter Patricia Appel gab es sofort Probleme zwischen Ursula Sarrazin und ihrem als hochbegabt eingestuften Kind.
Zu Beginn der Weihnachtsferien 2007 soll die Lehrerin plötzlich die Schultasche des Kindes genommen haben und Schulbücher und Unterrichtsmaterialien der zweiten Klasse reingesteckt haben.
Auf Nachfrage der Mutter soll Ursula Sarrazin gesagt haben, dass das Kind nun die zweite Klasse besuchen werde. Allerdings: Einen für eine solche Maßnahme notwendigen Beschluss der Klassenkonferenz gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Später soll die Grundschullehrerin sogar gesagt haben, dass das Mädchen die Schule gar nicht mehr besuchen werde. Die Mutter berichtet, ihre Tochter habe darunter gelitten.
Weil seine Frau sich genauso wenig als Lehrerin benehmen kann wie Thilo als Senator und Mensch, musste also nicht nur ein kleines Mädchen leiden. Nein. Jetzt sind die Hartz-IV-Kinder schwierig und haben renitente Eltern. Die Renitenz der Eltern ist nichts anderes als die Sorge, die alle Eltern umtreibt, die bei ständig schlechterer Ausstattung der Schulen um die Bildung ihrer Kinder fürchten. Das zieht sich durch alle Sitzungen der Berliner Elternschaft. Von den Elternversammlungen in der Klasse, über die der Schule, des Bezirks und der Landeselternschaft.
Die Eltern müssen Schulen reinigen, tragen einen Großteil der Kosten für Material und Maßnahmen und springen auch noch ehrenamtlich an vielen Stellen ein, erwarten aber auch, dass selbst ein so mieser Senator wie Sarrazin seine Pflicht tue - was er nie getan. Sarrazin hat, angefangen von der
Tempodromaffäre und dem Verkauf landeseigener Immobilien bis zu den
84 Millionen, die er mit Cross Border Leasing verlor, der Stadt eigentlich genug Schaden angetan.
An Schulen, Polizei und Feuerwehr zu sparen und stattdessen völlig unnütze Opernhäuser und ebenso aufwendige wie überflüssige Museumsrekonstruktionen zu betreiben, mag ja für Sarrazins Klasse schön sein, bringt die Berliner und die Stadt Berlin aber nicht weiter. Dass der regierende Partybürgermeister Wowereit und die in Berlin schon völlig untergegangene Linke dabei mitmachten, lässt befürchten, dass sie auch Sarrazins letzte Idee, die geradezu aus dem Hause Mohn/Bertelsmann zu stammen scheint, ebenfalls noch durchziehen.
Wenn wir in Berlin an der Bildung sparen sollen, fällt mir sofort eine Stelle ein, die befreit werden sollte. Sarrazins Frau und ihre Ansichten werden in der Berliner Schule nicht gebraucht. Sie dürften eigentlich gar keinem Kind angetan werden. Nirgendwo. Werfen wir Sarrazins Frau raus. Ihr Mann bekommt genug staatliche Alimente, ohne etwas brauchbares dafür zu leisten - davon kann er sie miternähren. Ihr Verhalten war und ist untragbar. Leider ist es unmöglich, sie vor den Bezirkselternausschuss zu laden, dann könnte sie sehen, wie die renitenten Eltern wirklich ticken.
Sarrazin und seine Frau sollten Berlin verlassen. Es wäre eine Erleichterung für alle.
ich will diesen menschlichen Abfallhaufen aber auch nicht in Frankfurt/Main dauerhaft stationiert sehen!
Wäre da nicht Hamburg ein viel besser für ihn geeigneter Ort? Der gute Ole sucht doch noch jemanden, der ihm die Stadtfinanzen ruinieren kann - und das, was man dort aus den Schulen hört, würde sich Fr. Sarrazin dort richtig heimisch fühlen - Diskriminierung von Migranten- und Armenkindern und so ...
MfG
-Zynismus off-
Also ich bin froh,daß dieser Senator Unrat nicht zu mir an den Main zieht.
Ich plädiere seit langem bei Charakteren dieser Art für eine Umsiedlung nach St.Helena,da wo Napoleon seinen Lebensabend genießen durfte.
Dort können sie dann ihren abstrusen und asozialen Ideen frönen.
Natürlich muß das Eiland noch eingemauert,und mit nem Betondeckel versehen werden,damit se nicht mehr zurückkommen,soll ja ne Dauerverwahrung werden.
ASSE II wäre auch ne Maßname.
Grüße
wenn dieser feine Herr Sarrazin doch nur den gleichen Maßstab an sich selber anlegen würde.
Bevor er sein (Finanz)Amt in Berlin niederlegte, hat er noch schnell eine 135 Millionen Euro Rückstellung für ein fehlgeschlagenes CBL(CrossBorderLeasing) Geschäft der Berliner Verkehrsbetriebe veranlasst.
Dieses CBL-Geschäft wurde unter seiner Kontrolle (Er war nicht nur Finanzsenator sondern auch Aufsichtsratsvorsitzende der BVG) zwar nicht abgeschlossen, aber er hatte bei einer notwendigen Umschuldungsaktion 2006 die Möglichkeit vertan, das CBL-Geschäft zu beenden.
Damit ist er schuldig an dem wahrscheinlichen Verlust der o.g. 135 Millionen Euro und das bei dem chronisch klammen Berliner Finanzhaushalt.
Dieses Geld fehlt nun an allen Ecken und Enden (von Schulen und Kindergärten will ich gar nicht sprechen).
Wenn also jemand mit solch einer miesen Bilanz auch noch nach tritt, dann kann man das nur mit einer fortgeschrittenen autistischen Wahrnehmungsverweigerung zusammen hängen.
Aber das scheint bei solchen neoliberalen, eitlen und selbstverliebten Laiendarstellern ja durchaus die Regel zu sein.
Die beschäftigen sich lieber mit Harz IV - Ernährungstipps als sich um ihr Amt zu kümmern.
Grüße
Wir sind die Irren und die Anderen, so wie Sarrazin und wie sie alle heißen mögen, die Irrenanstaltsleiter und Irrenanstaltsschließer!
Wir sind die gefangenen Irren!
Außer schreiben können wir doch nichts machen!
Anscheinend sind alle anderen in diesem Irrenhaus zufrieden. Oder gibt es sowas wie ab morgen stehen alle Räder still bis die Regierung abgetreten ist???
MfG.