Zehntausende von Sparern haben nach Angabe der Bildzeitung vergeblich darauf gewartet, dass die Postbank von ihren Konten die Sparraten für den Monat März abzieht. Die Postbank mag kein Geld mehr einnehmen. Das dumme an der Geschichte ist nämlich, dass hinter diesen Altersvorsorgekonten eine Kapitalgarantie steckt, die schon jetzt nicht mehr zu leisten ist, da die Aktienkurse bereits massiv eingebrochen sind und noch viel massiver verlieren werden. Ein Ende mit Schrecken ist der Postbank für ihr
Superprojekt wohl lieber, als ein Schrecken ohne Ende. Das klang bis vor kurzem allerdings noch ganz anders:
Postbank Altersvorsorgekonto – Was ist das?
Das Postbank Altersvorsorgekonto ist ein Anlage-Konzept auf Basis zweier Zertifikate mit einer Garantie- und einer Überschusskomponente. Mit diesem ertragsstarken Vermögensaufbau-Konzept können Sie sich Ihren gewohnten Lebensstandard im Rentenalter sichern.
Ihre Vorteile
Voll flexibel: bestimmen Sie Fälligkeit, Sparrate und ob Sie Sonderzahlungen leisten. Sie können dabei sogar auf Ihr angespartes Vermögen zurückgreifen.
100% kapitalgarantiert: am Ende der Laufzeit erhalten Sie mindestens Ihre Einzahlungen garantiert zurück.
Renditestark: durch innovatives Zwei-Zertifikate-Konzept und Anlage in Werte des Euro Stoxx 50TM.
Optionale Sparzielabsicherung: sichert Ihre Hinterbliebenen in Höhe Ihres Sparziels ab (nur bei Sparplan).
Aus den USA haben wir ja schon seit langem davon gehört, dass die Menschen ihre Altersvorsorge im Taumel der gierigen Spekulanten verloren haben. Bei uns hat die Politik ja auch allzu gerne auf die Herren von der INSM um Kannegiesser gehört und unser funktionierendes, solidarisches Rentensystem systematisch ausgehöhlt und mit Sonderlasten überladen. Nur damit so Versicherungsvertreter wie der ehemalige Wirtschaftsweise Rürup eine Sonderversorgung bekommen.
Ob Walter Riester sein Abgeordnetenmandat schon zurückgegeben hat, ist nicht bekannt, aber wie alle Politiker wird er sich nicht in der Verantwortung für seine
Riester-Rente sehen. Wozu auch. Er hat doch nur das getan, was seine neoliberalen Auftraggeber von ihm wollten. Dass er den Menschen schadet, spielt für seinesgleichen doch keine Rolle.
Natürlich wird die Postbank nicht die einzige sein, die jetzt schief liegt. Sie hat nur als erste die Notbremse gezogen. Wahrscheinlich auch in Abstimmung mit anderen. Jetzt, wo die Menschen nicht mehr mit ihrer vermeintlich sicheren und tollen Altervorsorge abgezockt werden können, weil, die Bankster sich verspekuliert haben, werden andere bald folgen, und sicher gibt es dann auch schnell ein Gesetz, das die Kapitalsicherung aufhebt. Da verlieren ja vor allen Dingen die kleinen Leute Geld. Das interessiert niemanden, der in Deutschland Macht hat.
Die Commerzbank liefert übrigens gleich noch eine Aussicht mit, die klar macht, dass Aktienkurse noch weiter einbrechen werden. Sie geht nämlich davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um bis zu sieben Prozent einbrechen wird. Entgegen allen Meldungen vom Licht am Ende des Tunnels war das erste Quartal grausam und es wird auch nicht besser.
Dass die Regierung Merkel handlungsunfähig, vor allem aber entscheidungsunfähig ist, kommt noch verschärfend dazu, aber außer dass sie Geld in die Banken stopfte, um das Großkapital zu schützen, hat Merkel ja eh nichts getan und auch nichts auf der Agenda. Dafür wird die EZB aber nochmals die Zinsen senken und noch mehr Geld sinnlos in den Markt pumpen. Das hat weder in den USA noch in England irgendeine Besserung bewirkt, aber eben viel Geld verbrannt.
Allerdings gibt auch Jean-Claude Trichet, der Leiter der EZB jede Hoffnung für dieses Jahr auf. Er setzt auf 2010, wo dann die Talsohle erreicht sein soll. 2010 wird er uns auf 2012 verweisen. Die Party ist endgültig vorbei. Die, die jetzt die Wahrheit leugnen, wollen nicht Hoffnungen erhalten, sondern haben einfach nur Angst, dass sie zur Verantwortung gezogen werden könnten.
Wir sollten sie endlich zur Verantwortung ziehen.
Es gibt Hinweise, dass in nicht ferner Zukunft private Bankguthaben bis auf einen Betrag im kleineren 5-stelligen Bereich, der noch zur freien Verwendung stehen soll, eingefroren werden müssen! Der eingefrorene "Rest" wird höchstwahrscheinlich als staatliche Zwangsanleihe verwandt, also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verdampft!
Ich glaube, es waren € 20 Mio. die er abgehoben hat.
Nun fehlt die Kohle natürlich, was auch klar sein dürfte.
Jeder, der so einen Vertrag mit der Postbank hat, sollte zu einem Finanzanwalt gehen und die bislang eingelegte Summe mitsamt Zinsen von der Postbank zurückklagen. Nur so hält man diesen Schwachsinn nämlich auf. Mit einer Klagewelle, die ihresgleichen sucht!
MfG
Ich hatte 50 Jahre nichts zu lachen. Gönnen wir es ihm.
Millionen ahnungsloser Anleger laufen schnurstracks in den drohenden ...
STAATS-
BANKROTT
Die 8,5 BILLIONEN Dollar Staatsschulden der USA werden die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise
reißen - und den Dollar gleich mit! Diese Fakten sprechen eine mehr als deutliche Sprache:
•
Die Regierung von George W. Bush hat alleine mehr neue Schulden angehäuft als alle
vorherigen Regierungen seit 1776 ZUSAMMEN (!)
•
Die 426,8 Milliarden Dollar Kosten für den Irakkrieg betragen das ACHTFACHE dessen, was
die USA für den Einsatz im 2. Weltkrieg ausgegeben haben ... und ein Ende ist nicht abzusehen
•
Momentan stehen Hypotheken im Wert von fast 6 Billionen Dollar aus. Wenn die
Immobilienblase platzt, wird das wie ein Gashebel auf Inflation und Dollarverfall wirken
•
Und auch in Deutschland liegen 2 Billionen Euro Schulden verborgen, die heimlich, still und
leise unter den Teppich gekehrt werden ... (nein, ich rede hier nicht von den schon bestehenden
1,4 Billionen Staatsschulden!)
Liebe Leser,
fallen Sie nicht vom Stuhl, wenn Sie auf der nächsten Seite die ungeschönten
TATSACHEN über die ...
gigantischste Staatsverschuldung der Menschheitsgeschichte
sehen. Die meisten Anleger werden in Kürze genau wie im 2000er-Crash wieder
alles verlieren.
Ich garantiere Ihnen schon jetzt:
Je tiefer Sie in diesen Schulden-Spezial-Report einsteigen, desto häufiger
werden Sie den Kopf schütteln und sagen: "Das gibts doch gar nicht! Das kann
doch nicht wahr sein!"
Doch die brutale Wahrheit ist:
ES IST WAHR! Jetzt, hier und heute!
Viele Anleger fragen sich: "Die Amis leben über ihre Verhältnisse und nehmen
Kredite auf bis zur Halskrause. Dann noch der ausufernde Irakkrieg, die
Bedrohung im Iran und die explodierenden Öl- und Gaspreise.
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Wie lange kann das noch gut gehen?" Nun, die klare Antwort ist: Die USA waren
dem wirtschaftlichen Exitus noch nie so nahe wie heute! Und das ist keine
leere Behauptung - ich kann und werde Ihnen die Beweise auf den nächsten
Seiten auf den Tisch legen.
Nur leider will es die breite Masse immer noch nicht glauben und läuft der
drohenden Schuldenkrise ins offene Messer!
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht ... aber ein ungutes Gefühl im Magen sagt
mir: "Irgendwann kommt der große Knall ... und das kann nicht mehr lange
dauern!":
•
Das Defizit des US-Bundeshaushalts betrug letztes Jahr über 248
Milliarden Dollar. Wenn George W. Bush sich diese Jahr richtig ins Zeug
legt und den Iran angreift, dann bricht er vielleicht sogar den Rekord
aus 2004.
•
Was den Außenhandel angeht, gibt Amerika 700 Milliarden Dollar mehr aus,
als es einnimmt
•
Weil die Immobilienpreise stiegen und stiegen, fühlten sich die
Amerikaner immer reicher und stockten ihre Hypotheken auf: um mehr als
400 Milliarden Dollar allein im letzten Jahr. Jetzt ist der
Immobilienmarkt mancherorts schon um mehr als 50 % überbewertet ...
•
Der Irakkrieg läuft völlig aus dem Ruder: Auch nach drei Jahren ist kein
Ende absehbar. Mit den 426,8 Milliarden Dollar, die die US-Regierung bis
jetzt ausgegeben hat, hätte man den Hunger in der Welt mehr als
halbieren können.
Außerdem hätte man damit für rund vier Jahre Medizin gegen Aids,
Kinderimpfungen, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen in der Dritten
Welt sicherstellen können.
Insgesamt hat der Irakkrieg die USA bis jetzt ACHT MAL SO VIEL gekostet
wie ihre Beteiligung im 2. Weltkrieg! Nur: damals konnten sich die
Amerikaner das meiste Geld hinterher in Form von Reparationszahlungen
von Deutschland zurückholen ...
•
Ein weiterer Krieg im Iran würde die USA sowohl militärisch als auch
finanziell überfordern. Von dieser Tatsache will in Washington aber
niemand etwas wissen: Denn international ist die Popularität der USA an
einem Tiefpunkt angelangt ...
•
Die US-Notenbank Fed druckt weiter fleißig Geldscheine und beschwört
damit eine Inflation mit nie da gewesenen Ausmaßen herauf: Die US-
Geldmenge M3 hat sich mehr als verdoppelt:
Von Januar bis August 2004 stieg sie von 4.300 Milliarden US$ auf 9.500
Milliarden US$. Dreimal dürfen Sie raten, warum diese Zahl in Zukunft
gar nicht mehr veröffentlicht wird...
Mit freundlichen Grüßen
Martin Weiss
Dr. Martin Weiss, Chefredakteur "Sicheres Geld"
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8.516.204.621.438,71
DOLLAR SCHULDEN!
(in Worten: 8,5 BILLIONEN!)
"Dazu kommen weitere 37 Billionen Dollar Schulden unter anderem von
Bundesstaaten, Kommunen und Privathaushalten!
Hier ist gleich die erste der unbequemen Wahrheiten, die Sie in diesem Report lesen (und die in
keiner Zeitung steht):
Wenn die amerikanische Notenbank mit demselben Tempo wie jetzt weiter fleißig Geld druckt,
dann ...
... sind in 15 Monaten von jetzt an auf diesem Planeten mehr neue Dollars im Umlauf als der
Gesamtwert allen Goldes, das seit der Zeit von König Midas gefördert wurde.
Die US-Notenbank lässt ihre Druckerpressen schon seit Jahren auf Hochtouren laufen. Die
Geldmenge wächst weit stärker als die Wirtschaft. Und jetzt kommts:
Allein in der 3. Kalenderwoche 2006 stieg die Geldmenge M3 um mehr als 25 Milliarden Dollar.
Ja, in dieser einen Woche erblickten 2.500 Millionen neue, bis dahin nicht existierende Dollars
das Licht der Welt.
Und das passiert nicht nur ab und zu mal, sondern laufend. Es hat auch schon Wochen gegeben,
wo dieser Wert bei 50 Millionen lag. Das hat natürlich fatale Folgen:
Die Geldmenge ist heute DOPPELT so hoch wie noch 1995! Ist Ihnen klar, was das bedeutet?
Die Inflation wird in bis heute nicht geahnte Dimensionen ansteigen. Und zum Auslöser der
gigantischsten Schulden-Epidemie werden, die es je gegeben hat. Deshalb hat die US-Zentralbank
wohl auch am 23.03.06 beschlossen, diese Geldmenge nicht mehr zu veröffentlichen.
Dieses marode System reagiert mittlerweile wie ein Drogenjunkie ... nur
damit man in der Presse schreiben kann, dass alles in Butter ist
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Das betrifft nicht nur die USA. Auch für Deutschland gibt es kein Entrinnen, wie Sie noch
erfahren werden ...
Das ist Ihnen zu gewagt? Zu reißerisch? Ich sage Ihnen eins: Wenn Ihnen in wenigen Minuten
von jetzt an die ungeschönten Beweise auf dem Tisch liegen, dann ...
... werden Sie erkannt haben, dass die Massenmedien Sie regelrecht unmündig machen wollen.
Und dass die Politiker Sie in Sicherheit wiegen wollen.
Wie hoch die US-Schulden heute schon sind, haben Sie eben gesehen. Umgelegt auf jeden der
280 Millionen US-Bürger sind das 30.415,02 Dollar. Stunde um Stunde steigt das Defizit um
weitere 80 Millionen.
Damit ist dieser Schulden-Irrsinn aber noch lange nicht zu Ende:
Wenn Sie die Grafik genau studiert haben, dann ist Ihnen nicht entgangen, dass 7.000 Milliarden
(7 Billionen) aus der jüngsten Vergangenheit (genauer: den letzten 30 Jahren) stammen.
85,7 % der US-Schulden stammen aus den letzten 30 Jahren
Ach so: In Gedanken müssten Sie noch die Schulden der Bundesstaaten und Kommunen, die
Investitionen der Industrie und natürlich die Kredite der Privathaushalte dazuaddieren.
Das sind dann WEITERE 37 Billionen Dollar ... oder 336 % des jährlichen
Bruttoinlandsprodukts!
Selbst ein Land wie die USA können diesen Schuldenberg nicht verkraften. Sie glauben mir
nicht? Oder Sie sagen sich:
"Ja, aber kann denn ein Staat überhaupt Bankrott machen?"
Nun, Sie werden sich wundern:
In diesem Vermögensschutz-Report:
•
Historisch belegbar: wie sich der Staat in Kürze seiner nicht mehr rückzahlbaren Schulden
elegant entledigen wird
•
Warum die Bilanz- Tricksereien der US-Regierung eine viel größere Bedrohung für Ihr
Vermögen darstellen als die Enron- und World Com- Skandale
•
Warum der Zusammenbruch des Währungssystems zwangsläufig zu einer Weltkrise führt
•
Der totgeschwiegene Schuldenberg, der Deutschland in den kommenden Jahren das Genick
brechen wird
•
Mit welcher skandalösen Zahlenpanscherei man Ihnen eine heile Welt der US-Wirtschaft
vorgaukeln will
•
Die deutlichen Warnsignale, die den heraufziehenden US-Immobiliencrash ankündigen ...
und wie er höchstwahrscheinlich ablaufen wird
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In der gesamten Menschheitsgeschichte ist KEINE EINZIGE nicht durch Goldreserven gedeckte
Währung überliefert, die nicht im Überfluss produziert wurde und irgendwann auf null gefallen ist
- also ihre gesamte Kaufkraft verloren hat!
Und der Dollar ist schon seit Ende des Bretton-Woods-Abkommens vom 15. August 1971 nicht
mehr durch Gold gedeckt.
Für historische Beweise brauchen wir gar nicht einmal weit in die
Vergangenheit zu reisen:
Deutschland war im 20. Jahrhundert schon zweimal bankrott, wie Sie sicherlich wissen. Zum
ersten Mal während der Inflation von 1923.
Und dann nach dem Zweiten Weltkrieg 1948. Beide Male hatte die Bevölkerung geglaubt, dass
die Reichsmark ihre Kaufkraft bewahren würde. Doch es sollte anders kommen ...
Als man für 1 Billion Mark gerade noch ein Brot kaufen konnte, gab es im November 1923 eine
"Währungsreform" - und die wertlosen Papierschnipsel wurden im Verhältnis 1 Billion zu 1 in die
neue "Rentenmark" umgetauscht.
Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:
In diese Umrechnung wurden ALLE Vermögen einbezogen: positive wie negative.
"Ein Staat kann doch nicht Pleite gehen!"
Ach nein? Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dem besonders die Regierungen selbst anhängen.
Aber Tatsache ist:
In den vergangenen 30 Jahren hat es Währungskrisen in 87 (!) Ländern gegeben. Oft verbunden
mit inflationären Total-Bankrotten und Hyper-Inflationen:
1789-96: Frankreich
1920-23 und 1948: Deutschland
1922-24: Sowjetunion
1947-49: China
1989-90: Argentinien
Besonders in den letzten 9 Jahren
haben sich solche Fälle gehäuft:
1997: Thailand
1998: Russland
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1999: Ecuador
2001: Argentinien - der größte Zahlungsausfall der Geschichte. Ein
paar Tage später wertete Argentinien seine Währung ab, was die Finanzwelt noch mehr
schockte ...
Übrigens: ALLE Hyper-Inflationen der Geschichte haben im 20. Jahrhundert stattgefunden!
Also rein zufällig auch jene Staatsschulden, die der deutsche Staat zur Finanzierung des Ersten
Weltkriegs aufgenommen hatte ...
Das bedeutet: Durch die Inflation und die anschließende Währungsreform befreite sich der Staat
buchstäblich "für 'n Appel und 'n Ei" von seinen gigantischen Staatsschulden. Und jetzt frage ich
Sie:
Sehen Sie gewisse Parallelen zur Situation heute?
Immense Schuldenberge. Kriege, die den Staatshaushalt auszehren. Düstere Zukunftsaussichten.
Und richtig weh tut es, wenn Sie einmal folgende zwei Zitate
vergleichen:
"Was die USA den ausländischen Staaten schulden, zahlen sie auch - zumindest teilweise - mit
Geldscheinen, die sie einfach selbst drucken können, wenn sie das wollen.",
beobachtete der französische Staatspräsident Charles de Gaulle 1965 - also 42 Jahre vor
Greenspan und Bernanke.
Und eben dieser neue Notenbankchef, auch "Helicopter Ben" genannt, sagte kürzlich:
"Die US-Regierung besitzt eine Technologie, Druckerpresse genannt, die es erlaubt, so viele
Dollars herzustellen, wie sie wünscht ... und das im Wesentlichen ohne großen Kostenaufwand."
Er verdiente sich seinen Spitznamen durch seinen Vorschlag, aus Hubschraubern Geld auf die
Bevölkerung herabregnen zu lassen ....
Was den Staatsbankrott besonders gefährlich macht, ist:
Kein Präsident stellt sich hin und erklärt den Staat für pleite. Nein, man entledigt sich der
Schulden viel eleganter:
Wenn der Staat Bankrott macht, wird er als Staat nicht verschwinden, sondern hinterher wie
Phönix aus der Asche steigen - mit einer neuen Regierung, vielleicht sogar als eine neue
Staatsform mit neuer Verfassung.
Und von allen Schulden befreit, kann er dann die alten Fehler wiederholen, bis es einige
Jahrzehnte später wieder so weit ist ...
Und die Haupt-Leidtragenden werden auch dieses Mal die Anleger sein.
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Auch 1923 wurden die Sparguthaben derjenigen, die dem Staat freiwillig oder per Zwangsanleihe
Geld geliehen hatten, vernichtet. Gewinner waren ausschließlich Schuldner und Eigentümer von
Grundstücken, Immobilien, Fabriken oder anderen Wertgegenständen.
Die Amerikaner sind schon heute auf dem besten Weg dorthin.
Ja, der Vorsitzende des US-Rechnungshofs, David Walker, hat dieses Problem sogar schon genau
so angeprangert:
"Man kann die Vereinigten Staaten mit dem Römischen Reich direkt vor dem Zusammenbruch
vergleichen. Der finanzielle Zustand ist schlimmer als angekündigt. Das Modell des Staates ist
zerstört. Es muss sich mit Budget-Defiziten herumschlagen, nicht ausgeglichenen
Zahlungsbilanzen, Rücklagen - und seiner Führung."
Was Sie in der Presse nirgends lesen werden, ist:
Der US-Bundeshaushalt und die Haushaltsschulden sind parteiübergreifender BLÖDSINN!
Zusammen haben die beiden Parteien geduldet, dass mehr Schulden während der beiden
Regierungsperioden von George W. Bush aufgenommen werden mussten, als unter ALLEN
vorherigen Regierungen ZUSAMMEN.
Selbst die Heritage Foundation, die eigentlich hinter Bush steht, glaubt, dass die Bundesdefizite
bis 2020 auf 1 Billion Dollar pro JAHR ansteigen werden!
Ein großer Teil dieser Schulden wurde verursacht durch den ausufernden Krieg im Irak.
Jeder einzelne getötete Al-Kaida-Terrorist kostete die USA
46 Millionen Dollar
Dieser Krieg hat bis heute schon achtmal so viel gekostet wie die amerikanische Beteiligung im 2.
Weltkrieg - 2 Billionen Dollar, oder ungefähr 20.000 Dollar pro Familie in Amerika.
Doch das ist noch fast nichts: Anfang Februar hat Präsident Bush den Haushaltsplan vorgelegt.
Damit steigt der Preis des Kriegs gegen den Terror auf Schwindel erregende 745 Milliarden
Dollar seit 2001. Das ist mehr, als der Vietnamkrieg gekostet hat.
Sie meinen, jetzt ist langsam die Schmerzgrenze erreicht? NEIN! Es
kommt noch schlimmer:
Nur wenige Menschen wissen, dass die Zahlen, mit denen die Politiker in Washington arbeiten,
ein ziemlich marodes Zahlengebäude sind. Denn:
Im US-Kongress wird ausschließlich über die Zahlen des Finanzministeriums debattiert. Niemand
betrachtet die Zahlen der Fed, die erheblich zuverlässiger sind. Das ist eigentlich ein Riesen-
Skandal:
Wenn an der Wall Street Bilanzmanipulationen à la Enron oder WorldCom bekannt werden,
schlägt die Meldung ein wie eine Bombe.
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Aber wenn die Regierung ihr Defizit um 500 Milliarden Dollar (!) zu niedrig ansetzt, stößt man
auf taube Ohren. Nur:
Die Bilanz-Tricks in Washington sind noch viel schlimmer, als die in der
Wirtschaft:
Erstens geht es um viel größere Größenordnungen. Bei den Manipulationen des Schatzamtes mit
den Regierungsbehörden und der Sozialversicherung geht es seit dem Jahr 2000 um mehr als 2
Billionen Dollar.
Zweitens: die Regierung jongliert nicht einfach mit Zahlen herum, sondern mit ECHTEM GELD.
Die Sozialversicherung wird ausgeplündert, indem das harte Geld, das eigentlich für künftige
Sozialleistungen reserviert ist, einfach verpulvert wird.
Drittens betrifft dieses Verschuldungsproblem nicht nur die Amerikaner, sondern alle Bürger
weltweit. Das ist aber nur den wenigsten bewusst.
Jahrzehntelang haben sich die Regierungen aller großen Industrienationen Geld von den
kommenden Generationen gepumpt. Jetzt stehen wir vor dem Tag der Abrechnung.
Die Zukunft ist jetzt da, und WIR sind die so genannte kommende
Generation, die die Schulden bezahlen muss!
Sind das schon die ersten Anzeichen eines Staatsbankrotts? Oder sind wir längst auf dem Weg
dahin? Die USA waren zum Jahreswechsel 1995/96 zeitweise nicht einmal in der Lage, ihre
Staatsdiener zu bezahlen. Weswegen sie sie mehrmals vorübergehend in unbezahlten
Zwangsurlaub schickten ...
Nun, mit Steuersenkungen, Terrorattacken und Kriegen in Afghanistan und Irak in den letzten
viereinhalb Jahren sind die Staatsschulden jetzt schon um 2 Billionen höher als bei Bushs
Amtsantritt. Jawohl, 2 BILLIONEN! Und, ob Sie es glauben oder nicht:
Als das Römische Reich zerfiel, als die Französische Revolution heraufzog und am Vorabend der
Großen Depression in den 20er Jahren gab es erstaunliche Parallelen zur Schuldensituation heute.
Und sie haben dieselbe Ursache:
Die Politik lässt die Staatsmacht ausufern, was schließlich zu exzessiven Schulden führt, die
letztlich nicht mehr zu bewältigen sind. Der Wert des Geldes wird zerstört. Der Wohlfahrtsstaat
ufert aus. Die Bevölkerung wird unter Vorwänden und leeren Versprechungen vieler ihrer
Freiheiten beraubt.
Wenn Sie die letzten 5 Jahre Revue passieren lassen: Kommt Ihnen
dieses Szenario bekannt vor?
Zunächst möchte ich noch klarstellen, dass es sich bei diesem Schulden-Problem nicht allein um
ein amerikanisches Phänomen handelt. Auch Deutschland ist in höchstem Maße davon betroffen.
Und zwar durch eine Zeitbombe, deren Ticken heute kaum jemand zur Kenntnis nimmt:
Wenn Sie heute einen Politiker fragen, warum die Staatsverschuldung in Deutschland so hoch ist,
bekommen Sie wahrscheinlich zur Antwort: "Das war der nötige Preis für die
Wiedervereinigung!" Doch das ist eine fatale Illusion:
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NICHT der 1,3 Billionen Euro-Schuldenberg wird Deutschland das
Genick brechen, sondern ...
... es gibt noch einen ZWEITEN Schuldenberg, der heimlich unter den Teppich gekehrt wird. Und
der noch viel höher ist, weil seine Wurzeln lange vor der Wiedervereinigung liegen ...
Er wird ebenfalls eine wahre Schulden-Epidemie auslösen, die dramatischer ist als alles, was es
bisher in der Bundesrepublik gab. Dieser gigantische schwarze Schatten, der über allen
öffentlichen Haushalten liegt, sind die Pensionen und Zusatzleistungen für Beamte und
Angestellte des öffentlichen Dienstes.
Lassen Sie sich nicht davon beirren, dass Sie in der Presse nur von maroden Sozialkassen für
Renten, Pflege oder Gesundheit lesen. Diese Posten sind immer noch durch Umlagen oder
Kapitaldeckung gegenfinanziert. Ganz anders sieht es dagegen bei den Pensionslasten des
öffentlichen Dienstes aus:
Historisch beweisbar:
Warum der Zusammenbruch des Währungssystems
zwangsläufig zu einer Weltkrise führen wird
Wenn Sie das, was Sie bis hierhin gelesen haben, noch nicht überzeugt hat, dann halten Sie sich
jetzt einmal sehr fest:
Jeden Tag werden weltweit 2 Billionen US-Dollar um den Globus gejagt ... und zwar zu rein
spekulativen Zwecken. In den 70er Jahren betrugen die täglichen Devisentransaktionen nur etwa
20 bis 30 Milliarden US-Dollar.
2 Billionen ... ich möchte Ihnen einmal verdeutlichen, wie viel Geld das
ist:
Stellen Sie sich vor, Sie besäßen eine Druckerpresse, die jede Sekunde eine Dollarnote drucken
kann. Diese Maschine lassen Sie 24 Stunden am Tag ununterbrochen laufen. Und jetzt schätzen
Sie einmal:
Wann hätte die Maschine diese gigantische Summe von 2.000.000.000.000,00 Dollar fertig
gedruckt?
Nun, Sie könnten die Maschine erst nach 63.416 Jahren abstellen. Sie müssten in die Jungsteinzeit
zurückreisen und einen Neandertaler (!!!) anlernen, wie man diese Druckmaschine bedient.
MOMENT ... ich bin noch nicht fertig:
Die Währungsreserven aller Zentralbanken der Welt, ihre sämtlichen Goldbestände
eingeschlossen, entsprechen nur den Transaktionen, die in 7 bis 8 Stunden getätigt werden. In
einer weltweiten Währungskrise wäre keine Instanz in der Lage, sie zu stoppen. Denn die Mittel
dazu sind überhaupt nicht vorhanden. Damit ist das weltweite Währungssystem heute schon so
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stabil wie ein Wackelpudding!
Unser Währungssystem ist heute nur noch ein Viertel so stabil wie
noch vor 30 Jahren
Seit Präsident Nixon 1971 den Dollar vom Goldstandard abkoppelte und feste Wechselkurse
auflöste, läutete er damit ohne es zu wissen das Ende des Weltwährungssystems der
Nachkriegszeit ein. Seither ist der Zusammenhang zwischen dem internationalen Geldsystem und
der materiellen Realität aufgehoben.
Aber wo kommt unser Geld denn jetzt eigentlich her? Nun, die Antwort
mag Sie verblüffen: AUS DEM NICHTS!
Sie beruht auf der Kreditvergabe der Privatbanken und ist somit an keinen materiellen Gegenwert
mehr gebunden. Gigantische Geldsummen können heute mit ein paar Mausklicks transferiert
werden. Nichts ist so mobil wie Kapital. Das ist der Grund, weshalb spekulative
Devisentransaktionen enorm zugenommen haben:
Heute entsprechen nur 2 % aller Devisentransaktionen einem realen Austausch von Gütern und
Dienstleistungen, 98 % sind spekulativ.
In den späten 60er und frühen 70er Jahren gab es massive Einstellungswellen, die - Sie ahnen es
sicher bereits - in Kürze in ebenso massive Pensionierungswellen umschlagen werden!
Umschlagen wird dann auch die Struktur der Staatsschulden: Bis 2030 müssen über 600.000
zusätzliche Pensionäre versorgt werden.
Deren Pensionsansprüche übersteigen bis 2040 die Marke von 2 Billionen Euro. Sie werden dann
der größte Einzelposten der Staatsschulden sein.
Um es klar zu sagen: Diese Zahl finden Sie in KEINER öffentlichen
Statistik. Obwohl sie heute schon absolut unausweichlich ist!
Ja, der kürzlich veröffentlichte "Dritte Versorgungsbericht der Bundesregierung" ist so aufgebaut,
dass sämtliche Zusammenhänge zwischen den Pensions- und Leistungszusagen sowie der
Verschuldung VERSCHLEIERT werden.
Ist das der Grund, warum der Vorsitzende des Beamtenbundes Peter Heesen mit Widerstand in
"einer ungeahnten und bislang noch unbekannten Weise" droht, wenn irgendjemand am
Berufsbeamtentum "herumzündeln" sollte? Ja, er droht implizit sogar mit einem Beamtenstreik
(!), der klar rechtswidrig wäre!
Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, der dem Fass den Boden
ausschlägt:
Das Berechnungsmodell dieses "Dritten Versorgungsberichts" ist nämlich schlichtweg falsch! Es
berücksichtigt folgende simple Tatsache nicht:
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Wovon werden die wachsenden Pensionen gezahlt? Aus defizitären Haushalten. Und wie werden
die finanziert? Nun, über Kredite natürlich, in der Regel über Anleihen, die der Staat herausgibt.
Und hier liegt der Hase im Pfeffer:
Die Zinsen, mit denen sich die Bundesrepublik bei anderen verschulden kann, werden schon bald
steigen.
Denn die Rating-Agentur Standard & Poor's hatte bereits angekündigt, dass der Bund auf der
Liste der 15 Länder mit dem begehrten "AAA-Rating" (niedrigstes Ausfallrisiko) an letzter Stelle
steht und bald herabgestuft wird.
So lügt man mit Statistik:
Betreiben Sie einfach ein bisschen Zahlenpanscherei
... und alles ist wieder in Butter!
Eine Besonderheit der amerikanischen Statistiken sind die so genannten hedonistischen
Anpassungen:
Damit soll die qualitative Verbesserung der produzierten Güter erfasst und in Statistiken
berücksichtigt werden. Leider wird dadurch die Realität völlig verzerrt:
Nehmen wir an, ein neuer, schnellerer Computer kostet dasselbe wie sein Vorgängermodell. Dank
des "hedonistischen Kunstgriffs" fließt er aber - da er ja besser ist als der Vorgänger - mit einem
höheren Wert in die Statistik ein.
Und so erklärt sich auf ganz einfache Weise das amerikanische "Produktivitätswunder", von dem
man in aller Welt so schwärmt ...
Auf dieser Basis wären Computer seit 1991 um durchschnittlich 27,5 % teurer geworden. Mal
ehrlich: Haben Sie davon etwas mitbekommen?
Doch auch bei Aktiengesellschaften liegt einiges im Argen:
Zahlreiche Unternehmen und Bankanalysten verwenden statt der gängigen Bilanzierungsmethode
US-GAAP eine andere Methode und errechnen so genannte Pro-Forma-Gewinne. Der Vorteil
dabei:
Dadurch können die Analysten fast nach Belieben bestimmte Kostenblöcke links liegen lassen -
und die Gewinne entsprechend höher ausweisen. Mit gravierenden Folgen:
Nach US-GAAP betrugen die Gewinne der im S&P 500 gerichteten Unternehmen im Jahr 2002
28 Dollar pro Aktie. Bei einem Indexstand von 900 Punkten ergibt das ein KGV von 32. Ganz
anders sieht es allerdings bei der anderen Methode aus:
Addiert man die Pro-Forma-Gewinne dazu, ergeben sich 46 Dollar pro Aktie - und damit eine
Steigerung um 64 %. Dadurch lässt sich die Aktie den Anlegern erheblich leichter schmackhaft
machen: denn jetzt hat sie nur noch ein KGV von 19,5! Auf diese Weise werden massenhaft
unbedarfte Anleger irregeführt.
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Mehrere Bundesländer haben diese Prozedur bereits hinter sich. So wird die Finanzierung der
Pensionen zum Gashebel für eine noch höhere Verschuldung, weil die Zinssätze für die
öffentliche Kreditaufnahme steigen werden.
Sie werden aber noch aus einem weiteren Grund steigen:
Die Zinsen befinden sich deswegen in einem Aufwärtstrend, weil nur so die kommende Inflation
eingedämmt werden kann.
Verstehen Sie, was ich meine? Egal, was der Staat tut: ER KANN WEDER VOR NOCH
ZURÜCK!
Ich prophezeie schon jetzt:
Die Bundesrepublik wird diesen dramatischen Schulden-Zuwachs nicht überleben. Bei derart
monströsen Größenordnungen kann sie im Jahr 2040 unmöglich in ihrer heutigen Form existieren.
Lassen Sie uns noch einen Moment beim Thema Anleihen bleiben und mit einem weit
verbreiteten Irrglauben aufräumen:
Was die meisten Menschen nicht wissen, ist:
Nicht der Kollaps am Aktienmarkt ist die größte Bedrohung für private Vermögen ...
... sondern der Zusammenbruch des Anleihenmarktes und von Währungen wie dem US-Dollar.
Der Dollar ist jahrelang gestiegen. Darum nahm man oft an, der Dollar sei stark und stelle kein
Risiko dar. Aber das stimmt nicht.
Ausländische Investoren halten US-amerikanische Aktien und Anleihen im Wert von 4,6
Billionen US-Dollar.
Sie sind der größte Eigentümer der meisten amerikanischen Wertpapierkategorien - größer als die
inländischen Banken, Versicherungen oder sonst ein Finanzsektor für sich genommen.
Was meinen Sie, was passiert, wenn irgendwie deren Vertrauen erschüttert wird?
So wie es analog in Deutschland geschehen könnte, wenn Geldgeber neuer Anleihen plötzlich
über den ungedeckten Schuldenberg der Beamten-Pensionen stolpern?
Dieses Beispiel zeigt aber noch mehr:
Nämlich die Tatsache, dass es für eine Regierung nur eine Möglichkeit gibt, mit einem Defizit
umzugehen: Schulden machen!
Und das wiederum geht nur durch den Verkauf von Anleihen und anderen Staatspapieren an die
Öffentlichkeit. Lassen Sie uns diesen Teufelskreis einmal von Anfang bis Ende offen legen:
Stellen Sie sich vor, Sie sind der Präsident eines Staates ... und Sie sehen, dass Sie nicht zu
deckende Defizite haben. Je größer das Defizit, desto mehr Anleihen müssen Sie verkaufen. Und
wie bringen Sie die Bürger dazu, dass sie mehr Anleihen kaufen als je zuvor?
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Klarer Fall: Indem Sie höhere Zinsen bezahlen.
Und genau hier wird der Punkt ohne Wiederkehr überschritten:
Denn schon bald sagen sich die Menschen: "Warum zum Teufel sollte ich mein Geld für lausige
5-prozentige Anleihen ausgeben, wenn der Staat demnächst sowieso welche mit 7 oder 8 %
Zinsen ausgibt?"
Diese Einstellung erschwert es Ihnen als
Regierung noch mehr, Ihre Anleihen zu
verkaufen. Und deshalb beginnen die
Zinsen noch schneller zu steigen. Fatale
Folge: die Preise für bestehende Anleihen
mit niedrigen Zinsen verfallen!
In solchen Fällen purzeln die Anleihenpreise manchmal genauso schnell wie Aktienkurse. Und
dann breitet sich der Anleihen-Crash wie eine Epidemie binnen weniger Stunden weltweit aus.
Denn alle bedeutenden Anleihenmärkte der Welt sind genauso miteinander verbunden wie die
Aktienmärkte.
Wenn ein Markt fällt, dann fallen die anderen Märkte wie Dominosteine. Historische Beweise
gefällig? Kein Problem - alles schon mal da gewesen! Und zwar mehrfach:
Im Jahre 1987 fing der Anleihen-Crash in Japan an und griff dann auf die Vereinigten Staaten
über. Diesmal gehe ich davon aus, dass der nächste Anleihen-Crash in New York beginnen wird.
Und 1980 schlug der Crash so heftig und schnell zu, dass das Defizit außer Kontrolle geriet und
Inflation und Zinsen stiegen. Niemand wollte Anleihen kaufen. Und es hat schon Tage gegeben,
wo die Anleihenpreise an einem Tag um fast 10 % gefallen sind. 10 % bei Anleihen ... wissen Sie,
wie viel das ist?
Das ist prozentual betrachtet fast so viel wie am schlimmsten Tag des Börsencrashs 1929! Nur zur
Erinnerung:
Wir reden hier nicht über riskante Aktien, sondern über angeblich super-sichere Anleihen, die von
einer ach so super-soliden US-Regierung ausgegeben wurden!
Und in solchen Situationen will niemand mehr Anleihen kaufen: Am 11. Februar 1980 fanden die
Händler nicht einmal mehr Käufer für die vergleichsweise kleine Menge von 5 Millionen
Anleihen.
In einer solchen Situation wird eine Regierung alles opfern - die Wirtschaft, die
Unternehmensgewinne, Arbeitsplätze, einfach alles ...
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... nur um weiterhin Kredite aufnehmen zu können. Sie hat keine andere Wahl. Genau das ist 1980
passiert, und es wird auch das nächste Mal passieren!
Nur wenn der "American Way of Life" weiter aufrechterhalten werden kann, hat die US-
Regierung Rückhalt bei der Bevölkerung. Damit das Leben auch weiterhin unbeschwert
weitergeht:
Die Amerikaner sparen nicht. Autos kaufen sie auf Pump und selbst Lebensmittel per Kreditkarte.
Ohne dass es jemand bemerkt hat:
Schon zweimal haarscharf am Crash
vorbei!
Wir sind bereits mehrmals knapp an einem Crash vorbeigeschrammt:
1990: Seit diesem Jahr hat Japan mindestens vier Rezessionen hinter sich. Der Aktienmarkt hat
seitdem rund 78 % verloren. Ja, der Gouverneur von Tokio hat in der schlimmsten Phase sogar
schon damit gedroht, das Vermögen der Stadt Tokio aus der größten Bank Japans abzuziehen,
weil er fürchtete, es könnte sich in Rauch auflösen!
1998 verlor eine Gesellschaft, von der vorher noch nie jemand etwas gehört hatte - Long Term
Capital Management - ein Vermögen mit obskuren und hoch riskanten Investments.
Sie setzte damit eine Kettenreaktion von Insolvenzen in Gang, die die Märkte und Institutionen
der ganzen Welt in den Untergrund hätte treiben können. Das wurde buchstäblich in letzter
Sekunde verhindert.
Dasselbe im Jahr 2001: Nach den Terroranschlägen vom 11. September befürchteten die
Behörden, dass der Börsencrash noch schlimmer werden könnte als 1987. Und dieses Mal
machten sie einfach die Börse dicht - unter der fadenscheinigen Ausrede:
"Infrastrukturelle Wartungsarbeiten!" Doch wenn man eine Börse schließt, dann hat niemand den
blassesten Schimmer, wie der Schlusskurs wirklich aussieht.
Nur zu Erinnerung: Welcher der Analysten der Wall Street hätte auf dem Höhepunkt im März
2000 jemals gedacht, dass der Nasdaq jemals so tief fallen würde wie der Dow Jones in den
dreißiger Jahren (-89 %)?
Und trotzdem ist es passiert: Sämtliche Gewinne von fast sieben Jahren wurde in nur 15
Monaten komplett ausgelöscht ...
So können Sie sich am besten vor den Folgen des vor uns liegenden Staatsbankrotts der USA (und
Deutschlands!) schützen.
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Mit diesem Lebenswandel haben sie 2004 Waren und Dienstleistungen in Höhe von 102 % ihres
Bruttoinlandsprodukts konsumiert. So eine Situation gibt es nirgends sonst auf der Welt. Anders
ausgedrückt:
Der Rest der Welt finanziert den USA 2 % des Alltagskonsums. Das
heißt:
Die Amerikaner fressen ihre eigene Wirtschaftsleistung förmlich auf. Und die ersten Anzeichen
sind schon deutlich sichtbar:
2006 wurde wieder ein neuer Rekord bei den privaten Pleiten erreicht. Mehr als eine halbe
Millionen Menschen machten in Amerika Bankrott, in Deutschland waren es 121.000, das ist
jeder 15te von 10.000 (ein Anstieg um satte 22 % zum Vorjahr). Das Merkwürdige ist diesmal
aber:
2006 gab es KEINE Rezession. Und auch KEINEN Crash am Aktienmarkt!
Warum haben dann so viele Menschen Pleite gemacht?
Nun, ganz einfach deshalb, weil die meisten sich schlichtweg finanziell übernommen haben!
Das sehen Sie daran, dass 90 % des Wachstums des Bruttoinlandsprodukts aus
Verbraucherausgaben und Baumaßnahmen kommen.
Baumaßnahmen? Richtig, das führt uns zum nächsten Problem: Sicher haben auch Sie vom
überhitzten Immobilienmarkt in den USA gehört.
Wo ist das ganze Geld aus dem Aktienmarkt hingekommen? Die hauptsächliche Geldquelle für
Immobilien sind Hypothekendarlehen, und momentan stehen Hypotheken von fast 6 Billionen
US-Dollar aus. Allerdings wächst dieser Betrag nicht mehr. Jetzt wird dieser Sektor schwächer.
Bisher war alles in Butter: Die Preise gingen ab wie eine Silvesterrakete: San Francisco - über 70
% Plus. San Jose - 80 % Plus. Und in Beverly Hills ging ein 60.000-Dollar-Haus für 742.000,00
Dollar weg! Doch die Immobilienpreise fangen an zu fallen. Der Absatz neuer Häuser brach um
25 % ein.
Wenn der US-Immobilienmarkt in eine Krise gerät, können die Amerikaner nicht wie bisher ihre
bestehenden Hypotheken immer weiter aufstocken.
Ein weiteres ziemlich eindeutiges Anzeichen für die heraufziehende Krise am Immobilienmarkt
ist: Die Wirtschaftsmagazine sind vollgestopft mit Artikeln über einen Einstieg in Immobilien. Ja,
sogar andere Magazine, die sich sonst keinen Deut um Häuser und Eigentumswohnungen scheren,
treten das Thema auf einmal breit!
Das Thema ist überall in Amerika praktisch unausweichlich:
Sie können kaum eine Straße entlangfahren, ohne irgendwo ein "For Sale" (zu verkaufen)-Schild
zu sehen.
TV- und Radioprogramme sind voll mit Immobilienspots. Und auch Sie haben vielleicht schon
Werbe-E-Mails bekommen, in dem das Wort "mortgage" (Hypothek) auftauchte ...
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Diese ganze Euphorie versperrt leider den Blick auf die heraufziehenden dunklen Wolken. Denn
sowohl lokal als auch US-weit hat es immer wieder Immobilienblasen gegeben, unter anderem ...
•
1990 auf Hawaii
•
1987 in Texas
•
1926 und 1975 in Florida: Land, das man Mitte der 20er Jahre in Florida für 800.000
Dollar kaufen konnte, wurde einem innerhalb eines Jahres für 4 Millionen aus den Händen
gerissen. Der Markt war so aufgebläht, dass man 1926 für eine Eigentumswohnung den
Preis hinlegen musste, den heute ein Luxushaus in den bewachten Vororten von Miami
kostet (4,5 Millionen Dollar) ... und zwar OHNE die Inflation zu berücksichtigen!
Selbst der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg bezeichnet den Untergang des lokalen
Immobilienmarktes als "dramatisch". Er sagt weiter: "Es müsste ein Wunder geschehen, um die
Preise jetzt noch vor einem Rückgang zu bewahren."
Und so unrealistisch ist das Szenario nicht: Wussten Sie, dass der Immobilienmarkt in Hongkong
zum Beispiel einen Einbruch von 57 % zwischen 1997 und 2002 verkraften musste? Die Crux
dabei:
Viele Menschen haben überhaupt kein finanzielles Sicherheitspolster, das sie bei einem Crash
schützen könnte.
Sie haben das meiste Geld für Urlaubsreisen, Luxusautos, Boote und andere Spielzeuge verpulvert
oder haben es gleich an der Börse verzockt.
Je mehr der Wert ihrer Häuser zugenommen hat, desto mehr haben die Menschen sie beliehen.
Daher sank ihr Kapital, obwohl die Häuser im Wert stiegen. Und das ist extrem gefährlich, denn
...
... wenn die Häuser wieder an Wert verlieren, dann wird das restliche Kapital im Nu zunichte
gemacht. Dann stecken alle bis zum Hals in Schulden! Dazu reicht ein Funke, um das Pulverfass
hochgehen zu lassen ...
Ja, ich kann Ihnen sogar prophezeien, wie der Crash ablaufen wird. Und wie er vielleicht sogar
zum Auslöser der drohenden Schuldenkrise wird:
Zuerst gibt es eine unscheinbare Zinserhöhung. Die Leute bekommen Angst ... weil sie plötzlich
merken, dass die Zeit steigender Preise vorüber ist. Die ersten bekommen kalte Füße und
verkaufen.
Dann wollen immer mehr verkaufen. Und auf einmal ist keiner mehr da, der ihnen ihr Häuschen
mit Kusshand abnimmt! Das "Zu verkaufen"-Schild hängt immer länger an der Tür ... und jeder
sieht es. Jetzt bemerken auch die letzten, dass der Boom vorbei ist.
Weil niemand kauft, gehen die Verkäufer mit den Preisen etwas herunter. Sinkende Preise führen
nach kurzer Zeit zu einer Massenpanik, weil jeder seine Felle wegschwimmen sieht, wenn er nicht
sofort verkauft. Der Crash ist da!
Und während die Amerikaner auf ihren Immobilien sitzen, die keiner mehr haben will,
... laufen die Hypotheken weiter und weiter ...
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... fordern die Kreditkartenfirmen ihre monatlichen Abschlagszahlungen ein ...
... wollen die Autoleasingfirmen bezahlt werden ...
Doch woher soll dieses Geld jetzt noch kommen?
Die Kredite werden den Leuten in Kürze um die Ohren fliegen: denn die Hypothekenzinsen
werden in den USA flexibel angepasst - nach unten wie nach oben. Solange die Zinsen sinken,
schenkt diesem Thema kaum jemand Beachtung. Aber wehe, der Wind dreht ...
Selbst wenn die Häuser unter den Hammer kommen ... wer soll sie kaufen? Wenn die
Hypothekenzinsen plötzlich 6 % statt 3 % betragen?
Erinnern Sie sich noch an das Beispiel mit dem Anleihencrash 1980? Genauso wird es in Kürze
wieder sein. Warten Sie nur ab, bis die Zahl der faulen Hypotheken drastisch ansteigt!
Wenn die Banken in Zahlungsschwierigkeiten geraten und auf allen Vieren die Regierung
anwinseln, sie möge ihnen doch aus der Klemme helfen.
Übrigens: Auf die Rückzahlung des Geldes aus dem 1980er-Crash warten wir noch heute
vergebens. Und diesmal werden es noch einige Euro mehr werden!
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1133930-1-10/das-sollte-einem-zumindest-zu-denken-geben