Die Herren vom DIW haben es nicht leicht. Seit sie aus der Runde der Demagogieinstitute flogen, die ihr Geld einfach vom Staat bekommen, kennen sie nur ein Ziel. Wieder zurück in die Sicherheit. Sie möchten nicht so gerne eigenverantwortlich tätig sein, es gelüstet ihnen nach Staatsknete, von der sich doch so viel sicherer und ruhiger leben lässt. Deshalb sind sie sich auch keiner noch so blöden
Vorhersage zu schade. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert.
Klaus Zimmermann und seine Truppen wollen ja wieder an Staatsknete herankommen, die man ihnen vor einiger Zeit entzogen hatte, weil ihre Aussagen gar zu dämlich waren. Nun versuchen er und die seinen es mit Arschlecken in höchster Vollendung.
Sie erklären einfach, dass jetzt eine Million Menschen weniger von Armut bedroht seien und dass dies ein Erfolg der Agendapolitik sei. Natürlich sind Politiker dumm, aber ob sie so dumm sind? Man weiß es nicht. Aber das DIW muss alles versuchen. Vielleicht machen die demnächst auch Nackttanzen vor dem Bundestag oder fressen Arbeitslose, um irgendwie eine Nützlichkeit vorzutäuschen.
Tatsächlich wäre es an der Zeit, diese ganzen Institute als zu dämlich zu schließen. Die Märchen der Gebrüder Grimm sind bei weitem glaubwürdiger. Das, was diese Herrschaften bieten, ist einfach nur jämmerlich.
Bisher haben alle Versuche nichts gebracht. Auch die Neoliberalen müssen in der Weltwirtschaftskrise, die zwar auf Duckhome und in vielen Blogs schon lange thematisiert wurde, sparen. Da ist es um so jämmerlicher, dass ihre Propagandanstitute nichts kommen sahen und jetzt den drohenden Untergang auch noch mannhaft mit geschlossenen Augen leugnen.
Das DIW glaubt nun einen neuen Trick gefunden zu haben, um wieder in die Pfründe zu kommen. Die
schnelle Gründung einer Bad Bank soll ihnen die Dankbarkeit der Bankster und viel gutes Zureden von denen bei der Regierung bringen, damit sie wieder Geld des Steuerzahlers bekommen.
Eigentlich ist das blöd, weil ja gerade durch ihren Vorschlag auch noch die letzten Cents des Steuerzahlers in die Taschen des Großkapitals fließen, aber wahrscheinlich haben Zimmermann und sein DIW schon Pläne für Steuererhöhungen bei den niedrigen Einkommen und für die Senkung der Ausgaben bei Polizei, Feuerwehr und Bildung. Sie werden es sich schon passend machen, um ein ruhiges Plätzchen zu bekommen.
Dabei ist die Idee der Bad Bank einfach grober Unfug. In die gleiche Falle ist ja auch schon US-Finanzminister Timothy Geithner mit seinem öffentlich-privaten Investmentprogramm getappt, das den Banken für maximal 1.000 Milliarden US-Dollar faule Wertpapiere abkaufen soll. Geithner denkt da an eine Auktion. Die Banken müssten also die Verluste ehrlich abschreiben und würden so wohl gemeinschaftlich in den Konkurs ziehen. Kommt bei der ersten Auktion ein Preis für auch nur eine Art von Wertpapier zustande, müssten alle Banken weltweit ihre Bestände auf diesen Wert abschreiben.
Guten Morgen, liebe Leser! Wenn dieser Moment kommt, gibt es keine Banken mehr, oder besser es bleiben nur ganz wenige übrig. Bei den in diesem Modell fälligen Abschreibungen wäre das Eigenkapital praktisch im Handumdrehen weg. Die Deutsche Bank hat ungefähr noch 80 Milliarden dieser Papiere. Wenn die, was schon ein Superpreis wäre, für 40 Milliarden verkauft würden, brauchte die Bank mal eben einen Zuschuss vom Staat in Höhe von 30 Milliarden.
Das würde aber wohl nicht reichen, da dieser optimale Kaufpreis nicht zu erzielen ist und auf Aktien und deren Derivate, aber auch auf Gewerbeimmoblien weltweit ebenfalls noch Abschreibungen in Höhe von 50 Prozent des Ursprungswertes zukommen. Egal ob Geithner oder Steinbrück. Beide hätten ein Problem damit, die Milliarden für die einzelnen Banken zu rechtfertigen, die als Kapital vom Steuerzahler nachgeschossen werden müssten.
Hinzu kommt, dass Geithner bisher noch keinen einzigen privaten Investor gefunden hat, der bereit wäre, bei diesem Wahnsinn mitzumachen. Wer macht schon gerne Kamikaze oder Selbstmord. Es bleibt also nur der Staat, der den Schrott möglichst teuer aufkaufen muss, um die Banken zu retten und verdeckt zu subventionieren, damit das Volk nicht aufbegehrt. Allerdings sind da seine 1.000 Milliarden eher lächerlich. Die wird er wohl mindestens mal 6 nehmen müssen und das deckt auch nur die bekannten Leichen. Einige sind ja noch tief vergraben.
Zimmermann vom DIW und seine Leute wollen ebenfalls schnellstens eine Bad Bank, damit die Bankster alle Sorgen auf diese Bank und den Steuerzahler werfen können. Ebenfalls natürlich zu Buchwerten. Abschreiben kann dann Steinbrück, der ist ab Herbst eh nicht mehr in der Regierung. Aber richtig niedlich ist es, wenn Zimmermann von der dienenden Rolle der Banken und einer drohenden Kreditklemme spricht.
Wen will der Mann eigentlich damit noch hinters Licht führen. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen stecken längst in der Kreditklemme, aber auch die großen bekommen kein Geld von den Banken oder nur zu Horrorzinsen, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Die Banken nehmen den niedrigen Zins der EZB und verlangen absolute Höchstzinsen. Das ist nicht dienen, sondern abzocken.
Wer hätte in Deutschland in den letzten 20 Jahren überhaupt einmal eine dienende Bank gesehen. Selbst die Sparkassen versuchen am großen Rad mitzudrehen, und sei es nur über die Landesbanken. Schuld ist der ungezügelte Neoliberalismus, der einen Raubtierkapitalismus erzeugte, bei dem zum Schluss die Raubtiere verhungern, weil sie alle Beutetiere gefressen haben. Man nennt das auch Natur.
Das DIW um Zimmerman möchte gegen die Natur handeln und die Toten durch das Blut der Lebenden auf Kosten dieser retten. Er will, oder besser kann nicht begreifen, dass die Zeit des neoliberalen Unsinns vorbei ist. Endgültig. Er müsste sich jetzt anständige Arbeit suchen. Aber die hat er ja selbst ins Ausland getrieben oder durch seine wirren Ideen zerstört. Natürlich bleibt ihm noch ein kleines Weilchen. Vielleicht reicht die Geduld der Deutschen ja bis zu Wahl. Aber es sieht nicht so aus.
Es könnte an der Zeit sein, dass die Herrschaften der herrschenden Klasse schon einmal die schnellen Fluchtköfferchen packen sollten. Bitte nicht zu großes Gepäck. Das belastet nur. Allerdings sinkt die Anzahl der Orte an die man noch fliehen könnte täglich. Es wird eng. Einige reiben sich neuerdings auch im Fernsehen schon ständig am Hals. Aber das ist noch nur die Krawatte, die da zu eng sitzt. Auch wenn einige den Strick verdient hätten, ist es besser, sie ordentlich zu verurteilen, ihr Vermögen rechtssicher einzuziehen und sie dann in saubere Zellen zu stecken.
Man kann etwas Neues nur aufbauen, wenn man sich nicht wie jene verhält, die einen selbst unterdrückt haben. Das ist aber auch die einzige Gnade, die sie erhalten sollten.
sie sprechen mir aus der Seele... Dieser Beitrag sollte jedem Bundesbürger per Mail, Post und via Tagespresse überbracht werden...
Grüße Thomas
-Zitat-
DIW Wochenbericht Nr. 13/2009
Bad Bank: Staat soll toxische Papiere zum Null-Wert übernehmen
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/96363/09-13-1.pdf
Angesichts der ausbleibenden Stabilisierung des Bankensektors in Deutschland konzentriert sich die öffentliche Diskussion immer mehr auf die Möglichkeiten zur Auslagerung der Problemaktiva in Bad Banks. Dazu wird hier ein Modell vorgestellt. Kernpunkte sind eine Wertberichtigung der Problemaktiva auf den gegenwärtigen Marktwert. Dieser liegt für unverkäufliche Aktiva bei null. Die Wertberichtigung reduziert das Eigenkapital. Der Staat übernimmt die weitere Verwertung der Problemaktiva auf eigene Kosten und rekapitalisiert die Banken mittels Anteilserwerb. Im Extremfall bedeutet dies die Übernahme der Good Bank. Die Beteiligungsrisiken sind jedoch nach der Auslagerung der Problemaktiva für den Steuerzahler tragbar. Es bedarf einer klaren Reprivatisierungsperspektive. Defizite der Bad Bank gehen zu Lasten des Staates, Überschüsse werden an die Altaktionäre ausgeschüttet.
Der Staat soll die faulen Papiere und obenrein die notleidenden Banken übernehmen. Selbstverständlich auch deren Verluste. Eventuelle Gewinne kommen natürlich den Altaktionären zu gute.
Diese Vorschläge sind einfach nur eine Frechheit. Das muss selbst dem Handelsblatt zu viel gewesen sein.