Bis zum Demoauftakt in Berlin und Frankfurt, unter dem Motto
"Wir zahlen nicht für Eure Krise!", sind es
noch wenige Stunden.
Die Demonstration in
Frankfurt beginnt mit zwei Auftaktkundgebungen (ab ca. 11 Uhr) am Hauptbahnhof (Kaisersack) und der Bockenheimer Warte. Die Abschlusskundgebung auf dem Römerberg beginnt um 15 Uhr. Bei der Abschlusskundgebung sprechen folgende Redner/innen: Leni Breymaier (Vorsitzende Ver.di Baden-Württemberg), Jutta Sundermann (Attac), Oskar Lafontaine (Vorsitzender DIE LINKE), Tom Adler (Gewerkschaftslinke) und ein/e Vertreter/in der Interventionistischen Linke (No Nato). Moderieren werden Katinka Poensgen (IG Metall Frankfurt) und Sidar Demirdögen (Vorsitzende Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland).
Redner/innen beim Auftakt am Hauptbahnhof sind Hubert Weiger (BUND), Sissy Vovou (Griechisches Sozialforum), ein/e Vertreter/in der Sozialproteste, ein/e Vertreter/in aus einem Land des Südens und Katharina Horn (Landesschulsprecherin Hessen). Beim Auftakt an der Bockenheimer Warte sprechen Jochen Nagel (Vorsitzender GEW Hessen), Arielle Denis (Mouvement de La Paix, Paris), Düzgün Altun (DiDF), Michael Wilk (AKU Wiesbaden) und ein/e Vertreter/in der Studierendenbewegung. Die Moderation übernimmt Bernd Riexinger, Ver.di Stuttgart.
Auf der Auftakt-Kundgebung in
Berlin, mit Beginn um 12:00 Uhr am Neptunbrunnen, werden Beschäftigtenvertreter aus Betrieben des öffentlichen Dienstes (Carité) und von Opel sprechen, Vertreter des Bildungsstreiks und der Antiprivatisierungskampagne. “Ein zentrales Anliegen der Demonstration ist es, Rassismus und einem Abwälzen der Krisenfolgen auf den Globalen Süden entgegen zu treten”, erklärt Michael Prütz für das Bündnis. Daher wird Tilder Kumichii aus Kamerun als Kritikerin der Freihandelspolitik sprechen. “Die Krise heißt Kapitalismus” heißt es im Aufruf des Berliner Bündnisses: “Es geht darum, Perspektiven für solidarische Vergesellschaftungsformen zu finden, die über den Kapitalismus hinausweisen” erklärt Michael Prütz. “Daher war uns wichtig, dass Vertreter der Interventionistischen Linken und des antikapitalistischen Blocks auf der Auftaktkundgebung vertreten sind.”
Die Demonstration bewegt sich über den Hackeschen Markt, Rosenthaler Platz, Torstraße, Friedrichstraße und Französische Straße zum Gendarmenmarkt, wo um 15:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Dort sprechen neben VertreterInnen des Gesamtbündnisses Hans-Jürgen Urban vom IG-Metall-Vorstand, Roland Tremper vom Berliner Bezirksvorstand Ver.di, Gregor Gysi für die Partei Die.Linke, Professor Peter Grottian, sowie Vertreter von Attac und DIDF - Föderation der demokratischen Arbeitervereine.
Zeitplan und Routen:
Frankfurt
Berlin
Zehntausende werden bereits zu den örtlichen Veranstaltungen in Deutschland erwartet.
Weitere Teilnahmen wurden aus
England,
Frankreich,
Spanien (1, 2),
Norwegen und
Quèbec (Montrèal, Kanada) zugesichert. Dort finden ungefähr Zeitgleich ebenfalls Demonstrationen statt.
Die Locations in
Österreich lauten für den 28. März folgendermaßen:
Wien:
Auftakt am Westbahnhof um 13:00
Die Schlusskundgebung findet um 16:00 vor dem Parlament statt
Graz:
Kundgebung: 15 Uhr Hauptplatz Graz
Innsbruck:
Von 12:00-14:00 veranstaltet das Bündnis krisen.fest (bestehend bislang aus Attac Tirol, DIDF, Südwind, KAB, VSSTÖ, Haus der Begegnung, KJ, Zivilcourage und Einzelpersonen) einen Spaziergang durch die Innenstadt mit einzelnen Infoständen und Straßenaktionen.
14:00 Podiumsdiskussion: „Wie kann die Krise bewältigt werden?“
Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstraße 15, Innsbruck
Salzburg:
Informationstage und Protestspektakelchen in Salzburg:
26. März, Donnerstag vormittag auf der Salzburger Schranne
28. März Samstag ab 10 Uhr auf dem Alten Markt
Veranstalter: Salzburger Netzwerk PrivatisierungsSTOPP
Informationen:
Fritz Keller
Tel/Fax 0662 886 773
Anreisemöglichkeiten sind auf der österreichischen Aktionswebseite abzurufen:
www.28.März.at
aber ich bezweifle, daß mich jemand erkennen wird!
ich werde als Beobachter aus guter Stellung dokumentieren und den 'schwarzen' Blog im Auge behalten, ob die irgendwelchen Mist bauen.
MfG
Mensch, Du Töffel, das hättest Du mir aber auch neulich am Telefon sagen können. Vielleicht hätten wir uns dort irgendwo treffen können. Finde ich aber klasse, dass Du auch da bist. Und ich hoffe, dass Deine Erlebnisse dann bei Dir zu lesen sind.
Viele Grüße
Julie
Es wird einen oder sogar zwei Artikel nächste Woche darüber geben und ich hoffe, daß meine Kamera nicht schon wieder schlapp macht.
@Jochen
Please call me back, lost you number ...
Ich will nur eins verstehen können:
Es treffen sich hier Menschen.
Die einen schreiben sich die Finger wund.
Die anderen lesen sich die Augen müd'
Oft machen beide beides...
Aber die Verbindung untereinander scheint nur virtuell.
Muß das so sein oder bleiben? Oder sehe ich nur die Wirklichkeit nicht richtig?
Und wenn solch ein Ereignis die einzige Möglichkeit ist, uns abgeschirmt vom BKA am Karstadt zu treffen, dann nutzen wir jede Chance!
Unsere 'schwarzen' Taschen sind ja reichlich mit Infos voll, die wir loswerden wollen!
Zuerst treffen wir uns virtuell - und früher oder später so spontan im rl, daß aus uns eine Gruppe wird, die stärker als jede Partei ist. Genau davor haben die Regierenden nämlich Angst: Das wir harmlose Blogger letztlich mehr sind als die Demonstranten, die erscheinen.
Und wir trinken unseren Café dann gemeinsam, wenn die Kamera ausnahmsweise einmal nicht auf uns zeigt, sondern auf diejenigen, die wir stoppen wollen. Wir Blogger wollen alle dasselbe: Wieder Demokratie in Deutschland
MfG
- Focus Online: "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" http://tinyurl.com/csolh8
- Welt Online: "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" http://tinyurl.com/cw44us
- ORF.at: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ http://fm4.orf.at/stories/1602025/
- wienweb.at: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ http://tinyurl.com/cc54dx
- Tagesspiegel: Großalarm für die Polizei "Wir zahlen nicht für eure Krise!" http://tinyurl.com/cjrkdj
- FAZ: Teile der Frankfurter Innenstadt gesperrt "Wir zahlen nicht für eure Krise!" http://tinyurl.com/cvj4ln
- Telepolis: "Wir zahlen nicht für eure Krise!" http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30014/1.html
- Saarländischer Rundfunk: "Wir zahlen nicht für eure Krise!" http://tinyurl.com/chwwe3
- Berliner Morgenpost: "Wir zahlen nicht für eure Krise!" http://tinyurl.com/dfzevj
Solidarität, Freundschaft, Liebe und ein friedliches Miteinander!
Wir zahlen nicht für eure Krise ist das Motto der Großdemonstration an diesen Samstag, 28. März 2009 in Berlin, London, Frankfurt, Wien und New York.
Zur Erinnerung: In Krisenzeiten waren soziale Spannungen und ethnische Diskriminierung oft die Folge von Verteilungskämpfen!
Die Wut wächst: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30009/1.html
Von der Finanzkrise in die 20:80 Gesellschaft: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29286/1.html
Das Motto sollte heißen: „Wer seine Vergangenheit nicht kennt ist dazu verdammt, das sie sich wiederholt!“ - Lernen wir diesmal aus der Geschichte?
Der freie Markt? – Was ist das? www.besser-web.net/der_freie_markt.pdf
Der Kapitalismus ist tot – es lebe der Kapitalismus? www.besser-web.net/der_kapitalismus.pdf
http://opablog.twoday.net/stories/5612938/
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