Dass es dämlich ist, CDU zu wählen, ist ja schon seit langem klar. Dass sich die Dummheit und Unfähigkeit von Helmut Kohl noch toppen lässt, hat Angela Merkel umfassend bewiesen. Nun wird es im Superwahljahr aber noch viel gefährlicher. Denn anstatt sich auf das bloße Anlügen der Wähler zu beschränken, will sie der
NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper auch gleich noch umbringen:
Auf vier Autobahnabschnitten will der neue NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) bei Staus die Standstreifen für den Verkehr freigeben. Das kündigte der Minister in einem Interview mit der in Essen erscheinenden «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Freitagsausgabe) an.
Bei den vier Autobahnabschnitten handelt es sich dem Blatt zufolge um die A 42 von Herne-Crange bis Kreuz Herne, die A 44 vom Kreuz Dortmund/Unna bis nach Unna-Ost sowie die A 45 von Schwerte-Ergste bis Kreuz Westhofen sowie vom Kreuz Hagen bis nach Schwerte-Ergste.
Seit ewigen Zeiten versuchen Polizei und Gerichte, die Nutzung des Seitenstreifens zu verhindern, weil dieser Seitenstreifen Leben rettet. Wer jemals in seinem Leben zu einem Rettungseinsatz auf die Autobahn musste, weiß genau, wie wichtig der Raum des Seitenstreifens ist, wenn man rechtzeitig zum Unfallort kommen will. Denn wie jedes andere Fahrzeug auch müssen sich die Rettungskräfte in der Fahrtrichtung bewegen und dürfen nicht als Geisterfahrer über die Autobahn toben.
Das bedeutet, dass die Rettungskräfte sich einen Weg durch die Menge der im Stau nach dem Unfall feststeckenden Fahrzeuge bahnen müssen. Dabei geht es nicht nur um Polizei-PKW, sondern auch um LKW der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks - und es geht meist um Minuten. Allgemein bekannt ist auch, dass sich deutsche Gerichte nur ungern mit Leuten beschäftigen, die Martinshörner von Einsatzfahrzeugen überhören, es sei denn, ein Ministerpräsident oder irgendein anderes wichtiges politisches Arschloch müsse schnell vor die nächste Kamera.
In der Realität steckt die Rettungsgruppe immer fest und hat manchmal das Glück, über den Seitenstreifen noch freie Fahrt zu bekommen. Wenn aber, aus rein wahltaktischen Gründen und weil ein neuer Verkehrsminister endlich auch mal vor die Kameras der Medien will, die Seitenstreifen auch noch mit Autos zugestopft sind, gibt es keine Rettung mehr. Gar keine.
Das kann natürlich einem wichtigen Menschen wie Herrn Lienenkämper nicht passieren, weil dessen wichtiger Arsch ja mit dem Hubschrauber geflogen wird. In einer gerechten Welt würde es allerdings seine Frau, die Kinder und seine Geliebte erwischen, bevor andere sterben müssen. Vermutlich wird Linienkämper auch das Parken in Feuerwehreinfahrten freigeben und Löschwasseranschlüsse verbieten lassen.
Selbstverständlich wird der Herr Rechtsanwalt, den Lienenkämper ja zwischendurch mal darstellen musste, nun erklären, dass es sich ja nur um wenige Kilometer handle. Dabei weiß er natürlich genau, dass nach seiner dämlichen Ankündigung schon heute Menschen sterben werden, weil der Seitenstreifen genutzt wird. Aber so ist sie eben, die CDU. Für ein ganz klein wenig Aufmerksamkeit opfert sie mit einem Lachen Menschenleben.
Vielleicht sollte man den Herrn Rechtsanwalt Lienenkämper mal fragen, ob es putative Notwehr sei, wenn man ihm solange auf sein dummes Maul haut, bis er mit diesem Wahnsinn aufhört. Vielleicht kann ihn auch irgendeine Einsatzgruppe mal mitnehmen, damit er sieht, welche Probleme schon heute bestehen, und ihm dann für jede vergeudete Minute einen Tritt verpassen. Der Mann sollte sofort entlassen werden - und selbstverständlich dürfte er nie wieder einen Führerschein erhalten.
Das Problem Autobahn, die Ursachen von Staus und die Reaktion der Politiker sind die gleichen, wie in der gesamten Gesellschaft. Der kleine Vorteil einzelner behindert den Rest der Gesellschaft. Die Politiker haben zum Preis des Unterganges alle Sicherheiten abgeschafft.
Ich muss los. Um den Untergang zu verhindern.
So etwas geht nur gemeinsam, mit dem Finger auf die Schuldigen zeigen.
Da des Deutschen liebsten Kind nun im Kriegseinsatz auf der Autopista an die Front müssen, und das Rettungspersonal wohl in anderen Bereichen zwecks Budgetierung eingebunden ist, und somit die Freie Fahrt für freie Kinder in Gottes Mautbrücken liegt, dürfen jegliche Betriebsbugs wohl bald im Terrocamp Autobahn nicht mehr teil nehmen. Finstere Wolken ziehen auf under der du sollst keine Götter neben dir ähm mir haben des Aquaplaning, wird durch Engel bewacht, aber das ist wohl eine andere Provinz Posse.
Im Zuge der Umschichtungen in der derzeitigen "Finanzkrise" sollen so viele Leute hinterher nicht mehr Auto fahren können, daß ihre Vorstellungen von verstopften Autobahnen einfach nicht mehr - wie sagt man - zeitgemäß sind.
Die paar Autos - die dann ncoh neben die politiker-Dienstwagen auf den Straßen sind, die passen da - mit oder ohne Standstreifen - nebeneinander.
mfg zdago
Im weiteren bringen diese Maßnahmen allerdings gar nichts, denn je mehr Spuren vorhanden sind, umso mehr Verkehr fließt dort, denn alle glauben nach wie vor das nur sie diese Autobahn befahren werden...
Ändern wird sich jedenfalls gar nichts durch die Freigabe!
Bedeutet das nun, das die Abwrackprämienautos als Jahreswagen wieder verkauft werden müssen?