Vor dem Natogipfel ist vor einer Ausweitung des Krieges in Afghanistan und Pakistan. Mittlerweile macht die Obama-Gang da gar keinen Unterschied mehr. Das ohnehin schwache Mandat der Truppen in Afghanistan wird mal eben auf Pakistan ausgeweitet, so ganz ohne UN-Mandat, aber G20 und Nato werden die Ausweitung der Kämpfe gerne dulden, solange Obama die eigenen Truppen und die der Achse der Idioten verbrennt.
Selbst Angela Merkel, die für einen Platz zu Obamas Füßen doch alles brav tun möchte, traut sich nicht, den Deutschen vor der Wahl die Entsendung weiterer Kampftruppen gegen die Zivilibevölkerung zu verkünden. Außerdem weiß sie noch nicht genau, ob sie die Truppen nicht im eigenen Lande braucht, um ihre Herrschaft oder - besser - die Schäuble-Diktatur in Gang zu halten.
Dass Obama keinen Plan hat, sieht man besten daran, dass er ständig neue Pläne hat. So möchte er Russland, das er über die Ukraine und Georgien ständig angreift, mit ins Boot ziehen, aber Russland ist einfach nicht so doof. Es lässt zwar den Transport von Zivilgütern über sein Territorium zu, aber nicht von militärischen Gütern. Das ist Pech, weil nämlich die langen Versorgungslinien durch Pakistan auch nicht zu verteidigen sind. Heute verlieren sie 20 LKW, morgen 15 und übermorgen 30.
Natürlich hat die USA eine Menge an Nachschub, und da der Dollar eh ruiniert ist, macht es auch nichts, wenn man noch viel Geld für Fahrzeuge und Güter ausgibt. Aber gefährdete Nachschublinien zehren an der Moral der Kampftruppe. Obama hätte mal die Berichte der deutschen Wehrmacht lesen sollen, als sie tief in Russland stand und ein einziger Partisan eine Bahnlinie für Tage stilllegen konnte. Da kann man vorne noch so viel siegen und Zivilisten töten, wenn der Arsch brennt, ist es schnell vorbei mit der Siegerei. Napoleon hat das auch erfahren.
Schlimmer noch: Afghanistan ist ein Bergland, und weite Teile Pakistans, die für die Nachschubrouten in Frage kommen, sind es auch. Enge Durchfahrten, in denen zwei oder drei Partisanen schnell zuschlagen können, um genauso schnell wieder zu verschwinden. Es ist hart für Obama. Er wird nicht gewinnen, es sei denn, er fände neue Mitkämpfer. Da die sich nicht freiwillig zeigen, wird er richtig komisch.
Er möchte nämlich gerne den muslimischen Iran einbinden, um erst die bösen Muslime in Afghanistan und Pakistan zu töten und dann in Ruhe den Iran angreifen zu können, um das Öl und Gas am Kaspischen Meer zu stehlen. Natürlich verhandelt der Iran, aber er ist selbstverständlich auch nicht doof. Gleichzeitig hilft der Iran nämlich Nordkorea beim Bau seiner Raketen, die sowohl einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn bringen, als auch die USA mit einem atomaren Sprengkopf erreichen könnten.
Ein atomarer Sprengkopf könnte zum Beispiel von Pakistan geliefert werden, wenn erst genügend Pakistani getötet wurden - und sie werden sterben. Wichtig ist auch der Wertewechsel, den Obama in Afghanistan eingebracht hat und der wohl auch für Pakistan gilt: Es geht nicht mehr um Frauenrechte, Demokratie oder gar Menschenrechte. Es geht nur noch gegen Al Kaida. Das ist praktisch, weil die CIA bestimmt, was Al Kaida ist, und deren angebliche Propaganda meist auch selber produziert und die entsprechenden Attentäter führt, wie leicht bei den Sauerlandbombern zu erkennen war.
Natürlich muss das ganze nach außen verbrämt werden. Deshalb soll mehr Polizei ausgebildet werden. Für deren Ausbildung setzt Obama unter anderem auf die 82. Airborne Division, eine Eliteeinheit aus Einzelkämpfern, die sicher genau das weitervermittelt, was eine Polizei in einem demokratischen Staat auszumachen hat. Es soll also als Gegengewicht zur Armee eine paramilitärische Polizei entwickelt werden, die sowohl als Kampftruppe mit dem Militär operieren kann, sich aber auch im Ernstfall gegen das Militär stellen könnte.
Aus dem einen Machtzentrum um den Bürgermeister von Kabul, Hamid Karsai, sollen drei Machtzentren entstehen. Eine schwache Zentralregierung, Armee und Polizei. Die wirkliche Macht in den Regionen werden wieder die Warlords übernehmen. Das gewünschte Ziel ist ein kriegerischer Frieden, bei dem, während die USA ihre Ziele des Öl- und Gasdiebstahls verfolgen, lokale Konflikte und Aufstände sowohl die Warlords als auch Polizei und Armee sowie die Zentralregierung beschäftigen.
Durch die anhaltende Gefahrenlage lässt sich auch begründen, dass alle Gelder in den Krieg und nicht in den Frieden fließen. Die angedachten Zahlen an Polizei- und Armeekräften kann sich das Land eigentlich nicht leisten. Ein auf Ewigkeiten gärender Konflikt wäre genau das richtige, um die Macht der USA mit wenig Aufwand zu erhalten. Die USA könnten sich ihren Zielen im Iran zuwenden.
Natürlich wird unter dem Deckmäntelchen Aufbau der Polizei und innerer Sicherheit spätestens nach der Bundestagswahl auch über neue Truppen und Polizeiausbilder geredet . Bis dahin werden die Deutschen ihr Scheckbuch zücken und einfach Geld geben. So schwer es den deutschen Politikern auch fällt, die ja gerne deutsches Blut für amerikanische Interessen opfern wollen.
In Afghanistan werden nun eben verschärfte Methoden für nötig gehalten, schliesslich haben die mit ihrer Taliban ja angeblich keine Ahnung von so etwas.
Frauenrechte? Schulen? Das war und ist in einer männlich geprägten Militärwelt schon immer hinderlich. Da können noch so viele Soldatinnen herumturnen, das ändert nichts daran. Schliesslich schaffen wir es ja auch nicht, gleiches Recht und Gleichstellung auf menschenfreundliche Art und Weise zu etablieren.