Die ARD-Auslandskorrespondenten Stephan Stuchlik und Thomas Roth sind am 26. März mit dem Liberty Award 2009 für ihre Berichterstattung über den Krieg in Georgien ausgezeichnet worden. Die Jury lobte die „kontrastreiche Reportagearbeit, die sowohl die Propagandalügen der russischen und georgischen Kriegsparteien entlarvt als auch das Schicksal von Soldaten und Zivilisten von beiden Seiten unter großem persönlichen Einsatz beleuchtet“. Roth berichtete aus dem georgischen, Stuchlik aus dem russischen Kriegsgebiet.
Thomas Roth für Georgien-Berichterstattung mit Liberty Award ausgezeichnet
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am
07/30/09 um 03:24
Afghanistan und das eurasische Pipeline-Netz
Anders als uns Peter Struck vorgelogen hat, ging es beim Krieg in Afghanistan nie um die Verteidigung der Freiheit sondern immer nur um wirtschaftliche Interessen in Sachen Öl, Gas und anderen Bodenschätzen. Wie auch schon im Irak-Konf ...
Anders als uns Peter Struck vorgelogen hat, ging es beim Krieg in Afghanistan nie um die Verteidigung der Freiheit sondern immer nur um wirtschaftliche Interessen in Sachen Öl, Gas und anderen Bodenschätzen. Wie auch schon im Irak-Konf ...




















Thomas Roth sollte vielleicht Pressesprecher für die Angela werden, dann wären jedenfalls die Verhältnisse klarer.
Aber wer ist Thomas Roth? Ist das der, von dem man seit dem Putin-Interview nie wieder was gehört hat? Außer jetzt bei dieser dieser hinrissigen Auszeichnung.
Trotzdem dreht es einem jedes Mal den Magen um.
Ein Herr Roth sollte nur noch von Kindergeburtstagen berichten dürfen.
Pfui Teufel!! Wo ist diese Welt nur hingeraten!? Ich könnte 25 Stunden jeden Tag nur noch kotzen...
(Soll keine Entschuldigung für Ideologisierung der ÖR sein)
Ich meine mich erinnern zu können, daß anfangs kurznotizlich in den Medien (in allen, die mich erreichen) von Aggression Georgiens gegen die "nach Freiheit strebenden" berichtet wurde.
Dann ungefähr 24 - 48 h fast gar nichts kam, als würde man auf eine Anweisung warten, wie in dem "Fall" weiter zu verfahren sei...
Danach erfolgte gänzlich die Berichterstattung zu lasten Russlands als den einzig Bösen.
Das war mir aufgefallen, denn die erste Reaktion paßte so rein gar nicht in das normal durch unsere Medien sonst verfaßte Bild. Denn schließlich wollte Georgien in die NATO und war kein Freund von Rußland. Das allein sind doch im Normalfall schon "Eigenschaften" genug, um immer der Hilfebedürftige, besonders Demokratische und Liebe in einer Geschichte zu sein.
PS. Von wem haben sich eigentlich unsere Entscheidungslenker einreden lassen, daß wir in Zukunft keine Rohstoffe mehr brauchen, oder sollen wir uns die demnächst nach Meinung unserer Marionetten-Bediener wieder als "eigene" irgendwo abholen....
Zum Glück haben wir noch ein paar ehrliche und aufrichtige Journalisten, die sich nicht von der Tabakindustrie kaufen lassen.
Die Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH nutzte den "Liberty Award" in diesem Jahr zum dritten Male, um Journalisten mittels Preisverleihung zu ködern. Der Tabakdrogenhersteller bedient sich dieses Marketing-Instruments, um sich als kulturell und sozial engagiert zu präsentieren, und damit das negative Image der Tabakindustrie in der Gesellschaft aufzupolieren. Mehr denn je ist die Tabakindustrie auf eine gute oder wenigstens zurückhaltende Presse angewiesen. Wer könnte diese Aufgabe besser im Sinne der Tabakindustrie erfüllen, als scheinbar freie und unabhängige Journalisten?
Reemtsma schreibt in einer Pressemitteilung über die für den Liberty Award nominierten Journalisten: "Sie lassen sich in ihrer Arbeit nicht behindern". Diese Hartnäckigkeit passt gut zur Strategie der Tabakindustrie. Denn die Tabakdrogenproduzenten lassen sich von Studien über Tabaktote, Herz-/Kreislauferkrankungen und Krebs durch Rauchen, radioaktive Substanzen im Tabak usw. nicht beirren, und verkaufen unverdrossen ihre tödlichen Drogen weiter. Wer könnte bei der Vertuschung dieser abscheulichen Nebenwirkungen der Nikotindroge nützlicher sein, als eifrige Journalisten?
Die Preisträger dieses Jahres sind die ARD-Korrespondenten Thomas Roth und Stephan Stuchlik. Ausgewählt wurden sie für ihre Berichterstattung über den Krieg in Georgien. "Im Mittelpunkt der Berichterstattung von Roth und Stuchlik stand das Leid der Menschen", so die Berliner Morgenpost. Das Leid der Menschen ist der Tabakindustrie nicht fremd, ist doch gerade sie für einen langsamen und qualvollen Tod von Millionen verführten Rauchern auf der ganzen Welt verantwortlich. Wer könnte die Tabakdrogenmaschinerie besser bei der Verharmlosung dieses Leids unterstützen als Journalisten, die menschliche Tragödien in allen Facetten kennengelernt haben?
Wer Geld annimmt begibt sich damit in eine Abhängigkeit. Gerade in unserer heutigen materialistisch geprägten Welt gibt es kein Geld ohne entsprechende Gegenleistung. Diese Abhängigkeit entsteht ganz subtil, und auch ohne dass der Geber vom Empfänger eine Gegenleistung vertraglich zugesichert bekommt. Deshalb dürfen Beamte und selbst einfache Müllmänner kein Geld und keine Geschenke von freundlich gesinnten Bürgern annehmen, wollen sie nicht ihren Job und obendrein noch ein Strafverfahren riskieren.
Warum bilden sich also einige Journalisten ein, dass ausgerechnet sie von der Tabakindustrie 15.000 Euro (das Preisgeld des "Liberty Award") kassieren können, ohne sich auch nur im Geringsten die Finger damit zu beschmutzen?