Dämonisierung durch Vergleich - DDR und Drittes Reich

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ISBN-10: 3867890609
ISBN-13: 978-3867890601
Preis: EUR 9,90
Kurzbeschreibung
Wolfgang Wippermann zeigt in seiner Streitschrift, wie Konstruktion und Erfindung von Totalitarismusdoktrin und Extremismuslegende ihre Anwendung auf die DDR finden. Danach sollen Faschismus und Kommunismus grundsätzlich miteinander vergleichbar, ja weitgehend identisch sein. Letzteres hat zur Verharmlosung des Dritten Reiches und zu einer Dämonisierung der DDR geführt. Beides geschieht aus vergangenheits- und gegenwartspolitischen Motiven. Die beschönigende Relativierung des Dritten Reiches diente der endgültigen Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit, und mit der Dämonisierung der DDR will man die Gegenwart überwältigen, die politikwissenschaftlichen Diskurse bestimmen und den politischen Gegner treffen. Fest steht: Wie auch immer man die Verbrechen der DDR be- und verurteilen mag - ein Auschwitz hat es in ihr nicht gegeben.
Über den Autor
Wolfgang Wippermann, geboren 1945 in Bremerhaven, Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Zahlreiche Gastprofessuren und Veröffentlichungen. Der ebenso streitbare wie gefragte Historiker schreibt nicht nur über Geschichte, er beteiligt sich auch an ihrer kontroversen Darstellung und Bewertung. Einem breiten Publikum bekannt ist Wolfgang Wippermann durch Wortmeldungen in populären Zeitungen und Fernsehsendungen als Experte.
(Dies ist eine Empfehlung von Christoph Nitz via Twitter)























Darf man das???
Ich höre doch immer: Vergleich im Zusammenhang mit dem 3. Reich ist verboten - gilt als Volksverhetzung.
Das ist wie Aufrechen von Toten oder Verbrechen - da wird die Singularität angegriffen - usw ...
mfg zdago
Gegen die Bezeichnung Unrechtsstaat sagt kaum einer etwas; allerdings könnte man besonders guten Willens auch vom aktuellen Staat als Unrechtsstaat sprechen - das widerrum hört Herr Pofalla & Kollegen dann aber nicht besonders gern... Klingt komisch, -ist aber so :-D
Entscheidend ist immer noch, was bei dem Vergleich als Ergebnis heraus kommt.
Man hatte und hat übrigends immer und überall die Freiheit alles zu tun, man muß halt nur auch immer mit den jeweiligen Konsequenzen leben (können).
Das ist nicht zutreffend. Selbst bei Vergleichen ist so manches Autobahn - und mit äuerster Vorsicht zu geniesen.
Der Grund wird wohl sein, daß bestimmte Gruppierungen wohl befürchten, schlecht abzuschneiden - LOL.
mfg zdago
"In der DDR natürlich!"
Dann habe ich sie gefragt, warum kommen dann nicht all die Arbeiter, denen es in der BRD ja so schlecht geht, zu uns? Besser noch warum sind sie wenn sie uns besucht haben so froh wieder weg zu fahren?
Sie meinte dann, dass ich mir gut überlegen sollte was ich da sage und denke.
Wenn nach Peter Hacks noch etwas Zeit bleibt, empfehle ich:
-Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus- von Wladimir Iljitsch Uljanow.
Sie fuhren damals froh auch wieder nach Hause...,mein Gott! Wer fährt auch heute nicht nach einiger Abwesenheit wieder gern und froh nach Hause? Doch wohl so ziemlich jeder, ganz unabhängig von seinen persönlichen Verhältnissen, i.d.R ist und bleibt Heimat eben immer Heimat, selbst Ausgewanderte kehren oft nach vielen Jahren wieder gern oder auch froh nach Hause zurück.
Die damalige Lehrerin hätte sich also über eine so kindische Frage besser amüsieren sollen!
Außerdem, in jenen Jahren war die Bundesrepublik ja auch noch ein recht behaglicher Staat auch für die ganz große Masse der normalen Arbeitnehmer, war noch ein recht guter vorsorglicher Sozialstaat, waren Niedriglöhne, endlos befristete Arbeitsverträge, selbst die Leiharbeit im heutigen Sinne weitgehend unbekannt, waren in vielen Firmen ein 13. Monatsgehalt als Weihnachtsgeld, ein 50% zusätzlicher Urlaubsgeld für den Urlaub oft SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN.... kurzum: Ganz ganz andere Zeiten!
Womit sich auch von dieser Seite her diese kindische Frage nach der frohen Rückreise der einstigen BRD-Besucher in der DDR erübrigt/erübrigte...
Bevor man seine mit Schaumlöffel gefressenen "Kenntnisse" über die schlimme DDR absondert, sollte man Peter Hacks lesen. Bei hoffnungslosen fällen ist leider keine Heilung möglich. Vielleicht kann man sie zum Ausgleich mit dem Bundesverdienstkreuz entschädigen. Man muss sich in diesen Fällen von irgendeiner Parteienstiftung, egal welche, nur vorschlagen lassen
Aber man sollte die Klugheit des Kapitals nicht unterschätzen. Warum hasst es Lenin, Stalin und Ulbricht so inbrünstig? Waren sie keine ernst zu nehmende Gegner des Kapitals? Waren
sie solche Luschen wie der Renegat Gorbatschow?
Peter Hacks:
"Vor Luschen und Tüten, möge Gott uns behüten!"
Dieses Pack dürfte schon heute mit seiner asozialen, menschenverachtenden, Sippenhaft ähnlichen Hartz 4 Gesetzgebung samt allen übrigen neoliberalen Großtaten mehr Menschenleben, mehr zerstörte Familien etc... auf dem Gewissen haben als die einstige Berliner Mauer in 30 Jahren!
Nur mit dem Unterschied, dass über diese heutigen Opfer keinerlei Statistiken aufzufinden sind...., ob Selbstmorde, Familientragödien mit Mord und Totschlag, irre gemachte, irre gewordene Amokläufer.., aber auch viele Zwangsräumungen...., nur davon wollen alle Verteidiger der heutigen unmenschlichen Zustände natürlich nichts wissen, und genau deshalb benötigen sie immer wieder diese albernen Vogelscheuchen mit den einschlägigen Bezeichnungen wie Stasi, SED-Diktatur und - last not least - die Mauer!
Wenn die einstigen SED Regierungen und die Stasi-Leute alles Finsterlinge, beinahe Ausgeburten der Hölle waren, dann erstrahlen unsere heutigen Machthaber und ihre Hintermänner und Auftraggeber vom Großen Kapital natürlich um so heller, diese selbtgerechte, verlogene, menschenverachtende CDU/CSU/SPD/FDP/OLIV-GRÜNEN-Brut der GEMEINSAMKEIT ALLER DEMOKRATEN.., besser: Der GEMEINHEIT aller dieser Pseudo- Demokraten!
Dieser Brut ist folglich jedes moralische Recht abzusprechen, die einstige DDR verlogen und vor allem pharisäerhaft zu verurteilen.
Wer sich aber heute über die "Brut" aufregt, der sollte sich auch fragen lassen wo er war als er noch nicht von deren unheilvollem Wirken betroffen war. Hat er sich damals schon dafür interessiert wohin sich diese Gesellschafft entwickeln wird? Hat er versucht diese Entwicklung in eine andere Richtung zu bewegen? Oder hat er die "Behaglichkeit" dem allem vorgezogen?
Diese Gesellschafft hat doch die Politiker bekommen, die sie selber geschaffen hat. Das Leben in der Wohlstandsblase, die auf Kosten der dritten Welt und auch der Billiglieferanten aus der DDR zelebriert wurde war allemal wichtiger als ein Nachdenken über die Zukunft.
Wo war die Solidarität der westdeutschen Arbeiter als, nach der Wende, im Osten ganze Industrien platt gemacht wurden? Zuhause bei der eigenen Behaglichkeit. Wo war die Solidarität der Opel-Mitarbeiter wenn neben ihnen Leiharbeiter für einen Hungerlohn schufften mussten, und als sie als erste ihre Arbeit verloren haben? Zuhause bei der eigenen Behaglichkeit. usw...
So bestätigt sich heute den wieder die These:
"Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein" von Karl Marx. Allerdings muss man feststellen, dass die einzigen die daraus etwas gelernt haben offensichtlich die Kapitalisten waren. Denn schließlich haben sie es geschafft den Leuten ein Sein vorzugaukeln, dass Ihr Bewusstsein lange genug getrübt hat. So hat man sie gut von kindischen Fragen abhalten können.
PS - Sorry, ich will nicht "trollen", aber das mußte jetzt einfach mal raus.
Zu Punkt 1: Das Ergebnis der BTW vom 18.Sept.2005, unglaublich diese fast 36% aller abgegebenen Stimmen für die asoziale Hartz 4- SPD, also nach Hartz 4 und einem absolot verlogenen demagogischen Wahlkampf, unglaublich, dieses Wählerverhalten, der anschließende Wahlbetrug mit der Großen Koalition plus 3% MwSt Erhöhung war dann die Krönung...
Zu 2: Gerade die jetzige "Finanzkrise", welche in Wahrheit auch eine ganz und klar klassische kapitalistische Überproduktionskrise ist, bestätigt "Das Kapital" mal wieder in jeder Beziehung, wieviel pseudo-wissenschaftliche Nebelwerferei um diese "Finanzkrise", wieviel Unverständnis und Verwirrung, da schafft ein Blick in "Das Kapital" für einen Menge Aufklärung, Verständnis.., ich kann es nur jedem welcher noch lernen, noch wissen möchte, empfehlen.
Ansonsten habe ich fast alle meine heutigen Standpunkte auch schon vor über 25 Jahren vertreten, ob gegenüber Verwandten, Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen..., parteipolitisch habe ich mich nie gebunden, weil ich Parteien immer schon skeptisch gegenüberstand, insbesondere der CDU/CSU und der SPD.
Den ursprünglichen(!) Grünen stand ich lange Zeit recht nahe, bis auch sie sich in diesesSystem integrierten, sich kaufen ließen..., Mandate zum einzigen wirklichen Politik-"Inhalt" dieser Leute wurde...
Tja, was bleibt einem da noch übrig? Ich denke, wo immer es geht, seine Mitbürger aufklären, sie ermutigen, sich ihrers eigenen Verstandes zu bedienen(I. KANT!!), für ihre eigen Interessen möglichst immer selbst einzutreten, ganz ohne Vertreter von Parteien, Gewerkschaften oder gar "Berufsrevolutionären"..., denn alle diese Leute, die sich so gern als "Vertreter" aufspielen zertreten am Ende so oft ihre "Klientel": siehe SPD, Gewerkschaften! Oder auch eine Menge SEDler Ende 1989...