Es wird immer offensichtlicher, dass die Rettung von Opel durch die deutsche Politik nie beabsichtigt war. Ein Mitglied der Bundesregierung hat jetzt
bestätigt, was vielen schon lange klar war.
München/Eisenach (ddp-lth). Neben den Opel-Patenten, die als Sicherheiten für Milliardenhilfen an die US-Regierung abgetreten wurden, hat der Mutterkonzern General Motors (GM) auch alle Vermögenswerte an US-Banken verpfändet. Das bestätigte ein Mitglied der Bundesregierung dem Nachrichtenmagazin «Focus». Der Autobauer besitze keinerlei Vermögenswerte. «Opel ist nur eine Hülle.» GM habe darauf auch keinen Zugriff mehr.
Die ohnehin schwierige Investorensuche gerate für die große Koalition zur «Mission impossible», sagte der Regierungsvertreter weiter.
Natürlich hat die Regierung das schon lange gewusst. und all die angeblichen Aktivitäten sind reiner Betrug am Wähler und am Opel-Mitarbeiter. Vermutlich sollen alle bis zu den Bundestagswahlen hingehalten werden - und die Bombe platzt erst dann, wenn die Menschen keine Chance mehr haben, noch etwas zu unternehmen.
Frau Merkel geht es nur um ihre Wiederwahl, Steinmeier möchte überhaupt mal gewählt werden und Müntefering verspricht vor den Wahlen immer alles, um dann nicht nur nichts zu halten, sondern das Gegenteil zu tun. Guttenberg hat genug Sorgen mit BMW und wirklich gar kein Interesse an Opel.
Was also ist zu tun. Am einfachsten wäre es, wenn die Opel-Mitarbeiter ihren Betrieb einfach sozialisierten. Das wäre sogar machbar, denn aus der Buchhaltung von Opel müsste hervorgehen, wieviel Geld GM bei Opel abgezogen hat, und dieser Betrag könnte dann mit den Patenten, Gebäuden und Maschinen gegengerechnet werden. Rein rechnerisch würde das aufgehen.
Natürlich würde die Justiz sich sofort für die Belange des Großkapitals in die Waagschale werfen und Polizei in Massen vor die Werkstore schicken. Aber 30.000 Mitarbeiter kann auch die Justiz nicht stoppen. Sie werden einen Kompromiss finden müssen, oder bei den Europawahlen, wie auch bei der Bundestagswahl, schwer bezahlen müssen. Das Risiko gehen die nicht ein.
Deshalb haben die Opel-Mitarbeiter noch eine Chance, wenn sie die Dinge jetzt selbst in die Hand nehmen. Wenn sie zu lange zögern, wird die neue Bundesregierung sie endgültig verraten - und dann haben sie alles verloren. Sie dürfen jetzt keine Zugeständnisse machen und vor allen Dingen nicht ihren Lohn kürzen lassen. Ihr jetziger Lohn ist die Berechnungsgrundlage für das Arbeitslosengeld. Das hilft zwar auch nur 12 Monate, weil dann Hartz IV kommt, aber es sind dann wenigstens noch 12 einigermaßen menschliche Monate.
Das gilt übrigens für alle Arbeitnehmer in Deutschland. Kannegiesser und seine INSM wollen die Löhne drücken, wer sich darauf einlässt verliert auf jeden Fall. Die zu niedrigen Löhne in Deutschland sind unser größtes Problem. Die Menschen können nicht konsumieren, weil Kannegiesser die Löhne gedrückt hat, damit Ackermann mehr Geld zum Verzocken hat.
Wer einen Arbeitsplatz hat, sollte um ihn kämpfen - und alle anderen sollten solidarisch sein. Sie können nicht allen Arbeitnehmern kündigen, und ein Generalstreik ist zwar verboten, aber das Anzetteln einer Weltwirtschaftskrise durch Gier gehört auch nicht zu den erlaubten Handlungen. Nur ein Generalstreik zeigt dem Kapital wie der Regierung, dass das Maß voll ist.
Es ist höchste Zeit für eine Revolution.
Allerdings gehört zu diesem Wissen nicht viel. Das hätte jeder erfahren können. Es wollte nur keiner wissen. Opel-Mitarbeiter und der ganze Rest des Landes haben sich und lassen sich lieber die Taschen vollügen. Sowohl von Anderen aber besonders von sich selbst.
Nun wo selbst der FOCUS die Realitäten erkannt hat, ist die Empörung gross. Wenn es den FOCUS braucht um aus den Einlullträumen aufzuwachen, dann braucht man sich nicht zu wundern.
Oh, ich muss hier leider schließen. Die Arbeit ruft... sorry.
Der Betriebsratsvorsitzender von Opel,Franz, hat bestätigt,daß dieser
Sachverhalt bereits seit Ende Dezember intern bekannt war.
Leider hat auch er "versäumt" die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Niemand hatte je vor,dieses Unternehmen zu retten.
Grüße
Hagnum
Ich befürchte, dass wir uns mitten in einer Revolution befinden.
Revolutionen sind nachhaltige Veränderungen der Systeme, die unseres soziales Verhalten bestimmen. Systemwechsel also. Bisher wurden diese Systeme von Menschen repräsentiert. Sie erschienen für Menschen transparent: z.B. Der König ist schuld!
Wir befinden uns aber in einer Zeit, in der Revolutionen in zu komplexen Systeme ablaufen um sie zu greifen. Kein böser König oder Diktator kann abgesetzt werden.
Wir befinden uns mitten in der dritten industriellen Revolution.
Am Ende der Revolution werden die Wörter Ökologie und Ökonomie gleichbedeutend sein.
Porsche, VW, Audi etc geht es relativ gut, weil die nicht am Kunden vorbeiproduziert haben.
Wir haben doch das Instrument der Insolvenz nicht umsonst, also ab die ganze Schosse und fertig.
Wir haben aber des öfteren mal Probleme mit unserem Spamfilter der zwar viel frisst aber manchmal auch zuviel.