Nun lamentieren sie, die Freunde des freien Raubtierkapitalismus, die immer "alles für die Eliten" forderten und nun feststellen, dass nicht nur ihre neoliberale Religion falsch war, sondern auch noch akzeptieren müssen, dass sie keine Elite, sondern jämmerliche Versager sind. Nun fordern sie Schulterschluss von Arbeitgebern und Gewerkschaften. Wie der Schulterschluss aussieht, wissen wir.
Sie wollen die Löhne senken, Lohnerhöhungen hinausschieben, Arbeitszeit verlängern und Arbeitsbedingungen verschlechtern. Also all die Gemeinheiten, die sie schon immer gefordert und mit dummen oder gekauften Gewerkschaftlern durchgesetzt haben. Während sie die dicken Gehälter und Boni fressen und sich über die dummen Arbeitnehmer kaputtlachen, wollen sie selbst an der von ihnen verursachten Krise noch doppelt verdienen.
Natürlich doppelt. Einmal greifen sie über die Staatshilfen die Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung ab. Und komme mir keiner mit den armen Reichen. Die Umsatzsteuer, die praktisch nur den Endverbraucher und am schlimmsten die mit den kleinen Einkommen trifft, ist die zweitgrößte Steuerquelle in diesem Land. Wenn man Lohnsteuer und Umsatzsteuer addiert hat man knapp 50 Prozent aller Steuern.
Die Reichen tragen so gut wie nichts zu den Lasten in unserem Land bei, halten sich aber wie die Familie Mohn/Bertelsmann gleich eigene Stiftungen, um das Volk zu belügen und faule Politiker mit Gesetzen zu versorgen. Andere machen es etwas geschickter und unterstützen über Drittmittel für angebliche Forschungen direkt die neoliberalen Propagandainstitute, die sich nach außen als Wirtschaftsforschungsinstitute bezeichnen und, wie zum Beispiel das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), oft auch noch zur
Leibniz-Gemeinschaft gehören, die mit ihren selbsternannten Eliten an der Unterwerfung der Wissenschaft unter die neoliberale Idee arbeitet.
Da ist es nicht verwunderlich, wenn am Ostersamstag der Anführer der vielleicht mörderischen, für arme Menschen auf jeden Fall
lebensgefährlichen INSM, Martin Kannegiesser, der RWI-Chef Christoph M. Schmidt und der unermüdliche Deutschlandbekämpfer, der
Schweizer Staatsbürger Thomas Straubhaar, gemeinsam ihre verkommene Ideologie des Menschenhasses in die Mikrophone und Federn der Journalisten kotzen.
Die Journalisten müssen schließlich die immer größer werdenden Flächen zwischen der schrumpfenden Werbung auftragsgemäß mit neoliberaler Propaganda oder sonstiger Schleichwerbung füllen, und die Herren Wissenschaftler wissen, wofür sie bezahlt werden, und auch Kannegiesser muss retten, was noch zu retten ist. Auch wenn es nur noch um Zeit geht, die er retten kann.
Kannegiesser gibt die Marschrichtung vor und singt das Lied von der tiefen Krise, die ausschließlich entstanden ist, weil seine INSM und seine Vereinigung Gesamtmetall die Menschen nicht an den Gewinnen partizipieren lassen wollten, sondern auch im besten Aufschwung die Löhne und damit den Konsum in Deutschland drückten. Der Herr Kannegiesser wollte ein Perpetuum mobilie. Er wollte dem Ochsen, der da drischt, das Maul verbieten und ihn mit schmutziger Luft und dreckigem Wasser ernähren.
Straubhaar, der nicht nur wie Kannegiesser an der Zerstörung der solidarischen Sicherungssysteme arbeitet und den Arbeitnehmern nichts, aber dem Kapital alles gönnt, tönt den Ackermann-Spruch in die Landschaft, dass Arbeitnehmer und Gewerkschaften doch im gleichen Boot säßen. Was für ein schmutziger Lügner. Die Arbeitnehmer sitzen, seit es in Deutschland so verkommene "Wissenschaftler" wie Straubhaar gibt, im Ruderboot und müssen das Kreuzfahrtschiff für das Großkapital ziehen und werden von hinten auch noch von Straubhaar angebrüllt, dass sie zu langsam ruderten.
Natürlich ist auch der unnütze und gemeine DIW-Chef Klaus Zimmermann dabei, der den Arbeitgebern aber nur rät, sich mit der Bekanntgabe von Massenentlassungen zurückzuhalten. Der Zimmermann ist nämlich feige. Der weiß, dass ihm für seine Lügereien in der neuen deutschen Gesellschaft der Knast droht. Auch für ihn geht es nur noch darum, sich über die nächsten Wochen zu retten.
Ganz toll ist auch RWI-Schmidt, der die Deutschen wohl für völlig bescheuert hält und treudoof erklärt: "Wer heute auf Lohn verzichtet, um einem Unternehmen das Überleben zu ermöglichen, sollte an den Früchten einer erfolgreichen Anpassung beteiligt werden.". Diese Lüge, Herr Schmidt, haben ihresgleichen den Arbeitern immer erzählt. Dann kam der Aufschwung - und um den Aufschwung nicht zu gefährden, haben die Pfeifen dann immer gesagt, dass es keine Lohnerhöhungen geben dürfe. Es durften immer nur die Gewinne erhöht werden und die Steuern für das Großkapital gesenkt werden.
Das größte Problem sind aber diese Umfallergewerkschaften aus dem DGB. Die Herren, die dort Tarife aushandeln, sind ja schon lange nicht mehr Teil der Arbeiterschaft, sondern angestellte Funktionäre der Gewerkschaften, die ihre eigenen Mitarbeiter genau so mies behandeln, wie dies die anderen Arbeitgeber tun. Außerdem sehen sich diese Gewerkschaftsfunktionäre durch Aufsichtsratspostengeschacher und Pensionsabsprachen doch längst selber als Teil der Arbeitgeberschaft.
Sie werden dem Kannegiesser und seinen neoliberalen Freunden schon geben, was diese wollen. - Sie haben bisher immer wieder die Arbeitnehmer verraten. Angefangen von der Zeit, als die Gastarbeiter geholt wurden, um die Löhne zu drücken, über die Siebziger, wo sie brave Handlager waren und nichts für die Freiheit taten, bis heute, wo sie eigentlich völlig überflüssig sind und sich sogar noch die Urlaubsflüge in die Sonne oder den Puffbesuch alimentieren lassen. Die können keine Arbeitnehmerrechte mehr vertreten.
Es gibt nur eine Lösung und deshalb kommt dieser Text auch erst am Dienstag, sozusagen als Aufmacher der Woche: Arbeitnehmer wehrt euch. Euer Lohn ist im europäischen Vergleich eh schon zu gering. Lasst euch nicht irre machen. Zeigt den Neoliberalen die Stirn. Eure Arbeitsplätze werden nicht sicherer. Kannegiesser verschiebt bei Metall die Lohnerhöhungen um sieben Monate und erzählt, dass er hoffe, dass die Unternehmen nicht entlassen. Sie werden euch entlassen - und sie werden vorher noch euren Lohn kürzen, um ihre Gewinne zu stärken.
All die Volks- und Betriebswirte, die euch jetzt erzählen wollen, dass ihr das Land retten könntet, wollen nur das eigene Ende hinauszögern. Sie haben euch belogen, sie werden euch belügen und im Zweifelsfall werden sie eure Kinder verhungern lassen, um für sich mehr zu haben. Sagt ihnen: Nein! Wenn die Arbeitnehmer jetzt nicht mitspielen, stirbt das Großkapital schneller. Wenn ihr die Regierung verjagt, kann morgen mit neuer, vor allem aber anständiger Politik begonnen werden.
Generalstreik und Revolution lautet die Devise. Was mit den Leibniz-, Helmholtz- und anderen Gemeinheiten passieren soll, wurde ja schon
hier beschrieben.
Aber solange das Volk sich durch die Kapitalistenmedien verdummen lässt wird alles beim Alten bleiben und deshalb wird es periodisch durch eine Hyperinflation enteignet werden.
Also denken wir das Ganze mal nach den heutigen Realitäten und den vorhandenen Menschen zu Ende...
Man braucht entweder wieder Sicherheitsorgane nach innen und außen (Demokratie futsch?!), denn Gehirnwäsche funktioniert eben auch nur, wenn nen Minimum an Gehirn vorhanden, ebenso das eigenständige, wirkliche Umdenken (sarkasmus.exe off) oder.... nee, zum Mörder werd' ich nicht... also die Variante geht auch nicht.
Was bleibt außer ein Traum?
Es sind die Träume, die die Welt verändern. Alles was wir heute kennen begann als Traum. Unerfüllbar. Erfüllen wir unsere Träume.
Es ist mir wohl nicht gelungen zu schreiben, was ich eigentlich meine.
Wir können nicht immer nur rufen "Die sollen verschwinden. Die schlagen wir in die Flucht... und bauen dann eine demokratische Gesellschaft auf."
Das klingt toll, lieber heute als morgen - ich bin dabei.
Aber diese Demokratie muß eine werden und die muß sich verteidigen, wenigstens so lange diese "Gesindel" mit an Board ist - und das wird es leider sein - und seine alten Pfründe wieder haben wollen...
Und ich findes es eben so schwierig, einen Weg zu finden, der dem demokratischen Anspruch, den wir ja wohl alle (?) wollen,genauso gerecht zu werden, wie mit der Tatsache klar zu kommen, daß es da so manche geben wird, die genau das eben nicht wollen.
Die werden doch nicht schon allein deshalb, weil es da eine neue Ordnung gibt, alle "handzahm".
Diese Gedanken sollen uns nicht von unserem Weg zu unserem Traum abhalten, im Gegenteil, sie sollen dabei helfen diesen Traum zu verwirklich und dann in der Realität diese (neue) Gesellschaft erhalten.