Wir übernehmen eine sensationelle Meldung von Arbeitsmarktreform
Laut interner Informationen aus Regierungskreisen soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause in Hinsicht auf die zu erwartende dramatische Steigerung der Arbeitslosenzahlen zum Ende des Jahres 2009 ein Eilgesetz zur Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für Erwerbslose verabschiedet werden.
Ein Auszug aus einem geheimen Arbeitspapier spricht von einem “Arbeit für Erwerbslose Gesetz” kurz AEG genannt. Es soll einen voraussichtlichen Investitionsumfang von 10 Mrd. Euro haben und vorrangig der Schaffung klein- und mittelständischer Unternehmen dienen. Man habe aus den Fehlern der als Ich-AG bezeichneten Vorgängerversion zur Förderung Erwerbsloser gelernt. Dieses Investitionsprogramm soll den nachhaltigen Aspekt des Förderns der umstrittenen Agenda 2010 unterstreichen. Berichten zufolge sind bei dieser Entscheidung keine Gegenstimmen der Oppositionsparteien zu erwarten. “Wir wollen nicht nur großen Unternehmen helfen, sondern auch den kleinen und mittelständischen, weil sie das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden.”, sagt Angela Merkel. Der Gesetzesentwurf soll im Juni 2009 in den dafür zuständigen Gremien beraten werden, um dem Bundestag noch im Juli 2009 zur Abstimmung vorgelegt werden zu können.




















Wer sich, auch mit der besten Absicht darauf einläßt, seine Idee geht aber nicht oder zumindest nicht schnell genug auf, schläft ab dem 3 Jahr unter der Brücke, wenn da noch nen Platz frei ist...und verwirkt evtl. seinen Anspruch auf Grundsicherung insgesamt, spätestens aber nach 5 Jahren FÜR IMMER. Es ist nicht die Reduzierung des Arbeitslosengeldes, sondern der Grundsicherung, von der die Rede ist.
Gibt Staat diese Microkredite aus oder wie bei Microkrediten jetzt in der "3. Welt" ein anderer?
Der kriegt (wenn ER es haben will) dann 25 % von der aufgebauten Firma plus 75 % der Tilgung und 100% Zinsen für die Gesamt ausgegeben Summe - am Verlust ist der nämlich nicht beteiligt.
...
Ich bin mal gemein - wer da mit macht, der läuft sehr große Gefahr alles zu verlieren, auch die allergeringste Grundsicherung, wer sich dessen bewußt ist und nicht mitmacht, der gilt als fauler Schmarotzer - wetten?
....
Die geben uns nichts, ohne damit nicht letztendlich wieder den großen Reibach machen zu können.
verrät mir mal einer, wie das gehen soll ALG1 UND mindestens 2 Jahre erwerbslos?
...und was ist nach 4 Jahren?
Es wird bei Bedarf bereitgestellt, was ja wohl anfangs nötiger Bedarf ist, wenn sich jemand nicht bloß Schuhputzzeug kaufen will.
Man bedenke, wenn ALG2 als Voraussetzung gemeint ist, wieviel da an sonstigem Eigenvermögen vorhanden sein wird...
Es wird als so über 4(!) Jahre ALG2 gewährt, wenn der Überschuß aus der gegründeten Existenz nicht reicht. Im 5. Jahr gibt es schon nichts mehr.
Wie soll derjenige dann Grundsicherung beantragen, wenn er doch eigentlich keine mehr kriegt, diese "Förderung", was ja eigentlich ein Grundrecht lt. Grundgesetz ist, aber ausgelaufen ist?
Bisher kann Grundsicherung ALG2 derjenige beantragen, der mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten kann und über nicht genügend Einkommen zur Bestreitung seines Existenzminimums (soziokulturell) verfügt sowie über bestimmte Vermögensgrenzen, dem Alter entsprechend gestaffelt, hinaus sein Eigentum nennt. Vermögen und Schulden werden hierbei übrigends auch nicht verrechnet.
Bis jetzt wird gezahlt, völlig unabhängig davon, ob derjenige Selbständiger, Freiberufler, Geringverdiener, Vollzeitbeschäftigter oder Gar-nichts-tuen-könnender (arbeitslos) ist.
1. Wieso heißt es "Eilgesetz zur Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten"? Das hätte schon längst passieren müssen = Binnenkonjunktur ankurbeln. Die (innoffiziellen & realen) Arbeitslosenzahlen sind schon seit Jahren katastrophal und die "CSPDU" will damit nur Stimmen einfangen...
2. 10 Milliarden Euro sind ein Witz in anbetracht der 1 Million Antragsteller. Schon einmal eine Firma für 10000 Euro gegründet? Vielleicht eine Imbissbude? Das Geld ist schnell weg und falls keine Kunden kommen (kann ja angeblich passieren) ist nicht nur das Geld futsch. Schließlich handelt es sich um ein Darlehen - im Gegensatz zur Abwrackprämie, Bankrettungen und andere staatliche Zuschüsse (EU-Subventionen etc.).
Und das beste: Woher sollen Menschen, welche 2 Jahre arbeitslos waren, den Mut und das Vertrauen hernehmen, in der jetzigen Zeit (Wirtschaftskrise) etwas eigenständiges aufzubauen, wenn ihnen schon seit 2 Jahren nicht mehr gebraucht werden?
3. Mikrofinanzierung=Mikrokredite. Von einem Nobelpreisträger in die ganze Welt als DAS MITTEL verkauft. Leider zu einem hohen Preis. Wer würde sich freiwillig 10000 Euro auf Dispositionskreditbasis beschaffen? Kein denkender Mensch! ...und bei Mikrokrediten fallen i.d.R. noch mehr Zinsen an. Aber man hat ja für die Rückzahlung 10 Jahre Zeit...
4. Hat ein Unternehmen mehr als 10000 Euro Jahreseinkommen, nimmt die SoFA einfach den Vertrag in die Hände und sagt: "Wir wollen jetzt 25% vom Gewinn - jährlich. Sozusagen unser Art Aktienanteil an ihrer Arbeitskraft.". Das sind Methoden der Börse (oder Casinos ;wie man's sieht) für AlgII-Empfänger und alles andere als soziale Marktwirtschaft.
5. "Zur Vergabe des AEG-Darlehens soll bei Bedarf eine bis zu 5-jährige Sicherstellung der Grundsicherung bereitgestellt werden, mit einer jährlichen Reduktion ab dem 2. Jahr um je 25%. Damit soll eine Möglichkeit geschaffen werden, in 5 Jahren die Erwerbslosenzahlen um mindestens 2 Mio. zu reduzieren."
Wie sollen die Erwerbslosenzahlen um 2 Millionen gesenkt werden, wenn nur 1 Million Menschen dieses Angebot finanziell gesehen überhaupt annehmen könnten?
Auch ansonsten lassen mich diese Sätze staunen... und den Bauch drehen.
5. "Speziell geschulte Berater in den Kommunen und jeweiligen Jobcentern."
Sind das ehem. Telekommitarbeiter wie bei der Arge oder werden die noch kompetenter? Naja - ich bewerb' mich dann ab September 2009 ;-D. LOL. Werde die Leute dann beraten, daß sie sich keine Illusion machen sollen und stattdessen für soziale Gerechtigkeit demonstrieren sollten.
6. Alleine schon der Gedanke, daß 1 Million Menschen gebraucht bzw. bezahlt werden können ist genauso abwegig wie bzw. wo 1 Million Arbeitsräume etc. entstehen können. Sollen sich die dann arbeitenden Menschen gegenseitig bis zum Existenzverlust im Lohn dumpen, damit ihre Arbeit (in Konkurenz zu Industrie; vor allen Dingen aus dem Ausland) auch gekauft werden kann? Mir erscheint es jedenfalls so und deswegen denke ich, daß diese ach-so-schöne Osterei neoliberale Kriminalität (gegen das Volk) ist.
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Watawah hat m.E. größtenteils Recht. ...aber irgendwie kommt mir der Text so vor, als wäre der Text ein verspäteter Aprilscherz.
... weil es eilig ist?
2. 10 Milliarden Euro sind ein Witz in anbetracht der 1 Million Antragsteller.
... weil es eine Anschubfinanzierung für Kleinunternehmer sein soll?
Und das beste: Woher sollen Menschen, welche 2 Jahre arbeitslos waren, den Mut und das Vertrauen hernehmen, in der jetzigen Zeit (Wirtschaftskrise) etwas eigenständiges aufzubauen, wenn ihnen schon seit 2 Jahren nicht mehr gebraucht werden?
... hm, das kann ich Dir nicht beantworten.
3. Mikrofinanzierung=Mikrokredite. Von einem Nobelpreisträger in die ganze Welt als DAS MITTEL verkauft.
... insgesamt 25% - wäre ein Jahreszins von 4,1%
4. Hat ein Unternehmen mehr als 10000 Euro Jahreseinkommen, nimmt die SoFA einfach den Vertrag in die Hände und sagt: "Wir wollen jetzt 25% vom Gewinn - jährlich. Sozusagen unser Art Aktienanteil an ihrer Arbeitskraft.". Das sind Methoden der Börse (oder Casinos ;wie man's sieht) für AlgII-Empfänger und alles andere als soziale Marktwirtschaft.
... und das Unternehmen hätte so die Chance, einen stattlichen Betreuer zur Seite zu haben. Das wäre eine Form von Insolventausfallschutz.
5. Wie sollen die Erwerbslosenzahlen um 2 Millionen gesenkt werden, wenn nur 1 Million Menschen dieses Angebot finanziell gesehen überhaupt annehmen könnten?
... im ersten Jahr.
Auch ansonsten lassen mich diese Sätze staunen... und den Bauch drehen.
... hm.
5. "Speziell geschulte Berater in den Kommunen und jeweiligen Jobcentern."
... vielleicht ein paar Kompetente?
6. Alleine schon der Gedanke, daß 1 Million Menschen gebraucht bzw. bezahlt werden können ist genauso abwegig wie bzw. wo 1 Million Arbeitsräume etc. entstehen können.
... das musst Du mir mal näher erklären.
Mein Fazit: Ich finde durchaus das der Vorschlag diskussionswürdig ist. Ich empfinde so eine Möglichkeit zumindest als Anfang.
2. Eine Anschubfinanzierung von mittellosen Menschen, welche mind. 2 Jahre unter dem Existenzminimum dahinvegetieren müssen, sollte anders aussehen. Die staatliche finanzielle Unterstützung von Nokia-Arbeitnehmern war einiges höher und KEIN Darlehen. Jeder 1-Euro-Job-Arbeitgeber erhält ~5000 Euro pro Jahr&1-Euro-Jobber vom Staat (nicht rückzahlbar). Firmen können ihre Produktion einfach in das Ausland verlagern - Menschen ihre gesamte Existenz nicht.
3. Woher hast Du denn die "25%" Gesamtzins?
Der Zeitraum der Rückzahlung soll laut Text bis 10 Jahre dauern dürfen.
Mikrokredite sind Dispokredite² und ein lukratives Geschäft für jeden Banker bei relativ geringen Risiko.
4. Das ist keine "staatlicher Betreuung" - das ist "staatliche Ausbeutung" für eine Gruppe von Menschen, welche wohl vom Staat nicht gleich wie andere Selbständige behandelt werden sollen.
Die Insolvenz ist bei derartigen Konzepten noch wahrscheinlicher... aber der Staat will ja "helfen", wo er nur kann...
Tut mir leid: Als Selbständiger brauche ich keine derartige "staatliche Zwangsbetreuung". Das eine widerspricht wortwörtlich dem anderen.
5. Ehemalige Langzeitsarbeitslose sollen also Mithilfe von 10000 Euro Startkapital das schaffen, wozu Professionelle Unternehmen (inkl. Equipment, langjährige Berufserfahrung, Vitamin-B etc.) nicht in der Lage sind? Nicht einmal die Großindustrie, welche teilweise wegen Beratern 0% Steuern abführen müssen? Die Berater in den Kommunen und jeweiligen Jobcentern sind schon jetzt dermaßen kompetent... das wissen alle, die mit denen schon mal zu tun haben durften. Noch kompetenter geht nicht...
6. Meine nähere Erklärung:
Woher soll das Geld für die Waren/Dienstleistungen kommen? Wächst das auf Bäumen oder woher soll der nötige Umsatz für 1 Million Selbständige kommen? Das sind mind. 30 Milliarden mehr Kaufkraft pro Jahr, welche die Deutschen erst einmal in den Taschen haben müssen.
Bevor Du jetzt denkst, ich könne nur meckern:
Die vorhandene Arbeit muß einfach gerechter verteilt werden (es gibt viel mit 50+ Stunden/Woche) und die Löhne müssen politisch menschenwürdig angeglichen werden (Mindestlöhne etc.).
Deinem Fazit kann ich zustimmen - diese Möglichkeit ist der Anfang vom Ende...
Bist Du eigentlich DER Hans Meiser, dessen "creaTV" bankrott machte?
Noch etwas zu Ideen von Arbeit:
Habe in einem Naturschutzgebiet binnen weniger Minuten letztens ~1/2 gelben Sack voller Müll gefüllt. Ab 8 Euro Brutto würde ich gerne bei der Stadt angestellt werden und mithilfe dieser Drecksarbeit Umweltschutz leisten. Wer behauptet, es wäre nicht bezahlbar, der sollte sich einmal fragen, wieviel dem Staat ein AlgII-Empfänger (inkl. Verwaltungskosten, Krankenkasse, Extragelder etc.) kostet.
Zitat von: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesarbeitsagentur, 14/2008, Seite 3
"... Ein Arbeitsloser kostete den Fiskus im Durchschnitt des Jahres 2007 schätzungsweise rd. 17.900 € (vgl.
Tabelle 1). Bei den Empfängern von Arbeitslosengeld I – die 21 Prozent aller Arbeitslosen stellen -
lag dieser Betrag mit 22.700 € weit höher. Die Empfänger von Arbeitslosengeld II – mit 64 Prozent die
Mehrheit der Arbeitslosen – kosteten den Staat im Durchschnitt 18.300 €. Bei den 15 Prozent der Arbeitslosen,
die keine Leistungen beziehen, belaufen sich die gesamtfiskalischen Kosten immerhin auf
9.500 € pro Kopf und Jahr, hauptsächlich weil sie keine Steuern und Sozialbeiträge zahlen.
Bemerkenswert ist, dass die reinen Transfers direkt an Arbeitslose lediglich 6.800 € pro Kopf und Jahr ..."
Die Differenz von den tatsächlich im Durchschnitt gezahlten jährlichen 6.800€ / Kopf zu den 17.900 / Kopf
verschlingt der Wasserkopf!
Hier wird doch deutlich, dass die 10.000€ letztlich nur ein Freikauf des Staates sind. Als Unterstützung doch nicht ernsthaft gemeint ...
Die Bürger verantwortungslos abschieben, dann nachfolgend einen gesellschaftlichen Tritt verpassen ist eigentliches Ziel. Das hatten wir alles schon.
Verantwortung trägt die Politik, mit unüberlegten Globalisierungsstreben, Export von Arbeitsplätzen aus Profitgründen, Lobbypolitik und verantwortungsloser Verschwendung!
Ich sage noch einmal: Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird erst Gerechtigkeit schaffen und Menschen befähigen, sich ohne Zwang gesellschaftlich einzubringen.
Die einzigen Hinderungsgründe sind hier politischer Machtverlust und Angst vor direkter Demokratie.
Die Zahlen, welche ich hatte, lagen noch niedriger...
Der Langzeitarbeitslose HartzIV-Empfänger soll für seine Desintegration (in Form von Arbeitslosigkeit) bluten, obwohl laut anderen wissenschaftlichen Berichten (besserverdienende) Manager zum größten Teilen an deren Arbeitslosigkeit schuld sind. Und "das Angela" will ja mehr "Selbstverantwortung" sehen.
Ein bedingsloses Grundeinkommen würde die ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse m.E. noch zuspitzen. Entweder, weil...
A. ...dieses noch niedriger liegen würde als der HartzIV-Regelsatz und trotzdem nicht mehr Arbeit vorhanden wäre.
B. ...oder bei einem höheren Satz einfach nicht finanzierbar wäre.
C. ...die Einwanderung nach Deutschland in einem Europa ohne Grenzen (freie Wahl des Wohnortes innerhalb aller europäischen Länder) rapide zunehmen und darunter das Grundeinkommen-System zerbrechen würde.
Meines Wissen würde nur eine gesetzlich-verankerte gerechte Verteilung von Arbeit(-szeit) und Lohn etwas bringen und den "übrig" gebliebenen Arbeitssuchenden sollte der Staat Arbeitsmöglichkeiten bieten, welche es bereits schon genügend gibt > 1-Euro-Jobs. Diese sollten allerdings dann sozialversicherungspflichtig entlohnt werden und ein Leben in Würde ermöglichen anstatt auf das Arbeitsamt/Arge angewiesen zu sein. Finanziell & politisch ist dies alles möglich.
Nur "das Angela" und der Rest der selbsternannten Elite erschaffen sich selbst bewußt genau das Gegenteil. Das beweisen alle Statistiken und viele Bürger spüren es mittlerweile am eigenen Leib.
Ich frage mich immer wieder, warum wir Pleite seien? Steckt es vielleicht in den Autos, wovon es in diesem Land mehr als Führerscheine gibt? Oder den Prunkbauten mancher Neureicher? Oder sind die Arzneimittel, welcher eine Durchschnittsdeutscher so konsumiert, so verdammt teuer? Wahrscheinlich ist das buntbedruckte Papier verschwunden - anders kann ich mir das nicht erklären...
Weil einige wenige das Geschaffene nur ihr eigen nennen (wollen).
Ok und weil der Besitz vieler buntbedruckter Scheine, um die sich auf dieser Welt alles dreht, längst von der eigentlichen Güterproduktion/Warenwirtschaft/Gebrauchswertschaffung abgekoppelt ist, das Maß aller Dinge ist.
Wenn die bereit wären, mehr abzugeben (Steuern, Löhne, wirkliches Leistungsprinzip) sähe es ganz sicher auch ganz anders aus.
Wenn diese (Wenigen) nen Problem mit sozialer Gerechtigkeit haben, weil sie meinen, ihnen stünde mehr zu - dann geben sie eben ab, weil sonst ihr hübsches Kartenhaus zusammenbricht.
Geben so ab, wie zu Beginn der BRD und verkaufen das Ganze eben wieder als Soziale Marktwirtschaft.
Wenn sie sich dann noch merken, daß das auch in Zukunft so bleibt, wären die nächsten Krisen schon mal ne Nummer unterhalb "Systemkrise" haben...
Davon steht da aber nichts, sondern das was ich davon "auseinander genommen" habe. Und so lange das da nicht eindeutig so steht, glaube ich das nicht und ist das immer in diese Richtung interpretierbar. (auch vor Gericht)
Was soll überhaupt so ein Hinweis von Grundsicherung bei Bedarf, als extra Erwähnung, wenn ich das sowieso bei Bedarf bekomme, das hier aber in Jahresintervallen gekürzt werden soll.
Wegen der 10TEuro als Einnahme?
Die würden jetzt als Einnahme auf den Bewilligungsbescheid, also längstens auf einen Zeitraum von 6 Monaten angerechnet, wenn ich davon ausgehe, daß für den nächsten Bewilligungsbescheid nicht mehr davon vorhanden ist als: 150 Euro pro Lebensjahr plus 750 Euro cash, plus 250 Euro in unantastbarer Altersvorsorge wie Riester(als Gesamtvermögen gerechnet)
Also was soll der Ganze Zynober...
Vorschlag:
Es stehen jedem, der ALG2 bezieht und mindestens 2 Jahre arbeitslos ist, ein zinsloser Kredit von 10.000 Euro zu.
Die Gesamtsumme der dafür ausgereichten Mittel ist auf Summe X für diese Aktion begrenzt. Einzureichen ist eine (auch für H4-Empfänger ohne Bank- und Steuerberatung) plausible Geschäftsidee und eine jährliche Vorlage einer einfachen Einnahme-Überschußrechnung. Rückzahlung des Kredits erfolgt über den gedrittelten oder halbierten echten Überschuß, ggü Grundsicherung.
Punkt, Ende, aus ... so vielleicht.
Allerdings glaube ich, ehrlich gesagt, nicht, dass es den Erfolg bringt, den man sich verspricht, denn letztlich macht man damit nur etwas bekannter, was es schon länger gibt. Gründermentalitäten wachsen aber nicht auf Bäumen und unsere Firmenlandschaft ist nicht unbedingt rar gesät mit Konkurrenz; dh. wer heute erfolgreich sein will, der muss sich schon was einfallen lassen.
Hm. So langsam muss man wirklich fragen warum die Bundesregierung nur Pflästerchen verteilt, statt endlich mal zum Verband zu greifen...
Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:
1. es werden nach altväter Sitte die Anforderungen für die Erfassung der Erwerbslosen so geändert, daß 9 Millionen herausfallen
oder 2.
sie werden umgebracht.
Welche Variante die Damen und Herren nun vorbereiten, darüber mag sich jeder selbst seinen Reim machen.
mfg zdago
Selbst wenn die Statistiken nach oben oder unten vom BMAS glaubwürdig eingestuft werden, wäre doch Bekämpfung von Arbeitslosigkeit schon längst fällig gewesen, politisch doch schon einige Jahrzehnte.
Aber wohl wissend, dass nicht nur Krise, sondern auch Globalisierung und technologischer Fortschritt Arbeitsplätze die Existenz sichernd sind immer weniger werden, wurden an der Sozialkriegsfront in den letzten Jahren zunehmend rücksichtslos und diffamierend Arbeitslose bekämpft.
1 Million Arbeitsplätze werden bis 2010 kalkuliert und Abmeldungsprämie aus der Statistik mit 10.000€ belohnt?
Statistisch gibt es nun einige Millionen Menschen mehr, die arbeitslos sind, mit steigender Tendenz.
Wie war das mit den Ellebogen-AGs? Sorry, Ich-AG ist gemeint.
Der Schuss ging nun viel zu häufig in die Hose und traf zum Schluss die Betroffenen selbst zu oft.
Ich denke, grundsätzlich müssen andere Lösungen her und nicht populistische Vorwahlen-Parolen, die dann für nächste 4 Jahre die damit erhofften Wähler im sauren Regen stehen lassen.
Sollte doch mal Politik über konstruktive Vorschläge nachdenken, gab es doch erst vor paar Wochen eine Petition, die kurzfristig über 52.000 Befürworter gefunden hat.
Politisch war die schon brisant, stellte diese Petition doch den Menschen im Ergebnis als systemisch dar und nicht die Autos. Darüber sollte jeder nachdenken, der sich auf weitere Jahre Zwangsarbeit in 1€ Jobs oder Ausklinken mit 10.000 € Fallschirm freut.
Die Zeche dafür zahlen die Bürger, nicht die satten Politiker, die seit 2005 nun finanziell schwächer gestellte Bürger monatlich eine Woche hungern lassen.
Ich für meinen Teil, werde mich gesellschaftlich für ein bGE einbringen und nicht damit beschäftigen, den gesellschaftlich politisch tätigen Notgärtnern zuzusehen, wie sie eben versuchen, abgefallenes Laub und alte Borke zusammenzufegen und zu einem täuschend aussehenden Lebensbaum zusammen zu kleben. Nach der Wahl ist vor der Wahl ist im Angesicht blendendes Flickwerk eine falsche Einstellung. Höchste Wachsamkeit ist geboten!
Grüße aus Kiel und frohe Ostern …
Das Gehirn wurde in vielen Menschen einfach verlagert, Richtung Ellebogen.
Die paar Bürger, die sich zum Beispiel am 28. März zusammengefunden haben, um einmal um den politisch genehmigten Häuserblock zu laufen, konnten sich dann abends zu Hause den lauwarmen Medienrülpser zu Gemüte führen.
Freihändig laufen muss erst wieder erlernt werden. Auch das Wort Solidarität schreckt viele Bürger zurück, eben weil sie selbst kaum dazu befähigt sind.
Vorschlag:
Google ist Dein Freund, es finden sich zum Grundeinkommen reichliche Initiativen, die im Netzwerk Grundeinkommen eine Basis haben. Anschließen, mitmachen!
http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/
http://www.grundeinkommen.de/
http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/
http://www.unternimm-die-zukunft.de/
http://www.bge-forum.de/index.php
Zu Deiner Fragen:
Veränderungen in einem totalitären Staat gehen leider schlecht auf legalem Weg, weil u.a. die Judikative (Gerichte) eher im Namen der Wirtschaft&Eliten als im Namen des Volkes zu sprechen. Die Exekutive vollzieht das Unrecht einfach - auch ohne etwas ändern zu können (Anm.: Rede mal mit Polizisten!). Wird man "aufmüpfig" und demonstriert legal, wird man teilweise sogar als Terrorist abgestempelt. Wird man illegal, ist man einer...
Die Politiker, mit denen ich Kontakt aufnahm, konnten mich alle recht gut verstehen, aber auch nichts ändern. Oder ich bekam eben keine Antwort. Die Partei, wo ich bisher immer mein Kreuz mach(t)e, hat meine Fragen (+Verbesserungsvorschläge) einfach ignoriert. Ganz wenige handeln leider, weil sie mit Entertainment mehr am Hut haben als mit Politik.
Einige "Linke" demonstrieren gegen "Rechts" und eine "rechte Demonstration" konnte so verhindert werden; das ist vorgestern in meiner Stadt passiert. Anstatt zu kommunizieren und die Probleme am Schopf anzupacken sind die "Linken" genauso wie die "Rechten" verblendet und suchen die Ursachen der/ihrer Probleme an der falschen Stelle. Das äußert sich dann u.a. in eingeworfene Fensterscheiben "rechter Modeläden" - m.E. nicht viel besser als Läden z.B. von Türken oder Juden zu zerstören.
In diesem Land gibt es vielzuviele unterschiedliche Gruppierungen, welche sich gegenseitig privat&beruflich oftmöglichst in die Quere kommen anstatt zusammen für eine Zukunft zu leben; z.B. Doitsche/Ausländer, Christen/Muslims, Arbeitgeber/Arbeitssuchende, Egoshooterspieler/Familienministerin oder Elite/Präkariat. Teilweise werden diese Gruppierungen durch Medien gegeneinander aufgehetzt (=Volksverhetzung), wobei ich sicher bin, daß die "selbsternannte Mitte" wie die Opas von der Muppetshow ganz oben sitzen und sich köstlich amüsieren.
Schade, daß Du zu meinen 2. Text nicht noch den ein oder anderen Kommentar abgeben hast. Wäre nett...