Über
Antideutsche wird in letzter Zeit wieder häufiger gesprochen und geschrieben, sie bringen sich auch selbst mit ihren Handlungen ins Gespräch, lenken so von Wichtigem ab.
Antideutsche oder auch Chaoten beziehen, ähnlich anderen Gruppen, auch Position dazu, ob die Opelwerke in der BRD vom Staat gerettet werden sollten, oder nicht.
Ich will jetzt mal etwas darauf eingehen, wie Opel in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts Teil von GM wurde, böse Zungen behaupten da, es habe an dem Kredit- und Wiederaufbauplan der US-Amerikaner gelegen, die wikipedia schreibt das nur indirekt, den geneigten LeserInnen obliegt es, sich kausale Zusammenhänge daraus selbst abzuleiten.
Bezeichnend etwa ist dieser Satz darin: "Großbritannien wurde vom größten Gläubiger der Welt zu einem der größten Schuldner."
Da nämlich die deutschen Kaiserlichen Einheiten die Britische Handelsmarine empfindlich dezimiert hatten, bekam das Vereinigte Königreich den dreifachen Betrag zum Wiederaufbau von Flotte und Infrastruktur geliehen, wie das während dem Kriege zur Sowjetunion gewordene Zarenreich. Nicht so große Summen, wie sie bis heute zur Rettung von HRE, AIG oder ähnlichen Instituten verwandt wurden, aber doch so viel, daß die Briten von ihren 'undankbaren, ausgewanderten Kindern' in die Schuldenfalle gelockt wurden.
Über die Rolle der USA im 1. Weltkrieg hält allein die deutschsprachige Wikipedia zwei sich widersprechende Aussagen bereit. Da heißt es einmal, man habe neutral bleiben wollen und kaum genaue Vorstellungen für die Zeit danach gehabt, dann heißt es, man habe alle Handelsbeschränkungen ausräumen wollen. Das kennen wir ja von unseren US-amerikanischen Freunden, denn derlei Abkommen schließen und schlossen sie schon mit ihren Marionettenregimen in Afrika, Süd- und Lateinamerika. Man nennt es auch Hegemonialpolitik oder Protektionismus. Beides geht noch immer zu Lasten des arbeitenden Teils der Bevölkerung im jeweils schon vorher ärmeren Land.
Adam Opel hatte also als einer der ersten europäischen Fabrikanten auf die neue Fertigungsmethode aus der Neuen Welt gesetzt. Preisfrage an alle: 'von wo kamen wohl diese Fließbänder?' Preisfrage 2: 'wo ging damals die Krise als erstes los, über die Insolvenz welchen Landes mussten wir vor Monaten hören und lesen, in welchem führende Politiker als Konsequenz ihren Rücktritt einreichten?'
Eine kleine Einschränkung möchte ich an dieser Stelle machen: Fließbänder und Großserienproduktion sind beileibe kein Teufelszeug - schon die Utopischen Sozialisten, Marx, Engels und W. I. Lenin schwärmten davon, auch der Trabant wurde nicht anders produziert.
Nun sitzt die Partei Die Linke etwas in der Zwickmühle, denn in der Alt-BRD hängen noch mehr Arbeitsplätze von Opel ab als in Eisenach, und was auch immer getan oder nicht getan wird, neben Opel gibt es noch andere Autobauer, die sich im günstigeren Fall daran orientieren werden wollen. In Frankfurt am Main haben sich während der Demonstration unter dem Motto "Wir bezahlen nicht für eure Krise!" vermummte Antideutsche bis dicht vor die Rednertribüne geschlichen, um Oskar Lafontaine mit fauelen Eiern und Tomaten zu bewerfen. Wer sich mal mit der Entstehung des Vermummungsverbotes in der Alt-BRD beschäftigt, wird merken, dass es erstmals unter der von Kanzler H. Schmidt angeführten Koalition thematisiert wurde.
Und ja, man könnte den Unwillen bei der Einführung der Kennzeichnungspflicht bei an einer Demo teilnehmenden Beamten dagegen ins Feld führen, will ich jetzt aber nicht. Sondern den Fakt, dass das Vermummungsverbot in einer Zeit viele Gemüter erhitzte, in welcher die Alt-BRD eine vergleichsweise um Dialog bemühte Koalition im Bonner BT hatte, die Ordnungskräfte dieser Koalition bzw. Handgreiflichkeiten mit jenen in dieser Zeit zum Ziel hatte.
Nun hat die Volksinitiative um Jürgen Elsässer schon Ende Februar eine Petition mit konkreten Maßnahmen und Forderungen verabschiedet, die seither in einer Prüfungskommission herumliegt, bis, ja bis sie wohl Schimmel ansetzt - passt auch alles super zur Äußerung von Barack Obama, daß GM USA noch bis Ende Mai 2009 Zeit bekomme, sein Desaster zu ordnen. Bis dahin hat nämlich GM Europe, ein Stiefkind mit noch nicht einmal einem eigenen Geschäftskonto, zu rudern, wie ein Wahl an der Küste, was vielen hierzulande nicht klar ist.
Und hier schließt sich der Kreis wieder, denn Antideutsche haben oftmals eine Haltung zu den Autobauern in der BRD, die Merkel und Co nicht aussprechen, nach der sie jedoch handeln. Gemäß deren Maxime sind die Famielenväter und -mütter, die bei Opel arbeiten, selbst daran Schuld, wenn ihre Arbeitsplätze nicht erhalten werden können, weil sie so unmoderne, viel Kraftstoff verbrauchende Kraftwagen in ihrer Arbeitszeit montier(t)en. Von solchen Antideutschen hört man dann auch solche Sprüche wie den: "Autos, insbesondere Bonzenkarren anzuzünden, unterstützt man ideell, denn so eine abgebrannte 'Bonzenschleuder' kann anschließend nicht mehr betankt werden und ergo keine > 120 mg CO2 / 100 km mehr emittieren, dem Bonzen schadet es ehedem nicht, denn er hat eine Versicherung, die ihm alles erstattet. Bei den Antideutschen, die meist auch sehr umweltschutzbewegt wenigstens vorgeben zu sein, schließt sich so auch ein Gedankenbogen, denn sie 'argumentieren', so betrieben sie aktiven Umweltschutz. Aber auch dieser Bocmist kommt aus der Neuen Welt, da gabs nämlich vor Jahren schon Humvee-Händler, die plötzlich keine Handelsware mehr hatten. Da mir hier niemand ins Wort fällt, noch bevor der erste Halbsatz beendet ist: nähmen wir die Geschichte vom Klimakiller CO2 mal ernst, müßten wir auch einsehen, daß alle LKW, PKW, Busse, Mopets, Motorräder, Kleingeneratoren und Bootsmotoren zusammen etwa 8 - 11 % des CO2-Ausstoßes verursachen.
- genauer - des von Menschen produzierten CO2-Ausstoßes, der insgesamt je nach Quelle 5-15 Prozent der irdischen gesamtproduktin darstellt, deren Masse aus Vulkanen, Bakterien und anderen von Menschen nur sehr unvollkommen regelbaren Quellen entsteht. Auch durch ihr Atmen entsteht CO2.
Wollte Merkel die CO2-Produktion auf deutschem Bodeen wirklich um 40 Prozent reduzieren, müßte sie das Budesgebiet flächendeckend betonieren und 90 Prozent der Bevölkerung umbringen.
Die Deutschen sind inzwischen geistig so tot- da mag das gehen, aber die 15 Prozent Ausländer werden sich das nicht bieten lassen. Viel Freude bei dem Versuch !
mfg zdago
Seit den vorläufigen Höhepunkten von in Brand gesetzten Autos während 1.Mai-Demonstrationen in X-Berg in den 80ern haben die Versicherungsgesellschaften schnell gehandelt, und den Versicherungs-Ausschluss-Grund 'höhere Gewalt' eingeführt.
Der Terminus ist schon lustig, oder wenigstens zweideutig, wenn man ins Kalkül zieht, daß womöglich NICHT selbstorganisierte Kleinstgruppen von 'Autonomen' und oder 'Antifas' die Bundeswehr- und andere Fahrzeuge beschädig(t)en, wie damals, nachdem der Schah von Persien mit seinem Hofstaat eine Vorstellung in der Dt. Oper besuchte, Benno Ohnesorg erschossen, und 'sich' die Bewegung 2. Juni gegründet hat. Wegen der mg, und dem, was sie tat oder nicht tat, hat ein Dozent der HUB lange Zeit in U-Haft verbracht, § 129 a StGB sei Dank.