Es gibt noch gute Nachrichten, auch wenn sie immer seltener werden. Vielleicht werden sie auch nur vom allgemeinen Geschrei übertönt, oder man ist zu betriebsblind, um sie zu bemerken. Die erste gute Nachricht stammt vom
Feldhasen.
Durchschnittlich 14 Feldhasen tummelten sich im Herbst 2008 auf einem Quadratkilometer. Hochgerechnet gibt es demnach in Deutschland mindestens 4 Millionen Feldhasen. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler, die für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) Zählergebnisse aus über 500 Referenzgebieten ausgewertet haben. Das Fazit nach sieben Jahren Datenerhebung durch die Jägerschaft: Die Feldhasenbestände in Deutschland sind stabil und liegen im langjährigen Mittel bei 14,2 Tieren pro Quadratkilometer.
Das ist wirklich eine gute Nachricht. Es sah lange Zeit so aus, als würden wir den Feldhasen verlieren. Das lag vor allem an einer immer intensiver werdenden Landwirtschaft, ständig steigender Ausbringung von Pestiziden und dem Fehlen von Rückzugsräumen auf Endlosmonokulturen. Allerdings bedeutet diese Stabilität noch lange nicht, dass wir auch nur annähernd wieder auf Werten wie vor 50 Jahren wären. Dazu ist noch viel weitere Arbeit erforderlich.
Auch für den Feldhasen brauchen wir kleinteiligere Ackerflächen, Feldraine, Hecken und Gebüsche. Aber das würde nicht nur dem Feldhasen sondern der ganzen Landwirtschaft nützen. In den Hecken und Feldrainen leben die Nützlinge, die Spritzmittel unnötig machen und gleichzeitig wird der Wind gebrochen, der die Ackerflächen austrocknet und die Erde wegträgt. Außerdem führen kleinere Anbauflächen zu mehr Vielfalt und schon deshalb zu weniger Krankheiten.
Es gibt aber noch eine zweite gute
Nachricht. Auf Borneo wurden in den Kalksteinbergen der Provinz Ost-Kalimantan mehr als 219 "Nester", wie man die aus Ästen und Blättern gebauten Schlafplätze der Orang-Utans nennt, entdeckt.
Noch weiß niemand genau wieviel Tiere sich in dem Gebiet wirklich aufhalten, aber es könnten bis zu 1.000 Tiere sein. Allerdings wären auch ein paar Hundert schon ein beträchtlicher Gewinn für den Erhalt der Art. Wie immer wird es auch hier nicht ohne Hilfe gehen. Der Verein Borneo Orangutan Survival Foundation
(BOS) Deutschland bemüht sich zu helfen, wo es eben nur geht.
Leider musste sich mit Jürgen Trittin wieder einmal ein Politiker zum Schutzherrn aufschwingen, dem man noch nicht einmal die Uhrzeit glauben kann, aber den Orang Utans wegen, sollte man solche Leute einfach ignorieren. Schon mit 3 Euro lässt sich
Lebenswald für die Orang Utans und ihre Mitmenschen schaffen.
Solidarität könnte auch hier menschlichem Profitdenken und der wilden Gier des Kapitals eine Strich durch die Rechnung machen. Mag sein, dass der eine oder andere meint, es sei schon schwer genug, mit Menschen solidarisch zu sein, und dass dies bei Menschenaffen nun zu weit ginge. Wir brauchen unsere Umwelt und die Orangs sind ein Teil davon. Jedes Teil das wir nicht retten, wird uns fehlen, und es gibt nichts, was es wert wäre, dem Profit geopfert zu werden.
Es gibt nämlich eine Opferkette - und mitten in dieser Kette ist auch der normale Mensch. Sagen wir einfach mal "Halt!".
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Cool, aber ne Quellenangabe wäre trotzdem nicht schlecht gewesen.
Sieht doch ganz brauchbar aus, aber wieso 13 von 100? 76% Positiv und 24% Schwachmaten aus dem was ich hier sehen kann. Also jeder vierte ein Orang Utan, das passt auch besser, bei 13% wäre ich skeptisch geworden.