Mütter sind so. Weil Mutterliebe blind macht. Das gilt auch für die alte Frau in Mels, die ihren Sohn liebt. Allerdings hat Herr Ackermann wie jeder andere Mensch auch, nur eine Mutter die ihn blindlings lieben darf. Alle anderen Menschen können ihn lieben, müssen das aber nicht tun. Sie dürfen ihn auch hassen, zumal er Millionen einen Grund dafür gegeben hat.
Mütter haben ihre Kinder immer geliebt. Das gilt für Nero, Hitler, Stalin und auch Mao. Aber deren Mütter haben sich geirrt. Das gilt auch für die Mutter aus Mels. Ackermann hat dieser Welt nichts Gutes gebracht. Jede Hand die ihn förderte hat er gebissen. Zuerst wollte er Rainer Gut von der Credit Suisse stürzen der ihn zu seinem Nachfolger aufgebaut hatte. Allerdings war der Herr Gut viel cleverer und hat Ackermann einfach rausrationalisiert. Er hätte ihn notfalls auch zum Chef der Bleistiftanspitzabteilung gemacht.
Was nicht gut genug für die Schweiz war, war gut genug für die Deutsche Bank. Hilmar Kopper, der Mister Peanut und der lebende Kleiderständer Rolf Breuer meinten das Ackermann sehr gut zu ihnen passe. Pfeifen aller Länder vereinigt euch. Was aber bei Kopper und Breuer schlichte Dämlichkeit war, ist bei Ackermann Dämlichkeit gepaart mit einer unheimlichen Selbstüberschätzung und totaler Verkennung der Lage. Er glaubte wirklich, das er für ein paar Aktionäre, alle Regeln menschlichen Zusammenlebens in Deutschland auf den Kopf stellen könne.
Das ist ihm unter Mithilfe seines Chefideologen und Chefarbeitnehmerbeschimpfers Norbert Walter und des unersättlichen und grenzenlos verdorbenen Herrn Kannegießer von Gesamtmetall auch teilweise gelungen. Die Medien haben brav mitgespielt. Es schien keine Grenzen mehr zu geben. Aber der Schein trog. Die Besitzer der Medien verfolgen ihre eigenen Ziele und diese sind nicht einmal annähernd deckungsgleich mit denen von Ackermann.
Die Springer und Mohn merkten sehr schnell, das Ackermann überzogen hatte. Der Mannesmann Deal war der sichtbare Punkt an dem Ackermann und sein Vorgehen unerträglich wurden. Das eine ehemalige Jugendrichterin eingesetzt wurde, die, die erwarteten Freisprüche lieferte, war nur eine kurze Hilfe. Immer mehr Bürger wussten, was sie von Ackermann zu halten hatten. Das er nicht zurücktreten musste lag an Breuer, der bestenfalls als Hutständer einzusetzen ist.
Außerdem brauchte man einen Schuldigen für all die vielen anderen Pleiten. Vodafone bezahlt der deutsche Steuerzahler über Abschreibungen, Mitsubishi genauso. Die Deutsche Bank hat Siemens seine Fertigungskompetenz gestohlen und Millionen von Arbeitsplätzen in Deutschland vernichtet. Nun ist mit der Pleite des Immobilienfonds auch der Immobilienmarkt an der Reihe. Ackermann wird 25 Prozent Rendite erhalten. Eine Rendite die aber nicht aus guten Geschäften der Deutschen Bank, sondern aus Spekulation und Betrug resultiert.
Aber Ackermann wird auch ein Urteil bekommen. Die Bundesanwaltschaft und der Bundesgerichtshof haben nicht mitgespielt. Wahrscheinlich wird es in mildes Urteil werden. Jeder Apfeldieb wird bei uns härter bestraft.
Aber eine Strafe wird zumindest dem Rechtsempfinden gut tun und es bedeutet das Ackermann nun endlich gehen muss. Das rettet die Deutschland AG nicht mehr. Die ist Geschichte. Es rettet auch die Deutsche Bank nicht mehr. Deren Ansehen ist auf dem Nullpunkt. Sie wird sich in einen Bereich der reinen Abzocke mit Sitz in London und in einem Geschäftsbankenbereich mit Sitz in Frankfurt aufteilen. Aber das ist egal. Eine Bank ohne jede Verantwortung braucht niemand. Die Zeiten von Abs und Pferdemenges sind vorbei.
Lügner und Demagogen wie Walter oder gesichtslose Bürokraten sind alles was der Bank bleibt. Sie wollte die deutschen Arbeitnehmer vernichten oder doch zumindest ausrauben. Das hat sie geschafft. Aber dabei hat sie auch sich selbst vernichtet. Ackermann sei Dank. Nein er ist wirklich kein guter Junge, egal was seine Mutter denkt.
Er ist ein anständiger Junge
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