Unser Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer, der uns auch noch als Verbraucherminister veralbert, sicher nicht. Unser Bundesumweltminister Gabriel braucht eine sichere Altersversorgung und ist kein Imker. Die Eurokraten in Brüssel werden auch nicht von Bienen bestochen, deshalb sind denen Bienen egal. Wir sollten uns also alle noch die ein oder zwei Jahre freuen, in denen wir hier noch Bienen haben und uns verabschieden. Es war eine nette Zeit.
Gentechnik ist eine feine Sache. Sie wird von großen Konzernen ausgeübt, bei denen Politiker und Pseudowissenschaftler auf sichere Unterstützung im Alter hoffen dürfen, die dann auch niemand Bestechung nennen darf. Monsanto und Bayer sind solche Unternehmen, die von unseren Politikern und falschen Wissenschaftlern heiß geliebt werden. Beide produzieren fleißig gentechnisch verdrecktes Saatgut, das sich, biologisch unvermeidlich, mit dem natürlichen Saatgut vermischt. Da diese Firmen auf ihren Gendreck Patente besitzen und das natürliche Saatgut nicht geschützt werden kann, gehört diesen Firmen auf Dauer alles Saatgut.
Die gentechnischen Veränderungen an den Pflanzen zielen entweder auf eine Unempfindlichkeit gegen chemische Pflanzenschutzmittel, die nichts anderes als eine Giftbrühe sind, die alle Pflanzen und Tiere, bis auf die gewünschte Pflanze, umbringt. Die andere genetische Veränderung zielt darauf, die Pflanze gegen Freßfeinde selbst giftig zu machen und die Tiere dadurch umzubringen, das sie nur möglichst geringe Teile der Pflanze fressen müssen, um an deren Gift zu sterben.
Bei einem Produkt der Firma Monsanto sieht sich ja auch unsere Bundesregierung nicht mehr in der Lage so zu tun, als ob nichts passiert:
Die gentechnisch veränderte Maissorte MON810 kann schädliche Auswirkungen auf Schmetterlinge und andere Insekten haben, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/5659) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/5471). Neuere Untersuchungen hätten negative Einflüsse auf das Überleben, die Entwicklungsdauer und die Vermehrung der Tiere aufgedeckt.
Mit anderen Worten der Gendreck bringt die Tiere um, verhindert deren Vermehrung und ihre Entwicklungszyklen. In den USA wo dieser Gendreck schon seit längerem eingesetzt wird, beklagen die Imker ein außergewöhnliches Aussterben der Bienen und die Wissenschaft darf keine ehrliche Antwort finden, sondern muss außerhalb des Genbereiches suchen, da Monsanto dort zu mächtig ist. So wird das ganze im Endeffekt bei uns auch aussehen. Denn wer braucht schon Bienen.
Wir Menschen brauchen die Bienen und zwar dringend für unsere Ernährung. Das muss ein Politiker nicht wissen. Die werden ja dafür bezahlt das sie nichts wissen. Sterben die Bienen, stirbt alles was durch Bestäubung befruchtet wird, letztendlich auch aus. Kein Obst, keine Blumen, kein Gemüse. Damit ist dann auch die Ernährungsgrundlage für viele Tiere weg, die zwangsläufig auch aussterben. Das geht übrigens viel schneller als jede Klimakatastrophe.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) habe im April die Ausgabe von MON810 der Firma Monsanto eingeschränkt. Diese vertreibe als einzige diese Maissorte in Deutschland. Saatgut, das bereits in Gebrauch ist, sei nicht von der Anordnung betroffen. Jetzt müsse die Nutzung neuen Saatguts erst vom BVL genehmigt werden, heißt es weiter. Zusätzlich würden die Felder, auf denen MON810 angebaut werde, überwacht, um negative Auswirkungen auf die Umwelt ausschließen zu können.
Dann ist ja alles gut. Da steht also neben jedem Feld mit diesem Gendreck ein Oberregierungsrat und passt auf, das die Maispflanzen keine Schmetterlinge und Bienen töten. Genial. Bei der Vogelgrippe, die weit weniger tödlich für den Menschen ist, mussten alle Vögel in Volieren. Hier schauen wir unserer eigenen Ausrottung lächelnd zu, anstatt den Genmais sofort zu vernichten. Da müssen ein paar Verantwortliche wirklich gut bezahlt werden, oder keine Kinder haben.
Auf jeden Fall sollten wir damit anfangen uns von den den Bienen zu verabschieden und damit auch von unserem Leben.




















Du machst dir zu viele Sorgen. Sollte es in Sachen Obst, Gemüse oder gar Blumen zu einer Versorgungslücke kommen, werden sich Bayer und Monsanto sicher gerne bemühen, sie mit ihrem Angebot zu schließen. Und in die ökonomische Potenz dieser Firmen habe ich größtes Vertrauen.
Es gibt Sachen, die kann man nicht reparieren. Das ist übrigens das, was die meisten Mörder nach der Tat so erstaunt.
Man kann nicht alles was man zerstört auch wieder erschaffen.
Ich glaube aber nicht, dass eine Firma, die ein bisschen in den Eiweißen einer Pflanze hergepopelt hat und hauptsächlich Geld für Marketing ausgibt, in der Lage ist, dieses komplexe System in sehr kuzer Zeit zu ersetzen; zu verdrängen ja, aber nicht zu ersetzen.
Dazu gibt es auch einen Roman von Bernhard Kegel mit dem Titel "Wenzels Pilz".
Monsanto vergiftet und tötet übrigens nicht nur Bienen und andere Insekten, auch Menschen werden von derem Dreck geschädigt, z.B. durch Leber- und Nierenschäden: http://www.perspektive2010.org/blog/2007/03/15/monsanto-gen-mais-leber-und-nierenschaeden-durch-mon-863/
Fällt das eigentlich schon unter biologische Kampfstoffe? Ob Monsanto dafür eine Lizenz / Erlaubnis hat?
Gruß
Alex