Während unser Minister für die Förderung neoliberaler und wirtschaftsfaschistischer Ansprüche, Franz Müntefering, bei uns die Rente auf 67 heraufgesetzt hat, machen die
Italiener genau das Gegenteil und senken das Rentenalter von 60 auf 58 Jahre.
Kluge Leute diese Italiener. Sie möchten gerne leben, möchten das Leute auf dem Höhepunkt ihrer Kraft arbeiten und im Alter beruhigt in Rente gehen können. Sie wollen ein lebenswertes Leben für alle.
Das passt dem guten Franz von der SPD natürlich nicht. Wozu sollen die Leute ein gutes Leben haben. Es reicht doch wenn zehn Prozent der Deutschen immer reicher werden und ihr Geld kaum noch ausgegeben können. Der gute Franz macht ja Politik nur für diese Leute. Der Rest muss nicht leben, vegetieren ist schon mehr als er denen zubilligt. Deshalb verhindert er und seine Partei ja auch einen Mindestlohn, vernünftige Besteuerung von Unternehmensgewinnen und gibt stattdessen den Großkonzernen noch Steuererleichterungen, damit die besser Arbeitsplätze in Deutschland abbauen können.
Das es in Deutschland kein Leben mit der FDP oder der CDU/CSU geben kann, weil die nur ihre Klientel versorgen, war schon immer klar. Die SPD galt lange als das kleinere Übel. Aber Schröder und Müntefering haben klar gemacht, es gibt kein Leben mit der SPD. Zumindest nicht für Arbeitnehmer.
Anstatt die jungen und starken in die Arbeitslosigkeit zu verbannen und Renten zu kürzen, sollten wir uns ein Beispiel an Italien nehmen und die Rente auf 63 für Frauen und auf 60 Jahre für Männer zurücknehmen. Das wäre ein logischer Schritt. Füllen wir die Rentenkassen mit den Steuereinnahmen, mit denen heute Investitionen in China und sonstigen Billiglohnländern und der Abbau deutscher Arbeitsplätze subventioniert werden.