Den meist gut orientierten Gerüchteküchen aus dem Vatikan ist zu entnehmen, das der Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg Präsident des Päpstlichen Einheitsrates werden soll. Das passt sehr gut in eine Reihe von päpstlichen Entscheidungen, die für normale Menschen immer wie ein Griff ins Klo aussehen, aber Ratzinger zu gefallen scheinen. Nach den Holocaustleugnern bricht er jetzt eine Lanze für die Unterstützer des Kindesmissbrauchs.
Bischof Gerhard Ludwig Müller gelang etwas, was auch in katholischen Kreisen schon als Meisterleistung gilt. Er schickte einen bereits wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Priester wieder in eine Gemeinde mit Kindern. Schließlich gönnte ihm Müller den Spaß, und die aktuelle Berufung bestätigt, dass der Ratzinger als Papst diesen Förderer des Missbrauches von Kindern auch noch belohnt.
Bischof Müller hat alle getäuscht, um seinen pädophilen Pfaffen an eine aussichtsreiche Stelle zu bringen, wo der seinen Spaß haben konnte und ihn auch gehabt hat. Als Kritik an Müllers verhalten laut wurde, wurde Müller frech und drohte seinen Angreifern mit juristischen Konsequenzen. Es hat sich aber niemand von Müller
verjagen lassen.
Es wurde in vielen Medien darüber
berichtet, und kluge Leute vermuteten, dass es zu einem Karriereknick kommen würde, weil Müller komplett gegen die Richtlinie der Deutschen Bischofskonferenz verstoßen hatte.
Geistliche werden »nach Verbüßung ihrer Strafe nicht mehr in Bereichen eingesetzt, die sie mit Kindern und Jugendlichen in Verbindung bringen«, so der Passus. Genau dies aber hat Müller im aktuellen Fall getan. Derselbe Pfarrer, der jetzt in U-Haft sitzt, war acht Jahre zuvor bereits im 60 Kilometer entfernten Viechtach auffällig geworden.
Es ist genau der gleiche Bischof Müller, der schon die sehr geringen Rechte der Laien in der katholischen Kirche komplett aushebelte. Die jetzige Berufung Müllers ist nicht nur ein Lob für seine Förderung des Kindermissbrauchs, sondern dient natürlich auch dazu, die Aufgaben des
Päpstlichen Einheitsrates in sein Gegenteil verkehren.
Der Einheitsrat, wie der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen auch genannt wird, hat vor allem zwei Aufgaben: Zum einen soll er den ökumenischen Geist innerhalb der katholischen Kirche fördern. Zum anderen hat er die Aufgabe, den Dialog und die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und christlichen Weltgemeinschaften zu fördern.
Das wird lustig. Jemand, der die Laien noch rechtloser macht und sich nicht an die Regeln der Deutschen Bischofskonferenz hält, soll für innerkirchliche Ökumene sorgen und gleichzeitig einen Ausgleich mit anderen Kirchen schaffen. Da ist Müller bestimmt richtig, um all das zu beenden.
Die Kirche geht unter Ratzinger direkt zurück ins finsterste Mittelalter. Wieder einmal stellt sich anhand der Personalie Müller die Frage, ob es noch zeitgemäß oder gar zu verantworten ist, dass Kirchensteuer gezahlt und die Gebäude der Kirchen vom Staat unterhalten werden. Irgendwann einmal muss die Belohnung dafür, dass die Katholische Kirche bei der Vernichtung der Juden freundlich weggesehen hat, doch zu Ende sein.
Wir schreiben 2009, der Papst und ein zu großer Teil seiner Führungsgruppe marschiert gerade fröhlich an 1420 (1483 wurde Luther geboren) vorbei, in Richtung dunkelstes Mittelalter. Exorzisten, Missbrauch, Hexenwahn, all das feiert fröhlich Urständ in einer Kirche, die maßlos verkommen ist. Vermutlich wird sie auch bald das neue Testament abschaffen, weil es zu liberal ist.
ein peverser teufel mit engelszungen
erst hatte er keine ahnung von züchtigungen
von kindern
dann schlug er selber
dann keine ahnung von kindermissbrauch
vielleicht tat er es auch.