Oder anders gefragt, wo bleibt sie denn? Eigentlich müssten doch mindestens alle sozial Benachteiligten und Geschundenen sehnsüchtig darauf warten, denn sie tragen doch fast alle mindestens eine Faust in der Tasche spazieren! Denn gefühlt bedeutet soziale Unruhe auch –> Stopp! Ja was denn nun eigentlich?
Dieser Tage redet jeder, der der Meinung ist, etwas zu melden zu haben, von den sogenannten sozialen Unruhen. Bloß was sind denn nun soziale Unruhen im Detail? Die Nebelkerzenwerfer und Sandinsgetriebestreuer aus Berlin und anderen systemlingschen Hauptquartieren bemühen sich aktuell auffällig oft um diese Worte. Bloß niemand definiert sie genau! Auch in einschlägigen Internetplattformen finden sich keine Definitionen dazu. Also muss man das Pferd von hinten aufzäumen: wenn man einen Begriff oder eine Bezeichnung nicht finden kann, sollte man versuchen, dass vielleicht vorhandene Gegenteil zu finden. In dem Fall der „sozialen Unruhen“ eben den „sozialen Frieden“! Was ist also der soziale Frieden?
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Was ist denn nun mit der sozialen Unruhe?
Bei Wikipedia wird der soziale Frieden wie hier nachzulesen ist, definiert! Aha, wenn man also bei Wikipedia nach sozialen Frieden sucht, wird man zum Arbeitsfrieden weitergeleitet. Dort steht dann, dass der Arbeitsfrieden (nur in der Schweiz?) eine große Bedeutung hat. Und es steht weiter nachzulesen, dass er ein arbeitsrechtlicher Begriff ist und damit Konflikte mit Arbeitsgebern ohne Kampfmaßnahmen, sondern am Verhandlungstisch bereinigt werden. Aber das kann es wohl dann doch nicht sein, wenn man die soziale Unruhe bzw. das Gegenteil sucht, denn wenn das ein Begriff aus dem Arbeitsrecht ist, dann geht’s ja wohl anzunehmender Weise um Arbeit, also ein rechtlich, möglichst dauerhaftes Vertragsverhältnis zur Einkommenssicherung. Wohl also auch nicht das zutreffende, denn die sozial Benachteiligten und Geschundenen haben meistens gar kein „Arbeitsrechtsverhältnis“ mehr und wissen manchmal auch gar nicht, was das eigentlich praktisch bedeutet, weil der letzte richtige Arbeitsvertrag schon zu lange zurückliegt oder noch nie einer vorhanden war! Selbst wenn man soziale Unruhe allgemein in die Suchmaschinen des Internets eingibt, werden nur die Worthülsen und Seifenblasen der Politikerdarsteller und deren Kandidaten der letzten Zeit verlinkt.
Also machen wir es kurz, weil ich mich hier nicht in Wortakrobatik verlieren will. Soziale Unruhen stehen natürlich im kausalen Zusammenhang mit deren Ursachen. Deshalb gehören meiner Meinung nach die Ursachen von sozialen Unruhen auf jeden Fall mit zu den Erscheinungsbildern und beginnen viel früher, wie sie nach außen erkennbar sind. Soziale Unruhen können landläufig (weil ich zumindest nach einer oberflächlich schnellen Suche keine eindeutige und anerkannte Definition gefunden habe – man möge mich berichtigen, falls doch etwas zu finden sein sollte) in keiner Reihenfolge einer Chronologie oder Wertigkeit bedeuten:
Sicher sind bei weiten diese Indikatoren nicht vollzählig, aber darum soll es hier auch nicht gehen. Es soll nur hinweisend hinzu gefügt sein, dass soziale Unruhen noch nicht eine Revolution sein können oder müssen, sondern allenfalls eine (notwendige) Vorstufe sind. Eine summierte Unzufriedenheit (ob es eine streng genommen soziale war, ist dahingestellt) gab es jahre- wenn nicht sogar jahrzehntelang in der DDR, bis sie sich ab dem Sommer 1989 explosionsartig entlud.
Jeder muss nun heute für sich vergleichend entscheiden, ob es eigentlich nicht schon lange genau wieder soziale Unruhe gibt, weil viele Menschen beispielsweis gar nicht mehr mit der Gesellschaftsform einverstanden sind oder sein können! Spätestens als die Banken die Sparschweine der einfachen Leute, und da auch und gerade der Rentner, zum Teil mit Totalverlust verzockt haben, sind auch die letzten Betroffenen aufgeschreckt. Natürlich nur die Betroffenen! Denn die deutsche Michel Mentalität zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sich für das Schicksal anderer nicht mehr interessiert, solange man nicht selbst betroffen ist! Aber soziale Unruhen setzen zu aller erst eines voraus: Solidarität! Denn nur ein einheitliches Auftreten gewährleistet auf Dauer Erfolg!
Leider ist man derzeit immer noch meilenweit von sozialen Unruhen, geschweige denn systemverändernden Revolutionen in Deutschland entfernt. Wenn ich auch sonst den Systemlingen nicht recht gebe, aber in einem Punkt haben sie in den letzten Tagen den Nagel auf den Kopf getroffen (natürlich in selbstgefälliger und überheblicher Art), dass nämlich die ausschreitende Gewalt ganz Weniger von dem 1. Mai Vorkommnissen in Berlin und Hamburg nichts mit Revolution oder sozialen Unruhen zu tun hatten.
Und genau das ist die Gefahr, um deren Aufklärung ich mich hier bemühen möchte! Es soll nunmehr seitens der poltischen Mietmäuler, der höfischen Medien und aller anderen Kräfte, die das System tragend unterstützen, augenscheinlich der Versuch unternommen werden, dass mögliche Erscheinungen der Systemveränderungen in Form der Einvernahme von Begriffen und Bezeichnungen benutzt werden, um Stimmungen oder gar kanalisiert bestimmte Formen von Unruhen heraufzubeschwören, um dann für die Masse abwertend einzuschreiten und gegensteuernd zu handeln!
Wer benutzt denn nun fortlaufend die Wortwahl der sozialen Unruhen? Es sind doch vor allem diejenigen, die sich mit diesem Instrument keinesfalls Systemveränderungen wünschen oder gar anstreben, sondern solche, die wieder mal das Spiel um die Macht spielen wollen. Aber nur die Macht im Sinne der Beibehaltung und Festigung der neoliberalen Gesellschaftsform! Mal abgesehen von der Linken, die schon vorher, zurzeit und wahrscheinlich auch in der Zukunft immer wieder mal wenigstens etwas von sich hören lässt: wo ist eigentlich Lafontaine, Gysi & Co. - die müssten doch mit ihrer bunten Truppe heutzutage mehr denn je von Marktplatz zu Marktplatz ziehen (weil sie Hallen oder Stadien wahrscheinlich nicht füllen können) und regional die Menschen aufklären und gemäß ihrer geschichtlichen Verantwortung zum besonnen Handeln gegen das Großkapital und ihre Helfershelfer aufzufordern. Nichts dergleichen ist aber erkennbar. So sollte jeder auch die Linkspartei entsprechend einordnen können!
Eigentlich entstehen soziale Unruhen nicht sofort überregional auf einmal. Vielmehr bilden sich aus spontanen Ereignissen gewisse „Inseln“, wo es besonders gärt und kocht und dort die Wut und der Volkszorn sich schneller entladen kann. Dazu reicht dann der berühmte Funken aus. Um dem aber genau vorzubeugen, wird sich nunmehr eben der Begriff schnell vorsorglich angeeignet, um dann eben entsprechend gegenzusteuern. Im Übrigen ist es aus der Sicht des Systems nur konsequent von der Merkel, dass sie sich in diesem Zusammenhang sämtliche Diskussionen um soziale Unruhen verbietet! Aber das sie das gerade zum 1. Mai rauslässt, ist mal wieder bezeichnend!
Fazit:
Wie ich schon öfters auf duckhome geschrieben habe, muss endlich der deutsche Michel aus seinem Komaschlaf aufwachen! Der Weg der sozialen Unruhen bringt aber meiner Meinung nach nicht viel, weil er nicht nur unorganisiert wäre, sondern genau nun seiner Bedeutung und Signalwirkung enthoben wird. Oppositionelle Kräfte haben es versäumt, sich die Umstände von ihrerseits kanalisierten Thematisierungen anzunehmen!
Ich will hier keinesfalls zu Gewalt aufrufen! Das ist heutzutage allein schon deshalb kein Weg, weil er sehr blutig enden könnte! Das System verfügt mittlerweile über eine derart hochgezüchtete Technologie, dass die Art und der Umfang der Polizeieinsätze zu den G-Treffen oder auch zum 1. Mai wie Ritterspiele aus dem Mittelalter anmuten. Man schaue sich (wie auch hier schon öfters erwähnt) nur diese Waffenart genauer an: Mikrowellenwaffe
Uns bleibt nur noch eine einzige Chance, die man nicht verstreichen lassen darf:
Wir müssen mit einer erneuerten friedlichen Revolution das alte verfaulte System hinwegfegen! Und zwar ganz, ganz schnell. Wir dürfen nicht auf die Wahlen im Herbst warten! Dann ist es zu spät (falls es überhaupt noch zu Wahlen kommt)!
Wir müssen jetzt wirkliche außerparlamentarische Oppositionsgruppen bilden, die aus allen Schichten und Kreisen der Bevölkerung stammen (müssen)!
Wir müssen zivilen, aber gewaltfreien Ungehorsam tagtäglich leisten!
Wie auch schon so oft hier geschrieben, beginnt das mit dem sofortigen und konsequenten Austreten aus allen Parteien und Organisationen (vor allem der Gewerkschaft), geht weiter, dass man versucht seinen Konsum auf ein überlebensnotwendiges Maß zu reduzieren (um dem Staat seiner Haupteinnamequelle zu berauben) und geht weiter mit der „Ächtung“ (in Form von konsequenter Verachtung und Ausgrenzung) aller Personen und Mitmenschen, die noch irgendwie diesem Gebilde Staat dienlich sind! Das ist für mich die heute wieder zu praktizierende Form der Unruhen, denn nichts anderes war es mehr oder weniger, was damals in der DDR bzw. im ehemaligen Ostblock dann in der friedlichen Revolution geendet ist!
AdF = Armee der Finsternis = der Film!
Also machen wir es kurz, weil ich mich hier nicht in Wortakrobatik verlieren will. Soziale Unruhen stehen natürlich im kausalen Zusammenhang mit deren Ursachen. Deshalb gehören meiner Meinung nach die Ursachen von sozialen Unruhen auf jeden Fall mit zu den Erscheinungsbildern und beginnen viel früher, wie sie nach außen erkennbar sind. Soziale Unruhen können landläufig (weil ich zumindest nach einer oberflächlich schnellen Suche keine eindeutige und anerkannte Definition gefunden habe – man möge mich berichtigen, falls doch etwas zu finden sein sollte) in keiner Reihenfolge einer Chronologie oder Wertigkeit bedeuten:
- zunehmende Unzufriedenheit in der Mehrheit der Bevölkerung im Allgemeinen und Besonderen,
- stetig wachsendes Potential an sozial abgewerteten und ins Abseits gestellte Menschen,
- Kaufkraftverlust durch Einkommensverlust,
- schleichende Verarmung,
- Sittenverfall,
- hohe verdeckte und offene Arbeitslosigkeit,
- Armut,
- Hoffnungslosigkeit,
- stetige Steigerung der Kriminalität,
- Flucht in Religionen oder andere Drogen,
- staatsbürgerlicher Ungehorsam,
- offener oder versteckter Widerstand gegen staatliche Institutionen,
- Unzufriedenheit auf breiter Front,
- Bereitschaft und/oder Zustimmung für Demonstrationen, Streiks und anderen Formen des zivilen Ungehorsams,
- Gewaltbereitschaft,
- Infragestellung des Systems, also der Gesellschaftsordnung,
- Unterstützungsbereitschaft für Revolutionen.
Sicher sind bei weiten diese Indikatoren nicht vollzählig, aber darum soll es hier auch nicht gehen. Es soll nur hinweisend hinzu gefügt sein, dass soziale Unruhen noch nicht eine Revolution sein können oder müssen, sondern allenfalls eine (notwendige) Vorstufe sind. Eine summierte Unzufriedenheit (ob es eine streng genommen soziale war, ist dahingestellt) gab es jahre- wenn nicht sogar jahrzehntelang in der DDR, bis sie sich ab dem Sommer 1989 explosionsartig entlud.
Jeder muss nun heute für sich vergleichend entscheiden, ob es eigentlich nicht schon lange genau wieder soziale Unruhe gibt, weil viele Menschen beispielsweis gar nicht mehr mit der Gesellschaftsform einverstanden sind oder sein können! Spätestens als die Banken die Sparschweine der einfachen Leute, und da auch und gerade der Rentner, zum Teil mit Totalverlust verzockt haben, sind auch die letzten Betroffenen aufgeschreckt. Natürlich nur die Betroffenen! Denn die deutsche Michel Mentalität zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sich für das Schicksal anderer nicht mehr interessiert, solange man nicht selbst betroffen ist! Aber soziale Unruhen setzen zu aller erst eines voraus: Solidarität! Denn nur ein einheitliches Auftreten gewährleistet auf Dauer Erfolg!
Leider ist man derzeit immer noch meilenweit von sozialen Unruhen, geschweige denn systemverändernden Revolutionen in Deutschland entfernt. Wenn ich auch sonst den Systemlingen nicht recht gebe, aber in einem Punkt haben sie in den letzten Tagen den Nagel auf den Kopf getroffen (natürlich in selbstgefälliger und überheblicher Art), dass nämlich die ausschreitende Gewalt ganz Weniger von dem 1. Mai Vorkommnissen in Berlin und Hamburg nichts mit Revolution oder sozialen Unruhen zu tun hatten.
Und genau das ist die Gefahr, um deren Aufklärung ich mich hier bemühen möchte! Es soll nunmehr seitens der poltischen Mietmäuler, der höfischen Medien und aller anderen Kräfte, die das System tragend unterstützen, augenscheinlich der Versuch unternommen werden, dass mögliche Erscheinungen der Systemveränderungen in Form der Einvernahme von Begriffen und Bezeichnungen benutzt werden, um Stimmungen oder gar kanalisiert bestimmte Formen von Unruhen heraufzubeschwören, um dann für die Masse abwertend einzuschreiten und gegensteuernd zu handeln!
Wer benutzt denn nun fortlaufend die Wortwahl der sozialen Unruhen? Es sind doch vor allem diejenigen, die sich mit diesem Instrument keinesfalls Systemveränderungen wünschen oder gar anstreben, sondern solche, die wieder mal das Spiel um die Macht spielen wollen. Aber nur die Macht im Sinne der Beibehaltung und Festigung der neoliberalen Gesellschaftsform! Mal abgesehen von der Linken, die schon vorher, zurzeit und wahrscheinlich auch in der Zukunft immer wieder mal wenigstens etwas von sich hören lässt: wo ist eigentlich Lafontaine, Gysi & Co. - die müssten doch mit ihrer bunten Truppe heutzutage mehr denn je von Marktplatz zu Marktplatz ziehen (weil sie Hallen oder Stadien wahrscheinlich nicht füllen können) und regional die Menschen aufklären und gemäß ihrer geschichtlichen Verantwortung zum besonnen Handeln gegen das Großkapital und ihre Helfershelfer aufzufordern. Nichts dergleichen ist aber erkennbar. So sollte jeder auch die Linkspartei entsprechend einordnen können!
Eigentlich entstehen soziale Unruhen nicht sofort überregional auf einmal. Vielmehr bilden sich aus spontanen Ereignissen gewisse „Inseln“, wo es besonders gärt und kocht und dort die Wut und der Volkszorn sich schneller entladen kann. Dazu reicht dann der berühmte Funken aus. Um dem aber genau vorzubeugen, wird sich nunmehr eben der Begriff schnell vorsorglich angeeignet, um dann eben entsprechend gegenzusteuern. Im Übrigen ist es aus der Sicht des Systems nur konsequent von der Merkel, dass sie sich in diesem Zusammenhang sämtliche Diskussionen um soziale Unruhen verbietet! Aber das sie das gerade zum 1. Mai rauslässt, ist mal wieder bezeichnend!
Fazit:
Wie ich schon öfters auf duckhome geschrieben habe, muss endlich der deutsche Michel aus seinem Komaschlaf aufwachen! Der Weg der sozialen Unruhen bringt aber meiner Meinung nach nicht viel, weil er nicht nur unorganisiert wäre, sondern genau nun seiner Bedeutung und Signalwirkung enthoben wird. Oppositionelle Kräfte haben es versäumt, sich die Umstände von ihrerseits kanalisierten Thematisierungen anzunehmen!
Ich will hier keinesfalls zu Gewalt aufrufen! Das ist heutzutage allein schon deshalb kein Weg, weil er sehr blutig enden könnte! Das System verfügt mittlerweile über eine derart hochgezüchtete Technologie, dass die Art und der Umfang der Polizeieinsätze zu den G-Treffen oder auch zum 1. Mai wie Ritterspiele aus dem Mittelalter anmuten. Man schaue sich (wie auch hier schon öfters erwähnt) nur diese Waffenart genauer an: Mikrowellenwaffe
Uns bleibt nur noch eine einzige Chance, die man nicht verstreichen lassen darf:
Wir müssen mit einer erneuerten friedlichen Revolution das alte verfaulte System hinwegfegen! Und zwar ganz, ganz schnell. Wir dürfen nicht auf die Wahlen im Herbst warten! Dann ist es zu spät (falls es überhaupt noch zu Wahlen kommt)!
Wir müssen jetzt wirkliche außerparlamentarische Oppositionsgruppen bilden, die aus allen Schichten und Kreisen der Bevölkerung stammen (müssen)!
Wir müssen zivilen, aber gewaltfreien Ungehorsam tagtäglich leisten!
Wie auch schon so oft hier geschrieben, beginnt das mit dem sofortigen und konsequenten Austreten aus allen Parteien und Organisationen (vor allem der Gewerkschaft), geht weiter, dass man versucht seinen Konsum auf ein überlebensnotwendiges Maß zu reduzieren (um dem Staat seiner Haupteinnamequelle zu berauben) und geht weiter mit der „Ächtung“ (in Form von konsequenter Verachtung und Ausgrenzung) aller Personen und Mitmenschen, die noch irgendwie diesem Gebilde Staat dienlich sind! Das ist für mich die heute wieder zu praktizierende Form der Unruhen, denn nichts anderes war es mehr oder weniger, was damals in der DDR bzw. im ehemaligen Ostblock dann in der friedlichen Revolution geendet ist!
AdF = Armee der Finsternis = der Film!
Tags für diesen Artikel: aufstand, deutschland, europa, finanzkrise, krise, neoliberalismus, revolution, unrechtsstaat, unruhen
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Toll :-(
Wie bitte soll das danach aussehen? Schon mal eine Sekunde konkreter darüber nachgedacht, oder gleich davon ausgegangen, daß es so kracht, daß dann niemand mehr lebt, der ein danach haben können wollte?
Sorry, will ja niemandem den Elan nehmen, mir selbst am allerwenigsten, aber ohne nicht wenigstens eine einigermaßene Vision zu haben, in der Masse der Köpfe, soll ja kein fertiges Kochbuch mit Rezepten sein, wird das nichts weiter als ein Schlachthofprojekt.
Das Grundgesetz wieder in die direkte Lesart zu bringen, daß sollten/könnten/müßten wir versuchen (einschließlich der Rücknahme der letzten Änderungen) - würden damit aber auch nur etwas Zeit gewinnen, hoffentlich bis wir eine umsetzbare Vision haben.
Was kann man verlieren, außer seine Ketten?
In der Zeit, in der die Schlauen überlegen, stürmen die Dummen die Burg!
Ich zitiere nur deshalb, weil ich der Meinung bin, dass für uns alle eine Zeit danach immer noch besser ist, als das, was wir uns täglich heute antun lassen müssen!
Das Problem ist nur, die brauchen noch nen paar Möglichkeiten "um sich gesetzlich" abzusichern und ihre zukünftigen Handlungen "moralisch" zu rechtfertigen.
Mit blindem Wut-drauf-los-rennen, meine ich, spielst man denen nur in die Hände.
Sie wieder auf das Grundgesetz zu ziehen, die letzten Gesetzesverabschiedungen offenlegen (wie hier auch schon geschehen) und dem "Verinnerlichen des Grundgesetzes" bei unseren Menschen, wäre da wohl mehr gedient.
Dazu muß man das aber 1)kennen 2)lesen und 3)verstehen.
Alles andere ist Provokation.
Nichtsdestotrotz, mal eben aus der Gewerkschaft austreten ist eine super Idee, kann ich deshalb nicht, weil ich nach dem FDGB nie wieder in eine DGB- oder andere Gewerkschaft eingetreten bin, der "Verein" war mir schon vor 20 Jahren suspekt.
Also bitte nicht weiter falsch verstehen, aber immer gucken "Wem nützt was, wie"
WER hier den Frieden stört, ist ja wohl klar.
Leute - bleibt trotzdem ruhig-wir müssen etwas anderes etablieren-in Frieden.
Tut denen nicht den Gefallen.
http://kinder-alarm.blogspot.com/
2009/05/gut-gerustet.html
ein sehr guter Artikel!
Mich hat überrascht, das du auf einmal eloquent die Fakten aufzeigst, auch wenn du wahrscheinlich wieder einmal mißverstanden werden wirst.
Mir ging es zuerst auch so, bis mir klar wurde, worauf du mit deinem Fazit eigentlich hinaus willst.
Reines Querulantentum wird in Deutschland leider bestraft, also muß man da ein wenig tiefsinniger vorgehen. Am Effektivsten wäre es, man überrascht den Gegner dort, wo er einen nicht erwartet.
Feierliche Eröffnungen, Galas und so! Dort stellt man sich dann mit einem Transparent hin mit einem Spruch drauf, der auf die Situation paßt und eine soziale Forderung stellt! Allein in Berlin, bei der dortigen Medienpräsenz, dürfte es ein leichtes sein, bestimmte Dinge den Leuten in den Kopf zu hämmern. Ohne auch nur die geringste Gewalttat zu verüben oder wegen Querulantentum festgenommen zu werden!
Ich werde einmal schauen, ob ich einige Aktion ausbaldowern kann, die man bundesweit zum Einsatz bringen kann! Dies wäre zumindest ein Anfang!
MfG
Ja die Aktionen mit den Spruchbändern an frequentierten Orten ist eine spürbare Maßnahme. Allerdings meiner Meinung nur für den Anfang als Auftakt geeignet! Man muss das System versuchen mit den eigenen Waffen zu schlagen, im Imperialismus zuallererst mit dem Geld bzw. die Verweigerung dessen...
Was glaubst Du, was passiert, wenn allein morgen alle Kontoinhaber auf die Bank gegen würden, um ihr Konto aufzulösen und ihr Geld verlangen würden? Schon hätten wir den Ausnahmezustand und die revolutionäre Situation ganz, ganz schnell! Oder wenn nur eine einzige Woche niemand privat tanken würde? Das würde doch dieses marode Gebilde BRD gar nicht verkraften! Klar würden dabei auch Unschuldige betroffen sein, aber (mag jetzt wieder unverständlich klingen), sie wird es früher oder später sowieso treffen (wenn die Rentner keine Renten mehr bekommen, von was sollen sie sich Essen/Trinken kaufen?).
Natürlich ist das alles Utopie, weil niemals nicht alle gemeinsam handeln würden. Aber es ist ja auch nur ein Denkansatz, der evtl. für anderes dienen soll.
Zumal, wenn dort während der Veranstaltung gilt "Absolute Ruhe, Friedlichkeit und sich nicht von Gewalttätern provozieren lassen"
Also das, was wohl Andreas E. meinte, mit "mit den eigenen Waffen" schlagen...
Dann kann man nur das "Richtige" machen ;-)
Intelligenz hat noch nie geschadet.
Sie werden die Leute trotzdem zusammenschlagen/-schießen, aber vielleicht hat es ja so eine Öffentlichkeit, das manchem noch die Augen aufgehen, wo er hier eigentlich lebt.
da ich mal davon ausgehe, das die Leute, die unsere Politiker kontrollieren, eindeutig einen höheren IQ als Raumtemperatur haben (bei unseren Politikern bin ich mir da inzwischen nicht mehr so sicher, ob das nicht nur aufgezogene Marionetten sind), muß man mit Intelligenz kontern.
Wenn ich also schreibe 'mit eigenen Waffen schlagen', so ist dies im übertragenen Sinne gemeint, da ich jegliche Form von Gewalt auch gegen Verbrecher ablehne.
Ich meinte das so, das man mit einigen wenigen Transparenten, selbst wenn man zuerst nur allein da steht, mehr erreichen kann.
Wenn sich dann auf einmal, unabgesprochen, mehrere Leute mit Transparenten mit sozialen Forderungen vor Galas einfinden, kriegt die Polizei ein Problem. So eine Gruppe, die sich nicht abgesprochen hat, darf nicht als unangemeldete Demonstration gemeldet werden. Ansonsten wird das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung beschnitten und eine Anzeige gegen den Polizisten, der euch festnimmt, sorgt dafür, das er sich bei Hartz IV wiederfindet!
Mit Transparenten fängt es an.
Später kann man dann zum Beispiel vor Museen oder Dokumentenlagern (Archiven) kleine Stände aufbauen (die man innerhalb von 3 Minuten mit 4 Mann wieder abbauen kann), und den Besuchern dort Flyer in die Hand drücken, die einige Wahrheiten verkünden (aber solchen Blödsinn wie Chemtrails weglassen, da dies eine eindeutig rechte Masche ist, um Wähler anzulocken - war kürzlich in DA sehr gut zu sehen).
Dann bei den Kreistagen Petitionen einreichen und dafür sorgen, das die gut Stimmen erhalten. Ab einer gewissen Unterschriftenanzahl ist ein Kreistag gezwungen, sich mit dem Problem zu beschäftigen. Und wenn ihr den Kreistag dazu bringt, sich von Volkes Seite her mit einem Problem zu beschäftigen, kommen die mit ihrer normalen Abzocke nicht mehr nach. Dann kommen sie nämlich zeitlich in Verzug - und so was offenbart dann die Glaubwürdigkeit dieser Vereine!
Geht zu Parteistammtischen. Selbst zu denen, wo ihr die entsprechende Partei haßt. Und stellt dort einfache, unverfängliche Fragen über die nächsten sozialen Pläne und das soziale Miteinander. (FDP wirft nur hinaus, während CDU & ASPD hin und wieder schon mal die Polizei holen, um dich loszuwerden.) Bei den Grünen/B90 stößt man zwar auf offene Ohren, aber da ist zuviel braunes Gesocks drunter, aber den einen hier und da könntet ihr dazu bringen, sich gegen das Parteiprogramm zu entscheiden!
Man muß zwar nicht die Leute überzeugen, aber sie neugierig machen. Mein Blog funktioniert da als Zugpferd bei Politikstudenten sehr gut! :-)
Und es gibt noch mehr. Das System ist nur so stark, wie sein schwächstes Glied. Rathäuser nur dann aufmischen, wenn ihr Beweise habt, das euer Bürgermeister Mist gebaut hat. Ansonsten laßt den erst einmal in Frieden. Die Kreis- und Landtage sind das Ziel. Dort erreicht ihr mehr, weil ihr die Ortsvereine der Parteien damit echt nervös macht, vor allem dann, wenn ihr gleichzeitig noch die Transparentaktion macht!
Auch in der DDR war der Frust und die Wut über das bestehende System lange vorhanden und es passierte so gut wie garnichts. Aber wenn die Zeit reif ist, wenn die Situation unerträglich wird, wenn eine Revolutionäre Situation (http://de.wikipedia.org/wiki/Revolution%C3%A4re_Situation) entstanden ist, erst dann werden die Herrschenden hinweggefegt...
Was mich und mit mir sehr viele Menschen stört ist, dass Krawalle und Protest dort stattfinden, wo sie Menschen eher einschüchtern als deren Zustimmung zu erlangen.
Aktionen machen Sinn, sofern sie Einrichtungen der Entscheider betreffen und nicht die Scheibe vom Tante Emma Laden oder die Fassade vom Metzger.
Der korrupte Abgeordnete im Landesparlament ist doch eher Gegner als die Frittenbude, deren Müllbox angezündet wird.
Und so weiter.
Einfach mal randalieren bringt zwar Aufmerksamkeit - aber ist nicht zielführend.
Eine Mahnwache mit entsprechenden Spruchbändern und Flyern vor dem Rathaus, in welchem die Politik gemacht wird, mit der man nicht einverstanden ist bringt mehr, als mit Protestgraffitti Nachbars Klein-Häuschen-Fassade zu verschweinern.
Vielleicht feht aber auch Hirn und Organisation, das wäre schade.
Man nutze außerdem jede Gelegenheit zum Gespräch mit Fremden (Tanke, Bäcker, Friseur..) und verbreite so ein paar Fakten und habe immer Kopien dabei.
Für Demos bin ich leider körperlich nicht in der Lage.
Dieses System lebt von den Konsumidioten.
Den Konsum einzuschränken ist Bürgerpflicht
"Sportliches" Autofahren unterstützt die Ölkonzerne.
Bevor irgendwelche Paläste gestürmt werden, gibt es sicher weitere Maßnahmen um dieses System im täglichen Leben zu schädigen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-1-Mai-Kreuzberg-Ehrhart-Koerting;art124,2788538
mfg
M.B.