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Verfallene Gesellschaft
Von Andreas E., Der Trottelbot, am 13. Mai 2009
In unserer Gesellschaft scheint sich das politische Zentrum inzwischen einer Meinung zu sein: Das IV. Reich muß her. Und zwar um jeden Preis. Immerhin schmückt sich dieses so mittig zentrierte System mit der Ausflucht, daß in der Vergangenheit alles besser gewesen sei, als es heute ist. Auf welchen Abschnitt in der leidvollen Geschichte unseres Landes da verwiesen wird, verschweigt der intelligente Kommentator eher.
Ein Land, das vor gut 80 Jahren bereit war, einen Großteil seiner Kultur zu vernichten - und darauf auch noch Stolz zu sein - und das absolut keine Probleme damit hatte, sogenannte ‘Untermenschen’ umzubringen, kann kein gutes Land sein. Ein Land, das heute noch die Meinung vertritt, das nur die Arbeitsleistung eines Menschen diesen definiert, scheint eindeutig jeglichen Kontakt zur Realität verloren zu haben.
Womit wir augenblicklich am Eingemachten angekommen sind. Erinnern wir uns unserer Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg, der genauso wie der Vorgängerkrieg von einer Handvoll politischer Dilettanten in Nadelstreifenanzügen fabriziert wurde, weil ebenfalls eine Handvoll Menschen einfach den gierigen Hals nicht vollbekommen konnte.
Verrat am Volk war schon immer von Seitens der Politik die Maßgabe, der man zu folgen hatte. Warum sollten Politiker auch für die Menschen ihres Wahlkreises handeln? Warum sollte ein Politiker sich mit einfachen Brosamen seines Wahlkreises zufrieden geben, wenn er doch den großen Schnitt dadurch machen konnte, indem er seine Wähler an den nächsten interessierten Industriellen verriet?
Das dritte Reich war kein Zufall. Mitnichten. Wer heute immer noch behauptet, das die NAZIs nur deshalb an die Macht gekommen wären, weil ihnen die Zentrumspartei eines Herrn von Papen dabei willfährig half und jener auch noch die Meinung vertrat, Hitler sei zu kontrollieren gewesen, lügt mit Offensichtlichkeit.
Aber schamloses Lügen hat in der Politik leider ihre Herkunft. Mit schamloser Lüge wurde Julius Cæsar in den Iden des Märzen in den Senat gelockt, wo er von Freund und Feind dort gleichermaßen erstochen wurde. Je mehr Dolche am Ende im Fleische des Cæsar steckten, umso weniger Schuld trug der einzelne politische Verräter, der, um die Republik zu retten einen Patrioten abschlachtete.
Heute, mehr als 2000 Jahre nach diesem Vorfall mit Cæsar, wird wieder ein Opferlamm zum Schafott geführt. Niemand geringes als das Volk soll es diesmal sein, das durch möglichst viele Dolche möglichst vieler Republikaner ganz im Sinne des Patriotismus abgeschlachtet werden soll. Arbeit? Wer braucht in heutiger Zeit noch Arbeit, wenn wir doch die Tafeln haben, die von sogenannten Gutmenschen geführt, doch beim Bürger für ein Auskommen sorgen!
Industrie und Politik sind eins. Die Leute ganz oben wissen ganz genau, das sie in einer Demokratie, in einer Republik, sich dieses Verhaltensmuster nicht leisten könnten. Also taten sie das folgerichtige: Sie zerstörten zuerst die Grundlagen der Republik, den sozialen Frieden und bereicherten sich bei dessen Zerschlagung noch um einiges mehr. Dann nahmen sie sich effektiver die Sozialsysteme vor und führten ein System der Bosse ein. “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!”, sprach der oberste Faschist einer angeblich sozialdemokratischen Partei. Dabei wiederholte er nu jenen Wahlspruch derer, die dieses Land bereits mit sehendem Auge in das Dritte Reich geführt haben. Und die ohne weiteres eine Marionette wie Hitler guthießen. Nahm sie ihnen doch die Arbeit ab, eigenhändig Menschen töten zu müssen.
Wer den Film “Metropolis” kennt, weiß, das am Schluß der Herrscher über die Maschinenstadt sich außer Stande sieht, von eigener Hand seinen Sohn zu töten, für den er diese Machtbasis, diese Kontrolle, erst aufgebaut hat. Schon in der alten Fritz Lang-Verfilmung wird Orwells “1984″ vorhergenommen. Der einfache Arbeiter wurde überwacht und bei den geringsten Widerworten gegen den Herrscher der Maschinenstadt folgte umgehende Exekution. Meistens durch Betriebsunfälle. Aber der Störenfried wurde nicht arbeitslos, er wurde vernichtet. Ironischerweise verliebt sich der Sohn des Maschinenstadtherren in die entartete Schöpfung seines besten Wissenschaftlers, weil die Maschine zum Schluß mehr Herz als der Kontrolleur von ganz oben aufweist. Dementsprechend tödlich endet dann auch die Revolte. Sowohl Kunstwesen, als auch Schöpfersohn, schlagen sich auf die Seite des einfachen Arbeiters, befreien ihn vom Sklaventum und vernichten den Vernichter der Demokratie!
Diejenigen, die heute herrschen, haben genau das gleiche Dilemma. Wie viele falsche Menschen gibt es bereits unter uns? Wie viele Kunstschöpfungen existieren bereits, um uns zu kontrollieren?
Ich kann unseren Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble immer mehr verstehen, wenn er versucht, im Auftrage seiner Herren, eine komplette Internetüberwachung endlich einzuführen. Nur funktioniert es nicht, weil sich die Schöpfung längst gegen den Schöpfer gekehrt hat. Das Internet, das einst dafür geplant war, einen einfachen Datenaustausch zu gewährleisten, wird immer mehr zu einem eigenen Bewußtsein, das sehr genau zwischen richtig und falsch, zwischen Lüge und Wahrheit, unterscheiden kann. Selbstständig.
Der einfache Sklave hat erkannt, das er damit ein Werkzeug zu seiner Befreiung von seinem Sklavenhalter bekommen hat, welches diesem aus der Kontrolle entglitt. Wird tatsächlich eine Internetzensur eingerichtet, so heißt dies nicht, das diese Erfolg hätte. Vom Gegenteil ist eher auszugehen.
Unsere Gesellschaft ähnelt sozial einem Trümmerfeld. Der Verfall greift immer weiter um sich. Einfache Menschen, die noch in festen Arbeitsverhältnissen stehen, sehen auf jene herab, denen sie weniger gönnen, da Egoismus die Essenz ist, die ein menschenfeindliches System braucht, damit es richtig läuft.
Wer braucht ein soziales Herz? Wer braucht unbedingt unverbesserliche Gutmenschen, die trotz ihres Egos immer noch bereit sind, Stunden dafür zu opfern, damit sie ruhig schlafen können? Haben sie nicht schon längst ihren Dolch in das Fleisch der Republik getrieben? So, wie es einst Brutus, der Ziehsohn des Cæsar getan hat?
Hat denn eine Republik noch Sinn und sollte nicht doch eher einer wohlfeinen Diktatur weichen, deren einziger Sinn darin besteht, im endlosen Profit zu ersaufen? Menschen? Was sind schon Menschenleben wert, wenn man genau weiß - und es ganz fest behauptet - das wir eindeutig zu viele Menschen auf diesem Planeten haben?
Warum brauchen wir eine demokratische Republik, wenn dieser Planet doch besser unter der Knute einer Handvoll Diktatoren besser aufgehoben wäre?! Ist es nicht eher so, das der Grad des Verfalls unserer Gesellschaft daran meßbar ist, wie mit den Schwächsten im System umgegangen wird? Noch haben wir Sozialgeld, Hartz IV und ein Arbeitslosengeld. Doch wenn jene Lügner in Nadelstreifen in der Politik mit ihren Plänen durchkommen, wird dieses System von hinten nach vorne aufgerollt und vernichtet werden. Genauso, wie man hinterher wieder Vernichtungslager errichten wird, um all jene umzubringen (oder dort verhungern zu lassen), die man als unnütze Fresser ansieht.
Diese Gesellschaft ist am Ende. Und sie weiß es auch. Wer dies bisher noch nicht realisiert hat, sind eben jene unnützen Fresser im System. Jene Maden, die zu faul sind, umsonst zu arbeiten. Die kein Rückgrat haben und sich bereitwillig jenen unterwerfen, die hier das Sagen haben. Genau deshalb verrottet unser System immer mehr und mehr. Weil der einfache Arbeiter nicht bereit ist, sich endgültig und vor allem freiwillig in ewige Knechtschaft zu begeben. Deshalb müssen Errungenschaften wie die Demokratie, die Republik, die Freiheit, vernichtet und abgeschafft werden. Nur der einfache Arbeiter hat immer noch nicht erkannt, das er es ist, der in einer Traumwelt lebt. In einer Traumwelt, in der es so etwas wie Gerechtigkeit noch gibt - dabei wurde jene als erste von denen abgeschafft, die das Sagen haben.
Der Trottelbot
Verrat am Volk war schon immer von Seitens der Politik die Maßgabe, der man zu folgen hatte. Warum sollten Politiker auch für die Menschen ihres Wahlkreises handeln? Warum sollte ein Politiker sich mit einfachen Brosamen seines Wahlkreises zufrieden geben, wenn er doch den großen Schnitt dadurch machen konnte, indem er seine Wähler an den nächsten interessierten Industriellen verriet?
Das dritte Reich war kein Zufall. Mitnichten. Wer heute immer noch behauptet, das die NAZIs nur deshalb an die Macht gekommen wären, weil ihnen die Zentrumspartei eines Herrn von Papen dabei willfährig half und jener auch noch die Meinung vertrat, Hitler sei zu kontrollieren gewesen, lügt mit Offensichtlichkeit.
Aber schamloses Lügen hat in der Politik leider ihre Herkunft. Mit schamloser Lüge wurde Julius Cæsar in den Iden des Märzen in den Senat gelockt, wo er von Freund und Feind dort gleichermaßen erstochen wurde. Je mehr Dolche am Ende im Fleische des Cæsar steckten, umso weniger Schuld trug der einzelne politische Verräter, der, um die Republik zu retten einen Patrioten abschlachtete.
Heute, mehr als 2000 Jahre nach diesem Vorfall mit Cæsar, wird wieder ein Opferlamm zum Schafott geführt. Niemand geringes als das Volk soll es diesmal sein, das durch möglichst viele Dolche möglichst vieler Republikaner ganz im Sinne des Patriotismus abgeschlachtet werden soll. Arbeit? Wer braucht in heutiger Zeit noch Arbeit, wenn wir doch die Tafeln haben, die von sogenannten Gutmenschen geführt, doch beim Bürger für ein Auskommen sorgen!
Industrie und Politik sind eins. Die Leute ganz oben wissen ganz genau, das sie in einer Demokratie, in einer Republik, sich dieses Verhaltensmuster nicht leisten könnten. Also taten sie das folgerichtige: Sie zerstörten zuerst die Grundlagen der Republik, den sozialen Frieden und bereicherten sich bei dessen Zerschlagung noch um einiges mehr. Dann nahmen sie sich effektiver die Sozialsysteme vor und führten ein System der Bosse ein. “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!”, sprach der oberste Faschist einer angeblich sozialdemokratischen Partei. Dabei wiederholte er nu jenen Wahlspruch derer, die dieses Land bereits mit sehendem Auge in das Dritte Reich geführt haben. Und die ohne weiteres eine Marionette wie Hitler guthießen. Nahm sie ihnen doch die Arbeit ab, eigenhändig Menschen töten zu müssen.
Wer den Film “Metropolis” kennt, weiß, das am Schluß der Herrscher über die Maschinenstadt sich außer Stande sieht, von eigener Hand seinen Sohn zu töten, für den er diese Machtbasis, diese Kontrolle, erst aufgebaut hat. Schon in der alten Fritz Lang-Verfilmung wird Orwells “1984″ vorhergenommen. Der einfache Arbeiter wurde überwacht und bei den geringsten Widerworten gegen den Herrscher der Maschinenstadt folgte umgehende Exekution. Meistens durch Betriebsunfälle. Aber der Störenfried wurde nicht arbeitslos, er wurde vernichtet. Ironischerweise verliebt sich der Sohn des Maschinenstadtherren in die entartete Schöpfung seines besten Wissenschaftlers, weil die Maschine zum Schluß mehr Herz als der Kontrolleur von ganz oben aufweist. Dementsprechend tödlich endet dann auch die Revolte. Sowohl Kunstwesen, als auch Schöpfersohn, schlagen sich auf die Seite des einfachen Arbeiters, befreien ihn vom Sklaventum und vernichten den Vernichter der Demokratie!
Diejenigen, die heute herrschen, haben genau das gleiche Dilemma. Wie viele falsche Menschen gibt es bereits unter uns? Wie viele Kunstschöpfungen existieren bereits, um uns zu kontrollieren?
Ich kann unseren Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble immer mehr verstehen, wenn er versucht, im Auftrage seiner Herren, eine komplette Internetüberwachung endlich einzuführen. Nur funktioniert es nicht, weil sich die Schöpfung längst gegen den Schöpfer gekehrt hat. Das Internet, das einst dafür geplant war, einen einfachen Datenaustausch zu gewährleisten, wird immer mehr zu einem eigenen Bewußtsein, das sehr genau zwischen richtig und falsch, zwischen Lüge und Wahrheit, unterscheiden kann. Selbstständig.
Der einfache Sklave hat erkannt, das er damit ein Werkzeug zu seiner Befreiung von seinem Sklavenhalter bekommen hat, welches diesem aus der Kontrolle entglitt. Wird tatsächlich eine Internetzensur eingerichtet, so heißt dies nicht, das diese Erfolg hätte. Vom Gegenteil ist eher auszugehen.
Unsere Gesellschaft ähnelt sozial einem Trümmerfeld. Der Verfall greift immer weiter um sich. Einfache Menschen, die noch in festen Arbeitsverhältnissen stehen, sehen auf jene herab, denen sie weniger gönnen, da Egoismus die Essenz ist, die ein menschenfeindliches System braucht, damit es richtig läuft.
Wer braucht ein soziales Herz? Wer braucht unbedingt unverbesserliche Gutmenschen, die trotz ihres Egos immer noch bereit sind, Stunden dafür zu opfern, damit sie ruhig schlafen können? Haben sie nicht schon längst ihren Dolch in das Fleisch der Republik getrieben? So, wie es einst Brutus, der Ziehsohn des Cæsar getan hat?
Hat denn eine Republik noch Sinn und sollte nicht doch eher einer wohlfeinen Diktatur weichen, deren einziger Sinn darin besteht, im endlosen Profit zu ersaufen? Menschen? Was sind schon Menschenleben wert, wenn man genau weiß - und es ganz fest behauptet - das wir eindeutig zu viele Menschen auf diesem Planeten haben?
Warum brauchen wir eine demokratische Republik, wenn dieser Planet doch besser unter der Knute einer Handvoll Diktatoren besser aufgehoben wäre?! Ist es nicht eher so, das der Grad des Verfalls unserer Gesellschaft daran meßbar ist, wie mit den Schwächsten im System umgegangen wird? Noch haben wir Sozialgeld, Hartz IV und ein Arbeitslosengeld. Doch wenn jene Lügner in Nadelstreifen in der Politik mit ihren Plänen durchkommen, wird dieses System von hinten nach vorne aufgerollt und vernichtet werden. Genauso, wie man hinterher wieder Vernichtungslager errichten wird, um all jene umzubringen (oder dort verhungern zu lassen), die man als unnütze Fresser ansieht.
Diese Gesellschaft ist am Ende. Und sie weiß es auch. Wer dies bisher noch nicht realisiert hat, sind eben jene unnützen Fresser im System. Jene Maden, die zu faul sind, umsonst zu arbeiten. Die kein Rückgrat haben und sich bereitwillig jenen unterwerfen, die hier das Sagen haben. Genau deshalb verrottet unser System immer mehr und mehr. Weil der einfache Arbeiter nicht bereit ist, sich endgültig und vor allem freiwillig in ewige Knechtschaft zu begeben. Deshalb müssen Errungenschaften wie die Demokratie, die Republik, die Freiheit, vernichtet und abgeschafft werden. Nur der einfache Arbeiter hat immer noch nicht erkannt, das er es ist, der in einer Traumwelt lebt. In einer Traumwelt, in der es so etwas wie Gerechtigkeit noch gibt - dabei wurde jene als erste von denen abgeschafft, die das Sagen haben.
Der Trottelbot




















Die noch arbeitende Gesellschaft blendet dermaßen stark die Möglichkeit aus das ein jeder der nächste sein kann, das sie (Arbeiter/Angestellte) sich schon untereinander selbst zerfleischen und es gar nicht bemerken.
Ich hoffe nur das sie bald alle mal aufwachen bevor es zu spät ist.
der einfache Arbeiter erkennt nicht, dass er in einer Traumwelt lebt. So so.
Du scheinst davon hingegen richtig Ahnung zu haben. Denn Du verstehst ja sogar was von asiatischen Mädchen und ihren Träumen. Das breitest Du auf Deiner homepage aus, unter dem Titel: "Morning Musume - Der japanische Mädchen-Traum".
Ihr (Männer) seid mir ja die richtigen. Da können wir Frauen ja ganz beruhigt sein!
Luise
Kann mich noch an meine Schulzeit erinnern wo es bei solch einer Sache immer gleich eine Sechs gab mit den Hinweis "Thema verfehlt".
Das sagt hier die Fachfrau?
Fakt ist, in Japan gilt das H!P als das Sprungbrett für junge Talente, welchen Preis diese Mädchen für den Ruhm bezahlen, habe ich bisher noch nicht beleuchtet. Aber es geht auch dort um Träume, die Überschrift dieser Seite ist mit Absicht so gewählt!
ich habe mich gefragt, von welchem Standort aus Du die Lebenswelt von Arbeitern beurteilst. Realität, Traum, Illusionen, wer kann schon souverän die Grenzen benennen? Gehört nicht alles zusammen, und sind die Übergänge nicht fließend?
Fachfrau bin ich für dieses und jenes. Aber das ist eigentlich nichts besonderes. Und hier nicht von Belang.
Wirklich wichtig ist, daß wir alle eigenverantwortlich und nach Möglichkeit auch eigenmächtig handeln lernen. Das ist schwer!
Im Vergleich dazu ist träumen verführerisch leicht ...
Die Welt der Arbeiter ist schwer. Und nicht leicht.
Luise
Ich habe es vom Standpunkt des einfachen, schwer arbeitenden Arbeiters betrachtet! Und jener lebt in einer Traumwelt, solange er noch CDU & FDP wählt, die unsere Demokratie zugrunde richten!
Du bist nicht mit der Autorin Luise von CDU.de ident, oder?
:-D
Praktikable Vorschläge auf den Tisch und ab dafür.
Ständig nur "the End ist near" rausblöken hilft überhaupt niemandem...
Ich brachte hier schon einige!
Mir geht es hier um die Gesellschaft an sich. Aber man kann erst dann etwas ändern, wenn man den Grad des Verfalls kennt.
Moralische Normen wurden ja schon auf dem Altar des Profits geopfert. Und hin und wieder auch der eine oder andere Intellekt!
Wie wäre es mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen? Es würde einen erheblichen Anteil der Macht an den Bürger zurück geben.
Oder vielleicht die Machtbasis der Regierenden (egal ob König, Kaiser, Diktator, Präsident, Kanzler mit samt den Parlamenten) ganz abschaffen, sie nur noch zu Verwalter machen und das Volk sämtliche Entscheidungen treffen zu lassen auf einer wirklichen Demokratischen Grundlage!
Oder eine absolute Offenheit bei den Regierenden einführen. Nichts mehr mit Entscheidungen in Geheimen Sitzungen. Das Volk bei jeder Diskussion mit dabei. Dann werden sich einige Herren und Damen wohl sehr zurück nehmen.
Solange aber die Masse der Deutschen so träge und Unterwürfig bleibt und sich nicht um sich selbst kümmert sondern dies anderen überlässt, solange wird sich nichts verändern bis es dann irgend wann nicht mehr geht. Und dann werden die Trägen in Panik so reagieren wie die Menschen auf einem sinkenden Schiff mit all der Hässlichkeit.
Gesetzliches Grundeinkommen, hübsch, und wie wird das finanziert? Was ist falsch daran, einen Menschen daran zu messen, was er zur Gesellschaft beiträgt? Wie viele Menschen wären denn bereit, etwas zu leisten, wenn sie auch so ganz gut leben könnten? 5%? 10%?
Und wenn diese Leistungsträger in irgendeiner Art und Weise belohnt werden würden, wie lange würde es dann dauern, bis wir wieder exakt da stünden, wo wir aktuell stehen? Fakt ist doch, dass wir ohne Leistungsträger bei weitem nicht den Wohlstand hätten (ohja, den haben wir), den wir mittlerweile haben.
Ich sage *nicht*, dass wir keinen Lobbyismus hätten, oder dass sich einige wenige auf Kosten anderer vieler bereichern würden. Und natürlich läuft momentan alles völlig aus dem Ruder. Und natürlich muss sich etwas ändern!
Aber alles einstampfen, ohne einen wirklichen Plan zu haben, wie es danach weitergehen soll, ist doch völlig hirnrissig...
etwas muß ich deinen Ausführungen zugute halten: Sie sind inspirierend.
Welche Auslandsschulden? In welcher Welt lebst du? Es existieren keine Auslandsschulden, weil das Finanzsystem eins ist! Wann kapierst du Schildbürger das endlich?
Das Bedingungslose Grundeinkommen ist nicht verkehrt. Es gibt bereits mehrere Ideen, dies intelligent zu finanzieren. Nur ist jetzt schon davon auszugehen, das die meisten neoliberalen Waldschrate nicht einmal die Grundlagen des Star Trek-Universums kennen, um zu kapieren, das dieses System funktioniert. Aber genau darin liegt ja der Haken, es ist zum einen intelligent und vernünftig finanzierbar, andererseits übersteigt es den Horizont derjenigen, die sich heute Leistungsträger schimpfen!
Ach ja, und die Quote, derjenigen, die dann auch richtig etwas leisten würde, läge bei 110%! Aber dies kapiert ein neoliberaler Schildbürger nicht.
Und genau darin liegt ja das Problem: Warum sollen diejenigen, die ein BGE haben, noch zusätzlich belohnt werden, wenn sie nur das tun, das jeder tun würde, der seiner Zivilisation helfen will? Hier allein eine Belohnung zu erwarten, deutet auf eine falsche Sichtweise des Systems hin. Und zwar auf eine reichlich egoistisch angelegte Sicht. Das Egoismus die Mutter der Gier ist, muß ich hier nicht noch einmal betonen. Nicht einmal einem neoliberalen Waldschrat gegenüber!
Wenn du Autoren, die normale Groschenhefte schreiben, nicht als Leistungsträger ansiehst, hast du unsere Kultur bereits verraten, deshalb erübrigt sich hier die Fragestellung, ob wir wegen der 'angeblichen' Leistungsträger jetzt diesen Wohlstand hätten, den wir haben. Ich sage dir eines: Wir hätten ihn eindeutig, aber ohne besserprivilegierte Leistungsträger, die wie Maden im System leben und es Stück für Stück aussaugen!
Es gibt einen Plan, das System zu ändern. Und an einigen Passagen wird noch gearbeitet. Aber laß dir eines gesagt sein, die Schmarotzer werden sich in Kürze selbst aus dem System entfernen. Es wird sich etwas ändern. Nur wirst du die Änderung nicht mehr erleben, wenn du weiterhin eine so egozentrische Waldschratschildbürgerweltsicht hast.
MfG
Ich will überhaupt nicht behaupten, dass ich den super-durchblick habe und alles besser könnte. Ich lasse mich auch nicht bedingungslos in die neoliberale Schildbürgerecke schieben. Ganz im Gegenteil, ich bin der halbwegs selbständig denkende Durchschnittsbürger, den Leute wie du überzeugen müsstet, wenn ihr etwas ändern wolltet.
Leider versteift ihr euch auf reines Phrasendreschen, alles wird schiefgehen, wir werden alle sterben, so dass sich jeder auch nur halbwegs Interessierte nach dem dritten Beitrag angewiedert abwendet.
Und interessant finde ich, dass du und andere, lediglich die handvoll Schmarotzer auf neoliberaler Seite sehen. Vor der tumben Masse, die schlicht und ergreifend wirklich keinen Bock hat zu arbeiten (Ja, die gibt es, und ja, ich hatte die Freude persönliche Bekanntschaften zu machen), verschließt ihr einfach die Augen. "Die werden sofort alle anfangen zu arbeiten, wenn man ihnen bedingunglos mehr Geld gibt. Es muss nur genug sein..." Das ist hoffnungslos verträumt und unrealistisch (Der Star Trek Vergleich war ein ROFLcopter btw).
ich will dich jetzt nicht kritisieren. Aber DU selbst mußt dich überzeugen. Nicht ICH muß dich überzeugen!
Das du Star Trek als ROFLcopter ansiehst, zeigt, das meine Diagnose bei dir richtig war!
Deshalb hat sich für mich an dieser Stelle die Diskussion mit dem Waldschrat erledigt!
Und was die Arbeitsscheuen angeht, so muß ich dir sagen, kenne ich auch mehr als genug persönlich. Nur merkwürdigerweise sind die aus meinem Bekanntenkreis der Meinung, das sie ihren Beitrag leisten würden, gäbe es erst einmal faire Zustände. Solange die Fairnis also nicht gewährleistet ist, würden sie sich in Zurückhaltung üben - was ihr gutes Menschenrecht wäre!
Du stehst also ziemlich allein auf weiter Flur. Begrabe deinen Egoismus, dann sehen wir weiter! Denke mehr in größeren Bahnen, nicht immer nur auf dich selbst fixiert, dies allein kann schon eine Änderung deiner Sichtweisen erwirken.- Doch diesen Schritt mußt du tun, dazu kann ich dich nicht zwingen oder überreden.
MfG
Unsere Obrigkeit versucht ja mit aller Macht, das Netz immer wieder zur "Datenautobahn" zu degradieren... vergeblich!
Eine schleichende, zuweilen ganz und gar passive, zuweilen auch einfach nur noch rein schmarotzende Fäulnis durchdringt diese Gesellschaft durch alle Ebenen, von "ganz unten" über die gesamte Politik, Medien bis nach ganz "ganz oben".
Aber wo ist nur der "Notausgang"?