Peer Steinbrück, der aktuelle Darsteller des deutschen Finanzministers, ist zwar ständig bemüht, neue Nebelkerzen zu werfen, und redet staatstragend von systemischen Banken. Diesen schwachsinnigen Begriff aus neoliberalem Neusprech hat
Ware:Lüge umfassend entlarvt, so dass sich jede weitere Erklärung erübrigt.
Steinbrück und seine neoliberalen Kumpane wollen mit diesem Begriff begründen, warum zwar die raffgierigen und verantwortungslosen Bankster gerettet werden müssen, aber die Arbeitnehmer, die aufgrund deren Finanzspielchen nun arbeitslos werden, nicht systemisch sind. Der Betrüger ist Teil eines betrügerischen Systems. Das Opfer ist selber schuld. Wenn die Banken also systemisch sind, dann nur in einem System der Abzocker und Betrüger.
Wir erleben es ja aktuell, wie die Bankster das Geld bekommen und die Leute, die mit ihrer Arbeit Werte geschaffen haben, nach Hartz IV abgeschoben werden. Dazu bekommen sie dann noch einen neues Bundesbankvorstandsmitglied wie Sarrazin, der die Menschen, die Neoliberale wie er ins Unglück gestürzt haben, noch zusätzlich beleidigt. Wenn solch ein Asozialer und Menschenfeind in den Vorstand der Bundesbank passt, dann gehört die Bundesbank sofort aufgelöst.
Die Fronten sind also klar. Auf der einen Seite die neoliberalen Abzocker und auf der anderen Seite die arbeitenden Menschen. Leider haben wir in Deutschland keine Demokratie. Deshalb sind den arbeitenden Menschen die Hände gebunden. Das Parteiensystem ist so durch und durch korrupt, dass es keine Chance mehr gibt, Entscheidungen für die Menschen durchzubekommen.
Ein Hohn ist der gemeinsame Aufruf des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer und des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Vogel zur gegenseitigen Solidarität. Typisch. Was wollen die denn. Die Arbeitnehmer sind immer solidarisch – leider wurden ihre solidarischen Versicherungssysteme durch Politiker wie Seehofer und Vogel zerstört. Das gleiche gilt für Kündigungsschutz und Arbeitsrecht.
Die Politik wollte den freien Markt, den Raubtierkapitalismus, und hat uns gepredigt, dass der Markt alles richtig mache. Leider war der Markt so gierig, dass er sich selbst gefressen hat. Pech gehabt. Wenn es jetzt um Solidarität geht – sollen die Arbeitnehmer sich solidarisch gegenüber dem Großkapital verhalten und dessen Verluste durch niedrigere Löhne, Mehrarbeit ohne Bezahlung, Lohnverzicht, höhere Steuern und Abgaben sowie durch Arbeitslosigkeit bezahlen. Das ist die falsche Solidarität. Das ist Ausbeutung.
Solidarisch wäre es, wenn die Reichen jetzt einen Teil ihres zusammengerafften oder gar geraubten Gutes dafür verwenden würden, den Konsum anzukurbeln. Aber daran ist kein Gedanke. Also gibt es keine Solidarität, sondern Gegensatz. Es gibt einen Kampf, einen Verteilungskampf. Arbeitende Menschen gegen Abzocker. Arme gegen Reiche und Superreiche. Es ist ein Klassenkampf.
Die Politik hat die armen Menschen verlassen und sich den 20 Prozent zugewandt, die 80 Prozent von Deutschland besitzen und natürlich damit auch gut bestechen können. Es ist also an der Zeit, dass die betrogenen 80 Prozent sich solidarisieren und in einem gemeinsamen Aufschrei die Abzocker aus dem Lande blasen.
Es ist Zeit für eine Revolution. Gerechtigkeit ist anders nicht mehr zu erlangen. Steinbrück und Merkel verbrennen in den Banken die Zukunft Deutschlands auf Generationen hinweg. wir leben in einer typischen Notwehrsituation. Generalstreik ist machbar, Herr Nachbar! So wie es den Bankstern scheißegal ist, ob das, was sie tun, legal ist, sollte es auch allen anderen egal sein. Wo es nur ein Gesetz gegen die Armen gibt, gibt es gar kein Gesetz mehr!
Kleiner Vorschlag!
Mach Dir mal den Joke, lade Dir die Genesis aus der Bibel in eine Textverarbeitung Deiner Wahl, auf Deinen PC.
Ersetze das Wort "Gott" durch "das Kapital".
So...mehr will ich nicht verraten, aber mach vorher Deinen Kühlschrank voll mit Getränken Deiner Wahl.....und lach die Sache ab.
lese regelmässig Deine Seite und finde oft gute Sachen, nur geht mir Dein ewiger Generalstreik sowas von auf den Sack!
Du hast hier eine Arbeiter- und Angestelltenschaft, die nichts mehr im Fokus hat als den Regenschirm, unter dem man sich verstecken kann. Nicht einmal von den systemrelevanten Gewerkschaften haben sie sich emanzipiert - so wie es die Franzosen seit 1968 gemacht haben - was allerdings in D keine Sau jemals wahrgenommen, geschweige denn kapiert hat.
Deshalb findet in F auch alles in "Aktions-Komitees" statt, denen es regelmässig ein Hauptanliegen ist, die Gewerkschaften (und ihre Klientel) draussen zu halten. Also nicht machen zu lassen von Leuten, deren Doppelzüngigkeit keines Beweises mehr bedarf, sich ansonsten aber denen auch noch als anbiederndes Propaganda-Fussvolk zur Verfügung zu stellen.
Da kommt dann manchmal auch was bei raus. Und sei es auch nur fürs eigene Selbstbewusstsein - was ja auch schon was ist, kann man nämlich beim nächsten Mal brauchen...
Hierzulande aber gelten die Gewerkschaften und ihre Anhänger ja noch als fortschrittlich - und nicht als Teil des Problems. Man macht höchstens die Abstimmung mit den Füssen, belässt ihnen aber das Etikett, auf Seiten der Arbeiter und Angestellten zu sein, ja sogar, deren Interessen zu vetreten. Aber wehe, da taucht dann eine wirklich offen die eigenen Interessen vertretende Gewerkschaft auf: die wird dann von den Schafen als unsolidarisch etc. verteufelt (zB Lokfahrer-, Lotsen-Streik etc). Das darf nicht sein, das "spaltet" dann die allgemeine "Bewegung".
Welche "Bewegung" denn? Das Kuschen und sich Unterordnen als Wesenszug der Gewerkschaften und ihrer Anhänger? Die "Chefs" bestimmen lassen und unbeaufsichtigt "verhandeln"=*mauscheln* lassen? Abweichler, die an der Freiheit schnuppern, werden sofort und bereitwilligst fertig gemacht, mit allen Mitteln incl. juristischen. Hat man in den 70ern in ganzer Breite sehen können. Nicht zufällig hat das Verbot des "wilden", d.h. selbstbestimmten Streiks seine entschiedensten Anhänger auf Gewerkschaftsseite. Der status quo ist ihre Butter auf dem Brot!
Und dann kommst DU immer wieder mit deinem *Mythos Generalstreik*. Wenn Du nicht weisst, was Du an die Stelle des zu Bekämpfendem setzen willst (und mithilfe Deiner Mitstreikenden *kannst bzw könntest*, ist der Generalstreik nur *leerer Aktionismus*, von dem Du zu erwarten scheinst, dass dann die tollen Geschenke (Ideen?) vom Himmel fallen. Sclag nach bei den Gebr. Grimm, Abteilung Märchensammlung?
Wenn Du weisst, was du willst - und Anhänger für Deine Ziele findest, entscheidet sich erst, was Du machen wirst. Ob es der "Generalstreik" sein wird oder was anderes, *kann sich erst dann herausstellen*. Wahrscheinlich wirst Du dann besseres zu tun finden als ausgerechnet das!
Gruss
bismodo
Ich versuche nur aufzuzeigen wie man die Dinge in Bewegung setzen kann und da wäre ein Generalstreik z.B. gegen die Alimentierung der Bankster ein guter Weg.
Wenn du einen besseren weißt, dann schreib hier oder woanders. Mach eigene Vorschläge was wir direkt tun könnten.
Nein ich suche keine Anhänger, ich bin eine Arbeitsbiene, kein Anführer und dafür gibt es gute Gründe.
"Ich versuche nur aufzuzeigen wie man die Dinge in Bewegung setzen kann und da wäre ein Generalstreik z.B. gegen die Alimentierung der Bankster ein guter Weg."
Die Dinge in Bewegung setzen kann man schon mal, indem man den selbstbestimmten (Arbeits)kampf überhaupt zum Thema macht. Bei einem solchen Kampf wissen die Leute nämlich, warum sie kämpfen und welches die besten Mittel sind. Weil es sich aus einem allgemeinen Palaver herausschält. In bester demokratischer Weise.
Die Gewerkschaften und ihre Mitläufer wird man dabei immer zum Gegner haben - und das muss man wissen und einbeziehen. Die machen bei dem Palaver nämlich auch mit und werden nie müde, zu versuchen, auf das 'aaaaaaaaber' hinzuweisen und die Leute zu entmutigen und ihnen Angst zu machen.
Wenn Du aber den Generalstreik als Allheilmittel ansiehst, wirst Du die Erfahrung der Franzosen machen, die sie jedesmal dann zu schlucken haben, wenn sie die Dinge auf gut Glück anleiern: wenn man nicht genau weiss, was man will, endet man immer entmutigt als Gefolgschaft der Gewerkschaften. Und die sind Profis im Spiel von Zucker, Peitsche und heimlichen Absprachen mit Deinen - nicht ihren Gegnern!
All die Kämpfe in F, die hierzulande so bewundert werden, finden nicht nur ausserhalb der Gew. statt, sondern sie wenden sich ausnahmslos gegen die Versuche der Gew., sich der Sache zu bemächtigen Deshalb auch so "gewalttätige" Aktionen wie Festsetzungen von Managern in ihren Büros oder das lastwagenweise Kippen von Ernteerzeugnissen auf öffentliche Strassen etc. Da machen die legalistischen Gew. nämlich nicht mehr mit. Die Kämpfenden unterscheiden eben zwischen legal und legitim. Das kann jeder Franzose - und so haben die Streikenden meistens die Mehrheit der Franzosen auf ihrer Seite.
In D bin ich mir nicht sicher, dass 'man' soweit denkt. Ist aber Voraussetzung, wenn's was werden will.
Im übrigen rede ich von DU, weil DU den Generalstreik so anbetest.
Ob Du selbst 'Anführer' suchst? Nein, die stellen sich schon ganz von selbst heraus und werden auch ganz von selbst wieder ersetzt - wenn es richtig läuft.
Aber dass Du Deine Seite betreibst (so wie andere es tun), ist schon ganz schön hilfreich, wenn wir überhaupt mal in die Gänge kommen wollen!
Gruss