Hartmut Matiaske hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Kita-Streiks geäußert. Denn der Kitastreik ist ihm äußerst peinlich. Bisher haben die öffentlichen Arbeitgeber, wie auch viele andere sogenannte Tarifpartner, die aber in Wirklichkeit nur noch mit Erpressung arbeiten, sich eine bequeme Taktik ausgedacht. Sie machen einfach keine oder völlig lächerliche Angebote und ziehen die Verhandlungen unsinnig in die Länge.
Dies tun sie in der Hoffnung, dass jede verstrichene Woche die Erwartungen der Arbeitnehmer senkt und dass die Arbeitnehmer zum Schluss überhaupt froh sind, wenn man ihnen ein winziges Häppchen zuwirft. Matiaske hat diese Technik schon mehrfach angewandt und ist nun ganz erbost, weil jemand anderer dieses Spiel auch umdrehen kann.
Die Politiker, für die Matiaske so gerne den sehr gut bezahlten Handlanger macht, reden immer von besserer Kitaversorgung und geben natürlich kein Geld dafür aus. Das Ziel ist klar. Leute wie Matiaske sollen bei Beschäftigten und Bevölkerung durch chronische Unterversorgung und geradezu atemberaubende Zustände den Weg für die privaten Kindergärten und Kinderhorte der
Famile Mohn und ihrer unsäglichen Bertelsmannstiftung und anderer Typen der gleichen Art ebnen. Sie sind also nicht dem sozialen Frieden, sondern den Konzerninteressen verpflichtet.
Das scheint in diesem Land legitim zu sein, weil weder bei Wolfgang Clement, noch bei Herrn Hartmut Möllring jemand wegen Volksverhetzung und Betrug Anzeige erstattet hat, oder sich die Staatsanwaltschaft verpflichtet fühlte, einmal nachzufragen, wessen Interessen da eigentlich vertreten werden. Die Sache mit den Tarifpartnern kann in Deutschland also ruhig als erledigt betrachtet werden.
Das gilt übrigens auch für die Gewerkschaften die oft in Wirklichkeit mit den Arbeitgebern in einem Bett liegen und die Arbeitnehmer verraten. Da fällt einem sofort der Herr Norbert Hansen ein, der vom Transnet Gewerkschaftschef zum Arbeitsdirektor der Bahn wurde. Da der jetzt rausgeschmissen wird, kann man feststellen, dass sich der Verrat für ihn nicht gelohnt hat. Je mehr Gewerkschaftler sich kaufen lassen, desto billiger und leichter ersetzbar wird der Einzelne.
Für Matiaske gab es jetzt den größten Schrecken. 11.000 Kita Beschäftigte sind in den Ausstand getreten und haben ihn damit praktisch direkt in seinen Hintern getreten. Vor uns liegt die Europawahl und die erbosten Eltern, die nicht arbeiten gehen können, weil die Kitas geschlossen sind, sind mittlerweile schlau genug zu wissen, wer den Konflikt anheizt. Matiaske und die hinter ihm stehenden lügenden Parteien. Die werden die Quittung bei der Europawahl bekommen und dann hoffentlich Matiaske rauswerfen, weil er eben unfähig war, seine Ziele ohne Ärger zu erreiche.
Die Deutschen sollten zu den
gerechten Forderungen der Streikenden stehen und Leute wie Matiaske zum Teufel jagen. Milliarden für die Bankster und kein Cent für die Kinder. Diese Politik und ihre Propagandisten muss ein Ende haben.
Entlasst Hartmut Matiaske wegen erwiesener Unfähigkeit und mangelnder Fähigkeit zum friedlichen Ausgleich. Schickt ihn als Ein-Euro-Jobber in den Park zum Hundekotentfernen. Das kann er zwar auch nicht, aber da macht er schlimmstenfalls mal eine Blume kaputt, weil er nicht hinschaut, wohin er tritt.