Gestern lief über den Nachrichtenticker von n-tv die Kurzmeldung, dass 1 Euro-Jobs Stellen auf dem Arbeitsmarkt blockieren. Ich musste glatt 2 mal hinschauen, weil ich dachte mich verlesen zu haben. Leider war dem nicht so.
Suggestive Information dieser Meldung: Die 1 Euro-Jobber vernichten Arbeitsplätze.
'Man hat nun also die Schuldigen für den weiteren Stellenabbau ausgemacht', schoss es mir durch den sich schüttelnden Kopf. Wie wenig Intelligenzquotient bedarf es, um eine solche Lüge zu verbreiten? Gibt es einen festgelegten Minimalwert?
Hier haben wir sie wieder - wie Rebecca gestern schon ernüchternd im
Netzwerk feststellte: "Die Verordnete Verblödung par excellence". Einerseits verkündet man also
den Aufschwung am Arbeitsmarkt durch (wieder manipulierte) Erhebungen und andererseits sucht man nach dem Gesicht der Schuldigen, welche angeblich das Gegenteil des Aufschwungs bewirken. Da stellt sich die Frage: "Wurde n-tv etwa nicht gebrieft?"
Konkret ging es wieder einmal um eine Umfrage im Auftrag der Bundesargentur für Arbeit (BA). Hiernach sollte von 1 Euro-Jobbern Auskunft über ihre Tätigkeiten eingeholt werden. Die Umfrage ergab, dass sie die gleiche Arbeit machten wie fest angestellte Kollegen. Anstatt daraus zu resümieren, dass die 1 Euro-Jobber "unterbezahlt" sind, drehte man den Spieß einfach um und bezichtigt sie nun des Arbeitsplatzdiebstahls. Ja, der 1 Euro-Jobber verstößt damit sogar gegen gesetzliche Vorschriften, heißt es.
Aber eine weitere Gruppe bekommt auch noch den Buhmann zugeschoben bei dieser Umfrage. Ob nun berechtigt oder nicht, Fakt ist, das man hier 2 Fliegen mit einer Klappe schlägt und wieder ordentlich für gegenseitige Provokationen sorgt. Das BA-eigene Forschungsinstitut gab nämlich an die Ergebnisse in Form einer Auswertung durch den Deutschen Gewerkschaftsbund bekommen zu haben. Von den eigentlich schuldigen Tätern - den Politikern, die das zu verantworten haben - wird abgelenkt.
das ist der grund warum man sie in der realen statistik von arbeitslosen auch weglässt.
Da steht nur "Ein-Euro-Jobs verdrängen offenbar immer mehr reguläre Arbeitsplätze."
Das ist ein Fakt. Für mich also nur eine "Captain Obvious"-Meldung, die es vor Jahren schon in die Medien hätte schaffen sollen.
Es wird keine 'Schuld' zugeteilt - weder den Jobbern, noch den Firmen, die die Jobs anbieten, noch den ARGEn die die Menschen in diese Jobs schicken.
Also fahrt eure Empörung mal wieder runter. Danke.
Ist doch gut, daß in diesem Mainstream-Medium schon in der Überschrift verbreitet wird, daß laut einer BA-Umfrage. Mir erscheint nicht, daß mit dieser Meldung die "Opfer zum Täter" gemacht werden. Wer ein bißchen nachdenkt, kann aus den Zeilen herauslesen, daß 45% der 1-Euro-Job-Arbeitgeber ihre "Maßnahmenteilnehmer" ausnutzen (in anbetracht der Tatsachen wortwörtlich versklaven) und somit strafrechtlich verfolgt werden müßten. Auch scheinen 25% der "Maßnahmenteilnehmer" absolut illegale Tätigkeiten mittels Erpressung seitens Arge (Eingliederungsvereinbarung) ausüben zu müssen; in den Gesetzen ist festgeschrieben, daß man als 1-Euro-Jobber keine auf dem allgemeinenen Arbeitsmarkt vorkommende Arbeit (=was bei der Voraussetzung einer Ausbildung wohl nicht gegeben ist) ausüben darf. Man kann diese Umfrage und andere Zahlen dafür benutzen, die Illegalität der Mehrzahl der 1-Euro-Jobs zu untermauern.
Falls ich falsch liege: Sagt mir bitte, warum!
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Wichtige Erkenntnis ist jedoch, dass es eine Bestätigung ist, dass das Maß der Zusätzlichkeit bei den EinEuroJobbern überschritten wird, was klar gesetzeswidrig ist! Richtig ist auch, dass zwischen ARGEn und den vermittelnden Sozialverbänden für EinEuroJobber Gelder fliessen. Beträge liegen zwischen 300 und 800 Euro, in Essen ist z. B bekannt, dass 500 Euro pro EinEuroJobber vom JobCenter an die Neue Arbeit (Diakonie) fliessen, wovon beim EEJler nur 100 bis 150 Euro ankommen! Bekannt ist auch, dass bei sozialen wie öffentlichen Trägern reguläre Jobs wegfallen oder gar nicht eingerichtet werden, die eigentlich nötig sind. Sie fallen deswegen weg, weil eben die Arbeit der EEJler nicht auf die Zusätzlichkeit beschränkt ist. Bekanntes Beispiel für Stellenabbau durch EinEuroJobs sind Schulhausmeister. Jetzt kümmert sich ein Hausmeister um mehrere Schulen und bekommt dafür eineurojobbende Hausmeistergehilfen zur Seite!
Alles in allem sei gesagt: die EinEuroJobs müssen weg, weil sie nicht das bringen, was erhofft wurde, nämlich Menschen in reguläre Arbeit zu bringen! Das Ansinnen, Arbeitlose wieder an den Berufsalltag zu gewöhnen, ist dann völliger Nonsens, wenn man den Erwerbsbiografien 15 und mehr Arbeitsjahre entnehmen kann. Arbeitswillige Leute wissen auch nach 3 oder 4 Jahren Arbeitslosigkeit noch, wie sie in einem Job zu bestehen haben!
Das ist Zwangsarbeit und Grundgesetzwidrig. Da hat die ASPD (AsozialeParteiDeutschlands) damals maßlos überzogen.
In anderen EU Ländern wäre das Volk bei solchem Dreck auf die Straße gegangen und hätte die Verantwortlichen dafür abgestraft.
Solche schmutzigen Dinge kann man nur mit den hörigen, armseligen Deutschen machen. Die merken nichts. Und wenn sie es endlich merken, schlagen sie blind um sich und zerstören dabei noch das, was ihnen vielleicht noch helfen könnte.
2 Erlebnisse kann ich (und andere) bezeugen, dass sich Kretschmar(in Hannover) durch Arbeed bereichert hat.
Nächstes Bsp. ist die Hölderlin Str.-Stadt Hannover. Wir machen den Dreck weg, den unsere nicht geladenen Gäste machen.Es ist so erniedrigend, wie dieses Dreckszeug dann auch noch mit uns umgeht.
Ich habe keine Lust mehr, um dieses Land zu kämpfen.
Das, wofür unsere Eltern gekämpft haben, wird hier mit Füssen getreten.
Ich wurde von einem Marokaner sogar schon als "NAZIVOTZE" betitelt. Ich war bei meinem Vorgesetzten und habe nichts
erreicht.Auch die Polizei hat mir nicht geholfen. Dieses Gesoxe hat eben Sonderrechte. Ich hatte ihn aber nur zur Arbeit aufgefordert.