Seit dem 1. Juni müssen öffentlich-rechtliche Sender ihre Webinhalte nach 7 Online-Tagen im Web löschen. Das ZDF gibt an, daß, nach ersten Berechnungen, 46.800 Dokumente den Weg ins Nirvana finden. Bei der Online-Ausgabe von Heute.de soll es sich um 28.000 Angebote handeln. Auch der Sportbereich wird um 18.700 Textdokumente reduziert. Mit den Textdokumenten werden auch 4.000 Videos und 6.500 Bilderserien aus den Internetangeboten verschwinden. Und nicht nur das. Auf einer Negativliste befinden sich zu verbietende Inhalte wie Ratgeberportale, Branchenverzeichnisse und auch Urteilsdatenbanken.
Mit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag wird es also für den Bürger schwieriger, Recherchen öffentlich-rechtlicher Sender, über einen Zeitraum von 7 Tagen hinaus im Internet zu verbreiten. Einzige Möglichkeit, zb. Korruptions- oder Manipulationsbeweise auch weiterhin zeitlich unbegrenzt zu publizieren, besteht im Kopieren und Sichern der entsprechenden Materialien auf den eigenen Festplatten. Da aber ein solches Sichern und Kopieren nur zur privaten Verwendung statthaft ist, ergibt sich bei der Veröffentlichung ein Verstoß gegen geltendes Recht -namentlich "Urheberrecht".
Quelle:
Öffentlich-Rechtliche Sender müssen Inhalte aus dem Netz nehmen
Zum
1. Dezember wird es zu einer weiteren Änderung im
Rundfunkänderungsstaatsvertrages kommen. Hiernach darf Werbung in allen Medienformaten platziert werden, wenn kein Entgelt geleistet, sondern Dienstleistungen wie Produktionshilfen und Preise im Hinblick auf ihre Einbeziehung in eine Sendung kostenlos bereitgestellt werden. Kindersendungen sind von dieser Regelung ausgenommen.
Es wird immer offensichtlicher das die Täter aus der Finanz-Oligarchie, die über dem Rechtssystem stehen, sich von der Durchsetzung ihrer Orwellschen-Phantasien auf rechtsstaatlichem Wege nicht mehr abhalten lassen!
Diese Kaste ist auf rechtsstaatlichem Wege nicht mehr zu beeinflussen!!!
Sollte der Mob vor der Totalsedierung noch einmal Erwachen, wird er hoffentlich diese Kaste als Täter hinter den Tätern erkennen und ihnen zu leibe rücken!
Jetzt fängt der ÖR mal an mit Schrumpfen, nun ists auch wieder nicht recht.
hier geht es in erster Linie nicht um Quali- u. Quantität bereitgestellter Inhalte, sondern darum, daß sie nach einer bestimmten Ablauffrist nicht mehr als Quellinformation nachweisbar sind -somit also auch nicht mehr zur Beweisführung genutzt werden können.
Da die Öffentlich-Rechtlichen zwar eine längere Frist für Videomaterial beantragt, aber noch nicht bestätigt bekommen haben, besteht dennoch weiterhin die Gefahr, daß verlinkte Dokumente eben tausendfach ins Leere verweisen und der normale Blogbetreiber zb. jeder Zeit der Lüge bezichtigt werden kann.
Ein Medium ist nicht verpflichtet, auf Nachfrage, ihre Quellen weiter zu geben. Verschwinden sie nun nach 7 Tagen, können sie genauso gut sagen, daß sie so etwas nie geschrieben haben. Sprich: "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt."
Beispiel:
Weise ich einem Politiker Korruption nach und beziehe mich auf eine Quelle der Öffentlich-Rechtlichen, die dann aber nach 7 Tagen nicht mehr im Internet existiert, hat der Politiker gute Karten und ich wahrscheinlich eine Anzeige wegen Rufmord und Verleumnung am Knie.
Die ÖR verzapfen den größten Mist zur besten Sendezeit. Also dann, wenn die Massen Fernsehen gucken. Der Wahrheit zuliebe sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass sie hin und wieder auch kritische und gut recherchierte Programme machen. Die sind dann auf Spartenkanäle und/oder spät abends zu sehen, wenn die Leute schlafen müssen.
Es werden diese Programme sein, die jetzt binnen kürzester Zeit aus dem Netz verschwinden und damit das kollektive Gedächtnis noch leichter manipulierbar macht. Darauf kommt es denen an.
Orwell, auf den ich verwies, beschrieb die Gefahr für die Gesellschaft bei der Kontrolle der Vergangenheit in seinem Buch "1984".
In seinem "Ministerium für Wahrheit" wird ein gigantischer Aufwand damit betrieben, alle existierenden Dokumente der jeweils aktuellen Herrscherlinie anzupassen. Vorhersagen zu Entwicklungen wurden kontinuierlich an die tatsächlich dann eingetretenen Fakten angepasst damit "die Partei immer recht hat". Niemand soll in der Lage sein, aufgrund von historischen Dokumenten Aussagen der Elite zu widerlegen.
Heute sind bereits die größten Dummschwätzer der Globalisierungsbefürworter, wie dieser unsägliche Prof. Sinn, wieder dabei und erzählen zur besten Sendezeit dem Volk, "sie hätten schon immer vor diesen Gefahren" gewarnt, die nun zum Finanzcrash geführt haben. Haben sie aber nicht ganz im Gegenteil.
All dieses Material wird nun nicht mehr öffentlich zugänglich sein und die Lügenbarone können unwidersprochen weitermachen, die Menschen zu verarschen.