Computerspiele-Industrie drohen Gewinneinbußen: Killerspiele sollen jetzt schnell verboten werden
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am
06/08/09 um 10:44
Computerspiele-Industrie drohen Gewinneinbußen: Killerspiele sollen jetzt schnell verboten werden
Von He-Ka-Te | Duckhome Der Titel schafft möglicherweise Meinungsdifferenzen, kann aber durchaus hilfreich sein. Sollte die Lobby der Computerspieler nun schnell genug reagieren, könnte möglicherweise die Bestrebungen der Innenminister der Länder a... ...
Von He-Ka-Te | Duckhome Der Titel schafft möglicherweise Meinungsdifferenzen, kann aber durchaus hilfreich sein. Sollte die Lobby der Computerspieler nun schnell genug reagieren, könnte möglicherweise die Bestrebungen der Innenminister der Länder a... ...























Die Gamer (bin selbst keiner) können meistens noch im Gegensatz zu Politikern zwischen Realität & Traum (bzw. künstlich-erzeugte Welten) unterscheiden. Die parallele Militarisierung (z.B. der erneute Versuch einer "Bundeswehr für Inneren", EU-Militärausgaben etc.) wird natürlich nur für den Frieden in der Welt eingesetzt.
Mußt' mal bei "Fefe" suchen oder nachfragen: Der hat irgendwo Statistiken rumliegen, die zeigen, daß nach Verkaufsstart div. "Tötungsspiele" (MaxPaine oder GTA) die Gewalt-Kriminalität runtergegangen ist.
Was ist bei Kinderspielen wie Cowboy & Indianer anders? Oder wieso werden Actionfilme mit Toten oder ganze Massaker im Kino/TV noch ausgestrahlt? Sportarten wie Fechten, Karate, Boxen und Paintball basieren auch auf keiner anderen Ideologie - sind die Sportler etwa krank und wollen auch in der Öffentlichkeit wildfremde Menschen angreifen?
Die Paintballer z.B. sehen ihre Sportart genauso wie Deine. Internet-"Sportler" haben auch dieselben Ziele und hätten nichteinmal bei eskalierenden Situationen Vorteil, weil denen einfach ihre virtuellen Waffen fehlen.
Der Ursprung & Grund von Kriegsfilmen aus den U.S.A. ist mir bewußt. Es gibt eine Relation zwischen Blut und Zuschauerzahlen... Selbst besitze ich nicht einmal einen TV.
Ich wünsche dir trotzdem nicht, dass du es nie real erleben musst, dass man dich wegen eines banalen Freizeithobbys öffentlich beleidigt und beschimpft, es ist verdammt nicht lustig.
In dem demokratischen Vorbild von Deutschland (USA) werden Spieler sogar vom Militär gefördert; aus einem "Navy"-Spiel soll man direkt auf die .gov-Seite der Navy kommen, um sich dort einschreiben lassen zu können. Mit Gehirn würde soetwas nie passieren ;) ...
Natürlich gibt es auch in der Onlinespiele-Welt immer wieder irgendwelche Kasper; Menschen die aus der Reihe tanzen; Menschen die ihr eigenes Ding durchziehen wollen. Meistens sind es genau diejenigen, die in keinem Clan länger als 3 Wochen bleiben. Entweder weil sie rausgeschmissen werden oder sie von alleine gehen, weil man ihren Egoismus nicht toleriert und entschieden zurückweist! Die jenigen die eine Gemeinschaft suchen, weil sie in der Gesellschaft ausgeschlossen werden, benehmen sich eher vorbildlich was die Teamarbeit betrifft und werden jeder Zeit gerne in die einzelnen Clangemeinschaften aufgenommen. Es geht in den Clans vorwiegend darum gemeinschaftlich ein Ziel zu erreichen. Je besser die Teamarbeit und das gemeinsame, auf einander abgestimmte Handeln, desto schneller der Aufstieg in den Ligen. Die besten Clans spiegeln somit auch die beste Teamarbeit und den besten Zusammenhalt wieder.
Das gilt für WOW genauso wie für Call of Duty oder andere Multiplayer.
gelegentlich gespielt, baut es aggressionen ab. kann man natürlich auch
auf andere art machen. verbieten halte ich für bedenklich.
Aber in Medien zeigt man aus der englischen hierzulande Indizierten VErsion. Was einfach miesse Manipultion ist.
meines wissen würden Spiele mit unterstellten Inhalt sofort indiziert werden.
@Pit: Das scheinbare Abschlachten von Menschen in Computerspielen hast du dir von den selben Medien untejubeln lassen, die du bei allen anderen Themen ansonsten sicherlich argwöhnisch und meist zurecht der Manipulation bezichtigst. Du kennst falsche Bilder und absolut hirnrissige Beschreibungen, hast noch nie mit Spielern gesprochen oder sie beim Spielen gesehen.
Ich finde es zum Kotzen, wenn Menschen wie du mich als potentiellen Amokläufer pauschalisieren. Bei geschätzten 3000h, die ich in den letzten 15 Jahren Ego-Shooter gezockt habe, bin ich kein einziges mal auf die Idee gekommen einen Menschen in der Realität verletzen zu wollen. Ich spiele abends gerne 1, 2 stunden zum abschalten mit Freunden aus ganz Deutschland, die ich beim zocken kennen und in der Realität bei besuchen schätzen gelernt habe. Das sind Familienväter, Sportler (ein deutscher Meister sogar), Angestellte, einfach völlig normale Menschen.
Die einzigen, die hier abgestumpft sind, sind diejenigen, die auf der einen seite gegen Politik und Zensur wettern, wenn es sie betrifft und sofort ja und amen schreien, wenn es "nur" um die Freiheit anderer Menschen geht. Pfui.
es ist richtig, dass es zusammenhalt schafft, so etwas zu spielen. und es hat den vorteil, dass man weiß, man hat wirklich theoretisch die gleichen grundlagen wie alle anderen beteiligten, nicht wie in der schule, im studium, im sonstigen leben allgemein. plus, man wird nicht komisch behandelt, weil man anders aussieht. vielmehr zählen handlungen, aussagen. und trotzdem zählen die dann auch oft sehr stark. da gibt es hauchfeine abgrenzungen und grade an denen kann für insider erkennbar sein, wer neu ist, und wer kein n00b mehr ist, und schon "dazugehört".
ich will sagen: wie bei allen anderen gruppenbeschäftigungen (außer bei solchen, die sich genau über diese themen auch unterhalten, bei denen es somit dieses "meta"-tabu nicht gibt, und vielleicht auch wenige andere tabus) kann diese zusammengehörigkeit in konkurrenzspielen (und die meisten bestehen hauptsächlich aus konkurrenzhandeln) zum ausschluss von uncoolen leuten, die sich nicht für computer oder fürs spielen interessieren, führen. oder auch nur für die selbe spielart oder dieselbe karte oder leute, die einfach schlechter (im spiel) sind undsoweiter. andersherum wird man von nicht-computer-beschäftigungen schnell ausgeschlossen und abgestempelt von leuten, die meinen, man will nichts tun oder hat keine lust auf irgendetwas, nur weil man sich nicht traut, zurückhaltender ist, oder sensibler ist was erwartungen anderer leute angeht.
vielleicht geht das gerade mir so, weil ich gelernt habe durch unterscheidung von handlungen, worten, und aussehen und abgrenzung von meinen vorurteilen über derlei sachen bei personen, einzuschätzen was die andere person wirklich bezweckt.