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Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake

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< Wem gehört die Welt? | Mehdorn wird belohnt - Schweigegelder bei der Bahn? >

Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake

Geschrieben von
Jochen Hoff
Dienstag, 16. Juni 2009
Kommentare (303) | Trackbacks (4)

Wieder einmal kam es im Jemen zu Entführungen und diesmal leider auch zur Ermordung von zwei Frauen, die an der Bibelschule Brake zu Missionarinnen ausgebildet wurden.

Anita G. und Rita S. waren Studierende des dritten Jahrgangs unserer Ausbildungsstätte. Aufgrund ihres ausgeprägten sozial-diakonischen Engagements entschieden sie sich für ein Praktikum im Jemen. Dort brachten sie sich als Kurzzeitmitarbeiter von „Worldwide Services“ im Krankenhaus von Saada in die medizinische Versorgung der Bevölkerung ein.


Nun ist der Jemen einer der unstabilsten Orte dieser Welt und durch seine Lage am Golf von Aden, der Spielball von vielerlei politischen, wirtschaftlichen und religiösen Interessen. Der Jemen ist ein islamisches Land.

20 % der Bevölkerung gehören der schiitischen Religionsgemeinschaft der Zaiditen an, 75 % sind Sunniten. Der Islam ist Staatsreligion. Die Missionierung zu anderen Religionen als dem Islam ist verboten. Das Abfallen vom Islam wird mit dem Tode bestraft. Im Januar 2000 wurde ein zum Christentum übergetretener somalischer Staatsbürger zum Tode verurteilt und hingerichtet. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts lebten um die 60.000 Juden im Jemen, die nach und nach in Richtung Israel emigrierten. Bis heute existiert noch eine kleine jüdische Minderheit von etwa 1000 Personen in den Provinzen Amran und Saada sowie auch in Riyda und Aden, die von Seiten der muslimischen Bevölkerung und der Staatsmacht als weitestgehend gleichberechtigt eingestuft wird. Juden besitzen mittlerweile auch das Wahlrecht.


Wir wissen heute nicht, warum die beiden Frauen getötet wurden. Aber ihre Organisation die Bibelschule Brake gibt die Richtung ihrer Tätigkeit vor.

Angesichts des Missionsbefehls Jesu Christi soll die gesamte Ausbildung - insbesondere das Fach Mission, die Missionsgebetszeiten und die regelmäßigen Besuche von Missionaren und Missionsleitern - dazu beitragen, dass jeder die Schule mit einem "Herzen für Mission" verlässt. Obwohl nicht alle Absolventen Missionare im Ausland sein werden, soll jeder aktiv und vorrangig an der Weltmission beteiligt sein.


Niemand darf wegen seiner Religion getötet werden. Aber warum geht jemand, der sein Leben scheinbar der Mission geweiht hat, ausgerechnet in ein Land, in dem die Missionierung für den Missionierten die Todesstrafe zur Folge hat und sicherlich für einen erwischten Missionar auch nicht folgenlos bleibt.

Religiöser Eifer kann eine schöne Sache sein und vielleicht vermag die Nachricht von jenem Christus der nach den Erkenntnissen der Bibelschule Brake aus einer unbefleckten Empfängnis hervorging, ja wirklich irgendwo Trost schaffen, aber das rechtfertigt nicht, das junge Leute und vor allem Bibelschüler die in einer Atmosphäre des religiösen Überschwangs leben, in eine solche Gefahr geschickt werden.

So werden nämlich aus "wiedergeborenen" Christen ganz schnell tote Christen, die niemandem nützen und ihr Schicksal auch nicht verdient haben. Wer heute bewusst junge Christen aus Bibelschulen in den Jemen schickt, hat den Hintergedanken der Mission und ist damit für alle Folgen auch selbst verantwortlich.

Der missionarische Überschwang der Evangelikalen wird übrigens nicht nur in muslimischen Ländern kritisiert und bekämpft. Auch in Israel erzeugt das überfallartige Ausschwärmen der evangelikalen Heißsporne immer wieder Widerstand und Ekel. Es gibt eben Menschen, die nicht missioniert werden wollen. So lange Institutionen wie die Bibelschule Brake das nicht zur Kenntnis nehmen, sollte zumindest für deren Besuch kein Bafög mehr ausgereicht werden.

Im Grunde stellt sich überhaupt die Fragen ob Organisationen, die sich mit einem solchen Glaubensbekenntnis an unsere Welt wagen noch zeitgemäß sind, oder ob die Grenze zwischen Glauben und Sektiertum nicht längst überschritten ist.

Bekenntnis

1. Wir glauben an die göttliche Inspiration, Unfehlbarkeit und Autorität der gesamten Heiligen Schrift.

2. Wir glauben an den ewigen, dreieinigen Gott: Vater, Sohn und Heiligen Geist.

3. Wir glauben, dass der Mensch seit Adams Fall durch die Sünde von Gott getrennt, verloren und auf dem Weg in das ewige Verderben ist.

4. Wir glauben an die jungfräuliche Geburt Jesu Christi, Seine Wunder, Sein sündloses Leben und an die Versöhnung des Menschen mit Gott durch Sein Blut und Seinen Opfertod auf Golgatha.

5. Wir glauben an Jesu leibliche Auferstehung, Seine Himmelfahrt, Sein Wiederkommen zur Entrückung der Gemeinde und Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches auf dieser Erde.

6. Wir glauben, dass die Rettung eines Sünders notwendig und allein durch die Wiedergeburt aus dem Heiligen Geist möglich ist.

7. Wir glauben, dass der Mensch mit der Wiedergeburt den Heiligen Geist empfängt, der in ihm bleibt, ihn heiligt und in das Bild Jesu umgestalten will.

8. Wir glauben, dass alle Menschen leiblich auferstehen werden: die Gläubigen zur ewigen Herrlichkeit, die Ungläubigen zur ewigen Verdammnis.

9. Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde und wissen um die Verantwortung eines jeden Gläubigen, durch seinen Wandel die Wahrheit der Heiligen Schrift zu bezeugen und das Evangelium allen Menschen zu verkündigen.


Das erinnert doch sehr stark an das finsterste Mittelalter und anstatt sich die Erde untertan zu machen, warten sie lieber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde und verdammen derweil die Ungläubigen. Von der geistigen Haltung passen solche Leute in den Jemen, der sich ja eben auch durch religiöse Unfreiheit outet. Trotzdem sollten die Verantwortlichen sich fragen lassen, ob sie glauben bei dieser Missionsaussendung ihrer Verantwortung gerecht geworden zu sein.

Allerdings dürften diese seltsamen Heiligen sich vermutlich mehr über ihre Märtyrerinnen freuen, als über die Verantwortung der Leiter der Schule nachzudenken. Man kann nur hoffen, dass die eigenen Kinder nie mit solchen Menschen in Berührung kommen.


Tags für diesen Artikel: evangelikale, kirche, missionierung, verantwortung
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rauskuckers Blog am 06/17/09 um 04:57
Iran,&nbsp;Jemen
Nur zwei Hinweise auf zwei lesenswerte Artikel: Der Spiegelfechter schreibt über den Iran und den “Aufstand der Generation Twitter”. Und Jochen Hoff schreibt deutliche Worte über die Verantwortungslosigkeit der evangelikalen Sektierer, die ... ...
Duckhome am 06/19/09 um 12:24
Mission ist Überheblichkeit und Hochmut
Als ich mich mit den seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake beschäftigte, war mir klar, dass jede Kritik an den Evangelikalen diese Fundementalisten vor Wut schäumen lassen würde. Genau so kam es auch. Eigentlich hatte ich nicht vor ...
Duckhome am 06/20/09 um 10:11
Update - Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake
Das was wir bisher aufgrund der missionarischen Ausrichtung der Bibelschule Brake bisher nur vermuten konnten, scheint sich jetzt zu bewahrheiten und stellt sich noch schlimmer dar, als die kühnsten Vermutungen es erfasst hät ...
Duckhome am 06/24/09 um 10:35
Wenn Jesus das geahnt hätte..
Es geht nicht um Jemen, es geht nicht um DIE Religion. Das Alleinstellungsmerkmal JEDER Religion ist der Glaube an eine höhere Macht die man weder beschreiben, noch nachweisen kann. Laut der Bibel darf man das auch nicht. Man soll sich kein Bildnis Gottes ...
Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
#1 Lutzi am 06/16/09 um 04:12 [Antwort]
Der Verfasser des Artikels sollte sich schämen, einen solchen Artikel zu verfassen. Der Tod dieser zwei Menschen ist überaus tragisch; der Beitrag hohl und nutzlos!
#1.1 Jochen Hoff am 06/16/09 um 04:35 [Antwort]
Ach wenn ein paar andere Eltern gewarnt werden ist er nicht ganz nutzlos. Er verhindert dann nämlich weiteres sinnloses Sterben.
#1.1.1 Mimar am 06/16/09 um 05:25 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,
ich finde Ihren Artikel zur Ermordung der beiden Krankenschwestern im Jemen geschmacklos, selbstgerecht und von antikirchlichem Übereifer gefärbt. Man mag zum christlichen Glauben und zur Kirche stehen wie man will.
Die zwei jungen Frauen befanden sich auf einem humanitären Einsatz. Egal ob ich ihre Weltanschauung teile oder nicht. Ihre Ermordung ist ein ethisches Verbrechen. Das ist aufs schärfste zu verurteilen.
Mein uneingeschränkter Respekt gilt den Menschen, die trotz aller Gefahren in Risikogebieten humanitär tätig sind, mein Mitgefühl den Familien der beiden Frauen.
#1.1.1.1 Jochen Hoff am 06/16/09 um 05:34 [Antwort]
Das dürfen sie gerne finden. Ich halte den Artikel im Gegenteil für notwendig. Ich würde zur Zeit niemanden in den Jemen oder nach Somalia schicken und weder humanitäre noch wirtschaftliche Gründe rechtfertigen dies.

Wer den Menschen im Jemen helfen will schickt Medikamente, Instrumente und Geld zum Betrieb von Krankenhäusern. Ausgebildete Fachleute haben die dort in ausreichender Anzahl.

Sie könne es drehen und wenden wie sie wollen. Es war verantwortungslos Leute dort hin zu schicken. Ich bin mir allerdings sicher, dass die nächsten Menschen schon vorbereitet werden um wieder in die gleiche Falle geschickt zu werden.
#1.1.1.2 Freizeichen am 06/17/09 um 05:53 [Antwort]
Langsam möchte ich es wissen:

Schon vor Tagen kam es heraus, Deutsche sind verschleppt worden. Dann die nächste Information: Es waren Krankenschwestern und welche im ärztlichen Dienst. Heute kam heraus: es waren Bibelbrüder- und Schwestern.

Die noch gestern verbreitete Meldung, sie hätten:"Im Krankenhaus von Sanaa" gearbeitet, hat sich als falsch herausgestellt, es war nicht "das Krankenhaus" es war ein Krankenhaus.

Das merkwürdige dabei ist, dass es zu diesem Krankenhaus keine weiteren Informationen gibt. Weder Bilder noch Zahlen, kein Hinweis darauf, ob es durch europäische Stellen gefördert oder finanziert wäre.

Heute kam heraus, es waren "Praktikanten". Aha. Praktikanten. Die Bibelschule in Brake sagt selbst nichts über ein Krankenhaus. Diese müssten es wissen. Bilder haben. Zahlen.

Es gibt dieses Krankenhaus nicht. Das kann als gesichert angenommen werden. Das ganze ist ein ziemlicher Schmarrn, hier wird vielleicht ein Zimmer in einer Pension angemietet, am Tag vielleicht - vielleicht für Fotozwecke - ein Zettel vor die Türe gehängt (dem Vermieter ist es egal, solange er nicht versteht, um was es geht) - und dann in arabischen Ziffern Medical Care oder sowas draufgeschrieben.

Dann wird praktiziert. Aspirin gegen Bauchweh, Aspirin gegen Kopfschmerzen, Aspirin gegen Menstruationsbeschwerden. Das Aspirin ist im Geschäft gegenüber zu bekommen.

Das ist das Krankenhaus, von dem gefaselt wird. Dahinter stecken fanatisierte Junge Leute, hinter denen wieder skrupellose Evangelikale Fundamentalisten.

Das ist die Wahrheit, die sich bis jetzt darstellt.

So wie die ominösen Zeltkrankenhäuser, die in Pakistan aufgestellt wurden. Kaum bebte die Erde, schon waren die Evangelikalen wie die Fliegen auf dem verfaulten Fleisch.

Traue niemals Evangelikalen! Sie werden dich belügen, wo immer Du sie treffen wirst. Das beste ist, du sagst ihnen genau das ins Gesicht. Möglichst laut, damit alle um sie herum es auch verstehen werden.

Dann sind sie so schnell weg, wie sie gekommen sind.
#1.1.1.2.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:45 [Antwort]
Nach meinen Informationen haben sie zumindest in Pakistan einige Zelte für die Behandlung Kranker aufgebaut. Neben einem großen Missionszelt.

Es läuft eben ähnlich wie bei Reinhard Bonnke von der Pfingstbewegung, der ja auch mit einem riesigen Zirkus durch Afrika tourte.
#1.1.1.2.2 Flavius am 06/18/09 um 11:17 [Antwort]
Du solltest mal öfter Nachrichten schauen. Da haben die mehrmals das Krankenhaus gezeigt in dem die Frauen gearbeitet haben.
#1.1.1.2.3 Stefan Bittner am 06/23/09 um 10:24 [Antwort]
Schade, ob dieser Reaktion.
Sie zeigt nur, daß man gar nicht konstruktiv miteinander sprechen möchte. Es gilt: Zieh den anderen in den Dreck (alle Mittel sind erlaubt, der Zweck "heiligt" die Mittel), wenn man Glück hat, sieht man dan den eigenen Schmutz nicht mehr.
Darauf kann ich verzichten.
#1.1.1.2.4 kariema am 07/12/09 um 05:00 [Antwort]
Zuerst mal: Die Schreiber des ursprünglichen-wie auch dieses Artikel -haben offensichtlich NICHTS kapiert. Sie werden es spätestens dann, wenn sie selber einaml vor Gott stehen werden, dem sie Rechenschaft über ihr eigenes Leben abzugeben haben.
Wie wahr, was der letzte Sprecher an Michaels Jacksons Trauerfeier sagte, nämlich, dass wir uns dessen bewusst sein sollten, dass auch für uns mal der Tag kommt, an dem wir in die Gegenwart Gottes treten werden - und wir -wie jetzt der " King of pop" -unsere Knie beugen müssen vor dem "King of Kings", der Jesus Christus heisst ! Welch eine gewaltige Aussage bei solch einem Anlass. Alle Hochachtung diesem Redner !

Übrigens: das besagte Krankenhaus in Saádah existiert sehr wohl -seit mehr als dreissig Jahren ! Ich habe selbst einige Jahre dort gearbeitet. Es ist natürlich nicht mit einer deutschen Klinik zu vergleichen -aber der Jemen ist nunmal auch nicht so reich wie Deutschland. Deswegen muss man mit geringen Mitteln + ohne grosses Gehalt versuchen, den Menschen dort so gut wie möglich zu helfen. Die Arbeit geht einem dort nicht aus, immerhin gibt´s Krankheiten, die man bei uns längst nicht mehr sieht. Es gibt Op´s, einen Kreissaal, in dem jedes Jahr MEHRERE TAUSEND Kinder geboren werden, verschiedene Ambulanzen, eine eigene Apotheke, eine Station für max. ca. 20 Patienten. manche Patienten werden auch ambualnt in ihren Häusern betreut -manche davon wohnen Stunden entfernt. Auch die Gefangenen des örtlichen Gefängnisses werden mitversorgt.
Also, von wegen nur ´ne angemietete Bude; diese Äusserung sit schlicht frech!! Zudem arbeiten in der Klinik nicht nur Fachkräfte aus mindestens 10 verschiedenn westlichen Staaten, sondern durchaus auch Einheimische, die u.a. von uns ausgebildet wurden. Noch Fragen ? dann nur zu !
Übrigens kann man die Klinik auch besuchen: "Mustaschfa al Dschumhuuri" - aber dazu dürfte IHNEN der Mut wohl fehlen.

V. B
#1.1.2 Anonym am 06/17/09 um 08:42 [Antwort]
hey jochen,

am Ende wird sich dann wohl zeigen wer wohl recht hatte. Spätestens wenn wir alle unter der Erde liegen. aber eigentlich geht es ja auch gar nciht darum. Ich hoffe für dich einfach nur, dass du die richtige Entscheidung in deinem Leben triffst.

" Jedes Knie wird sich beugen jede Zunge wird bekennen, dass Jesus Christr ist Herr "

... auch du!

Denk an die Worte, wenns so weit ist!
#1.1.2.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:51 [Antwort]
Nein. Ich will in keinen Himmel. Ich habe viel zu viel Angst Leute wie Ratzinger und seine Kinderficker dort zu treffen, oder die ganzen Evangelikalen.

Ich gehe freiwillig in die Hölle, an die Ahnewand, da wo der Tresen ist. Da bin ich unter den Sündern, also unter meinesgleichen und kann feiern.

Spass beiseite und ganz im Vertrauen. Es gibt keinen Gott. Es ist nur eine wunderbare Propagandalüge, die ihre Leute schon seit Jahrhunderten gut ernährt.
#1.1.2.1.1 JesusLEBT am 06/21/09 um 05:20 [Antwort]
Sehr geehrter herr Hoff,

wenn Sie von Ihrer meinung so fest überzeugt sind und hier solche Artikel schreiben die doch solche ernsten Themen und Gedanken beinhalten, verstehe ich nicht warum sie sich wie ien kleines kind verhalten und auch diese Sprache benutzenb (Kinderficker). Sie sollten sich schämen. Diese Frauen sind trotz der bekannten Gefahren im Jemen dort hingefahren um den Menschen zu helfen. Sie finden das nicht gut und würden soetwas ja auch nicht machen, weil sie einfach zu bequem und feige sind. Diese Frauen haben Mut bewiesen und Courage anderen menschen zu helfen. Sie aber Herr Hoff bleicen lieber in ihrem Gemütlichen Deutschland sitzen und haben nix besseres zu tun als sinnlose Artikel zu schreiben.
Menschen zu helfen ist nicht verkehrt auch nicht in gefärlichen Gebieten.
Ich hoffe nur für Sie das sie nie in eine Situation kommen in der Sie hilfe brauchen!!!...und nur jemand wie Sie da ist um zu helfen... auf diese Hilfe kann man dan getrost verzichten!!!

(Ich hoffe auch das wir uns im Himmel wiedersehen ... wenn Sie so weiter machen sehen wir uns dort ganz sicher nicht!!!)
#1.1.2.1.1.1 Jochen Hoff am 06/21/09 um 05:33 [Antwort]
Ich beabsichtige nicht mich zu schämen. Jesus lebt nicht und die beiden Mädchen wurden missbraucht in dem sie in solch eine mörderische Situation geschickt wurden.

Mittlerweile wurde ja auch von den Behörden bestätigt dass sie missioniert haben.
#1.1.2.1.1.1.1 lol am 06/21/09 um 08:08 [Antwort]
sie lesen zu viel bild
#1.1.2.1.1.1.2 anonym am 06/22/09 um 11:01 [Antwort]
Hallo Herr Hoff!

Ich habe einige Ihrer Kommentare gelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Sie kein freies Gewissen haben. Sonst würden Sie mit dem kommentieren gar nicht angefangen haben und dann bräuchten Sie sich auch nicht zu verteidigen. Denken Sie über Ihr Leben mal genau nach und suchen Sie den Sinn des Lebens. Dann können Sie glücklich werden und brauchen sich nicht mit Glaubensfragen auseinandersetzen. Denn "Gott lässt sich nicht spotten." Ich glaub, es wäre besser für Sie, Sie hätten damit gar nicht angefangen.
#1.1.2.1.2 Sepp Meier am 07/02/09 um 11:13 [Antwort]
Herr Hoff,

Sie müssen einem echt leid tut, weil sie ohne Hoffnung und mit so viel Haß geladen sind - abgesehen davon scheinen Sie ein sehr kühler, menschenverabscheuender Typ zu sein, daß Sie sich echt schämen sollten. Aber das dürfte Ihnen wohl fremd sein, Sie armes Würstchen. Vielleicht kommen auch Sie irgendwann zur Einsicht, hoffentlich bevor es zu spät ist und Sie echt in der Hölle landen. Damit spaßt man nämlich nicht! Möge Gott Sie zur Umkehr leiten!

Sepp
#1.1.2.1.2.1 Jochen Hoff am 07/03/09 um 08:38 [Antwort]
Ich glaube eher sie hätten Grund sich zu schämen, weil sie hier so beleidigend und verachtend auftreten. Aber ich verzeihe ihnen es ist ja nur ihr christlicher Hochmut, der ihnen einflüstert, sie seien im Besitz der absoluten Wahrheit.

Nur nebenbei bemerkt. Es gibt keinen Gott.
#1.1.2.1.2.1.1 Sepp Meier am 07/03/09 um 09:10 [Antwort]
Jemand wie Sie, der keine echte Vergebung erlebt habt, kann nicht wirklich verzeihen, mal ganz nebenbei gesagt.

Und was unseren Schöpfer anbelangt, eines Tages werden Sie vor IHM stehen, d.h. Sie werden vor Ihm knien und Ihn anerkennen, ob Sie wollen oder nicht. Für Vergebung wird es allerdings zu diesem Zeitpunkt zu spät sein.

Eine Frage habe ich allerdings noch: Warum sind Sie tiefgläubigen Menschen gegenüber so negativ eingestellt? Welche negative persönliche Erfahrung (vielleicht in Ihrer Kindheit) haben Sie gemacht, daß Sie so haßerfüllt agieren. Sie tragen ein echtes Problem in sich, über das Sie einmal ernsthaft mit jemandem reden sollten, damit Sie Befreiung erleben. Möge Gott Sie zur Umkehr leiten, bevor es zu spät für Sie ist. Ich bete für Sie, daß Sie Gott in den nächsten Tagen als Schöpfer erleben möchten und Jesus Christus begegnen, weil ER LEBT!
Machen Sie's gut, Herr Hoff, und denken Sie über meine Worte nach.

Es grüßt Sie,

Sepp
#1.1.2.1.2.1.1.1 Jochen Hoff am 07/03/09 um 09:16 [Antwort]
Merken sie eigentlich nicht, wie gehirngewaschen sie sind. Wer ihren Gott nicht anerkennt hat kein Recht auf eine eigene Meinung und selbst Tatsachen werden von ihnen so verbogen, bis sie in ihr krudes Weltbild passen.

Sie brauchen einen Arzt. Einen sehr guten Arzt. Ihr Glaube ist nichts anderes als eine Wahnvorstellung.
#1.1.2.1.2.1.1.2 Ralph A. Schmid am 07/22/09 um 01:19 [Antwort]
"Möge Gott Sie zur Umkehr leiten, bevor es zu spät für Sie ist. Ich bete für Sie, daß Sie Gott in den nächsten Tagen als Schöpfer erleben möchten und Jesus Christus begegnen, weil ER LEBT!
Machen Sie's gut, Herr Hoff, und denken Sie über meine Worte nach."

Diese Worte würde ich als massive Drohung auslegen und gewisse Konsequenzen daraus ziehen...
#1.1.2.1.2.1.1.2.1 Jochen Hoff am 07/22/09 um 02:04 [Antwort]
Sie können mir nicht mit einem totem oder vielleicht niemals existierendem Christus drohen und schon gar nicht mit irgendeinem Gott.

Aber trösten sie sich. Sie und Ihre fundamentalistischen Glaubenbrüder und ihre Nazifreunde haben mir schon so oft gedroht, dass ich darüber lache.

Natürlich seid ihr in der Lage andere zu ermorden. Aber immer nur in Massen so dass die an der Spitze nicht weglaufen können.

Sie und ihre Truppen sind arme Irre, die in Behandlung gehören.
#1.1.3 Daniel Rousseau am 06/17/09 um 11:45 [Antwort]
Hallo Herr Hoff...

offensichtlich haben sie sich öffentlich als christenfeind geoutet..., und ich wundere mich wo dieser hass wurzelt.
was besitzen sie eigentlich die frechheit.., die leiter von dieser ausbildungsstelle zu verleumden und sie in ihrer subjektiven sicht für den tod der beiden frauen verantwortlich zu machen?
dann machen sie sich noch über das glaubensbekenntnis der ausbildungsstätte lustig.., wobei diese inhalte in der kirchengeschichte von bekannten kirchenvätern auch vertreten wurde. gehören alle die bekannten theologen (augustinus, ambrosius, tertullian etc.) etwas auch zu sektierern.., nach ihrer meinung? machen sie sich doch bitte über die katholiken lustig.., die nahezu gleiche inhalte und gleiche glaubensbekenntnisse haben.., mal schauen.., wie katholische geistliche darauf reagieren würden.
sie sagten: "
Niemand darf wegen seiner Religion getötet werden. Aber warum geht jemand, der sein Leben scheinbar der Mission geweiht hat, ausgerechnet in ein Land, in dem die Missionierung für den Missionierten die Todesstrafe zur Folge hat und sicherlich für einen erwischten Missionar auch nicht folgenlos bleibt."
mangelt es ihnen irgendwie an intelligenz? die beiden frauen (ich kenne sie persönlich)haben notwendige hilfe im medizinischen bereich geleistet (und das krankenhaus galt als sicher..,siehe dazu ein Interview von Petra Veeken aus holland, die jahre dort arbeitet:http://www.wdr.de/themen/panorama/26/jemen/090617_interview.jhtml) .
die beiden konnten noch nicht mal arabisch sprechen, darüber hinaus wurde es ihnen untersagt von ihrem glauben zu berichten, weil bekanntlich in solchen ländern keine wirklich öffentliche religionsfreiheit herrscht! wie können sie willkürlich da behaupten.., sie haben missioniert? außerdem hat die ausbildungsstätte nicht entschieden.., dass sie dort hingehen.., im gegenteil, es waren persönliche entscheidungen von Anita und Rita und ich weiß, dass anita vorher mehrmals in malawi wichtige medizinische hilfe geleistet hat. die beiden haben ein authentisches herz für menschen gehabt, sie dagegen sind menschenverachtend und verleumden noch ihren christlichen glauben.
warum beldeidigen sie denn nicht martin luther, oder thomas von aquin, oder johann calvin.., die größtenteils auch das glauben.., was wir glauben. wenn sie sich über sekten lustig machen wollen, dann bitte gehen sie zu den zeugen jehovas, den mormonen, oder sciencetologie, weil diese glaubensgemeinschaften wichtige christliche grundlehren nicht vertreten (beispielsweise dreieinigkeit etc.).
ich bin gespannt.., ob sie sachlich auf meinen beitrag reagieren werden.., aber ich rechne eher damit, dass er zensiert wird bzw. nicht gebracht wird.., dann weiß ich dass sie den dialog nicht suchen.., sondern nur gegen christen polemisieren wollen, was ich ohnehin vermute. dann bitte machen sie dies auch mit horst köhler, angela merkel und vielleicht auch mit frau merkels vater, der bekanntlich ein pastor ist.
Es grüßt Daniel Rousseau (Freund von Anita und Rita)...
#1.1.3.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 09:10 [Antwort]
Ich mach es mal ganz einfach. Sie sind ein Spinner. Sie tragen nichts zur Sache bei und erklären mir, dass ich nicht das Recht habe meine Meinung zu äußern.

Wenn sie meine Meinung über Herrn Köhler oder Herrn Kasner, den Vater von Angela Merkel lesen wollen, gibt es die Suchfunktion des Blog.

Im übrigen hat eine andere Freundin der beiden bereits klar und deutlich gemacht, das zumindest eine von beiden ihr Ziel erreicht hat.

Mir reicht das um an dieser und anderen Bibelschulen dran zu bleiben. Mittlerweile kommen auch genügend Hinweise aus dem Umfeld der Schule, die sicher den einen oder anderen Artikel rechtfertigen werden.
#1.1.3.1.1 Hinterfrager am 06/21/09 um 04:09 [Antwort]
Zuerst mein Beileid an Angehörige und Freunde.
zu Jochen: Ist er ein Spinner? Und wer bist Du?
der die evangelikalen verläumdet und totalen "sachlichen quatsch"schreibt.
Ein Spötter(und das grenzt an Menschenverachtung), und noch ein Tor.Ps 14.1,
Ps. 53,2. Sogar im Mittelalter glaubten die Menschen an Gott desto mehr in unserer hochwissenschaftlichen Zeit.
Gruß aus drittem Jahrtausend.....
#1.1.3.2 wwender am 06/27/09 um 05:21 [Antwort]
Sehr viel wusste ich bisher nicht über die Evangelikalen.... Nach den Kommentaren zu urteilen ist dies ja wirklich eine Sektenähnliche Gemeinschaft. Schön dass ihr euch hier so outet. Da wird einiges klarer
#1.1.4 JB am 08/05/09 um 09:10 [Antwort]
Eine seltsame Welt. Die kaltblütig ermordeten Opfer sind schuldig und das "Gesetz" der Mörder muß toleriert werden.

Liebevolle Hilfsdienste von Christen werden über den Begriff Mission gleichgesetzt mit der Mission der anderen Seite : "sei Moslem" oder wir töten dich.

Bleibt zu hoffen, dass uns nicht das Öl ausgeht, sonst werden wir missioniert und wären dann froh, wenn es auch in moslemischen Ländern den ein oder anderen Christen gäbe.
#1.1.4.1 Jochen Hoff am 08/05/09 um 09:16 [Antwort]
Du bist ein Idiot, der absichtlich die Tatsachen verdreht. Die Opfer waren verführte, sie sind schuldlos.

Schuldig sind die Lehrer und die Leitung der Bibelschule Brake.
#1.1.4.2 Burkard Schulte-Vogelheim am 08/05/09 um 09:32 [Antwort]
Lesen sollte man schon können. Nirgendwo steht, daß Morden toleriert wird. War das nun die Erleuchtung durch den Heiligen Geist?

Die "liebevollen Hilfsdienste" christlicher Einrichungen haben u.a. Tausende, wenn nicht Millionen Schwacher, vor allem Kinder, in diesem Land erlebt, als es noch christlich war. Das ist zum Glück vorbei, das wird nie wiederkommen.
#2 Dr. Stephan Holthaus am 06/16/09 um 04:36 [Antwort]
Ich halte diesen Kommentar angesichts der Tragödie im Jemen und der tiefen Trauer der Angehörigen und (mir bekannten) Freunde für eine Taktlosigkeit ersten Ranges. Die Praktikanten waren in einer rein humanitären Aktion im Lande, die nichts mit Mission zu tun hatte. Ihnen solche Motive unterschieben zu wollen und damit indirekt anzudeuten, sie trügen an der Ermordung eine Mitschuld, grenzt an Diffamierung. Ich bin fassungslos.
#2.1 Jochen Hoff am 06/16/09 um 04:41 [Antwort]
Dann sollten sich mal ganz schnell darum bemühen ihre Fassung wieder zu gewinnen. Ich kenne mich in evangelikalen Kreisen sehr gut aus, und weiß wie Bibelschüler die auf Mission getrimmt werden agieren.

Aber die beiden Frauen tragen nicht schuld, das ist richtig. Verantwortlich sind die Leute die sie dort hingehen ließen.
#2.1.1 gerdbrunzema am 06/16/09 um 05:12 [Antwort]
Die Leute mögen extreme Glaubensauffassungen haben. Auch die Leute, die sie dort hingeschickt haben mögen extreme Glaubensauffassungen haben (hat sie dort eigentlich jemand hingeschickt? Normalerweise gehen solche Leute gegen den Rat von anderen).

Wir reden hier von Geiselnahme und Mord.

Mich erinnert die Argumentation an den Spruch an vergewaltigte Frauen, sie hätten sich doch nicht so aufreizend anziehen sollen (und hätten somit Mitschuld am Verbrechen).

So geht das nicht.

Die getöteten waren nicht zur Mission dort, die haben soweit ich das verstanden habe ein Ausbildungspraktikum in einer sozialen/medizinischen Einrichtung gemacht. Und selbst wenn, seit wann darf es tödlich sein, für eine Auffassung, und sei sie noch so skurril, öffentlich einzustehen. Ich möchte da an Voltaire erinnern, bestimmt kein Evangelikaler, der die Auffassung des anderen nicht teilt, aber bis zum letzten dessen Freiheit, sie zu äußern verteidigen wollte.

Wenn es nun heißt, der Islam verbietet Mission, kann ich nur sagen, das mit der Toleranz im Islam ist dann wohl doch eher ein PR-Gag. Denn Mission ist letztlich jede Äußerung irgendeiner Weltanschauung, sei sie nun religiös oder nicht. Denn wenn ich von etwas überzeugt bin (z.B. Coca Cola oder allgemeine Toleranz oder sonstwas), muss ich das doch werbend äußern dürfen. Überall. Das ist meilenweit entfernt von irgendeinem Psychodruck oder anderem Sektenkram.

Wie gesagt. Den Leuten indirekt eine Mitschuld zu unterstellen, das geht nicht, da kommen wir in superübles Fahrwasser.

Solange jemand seine Auffassungen von was auch immer ohne Gewalt physischer oder psychischer Natur (auch werbend/"missionierend") äußert, verdient er den Schutz der Meinungsfreiheit.
Er muss sich dann aber, so denke ich, auch eine argumentativen Auseinandersetzung stellen.

Und, um himmelswillen, der Anspruch gilt global. Ich will mich nicht vor einer intoleranten gewalttätigen Variante des Islam ducken.

Das geht so nicht.
#2.1.1.1 Jochen Hoff am 06/16/09 um 05:19 [Antwort]
Gerd, diese Leute entscheiden nicht mehr selbst was sie tun. Sie sind fast wie ferngesteuert. Es geht nicht um ein soziales Praktikum, es geht darum sie für die Mission zu trimmen.

Würdest du jemand mit einer solchen Aufgabe in den Jemen schicken. Ich nicht.

Ich habe in Berlin mal eine zeitlang mit den Opfern solcher religiösen Gruppierungen zu tun gehabt. Ohne das jetzt auf die Bibelschule Brake beziehen zu können, waren die einer Gehirnwäsche unterzogen worden.
#2.1.1.1.1 gerdbrunzema am 06/16/09 um 06:26 [Antwort]
Es sind hier ja zwei Probleme, die man nicht gegeneinander ausspielen sollte.

Einmal die Befürchtung, hirngewaschene Menschen wissentlich in den Tod zu schicken. Da wären die Fakten zu klären. Ich halte das für unwahrscheinlich, das die geschickt wurden. Ehrlich, wenn jemand solche Überzeugungen hat, in denen der Tod für die eigene Überzeugung in Kauf genommen wird (französische Revolution, anyone?), kann man da wenig machen, solche Leute kann man nicht aufhalten. Ich glaube nicht, das die geschickt wurden.

Und ich bin froh, das sowas wie Selbstmordattentate bei den Evangelikalen definitiv nicht auf dem Programm steht/stehen kann.

Ich kann verstehen, wenn du aus deinem eigenen Erleben da angepiekst reagierst. Dennoch. Solange da kein psychischer/physischer Druck (da wären auch die Fakten zu klären) ausgeübt wurde, habe auch solche wunderlichen Leute das Recht, in den Jemen zu fahren, sofern der Jemen sie reinlässt (was er ja offensichtlich tat). Wie sie sich dort verhalten ist auch deren Sache. Da sind schon sehr viel dämlichere Touri-Spacken in Schwierigkeiten gekommen.

Im übrigen, wenn ich mir anschaue, was Fundamental-Islamisten für einen gewaltbereiten Wahnsinn hier unbehindert äußern dürfen, macht mir das mehr Angst als die paar Evangelikalen. Und dennoch sollen ebendiese Islamisten auch ihre Auffassung äußern dürfen. Aber sie alle sollen sich einer Diskussion stellen.

Klar, man kann da den Kopf schütteln. Man kann auch warnen und dagegen argumentieren.

Aber, verdammt noch mal, die haben das Recht, ihre Auffassung zu vertreten.

Und das ist das zweite Problem. An welcher Stelle knickt die Toleranz ein?

Ich würde niemals ohne Not in ein Land gehen, in dem mir meine Überzeugung gefährlich werden kann. Aber wer weiß denn, ob mir mein Land nicht gefährlich werden könnte. Wäre nicht das erste Mal in Deutschland. Deswegen reagiere ich so gepiekst, wenn man die Verhaltensweise im Jemen einfach so als "so isses halt in Jemen/Pakistan/any other islamic country" abhakt.

Einfach gesagt: Die haben Meinungsfreiheit und Toleranz mindestens so nötig wie wir.

Das ist gefährlich, den einen für sein Eintreten seiner (extremen) Auffassung zu verurteilen (was ja wahrscheinlich noch nicht mal stattfand), und andererseits die Leute, die wegen dieser Auffassung (oder weswegen? Dem sozialen Dienst, den die verrichten wollten? Weil sie Ausländer waren?) kidnappen und morden in ihrer Monstrosität einfach zu ignorieren. Da stimmen einfach die Proportionen nicht, und da wird ein Verhalten durchgewunken, das gefährlich, gefährlich, gefährlich ist, wenn man sich einfach daran gewöhnt. Da will ich mich nicht dran gewöhnen, das ich von Muslimen Gewalt und Terror selbstverständlich zu erwarten habe. Man muss es offensichtlich schon betonen: Das ist nicht so! Aber das Gefühl schleicht sich bei so einer Gewichtung ein.

Gewalttätiger Intoleranz muss deutlich widersprochen werden. Überall.

Das dadurch im Jemen nicht die Aufklärung ausbricht, ist mir auch klar. Ich bin nicht naiv. Aber Flagge zeigen wird, denke ich immer wichtiger angesichts einschüchternder Gewalt, komme sie nun von Islamisten, von Skinheads oder von Marsmenschen oder whatever.
#2.1.1.1.1.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:17 [Antwort]
Gerd, ich traue Leuten die in solch einer Gemeinschaft fast drei Jahre verbracht haben, nicht mehr viel Objektivität und Bewusstsein zu. Sie schwimmen auf einer Euphoriewelle des Glaubens und fühlen sich unheimlich stark. Deshalb ist es ja so gefährlich sie ohne Verantwortung loszuschicken.

Täusch dich übrigens nicht über die paar Evangelikalen. In den USA bestimmen sie weite Teile des öffentlichen Denkens und sie sind genauso intolerant wie die Islamisten.

Diese Intoleranz ist übrigens natürlich, wenn man glaubt die Wahrheit gepachtet zu haben und meint alle anderen vor dem Verderben retten zu müssen.
#2.1.1.1.2 Jürgen am 06/16/09 um 09:26 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,
ich bin enttäuscht, dass solche Diffamierungen ausgesprochen werden.
Es ist absurd zu behaupten, dass "sie fast wie ferngesteuert sind". Jeder der sich mit der Bibelschule Brake, deren Strukturen und deren Zielen auseinandersetzt, wird bestätigen können, dass Gehirnwäsche etwas anderes ist. Jeder Studierende entscheidet selbst, wo er sein Praktikum machen möchte. Die Leitung steht beratend zur Seite, spricht auch gegebenenfalls Warnungen aus, überlässt jedem Einzelnen aber die Entscheidung.

So weit ich informiert bin, ist ein Praktikum dann nicht mehr möglich wenn westliche Hilfsorganisationen, die in solcher Länder häufig schon seit Jahren arbeiten, das Arbeitsfeld räumen, weil es zu gefährlich geworden ist. Dies war anscheinend nicht der Fall. Die Entscheidung, wo die beiden jungen Frauen in Praktikum absolvieren wollten, lag ganz in ihrer Hand.

Also von einer Sendung durch die Schule zu sprechen ist absurd und entbehrt jeglicher Grundlage. Bitte halten Sie sich ein bisschen zurück.

Man sollte sich vielmehr Gedanken darüber machen, warum jungen Frauen unter Einsatz ihrer Gesundheit bereit waren anderen Menschen zu helfen. Wenn das nicht unseren größten Respekt verdient was dann? Über die eigenen Tellerrand hinausschauen, sich von der Not der Menschen berühren zu lassen und auf eigene Kosten ihnen gesundheitliche Hilfe anzubieten, liegt weit von ihren Anschuldigungen entfernt.

Diese beiden Frauen haben meinen größten Respekt. In Gedanken trauer ich mit der Familie. Es war ein grausamer Mord - dafür gibt es keine Entschuldigungen. Auch nicht ihr Glaube.
#2.1.1.1.3 Sam am 06/17/09 um 12:29 [Antwort]
Ich wünsche dir das du mal einige von den Personen die du hier als "ferngesteuert" beschimpfst mal persönlich kennen lernen würdest.
Glaub mir - dann würdest du anders reden.
#2.1.1.1.3.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:53 [Antwort]
Ach Sam, ich bin ein alter Hase was Evangelikale angeht. Ich kenne sicherlich ein paar Tausend. Ich kenne übrigens auch die schlimmsten Auswüchse. Vielleicht bin ich deshalb so sensibilisiert. Aber ich verstehe, dass dies dir und deinen geistigen Brüdern nicht gefällt.
#2.1.1.1.4 JAckTee am 06/24/09 um 01:13 [Antwort]
ZITAT "Gerd, diese Leute entscheiden nicht mehr selbst was sie tun. Sie sind fast wie ferngesteuert. Es geht nicht um ein soziales Praktikum, es geht darum sie für die Mission zu trimmen.

Würdest du jemand mit einer solchen Aufgabe in den Jemen schicken. Ich nicht.

Ich habe in Berlin mal eine zeitlang mit den Opfern solcher religiösen Gruppierungen zu tun gehabt. Ohne das jetzt auf die Bibelschule Brake beziehen zu können, waren die einer Gehirnwäsche unterzogen worden."

Ich glaube nicht das Sie das sagen können denn Sie kannten die beiden frauen ja nicht persöhnlich. Sie haben sich für dieses Praktikum entschieden. Sie sind in den Jemen gefahren obwohl viele Verwandte gesagt haben das es dort gefährlich sei. sie waren sich der gefahr bewusst. Diese Menschen handeln aus Überzeugung und freien Stücken niemand betreibt da Gehirnwäsche. Ich kenne die Bibelschule Brake persöhnlich und weiß wie es dort aussieht. Da wird sicherlich niemand dazu gezwungen irgendetwas zu tun!

"Wenn man keine Ahnung hat einfach mal schweigen!"
#2.1.1.1.4.1 Jochen Hoff am 06/24/09 um 09:15 [Antwort]
Sie schicken diese Leute überall hin, weil ihnen die Opfer egal sind. Es reicht, dass sie selbst glauben können, ein paar Punkte bei ihrem Gott gemacht zu haben.

Nicht die beiden Mädchen sondern die Leitung der Bibelschule Brake und deren Lehrkörper ist schuld und wird sich aus dieser Schuld auch nicht herausreden können.
#2.1.1.1.4.1.1 JayJay am 06/24/09 um 10:04 [Antwort]
Herr Hoff, Sie kennen weder die Schulleitung noch den Lehrkörper. Ich kenne sowohl als auch. Da habe ich in meiner Beurteilungsfähigkeit einen großen Vorteil Ihnen gegenüber! ;-)
Hier mein sicheres Urteil: Erstens schickt die Schule die Schüler nicht überall hin (übrigens: einen 100%ig sicheren Ort gibt es auf dieser Welt nicht!).
Zweitens sind ihnen Opfer überhaupt nicht egal - im Gegenteil: Sie alle leiden gerade sehr! Ich war bei der Trauerfeier gestern dabei und habe es erlebt!
Und drittens wollen diese Leute überhaupt keine Punkte bei Gott machen! Denn die Punkte, die man braucht, um in den Himmel zu kommen und Gott zu gefallen, gib es gratis als Gutschein und kann man sich nicht verdienen. Die Aussage der Bibel werden Sie mit Sicherheit kennen, dass "jeder, der glaubt, dass Jesus Christus als stellvertretende Bezahlung für unsere Schuld gestorben ist", diese Bezahlung angerechnet bekommt. Das ist buchstäblich ein unverdientes Geschenk und kann man sich nicht verdienen - auch im Nachhinein nicht. DVD-Tipp: "6000 Punkte für den Himmel"
Evtl. haben Ihnen die Evangelikalen ihrer Erfahrung etwas anderes vermittelt... aber dann trifft das nicht die Aussagen der Bibel. Schade, wenn es solche "Christen" und Prediger gibt.
JayJay
#2.1.1.1.4.1.1.1 Jochen Hoff am 06/24/09 um 10:51 [Antwort]
Natürlich leiden sie jetzt ganz offiziell. Müssen sie ja auch. Tatsächlich aber haben sie diese wahnsinnige Missionsreise als Teil der Ausbildung zugelassen und sind somit die wahren Schuldigen.

Oh ja. Die Sprüche das man nichts tun muss, außer die Gnade Gottes annehmen, die kenne ich auch. Ich weiß auch wie genau geprüft wird, ob die Leute ihren Zehnten geben und sich fleißig an Sonderspenden beteiligen. Denn die Kirche braucht immer Geld und wer kein Geld hat, muss eben auf andere Art und Weise religiöse Leistung bringen. Dazu gehört eben Mission in der Nachbarschaft, Mitarbeit in allen möglichen Zirkeln und und und. Selbst die wöchentlichen Bibelkurse sind nicht Kür, sondern Pflicht, die sehr genau kritisiert wird, wie auch der Umgang mit Nichtgläubigen.

Selbst der Genuss von Musik oder anderen Kulturgütern wie Theater wird eingeschränkt. Zwang an jeder Ecke.

Der Gott der Evangelikalen ist wohl der teuerste und käuflichste Gott. Mir macht es allerdings auch immer wieder Spass wenn seine Prediger die Hand in der Kasse oder an anderen Frauen hatten. Die Berliner Szene liefert da prächtige Beispiele.
#2.1.1.1.4.1.1.1.1 JayJay am 06/24/09 um 12:48 [Antwort]
Na gut, dann sind wir uns in einer Sache einig: Was unter dem Namen "Christ" herumläuft, ist oft buchstäblich eine Perversion dieses Namens! Damit meine ich allerdings ausdrücklich nicht die Leute von der Bibelschule, sondern diejenigen, die mit ihrem Verhalten tatsächlich ausdrücklich gegen das handeln, was wir von Gott aus der Bibel wissen und gesagt bekommen haben. Viele kennen die Bibel allerdings kaum oder nur teilweise oder nur oberflächlich.

Und dieser ihr "Gott" ist dann auch nicht mehr der wahre und lebendige Gott. Bzw. man "erschafft" sich einen individuellen "Gott", wenn man versucht, Fehlverhalten dann auch noch zu rechtfertigen.

Ach man, das ist traurig!
#2.1.2 MAIKA am 06/21/09 um 05:32 [Antwort]
Also meinen Sie die Eltern??? oder die Meschen am CheckIn im Flughafen die Sie haben gehen lassen... Sie sind ein hasserfüllter Mensch!
...psyhologische Behandlung?? =SINNVOLL

Die Staatsanwaltschaft sollte mal an Ihnen dranbleiben! denn wer so denkt gehört nicht nach Deutschland!

Ehriche Empfehlung: gehen Sie doch in den Jemen wenn Sie die Christen so hassen. Im Jemen ist schlißlich Glaubensfreiheit nicht gegeben da wird Sie ganz sicher keiner zutexten und nerven .nebenbei könnten Sie sinnvolle Hilfe geben (dazu Sind sie zu egoistisch und feige)
#2.1.2.1 Jochen Hoff am 06/21/09 um 05:46 [Antwort]
Hmm, wenn ich die Wahrheit berichtet wollen sie mich aus dem Land treiben. Und da werfen sie mir Hass vor.

Aber um es noch einmal klar und deutlich zusagen. Die Lehrer und die Leitung der Bibelschule hätten dieses Praktikum nicht zulassen dürfen. Sie haben die beiden Mädchen geopfert. Es lag in ihrer Verantwortung eine solches Praktikum nicht anzuerkennen.
#2.2 Felix Klinkenberg am 06/16/09 um 07:15 [Antwort]
Dann sind sie wahrscheinlich auch der Überzeugung,Dass " unsere" Bundeswehr in aller Welt nur gutes tuen will. zB. Blumen pflanzen,Schulen bauen usw.Die Toten Soldaten sind demnach die Opfer der teuflischen Bewohner dieser Gegenden. Die nun einmal widerspenstig, wie sie nun einmal als Untermenschen sind , nicht die Segnungen unseres Wirtschafts-System unserer "Überlegenen" Zivilisation ertragen wollen.
#3 Gerd Wesel am 06/16/09 um 04:54 [Antwort]
Was für ein dummer Mensch sie doch sind. Wer geht denn sonst ins solche Länder und hilft bedürftigen unentgeltlich. Die Schiiten etwa den Sunniten oder vielleicht umgekehrt?
Egal welche Motivation diese beiden Frauen trieb, diese beiden sind gegangen. Ihre "sinnvolle" Beschäftigung scheint darin zu bestehen andersdenkende schlecht zu machen. Das tun zumindest die evangelikalen Christen die ich kenne nicht.
Ihr Lebensmotto hat sie anscheinend noch nicht dazu getrieben auf - wahrscheinlich eigenen Kosten - in einer schwierigen Situation - unter Lebensgefahr anderen zu helfen.

Die Welt wäre so viel schöner wenn Leute wie sie die Schnüss (und die Finger von der tastatur weg) halten würden und statt bloggen, Bücher schreiben würde. Dann wprde man nicht so schnell so viel neuese gesülze von ihnen lesen, man fände den Text nicht in google, müsste ihr Buch auch nicht kaufen und und und...
#3.1 Jochen Hoff am 06/16/09 um 05:03 [Antwort]
Diese Mädchen helfen niemand. Sie bringen nur sich selbst und andere in Gefahr. Aber das brauche ich ihnen ja nicht zu erläuternd. Das wissen sie ja selbst.
#3.1.1 Anonym am 06/16/09 um 06:52 [Antwort]
Was für ein sinnloser und abscheulicher Artikel Herr Hoff!
#3.1.2 Anonym am 06/17/09 um 12:20 [Antwort]
Ich frage mich, wieso hier so wenige Äußerungen zu lesen sind (bei dem riesengroßen Interesse)...
Doch dann fällt mir auf, dass Kommentare erst nach redaktioneller Überprüfung freigeschlatet werden...
Das wird wohl der Grund sein!
Mein Text wird es wohl auch nicht schaffen, veröffentlicht zu werden. Falls doch:
Ich finde, dass der Text irgendwelchen krankhaften, auf massenwirksame Publikation ausgerichteten, Gehirnwindungen entsprungen ist: Es verletzt die Würde der Angehörigen!!! Er versucht Antworten auf Fragen zu finden, auf die es keine Antworten gibt!
#3.1.2.1 Kaspar Hauser am 06/17/09 um 05:17 [Antwort]
Nein, es verletzt die Würde der Toten, wie die jetzt ausgeschlachtet werden. Die Liihiiebe habe sie in den Jemen getrieben. Da stellt sich doch die Frage, warum dieses Gefühl sie nicht, sagen wir, zu den Obdachlosen und Ausgestoßenen hier in Deutschland geführt hat. Und es stellt sich auch die Frage, warum das:
http://www.n-tv.de/politik/meldungen/Geistliche-verurteilen-Morde-article369151.html

von denen, die Jochen Hoff so vehement angreifen (natürlich ad Personam, denn das, was er an Argumenten bringt, ist meines Erachtens unangreifber), hier nicht thematisiert wird. Nein, eigentlich stellt sich die Frage nicht...
#3.1.3 abgeschmiert am 06/17/09 um 12:24 [Antwort]
Ich kenne selbst einen sog. Bibelschüler, der ein "Praktikum" im Libanon absolvierte. Und dessen Ansichten und der tägliche Lebenablauf unterschieden sich nicht wesentlich von dem eines muslimischen Fanatikers. Die verniedlichende Umschreibung als "Bibelschüler" trifft nicht einmal ansatzweise den Kern dieser Gruppen. Diese Gruppen lassen sich wohl am ehesten mit den US-Fanatikern des sog. Bible-Belts vergleichen (eine gewissen Nähe zu Mormonen konnte ich auch feststellen).
Ich fragte ihn, wohin er denn als nächstes ginge. Die Antwort "Wohin Gott mich schickt!" Witzigerweise ist er gerade auf Missionierungstour in Ostdeutschland
#3.1.4 Michel am 08/05/09 um 04:58 [Antwort]
Ich hab jetzt mal ne ganze latte ihrer kommentare gelesen und ehrlich gesagt, der einzige der hier den Eindruck macht als hätte er eine Gehirnwäsche genossen, das sind sie Herr Hoff.
Während alle anderen überlegen, bevor sie was schreiben und ordentlich argumentieren (für oder gegen Mission, dass macht erst mal keinen Unterschied), wiederholen sie nur laufend irgendwelche Anschuldigungen, für die sie keine wirklichen Grundlagen haben, ausser ihrer persönlichen Meinung. Finden sie, dass jemand, der wie sie dauernd den gleichen Brei herbetet (entschuldigen sie, aber das Wort triffts am besten), in seinem Denken freier ist, als jemand der nach wohlweislicher überlegung sich dazu entschliesst, sich für andere einzusetzen anstatt sich nur um sich selber zu drehen?
#3.1.4.1 Jochen Hoff am 08/06/09 um 08:03 [Antwort]
Och das ist ganz einfach zu erklären. Ich habe den Artikel geschrieben, weil er notwendig ist um weitere Opfer zu vermeiden. Weshalb also sollte ich meine Meinung ändern, das die Leitung der Bibelschule bewusst den Mord an den Mädchen in Kauf genommen hat, um irgendeinem Gott zu dienen.

Die Lehrer und Leiter der Bibelschule Brake sind schuldig am Tod dieser Mädchen. Das kann ich auf Tausend Arten formulieren, aber letztendlich bleibt es bei diesem Satz.

Ich würde diese Bibelschule und ähnliche schließen und den Leitern und Lehrern jeden weiteren Umgang mit Gläubigen verbieten lassen, weil sie eine Gefahr darstellen. Eine tödliche Gefahr.
#3.2 LaraBruhnte am 06/16/09 um 09:34 [Antwort]
ANSCHLÄGE UND ENTFÜHRUNGEN IM JEMEN
April 2009 - Niederländischer Ingenieur entführt
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März 2009 - Anschlag auf Touristen aus Südkorea
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Januar 2009 - Deutscher Ingenieur enführt
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Dezember 2008 - Deutsche Entwicklungshelferin entführt
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März 2008 - Ein Toter bei Anschlag auf US-Botschaft
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Januar 2008 - Anschlag auf belgische Touristen
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Juli 2007 - Anschlag auf spanische Touristen
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Dezember 2005 - Ex-Außenstaatssekretär Jürgen Chrobog entführt
****
etc.
Diese Liste kann beliebig fortgeführt werden...!! Das hier 2 Menschen ums Leben gekommen sind, bestreite ich nicht, denn ist etwas sehr Schreckliches was den jungen Frauen passiert ist...und ich will es nicht schön reden..
ABER was erwartet jemand der in ein Land wie Jemen fährt wo fast wöchentlich Entführungen und Anschläge geschehen, wobei die Dunkelziffer noch weitaus höher liegt...!! Da frage ich mich: WO waren die Eltern dieser Mädchen als sie zugeschaut haben, dass sie so einen Weg wählen. 2. Bibelschule!!! das sagt schon alles!!!
Sie sterben jetzt als sogenannte "Märtyer", in meinen Augen (auch wenn einige blauäugige das hier nicht hören wollen) ist dies nicht anderes als diese Selbstmordattentäter im Irak/Afghanistan die AUCH im namen der religion ihr Leben opfern...! Von daher verstehe ich gar nicht, was das Problem hier ist...??! Diese Frauen sind ein Risiko eingegangen und waren/sollten sich den Folgen bewusst gewesen sein!
Und hört bitt auf mit diesem pseudo-gutmenschliche Geschwafel...!!
#4 Judith Fritsch am 06/16/09 um 05:57 [Antwort]
Lieber Jochen,
ich habe sebst an der Bibelschule Brake die Ausbildung gemacht und ja, ich gebe zu, in manchen Punkten ist diese Schule vielleicht wirklich extrem. Heute distanziere ich mich auch von einigen ihrer Lehrsätze. Dennoch kenne ich persönlich eine gute Freundin, die genau in diesem Krankenhaus in Sadaa arbeitet. Meine Eltern sind mit dem holländischen Gründerehepaar der Klinik befreundet. Seit vielen Jahren helfen die Ärzte und Krankenschwestern dort unzähligen Patienten, die eben keine ausreichende medizinische Versorgung im eigenen Land erhalten. Auch von den umliegenden Stammesführern werden sie geschätzt, anerkannt und gemocht. Jeder dort achtet ihre Arbeit, ganz gleich, an welchen Gott sie glauben. Bislang hat es dort noch keine Morde an Mitarbeitern der Klinik gegeben. Natürlich ist die Gegend dort gefährlich, aber das ist sie an vielen Orten unserer Welt. Ich kann deine Abneigung gegen extreme Evagelikale verstehen. Trotzdem halte ich es in diesem Zusammenhang für unangebracht, die Bibelschule Brake auch nur im Geringsten für den grausamen Mord an den beiden Frauen verantwortlich machen zu wollen. Da gibt es weitaus unvernünftigere Touristen, die mit viel Steuergeldern befreit werden, da sie zu unvorsichtig oder gar waghalsig auf eigene Faust Expeditionen in gefährlichste Gebiete unternommen haben.
#4.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:12 [Antwort]
Liebe Judith, ich verurteile Touristen die sich in solche Gefahren begeben durchaus noch mehr.

Ich habe auch gar nichts gegen den Versuch einer Hilfe. Aber die Lage verschärft sich dort unten seit Jahren und irgendwann muss auch ein gut gemeintes Projekt aufgegeben werden, wenn es zu gefährlich ist.
#5 Holger Flaming am 06/16/09 um 05:59 [Antwort]
Habe mir kurz überlegt, ob ich hier überhaupt meine Zeit verschwenden soll! Habe es dann trotzdem getan! :-) Hoffe, dass es jemand hilft und speziell die, die sich für
überschlau und besonders "Weise" halten.

1Kor 1:20 Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?
1Kor 1:21 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.
#6 Sebastian B. am 06/16/09 um 06:15 [Antwort]
Also, ICH WAR AUCH DORT IM NORDEN WO AUCH RITA UND ANITA WAREN um zu helfen. Ich finde nicht dass ich "ferngesteuert" bin. Oberhalb von Jemen befindet sich Saudi-Arabien. Niemand von dort hilft den armen Menschen in Saada, obwohl dieses Land ein sehr reiches Land ist. Es gibt keine Nächstenliebe dort. Während die Saudis und andere arabischen Länder die Jemeniten in ihrem "Dreck" verrecken lassen, machen sich die Christen auf um zu helfen. Ich habe es dort selbst erlebt, dass die Arbeit geschätzt wird. Man ist froh und schätzt das Opfer der Helfer in dieser Region, weil sich andere nicht hintrauen. Ich bin Stolz auf Rita und Anita und wünschte, wie sie, wenn es soweit ist, aus Liebe zu Jesus, auch solchen Weg zu gehen. Die Liebe Jesu und sein Auftag sogar unsere Feinde zu lieben ist unsere Motivation. So ein Bericht ist ein dunkles Zeugnis für die Seele dessen der es verfasst hat.
#7 Zyniker am 06/16/09 um 06:30 [Antwort]
Das mußte mal geschrieben werden, genau so sieht's aus. Wer in solche Länder geht, zumal mit dem beschriebenen Hintergrund… tja, s.S. ww. p.P.

Auch im ÖR-Verdummungsstrahler setzt man seit ein paar Minuten diese Missionars-Karte ein, während man den ganzen Tag noch mit der Datenbank des Netzwerk der „Islamic Conference“, genannt Al-Kaida, zu „trumpfen“ versuchte!

Und wie den Kommentaren zu entnehmen ist, gibt's wirklich nichts schlimmeres als die Wahrheit; obwohl doch genau das der Grund zur Ermordung des Religionsstifters war!

Vielen Dank für den Hintergrundbericht Jochen… und übrigens: Du warst ganz drei Stunden schneller wie die ÖffRelis!!! ;-)

mfg
#7.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:20 [Antwort]
Ich hätte noch schneller sein können, weil ich ein Hinweis von Innen bekommen hatte. Aber ich brauchte Zeit um meine Gedanken zu ordnen und friedlich zu schreiben. Hätte ich meiner Wut über den Tod der beiden Mädchen freien Lauf gelassen sähe der Artikel anders aus.
#8 Sebastian Biecki am 06/16/09 um 06:32 [Antwort]
Ich war auch dort im Norden des Jemen (2004) und kenne den Ort sehr gut. Ich bin nicht krank und auch nicht "ferngesteuert" aber ich weiß, dass ich mit meinem Leben das Gute wählen soll. Keiner hilft den Menschen, nichtmal die Saudis die ein paar Kilometer von Saada leben und reich sind. Vielmehr spotten sie alle über die Jemeniten indem sie sagen: "die sind 300 Jahre zurück". Die Menschen brauchen ärzliche Versorgung und Entwicklungshilfe und ich bin stolz auf alle die bereit sind ihr Leben für andere einzusetzen. Denken wir an die "echten" Christen die während der Pest zu den Kranken gegangen sind, während alle die noch konnten wegliefen. Oder Kolbe im KZ-Auschwitz. Während diese Menschen mit ihrer Liebe zum Nächsten in die Geshcichte eingehen, werden sie mit ihrem Beitrag verblassen wie eine Luftblase die einige Sekunden in der Luft schwebt. Das was sie bereit waren zu geben war Nächstenliebe und so wie ich sehe kennen sie dieses Wort nicht. Ich bin stolz auf Rita und Anita. Sie sind mir Vorbilder. Keiner such den Tod, aber man geht den Weg der Liebe. Wenn es dann passiert, so ist das ermutigend für viele. Es inspiriert zur Nächstenliebe und das ist das was die Welt benötigt. Ihr beitrag fördert genau das Gegenteil. Sie hätten nicht die Opfer sondern die Täter verurteilen sollen. Aber die Menschen werden immer kränker, deshalb wundert es mich nicht, dass sie sich so zu diesen Geschehnissen äußern. Ihr Beitrag ist eine Bestätigung dieses Tatsache...
#9 B. S. am 06/16/09 um 06:50 [Antwort]
Wenn jeder so denken würde wie Sie, wie wäre dann die Welt?. Gäbe es überhaupt Hilfe in Entwicklungsländern?
Von welchen evangelikalen reden Sie? Von der FeG, oder der Brüdergemeinde,oder der Pfingstgemeinden? Oder vielleicht sogar von der Kirche, die selber viele, viele Missionare im Einsatz hat? Ist denn jeder, der Hilfe anbietet, die Bibel ernst nimmt gleich einer Gehirnwäsche unterzogen? Aus welchen Gruppierungen sind denn die armen Menschen, denen Sie begegnet sind? So langen es keine Menschen gibt, die freiwillig und ich meine freiwillig, denn das Einsatzziel wird auch in der Bibelshule Brake nicht vorgegeben, (man meldet sich übrigens auch freiwillig bei einer Bibelschule an) ihren Dienst tun, wird sich auch nichts verändern.
Sie dürfen gerne Ihre Moral überprüfen, damit Sie es vielleicht lernen, nicht mit den Fingern auf andere zu zeigen, zu respektieren, was andere leisten und vor allem nicht in einer solchen Trauer so böse, verleumderische Artikel ohne jedes Hintergrundwissen zu schreiben.
Wenn Sien nicht an Gott glauben, dann ist das ganz alleine Ihre Sache, aber andere wissen, dass es einen Gott gibt. Wir reden alle von Toleranz, aber Leute wie Sie, wissen nicht im geringsten was das ist. Sie dürfen sich jetzt ruhig schämen, das stört nicht, aber unterlassen Sie solche Schmierereien und vor allem, lassen Sie die in Ruhe, die ernsthaft an Gott glauben.

Ich spreche allen Angehörigen hiermit mein Beileid aus, und entschuldige mich, das ich mich eingemischt habe, aber so etwas Böses kann man nicht einfach so kommentarlos stehenlassen...
#10 Chrissie am 06/16/09 um 07:04 [Antwort]
Als jemand, der sich seit vielen Jahren intensiv mit religiösen Schriften, u.a. sehr eindringlich mit Christentum, Judentum und aus Islam beschäftigt, und bei diesen Studien selbstredend die unterschiedlichen Auswüchse der sogenannten Evangelikalen kennenlernen musste; muss ich mich Ihrer Analyse AUSDRÜCKLICH anschließen. Nicht dass mir das gefällt, aber das sind die bedauerlichen Fakten.

Dass Sie aufgrund Ihres Artikels eine so harsche Kritik ernten hat mit Unwissenheit und Angst zu tun, und Unwissenheit und Angst widerum hat nichts mit Gott und auch nichts mit Liebe zu tun.
#11 M.B. am 06/16/09 um 07:22 [Antwort]
Wie immer genau den Punkt getroffen...:-)
Einer schreibt, was viele denken.
Weiter so, nur weiter so.............
M.B.
#12 Frank Hillmann am 06/16/09 um 07:33 [Antwort]
Ich kann die Fassungslosigkeit über diesen Artikel nur teilen - absolute Fassungslosigkeit! Ihre Antworten auf die bisherigen Kommentare sprechen Bände und machen die Sache nur noch bedauerlicher. Jede weitere Anmerkung erübrigt sich. Deshalb möchte ich hier nur das weitergeben, was die Bibelschule Brake heute auf ihrer Homepage veröffentlicht hat:

"Mit tiefer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unserer Studierenden Anita G. und Rita S. aufgenommen. Unser Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde in besonderem Maße den Angehörigen, Freunden und ehemaligen Kollegen. Anita G. und Rita S. waren Studierende des dritten Jahrgangs unserer Ausbildungsstätte. Aufgrund ihres ausgeprägten sozial-diakonischen Engagements entschieden sie sich für ein Praktikum im Jemen. Dort brachten sie sich als Kurzzeitmitarbeiter von „Worldwide Services“ im Krankenhaus von Saada in die medizinische Versorgung der Bevölkerung ein.

Wir verlieren mit Anita G. und Rita S. zwei engagierte Studentinnen, die mit ihrer Liebe zu Gott und den Menschen ein Vorbild waren. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten."
#13 Carl am 06/16/09 um 07:35 [Antwort]
Ich mag generell keine Missionare, egal welche.
Aber es ist bezeichnend dass den Autor kaum zu stören scheint, dass auf Mission in solchen Ländern der TOD steht.

Die Kirche, bzw. christliche Dogmen werden (zurecht, wie ich finde) angeprangert.
Über den Islam und dessen Greuel, dessen pathologische Unvernunft wird sich hier mit keinem Wort geäußert, nie.
Warum eigentlich ?
#13.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:24 [Antwort]
Wenn es mich nicht stören würde, dass im Jemen auf Religionswechsel der Tod steht, hätte ich es nicht explizit erwähnt. Wer lesen kann ist echt im Vorteil.
#14 tabea am 06/16/09 um 07:38 [Antwort]
hochnäsiger und selbstgerechter hätte man ja wohl nicht schreiben können.
der verfasser muss inkompetent und sein soziales Gewissen so was von schwach ausgeprägt sein.

Es ist traurig, dass so etwas im Internet frei bloggen kann.

Such dir ne andre Beschäftigung!
#14.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:25 [Antwort]
Dümmer und weniger auf den Artikel und die genannten Tatsachen eingehend hätte man wohl kaum kommentieren können.
#15 Meinolf Mellwig am 06/16/09 um 07:40 [Antwort]
Auf sehr viel Objektivität lassen ihre Beiträge nicht gerade schließen, wenn ihnen zum Thema Gehirnwäsche nur evangelikale Missionare einfallen, aber mordende, islamische Fundamentalisten ungeschoren davonkommen.
Nichtmal ihr Anliegen weitere Eltern zu warnen klingt sehr glaubwürdig. Warum setzen Sie sich nicht dafür ein, den Mördern das Morden auszureden? Nicht jeder Christ kann ein islamisches Land meiden. Wäre es nicht richtiger dafür zu kämpfen dass ein Christ in einem moslemischen KLand leben kann wie ein Moslem in einem nichtislamischem Land, wie z. Bsp. Deutschland?
Meinolf Mellwig, Tschechien
#15.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:28 [Antwort]
Wieso muss eigentlich jeder Christ in jedem islamischen Land leben könnten, aber umgekehrt tun Leute wie sie alles um denen das Leben z.B. bei uns zu vermiesen.

Nein. Nicht jeder muss überall leben können. Es gibt Gegenden die man nur meiden kann. Meist haben wir als Europäer zusammen mit den USA aber auch alles getan, damit wir dort gehasst werden.
#15.2 Udo K. am 06/18/09 um 01:59 [Antwort]
Es ist bitter, aber die beiden jungen Damen müssen leider für all das Leid mitbüssen, was die Westliche Welt den muslimischen Ländern seit Jahrzehnten antut. Israel, USA, NATO, Millionen Toten in Irak, Afghanistan, Bosnien, Pakistan, Libanon sehr brutale Kriege um Einfluss, Bodenschätze und schnöden Profit am Krieg. Guantanomo, AbuGraib, Mord an Kindern und Hochzeitsgesellschaften, hat viele Muslime tief verletzt. Und hinterlässt Spuren, die auch auf uns naturgemäß zurückkommen. Vielleicht werden die Helfer bald hier im eigenen Land gebraucht, um Not zu lindern.

Es ist unbequem, Dank an Jochen Hoff, das er mögliche Nachahmer frühzeitig aufklären und schützen will.
#16 stereotyp am 06/16/09 um 07:53 [Antwort]
Jeder hat das Recht, seinen Überzeugungen Ausdruck zu verleihen und ihnen nachzugehen. Weil Christen nicht (mehr) verstanden werden, und sich nicht mit den modernen Federn der Gleichheit, Toleranz und Egoismus schmücken (wobei Toleranz auch bei den angeblich toleranten nicht immer anzutreffen ist), werden sie in alter sozialistischer Manier als konterrevolutionär abgestempelt. Als wäre die Ethik der Moderne das non-plus-ultra der Menschheitsgeschichte.

Nicht nur, dass dieser Artikel kein Problem beschreibt, sondern schlimmer noch, er macht aus dem Mord eine Story, um die Vorstellung des voreingenommenen Autors möglichst emotional zu unterstützen. Es geht dem Autor weder um den Jemen, noch um die Opfer und auch nicht um die Mörder. Ziel ist die christliche Aufopferungsbereitschaft, die auch hierzulande allzugerne gegen den eigenbrödlerischen Muslim ausgetauscht wird.
#16.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:30 [Antwort]
Christliche Aufopferungsbereitschaft, also die bewusste Wahl innerhalb eines kontrollierten Risikos zum Märtyrer zu werden, ist genau das, was der Artikel anprangert.

Es ist die gleiche Haltung aus der islamische Selbstmordattentäter geschaffen werden.
#16.1.1 Jürgen am 06/17/09 um 08:04 [Antwort]
Den Tod dieser beiden Frauen nun mit muslimisch-geprägten Selbstmordattentätern in Verbindung zu bringen ist eine Beleidigung für die Getöteten und deren Angehörige.

Sind sie sich bewusst, was sie da sagen? Muslimischen Selbstmordattentäter geht es darum, so viele Menschen wie möglich zu töten - durch Aufopferung ihres eigenen Lebens (mit dem Glauben verbunden man komme direkt ins Paradies). Die beiden Frauen wollten helfen und nicht töten. Bitte erst die Fakten, dann die Meinung.
#16.1.1.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 08:20 [Antwort]
Mein lieber Jürgen, ich kann es nun mal nicht ändern. Christliche Aufopferungsbereitschaft hat genau die gleichen geistigen Wurzeln wie die islamischen Selbstmordattentäter und ist natürlich auch genau so falsch und dumm.

Beides beruht auf dem irrsinnigen Gedanken des Opfers das einen Gott freundlich stimmen soll. Im alten Testament findest du jede Menge Beispiele und im Katholizismus des Mittelalters ist die Selbstaufopferung zum Ruhme Gottes eines der ganz wichtigen Themen.

Also mach mich bitte nicht dafür verantwortlich, was religiöse Fanatiker denken.
#16.1.1.1.1 Jürgen am 06/17/09 um 09:33 [Antwort]
Ich mache dich nicht dafür verantwortlich was Menschen glauben und denken.

Ich mache dich aber dafür verantwortlich wenn Diffamierungen und Unwahrheiten in die Welt gesetzt werden. Die christliche Selbstaufopferung mit muslimischen Märtyrertum gleichzusetzen ist absurd.

Wie schon gesagt: Die genannten muslimischen Attentäter begehen Selbstmord um durch diesen Tod, bei dem viele andere mit in den Tod gerissen werden, um nur einen Aspekt zu nennen, direkt ins Paradies zu kommen. Diese Frauen haben keinen Selbstmord begangen, sondern wurden umgebracht!!! Wenn man den ehemaligen Jemen-Diplomaten Cohburg glauben darf: Von Terroristen!!!

Ich hoffe, dass der Unterschied zwischen Selbstmord und Mord erkannt wird.

Diese Frauen waren aufgrund ihres Glaubens motiviert anderen Menschen zu helfen, und haben dabei das Risiko ihr Leben zu verlieren in Kauf genommen. Dabei ging es nicht um ein Ticket ins Paradies. Sozial-diakonisch engagierte Frauen, die Gewalt verneint haben, werden umgebracht. Nun werden sie aber mit gewalttätigen Fanatikern in Verbindung gebracht. Das haben Sie nicht verdient.
#16.1.1.1.1.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 10:01 [Antwort]
Jürgen, sieh es doch ein, die Opferbereitschaft und die Tatsache als Teil einer missionarischen Heilsgemeinschaft in ein Land zu gehen, das genau diese Mission nicht will, ist in ihrer Grundhaltung genau die gleiche Dummheit, wie der Glaube der Selbstmordattentäter die meinen sie kämen ins Paradies, nachdem sie gemordet haben.

Beides sind Verführte. Mehr habe ich nicht gesagt.
#17 Thomas am 06/16/09 um 08:02 [Antwort]
Hallo Jochem,
was Du hier von Dir gibst, ist absoluter Blödsinn.
Diese beiden jungen Frauen, sind aus überzeugung und glauben dort hingegangen.

Sie erzählen anderen Leuten von Gott und leisten zudem noch großartige Arbeit im Krankenhaus.

Während Du hier schön sicher in Deutschland sitzt und meinst meinst, Dich über Institutionen auszulassen, über die Du Dir auch nicht im geringsten ein Urteil erlauben kannst.

Denk vielleicht mal drüber nach, was für einen geschmacklosen Müll von Dir gibst.

Viele Grüße
Thomas
#17.1 Kaspar Hauser am 06/18/09 um 01:20 [Antwort]
Siehst Du, Thomas, genau das ist das Problem: "sie erzählen ihnen von Gott"... Das impliziert, daß die Leute im Jemen gottlos sind; sind sie aber nicht. - Ihre Religion ist der Islam. Die brauchen niemanden, der ihnen "von Gott erzählt". Insofern ist das "Erzählen von Gott" - gelinde gesagt, etwas sehr Zweifelhaftes. Viele Länder haben diese Erfahrung:
"...erst kamen die Missionare, dann die Soldaten". Die wollten nicht wertfrei helfen, die wollten Proselyten machen. Übrigens belästigen sie mit derartiger "Arbeit" auch die Lateinamerikaner und deswegen versucht Papst Benedikt auch schon seit Langem, ein Gegenmittel zu finden. Den Indios wird nämlich auch "von Gott erzählt". Damit haben die schon 500 Jahre Erfahrung.
#18 Amadeus Richard am 06/16/09 um 08:04 [Antwort]
Ein Zyniker würde sagen, die beiden Christinnen haben sicher vor ihrer Ermordung gebetet, nicht ermordet zu werden. Aber das wäre ein billiger Triumph. Vollkommener Wahnsinn ist es, wenn evangelikale Propagandaprediger zwei naive Jesusschwärmerinnen in so ein Gebiet schicken, entgegen ausdrücklicher Warnung sachkundiger Diplomaten. Christen, die den Arabern von den Kreuzrittern bis zum Bibelfanatiker Bush nichts als Unfug und Leid gebracht haben, sollen sich von solchen Ländern fern halten. Man braucht sie dort nicht.
#19 Anonym am 06/16/09 um 08:35 [Antwort]
Ich verstehe nicht wie man so einen Quatsch produzieren kann. Sie reden davon dass man einen Mensch nicht wegen seiner religiösen Überzeugung diskriminieren soll, aber tun genau dasselbe in ihrem Blog. Ich weiß nicht genau wie man sich nach so einem Beitrag noch selbst ins Gesicht gucken kann.
Mein Mitleid gilt den Hinterbliebenen.
#20 feanor am 06/16/09 um 08:45 [Antwort]
woher wollen sie wissen das diese Mädchen niemandem geholfen haben? waren sie in Jemen oder kannten sie diese beiden frauen?
sie tun in diesem Artikel so wie wenn die Bibelschule Brake an allem schuld ist, in wahrheit sind doch die Geiselnehmer die schuldigen. die ihren Hass auf Christen an diesen beiden Frauen ausgelassen haben.

Sie selbst können Christen auch nicht sonderlich leiden, das konnte man an ihrem Artikel nur zu gut herauslesen. Deshalb bitte ich sie auch einfach ihre Meinung für sich zu behalten und keinen Schwachsinn zu erzählen.
#21 Ludovico am 06/16/09 um 08:59 [Antwort]
"Aber die beiden Frauen tragen nicht schuld, das ist richtig. Verantwortlich sind die Leute die sie dort hingehen ließen."

Und ich dachte bisher, die Verantwortlichen bei einem Mord seien immer die Mörder.
#21.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:41 [Antwort]
Ja, die Mörder sind verantwortlich, aber nur in zweiter Reihe. Wären die Mädchen nicht dort hingeschickt worden, hätten sie nicht ermordet werden können.

Das macht die Mörder übrigens nicht besser.
#21.1.1 Katja am 06/28/09 um 02:57 [Antwort]
Ja.. So kann mans auch machen.. Die Schuld immer weiter schieben!

Nicht die Mörder sind schuld, sondern diejenigen, die die Frauen haben gehen lassen.. Nein, die sind auch nicht schuld! Die Eltern sind schuld! Wieso haben sie diese Kinder geboren? Oder nein! Die auch nicht! Die Großeltern... Die Affen! ... Der "Urknall"!
Wunderbar.. Da haben wir doch den Schuldigen!

-.-

Lieber Jochen, die Frauen waren keine 5 mehr! Mit über 20 kann man wohl schon eigene Entscheidungen treffen!
#22 freethinker am 06/16/09 um 09:08 [Antwort]
Ich finde es mutig und gut, dass diese Gedanken veröffentlicht wurden!
#23 Jörg Meinhardt am 06/16/09 um 09:43 [Antwort]
Hallo Jochen,

herzlichen Dank für den aufschlussreichen Beitrag. Es ist erschreckend, wie in der Öffentlichkeit (und auch in diesem Forum) auf die richtiggehende Opferung zweier junger Frauen durch klerikale Fundamentalisten reagiert wird.

Nach diesem Zwischenfall müsste die Staatsanwalt gegen die Bibel"schule" wegen Beihilfe zum Mord ermitteln.

Danke nochmal für den Beitrag.

Jörg
#24 Alexander am 06/16/09 um 10:03 [Antwort]
Mittelalter liegt in Jemen vor, wenn man für den Glauben sterben MUSS und nicht wenn man für den Glauben sterben WILL.

Im Übrigen wollen solche Missionare in diesen Ländern gerade diese Umstände schaffen, von denen Sie hier profitieren, Sie Thor!
#25 Simone H. am 06/16/09 um 10:04 [Antwort]
Ich kann mir auch nicht vorstellen das diese Schülerinnen die Absicht hatten sich in Gefahr zu bringen. In anderen Berichten glaubwürdigeren berichten das die Leiter keinen Einfluss auf die Wahl des Landes haben. und erst eingreifen wenn eine Einreiseverbot oder warnung besteht was aber nicht der fall war.
#25.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:44 [Antwort]
Selbstverständlich haben die Leute die solche Ausbildung zu Missionaren leiten keinerlei Einfluss. Natürlich nicht. Wie konnte ich nur darauf kommen, das gerade bei religiöser Unterweisung ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht.
#26 Moni K. am 06/16/09 um 10:32 [Antwort]
Herr Hoff, niemand wünscht Ihnen, dass Sie einmal in eine Lage kommen, in der Sie dringend auf Hilfe angewiesen sind - vielleicht sogar darauf, dass andere Menschen bereit sind, ihr eigenes Leben in Gefahr zu bringen, um das Ihre zu retten. Möglicherweise wäre es Ihnen in einem solchen Fall plötzlich egal, wie seltsam heilig Ihre Retter dann wären.
--> Ich finde, etwas mehr Respekt und Hochachtung vor den Getöteten würde Ihnen sehr gut stehen.
#26.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:48 [Antwort]
Och Frau K. Was mir in diesem Zusammenhang bereits gewünscht wurde, ist ein beachtliches Kapitel an Wut und Irrsinn.

Wenn sie meinen Artikel genau gelesen hätten, würden sie wissen, dass es mir keinesfalls darum geht, etwas gegen die beiden Mädchen und ihren Einsatzwillen zu sagen. Ich wende mich dagegen, dass es Leute gibt, die sie in solche Gegenden schicken. Aber das wollen sie ja nicht verstehen.
#27 akoll am 06/16/09 um 10:49 [Antwort]
Wer sich in Gefahr begibt, kann auch darin umkommen. Haben eben Pech gehabt die Situation nicht realistisch eingeschätzt zu haben. Wenn das ihre Erfüllung gewesen sein soll dann ist es so. Ich kann nur den Kopf schütteln vor so viel Unvernunft der beiden Frauen und die Verantwortungslosigkeit der Schule! Was sollst, die beiden Frauen sind nun im Himmel (glauben sie).
#28 Marianne am 06/16/09 um 11:10 [Antwort]
Hallo zusammen,

auch ich habe mich 4 Jahre in evangelikalen Kreisen bewegt und teile die Auffassung von Jochen Hoff.

Meiner Erfahrung nach sind evangelikale Bibelschulen sehr wohl in die Nähe von Gehirnwäsche zu rücken. Den geistlichen Überschwang, von dem Herr Hoff sprach, kenne ich selbst. Dieser Überschwang kann durchaus dazu führen, den Kopf völlig auszuschalten und Dinge zu tun, die ein vernünftig denkender Mensch - zu Recht - als völlig unangemessen erkennen würde (Beispiel: ein homosexueller Bekannter von mir entschied sich zur Heirat mit einer Frau, weil er im Gebet erkannt haben wollte, dass Gott diese Heirat für ihn vorgesehen habe. Natürlich scheiterte die Ehe in kurzer Zeit.)

Insofern stimme ich Herrn Hoff zu, dass die Verantwortung für den Tod der beiden Mitarbeiterinnen bei denjenigen zu suchen ist, die (im Vertrauen auf ihre Vorstellung von Gott und seinem Plan für das Leben seiner Anhänger) junge Leute zu motivieren, sich auf solche "Selbstmordaktionen" einzulassen.

Würde es sich bei der Bibelschule Brake um eine moslimisch-fundamentalistische Kaderschmiede handeln, deren Jünger nun ermordet wurden, würden die Reaktionen der meisten Kommentatoren sicher anders ausfallen.
#29 Kezia am 06/17/09 um 12:28 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,

Ich weiß ja nicht, was sie für "Christen" kennen, aber normalerweise entscheidet man sich in einem Land wie diesem freiwillig für seinen Glauben, und wird nicht von einer Organisation dazu gezwungen.
Noch weniger wird man wohl dazu gezwungen, eine Einrichtung wie die Bibelschule Brake zu besuchen, denn das Studium ist freiwillig.
Und ganz bestimmt zwingt die Bibelschule Brake niemanden dazu , irgendwo hinzugehen, wo das Leben dieser Personen aufs Spiel gesetzt wird.
Ich weiß ja nicht, was sie unter "trimmen" verstehen, aber wenn sie damit die Liebe meinen, die die Frauen dazu gebracht hat, sich in solche Gefahr zu begeben, um andere Menschen zu retten, haben sie eine seltsame Vorstellung vom Leben.
Wie sie vielleicht wissen sollten, sind die Frauen entgegen dem Rat von vielen in dieses Gebiet gegangen, weil die Liebe zu den Unerreichbaren sie überwätigt hat, aber so eine Liebe scheinen sie leider noch nicht zu kennen.
#29.1 Burkard Schulte-Vogelheim am 06/17/09 um 09:16 [Antwort]
Das ist falsch! Freiwilligkeit zur Mitgliedschaft bedeutet, daß man als Volljähriger diese erklärt und seine Mitgliedsbeiträge unabhängig von der Lohnsteuerkarte bezahlt. Konkret, hat der Getaufte, das Mitglied das Erwachsenenalter erreicht, dann liegt es nicht an ihm, seinen Austritt vor dem Amtsgericht zu erklären, es liegt an der Sekte, ihn förmlich aufzunehmen, so er will.
#30 Hans Wall am 06/17/09 um 12:41 [Antwort]
Meine Anerkennung für den Versuch etwas Licht in diese dunkle Geschichte zu bringen. Zur Bibelschule Brake kann ich aus eigener Kenntnis nichts beitragen, aber Ihre Analyse der jemenitischen Realität stimmt. Leider versäumt das Auswärtige Amt in seinen Sicherheitshinweisen für den Jemen darauf hinzuweisen, dass wie z.B. in Malawi "jegliche christliche Missionstätigkeit oder missionsähnliche Veranstaltung untersagt ist".
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 1993 in Aden, als der indische Priester Father Mathew von religiösen Fanatikern in seiner Kirche verbrannt werden sollte, was nur unter Einsatz von jemenitischem Militär verhindert werden konnte.
#30.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:55 [Antwort]
Leider hat sich der Jemen seitdem immer schneller in die falsche Richtung entwickelt, was nicht zuletzt auch an der miesen Behandlung des Landes durch den Westen liegt.
#31 Dankwart Seiß am 06/17/09 um 12:58 [Antwort]
Ihr Artikel, Herr Hoff, ist nicht nur geschmacklos, sondern zeugt auch von fehlender Sachkenntnis. Hier wird ein diakonisches Praktikum als ein missionarischer Einsatz bezeichnet. Außerdem ist es falsch, dass die Bibelschule ihren Schülerinnen ein Praktikum vorschreibt. Ich finde es mutig und ein starkes Zeugnis dieser jungen Frauen, ihr Leben so für den Herrn Jesus eingesetzt zu haben. Und was Sie zu den Glaubensgrundsätzen der Schule schreiben: Ich finde diese im Gegenteil hochmodern! Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Sie ein Zufallsprodukt sind, weil irgendwelche Moleküle zufällig zusammengekommen sind, und dass ihr jetziges Leben schon alles war? Was haben Sie wohl gedacht, als Sie noch im Mutterleib waren? Vielleicht, dass das Leben mit der Geburt aus ist? Auch wenn Ihre Gedanken nicht gerade vernünftig wirken, es sind doch immerhin Gedanken! Kann so etwas Ähnliches ein Tier, geschweige ein Stein leisten? Ich behaupte: Es gibt jemand, der die Idee zu Ihrem Leben hatte (ohne Ideen geschieht nämlich nichts auf dieser Welt) und auch mit Ihnen was vorhat. Bitte lesen Sie doch die Bibel!
#31.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 05:59 [Antwort]
Sie sollten sich mit mir nicht auf einen Bibeldiskurs einlassen. Das haben schon viele Evangelikale und Katholiken versucht. Ich kenne mich da wirklich besser aus, als viele Prediger.

Gerade weil ich die Bibel in verschieden Übersetzungen und Sprachen recht gut kenne, weiß ich wie weit sie selbst vom biblischen Grundgedanken entfernt sind.

Sie blenden einfach weite Teile der Bibel aus um sich aus dem verbleibenden Rest, krude Rechtfertigungen zu zimmern. Aber damit sind sie unter den religiösen Fanatikern ja nicht alleine. Ähnliches geschieht mit dem Talmud und dem Koran.
#32 conny am 06/17/09 um 01:28 [Antwort]
Hallo Herr Hoff, Anerkennung für Ihren Beitrag; und bitte lassen Sie sich auch zukünftig nicht von religiösen Eiferen beeindrucken.
Religion ist tatsächlich was für "Ferngesteuerte", die gleich nach einem Wurf in einen "Durchlauferhitzer" auf die Menschen losgelassen werden. - Oder sie stützt sehr labile Menschen, nur ist das eben dann kein "Problem für die Allgemeinheit" sondern für die "Couch".
Und die Evangelikalen, die sich hier "empören", sollten sich erst mal mit ihrer Geschichte, vornehmlich mit M. Luther und mit ihrer üblen Rolle im III. Reich auseinandersetzen - und (am besten öffentlich) aufarbeiten.
Also nochmals vielen Dank und viele Grüße
Conny
#33 Freizeichen am 06/17/09 um 08:17 [Antwort]
Die Verantwortung liegt nicht bei den Missionsschwestern selbst, die sind zu dumm dazu, zu begreifen, wofür sie missbraucht werden.
Die Verantwortung liegt bei denen, welche diese "geistigen" Kinder in diese Länder schickt. Im vollen Wissen darüber, welches Risiko diese Missionare eingehen. Und ich bin überzeugt, dass das ihnen durchaus gelegen kommt. Ein Märtyrer mehr, da bringt Spenden. Denn jetzt erst recht! Wie sonst sollte man die Verwirrten retten, wenn nicht durch Konversion. Und wenn dann ein paar draufgehen, dann findet sich schon ein Bibelspruch, der Heil verspricht.

Zu den sogenannten Krankenhäusern: Es soll mir einer zeigen, wo es dieses Krankenhaus geben soll. Denn man wird es nicht finden. Auf der World-Service-Seite gibt es keinen Hinweis auf eine dauerhafte Einrichtung aber ein Hinweis dafür, dass sie Zeltkrankenhäuser zB in Pakistan errichten. Das ist sehr erhellend. Aspirin und Brot an Kinder verschenken. So habe ich sie kennengelernt. Und mit dem Kreuz und der Bibel provozieren, bis es eben passiert.

Diese Kollateralschäden sind ganz genau eingeplant, gewollt und spendenfördernd! Immer, wenn es einen Mix an Leuten gibt und vor allem, wenn irgendwelche Südkoreaner dabei sind, dann ist Misstrauen angesagt.
#34 Burkard Schulte-Vogelheim am 06/17/09 um 08:19 [Antwort]
Halten wir einmal fest: Die beiden jungen Frauen kamen als Praktikantinnen in den Jemen. Fält da niemandem etwas auf? Jeder Handwerksmeister, der einen Auszubildenden unnötig mit Gefahren konfrontiert, verliert - so sollte es zumindest sein - seine Ausbilderkonzession. Wie vermessen also muß der Leiter jener Bibel-Schule sein? "Sie liebten die Menschen", so sein Statement. Wie bitte? Man liebt seine Lebenspartnerin, seine Kinder, evtl. seine Eltern, man hat Sympathie für seine Freunde und Respekt vor der Würde des Menschen.

Diese "Menschenliebe" oder auch, die "Vaterlandsliebe" rückte erstmalig in D. Gustav Heinemann ins richtige Licht: "Ich liebe meine Frau" - so die Antwort zur "Vaterlandsliebe" gestellt.

Diese "Menschenliebe" hat in den "Christlichen Ländern" eine Spur von Mord über sexuellem Mißbrauch, sadistischem Kinderqälen und Unterdrückung hinterlassen, hat verhindert, daß dort, wo die Kirchen noch Monopolcharakter haben, Angestellte ihre Arbeitnehmerrechte wahrnehmen, verhindert eine angemessene Bezahlung und eine dem Arbeitsgebiet angemessene qualifizierte Ausbildung.

Letzteres findet Bestätigung in der Aussage des Sektenleiters: Lehrlinge, "voller Menschenliebe" wurden in ein Krisengebiet geschickt. Vor dieser Verantwortung kann der Typ sich nicht hinter seiner Religion verstecken.

Mord? Selbstverständlich Mord! Vergessen, die Beteiligung katholischer Ordensfrauen am Massaker von Ruanda?

Sexueller Mißbrauch, sadistisches Menschenzerstören? Aber ja doch! Nicht nur in Irland, nicht nur in Kanada und den USA, auch in D. hat die "Menschenliebe" eine blutige Spur hinterlassen; man stöbere einmal auf den Speichern christlicher Bibliotheken, was da an Literatur betr. "christlicher Erziehung" vorhanden ist: Eine Anleitung, die jeden Anhänger des Sado-Masochismus erfreut. "Leitfäden christlicher Erziehung", die Tucholsky treffend als "Krankes Gedankengut perverser Pfaffenhirne" benannte.

Nimmt man nun noch zur Kenntnis, daß der Sektenleiter von Brake dem Anschein nach keine Ahnung hatte, wie es im Jemen aussieht, keine Ahnung, daß Care-International schon seit Jahren sein Personal im Jemen auf ein Minimum reduzierte, reduzierte eben der unkalkulierbaren Gefahren wegen, nimmt man zur Kenntnis, daß seine "Menschenliebe" den Verstand ersetzte, dann bleibt nur noch die Frage offen, ist das ein Fall für den Staatsanwalt oder den Therapeuten.
#34.1 Rosi am 06/18/09 um 09:53 [Antwort]
Das der Leiter (Verantwortliche) keine Ahnung von der Situation im Jemen hatte, ist nicht haltbar. Er kommentierte bereits, daß das Auswärtige Amt zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Aussendung der Praktikantinnen über keinerlei bedenkliche Informationen aufmerksam machte. Das widerum ist ebenfalls haltlos und dazu eine Lüge. Das Auswärtige Amt aktualisiert seit mehr als 2 Jahren ständig die Reiseinformationen, nicht nur bzgl des Jemen. Im speziellen Fall Jemen hat das Auswärtige Amt zwar kein Reiseverbot, allerdings aber eine Warnung ausgegeben und zwar seit mind. Dez. 2008. Diese Meldung ist definitiv seit Dezember 2008 auf der entsprechenden Seite des AA abrufbar. Der Leiter (Verantwortliche) ist somit der Lüge überführt. Gerne kann auch beim AA bzgl Jemen und den dazugehörigen Informationen nachgefragt werden. Die Arbeitsweise d. AA besteht darin die Aktualität der Reiseinformationen einzelner Länder zu gewährleisten und weist hierin chronologisch auf Vorfälle hin die zu einer besseren Beurteilung der landesspezifischen Lage dient. Der Leiter hat entweder gar nicht nachgeschaut, oder aber ist versucht die Schuld als Verantwortlicher über Praktikanten u. Auszubildende von sich zu weisen. In beiden benannten Fällen ist es der Versuch die Schuld über den fahrlässig in kauf genommenen Tod der beiden jungen Frauen allein dem christlichen Handeln zuzuschreiben. Nicht ihr Wunsch Menschen in Not zu helfen ist für den Tod verantwortlich, sondern der Leiter (Verantwortliche) der nun penetrant jegliche Schuld von sich zu weisen und dem Wunsch Gottes zuzuschreiben versucht.

Nichts auf der Welt wird geschehen, wenn wir träge darauf warten, das Gott alleine sich darum kümmert
-Martin Luther King-
#35 Perspektive2010 am 06/17/09 um 08:49 [Antwort]
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Wären die beiden Mädchen nicht von ihren christlichen Seelenvergewaltigern dorthin geschickt worden, wäre nichts passiert. Wären sie nicht religiös verblendet gewesen, hätten sie die Gefahr erkannt und sie ggf. gemieden. Insofern danke für diesen Artikel, Jochen. >Ich frage mich auch immer wieder, warum man Hilfe immer mit religiösem Seelenhandel verknüpfen muss und warum solche Drecksorganisationen das Geld für die Hilfe reingeblasen bekommen. Wem es um ie Hilfe geht, der hilft ohne ÜBerreichung eines Neuen Testaments beim Essen und nimmt die Menschen wie sie sind. Wer ihnen nur hilft, um ihnen mit einer geisteskranken Ideologie die Seele abzuknöpfen, hat, meine vollste Verachtung.

Gruß

Alex
#36 Allan am 06/17/09 um 08:59 [Antwort]
Eine Frage:

Sind humanitäre Ausbildungspraktika nicht auch in weniger gefährlichen Gebieten ebenso möglich?

Letztes Jahr Dezember, dieses Jahr im Januar wurden bereits deutsche entführt. Am 15. und 18. März gab es Selbstmordanschläge bei denen Touristen und ein Reisebegl. getötet wurden.

Angesichts dieser Vorfälle aus jüngster Vergangenheit, ergibt sich nur eine mögliche Antwort und die lautet: Dort fährt niemand "freiwillig" hin!!
#37 Lisa am 06/17/09 um 08:59 [Antwort]
Ich bin geschockt und fassungslos, wie man die Fakten drehen kann... Nur weil die beiden zur Bibelschule gegangen sind, heißt das nicht, dass die Bibelschule sie auch geschickt hat. Seltsam ist auch, dass alle so auf die evangelikalen Christen "einprügeln". Wären die beiden keine Christen und von einer anderen Hilfsorganisation (Ärzte ohne Grenzen o.a.), dann wäre wahrscheinlich alles in Ordnung. Sobald es aber einen christlichen Hintergrund gibt, sind es sofort Fundamentalisten, die als Selbstmordattentäter dargestellt werden.
Schade... bei diesem Beitrag wäre ich auch für Zensur im Internet. Ich hoffe nur, dass die betroffenen Familien und Freunde diesen Beitrag nicht lesen. Mitleid und Mitgefühl scheint für Sie, Herr Hoff, ein Fremdwort zu sein.
#37.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 09:25 [Antwort]
Welche Fakten sind denn verdreht worden. Wären die beiden von irgendeiner anderen Organisation dort hin geschickt worden, hätte ich genauso reagiert.

Ach ja. Mitleid kann ich wirklich nicht empfinden. Nur Mitgefühl mit den Toten und ihren Angehörigen. Deshalb habe ich ja den Artikel geschrieben, weil mich dieser sinnlose Tod wütend macht.

Wenn sie allerdings glauben Mitleid empfinden zu können, dann möchte ich sie warnen. Sie können nicht mit anderen mitleiden. Sie können auch das Leid eines anderen nicht mittragen. Sie können versuchen zu trösten.

Ich habe leider des öfteren schon Eltern begleiten müssen die ein Kind verloren haben. Selbst innig mit einander verbundene Eltern schaffen es praktisch nie mit einander zu leiden. Jeder leidet still oder laut für sich selbst.

Leid ist die individuellste Form des Erlebens.

Also seien sie bitte in Zukunft etwas vorsichtiger mit ihren Äußerungen, wenn sie über Dinge reden von denen sie augenscheinlich keine Ahnung haben.
#38 Judith Fritsch (Jugendreferentin) am 06/17/09 um 09:47 [Antwort]
Hallo Jochen, die Reaktionen auf Deinen Artikel sind spannend zu verfolgen. Irgendwie schade, dass es zwei so krasse Lager gibt, in denen sich entweder die Befürworter ihres Artikels aufhalten, und andererseits die absoluten Gegner und gleichzeitig bibeltreuen Christen. Schade nur, dass es in so einem harschen Tonfall dahergehen muss. Ich zähle mich auch zu den überzeugten Christen, schäme mich aber auch für manch eine Äußerung auf dieser Seite. Warum können wir Christen nicht etwas entspannter durch die Welt gehen? Es ist peinlich, wenn Du beschimpft wirst dafür, dass Du angelblich Christen beschimpfst, und das in genau dem gleichen Tonfall. Wo sind wir denn hier? Können wir nicht wie Erwachsene miteinander reden??
Kurz noch mal zum Jemen: ich finde, dass man unterscheiden muss, wovor das Auswärtige Amt warnt. Wenn es Touristen davor warnt, in einem Jeep und mit teueren Kameras unbehelligt durch die Wüsten zu gondeln, dann meint es nicht unbedingt die langjährigen und anerkannten Mitarbeiter einer Klinik.
Ich wünsche mir, dass die jüngsten Vorfälle eine konstruktive Diskussion über den Umgang mit Glauben anregen, und nicht nur die Gräben zwischen den vorhandenen Lagern noch tiefer aufreißen lässt.
#38.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 10:04 [Antwort]
Ach Judith, die Kommentare hier gehen doch noch, die auf meinem Anrufbeantworter waren deutlicher und gingen mal wieder bis zu Morddrohungen.

Es geht übrigens gar nicht um Christen oder Nichtchristen. Es geht um Fanatiker. Fanatiker sind immer gefährlich.

Die echten Christen verhalten sich auch hier moderat, wie auch die zwei Muslime die mitdiskutiert haben.
#39 Rosi am 06/17/09 um 09:51 [Antwort]
Unter welchen Gründen ein Mensch den Tod in Kauf nimmt, spielt keine Rolle. Weder Jungfrauen, noch der Stuhl zur linken Gottes sind gute Argumente.

Auch ich möchte Fragen an die Kommentatoren/Innen stellen:
- Gibt es feste Regeln wie man sich für gewisse Dinge aufopfert?
- Hat nur eine bestimmte Gruppe das Recht sein Handeln als "(Selbst)Aufopferung" zu bezeichnen?
- Ist es humanitäre Hilfe ein Passagierflugzeug abzuschießen auf Grund einer Terrorgefahr?
- Wer oder was definiert Terror?
- Ist eine Hure ein schlechterer Mensch?
- Bedarf es, um menschlich zu sein, eines bestimmten Glaubens?
- Wer verfügt über die einzige Wahrheit?
#40 Holger Birker am 06/17/09 um 11:16 [Antwort]
Wenn von Jesus Christus die Rede ist und vom
Glauben an Gott, wenn dikutiert wird, drastisch
oder zahm, dann ist das gut, auch hier. Daher
Dank an den Herrn Hoff, das er diese Diskussion
ausgelöst hat.

Wenn aber ein solch trauriger Anlass zu Grunde liegt, wäre es gut etwas Zurückhaltung zu üben. Stellt euch vor, die Eltern der beiden Ermordeten lesen eure Zeilen.

Ausserdem gibts keine echten Christen. Mohammed
spricht im Koran schon von Menschen, die ihren Glauben ernst nehmen (und wenn es der Glaube an nichts ist) und solche die damit spielen.
#41 Ines am 06/17/09 um 11:42 [Antwort]
Also interessant ist dieser Beitrag schon und ich finde ihn auch in Ordnung.
Wer da hinfährt, muss eben damit rechnen, sein Leben zu lassen.

Was mich allerdings auf die Palme bringt (nicht nur hier und jetzt, sondern allgemein) ist, was für ein Geschrei gemacht wird, wenn "mal" zwei Deutsche im Ausland ermordet wurden, (oder anders zu Tode kamen).
Zwei Leute!!! Hab ihr alle zusammen nicht auf dem Zettel, wieviele Kinder (und ihre Eltern) jede Minute/Stunde/Tag elendig auf diesem Planeten verhungern/verdursten???
Ihr alle solltet euch schämen, hier so laut rumzuwettern. Ihr dreht den Wasserhahn auf, wenn ihr Durst habt.
Ich wurde übrigens vor über 40 Jahren katholisch getauft und kommuniert und bin sofort aus diesem Verein ausgetreten, als der damalige Papst Johanmnes Paul (und der heutige ist keinen Deut besser) nach Afrika gepilgert ist und den Leuten klargemacht hat, sie dürften nicht verhüten. Da war für mich Schluß mit lustig. Der dicke Papst kann vor laut Klunker kaum laufen und hält den Leuten, die durstig und hungrig und abgemagert auf dem Sandboden vor ihm kauern und verrecken eine fette Hand mit dickem Klunker-Ring am Finger hin und droht mit dem Fegefeuer, wer verhütet.
Ich bin vom Buddhismus überzeugt und esse keine Tiere. Aus Nächstensliebe. Weil Tiere, genauso wie Kinder übrigens, denkende und fühlende Wesen sind.
Aber für zwei Leute, Christen?, die in ein muslimischen Land fahren, wo Al Kaida gerne mal ihre Munition oder Klingen ausprobiert, Mitgefühl zu heucheln,
Dafür habe ich persönlich kein Verständnis. Lieber würde ich den armen Menschen (und Tieren, denn die haben auch Durst) in den Ländern helfen, in denen das Wasser und die Nahrung knapp ist und denen zeigen, wie sie sich selber durchbringen. Solche Projekte gibt es nämlich aus. Nix missionieren. Zeigen, wie es selber funktioniert.
Mir ist die Bibel scheiß egal und mir ist auch egal, welchen Glauben jemand mein haben zu müssen. Mir ist wichtig, daß jeder ein würdiges Leben ohne Hunger und Durst und Gewalt lebt. Sterben müssen wir alle.
Das Leben ist nämlich tödlich.
#42 Johannes K. am 06/17/09 um 11:53 [Antwort]
Es war recht interessant, die bisherige Diskussion zu verfolgen. Einige Punkte stoßen dabei allerdings recht übel auf:
Beide Seiten benutzen "ihr" bekanntes Vokabular und vergessen der jeweils "anderen" Seite die gemeinte Bedeutung zu erklären.
Es fehlen wesentliche Definitionen für "Sekte" (Sektierer, etc.) "Gehirnwäsche", "Evangelikal" ebenso Fundamental / Tolerant / etc.
Die fehlenden oder mangelnd belegten "Fakten" sind ebenso interessant. Der Urheber kennt sich in dem evangelikalen Lager dermaßen gut aus, dass er "Stephan Holthaus" nicht identifiziert - vermutlich war es ihm in der Antwort einfach nicht wert, darauf einzugehen (vorsicht: Zynismus). Der Autor erwähnt immer wieder, dass er "solche" doch so gut kennt (ein bisschen Hintergrund würde doch sehr an Deiner Glaubwürdigkeit bauen) und dass er "die Bibel besser kennt, als mancher Prediger". Die AUssage habe ich schon so oft von Leuten gehört, die dann vergeblich versuchten, das dritte Buch Mose im Neuen Testament zu finden. Wenn Jochen Hoff vielleicht die Güte hätte, etwas mehr Hintergrund zu bringen, wäre bestimmt auch seinen "Gegnern" geholfen.

Ja, es stimmt. Der Tod der beiden ist tragisch. Ja, es stimmt auch, sie wussten das Risiko und gingen trotzdem. Falls sie das Risiko nicht wussten, lag es sicherlich nicht an denen, die sie schickten (falls sie das taten). Seit den Nürnberger Prozessen ist so ziemlich jedem klar, dass die letzte Entscheidung und Verantwortung darüber bei jedem selber liegt und nicht bei den "Befehlenden". Der Vorwurf einer Gehirnwäsche sollte doch wenigstens im Ansatz versucht werden nachzuweisen und nicht einfach stumpf hinausposaunt werden. Das würde zumindest den Versuch von Seriosität wahren.

Ja, wir Christen sind manchmal etwas schwierig zu verstehen. Ich hätte den Artikel gut verstehen können, wenn er darauf zugespitzt wäre, dass die Nachbarn des Jemen oder der Jemen selber für die medizinische Versorgung zuständig sei und wir Westler uns daraus halten sollten. Das tut der Artikel aber nicht.
Es wurde mehrfach erwähnt, dass einige Hilfsorganisationen (westlich) in vergangenen Jahren sich zurückgezogen haben, oder ihre Personal-Stärke reduziert haben -> Ich vermute, dass die Notwendigkeit der medizinischen Hilfe nicht weiter bestritten wird? Die Hilfe dieser Organisationen wird aber nicht kritisiert, sondern nur diese beiden Frauen und deren "Schicker". Es geht Jochen Hoff also tatsächlich weniger um den sinnlosen Tod oder das Bereisen von gefährlichen ländern, sondern tatsächlich um die religiöse Motivation.
Es wird mehrfach deutlich gesagt, dass "diese" noch im Mittelalter stecken und eigentlich ewig-gestrige seien. Und begründet wird das mit Parallelen der Kreuzzüge, Martin Luther, katholischer und anderer Ereignisse. Die Kritiker zeigen dabei aber deutlich, dass sie von "moderner Mission" nichts wissen. Dass die Methoden und Strategien deutlich anders sind (ja, auch wir haben inzwischen dazu gelernt) ist trotz der angeblichen Kenntnis der evangelikalen Welt scheinbar nicht aufgefallen.

Es wird "Menschenliebe" kritisiert. Wir seien nicht fähig zu Toleranz und "friedlicher Ko-existenz". Wir würden andere verdammen und wären blind für Fakten. Wir würden an unseren Vorurteilen festhalten und nichts anderes gelten lassen. Und dann muss ich die folgenden Kommentare lesen - von Leuten, die es scheinbar so viel besser wissen und machen ...

"Diese Kollateralschäden sind ganz genau eingeplant, gewollt und spendenfördernd! Immer, wenn es einen Mix an Leuten gibt und vor allem, wenn irgendwelche Südkoreaner dabei sind, dann ist Misstrauen angesagt." - Freizeichen

"Diese Intoleranz ist übrigens natürlich, wenn man glaubt die Wahrheit gepachtet zu haben und meint alle anderen vor dem Verderben retten zu müssen." - Jochen Hoff

Alle anderen (Eltern) vor dem Verderben retten zu wollen war doch Jochens Absicht, oder nicht? Und so wie ich ihn vertsanden habe, geht es doch nur darum, die Wahrheit ans Licht zu bringen - und zwar die, die er als einzig richtige stehen lässt.
Eigenartig dieser doppelte Maßstab ...
#42.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 12:56 [Antwort]
Ach ja Johannes K. Warum sollte ich Stephan Holthaus besonders hervorheben. Weil der die gleiche ziemlich abwegige Linie vertritt wie die Leute aus Brake. Das ist sein Privatvergnügen. Was ich von der freien theoligischen Hochschule Gießen halte, ist allgemein in diesem Kreisen bekannt.

Und dann immer wieder die altbekannte Leier. Ich soll jedes Wort dialektisch einwandfrei begründen, damit ich mich irgendwo im Gestrüpp der Diskussion verfange, während ihr nicht einmal bereit seit über die Fragen die ich stelle zu kommentieren sondern nur euer Weltbild plakatiert.

Nein mein Sohn. Das dritte Buch Mose befindet sich in meiner Elberfelder , der Schlachter und der Scofield im alten Testament und beschäftigt sich gleich mit den Opfern die dieser Gott fordert:

1 Und Jehova rief Mose, und er redete zu ihm aus dem Zelte der Zusammenkunft und sprach:
2 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mensch von euch dem Jehova eine Opfergabe darbringen will, so sollt ihr vom Vieh, vom Rind- und Kleinvieh, eure Opfergabe darbringen.


3 Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer ist vom Rindvieh, so soll er sie darbringen, ein Männliches ohne Fehl; an dem Eingang des Zeltes der Zusammenkunft soll er sie darbringen, zum Wohlgefallen für ihn vor Jehova.

Ja und so wurde im Jemen wieder einmal ein fehlerloses Opfer dargebracht, oder schlimmer noch es waren zwei, wenn auch nicht männlich.

Es ist so typisch, wie ihr euch immer wieder in euren eigenen Fallen fangt.
#42.1.1 Johannes K. am 06/17/09 um 01:39 [Antwort]
Nun ja, besonders erwähnen hättest Du ihn nicht müssen. Ich hatte erwartet, in Deiner Antwort zu lesen, dass Du ihn als eine der evangelikalen "Rädelsführer" erkennst. Damit ist nicht "anerkennen" oder "respektieren" gemeint.

Diese altbekannte Leier scheint ja durchs "alt" sein ihre Gültigkeit verloren zu haben. Ich halte es trotzdem für sinnvoll, die Worte und Begriffe die wir (alle - nicht nur Du) benutzen auch sinnvoll zu verwenden. Ein Dialog wird schnell zu einem Monolog mit Publikum, wenn der Redner kein Interesse zeigt, richtig verstanden zu werden. Falls Du "Sekte" mit "von etwas überzeugt gleichsetzt" dann ist die Verwendung sicherlich unbestreitbar. Die meisten Leser interpretieren "Sekte" aber anders. Um Missverständnisse und Diffamierungen vorzubeugen, wäre eine kurze Erklärung sicher angebracht - es sei denn, Diffamierung und Missverständnisse sind gewollt.

"Ich soll jedes Wort dialektisch einwandfrei begründen, damit ich mich irgendwo im Gestrüpp der Diskussion verfange, während ihr nicht einmal bereit seit über die Fragen die ich stelle zu kommentieren sondern nur euer Weltbild plakatiert." - J. Hoff
Es geht nicht um dialektisch einwandfreie Begründungen (wie bereits erklärt) sondern um Verständigung.
Ich danke Dir, dass Du mir diese Ziele des Verfangens unterstellst, aber das war nicht meine Absicht. Man könnte stundelnag über den dialektischen Inhalt argumentieren - was aber nicht Sinn dieses Artikels war. Wenn Du nur schreibst, um Stimmung zu machen, brauchst Du nichts darauf geben, was andere Verstehen. Wenn es Dir um etwas anderes geht, vielleicht schon.

Zu 3. Mose: "2 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mensch von euch..." Die beiden Damen im jemen waren sicherlich nicht von den Kindern Israel und auch nicht als Opfer gedacht. Sie waren weder fehlerlos, noch männlich, noch ein Brandopfer. Bibel haben, Bibel lesen und Bibel verstehen sind offensichtlich dreierlei Sachen. Mir schleierhaft was Du mit "kennen" meinst.

Du wirfst vor, dass wir plakatieren, anstatt auf Deine Fragen einzugehen. Ich habe weder im Artikel, noch in den ersten 10 Posts eine Frage erkennen können (allgemein am Fragezeichen erkennbar). Es gibt eine rethorische Frage, die Du direkt selber beantwortest, also meintest Du sicherlich nicht die. Welche dann?
Oder ging es Dir vielleicht nur darum, hier Deine Meinung zu plakatieren? Das wäre natürlich legitim, ist ja Dein Blog. Aber dann bitte tu nicht so, als ginge es um ernsthafte Kommunikation oder ein echtes Anliegen außer der bereits erwähnten Christenverachtung.

Ach ja, wenn wir uns in unseren eigenen Fallen verfangen, dann implizierst Du, dass eine Falle gestellt worden ist. Danke für die weitere Unterstellung.
Mir scheint, es geht in diesem ganzen ARtikel und den Kommentaren nur um die eine Absicht:
"Dieser Server hat nur den Sinn, das sowieso schon übersteigerte Selbstwertgefühl seines Betreibers zu stärken und als Mailserver zu dienen." - J. Hoff unter "Home".
#42.1.1.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 01:46 [Antwort]
Ja mein lieber Johannes K. Ich nehme mich selbst eben nicht so bitter ernst, wie sie es gerne hätten, auch wenn ich meist ernste Anliegen vertreten. Sie können ja gerne mal an die Anfänge dieses Blogs gehen, als er eigentlich noch eine literarische Homepage war.

Hauptsache sie sind glücklich. Ich übrigens morgen gerne wieder bereit auf sie einzugehen, für Heute habe ich noch besseres vor.
#43 Thomas am 06/17/09 um 12:41 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,

ihr Artikel ist kurz und prägnant geschrieben, und er trifft genau den Punkt. Ganz meine Meinung...

Beste Grüße Thomas
#44 stereotyp am 06/17/09 um 12:51 [Antwort]
Fehlinterpretierungen zu Aufopferung, mangelnde Kenntnisse über christiliche Motivation, Gleichsetzung der Religionen durch 'gleiche' Wurzeln und 'Fanatiker'-Rufe stimmen in die medienwirksame Posaune der Christenverachtung.

Der Unterschied der Motivation: (wie schon so oft erwähnt) ist, dass Christen aus Nächstenliebe handeln. Das hat nichts mit einem Märtyrertod gemein. Nur weil einige sich nicht aus der vertrauten und Schäuble-inszenierten Sicherheit nicht heraus wagen, darf man doch hilfsbereite Menschen nicht als fahrlässig brandmarken und überdies eine breite Bevölkerungsschicht in eine Schublade stecken.

Auch ist der Gedanke, Christen wollten durch diese 'Taten' (man geht ja hier von Missionierung aus - was noch nicht bestätigt ist) ihren Gott 'milde' stimmen ist haltlos. Im Gegensatz zum Judentum oder Islam braucht ein Christ eben keine 'Taten' um das ewige Leben zu erlangen sondern kann sich ab seiner Bekehrung der Erlösung sicher sein.

Und ja, der Islam und das Judentum (woraus schließlich die Christen hervorgehen) haben in Abraham den gleichen Stammesvater. Abraham hatte zwei Söhne. Da trennen sich die Wege der 'Stämme'. Der Islam geht aus dem unehelichen Sohn Ismael hervor, und hat seit dem nichts mehr mit der Bibel gemein. Der Koran entspringt einer anderen Feder.

Juden und Muslime sollen ebenfalls ihre Religion unter den Menschen verbreiten. Doch die Muslime tuen das in ihrer ganz eigenen Art. Von den Juden ist mir darüber nicht viel bekannt.

Ich zweifle erheblich am Sinn dieses Artikels. Während er nämlihc über die gewaltsamen Übergriffen der ärmlichen Bevölkerung hingweg sieht, stellt er die Evangelikalen als Grund allen Übels dar. Diese Debatte, über den Sinn und Unsinn von Religionen, sollte nicht mit dermaßen primitiven Mitteln, sondern mit Tatsachen aus unserer Gesellschaft, unserer Kultur gemessen werden. Und wenn man sich die Anbiederung der Regierungen an die muslimische Parallelgesellschaft ansieht, kann man unschwer erkennen, dass das christliche Abendland dem neuen Imperialismus des Römischen Reichs mit seiner Vielgötterei weichen muss. Oder wird hier der Atheismus zur Maxime erklärt, und damit die Festlegung von Ehtik gänzlich dem Menschen und seinem Verstand überantwortet?

Toleranz? Nur wenn es Vorteil verspricht. Und alte Werte müssen modernisiert werden, weil der moderne Mensch sonst bald nicht mehr Systemkonform ist. Nicht umsonst wird das Christentum (welches unter der RKK erheblich zu leiden hat) dämonisiert und dem konservativen Lager zugerechnet. Der 'Kampf gegen die Religion' wurde ausgerufen, und nun stimmen alle Unzufriedenen mit ein, die sich durch andere Unzufriedene ihre Meinung haben vorkauen lassen.

Sapere Aude.
#44.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 01:02 [Antwort]
Ein Kampf gegen die Religion ist nicht Gegenstand des Artikels. Auch wenn Karl Marx mit seinem von Lenin abgewandeltent "Die Religion ist das Opium des Volkes" vermutlich recht hatte, nützt die Erkenntnis doch nichts.

Der Mensch braucht die Hoffnung auf ein außerhalb seiner eigenen Möglichkeiten und seines Mutes liegende Heilschance. Auch wenn die meisten wohl eher um ein größeres Auto oder mehr Gesundheit für sich beten, als an ein Heil zu denken.

Es macht keinen Sinn Religion zu bekämpfen. Die Menschen wollen und brauchen sie in ihrer breiten Mehrheit.
#44.1.1 stereotyp am 06/17/09 um 01:30 [Antwort]
Worin besteht dann der Sinn ihres Artikels? Aufklärung? Wovon?

Wenn der Mensch Religion braucht, warum sie ihm madig machen?

"Es macht keinen Sinn Religion zu bekämpfen. Die Menschen wollen und brauchen sie in ihrer breiten Mehrheit. "

So so. Dann ist ihr Artikel sinnlos? Sagen sie das doch gleich!

Doch halt! Vielleicht bekämpfen sie ja nur eine Form der Religion? Mit Worten wie 'Intolerant', 'Fanatiker' und 'Gehirnwäsche' zielen sie nur auf das Christentum, welches der Mensch nun nicht mehr braucht?! Oder habe ich sie wieder missverstanden?
#44.1.1.1 Jochen Hoff am 06/17/09 um 01:35 [Antwort]
Nein mein lieber stereotypist, ich warne nur die Eltern die auf ihre Kinder noch genügend Einfluss haben um sie von Institutionen fern zu halten, die sie wissentlich in Gefahrensituationen bringen. Also warne ich vor Fanatikern. Übrigens in jeder Religion.
#44.1.2 Anonym am 06/17/09 um 03:54 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,

die meisten Christen sind sich bewusst, dass sie mit Diffamierung und Verfolgung rechnen müssen:

Jeder, der an Jesus Christus glaubt und so leben will, wie es Gott gefällt, muss mit Verfolgung rechnen (2.Tim 3,12)

Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. (Joh 15,18)

Wie bei den meisten Diskussion um den christlichen Glauben kippt die Diskussion bei der Frage: War Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes?

Manchmal kann Glaube eben so simpel sein.

Lg
#44.2 Rosi am 06/17/09 um 01:18 [Antwort]
-Der Unterschied der Motivation: (wie schon so oft erwähnt) ist, dass Christen aus Nächstenliebe handeln. Das hat nichts mit einem Märtyrertod gemein.-

1. Kann jeder Mensch aus Nächstenliebe handeln (bedarf keines Glaubensbekenntnis)
2. Starb Jesus einen Märtyrertod
3. Toleranz? Wenn es dem Vorteil dient. Gilt wohl mehrheitlich für alle Menschen (je nach Situation).

Den 'Kampf gegen die Religion' gibt es nicht! Es sind Meinungsdifferenzen die zur Intoleranz führen.
Wenn jeder für sich auch nur einen Schritt nach hinten tritt und die Dinge mit etwas mehr Abstand betrachtet, weniger auf sein eigen Ego achtet, sondern versucht andere Meinungen zu ergründen und nachzuvollziehen, sich versucht hineinzuversetzen in die jeweiligen Situationen in denen sich ein Mensch befindet, dann gäbe es weitaus mehr Gemeinsamkeiten als man zuvor weigert anzuerkennen.
#45 Andreas E. am 06/17/09 um 02:36 [Antwort]
Also, Jochen,

hier hast du mal wieder eine Lawine losgetreten, nur weil du einen Fanatiker auch als solchen betitelt hast.

Solange man dir keine Schläge deshalb androht, geht das ja ok (bei mir war es öfter der Fall und Schläge waren noch das geringste, mit dem gedroht wurde)!

Aber wenn ich mir hier die Anworten der fanatisierten Christentruppe genauer durchlese, ergibt sich für mich da eindeutig ein Bild: NUR GETROFFENE HUNDE BELLEN

Und so, wie die Meute aufheult, scheinst du einen kritischen Treffer gelandet zu haben.

Mache bitte weiter so, diese gehirntoten Idioten müssen vorgeführt werden, und je öfter sie dir mit ihren Kommentaren dazu die Arbeit abnehmen, umso besser.

MfG

Ps.: Auch ich verachte das Christentum - nicht nur die Fanatiker. Aber Fanatismus in allen Formen wird bekämpft, weil dieser nichts als Unglück schafft.
#46 matthias am 06/17/09 um 03:08 [Antwort]
Dieser Artikel strotzt ja nur so vor Unwissenheit. Ich kenne zwar nicht die beiden Frauen, aber sehr wohl die Bibelschule Brake und zahlreiche ihrer Absolventen, die momentan im Einsatz sind, persönlich.

Diese Frauen waren in einem humanitären Einsatz, sie waren nicht dort, um zu missionieren. Die Frauen erhielten in dieser Bibelschule lediglich ihre theologische Grundausbildung, die Bibelschule entsendet für gewöhnlich keine Missionare selbst. Die Absolventen suchen sich nach ihrer Ausbildung eine Organisation aus, mit der sie dann ins Ausland gehen und alleine diese Organisation ist dafür verantwortlich, die Frauen auf ihren Einsatz vorzubereiten, sie in dem Maße über das Land zu unterrichten und aufzuklären, das ihnen dort nichts zustößt.
Mit größter Wahrscheinlichkeit ist dies auch geschehen.

Darüber hinaus hat eine Sprecher der Bibelschule gesagt, dass die Frauen davor gewarnt wurden, im Jemen zu missionieren. Sie sollten sich rein auf ihre Aufgabe im Krankenhaus beschränken.
Und diese Aussage ist glaubwürdig, da die Bibelschule nur ausbildet und nicht selbst "irgendwo hinschickt" und mit ihrer 60-jährigen Geschichte umd die Gefahren und Risiken solche Einsätze ganz genau weiß.

Sollten die beiden wirklich missioniert haben, dann haben sie entgegen dem Rat der Schule und der Vorbereitung durch die sie entsendende Organisation gehandelt. Dann haben sie einen dummen und leider folgenschweren Fehler begangen. Der Bibelschule kann man hier aber nur schwer einen Vorwurf machen.
#46.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:32 [Antwort]
Ja ich bin unwissend. Das Wissen und die Wahrheit liegt alleine bei der Bibelschule Brake.

Der Sinn des Unterrichtes dort ist die Mission und wenn man Leute aussschickt dann sollen sie vor allem ein Herz für die Mission haben.

Was die Leiter heute erzählen, glaube ich ihnen nicht. Ich habe zu viele von diesen Kindern gesehen die von ähnlichen Einrichtungen ausgeschickt wurden um zu missionieren. Es geht solchen Einrichtungen praktisch nie um Humanitas. Humanität wird als Vorwand benutzt, dass ist alles.
#47 Tobias Dangendorf am 06/17/09 um 03:58 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,

die Ausführungen Ihres Kommentars empfinde ich stellenweise polemisch, unterstellend und wertend.. Ihre umfangreiche Sachkenntnis, die Sie sich in verschiedenen Beiträgen ja selbst bescheinigen, kann ich in diesen Ausführungen zumindest nicht wiederfinden. Mir ist hierbei auch bewusst, dass man bei diesen Geschehnissen sich einer gewissen Subjektivität kaum erwehren kann.

Einige Gedanken hierzu:

Was legitimiert Sie ohne Kenntnis der Bibelschule Brake respektive der handelnden Personen zu Aussagen, wie,

… ?

… ?
Der diakonischen Dienst der beiden jungen Frauen an Menschen, auch die Ausbildung zu einem solchen Dienst und die Weitergabe einer Botschaft der Liebe und Befreiung ist für mich ein Beispiel praktizierter Nächstenliebe.

… >>die geistige Haltung der Bibelschule passe zu solche Leute in den Jemen, der sich ja eben auch durch religiöse Unfreiheit outet?
#47.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:35 [Antwort]
Kennst du einen Fundamentalisten, dann kennst du sie alle. Nein. Das ist natürlich zu flach. Nehmen wir einfach die Aussagen, die die Bibelschule selbst über sich macht und das was ehemalige Schüler und Lehrer treiben.

Dann ist dieser Fundamentalismus belegt.
#47.1.1 Tobias Dangendorf am 06/18/09 um 09:55 [Antwort]
und wo bleibt der Rest meines Beitrags? Der Zensur zum Opfer gefallen?
#47.1.1.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 11:11 [Antwort]
Hier wird nicht zensiert, was selbst Leute wie sie merken müssten. Wenn ihr Beitrag nicht vollständig durchgekommen ist, empfehle ich ihnen die Benutzung ihres Browsers zu lernen und dann wieder zu kommen.
#47.1.1.1.1 Tobias Dangendorf am 06/18/09 um 02:22 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,

zunächst entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie unkorrekterweise der Zensur bezichtigt habe. Das war ein Fehler. Ich hoffe jetzt kommt der Beitrag vollständig:

Die Ausführungen Ihres Kommentars empfinde ich stellenweise polemisch, unterstellend und wertend.. Ihre umfangreiche Sachkenntnis, die Sie sich in verschiedenen Beiträgen ja selbst bescheinigen, kann ich in diesen Ausführungen zumindest nicht wiederfinden. Mir ist hierbei auch bewusst, dass man bei diesen Geschehnissen sich einer gewissen Subjektivität kaum erwehren kann.

Einige Gedanken hierzu:

Was legitimiert Sie ohne Kenntnis der Bibelschule Brake respektive der handelnden Personen zu Aussagen, wie,

…die jungen Leute und vor allem Bibelschüler würden in einer Atmosphäre des religiösen Überschwangs leben?

…anstatt sich die Erde untertan zu machen, würden sie lieber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde warten und derweil die Ungläubigen verdammen?
Der diakonischen Dienst der beiden jungen Frauen an Menschen, die Ausbildung zu einem solchen Dienst und die Weitergabe einer Botschaft der Liebe und Befreiung ist für mich ein Beispiel praktizierter Nächstenliebe und damit das genaue Gegenteil von Untätigkeit und Richten der Mitmenschen.

… die geistige Haltung der Bibelschule passe zu solche Leute in den Jemen, der sich ja eben auch durch religiöse Unfreiheit outet?
Die Freiheit des Menschen, eigene Entscheidungen zu treffen, ist ein wesentliches Merkmal des Menschen als Kreatur nach Gottes Vorstellungen – verbunden mit der Konsequenz, für sein Handeln und Entscheiden auch die Verantwortung zu übernehmen. Dies ist Kern biblischer Lehre und auch Teil der Teil der Lehre der Bibelschule Brake. Dies steht im Gegensatz zum aufdoktrinierten Islamismus im Jemen.

Verdreht ist m. E der Gedanke., der Leiterschaft der Bibelschule, die auf die Praktikumsorte der Studenten keinen oder wenn überhaupt nur in Ausnahmefällen Einfluß nimmt, direkt oder indirekt (Mit)verantwortung anzulasten – nein mehr noch, Freude über eine Märtyrereigenschaft zu unterstellen. Letzteres ist geschmacklos.
Wer außer den Tätern – die eine willentliche Entscheidung zur Tat getroffen haben oder möglicherweise ein Mittäter, der die Tat „mitgetragen“ hat - sollte die Verantwortung für so eine Tat wohl haben?


Das unfassbare Geschehen mit den beiden jungen Frauen zu begreifen, ist nach menschlichem Ermessen sicherlich unmöglich. Ich bin mir aber auch bewusst, dass mein Denken und meine Sicht und die des Menschen überhaupt begrenzt sind. Der Weisheits letzter Schluß liegt woanders – bei dem, der die Weisheit IST.

Ich wünsche den Angehörigen, Freunden, der Leiterschaft der Bibelschule – allen die den beiden nahestanden – in dieser schweren Zeit Trost und Frieden zu finden. Meine Gedanken sind bei ihnen.
#48 G. G. am 06/17/09 um 04:19 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,

vielen Dank, das sie das heiße Thema aufgegriffen haben.

Die erhitzte Debatte hat mich sehr nachdenklich gemacht. Deshalb habe ich mir die Seite der Bibelschule angeschaut. Dort wird unter der Rubrik Links unter Sonstiges auf den Haenssler Verlag verwiesen. Die Seite habe ich mir dann mal angeschaut.

Dort erschien in der Rubrik Film eine unter anderem eine kleine Flash-Werbung für den Film: Durch den Tod versöhnt - Deutschlandpremiere. Dann habe ich mir die Produktinformation angeschaut:

http://www.scm-shop.de/produkt/titel/durch-den-tod-versoehnt/132704/132704/132704.html

oder

http://www.scm-haenssler.de/produkte/ergebnis-ihrer-suche/detailansicht/titel/durch-den-tod-versoehnt/132704/132704/132704.html

Thema des Filmes: Ein Missionar wird 1956 während seinem Einsatz von Indianern umgebracht.

Aus dem Verlagstext:

"Ein Kassenschlager mit Tiefgang."

"Ein hochspannendes Märtyrer-Zeugnis und eine überwältigende Geschichte über außergewöhnliche Hingabe, Opferbereitschaft und Versöhnung."

Ich frage mich gerade, ob ich verrückt bin bzw. es werde ... Was aber, wenn ich nicht verrückt bin?

Ich bitte um Ihr Verständnis, das ich nicht konkreter werde, zu gewagt sind die Gedanken, die mich im Augenblick erfüllen. Ich werde jetzt erst mal rausgehen an die Natur und ganz tief Luft holen.
#48.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:37 [Antwort]
Es ist nicht zu gewagt. Die Mission braucht Märtyrer um sich selbst immer wieder zu rechtfertigen.
#49 rauskucker am 06/17/09 um 04:31 [Antwort]
Hallo lieber Herr Hoff

Ich finde Ihren Artikel wunderbar. Ich fürchte, wenn ich über dies Thema geschrieben hätte, hätte ich einen so abwägenden und nicht diffamierenden Blick kaum hinbekommen.

Um so bezeichnender das ungewöhnlich heftige Echo, das Sie damit offenbar in bestimmten Kreisen ausgelöst haben. (Gab es jemals so viele Kommentare bei Ihnen?)

Meine volle Bewunderung für die Geduld und freundlichliche Beharrlichkeit, die Sie bei der Beantwortung all dieser Reaktionen aufgebracht haben. Ich hätte die meisten davon als Unbelehrbare (obwohl offenbar Gebildete) rechts liegen lassen.
#50 Jürgen am 06/17/09 um 05:25 [Antwort]
Der ständig aufgeworfene Vorwurf der Mission hat bei mir zwei große Fragezeichen ausgelöst:

1. Wie soll jemand missionieren, der die Sprache gar nicht beherrscht? Können die Jemeniten tatsächlich so viel Englisch, Russisch oder Deutsch, dass die Kommunikation zwischen den beiden Frauen und ihnen funktioniert hätte?

2. Wie viele Kontakte zu Jemeniten wird nach rund zwei Wochen bestanden haben? Die beiden Frauen werden gerade mal ihren Jetlag überwunden haben und von der jemenitischen Kultur noch wenig wissen. Wie sollen sie also große Kontakte geknüpft haben.

Es ist absurd anzunehmen, dass Sie missioniert haben. Diakonische Hilfeleistungen ja. Mission verbunden mit Konversion nein.

Heute in der Presse zu lesen, wie dankbar die Bevölkerung für das Krankenhaus in Saada ist, was nur bestehen kann, weil Menschen aus dem Westen dort hingehen, hat die ganze Situation in ein anderes Licht gerückt.

Während die Jemeniten "mit dem Deutschen Volk trauern" (so ein Transparent) werden bei uns nur Verurteilungen laut. Auch von einem Herrn Cohburg. Gemeinsam mittrauern und mit Lügen (ich verweise nur auf meinen früheren Beitrag über den absurden Gedanken der Sendung durch die Bibelschule) aufhören wäre eher angebracht.
#50.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:41 [Antwort]
Normalerweise erhalten Missionare eine gründlich Sprachunterweisung für das Gebiet in dem sie eingesetzt werden sollen.

Allerdings ist das im Jemen nicht so vordringlich. Als ich das letzte Mal dort war, kam ich zumindest in den Städten mit Englisch sehr gut durch und auch auf dem Land war ich in der Lage mich verständlich zu machen. Das ist allerdings mehr als 15 Jahre her. Mag sein, dass es heute anders aussieht.
#50.1.1 Jürgen am 06/18/09 um 10:06 [Antwort]
Sie bauen aber auf ziemlich viele Hypothesen auf. In diesem Fall treffend eingeleitet durch ein "Normalerweise...". Normalerweise werden im Jemen auch keine Europäer umgebracht sondern geliebt, wie die Demonstrationen zeigen.

Wie gesagt: Erst die Fakten, dann die Meinung.

P.S. wenn ich mir den Ton der Diskussion von ihnen anschaue, dann kann man nur mit Dr. Stephan Holthaus zustimmen: Ich bin fassungslos.
#50.1.1.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 11:24 [Antwort]
Ja besonders geliebt werden evangelikale Missionare. Das sie Meinung unterdrücken wollen hat hier schon der letzte Leser verstanden und was sie mit ihrem Dr.Stephan Holthaus und seiner seltsamen Universität tun können, müsste auch klar sein.

Sie beide haben Angst davor, dass die Öffentlichkeit ihr schäbiges Treiben mitbekommt. Dazu ist es allerdings zu spät.
#50.1.1.1.1 Jürgen am 06/18/09 um 12:43 [Antwort]
Na ja, wenn ich den Eindruck hinterlassen habe, dass ich es mit der Angst zu tun bekomme, dann habe ich mich wohl irgendwie falsch ausgedrückt. Vor allem frag ich mich vor wem ich hier Angst haben sollte?

Nur um auf einem Niveau von Beleidigungen und Beschimpfungen, zu dem diese Diskussion hier verkommt, zu diskutieren, ist mir die Zeit einfach zu schaden.

Bleiben Sie bei ihren vorgefasten Meinungen. Mein Tipp wäre aber zum wiederholten Male: Erst die Fakten, dann die Meinung.
#51 Lars am 06/17/09 um 07:34 [Antwort]
Und recht haben Sie mit ihrem Beitrag!

Jetzt kam auch in den Nachrichten,dass die beiden wohl doch "unter der Hand missioniert" haben,so der Küster ihrer Heimatgemeinde im TV.
Also wurde doch versucht unter dem Mäntelchen der Nächstenliebe Menschen zu "bekehren"!
Scheinheiligkeit in Personam!
Früher Kreuzfahrer,heute Pflegehelferinnen...das Ziel ist immer noch das gleiche!

Überwindung sämtlicher eigennütziger und intoleranter Religionen(Christentum,Islam) scheint mir die erste Pflicht zu sein auf dem Weg in eine friedlichere Welt!

Bitte klären Sie die Menschen weiterhin über solcherart groben Unfug auf!
#51.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:47 [Antwort]
Natürlich haben die missioniert. Darauf läuft ja die ganze Ausbildung heraus. Aber die Mädchen sind ohne Schuld. Sie werden in ihrem Glauben so maßlos bestärkt, dass sie jede Empfinden für die Realität verlieren.

Schuld haben die Leute, die solche armen Kinder aussenden.
#51.1.1 Regis am 06/18/09 um 03:00 [Antwort]
Also, ich kan mir beim besten Willen nicht vorstellen, das diese beiden Närrinnen jemanden missionieren wollten, Wen denn auch?
Schließlich glauben die Jemeniten da an den "Einen Gott".
Aber vielleicht haben sie da unten ja jemanden tödlich beleidigt, in ihrer naiven Unwissenheit. Denn normalerweise sind die Frauen für einen Muslim tabu.

Regis
#51.1.2 anonym am 06/18/09 um 05:09 [Antwort]
Bitte korrekt: das waren nicht "Mädchen", wie sie ständig schreiben, sondern junge erwachsene Frauen. Man, wann hört dieser Stuss von Ihnen auf?
#51.1.2.1 Jochen Hoff am 06/19/09 um 08:26 [Antwort]
Entschuldigung, es waren also reife Erwachsene Frauen, wie sie uns weismachen wollen. Tut mir leid. Für mich in meinem Alter waren es große Kinder die verführt wurden, also Mädchen.

Leute wie sie haben mich dazu gebracht, dass ich dem Thema Evangelikale wohl noch eine Menge Artikel widmen werde. Es wird erst aufhören, wenn sie aufhören Kinder zu verführen.
#52 Björn am 06/17/09 um 08:54 [Antwort]
Ich habe jetzt mal alles durchgelesen. Den Artikel und sämtliche Kommentare dazu.

Und ich denke die Konstruktivsten Komentare, wenn auch teilweise etwas spitz formuliert, die aber trotzdem gleichzeitig am besten beschreiben wozu der Artikel geschrieben wurde, sind die von: Johannes K.
Kommentar # 42
und
Kommentar # 42.1.1

Daumen hoch! Das ist der eigentliche Kern des ganzen, Meiner Meinung nach!

Bis auf ein paar zynische Nebenbemerkungen sehr sachlich, treffend und kompetent geschrieben.

Man sollte den Artikel und den Autor einfach nicht so ernst nehmen, da es sich lediglich um eine einzelne Person und seine Meinung handelt, der auch nicht mal selbst an sich und seine Website den Anspruch erhebt, seriös zu sein.

Siehe intension dieser Website:

"Dieser Server hat nur den Sinn, das sowieso schon übersteigerte Selbstwertgefühl seines Betreibers zu stärken und als Mailserver zu dienen." - J. Hoff unter "Home".
#52.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:53 [Antwort]
Ja Björn. Du hast recht. Und links hast du auch. Es gibt hier 6742 Artikel zu den unterschiedlichsten Themen die du alle mit einem Lachen mal eben abwertest. Übrigens von unterschiedlichen Autoren.

Ich glaube das zeigt wie verbohrt und dumm du bist.
#52.1.1 Björn am 06/20/09 um 01:51 [Antwort]
Deine Reaktion auf meinen Kommentar spricht für sich!

Auf einer seriösen Seite würde der Betreiber/Moderator niemals die Meinungsäußerung eines Kommentierenden als "verbohrt und dumm" bezeichnen.

Wenn du ernst genommen werden willst, dann solltest du mal unter HOME deine Intension und in deiner Moderation, auf dieser Website, deinen Umgangston ändern.

Gruß
#53 Elga am 06/17/09 um 09:01 [Antwort]
Die Reaktionen auf deinen Artikel sind erschreckend. Hinter der Maske des Mitgefühls sehe ich die Fratze unverhohlenen Hasses gegen Kritiker. So etwas ist unchristlich, nicht im Sinne von Jesus Christus.

Es ist die Verantwortungslosigkeit dieser Kirche die die jungen Menschen getötet hat. Die Verhältnisse im Jemen dürften allgemein bekannt sein. Dort herrschen ethische Werte wie hier vor nicht allzu langer Zeit. Ein sichtbar um den Hals getragenes Kruzifix kann der Anlass für diese Morde sein.

Mord an andersgläubigen ist im Jemen bis heute ein archaischer Bestandteil der Gesellschaft. Diese Ansicht wird im Arabischen Raum nicht nur von Muslimen vertreten. Die Kriege in dieser Region werden im Namen der jeweiligen Heiligen geführt.

Der Artikel verletzt in keiner Weise die Gefühle der Angehörigen oder gläubiger Menschen. Er kritisiert eine Institution der Kirche.

Lieber Herr Hoff, die teilweise unsachlichen und von Feindseeligkeit getragenen Kommentare sollten sie nicht davon abhalten weiter kritisch zu berichten.
#53.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:55 [Antwort]
Keine Sorge, die Reaktion hat mir gezeigt, dass ich an diesem Thema dranbleiben muss, obwohl ich genau dieses Thema nie wieder anfassen wollte.
#54 swissmade am 06/17/09 um 09:21 [Antwort]
Die Trauer um die zwei Mädchen und die Tatsache, dass es derzeit für alle Fremden lebensgefährlich ist, den Jemen zu besuchen - das können die Kritiker hier nicht so richtig differenzieren.
Emotional erhitzt werden Kritik und Tatsache sogleich als Frevel abgetan.
Herr Hoff darf mit solchen Artikeln das Prinzip Eigenverantwortung doch gerne mal ansprechen.

Wenn Nächstenliebe zum Selbstmordkommando wird, gibt es keine Rechtfertigung.
#55 joscho am 06/17/09 um 09:36 [Antwort]
Ich glaub ich bin in Entenhausen. Da regt sich jemand über ein Glaubensbekenntnis auf, zugleich befindet sich auf der Website ein Inserat für eine Wundertätige Madaillie und ein Link zu einer Unterschriftenaktion, die ein Gesetz gegen Kinderpornografie unterlaufen will. Wenn sich jemand ins Mittelalter versetzt fühlt: viel schlimmer! Absurdistan, prinzipienlos und ohne Rückgrat, überheblich und jederzeit bereit über alles herzufallen, was nicht verstanden wird. Diese Comicheftmentalität wird das Mittelalter noch weit übertreffen und hat es schon. Immerhin war das blutigste Jahrhundert das 20. und das 21. fängt nicht viel besser an. Aber immer schön cool bleiben, um die Ecke kommt gleich Superman und wird alles richten. Wenn es nicht Obama ist, wird halt ein anderer kommen.
#55.1 Rosi am 06/18/09 um 09:58 [Antwort]
zugleich befindet sich auf der Website ein Inserat für eine Wundertätige Madaillie und ein Link zu einer Unterschriftenaktion, die ein Gesetz gegen Kinderpornografie unterlaufen will.

Damit auch Sie verstehen WAS genau diese Unterschriftenaktion bezwecken will:

Kinderpornografie gehört GELÖSCHT!
Mehr drückt die Aktion nicht aus. Auch wenn es Ihnen gerade dient das Gegenteil behaupten zu wollen.
#55.1.1 joscho am 06/22/09 um 03:38 [Antwort]
Da lachen ja die Hühner, - achso, Enten!
#56 Anonymous am 06/17/09 um 10:21 [Antwort]
@ Rosi: Leider kann ich nur die Situation von Herrn Hoff nicht verstehen!

Herr Hoff, haben Sie keine Hobbys?
Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag, außer Kommentaren, zu Ihrem extrem kritischen Artikel, zu wiedersprechen?
Sind Sie Arbeitslos?

Was ist der Sinn Ihres Lebens? Wofür leben Sie? Und warum leben Sie?
Was passiert mit Ihnen, ihrer Meinung nach wenn sie Tot sind?

Es wäre nett, wenn sie mir diese Fragen beantworten könnten. VIelleicht könnte ich Ihren Hass auf den Christentum dann verstehen!

Ich bitte Sie hiermit ausdrücklich, Ihren Artikel wieder aus dem Internet zu entfernen!
Dafür wäre ich ihnen sehr dankbar.

Ich bete für Sie Herr Hoff!
#56.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 08:59 [Antwort]
Da sie die Wahrheit nicht ertragen können werden sie persönlich und versuchen mich zu diffamieren.

Ich beantworte die Fragen von Trotteln wie ihnen nur, damit andere verstehen können, weshalb ich wie, zu bestimmten Dingen stehe.

Warum ich diesen Artikel geschrieben habe, ist einfach zu verstehen. Mir tun die Mädchen und all die anderen leid, die in die Irre geführt und geopfert werden. Ihnen kann ich nur empfehlen sich einfach nicht mehr im Netz zu bewegen. Sie sind dafür nicht geeignet.
#57 Lydia am 06/17/09 um 10:32 [Antwort]
Es ist erschreckend, was im Artikel und in den Kommentaren zu lesen ist.
Ich bin Lydia Gerzen, ich kannte Anita G. gut, ihr Tod und insbesondere die Art und Weise ihres Todes sind grauenhaft und für jeden von uns eine Greueltat.
Anita G. war nicht irgendjemand, obwohl der Kontakt im letzten jahr mit ihr sehr viel weniger wurde, war sie niemand den man einfach vergaß. Sie war warmherzig, hilfsbereit und in jeglicher Hinsicht aufopferungsvoll. Sie wusste was sie in ihrem Leben machen wollte und ob mit oder ohne Bibelschule, sie hätte ALLES getan um Menschen in Not zu helfen, egal ob es gefährlich für sie war oder nicht, das spielte für sie keine Rolle.

Ich denke dass hier viele Personen kommentieren, die an die Existenz Gottes und Jesus Christus nicht glauben und es sie mit Wut erfüllt, wenn zwei junge Frauen für ihren Glauben sterben müssen.
Doch eins kann ich mit Gewissheit sagen: Jesus Christus existiert und er ist gestorben vor 2000 jahren, weil wir sonst alle für unsere Fehler sterben müssten. Daran glaubte Anita, sie hatte keine Angst vor dem Tod, weil sie wusste dass es ein Leben danach geben wird und keine Reinkanation, sondern ein Leben in der Gegenwart Gottes, der der uns geschaffen hat. Ich bin überzeugt dass sie nun, so schwer es auch in meinem Herzen ist, ihr Ziel erreicht hat. Das war das was sie sich am meisten gewünscht hat war, bei Gott zu sein!

Das ist höchstwahrscheinlich für viele von Ihnen überhaupt nicht verständlich, wenn nicht sogar radikalistisch oder sektirerisch. Doch das wovon ich spreche habe ich selber erkennen und verstehen dürfen, ich habe nicht immer daran geglaubt. Aber ich habe Gott real in meinem Leben erlebt und tue es auch heute. Anita glaubte überzeugt an die Bibel und lebte es auch, dass was sie getan hat, war ein radikaler Schritt, der schrecklich geendet hat, aber sie tat es selbstlos, weil sie über ihre eigene Sicherheit oder ihr Leben nicht nachdachte. Sondern für Arme und Kranke da sein wollte, egal was es kostet.

Ich vermisse sie und werde nie vergessen was ich mit ihr gemeinsam erlebt habe.
#57.1 Jochen Hoff am 06/18/09 um 09:03 [Antwort]
Ja. Ich bin mit Ihnen einig, dass sie das Ziel erreicht hat. Ich glaube nur nicht, dass es ihr Ziel war. Es war das Ziel der Evangelikalen insgesamt und sie war leider nur ein Bauernopfer.

Das konnte sie aber innerhalb der Bibelschule nicht erkennen und sie konnte nicht nach außen treten. Andere berichten mir davon, dass sie von Außenkontakten durch die Lehrer in Brake abgehalten wurde, wie ja auch sie mangelnden Kontakt melden. Ich weiß nicht ob dies wirklich durch Verbote oder durch Erzeugen einer inneren Haltung passiert.

Aber ich sehe die verdammt große Gefahr, die diese Leute in den Köpfen anderer anrichten.
#57.1.1 Ralph am 06/26/09 um 10:30 [Antwort]
Ich bin da voll und ganz Jochens Meinung, und die Reaktionen zeigen, wie recht er hat. Volltreffer, versenkt!

Leider scheint dieser christliche Fundamentalismus bei unseren Behörden noch nicht wirklich als Gefahr erkannt worden zu sein - hoffentlich wachen die nun auf und haben zukünftig ein waches Auge auf solcherlei Bewegungen!
#57.2 Kaspar Hauser am 06/19/09 um 12:03 [Antwort]
Wissen Sie, Lydia, was Ihren Kommentar so widerlich macht, genau wie alle Kommentare, die in die gleiche Richtung gehen? Daß die Beiden zu "besonderen Menschen" stilisiert werden sollen.

Lesn Wie mal den Kommentar des Leiters der Bibelschule in der heutigen "Bild", der ganz brutal feststellt, daß solche Einsätze in der Verantwortung der Praktikant_Innen liegt. Nun ist es an Ihnen, as zu bewerten.

Die beiden sind möglicherweise einer kriminellen Tat zum Opfer gefallen. Das ist schlimm und für Angehörige und Freunde tragisch. Damit reihen sie sich ein (!!!) in die Opfer anderer krimineller Taten. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
#58 devnull am 06/17/09 um 11:13 [Antwort]
Hallo Jochen,
mMn ein guter und gerechtfertigter Artikel, auch wenn's die Bibelschule Brake nicht betrifft: man gucke sich mal das Video an und bilde sich dann nochmal eine Meinung ueber Bibelschulen et. al. (Video via fefe)
#58.1 Margitta am 06/25/09 um 05:26 [Antwort]
@ devnull,
danke für das Video. Es ist wirklich erschreckend, was da abgeht. Wer auf diese Weise "Gehirngewaschen" wird, ist natürlich nicht in der Lage, dies zu erkennen. Diese Rattenfänger wissen ganz genau wie sie es anstellen müssen, dass ihnen die überwiegend jungen Menschen ins Netzt gehen.

Ganz perfide finde ich die Argumentation, dass diese Menschen - wenn sie auziehen um zu Missionieren - genau wissen was sie da tun. Dieses sich als "Schutzwall vor die Bibelschule stellen, zeugt eindeutig von Gehirnwäsche.

Lieber Jochen, danke für diesen Artikel und bleib an der Sache dran.

Liebe Grüße
Margitta
#59 thom am 06/18/09 um 09:26 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,
die Prägnanz und Schärfe Ihres Artikels möchte ich gerne als hervorragendes Beispiel für denkende Menschen einstufen.
Das Echo in den Kommentaren zeigt sehr schön die Doppelmoral und Verlogenheit der hiesigen Gesellschaft oder frei nach dem Sprichwort "Getroffene Hunde bellen ..." ...

Danke.
#60 Manu am 06/18/09 um 11:02 [Antwort]
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Verfasser des Beitrags sein Gehirn irgendwo liegengelassen hat, als er diesen Unfug schrieb.
#61 dorothee am 06/18/09 um 01:22 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,
ich glaube, langsam sollten wir diese Diskussion beeenden, denn wir bewegen uns schon seit vielen Beiträgen desmaßen unter der Gürtellinie, dass es auch keinen Spaß mehr macht, weiterzulesen.
Ich denke, wir alle haben Ihr ursprünliches Anliegen verstanden und es werden sicher auch viele Eltern gelesen haben, die nun versuchen, ihre minderjährigen Kinder von einem solchen Vorhaben, wie die beiden jungen Frauen sie durchführten, zurückzuhalten.
Leider wird ist man ja in Deutschland schon mit achtzehn volljährig und für sein eigenes Leben verantwortlich. Von daher wird es den wenigsten Eltern gelingen, ihre schon erwachsenen Kinder von etwas abzuhalten, was sie als ihre Aufgabe ansehen, aber jeder kann es ja auf jeden Fall versuchen.
Kennen Sie das Sprichwort "Jeder darf nach seiner Facon selig werden!?
Wir sollten in Deutschland doch schon so weit sein, dass wir das einfach dann auch jedem zugestehen. Wir sollten weder die verurteilen, die an Jesus als den Sohn Gottes glauben und damit auch glauben, dass sie nach dem Tod bei ihrem Herrn sein werden. Noch die verurteilen, die das nicht glauben möchten und die auch kein Problem damit haben, ihr Leben nach dem Tod in der Hölle zu verbringen.
So wäre mein Wunsch, sich wieder wie normale Menschen mit gesundem Verstand zu verhalten, jedem seine Meinung zuzugestehen, aber nicht so immer recht haben wollen, wie sich das durch die ganze Diskussion durchzieht.
#62 wider-den-Ferngesteuerten am 06/18/09 um 01:40 [Antwort]
@ Lydia Gerzen
In der Tat, es ist erschreckend, "was [...] in den Kommentaren zu lesen ist"; und der Ihrige wird wohl der abgründigste bleiben.
Wieviel Unheil soll der christliche Opferwahn denn noch anstiften und -richten (?)
Und machen Sie sich über die zwei jungen Frauen "nur" lustig, wenn Sie hier "MUSSTEN für ihren Glauben sterben" schwadronieren oder ist das eiskalter und gnadenlos-evangelikaler Zynismus?
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Es ist eine leichte Sache, hungernde Menschen zu bekehren, wenn man ihnen entgegenkommt mit der Bibel in der einen und einem Stück Brot in der anderen Hand. - George Bernard Shaw
Dich vermag aus Glaubensketten der Verstand allein zu retten. - Johann Wolfgang von Goethe
Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort. - Ludwig Marcuse
Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum "bekehrt", - man muß krank genug dazu sein. - Friedrich Nietzsche
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Das sind schon immer die Größten und Edelsten gewesen, die sich opfernd hingaben für ihr Volk! So wie der Heiland [...] starb, damit wir leben können! - Adolf Hitler
Wieder komme ich zu Christus. Die deutsche Glaubensfrage ist nicht von Christus zu trennen. Wir haben unseren eigentlichen Zusammenhalt mit Gott verloren [...] Volk ohne Religion, das ist so wie Mensch ohne Atem. - Joseph Goebbels
Eine weltliche Schule kann niemals geduldet werden, weil eine solche Schule ja keinen Religionsunterricht hat [...] Wir haben Soldaten notwendig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten, die setzen alles ein [...] - Adolf Hitler
#62.1 Lydia am 06/18/09 um 04:28 [Antwort]
Ich kann mich nur wiederholen, wenn jemand nicht an die Existenz Gottes oder jesus Christi glaubt und an das was Jesus Christus für uns getan hat, wird er nicht verstehen was die beiden jungen Frauen gemacht oder wofür sie sich entschieden haben.
#62.1.1 Jochen Hoff am 06/19/09 um 08:12 [Antwort]
Entschuldigung, aber diese Voraussetzung kann nicht funktionieren. Wenn jemand an ihren Gott in gleicher Weise glauben muss um verstehen zu können, was unverständlich bleibt, dann bedeutet dies eben gleichzeitig, dass nur ihr Wahrnehmungshorizont richtig ist. Damit liegen sie auf der gleichen Linie wie die Fundamentalisten im Islam.
#62.2 wider-den-fernsteuernden am 06/18/09 um 11:49 [Antwort]
Einfach klasse, wie sie, lieber unbekanneter 'wider-den-Ferngesteuerten', einem alten Bekannten wieder Leben einhauchen und sein Werk vollbringen!

Nichts was dieser Herr gesagt hat, findet bei intelligenten Menschen Gehör,... aber jedes Wort das hilft, wird gerne hoch getragen. Pfui!

Da werden Massenmörder, Freimaurer, Illuminaten und sonst noch wer zitiert, um den eigenen (gesteuerten) Gedanken Ausdruck zu verleihen!
Wer ist hier der Gehörnte? Der, der für seine Ideale und Grundsätze bereit war zu helfen, auch wenn der Preis der Tod ist? Oder der, der für seine persönliche Unzulänglichkeit die Hilfe von Massenmördern, Verrätern und Verschwörern bedarf, um sogleich jeden hilfsbereiten, guten Menschen der Intoleranz zu bezichtigen. Wobei Täter und Opfer umgekehrt werden. Wahrscheinlich haben die Täter nur aus Notwehr gehandelt. Aus ihren Augen wohl plausibel genug. Ekelhaft!
#62.2.1 Jochen Hoff am 06/19/09 um 09:56 [Antwort]
Wie sie sehen können, kann auch ein so völlig Irrer wie sie hier kommentieren. Aber bitte erwarten sie nicht, dass sich jemand mit ihnen beschäftigt. Dafür gibt es Ärzte und Pfleger.
#63 Johann am 06/18/09 um 07:34 [Antwort]
Hallo, alle zusammen. Ich frage mich die ganze Zeit, warum Christen (und auch Gott)hier so sehr beleidigt werden? Hat euch persönlich ein Christ (oder ein Braker) etwas böses getan? Es steht doch jedem frei, zu glauben oder nicht, wenn er "missioniert" wird. Außerdem besteht in Deutschland die Glaubensfreiheit, denke ich, warum in aller Welt, greift ihr die Christen so an? Außerdem, wen ich jemandem von Gott und meinem Glauben erzähle, geschieht das aus reiner Nächstenliebe, ich will keinen mit dem Evangelium vergewaltigen (z.B. Kreuzzüge)
Und nur weil ich anders denke als Sie, mich gleich als blöd abzustempelln, finde ich nicht in Ordnung. Das tue ich mit (religiös)andersdenkenden auch nicht(Sie einbezogen)
Es ist schlimm genug, dass die Frauen ermordet wurden, aber diese Tatsache als Sprungbrett zu benutzen, um die Bibelschule Brake fertig zu machen, finde ich geschmacklos. Da geht keiner hin, der sich nicht reichlich informiert hat. Man sucht sich die Bibelschule aus, die einem passt, denn Bibelschule Brake ist nicht die einzige, sollten Sie als "Spezialist der Evangelikalen"wissen. Übrigens trimpt die Bibelschule Brake die Leute nich nur auf Mission, würden Sie sich ein bisschen mehr Mühe machen als nur die Homepage zu lesen, würden Sie es auch wissen. Die Schüler werden auch nicht irgendwo hingeschickt von der Schule aus.Ich habe in der besagten Schule 3 Jahre die Schulbank gedrückt und ich denke, dass ich mir ein besseres Urteil über die Schule erlauben kann als "Evangelikaler" natürlich.
Ich wünsche Ihnen, auch wenn ich Sie in Ihrer Meinung angegriffen habe, alles Gute und dass Sie irgendwann mal Ihre Meinung ändern, vor allem über Gott!
Grüsse
#63.1 Jochen Hoff am 06/19/09 um 09:50 [Antwort]
In der Sekunde in der sie oder andere missionieren wollen erheben sie sich über ihrer Opfer. Das ist eine Form des Hochmuts die sehr tief verletzen kann.

Wenn ihr Gott ihnen also befiehlt sich über andere zu erheben ist er ein falscher und gefährlicher Gott. Verstanden?


Ich glaube nicht. Deshalb können sie meine Gedanken zu ihrer Missionsarbeit morgen an dieser Stelle als eigenständigen Artikel lesen.
#64 mmm am 06/18/09 um 08:15 [Antwort]
Einen Artikel dieser Richtung vermisse ich in der traditionellen Presse. Ich hoffe, die Hintergründe werden noch besser öffentlich aufgearbeitet und so mehr Menschen bekannt.
#65 Sophie am 06/18/09 um 08:26 [Antwort]
Stellungnahme der Bibelschule Brake zu Presseveröffentlichungen über den Tod zweier Studierenden im Jemen

1.
In einigen Pressemeldungen wird behauptet, die Studierenden wären in den Jemen gereist, um dort zu missionieren. Diese Behauptung ist falsch und entbehrt jeder Grundlage. Richtig ist vielmehr, dass sie als Praktikantinnen der niederländischen Hilfsorganisation „Worldwide Services“ in einem ausschließlich humanitären Dienst in einem staatlichen Krankenhaus eingesetzt wurden. Dies ging auch aus der Arbeitsbeschreibung hervor, die von den beiden Studierenden zur Genehmigung des Praktikums durch die Bibelschule Brake am 12. Februar vorgelegt wurde.

2.
In einigen Pressemeldungen wird behauptet, die Bibelschule Brake hätte fahrlässig gehandelt, indem sie Studierende in den Jemen geschickt hätte. Dazu stellen wir fest: Die Studierenden der Bibelschule Brake suchen sich ihre Praktikumsplätze selber aus. Sie werden nicht von der Schule zugeteilt. Beide Studierende haben sich bewusst für diesen Praktikumsplatz im Jemen entschieden, weil sie ein großes Anliegen hatten, den Ärmsten der Welt soziale Hilfe zukommen zu lassen. Eines der Opfer hatte vorher schon an einem einjährigen humanitären Hilfseinsatz in der Dritten Welt teilgenommen. Beide Praktikantinnen wurden von der Bibelschule Brake ausdrücklich auf die Sicherheitsrisiken im Jemen hingewiesen.
#65.1 Jochen Hoff am 06/19/09 um 09:52 [Antwort]
Warum glaube ich dieser Pressemitteilung kein Wort. Vermutlich weil sie gelogen ist.
#65.1.1 Tobias Dangendorf am 06/19/09 um 10:36 [Antwort]
Vermutlich WOLLEN Sie der Stellungnahme gar nicht glauben, da diese zu in Ihrer vorgefasste Meinung und - zumindest in dieser Thematik - offenbar eingleisig ausgerichtete Denke paßt.
Ist es nicht so?
#65.1.1.1 Jochen Hoff am 06/19/09 um 11:23 [Antwort]
Um ehrlich zu sein kommt diese Meldung viel zu spät. Die Herrschaften in der Bibelschule Brake haben erst jetzt begriffen, dass man sie nicht davonkommen lassen wird und versuchen sich jetzt in nachträglicher Schadensbegrenzung, was ihnen aber nicht gelingt. Selbst die Systempresse stellt bereits Fragen.
#65.1.1.1.1 Tobias Dangendorf am 06/19/09 um 02:36 [Antwort]
Die Leitung der Bibelschule nimmt lediglich zu in der Öffentlichkeit aufgekommenen Fragen, Vermutungen und Spekulationen Stellung und stellt diese richtig (was aus meiner Sicht berechtigt und notwendig ist).
#65.1.1.1.1.1 Jochen Hoff am 06/20/09 um 08:52 [Antwort]
Die Leitung der Bibelschule will lediglich die Verantwortung auf die beiden armen Mädchen schieben, um weiterhin Menschen für die Mission opfern zu können.
#65.1.1.2 era am 06/19/09 um 04:31 [Antwort]
Es gibt genug Gründe, der Aufrichtigkeit dieser Mitteilung zu misstrauen. Warum hat denn die Bibelschule fast ihre gesamte Webpräsenz "weggesäubert". Inklusive des Lehrplans, in dem Punkte wie "Missionsstrategie" prominent vertreten waren?
#65.1.1.2.1 Jochen Hoff am 06/20/09 um 09:00 [Antwort]
Ja das Säubern der Website fand ich auch typisch. Es nutzt allerdings nichts, weil ich längst die wichtigsten Punkte gesichert habe.

Aber es zeigt, welches Verhältnis die Bibelschule zur Wahrheit hat.
#65.1.2 Kapar Hauser am 06/19/09 um 12:06 [Antwort]
Och, die Stellungnahme finde ich SEHR glaubhaft: sie ist der - durchsichtige - Versuch, die Verantwortung auf die beiden Mädchen weiterzuschieben. Und daß die Bibelschule DAS macht, glaube ich persönlich Wort für Wort.
#66 Kaspar Hauser am 06/19/09 um 04:10 [Antwort]
Zitat aus der BILD von heute:
„Grundsätzlich sind die Studenten selbst für ihre Praktika verantwortlich“, so Vize-Schulleiter Volker Hillebrenner zu BILD.

Was allerdings selbst dort berichtet wurde:
http://www.bild.de/BILD/news/2009/06/18/jemen/tausende-protestieren-gegen-entfuehrung.html
#66.1 Freizeichen am 06/19/09 um 04:28 [Antwort]
Dieser Bildartikel ist auch dahingehend interessant, dass hier Bilder gezeigt werden, die in keiner Form etwas mit dieser Angelegenheit zu tun haben. Weder hat des Demonstrationen in Sanaa noch in Sadaa gegeben. Auch die Transparente sagen etwas völlig anderes. Bild halt.
#66.1.1 Kaspar Hauser am 06/20/09 um 11:49 [Antwort]
Was wollen Sie denn damit sagen? Über diese Demos hat u.a. n-tv berichtet, die ja sonst eher "islamkritsch" unterwegs sind. (Al Jazeera ist in ihren Augen sicherlich sowieso gelogen). Passt woh nicht in Ihr Bild?
#67 Freizeichen am 06/19/09 um 09:49 [Antwort]
Wie immer, gibt es wahrscheinlich bereits einen Aufruf, sich ganz schnell hier einzubringen, Fassungslosigkeit zur Kenntnis zu bringen, dem Jochen Bösartigkeit zu unterstellen etc.

Und dann ist es wahrscheinlich durchgehend eine Person unter unterschiedlichen Namen. Weil hier ja demokratisch abgestimmt wird. Mehrere Stellungnahmen suggerieren Wichtigkeit.

Es ist schon verwunderlich, all diese Leute sprechen von einem Krankenhaus dort, einer Klinik, einem niederländischen Gründerehepaar.

Nur: diese Leute gibt es nicht wirklich, die Klinik gibt es nicht wirklich. Das ist alles Fake.

Gäbe es das tatsächlich - und zwar jenseits eines kurzfristig angemieteten Raumes oder eines schnell aufgestellten Zeltes - und jenseits der kostenlosen Vergabe von Aspirin - dann gäbe es auch Bilder davon.

Nichts dergleichen gibt es. Es ist alles Fake!

Wenn die Morde an diesen Frauen das Ergebnis bringen, dass endlich diese Missioniererei dort sein Ende findet, dann hat dieses Unglück wenigstens einen Sinn gehabt.

Aber es wird das Gegenteil stattfinden. Noch mehr Wahnsinnige werden sich aufmachen, um die Grenzen zu erkunden. Das ist christlich-religiöser Fanatismus, der noch um ein dümmer ist, als islamischer Fundamentalismus. Weil nämlich zusätzlich noch verlogen. Der Welt durch sein Sterben (Hurra, ich bin ein christlicher Märtyrer und komme sofort in den Himmel) beweisen, wie schlecht die anderen doch sind. Mein Tod ist der Beweis!

Diese Leute sind aus meiner Sicht reif für die Psychiatrie!
#68 JayJay am 06/19/09 um 11:11 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,
ich schlage vor, wir zwei treffen uns mal an der Bibelschule Brake und unterhalten uns mit Lehrern und Schülern. So können wir uns ein ehrliches Bild machen. Natürlich sollten wir erst etwas Zeit lassen, damit die (verständliche und berechtigte) Trauer überwunden werden kann, klar. Aber: Diese Bibelschule darf man einfach nicht mit abschreckenden Radikalen in einen Topf schmeißen, ohne sie kennengelernt zu haben - so viel Fairness muss möglich sein.
Vielleicht können wir hier einen Zeitpunkt vereinbaren, dann können sich andere anschließen, die genauso viel Rückgrat haben wie Sie!
Herzlichst,
JayJay
#68.1 Jochen Hoff am 06/20/09 um 09:11 [Antwort]
Ich glaube die haben mit der Selbstzensur ihrer Website schon alles gesagt, was es zu sagen gibt.
#68.1.1 JayJay am 06/20/09 um 09:33 [Antwort]
Ups, war das jetzt die Antwort auf mein ehrliches Anliegen zu einem konstruktiven Treffen an der Bibelschule??
#68.1.1.1 Jochen Hoff am 06/20/09 um 09:41 [Antwort]
Ja. Die Leute lügen, wie sie mit der Selbstzenur bewiesen haben. Mit denen braucht niemand mehr zu reden, es geht nur darum ihnen das Handwerk zu legen. Im Grunde genommen sind die ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
#68.1.1.2 Freizeichen am 06/20/09 um 10:34 [Antwort]
Sorry Leute!

Es gibt keine konstruktiven Gespräche mit Evangelikalen.

Das ist denkunmöglich. Du wirst Menschen treffen, welche Dich anlügen werden mit jedem Wort welches sie von sich geben.

Jeder, der mit solchen Leuten je zu tun hatte, weiß was das bedeutet.
#69 Burkard Schulte-Vogelheim am 06/20/09 um 10:03 [Antwort]
Einfach mal 'ne Frage an die Religions-Fundis: Wäre es nicht viel effektiver und, vor allem, (so es ihn gibt) dem Herrn wohlgefälliger, sie würden hier, in diesem unseren Lande, fleißig arbeiten und den Lohn bis auf den Grundbedarf z.B. dem Jemen zur Verfügung stellen?
#69.1 Regis am 06/20/09 um 04:38 [Antwort]
Das Beste wäre wohl, wenn sich alle Bibelschulen auf den Weg in den Jemen machen würden. Problem erkannt, Problem gelöst.
#69.1.1 Jochen Hoff am 06/21/09 um 10:12 [Antwort]
Nein. Das beste wäre wenn die Bibelschulen ihre Anhänger dazu ausbilden würden, sich hier und jetzt um ihren Nächsten zu kümmern, anstatt zu missionieren.

Wenn die ernsthaft ihrem Gott dienen wollten, dann würden sie genau das tun.
#70 Galenit am 06/20/09 um 12:28 [Antwort]
In einem türkischen Kulturverein den Hitlergruss zeigen = Selbstmord
Auf einem Punktreffen "Zecken verrecket" schreien = Selbstmord
Im Jemen missionieren = Selbstmord

Sprich die 2 kommen wohl nicht in "ihren Himmel".
#71 Geiger am 06/20/09 um 09:28 [Antwort]
Bei allen Beiträgen, die von einem hohen Ross herab die Evangelikalen verurteilen (Herr Hoff, ihre persönlichen Erfahrungen vermag ich nicht einzuschätzen), sollten alle Poster mal einen Moment darüber nachdenken, dass sie ebenfalls von einer Weltanschauung oder Religion (ich sehe zwischen beiden keinen Unterschied) überzeugt sind. Ihre Beiträge sind keinesfalls objektiv, da sie die Materie noch nicht einmal kennen (niemand, außer einigen der hier postenden Evangelikalen, kennt die Bibelschule Brake bzw. Betroffene und Angehörige offensichtlich persönlich)!
Aus der Sicht ihrer, Herr Hoff - anscheinend christenfeindlichen - Religion oder Weltanschauung, können sie nur den Kopf schütteln, über das, was andere glauben. Es ist keinesfalls intolerant, seine eigene Position kundzutun (oder dafür zu missionieren), wie sie es, Herr Hoff, wie auch alle Evangelikalen tun. Sie, Herr Hoff, werden offenbar allerdings intolerant und totalitär, wenn sie fordern, der Bibelschule Brake die BAFöG-Anerkennung zu streichen.
Ihr Glaube, Herr Hoff, ist nicht mehr oder weniger fundamentalistisch wie der aller anderen Menschen ebenfalls. Die Evangelikalen jedenfalls haben kein Problem damit, mit Menschen anderer Religionen auszukommen und ihnen sozial-diakonisch zu dienen, um ihnen ein Leben in Menschenwürde zu ermöglichen. Weltanschaulich neutralen sozialer Dienst gibt es nirgendwo, also tolerieren sie bitte, dass Menschen aus einer anderen Motivation als der ihrigen heraus sich für die Ermöglichung eines menschenwürdigen Lebens einsetzen!
Den beiden Bibelschülerinnen gebührt mein vollster Respekt. Allen Angehörigen, Verwandten, Lehrern und Mitschülern möchte ich meine herzliche Anteilnahme aussprechen!
#71.1 Jochen Hoff am 06/21/09 um 10:28 [Antwort]
Machen wir es uns doch ganz einfach. Lesen sie das update.
http://www.duckhome.de/tb/archives/6758-Update-Die-seltsamen-Heiligen-der-Bibelschule-Brake.html

Die waren dort um zu missionieren und nicht um sozial zu helfen. Das soziale Engagement war nur vorgetäuscht um missionieren zu können.

Ich persönlich fordere die Staatsanwaltschaft auf die Bibelschule Brake zu untersuchen und die Schuldigen, die die armen Mädchen verführt haben vor Gericht zu ziehen. Die Lehrer und Leiter dieser Schule sind die Verantwortlichen. Sie haben die beiden Mädchen praktisch ermordet.
#71.1.1 JayJay am 06/21/09 um 01:58 [Antwort]
Lieber Herr Hoff,
was Sie mit Evangelikalen durchgemacht haben, muss furchtbar gewesen sein, und das tut mir aufrichtig leid! Dass Sie so schreiben und reagieren können, ist mit einem "normalem Leben" nicht möglich - da müssen entsetzlichen Wunden geschlagen worden sein! Aber bitte, bitte passen Sie auf, dass Sie nicht auf dasselbe Niveau der Al Kaida Kämpfer kommen, die alle vernichten wollen, die nicht ihrer Meinung sind. Ihre Menschenverachtung Andersdenkenden gegenüber macht mir Angst! ...kaum auszudenken, was passiert, wenn Sie damit Nachahmer bekommen! (Und Vorsicht: Solche Diffamierungen könnten übrigens auch plötzlich beim Staatsanwalt auftauchen...)
JayJay
#71.1.1.1 Jochen Hoff am 06/21/09 um 02:22 [Antwort]
Machen sie sich um mein Niveau keine Sorgen und selbstverständlich werden mich ein paar Evangelikale bei der Staatsanwaltschaft hinhängen.

Das gehört zum Tagesgeschäft wenn man die Wahrheit sagt.
#72 Uwe Breitling am 06/21/09 um 03:56 [Antwort]
Hallo Hr. Hoff,

die Welt dreht sich auch ohne Ihre
geistigen Ergüsse!
Ich denke Sie fühlen sich wie ein Guru,
der der Welt sagt, was gut ist! und was sie braucht!Alle die von Ihrer Linie abweichen
sind entweder Verführte oder etwas minder-
bemittelte.Wo bleibt denn Ihre Toleranz?
#72.1 Jochen Hoff am 06/21/09 um 04:03 [Antwort]
Ich bin so tolerant mich hier von Ihnen und Ihresgleichen beschimpfen zu lassen, obwohl die Tatsachen nun doch feststehen.

Die beiden Mädchen hatten Missionsschriften mit und arbeiteten mit einem Mann zusammen, der bereits wegen seiner verbotenen Missionstätigkeit bekannt war. Die Bibelschule Brake hätte verhindern müssen, dass die beiden sich in Gefahr begeben. Das hat sie nicht getan, deshalb ist sie gefährlich. Wir könnten schon morgen neue Opfer zu beklagen haben. Wollen sie das wirklich?
#73 Hoff hat sich nicht informiert am 06/21/09 um 07:48 [Antwort]
Sie wurden nicht geschick! Sie sind freiwillig gegengen und von der Bibelschule kam nur die Genehmigung! Mission finde ich eigendlich ganz ok weil die Menschen meinen die Wahrheit gefunden zu haben und dies mit anderen Teilen wollen und wenn sie dafür sterben ist es deren Entscheidung! Jesus ist ein Gott der keine Leistung will er hat einen Auftrag gegeben aber keine bedingung, wie z.B. Hölle an den nicht erfüllten auftrag gestellt. Von daher ist es eine freiwillige Sache die Mission
MfG The N
#73.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 05:35 [Antwort]
Menschen die sich im Überschwang religiöser Erfahrung befinden, wie z.B. Bibelschüler oder Menschen nach einem Religionswechsel, handeln meist nicht rational sondern eben aus dem Überschwang heraus, deshalb wäre es die Aufgabe der Leitung der Bibelschule Brake gewesen, sie nicht in diese Gefahr gehen zu lassen.

Tatsächlich bin ich davon überzeugt, dass sie bewusst in diese Gegend geschickt wurden, weil tote Missionarinnen in der Szene viel Zulauf bedeuten.
#73.1.1 JayJay am 06/22/09 um 12:53 [Antwort]
Lieber Herr Hoff,
mich würde sehr interessieren, ob Sie aufgrund eines Schlüsselerlebnisses diese exteme Antihaltung gegenüber den Evangelikalen angenommen haben (so wie offensichtlich andere in diesem Blog), oder ob sich diese Haltung über einen längeren Zeitraum aufgrund vieler Erlebnisse so entwickelt hat. Sie stehen ja nicht alleine damit - kein Zweifel! Aber ich persönlich habe z. B. die meisten mir bekannten Evangelikalen völlig anders erlebt. Viele leben tatsächlich nach dem biblischen Grundsatz (den Sie sicherlich kennen): "Soviel an euch liegt, lebt mit allen Menschen im Frieden" (Röm 12,18). Und viele beten jetzt für Sie, davon können Sie ausgehen - das wird Sie nicht weiter belasten, wenn es Gott nicht gibt! Falls es ihn allerdings doch geben sollte...
Falls Sie das nicht alles hier auf dem Blog austragen wollen, können Sie mir ja auch per Email antworten. Ich würde mich sehr freuen!
Herzlichst
JayJay
#73.1.1.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 01:38 [Antwort]
Nein es gab kein Schlüsselerlebnis. Aber es gab natürlich eine Reihe von Dingen die anderen passierten und die ich miterlebte die an meiner grundsätzlichen Haltung zu den Evangelikalen mitgewirkt haben.

Ich trenne da auch sehr stark zwischen den einzelnen Gruppen, die keine homogene Masse sind.

Im übrigen geht es mir wirklich nur darum, dass die Bibelschule Brake ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden ist.

Es ist also gar keiner breiter Angriff auf die Evangelikalen, sondern ursprünglich einfach nur eine Mahnung von meiner Seite an die Bibelschule.

Die Folgen kann man in den Kommentaren ablehnen.
#73.1.1.1.1 JayJay am 06/22/09 um 03:21 [Antwort]
Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass die Verantwortlichen der Bibelschule Brake jetzt im Nachhinein genauso denken ("Hätten wir es ihnen doch einfach verboten!"). Aber das nützt jetzt auch nichts mehr. Na ja, Ihre Mahnung ist grundsätzlich ja verständlich und mit Sicherheit auch angekommen - allerdings zweifellos überzogen.
Ich hoffe, dass wir alle etwas nachdenklicher und bewusster durchs Leben gehen. Dem alten Mose wird dieser Spruch zugerechnet: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden." (Ps 90,12) Wenn das mal nicht ein weiser Spruch ist...
Ein nachdenklicher JayJay
#73.1.1.1.1.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 03:32 [Antwort]
Wenn jetzt wirklich mehr nachgedacht wird, ist das Ziel meines Artikels erreicht. Aber ich bin ein alter Zweifler.
#73.2 Regis am 06/22/09 um 08:18 [Antwort]
Zunächst sollte man einmal festhalten, das, selbst nach der Bibel, Jesus kein Gott ist!!
Dann stellt sich mir noch die Frage, wie kann man ein Buch, dessen originaler Inhalt im Sinne der Herschenden völlig verfälscht worden ist zum Maß aller Dinge machen. Selbst die Nibelungen Saga hat heute mehr Wahrheitsgehalt als die je nach Lust und Laune zurechtgestutzten Aussagen der Bibel.
Jesus ein Prophet? OK. Jesus Gottes Sohn?? Was für ein haaresträubender Unsinn!!
Gott(sofern existent), ein Wesen (laut Bibel, Thora und Koran) ohne Anfang und Ende,kann ich akzeptieren.
Doch welchen Grund sollte ein solches Wesen haben, sich zu reproduzieren? Zur Erhaltung der Art? Oder dann doch Götter neben ihm?
Also doch Zeus, Jupiter uns Odin mit ihren Götterfamilien*???*

("Jeder Priester oder Schamane sollte als schuldig gelten, solange das Gegenteil nicht bewiesen wird."
"In keiner Epoche zeigt die Geschichte eine Religion auf, die eine rationale Grundlage besitzt. Die Religion ist eine Krücke für diejenigen, welche das Unbekannte nicht aus eigener Kraft meistern. Dennoch haben die meisten Leute eine Religion, wie man Schuppen hat, vergeuden Zeit und Geld dafür und finden es schön, damit herumzutun"
R.A.Heinlein)
#73.2.1 JayJay am 06/23/09 um 09:54 [Antwort]
Hallo Regis,
das, was Sie über die Gottheit Jesu und über die Bibel schreiben, ist so nicht ganz richtig. Denn Jesus selbst hat sich sehr wohl als Gott verstanden, ja - entgegen der Aussagen von Zeugen Jehovas - sogar als DER wahre und lebendige Gott. Und dass die Bibel eben NICHT verfälscht wurde, ist nicht erst seit den Qumran-Funden klar. Dass manche das nicht wahrhaben wollen und Ihnen und anderen dann solchen Unsinn weitergeben, ist klar. Aber es braucht nicht viel Anstrengung, um Ihre Behauptungen über Jesus und die Bibel zu widerlegen. Mein Tipp: "Die Bibel verstehen" von Charles C. Ryrie für einen guten Überblick. Oder detaillierter in "Faszination Qumran" von Alexander Schick... sehr empfehlenswert!
Ich möchte Ihnen damit aber nicht vor den Kopf stoßen, sondern nur darauf hinweisen, dass Sie einem Irrtum aufgesessen sind.
JayJay
#74 Bernd am 06/21/09 um 08:59 [Antwort]
Alles, alles kann die Welt ertragen, nur kein biblisches Christentum, nur nicht Jesus Christus. Warum? Weil er die Wahrheit ist und alles aufdeckt, und jeder ahnt, was es mit ihm selbst und seiner ganzen Selbstgerechtigkeit auf sich hat, und wenn es nur unbewusst ist. Deshalb weg mit alledem, was mit ihm zu tun hat: Bibel, Christen, Israel usw.! Weg damit, verreckt! Für alles andere ist Platz in dieser Welt, jeder kann jeden Tag vor der Tür stehen, in den Medien 24 Stunden am Tag predigen oder das Mailpostfach vollstopfen, und einem alles mögliche verkaufen wollen, seien es Produkte, Lehren oder Ideologien, das kann die Welt ertragen, nur Jesus Christus und Bibelchristen nicht.

Man stelle sich mal vor, Dawkins würde im Bibelgürtel entführt und ermordet. Würde man seiner Haltung dann auch treu bleiben, d.h. seine Missionstätigkeit geißeln und seinen Tod als selbstverschuldet ansehen?
#75 Ive am 06/21/09 um 10:15 [Antwort]
Lieber Jochen,

ich finde es insgesamt sehr traurig was ich hier lese und frage mich zunehmend wo ihre Haltung verwurzelt ist.
Sie scheinen mir ein Mann zu sein der nicht auf den Kopf gefallen ist.
Dazu gehört aber doch auch anderen Menschen zu respektieren und auch wenn wir deren Ansichten nicht verstehen sie erstmal stehen zu lassen. Ich kenne persönlich viele Menschen die einen klaren Auftrag von Gott verspüren (ohne Einfluss von dritten), in andere (teilweise) gefährliche Länder zu gehen um zu helfen. Sie sehen es als ihre Aufgabe und ist eine Entscheidung die sie immer selber getroffen haben. So wie sie auch die beiden Frauen getroffen haben.
Auch wenn wir es nicht verstehen, so sollten wir es akzeptieren... auch wenn das Ende zumindest für alle umstehenden schmerzvol und tragisch sein mag. Die beiden sind nun an enem Ort an dem es ihnen gut geht und wo garantiert keiner Eintritt bekommt der seine Sünden nicht vorher bekannt hat vor Gott... Somit bräuchte man sich keine Gedanken zu machen dass einem jemand begegnet der einem missfällt.
Seien wir eher dankbar für Menschen die unabhängig ihrer selbt, in solche Länder reisen um zu helfen!!!
Sind es die Menschen dort nicht wert eine gute med, Versorgung zu bekommen?
Ich wünsche Ihnen lieber Jochen dass sie gesegnet werden von Gott.
Anstatt gegen sie zu wettern sollten alle Mitgeschwister ihre Kraft nutzen um zu beten. Für Menschen wie Jochen und alle anderen, aber auch für Menschen wie die Frauen die ihren Weg gehen !!! Möge Gott sie bewahren.
#75.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 06:02 [Antwort]
Mission ist Hochmut, weil sie den Glauben des anderen unter den eigenen Glauben stellt. Wer also andere missionieren will, zeigt dadurch, dass er sie verachtet.

Besonders böse ist Mission, wenn sie sich unter dem Mantel der Nächstenliebe versteckt und den Anderen in schwachen Stunden wie Krankheit und Not überwinden will.

Bisher kam übrigens noch nie jemand aus diesem Paradies zurück um davon zu berichten wie toll es sei, tot zu sein. Ich würde mich also darauf nicht zu sehr stützen. Aber wenigstens sind Tote nicht mehr überrascht wenn es keinen Himmel gibt, sie sind dann einfach nur immer noch tot.
#75.1.1 Uwe Breitling am 06/22/09 um 09:27 [Antwort]
Hallo Jochen,

Luk:16,ab Vers 19

und selbst wenn einer zurück kommen würde (ist)
(siehe der reiche Mann und Lazarus)oder eine(r)
aus der neueren Zeit. Dann hätten Sie bestimmt schon dafür eine Erklärung!
Weil:Nicht sein kann,was nicht sein soll und
deshalb würden Sie das schon so hinbiegen,das es in Ihr Gedankenmuster bzw.Ihrer eigenen einzigen richtigen Wahrheit passt!

PS:Ach ja die Bibel wurde von Menschen geschrieben:Sie haben ausversehen auch alles Negative von sich selbst veröffentlicht.
Es wurde nichts verschwiegen!!Man waren
die dumm!!wer schreibt schon so eine Vita
und nicht nur eine(r) sondern so viele!!

Ich wüsste gerne mehr von Ihnen!(Vita )

Danke Uwe
#75.1.1.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 09:32 [Antwort]
Die Lazarusgeschichte ist einfach toll. Ich persönlich mag ja Jonas noch lieber.

Und nun möchten sie gerne meine Vita um nachzusehen ob sie mir nicht irgendwie etwas ans Zeug flicken können.

Aber keine Sorge. Es gibt sie sogar im Netz und sie ist bei etwas Interesse und Verstand durchaus schnell zu finden.

Sie machen mir wirklich Spass. Macht evangelikal sein, wirklich so dumm?
#75.2 Burkard Schulte-Vogelheim am 06/22/09 um 10:38 [Antwort]
Das Ding heißt Helfersyndrom. Bekannt bei Menschen, die mit Gleichstarken - aus den unterschiedlichsten Gründen - nicht klarkommen und die sich deswegen Anerkennung bei Schwächeren suchen. Im (zweifelhaften) Idealfall in der Krankenpflege. "Die Dankbarkeit des Patienten ist mehr wert als die Bezahlung".

Früher die Standartaussage junger Pflegekräfte, vor allem in den konfessionellen Einrichtungen, heute noch vereinzelt anzutreffen. Diese "Menschenliebe" machte zum einen das Personal erpreßbar betr. Lohnforderungen oder Verbesserungen im Arbeitsbereich, zum anderen vermittelte sie nicht wenigen Arbeitnehmern permanente Schuldgefühle. Schuldgefühle, weil die Dankbarkeit und das damit verbundene Glücksgefühl allzu häufig ausblieben.

Auf der Strecke blieb die Qualität der Arbeit, wie nämlich umgehen mit dem "undankbaren Patienten"? Wie, da wird es deutlicher, umgehen mit dem "undakbaren Kind"? Die traurige Antwort findet sich u.a. in den Berichten des Spiegel-Autors Peter Wensierski. Die traurige Antwort aber auch die, regelmäßigen Berichte betr. die Altenpflege von Claus Fussek.

Nirgendwo später, als wie während meines Wehr-Ersatzdienstes Anfang der 1970er Jahre, habe ich eine derartig massive Form von Rohheit, Menschenverachtung und Verlogenheit erlebt. Rohheit im Namen des Herrn.

Die Möglichkeit, sein Helfersyndrom auf Kosten Schwächerer auszuleben und nicht behandeln zu lassen, wird auch in D. vermehrt verhindert. Verhindert, weil sich auch in D. die Erkenntnisse der Aufklärung durchsetzen.

Gefragt ist die qualifizierte Fachkraft, die dafür gut bezahlt wird, so gut nämlich, wie solidarisch die Gesellschaft ist. Sie wird gut bezahlt, hat angemessene Arbeitsbedingungen und die gleiche Anerkennung wie andere Arbeitnehmer auch.

Wird diesem Helfersyndrom, in diesem Falle schon eines von der Hardcore-Sorte, nicht entschieden begegnet, sondern gefördert, die Qualifikation durch die "Menschenliebe" ersetzt, dann ist einzuschreiten.
#76 Florian Lang am 06/22/09 um 01:43 [Antwort]
was heist da sekte und das die eigenen kinder nicht in die Hände solcher leute geraten.
und übrigens die haben aus ihrem glauben gehandelt und entgegen dem oben behaupteten sehr wohl missioniert und das war acu richtig jedoch taten sie das keinesfalls mit gewalt wie mache meinen sondern nur mit liebe erzählten sie von ihrem glauben und das erst nach dem sie sich integriert hatten
sie waren sich der gefähr wohl bewust
Flo
#77 Klaus-Dieter Hinck am 06/22/09 um 02:09 [Antwort]
Moin auch hier - die Diskussion ist ein wenig richtend und masslos, finde ich, wenn Ihr Atheisten seid, dann urteilt nicht über Leute, die weder Euch noch dem Islam noch anderen was Böses wollen. Ihr legt hier angefangen mit dem Autoren einen doch verquerten Bewertungsmasstab als ehrenamtliche Analysten von Hilfsorganisationen und christlichen Werken an. Manche hier zumindest. Das ist schade und hat mit dem Thema, dem was die Bibelschule Brake macht und dem was dort im Jemen passiert nur bedingt zu tun, weil Ihr Glaubensbekenntnisse seziert ohne die leute zu involvieren oder das wirklich verstehen zu wollen und anderes.

Echt schade.

Das geht in die Richtung Verleumdung und übler Nachrede und der Betreiber der Plattform sollte bei aller Kritik an Christen und allem was auch berechtigt sein mag sich doch im rechtstaatlichen Rahmen bewegen.

Es muss auch nicht immer ein helfersyndrom sein das Christen bewegt. Oft ist es schlicht Christus, sein Geist, sein Wort und seine Kraft, da ist ekin Syndrom dabei, auch wenn das manchmal vermischt ist. Bin Christ und freue mich, wenn Christen offen, ehrlich und klar ihren Glauben leben, anderen weitergeben und auch in muslimischen Ländern - wie auch immer das nun in diesem Fall war - zudem ist die Dankbarkeit der Patienten wenn dann eine zusätzliche Freude aber nicht Motor echter gesitgewirkter Nächstenliebe aus Christi Heiligem Geist. Christen machen sowas aus Christus heraus, was soviel meint wie das sein Geist sie führt und leitet und verändert und motiviert. Das geht weiter als Nächstenliebe und ist nicht aus Schuld heraus, wer nun auch immer Claus Fussek ist und was auch immer er falsch macht, hat ja mit der Problemstellung hier nichts zu tun, meine ich. Weil Schnittstellen hier nur Nächstenliebe ist und wie das im namen des Herrn geschehen ist, kann ich nicht beurteilen - aber vermutlich nicht mit Roheit oder anderem vergleichbar dem Fall der nun dazukommt hier.

Irgendwie auch nicht begründbar, warum sich die Menschen immer das Maul über Christen zerreissen müssen, warum man ihnen immer Heuchelei, Dummheit und anderes unterstellt. Ich versteh das zwar das den Prinzipien und Logik der meisten Leute widerspricht nur - es ist schlicht wahr, was die Bibel sagt und Jesus darin. Was Menschen in seinem Namen und von seinem Geist erfüllt schreiben - weswegen Christen lieben. Und das nicht aus eigener Kraft - die schnell vergeht.
#78 link am 06/22/09 um 02:25 [Antwort]
»AFP: Menschenrechtsverein verteidigt Missionare in Jemen« http://is.gd/19aC2
#78.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 02:54 [Antwort]
Hihi. Der ist gut. Es ist kein Menschenrechtsverein sondern eine ziemlich gefährliche Truppe von Fundamentalisten die gegen jede Art von Freiheit und extrem religiös sind.
#78.1.1 Uwe Breitling am 06/22/09 um 04:43 [Antwort]
Hallo Jochen,

auf der Homepage, die du wahrscheinlich nicht
richtig gelesen hast wird von Ereignissen ge-
schrieben die dich eigentlich als Linker auch beschäftigen sollten!
#78.1.1.1 Jochen Hoff am 06/22/09 um 04:55 [Antwort]
Hmm ich wüßte jetzt nicht weshalb sich Linke mit Lügen beschäftigen müssten.

Außerdem bin ich als Linker auch nicht zu gebrauchen, ich stehe nämlich durchaus zu einem gezähmten Kapitalismus.
#79 Marco Miljak am 06/22/09 um 05:55 [Antwort]
Ich habe fast 20 Jahre als bibeltreuer Christ verbracht, in fast jeder Konfession und Gemeinde unter dem weiten Himmel. Heute bin ich überzeugter Atheist. Und einer der Gründe dafür ist eben diese Einstellung, die hier von eifrigen Jesus-Nachfolgern so vehement geleugnet wird: nämlich die Tatsache, daß Christen sehr wohl zum Missionieren aufgestachelt und explizit oder implizit in Länder geschickt
werden, die gefährlich sind.

Ich kenne Glaubensbekenntnisse wie das der
Bibelschule Brake. Und ich kenne auch die
Bibelschule Brake selbst. Und ich kenne genügend
Leute, die die Bibelschule Brake besucht haben.
Deswegen sage ich ganz offen und frei:
selbstverständlich hat diese Institution eine
Mitschuld an dem Tod der beiden Frauen - so wie
alle christlichen Gemeinden mit wallendem Missionseifer
und starrer Bibeltreue. Nur ist das schlechte
Presse, deswegen wird es natürlich geleugnet.

Ich für meinen Teil schließe mich voll und ganz
Jochen Hoffs Meinung an. Wenn wir beide in der
bösen, bösen Hölle angekommen sind trinken wir
zusammen einen, einverstanden?

Grüße,
M. Miljak
#79.1 Jochen Hoff am 06/23/09 um 08:16 [Antwort]
Aber gerne doch.
#80 Cool und gelassen am 06/22/09 um 06:54 [Antwort]
Nun reg dich mal nicht so auf, Jochen. So wie du die Christen mit deinen Thesen zu überzeugen versuchst, haben die doch auch das Recht, dich oder andere (Muslime) zu überzeugen!? Du merkst gar nicht mehr, wie du genau so fanatisch reagierst wie die Christen, die du beschuldigst. Also: cool down!
#80.1 Jochen Hoff am 06/23/09 um 08:24 [Antwort]
Lach. Darauf habe ich gewartet. Aber ich muss dich entäuschen, ich bin auch kein Muslim.
#81 Nick Germann am 06/22/09 um 09:11 [Antwort]
Cool down, Jochen. Christen haben doch genau so das Recht, ihre Überzeugungen an den Mann und die Frau zu bringen wie du das mit deinem Blog tust. Wenn sie das auch im Jemen tun wollen, ist das doch ihr gutes Recht. Du wirfst den Christen Fanatismus vor, aber ich spüre in deinen Kommentaren den genau gleichen Eifer. Wo liegt der Unterschied zwischen deiner Missionierung und der der Christen?
Und noch ein Wort an die Christen: Nehmt es mit der Wahrheit ernst. Es ist nicht ehrlich, zu sagen, keiner habe im Jemen missionieren wollen. Natürlich lag die medizinische Hilfe im Vordergrund, aber dahinter steht mit Sicherheit auch der Gedanke, diese Menschen mit der Liebe Gottes und mit Christus bekannt zu machen. Jede andere Behauptung ist einfach nicht ehrlich.
#81.1 Jochen Hoff am 06/23/09 um 08:30 [Antwort]
Ich habe mich auch nicht gegen einen christlichen Blog oder den Bau von Kirchen gewandt. Ich will nur nicht, dass unschuldige Mädchen für Mission bewusst missbraucht werden.

Mich muss keiner lesen, der dass nicht will. Ich gehe nicht in das Haus eines anderen um meine Überzeugungen dort loszuwerden. Ich missioniere eben nicht.

Jeder hat bei mir das Recht auf seine Meinung wie du auch an den vielen üblen Kommentaren hier sehen kannst.

Ich bin übrigens sehr cool, weil es mich persönlich nicht betrifft. Missionare jeder Art wagen sich an meine Kinder nämlich nicht heran.
#81.2 Christ am 06/24/09 um 01:01 [Antwort]
Genau so sehe ich das auch! Die Mission an sich ist die medizinische Hilfe. Durch Ihre Taten sind diese Menschen ein Zeugnis von Gottes Liebe! Sie leben die gebote Gottes (Nächstenliebe)direkt aus! Das soll die menschen im Jemen zum nachdenken anregen.Sie sollen sich die frage stellen Warum tun die das für uns??? Antwort weil diese Christen alle Menschen lieben! Die Missionare und christlichen Helfer brauchen nicht überall herumzuposaunen das Sie Christen sind. (Viele würden es auch nicht machen)

denn

Matthäus 6 Vers 5+6
sagt

5 »Wenn ihr betet, dann tut es nicht wie die Scheinheiligen (Heuchler)! Sie beten gern öffentlich in den Synagogen und an den Straßenecken, damit sie von allen gesehen werden. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn schon kassiert.

6 Wenn du beten willst, dann geh in dein Zimmer, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.
#81.2.1 Jochen Hoff am 06/24/09 um 09:04 [Antwort]
Deine Ansicht ist Quatsch. Man ist nicht mit 25 Leuten in einem staatlichen Krankenhaus das 30 Betten hat um medizinisch zu helfen. Medizinische Hilfe ist nur ein Vorwand um freie Hand für eine hochmütige und überhebliche Mission zu haben.

Es ist schlicht und einfach Betrug.
#82 andere Perspektive am 06/24/09 um 11:46 [Antwort]
Es ändert wahrscheinlich nichts an der Einstellung des Autors, aber evtl. verhilft es dem ein oder anderen zu einer alternativen Perspektive …
- http://www.pro-medienmagazin.de/themen/nachrichten/nachrichten-single/datum/22/06/2009/tod-in-der-mission/
- http://donralfo.blog.de/2009/06/23/bibelschuelerinnen-jemen-6374703/

@jochen Zu deiner Mission: Wahrscheinlich erreichst du mit deinen Verschwörungstheorien hier schon ein paar mehr Leute als zu Fuss, wenn du ehrlich bist. Ob du es wahrhaben willst oder nicht: Du bist "on a mission" und auch du hast deine Zielgruppe.
#82.1 Jochen Hoff am 06/24/09 um 12:43 [Antwort]
Nein sicher ändert es nichts an meiner Einstellung die sich immer noch an die Lehrer und Leiter der Bibelschule Brake wendet, die ihre Verantwortung dafür übernehmen sollen, dass die Mädchen im Rahmen der Ausbildung an der Bibelschule in solch ein Praktikum und damit in eine bekannt und fürchterliche Gefahr gehen mussten.

Wenn du das eine Mission nennst, dann soll mir das recht sein. Allerdings ist es schon putzig, wenn ein paar Evangelikale glauben, das die Nennung ihrer Vereine in 3 von über 6783 Artikeln irgendeine Mission bedeutet.

Allerdings gibt es neben den Nazis auch keinen Verein der so verschroben und sichselbstbeweisend argumentiert.
#82.1.1 andere Perspektive am 06/24/09 um 01:18 [Antwort]
>3 von über 6783 Artikeln
Ok. Good point.
Aber das ausführliche Kommentieren hier ist schon fast bewundernswert.
Beitreiben Sie das Blog eingentlich hauptberuflich?
#82.1.1.1 Jochen Hoff am 06/24/09 um 01:24 [Antwort]
Nein nicht hauptberuflich. Das Blog schafft es nicht einmal seine Kosten einzuspielen.

Kommentieren ist immer eine Zeitfrage. Hier erschien es mir notwendig, auch wenn ich einigen keine oder nur eine sehr kurze Antwort geben konnte.
#83 conny am 06/24/09 um 02:28 [Antwort]
Ich musste zweimal lesen müssen...
und wirklich:
"Das soll [sic!] die menschen im Jemen zum nachdenken [sic!] anregen."
"Sie sollen [sic!] sich die frage stellen Warum tun die das für uns???"

Abstoßend;
und ja, das ist ein "Zeugnis von Gottes Liebe!" in (s)einer Unermesslichkeit von Arroganz und Größenwahn.

Herr Hoff,
ich kann nicht verstehen, warum Sie auf Ihrer Site Menschenverächtern wie diesem Christ einen Tummelplatz gestatten.

("Meinungsfreiheit" und / oder "Warnung vor Verrückten" ist bei diesem Hochmut und derartigen Beleidungen nicht mehr zulässig.)
#83.1 Jochen Hoff am 06/24/09 um 02:49 [Antwort]
Ach Conny, so entlarven die sich und ihre Denkweise doch am leichtesten.
#83.1.1 Nico am 06/25/09 um 11:30 [Antwort]
Herr Hoff, meine Bewunderung, mit welcher Beharrlichkeit und welchem Langmut Sie diesem bigoten, heuchlerischen und dämlichen Pack immer wieder antworten...Respekt. Ich stehe voll hinter ihnen. Das es so viel Dummheit in der heutigen Welt noch gibt....muss wohl an der Hirnzersetzenden Wirkung mancher (aller?) Relligionen liegen.
mfg
#84 Marco Miljak am 06/24/09 um 04:53 [Antwort]
Weil es so bezeichnend ist und mir gerade in einer müßigen, Wikipedia-lesenden Kaffeepause aufgefallen ist, ein kleiner Zusatzbeitrag zur Frage, ob Bibelschulen - ganz allgemein - ihre Mitglieder auf Mission hin pushen oder nicht:

Bitte mal die Anzahl des Wortes "Mission" und aller artverwandter Begriffe auf den folgenden Seiten ermitteln:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibelschule_Brake
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibelschule_Wiedenest
http://www1.sbt-beatenberg.ch/index.htm
http://www.bibelschulekirchberg.de/index.php?id=399
http://www.bibelseminar-koenigsfeld.de/index.php?article_id=3

Das sind wohlgemerkt nur diejenigen Seiten, auf denen das Wort "Mission" in gehäufter Form (also > 1 Mal) vorkommt. Fakt ist: auf jeder Bibelschul-Website kommt es vor...

...bis auf die Webseite der Bibelschule Brake. Da ist nur noch gähnende Leere zu sehen. Naja, fast.
#85 conny am 06/24/09 um 07:48 [Antwort]
Nein, Du bietest hier eine Plattform zum Austoben an, und letztl. kommt zu deren Beleidungen und grenzenlosen Hochmut auch deren Abartigkeit hinzu. Schließlich kannst Du davon ausgehen, dass diese Rassisten hier (wie auch in ihren Gemeinden, bspw. beim Absingen von "Zehn-kleine-Negerlein") einen feuchten Hosenschritt bekommen.
#86 lucius am 06/24/09 um 09:31 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,
was ich Ihnen vorwerfen kann, sind zwei Dinge:

1. Sie äußern sich polemisch (z.B."...warten sie lieber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde und verdammen derweil die Ungläubigen..."). Ob das a.) einer so traurigen Sache und angemessen ist und b.) zu einer sachlichen Auseinandersetzung führt, will ich hier nicht beurteilen. Aber es ist Ihr Blog. Ergo können Sie natürlich schreiben, wie Sie möchten.

2. Die Informationslage ist zu schlecht um abschließende Urteile zu fällen. Ich habe gelesen, dass da wohl durch den sächsischen Hausmeister eine Bekehrung durchgeführt wurde und dass eines der beiden Mädchen Krankenschwester war. Weiterhin habe ich gelesen, Mitglieder der Gemeinde dort hätten die "Märtyrerinnen" beneidet (finde die Quelle für beides gerade nicht mehr).

- Was genau haben die beiden Mädchen im Jemen tagsüber und abends konkret getan? Derzeit sind die Informationen so widersprüchlich, dass ich nicht weiß, was ich glauben soll.

- Ist die Bibelschule in Brake wirklich in die radikale Speerspitze der Evangelikalen einzuordnen?

Ansonsten gebe ich Ihnen recht:

- Mission ist nur damit zu rechtfertigen, dass man einen anderen (oder keinen) Glauben für schlechter hält, als den eigenen, was wiederum von starker Intoleranz und Egozentrismus zeugt.

- Ich bin bestürzt, was für engstirnige Menschen sich Christen nennen und sich dabei in Ihrem Blog so gar nicht ihrem Glauben gemäß verhalten.

- Sollte den Mädchen durch Beeinflussung (Gehirnwäsche ist etwas (teilweise marginal) anderes) nahe gelegt bzw. suggeriert worden sein, es sei sinnvoll, in den Jemen zu gehen, ist das ein unvorstellbar dummes und grausames Verhalten.

- In den Kommentaren gab es immer wieder den schwierigen Vorwurf, Sie würden ja faul hier sitzen an statt zu helfen. Ich denke, dass die Kommentatoren gerade auch nicht aus dem OP eines Krankenhauses in Mogadischu schreiben.

Außerdem ist das kompletter Unsinn:

Ich kann ein Verhalten kritisieren, dass evtl. lobenswert ist, jedoch für mich eben unter bestimmten Umständen falsch sein kann, ohne gleiches lobenswertes Verhalten an den Tag zu legen.
Und für die einfach gestrickten: Ich muss nicht Tsunami-Helfer gewesen sein, um die Vor-Ort-Strategie der Vereinten Nationen damals zu kritisieren.

Ich danke Ihnen abschließend grundsätzlich für Ihren Blog als Forum des Meinungsaustauschs und möchte die Kommentatoren bitte, sich zu mäßigen: Sachlich diskutieren ist gleichbedeutend mit Weiterkommen in Gesprächen und es gibt niemanden, der weiß, was die objektive Wahrheit ist (oder ob es sie gibt). Daraus geht hervor, dass man fair, skeptisch und höflich bleiben sollte.

Und der "Glauben" heißt aus gutem Grund "Glauben" und nicht "Wissen", auch wenn man mit einer gewissen Gewissheit schon glauben kann.
#87 Alan Gross am 06/25/09 um 03:09 [Antwort]
Lieber Jochen,

Die Gemeinde Jesu ist sehr vielfältig, auch die sogenannte "evangelikale Bewegung" zu der ich gehöre. Ich würde mich nicht trauen solche pauschalen Urteile über so eine Bewegung machen zu können, so in der Art "Ein Jude ist so und so" oder, "ein Moslem ist so und so". Nach meiner Erfahrung sind solche Pauschalurteile immer falsch. Da dürfen sie sich nicht über die vielen heftigen Reaktionen wundern.

Mit all ihrem Intellekt und ihrem Wissen, werden sie nicht darüber hinweg kommen, dass ich Jesus Christus persönlich kenne. Ich rede täglich mit ihm und er antwortet mir. Er hat seit vielen Jahre mein Leben geführt durch seinen heiligen Geist. Ich weiß, dass sie das unmöglich verstehen können. Aber lassen sie es wenigstens stehen und versuchen sie nicht alle als psychisch labil hinzustellen die so etwas persönlich erlebt haben. Wir dienen einen lebendigen Gott! Deshalb sind wir so überzeugt.

Es tut mir Leid, dass viele, die sich zu Christus bekennen, in ihrem Eifer so überreagiert haben und sie persönlich angegriffen haben. Wir versuchen ja nach dem Grundsatz zu leben "Böses mit Gutem vergelten". Das gelingt Christen oft nicht.
#87.1 Jochen Hoff am 06/26/09 um 11:47 [Antwort]
Ich kann mich natürlich nur immer auf die Teile der Evangelikalen Bewegung beziehen die ich kenne.

Ich habe seit der frühen Jugend aber immer wieder, teilweise zu enge Kontakt mit den Evangelikalen gehabt um mein Urteil als Pauschalverurteilung zu sehen. Es betrifft einfach nur die Mehrheit dieser Bewegung.

Es ist schön das es Gott für sie gibt. Für mich ist es schön, dass es ihn für mich nicht gibt.
#88 Julia am 06/25/09 um 06:36 [Antwort]
Hallo Herr Hoff,

ich wollte nur mal schnell sagen, dass ich es toll finde, dass endlich mal jemand die Wahrheit und seine gesunde, unverblendete (!) Meinung - auch über die sogenannten ...ja, Christen, Gläubigen, wieauchimmer - öffentlich kund gibt und sich mit diesem Thema vernünftigt auseinandersetzt.

Also - bloß nicht totquatschen lassen von diesen verwirrten Gottes-Spinnern... (Ohh, ja, doch, es gibt einen GOTT, sicher! Und an den Weihnachtsmann glaubt ihr auch noch, ja? Wie armselig und langweilig muss man sein...)
und WEITER SO!

[PS: sehr amüsant übrigens, was ihr christlichen Fanatiker so von euch gebt... besser als jede Comedy und jedes Kabarett...köstlichst! Und gleichzeitig bemitleidenswert...]

Schöne Grüße
#89 Horst am 06/25/09 um 10:54 [Antwort]
Jochen Hoff, ihr Artikel und vor allem ihre Antworten auf die Kommentare sind bitter nötig in einer Welt bei der christliche Fundamentalismus sich mit Hilfe bemäntelt und vom islamischen Fundamentalismus hingerichtet wird. Kommt alle mal runter ihr "Erleuchteten" dieser Welt! Hr. Hoff - weiter so!
#90 dot tilde dot am 06/26/09 um 11:41 [Antwort]
ich finde sehr traurig, dass so viele der kommentatoren lukas 6 36-42 nicht in ihrem herzen tragen. wie auch immer die persönliche motivation der getöteten war, die diskussion hier ist doch von starker aggression geprägt.

wie schade, dass der glaube der schreihälse hier so schwach ist, dass sie ihn von herrn hoffs kritischen ausführungen offensichtlich bedroht sehen. wenn glaube und kritischer diskurs sich ausschließen, wird glaube zum rhetorisch-weltanschaulichen spiel.

ich danke herrn hoff für seinen kritischen beitrag - und bete für euch andere. isa ibn maryam hätte euch die füße gewaschen.

.~.
#91 Thomas am 06/26/09 um 02:01 [Antwort]
Viele "christliche" Kommentare hier sind einfach nur erschütternd in ihrer Borniertheit.

Wer sich für den Aufstieg der religiösen Rechten in den USA interessiert, suche nach "the power of nightmares" (BBC-Doku). Dass dieser massenmanipulierende Irrsinn auch bei uns Einzug hält, ist mehr als beunruhigend.

Wem der Glaube an Spaghettimonster dabei hilft sein Leben etwas weniger unglücklich zu verbringen - das kann ich akzeptieren.

Aber, ihr Jesusfreaks: macht (in3Teufelsnamen!) die Augen auf, sehet was in SEINEM Namen geschieht, und benutzet euer Hirn zum Denken statt zum Glauben.

Ein schönes ewiges Leben mit Jesus nach dem Tod? Nix wie hin! Kratzt eure Fische von den Autos, nehmt euch einen Strick und macht euch auf in Jenseits.

---

Und zu Nr90:
ein Blick auf http://de.wikipedia.org/wiki/Herz zeigt, dass niemand Lukas 6 36-42 im Herz trägt. Nicht im Herz, nicht in der Milz, noch nicht mal im Ar...m.

Lebt Euren Glauben sinnvoll, tut anderen Gutes statt mir hier Kopfschmerzen zu machen.
#92 Christian am 06/26/09 um 07:04 [Antwort]
alle 3 Daumen hoch für Jochen :)

ich kommentiere echt selten in Blogs, aber das Thema ist einfach zu klasse.

Besonders spannend finde ich die antworten der einzigen wahren Hütern der Wahrheit.
Find ich nett das man für uns arme Sünder betet, wir haben das echt bitter nötig, danke!
Und auch das ihr Nachsicht zeigt, das wir eure tolle Religion nicht sofort ungefragt akzeptieren.

Aber ich muß euch enttäuschen, ihr liegt total falsch!
die einzige Wahre Religion ist der Jediismus.
Hierzu empfehle ich die Werke Starwars 4-6(achtung 1-3 ist sozusagen das neue Testament und revidiert einige vorherige Aussagen, da muß man vorsichtig sein!)
Zusätzlich gibt es sehr viele Prediger, die dauernd neues Material zum Thema veröffentlichen.

Es ist wichtig, daß wir Religion ernst nehmen!
(also meine, die richtige, nicht euer Märchen)
#93 wwender am 06/27/09 um 05:14 [Antwort]
Sehr guter Artikel!

Die Kommentare zeigen dass dieses Thema genau getroffen hat: Getroffene Hunde bellen. "Wau Wau"
#94 conny am 06/27/09 um 07:07 [Antwort]
Hallo Christian,
wir sollten schon deshalb die "Religion ernst nehmen", weil uns kein geringerer als ein Petrus-Nachfolger verkündete: Uns und den Unsrigen ist das Märchen vom Jesus zum Segen geworden. (Papst Pius II.)

Und halt ... "liebe Evangelikale, erspart euch bloß den ereiferten Hinweis auf Luther und seinen "Kampf gegen Rom" ... denn sicher, (auch) der Vatikan ist widerlich, doch eurer Guru, Martin Luther, ist mit hauptverantwortlich an den Massenmord an Juden der Nazis, die im industriellen Morden nicht einmal vor den Schwächsten, also vorm Töten von Kindern und Greisen zurückschreckten.
(Julius Streicher in Nürnberg: Dr. Martin Luther säße heute an meiner Stelle auf der Anklagebank, wenn sein Buch "Die Juden und ihre Lügen" in Betracht gezogen würde. Ihre Synagogen solle man niederbrennen, man solle sie vernichten... Genau das haben wir getan!
Oder kürzer [für die "etwas Langsameren" ] mit den Worten Karl Jaspers "auf den Nenner" gebracht: Hitler hat Luthers Ratschläge gegen die Juden genau ausgeführt.)
#94.1 KingBongo am 06/28/09 um 05:42 [Antwort]
Jo Conny du bist ne echte deutsche!!!!
(Rechter Arm zum Himmel)!!!

Genau Martin Luther ist schuld am Holocaust genau (Kopfnicken)!!!

Wir müssen Hitler in unserer Geselschaft rehabilitiern den martin Luther hat die Juden verfolgt!!

Ohhh armer Hitler was wurde dir in den letzten 60 Jahren unrecht getan!!!
#95 blablabla am 06/28/09 um 06:20 [Antwort]
hey
ständig liest man, dass die bibelschüler nach jemen GESCHICKTT wurden.
das stimmt überhaupt nicht! Den zwei schülern wurde genau gesagt in welche gefahr sie sich begeben und eher davon abgeraten. und es wurde ausdrücklich gesagt, dass sie nicht missionieren sollen sondern nur soziale hilfe leisten sollen.
und ich finde nicht dass man ihnen irgendetwas vorwerfen sollte!

alle schreiben dass sie selberschuld sind etc
und was ist mit den mördern in jemen?
die sind unschuldige oder wie
sie haben ja nur zwei menschen ermordet
aber okey.. des dürfen se ja oder wie

sollte man nicht der regierung vorwerfen, dass sie die menschenrechte nicht beachten oder so?
aber daran denkt irgendwie keiner

nochwas, an jochen und die anderen
kann es sein, dass ihr hier eigendlich gar keine rechte ahnung habt und nicht kapiert worum es eigendlich geht??
dann lassts doch einfach
#95.1 Regis am 06/29/09 um 08:36 [Antwort]
Ich frage mich, wie jemand ohne die geringsten Sprachkenntnisse im Ausland helfen will!!!
Mißverständnisse sind somit vorprogrammiert.
Wieso Mörder??
Mord setzt niedrige Beweggründe und/oder Heimtücke voraus!!
Menschenrechte nicht beachtet??
Was sind die Menschenrechte und wer definiert sie?
Andere für Andere, ich für mich, andere für mich, ich für Andere?
Noch nicht einmal hier, in unsere "Heilen Welt", finden sie statt.
Nur kurz ein Beispiel, wo bleibt das Recht eines jeden eine Waffe zu tragen?
Zumindest dieses wird im Jemen nicht beschnitten!(selbst nicht in den USA)
Und was heist hier, sie wurden nicht geschickt? Natürlich nicht! Denn Gott entsendet ja und schickt nicht!
In etwa so:
Leiter der Bibelschule:"Ihr müßt da natürlich nicht hin, aber je gefährlicher desto gottgefälliger"
(Warum sehen eigentlich die meisten jungen Frauen in solchen Vereinen wie Bibelschulen, Spielmannszügen, Zeugen Jehovas,usw. immer wie Mauerblümchen aus. Haben die sonst keine Freizeitbeschäftigung?)
#95.1.1 Jochen Hoff am 06/29/09 um 08:54 [Antwort]
Regis, dass mit den Mauerblümchen stimmt nicht. Sie verzichten zwar vielfach auf Kosmetik und sind restriktiv in ihrer Kleidung.

Ich habe eine ganze Reihe von ihnen näher kennengelernt, die waren alles andere als Mauerblümchen. Im Gegenteil. Ihre Gefühle und die seltsame Grenzsituation schon fast am Rande des Jenseits, macht sie in all ihren Gefühlen sehr viel intensiver. Manchmal so intensiv, dass man Angst bekommt, weil die Grenze zum Wahn schnell übersprungen ist.

Viele dieser Menschen sind eben besonders gefühlsbetont, werden aber von ihrer Religion dazu angehalten, genau das zu unterdrücken. Sie müssen also einen Ersatz finden. Liebe - Nächstenliebe, gesellschaftliches Engagement - Mission, Freundschaft - Erweckung, Sex - religiöse Inbrunst.

Vermutlich ziehen übersteigerte Gefühle viele Mädchen in die Reihen solcher Gruppen.

Bei Männern ist es ähnlich nur dass die anstatt einen Ersatz zu akzeptieren, meist in Schuldgefühlen enden.
#96 conny am 06/29/09 um 11:34 [Antwort]
Hallo KingBongo,
Luther hat die Juden verfolgt. Richtig. Selbst vier Tage vor seinem Tod hetzte dieser Antisemit par excellence noch gegen die Juden. Was dieses kranke und abscheuliche Hirn alles für Unheil angerichtet hat, erwies ja auch seine Hasstirade "Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern", also sein "Ratschlag", wie man gegen Menschen vorzugehen habe, die sich lediglich ihrer Ausplünderung durch "gottgewollte Obrigkeit" zu erwehren versuchten. KEINER nach Luther konnte so sehr von dieser gottgewollten predigen, und der Bauernaufstand wurde auch mit derartiger Brutalität niedergeschlagen, das darauf Jahrhunderte "Ruhe" war (in denen die Obrigkeiten ihre parasitären Veranlagungen ungestört voll ausleben konnten).
Schließlich endete Luthers Obrigkeits"denken" in der maximalen Katastrophe, denn tatsächlich bedurften die Deutschen erst die Obrigkeit (bzw. den "Führer") Adolf Hitler, um sich - nach über fünfzig Millionen Tote und Europa in Schutt und Asche (!) - von Luthers eingehämmerten Obrigkeitshörigkeit zumindest etwas befreien zu können.
Doch zurück zu Luther, dem [geistlichen] Massenmörder der Juden.
Zeitlebens war Hitler glühender Lutherverehrer, den er stolz [und nicht grundlos] den "ersten Nationalsozialisten" nannte. Seine Lutherliebe ging auch soweit, dass er durchsetzte, das Wittenberg den Beinamen "Lutherstadt" erhält; eine besondere Schande, die wohl unauslöschbar bleibt. (Möglich allerdings, dass eine Bürgerinitiative existiert, die gegen diese Stigmatisierung "Dank" Hitlers anzukämpfen versucht. Doch davon weiß ich nichts.)
#96.1 JayJay am 06/29/09 um 12:19 [Antwort]
Hallo Conny,

du hast Recht, Luther war ein Judenhasser. Und das will ja auch keiner bestreiten, das ist jedem klar, der Martin Luther kennt. Es ist allerdings nicht so klug, ihn deswegen mit allem, was er gesagt und getan hat, zu verurteilen. Und genauso wenig klug ist es, Hitler damit zu entschuldigen. (Ich weiß allerdings nicht, ob du das mit deinem Beitrag überhaupt tun wolltest...)

Und noch was: Aus der Geschichte sollen wir lernen, d.h. die Fehler, die gemacht wurden, sollen wir nicht wiederholen! Aber Gutes dürfen und sollen wir nachahmen und sogar nutzen! Luther hat nämlich die deutsche Sprache geprägt wie kaum ein anderer. Dürfen wir deswegen kein Deutsch mehr sprechen? ;-)
#96.1.1 Michael Kotsch am 06/29/09 um 04:16 [Antwort]
Dass der Autor des Artikels nichts vom christlichen Glauben hält ist ihm natürlich freigestellt. Über Christen aber in der Weise herzuziehen, spricht für eine ziemliche Unsensibilität und ein drastisches Unverständtnis religiösen Fragen gegenüber.

Zum Glück sehen das wenigstens die Muslime im Jemen anders. Die demonstrieren nämlich gegen die brutalen Morde, weil sie wissen, dass diese Frauen ihnen geholfen haben und weil sie keine Probleme damit haben, wenn Christen von ihrem Glauben überzeugt sind.

Probleme gibt es, wenn ei Muslim Christ werden will, nicht aber, wenn ein Christ sich zu seinem Glauben bekennt.

MFG Michael Kotsch
#97 Daniel Rousseau am 06/29/09 um 04:19 [Antwort]
lol.., conny und jayjay.., warum überlässt ihr die angelegenheit mit luther nicht den theologiestudenten..., die darüber fachkenntnis haben?
martin luther's ablehnung gegen die juden kam erst in dem späteren abschnitt seines lebens.
beispielsweise schrieb er 1523: "Daß Jesus ein Geborner Jude Sei".., und in dieser schrift machte er deutlich, dass gewalt gegen juden nicht aktzeptabel für einen christen sei. ferner betonte er, dass jesus eben ein jude ist und somit aus gottes volk kommt.
nachdem er aber im laufe seines lebens gesehen hat.., dass mehr und mehr christen zum judentum übertraten wandelte sich seine einstellung. darüber hinaus dürfen wir nicht vergessen, dass luther ein kind seiner zeit war, d.h. die gesellschaft war allgemein antijüdisch eingestellt und man hat juden als betrüger und lügner angesehen und eben als die ärgsten christenfeinde.
übrigens waren in den missionsreisen des apostels paulus die juden auch seine ärgsten verfolger.., die ihn immer wieder misshandelt haben, wobei paulus an ihnen nie gewaltätig gehandelt hat.
davon abgesehen war diese umstrittene schrift von luther an die fürsten adressiert und nicht an das volk. er wollte, dass die "lügen" von den juden nicht mehr weiter verbreitet werden.
und conny.., bei allem respekt.., dass luther hauptverantwortlich für den holocaust ist.., ist für mich absurd.
luther war nie so fanatisch und gottlos wie hitler und sicherlich ist diese schrift von ihm nicht vorbildlich und nicht zu vertreten, aber man muss bei so einer beurteilung immer den zeitlichen hintergrund betrachten.
zu der anderen schrift von luther: "Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern"...,
weißt du bescheid über den hintegrund dieser schrift?
auch in diesem fall setzte sich luther zuerst für die bauern ein und wollte vermitteln.., erst nach dem bauern einen grafen und seine begleiter ermordet hatten (bekannt als weinsberger bluttat), verfasste luther diese schrift. er wehrte sich damit gegen anarchie. auch hier wird im Neuen Testament, wo es noch sklaverei gab, immer wieder klar gemacht, dass die lehre sich nicht auf eine änderung der gesellschaft bezieht. man soll sich dem staat und den aktuellen gesetzen unterordnen, sofern man dabei nichts unrechtes tun muss.
luther hat demnach auch zwischen der geistlichen welt und der politischen welt unterschieden. das gemetzel von bad frankenhausen von dem bauernheer, was müntzer anführte war sehr tragisch und luther hat sich später auch mitverantwortlich gefühlt.
luther ist kein engel und er hat dreck am stecken wie wir alle als menschen, weil wir fehlerhaft sind, dennoch bleibt er ein großer reformator, der vieles bis heute verändert hat. die dinge die du an ihm kritisierst, sind umstritten, und luther hat mit siherheit fehler gemacht, aber zähle doch auch mal seine guten taten auf, das leute hier auch ein objektives bild von ihm bekommen...
es grüßt Daniel...
#97.1 Gerhard Jeske am 07/01/09 um 10:18 [Antwort]
Kirche: ächtet Abweichler

. Es gibt Themen, die kaum bekannt sind, zum Beispiel dieses:
Ich sollte von der evangelischen Kirche ab 1953 für geheimdienstliche Tätigkeiten eingesetzt werden, Weil ich mich dem entzog, wurde ich später als Diakon aus der evangelischen Brüderschaft entlassen und somit arbeitslos.
In der NS-Zeit waren ungefähr 80 % Diakone in der SA. Das wurde uns in Rickling, dem Diakonen Seminar nie mitgeteilt, ebenso verschwiegen uns die Älteren Diakone, dass es dort ein kleines KZ-Lager gegeben hatte. Die Verstrickung in den NS-Staat der Brüderschaft und der Evangelischen Kirche in Schleswig Holstein, entdeckte ich alleine. Ab 1953 sollte ich von Hamburg aus in der Ostseestadt Barth-DDR, über Parteimitglieder, die heimlich zur Kirche hielten, Erkundigungen anstellen. Der Pfarrer riet mir ab, mich darauf einzulassen. Er meinte, dass es ein politscher Auftrag wäre und nichts mit dem Evangelium zu hätte. Weiter sagte er zu mir." Wenn das mal rauskommt, komme ich in das Gefängnis, sie leben froh und frei in Hamburg und die westdeutschen Zeitungen schreiben böse " Wieder wird ein Christ in der DDR verfolgt.".Deshalb lehnte ich den politischen Einsatz, unter dem Deckmantel der Kirche ab, Bleibt zu erwähnen, dass ich wegen meiner Entlassung aus dem Diakonen-Amt mit der Hamburger Bischöfin Frau Maria Jepsen ein klärendes Gespräch führen wollte. Eine Dokumentation hatte ich in der Kanzlei abgegeben, das war im März 2009, Eine Antwort erhielt ich nicht auf meinen Brief, auch nicht, dass er dort angenommen worden war. Am 23.04.09 fand dann ein Gespräch mit der Referenten der Bischöfin statt, ohne ein Ergebnis. Bis heute ist mein Schreiben an die Bischöfin nicht beantwortet worden. Wie es nach 1945 war, so ist es auch jetzt noch. Das große Verschweigen hält an.
Wie viele Diakone und Pastoren führten in der BRD gegen die DDR geheime politische Aktivitäten aus ? Wann und von wem wird diese Geschichte aufgearbeitet werden? Die Gauk-Behörde wird es bestimmt nicht tun.
Jeske,Gerhard 22547 Hamburg
#98 conny am 06/29/09 um 05:07 [Antwort]
Hallo JayJay,
ich denke, dass meine Worte sowohl zu Luther als auch zu Hitler unmissverständlich sind. Und nein, [auch] bei Luthers Bilanz bleibt kein Raum, um abwägen zu können. (Den Deutschen [einschl. ihrer jüd. MitbürgerInnen] und der Welt wäre ohne Luther unermessliches Leid erspart geblieben.)
#99 Hagen am 06/30/09 um 04:45 [Antwort]
Bin ja fasziniert davon, wie sehr Sie manipulieren. Hatte am 17. oder 18.06.2009 einen Kommentar auf Ihren Artikel abgegeben, finde ihn aber hier nicht vor. Ich dachte es gibt bei Ihnen keine Zensur, zumindest verbreiten Sie dies hier des Öfteren. Aber es ist ja klar, wenn die Wahrheit geschrieben wird, kommt jeder ins wanken. Und wenn man kein Totschlagargument zur Seite hat, kann man so einen Kommentar natürlich nicht veröffentlichen.
Naja, Sie müssen sich ja dafür nicht rechtfertigen. Glaubt Ihnen sowieso keiner mehr.
Liebe Grüße
Hagen
#99.1 Jochen Hoff am 07/01/09 um 06:26 [Antwort]
Klar, ausgerechnet ihren Artikel habe ich gelöscht. Ich wüsste zwar nicht warum, aber da sie mir sachlich nichts entgegen zu setzen haben, bleibt ihnen eben nur die Lüge. Passt gut zu ihrer Religion.
#99.1.1 Hagen am 07/09/09 um 05:21 [Antwort]
Ich brauche hier nichts mehr sachlich zu sagen, weil es Sie und ihre Befürworter sowieso herzlich wenig interessiert hier gute Argumente für die Mission und Errettung der Menschen (Für selbstverständlich unklar) zu bringen. Deshalb dachte ich mir, bringe ich Ihre Art und Weise auf den Punkt.
Ich will hier nicht streiten, welche Religion mehr Menschen umgebracht hat, Der Atheismus kann sich vor dieser Wahrheit auch nicht verstecken, obwohl Vertreter wie Sie es durchaus versuchen. Aber egal. Solange es Menschen gibt, die glauben, dass Atheismus friedlich und keine Religion ist, haben Sie denen mit Sicherheit weiterhin etwas zusagen. Sollten sich jedoch die Augen Ihrer Anhänger eines Tages auftun, werden Sie erkennen, dass Sie nichts als heiße Luft von sich geben.
Wie auch immer.
Einen fröhlichen Christenhetztag wünsche ich Ihnen. Auf dass Ihnen ihre Kritik nicht irgendwann selbst im Halse stecken bleibt. Spülen Sie lieber noch mit etwas Zynismus nach, kann nicht schaden. Prost!
#100 conny am 07/01/09 um 04:38 [Antwort]
Hallo Herr G. Jeske,
ihre Befürchtung ist begründet, denn nein, weder wird es eine ermittelnde Gauk-Behörde geben noch wird sich die Hamburger Bischöfin Frau Maria Jepsen dem Ihnen zuteil gewordenen christlichen Unrecht zuwenden.
Allenfalls erfolgt ein vermeintliches "Gespräch" oder ein Alibi-Schreiben, schließlich gehört zur (altbewährten) christl. Realität auch das AUSSITZEN ... bis die christl. Opfer verstorben sind.
Und gerade die "gemeinnützige" Diakonie, die (neben der Caritas) zu den reichsten Unternehmen der Bundesrepublik gehört (und trotzdem ihren gierigen Schlund nicht voll genug bekommen kann), wird schon deshalb keine "Nächstenliebe" eingestehen "können", weil einem Schuldbekenntnis eine finanz. Entschädigung folgen dürfte ...
Denken wir nur, weil erst unlängst das "Veto" einer - evangelischen - Bundesministerin erfolgte, an die vielen Heimkinder, die von den 50ern bis in die 70er Jahre hinein für den christlichen Profit gnadenlos ausgebeutet wurden; die, gleich der Maxime "Von der SS lernen - heißt Siegen lernen!", auch als SklavenarbeiterInnen an Unternehmen "vermietet" wurden. Und dem nicht genug, wurden viele dieser wehrlosen Geschöpfe auch noch sexuell ausgeplündert; also abartige Christen (mit ihren kranken sexuellen Phantasien) sich an Kindern austobten.
Doch wie beschied Evangelistin Ursula von der Leyen voller "Nächstenliebe": "Die Einrichtung eines 'Nationalen Entschädigungsfonds' ist nicht angedacht" ...
freilich, weil sich letztlich die Kirche an einem "Nationalen Entschädigungsfond" auch entspr. beteiligen müsste.
http://monalisa.zdf.de/ZDFde/druckansicht/2/0,6911,7508066,00.html
Was die faschistischen Evangelikalen des "Tausendjährigen Reiches" betrifft, so ist noch anzumerken, dass sich diese Nazis schon längst vor Hitlers "Machtergreifung" zu Gottes-Neuer-Sturm-Abteilung formierten. Und nicht zuletzt waren es eben diese Evangelikalen, die Hitler zur Macht verholfen.
Denken wir dabei bloß an den ("Dank" evangelischer Propaganda) "Faschismus-Gegner" Martin Niemöller, der seit 1924 [!] die NSDAP wählte, also jener Pastor mit der "rechten Gesinnung", der im Ersten Weltkrieg ein hochdekorierter U-Boot-Kommandant wurde, weil er viele "Feinde versenkte" ... und der nach der Flucht "ihrer Majestät" des Kaisers [der gottgewollten Obrigkeit] als entschiedener Feind der Weimarer Repubklik Führer eines Freikorps wurde, um die demokr. Errungenschaften zu bekämpfen ... oder denken wir an seinen Bruder Wilhelm Niemöller, ebenso Pastor, NSDAP-Mitglied seit 1923 [!], der NS-Feldgottesdienste und Fahnenweihen (Fahneneid) bei SA und SS in Bielefeld abhielt, sozusagen für den "feierlichen Rahmen" sorgte ...
Vergegenwärtig man sich der evangelischen Steigbügelhalter Adolf Hitlers, der gottgewollten Obrigkeit, so bleibt letztlich das Fazit Max Liebermanns: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."
#101 Freund am 07/01/09 um 05:37 [Antwort]
Wow. Ich fasse es einfach nicht dass man so etwas schreiben kann.
Ich wünschte ich hättet, wie ich, die beiden gekannt. Ich weiß nicht ob ich was zu meiner Empörung schreiben soll da ich einfach sehe das es zu viele gibt die zu selbstgerecht auf jene herabschauen die noch ethische und moralische Werte haben und dann über solche Artikel jubeln und über das was passiert ist lachen können.
Ich wundere mich auch sehr über die Unwissenschaftlichkeit dieses Artikels (was die Motivation der Mädchen, die Bibelschule und die Arbeit im Jemen angeht) und wie freudig sie im Kreis der „wenn-jeder-an-sich-denkt-ist-an-alle-gedacht“-Leute aufgenommen wird. Aber ich weiß dass ihr an dem festhaltet was ihr euch da ausgedacht habt und dass ihr sowieso keinem glaubt der versucht die Wahrheit zu sagen nur weil ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt und jetzt alles in eine Schulblade steckt. Die Wahrheit verkauft sich ja bekanntlich auch nicht so gut…
Ich belasse es mal dabei dass ich sage (wie schon viele andre) das man nicht die freiwilligen Helfer sondern den kaltblütigen Mord an ihnen verurteilen sollte.
Ich wünschte wirklich so sehr ihr würdet die Schulleitung, die Eltern, die Freunde und vor allem die Mädchen kennen. Dann würdet ihr ganz, ganz anders reden und jetzt nicht ihr Andenken beschmutzen und all denen die graden einen schweren Verlust verkraften müssen auch noch Schuld in die Schuhe zu schieben und sie durch den Dreck zu ziehen, das habe diese Leute nicht verdient.
Aber da das nun nicht mehr möglich ist werden wir alle wohl den Spott und Zynismus über uns ergehen lassen müssen bis irgendetwas andres passiert worüber ihr von eurem Computer aus richten und andere verurteilen könnt obwohl ihr keine Ahnung von den Genauen Umständen habt… Für euch ist das nur etwas Unterhaltung in eurem langweiligen Leben aber vergesst nicht das hinter den Personen über die ihr hier Lügen verbreitet echte Menschen stehen… solche die Helfen wollte die Welt für einzelne Personen ein bisschen besser zu machen.

Jetzt habe ich mehr geschrieben als ich eigentlich wollte und dabei würde ich gerne noch so viel mehr schreiben…

So, jetzt dürft ihr euch über meine Aussagen Lustig machen. Viel Spaß.
#101.1 Jochen Hoff am 07/01/09 um 05:58 [Antwort]
Niemand macht sich über dich lustig und schon gar nicht über die toten Mädchen, die von ihren Lehrern aus der Bibelschule Brake in verantwortungsloser Art und Weise in tödliche Gefahr gebracht wurden, um einem nichtexistierenden Gott einen Gefallen zu tun.
#101.1.1 Limban am 07/01/09 um 07:02 [Antwort]
Soweit Sie die Schulleitung in der Verantwortung sehen, stimme ich Ihnen völlig zu. Zweifel an der eigenen Schuld sind bisher dort nicht aufgekommen. Die Schulleitung gefällt sich hingegen in der Benennung von Bibelsprücjhen. Man hofft, dass man durch beharrliches Schweigen dieses "schlechte Wetter" abreiten kann. Die offensichtliche Ignoranz, das ständige Verleugnen sich klar und eindeutig für ein Versäumnis zu bekennen, ist für eine Bibelschule, die gerade humantäre Forderungen stellt, mehr als schäbig. Die beiden Frauen sind beigesetzt und nun kann die Schule wieder zum Tagesgeschäft übergehen. Gelegentlich findet noch eine Gedenkstunde statt, bei der dann mit hohlen Worten und geheuchelter Anteilnahme, eine Gedenktafel für die beiden Studentinnen enthüllt wird.

Ein widerliches Schauspiel!!!
#101.1.2 David Harrison am 07/22/09 um 12:53 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff
Einem solchen Thema gerecht zu werden ist nur mit Sachlichkeit, Tolleranz und die Fähigkeit zur Selbstkritik möglich. Sachlichkeit ist zum teil vorhanden, Tolleranz fehlt fast vollständig und zur Selbstkritik scheint "Angriff ist die beste Verteidigung" das Motto zu sein.
Sie haben aus diesem Thema eine unsachliche Schlammschlacht gemacht und zwar zwischen denen die an Gott glauben und denen die es nicht tun.
Mit freundlichen Grüssen
David Harrison
#101.1.2.1 Jochen Hoff am 07/22/09 um 01:04 [Antwort]
Ich habe, wie sie ja selbst zugestehen seinen sehr sachlichen Artikel zu einem sehr schwierigem Thema geschrieben und habe die Tollheiten der Fundamentalisten sogar komplett zugelassen, obwohl sie weit über das normale Maß zugelassen, was ich für tolerant halte. Wenn sie also von mir Tolleranz fordern, dann kann das nur bedeuten das ich auf den Zug der Wahnsinnigen aufspringen soll und sie mich dann zur Leugnung der Wahrheit zwingen wollen, was sie Fähigkeit zur Selbstkritik nennen.

Mittlerweile halte ich die Bibeschule Brake für eine vermutlich kriminelle aber sicherlich völlig verantwortungslose Vereinigung, die Menschen nutzlos opfert.

Ich habe mittlerweise mehr Material als ich abarbeiten kann, aber seien sie versichert, dass ich mir diesen und ähnliche Vereine noch einmal kräftig vornehmen werde.
#101.2 Marco Miljak am 07/03/09 um 02:53 [Antwort]
Was ich fast schon tragikomisch finde ist die
Tatsache, daß, sobald jemand in breiter Öffentlichkeit
Kritik am christlichen Glauben, an christlichen
Führungspersonen, an der Bibel oder an christlichen
Institutionen übt, es aus eben diesem Lager heißt:

"Ihr habt doch alle keine Ahnung! Ihr plappert nur
irgendwas nach! Ihr wollt nur lästern!"

Nun, ich kann es gern noch mal wiederholen: ich habe
zwanzig Jahre als bibeltreuer Christ verbracht; bei
den Baptisten, bei freikirchlich Evangelischen, bei
Charismatikern (Pfingstgemeinden), in der Landeskirche,
beim Brüderbund und bei den Altpietisten. Ich habe die
Bibel vollständig gelesen, ebenso wie auch Unmengen
sonstiger christlicher Literatur. Ich habe eine
Bibelschule besucht, Bibelstunden abgehalten,
regelmäßig gebetet, jeden Sonntag den Gottesdienst
besucht, mich einen Großteil meiner Freizeit mit
dem christlichen Glauben beschäftigt und mit vielen
meiner damals "ungläubigen" Freunde oder Kollegen
über Jesus und Gott gesprochen.

Ich maße mir also ein ganz klein bißchen an zu
behaupten, daß ich die christliche Szene kenne. Und
ich kann die Aussagen von Herrn Hoff voll und ganz
unterstreichen! Natürlich haben die Frauen missioniert
bzw. sind mit dem Wunsch nach "Weitergabe des Wortes
über Jesus" in den Jemen gegangen! Natürlich trägt
die Bibelschule Brake dafür eine (Mit-)Verantwortung.

Ich kann nicht fassen, daß das immer so händeringend
geleugnet wird. LEUTE, STEHT ZU DER SCH**SSE, DIE IHR
VERBOCKT HABT! Es widert mich an mitanzusehen, wie
sich die selbsternannten Erlösungskandidaten und
Gotteskinder immer dann aus der Verantwortung reden
wollen, wenn sie mit ihrem religiösen Fanatismus auf
die Nase gefallen sind.

Grüße,
Marco Miljak
#101.2.1 Vanille-Kost am 07/04/09 um 02:19 [Antwort]
aufrichtigen glückwunsch, daß dir, sicher eine sekunde vor zwölf, gerade so noch der ausstieg/absprung aus den jesustentakeln gelang.

bei deinen hinweisen, vornehmlich auf die baptisten, mußte ich fast feixen.......

so sendete 3sat einen film über john holmes, dem sohn einer strenggläubigen baptistin, der nach dem einpeitschen von christus als heiland nach seiner kindheit ein pornostar wurde....

das feixen im halse aber stecken blieb, weil diese geschundene seele am ende an aids erlag.

umsomehr ist holmes aber ein warnendes beispiel dafür, wo und wie christenkitsch und -fanatismus hinführen muß.

deshalb wird auch diese obskure bibelschule niemals schuld, geschweige denn verantwortung, übernehmen,

weil neben menschenverachtung, schwachsinn, hochstapelei und schwindel christen vor allem durch feigheit glänzen.
#102 conny am 07/01/09 um 11:00 [Antwort]
Ach, und sorry;
meines Erachtens sagte Max Liebermann nicht "fressen" sondern essen.
(Bin mir fast sicher, schon weil Max Liebermann im Gegensatz zu Faschisten und Kinderschändern ein Kulturbürger war.)
#103 hardi G. am 07/07/09 um 12:20 [Antwort]
ich finde es gut, dass jemand überhaupt drauf aufmerksam macht, dass die getöteten mädchen auf einer bibelschule waren und vermutlich dorthin geschickt wurden oder nach besuch dieser schule "freiwillig" in den jemen gegangen sind.
ich kann mir lebhaft vorstellen wie das vor sich ging: mit aussendungsgottesdient und allem drum und dran!
sollten die beiden wirklich von einer christlichen organisation dorthin geschickt worden sein um dort "in wort und tat" zu missionieren, gehören die verantwortlichen hier in deutschland vor gericht gestellt!

es hat mit christlichemn glauben, dem missionsbefehl und vor allem auch mit "humanitärem" einsatz NICHTS zu tun, wenn billigend das risiko in kauf genommen wird, dass menschen dabei getötet werden !
es hat so bissle ein geschmächle nach "taliben"..... ich weiss der vergleich hinkt,
aber könnte es sein , dass man den beiden gesagt hat, "wer sein leben verliert, der wird es gewinnen? ....und wird bei mir im paradiese sein?" oder so ähnlich?!

ich kann gar net soviel essen wie ich kotzen könnte, wenn ich daran denke, wie die scheinheiligen bibelschulen - brüder insgeheim oder auch offen solches "opfer" für jesus loben!
ist es doch "direkte nachfolge"!

ich danke dam autor ausdrücklich für die nachforschungen.
#103.1 Anonym am 09/01/09 um 03:45 [Antwort]
Wer gehört denn wirklich vor Gericht, die Verantwortlichen der Bibelschule oder nicht eher diejenigen, die die Mädchen umgebracht haben? Von denen weiß man nämlich gar nichts und da werden auch keinerlei Nachforschungen angestellt, weil ein Mord an Andersgläubigen (= Djihad) in einem islamischen Land erlaubt ist. Warum? Na weil er im Koran ausdrücklich vorgeschrieben ist! Bei uns ist es erlaubt seine Religion frei auszuüben (Recht auf Religionsfreiheit), im Jemen jedoch wird jeder Andersgläubige bekämpft sprich ermordet!! Das ist eine krasse Verletzung der Menschenrechte! Statt sich über Auswirkungen (das Töten von zwei christlichen Mädchen) zu ärgern, sollte man sich doch eher darüber wundern, was denn die eigentliche Ursache dieser Tat ist!
#104 Anonym am 07/07/09 um 08:12 [Antwort]
@Hardi G.

Der nachstehende Text (i.e. Bekenntnis) befindet sich auf der Homepage der Bibelschule.

Von besonderem Interesse ist das "Amendment No. 9"

Kurz gesagt, die Schulleitung/Mitglieder /Schüler dieser Bibelschule sind in einem steten Ausnahmezustand und quasi "religiös autistisch". Sie werden durch rationale Argumente einfach nicht mehr erreicht.
Diese Personen kennen für sich den Weg des Heils und der Erlösung .

In diesem Kontext entsteht dann auch keine Verantwortung für die Abläufe, die zu der Ermordung der beiden Studentinnen geführt haben. Das bedrückende Schicksal dieser beiden Frauen ist "abgesichert" unter dem Bekenntnis Nr.9.
Sie gelten in diesem Kreis der Schule schon jetzt als Märtyrer , die die Schuld dieser Welt auf sich genommen und willig und gläubig den Tod hingenommen haben.

Diese Gedankenwelt bleibt mir, und wahrscheinlich auch anderen Teilnehmern in diesem Blog, verschlosssen und unzugänglich.

Die reale Verantwortung wird ersetzt durch eine transzendente Haltung, die auf göttlichen Ratschluß gründet und uns "Erdlingen" nicht erschließbar ist.

Bekenntnis
1. Wir glauben an die göttliche Inspiration, Unfehlbarkeit und Autorität der gesamten Heiligen Schrift.

2. Wir glauben an den ewigen, dreieinigen Gott: Vater, Sohn und Heiligen Geist.

3. Wir glauben, dass der Mensch seit Adams Fall durch die Sünde von Gott getrennt, verloren und auf dem Weg in das ewige Verderben ist.

4. Wir glauben an die jungfräuliche Geburt Jesu Christi, Seine Wunder, Sein sündloses Leben und an die Versöhnung des Menschen mit Gott durch Sein Blut und Seinen Opfertod auf Golgatha.

5. Wir glauben an Jesu leibliche Auferstehung, Seine Himmelfahrt, Sein Wiederkommen zur Entrückung der Gemeinde und Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches auf dieser Erde.

6. Wir glauben, dass die Rettung eines Sünders notwendig und allein durch die Wiedergeburt aus dem Heiligen Geist möglich ist.

7. Wir glauben, dass der Mensch mit der Wiedergeburt den Heiligen Geist empfängt, der in ihm bleibt, ihn heiligt und in das Bild Jesu umgestalten will.

8. Wir glauben, dass alle Menschen leiblich auferstehen werden: die Gläubigen zur ewigen Herrlichkeit, die Ungläubigen zur ewigen Verdammnis.

9. Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde und wissen um die Verantwortung eines jeden Gläubigen, durch seinen Wandel die Wahrheit der Heiligen Schrift zu bezeugen und *das Evangelium allen Menschen zu verkündigen*.
#105 Carsten am 08/30/09 um 10:06 [Antwort]
Interessant, wie zunächst gesagt wird, dass man über die Umstände nichts wissen könne, diese dann anschließend aber konstruiert werden, damit man dies wiederrum scharf kritisieren kann, und zuletzt dann auch noch den Bogen zu einer Geißelung des gesamten biblischen Christentums schlägt und sämtliche Gläubigen desselben als mittelalterliche Fanatiker, von denen Gefahr ausgeht, beschreibt.

Christen werden eben nicht nur im Jemen gehasst. Welt ist Welt.
#106 Anonym am 09/05/09 um 09:18 [Antwort]
Sehr geehrter Herr Hoff,

korrigieren Sie mich wenn ich Ihre Aussagen wie folgt zusammenfasse:
Die beiden Bibelschüler sind tot, weil.. sie aufgrund ihrer Überzeugung anderen Menschen helfen wollten ( bzw. die Leiter sie dazu animiert haben) und nicht weil Mörder ein Attentat ausübten?? Darf ich daraus die Schlussfolgerung ziehen dass Sie solche Morde befürworten?

Ist Ihnen eigentlich klar wieviel Missionierung von Seiten der Muslime den Deutschen gegenüber in Deutschland betrieben wird? Schauen Sie sich mal Statistiken bezüglich der Religionszugehörigkeit an. Da ist es doch nicht verwerflich dies in anderen Ländern ebenso getan. Ehrenmorde oder Morde nach der Scharià unter Christen sind mir nicht bekannt. Aber andersherum wenn Muslime Christen umbringen egal aus welchem Grunde, wird dies bagatellisiert.... weil es ja in SOLCHEN LÄNDERN Gang und Gebe ist. Insofern ist ja die Person die das Land durchreist selber schuld... so Ihre Aussage

... Also wenn eine Frau sich freizügig anzieht ist sie selber Schuld wenn sie vergewaltigt wird? Oder nein.... in diesem Fall der Hersteller der Kleidung beziehungsweise das Geschäft. ?

Interessanter Gedanke...
#107 BelaFarinRod am 11/04/09 um 01:21 [Antwort]
Du sollst dir kein Gottesbild machen...

Das ist genau der Punkt an dem das Christentum scheitert, weil es ja um garnichts anderes mehr geht als die bildliche/wortwörtliche Auslegung Bibel. Eben weil ein beschränkter Verstand ohne Gottesbild nicht klarkommt, macht ihr den ganzen Tag nichts anderes als ein solches Bild um die Eigenschaften und die Beschaffenheit Gottes zu konstruieren
Es liegt wohl in der Natur des Menschen, alles personifizieren zu wollen, um es besser begreifen zu können. Dumm nur, dass ausgerechnet dadurch das Gebot gebrochen wird... man soll sich eben kein Bild machen. Und schon garnicht von anderen machen lassen!

Wirklich unerträglich an der Sache bleibt, dass die Verantwortlichen nicht die Eier in der Hose haben, einen Fehler einzuräumen. Sie wären schließlich in der Lage gewesen, die Mädchen vor der enormen Gefahr zu bewahren. Insofern haben Sie in ihrer (christlichen?) Fürsorgepflicht mindestens versagt. Aber vielleicht müssen sie ihre Fehler ja tatsächlich eines Tages vor einem Gott verantworten, so es einen gibt. Ausschließen kann man das ja tatsächlich nicht ganz und gar...

Übrigens outen sich die Evangelikalen hier unfreiwillig als ziemlich radikaler Verein. Gut dass sie es selbst tun, das erspart ihren Kritikern eine Menge Arbeit, weil sie sich ja von selbst selbst ganz schön in die Karten gucken lassen. Gab es tatsächlich Morddrohungen? Welchem Gott soll das nun wieder gefallen? Arme Kreaturen... aber da kann man mal sehen wozu Religion führen kann: Liebe macht blind, Gottes Liebe scheinbar auch. Also weg damit!

Macht die Welt an Ort und Stelle im hier und jetzt zu einem liebevolleren Ort, das wird euch am ehesten zu Gott führen, so es einen gibt. Er wird euch dafür sicherlich nicht ablehnen. Der umgekehrte Weg, bei dem ihr euch zu Vertretern/Verkündern Gottes auf Erden erklärt funktioniert leider nicht. Wäre auch zu einfach gedacht. Jesus hätte sich vermutlich ganz schön für euch geschämt. Bumsfallera!

Grüss Gott und:
Sapere Aude!
#108 Petrus am 11/11/09 um 08:31 [Antwort]
Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake

In dem Punkt, dass solche Missionsaktionen nicht wiederholt werden sollten,
stimme ich mit Herrn Hoff überein. Aus dem Grunde, weil es für die Innere Mission eine Katastrophe ist, es entsteht der Eindruck, dass man bei Gott Punkte sammeln muß, um
in das Himmelreich zu kommen.
Andererseits aber lassen die Beiträge des Herrn Hoff an Arroganz und Überheblichkeit nichts mehr zu wünschen übrig. Er gefällt sich in seiner selbsternannten Rolle sozusagen als Retter der Menschheit, Beschützer der Witwen und Waisen.
Er selektiert schön alle Beiträge nach dem Motto…die guten ins Kröpfchen, die schlechten ins Töpfchen…nach seinem eigenen Gutdünken und seinem Weltbild entsprechend.
Seine stereotyp vorgetragene Meinung, dass Mission Überheblichkeit gegenüber den Missonierten sei, kann man so nicht stehen lassen.
Er geht dem Zeitgeist ents